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Nr. 863
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Zwettes Blatt.
152. Jahrgang
Samstag 8. November 1903
GietzenerAmeiger
u General-Anzeiger v ZStX
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
veAngdprrt», monatlich 76 Ps^ eiertet* jährlich Alk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monathd) 6o Pt.; durch die Post TU 8.— viertel» jähtt au6id)l Bestellg. Annahme von Anzeigen für die liigeSnummet btfl oormittagfl 10 Uhr. ßetlenprcifl; letal INPs, auvivärtt 20 Pjg
Cttonii»e«lhd)i tot den। poliL u. atlgem. teil. P. Witiko- fGi »Stadt und tianb' und Send)tfl|aole 6 a tl Plalfür den An- jetgenteil J)an< Beck.
JHe -euLlge Mummer umfaßt 16 Seiten. *- - -
Klössen zur Aülow-Nuterredung.
R. Berlin, 7. November.
In der „Nordd. Allg- Ztg." gelangt auffälligerweise der Bericht der „N. Fr. Pr." über die llnterrebung mit dem Reichskanzler nicht zum Mdruck. Auch nicht in der mehr neutralen Rubrik „Zeitungsschau", in der Aeußerungen anderer Blätter zum Zolltarif, der „Deutschen Reichspost" und der „Berl. N Nachr.", ausführlich wiedergegeben werden. Andererseits fehlt freilich auch ein Dementi des offiziösen Organs, das doch wohl unmittelbar erfolgt wäre, hätte Graf Bülow sich nicht in dern mttgeteilten Sinne ausgesprochen. Merkwürdig ist nur, wie wenig Neues zur Sache die Unterredung enthält. Mehrere Wendungen und Ausdrücke sind fast wörtlich übernommen aus der Rede, womit Graf Bülow die zweite Lesung des Tarifentwurfs einleitete; anderes erinnert an Darlegungen der „Südd. Reichskorrespondenz". Von den Verständigungsverhandlungen hat nach dem Bericht der Reichskanzler kein Wort gesprochen. Auch die „Nat-- Zlg." vermiet neue Gesichtspunkte in der Unterredung. Sogar das Bild vom Zolllahn sei wiederholt, der untergehen kann, ohne daß die Schiffer dieses Schicksal teilen würden. Ueberhaupt keine Notiz nimmt bis jetzt die „Kreuz- Bettung" von dem Bericht. Der „Voss. Ztg." macht das Interview den Eindruck, der Echtheit, sie hält es trotzdem nicht für unmöglich, daß Graf Bülow es für gut hielte, sich nicht auf jedes einzelne Wort festnageln zu lassen, das ihm in den Mund gelegt wird. Ob die Zurückhaltung der „Nordd. Allg. Ztg." vielleicht diesem Zwecke dient? Ausklärungsbedürstig erscheint die Bemerkung des Kanzlers über die Diäten. Es erkennt auch hier deren Berechtigung an, hält aber ,chen gegenwärtigen Augenblick für die Lösung dieser Aufgabe nicht geeignet." Welcher Augenblick soll denn mehr opportun sein? „Man sollte meinen", schreibt die „Voss. Ztg.", „nie sei ein Zeitpunkt für eine Niaßregel geeigneter gewesen". Das Zentrumsblatt „Germania" bezeichnet es als geradezu unmöglich, ein so großes, schwieriges und langdauerndes gesetzgeberisches Werk ohne Bewilligung von Diäten, wenigstens von Anioesenhcitsgeldcrn, zu stände zu bringen. So lange hätten auch alle Versuche, eine materielle Verständigung in der Zolltariffrage herbeizusührcn, keinen praktischen Wert und keine Aussicht auf Erfolg. In diesen Aeußer- ungen des Zcntrumsblatts malt sich eine deutliche Enttäuschung. Es ist nämlich in parlamentarischen Kreisen bekannt, daß diejenigen Zentrumsführer, die mit dem Grasen Bülow Unterhandlungen gepflogen haben, nachdrücklich betonten, daß es schlechterdings unmöglich sei, ohne Tagegelder die dauernde Beschlußfähigkeit des Reichstags sicherzustellen. Man mußte annehmen, daß Graf Bülow alle Hebel in Bewegung setzen werde, dieser Grundbedingung an der maßgebenden Stelle zum Siege zu verhelfen. Und nun vernimmt man den kühlen Bescheid, der Zeitpunkt sei nicht geeignet. Noch bleibt übrigens die Möglichkeit, daß Graf Bulow Versuche in dieser Richtung unternommen hat, daß sie ihm aber nicht gelungen sind. Das Organ des „Bunds der Landwirts, die „Tagesztg.", übergeht, wie bie ,^rreuzztg.", den Bericht der „N. Fr. Pr." heute abend mit Schweigen. Die „Berl. N. Nachr.", das Organ Krupps, begnügen sich mit einer zusammenfassenden Wiedergabe der „interessanten Mitteilungen", ob sich nicht doch noch offiziöse Stimmen melden und Einzelheiten der Unterredung erläutern. Jetzt weiß man nicht recht, was man daraus maajen soll: ist es lediglich eine nochmalige Rechtfertigung des Standpunkts, die Graf Bülow für zweckmäßig hielt, oder ist es der Ausdruck des Mißvergnügens, daß allen Verstänoigungs-Besprechungen zum Trotz der Gang der Dinge im Reichstag ein so schlep- vender ist? Inzwischen haben sich allerdings die Zoll- Mehrhcitsparteien zu dem Entschluß aufgerasft, zur Ad- änderung der Geschäftsordnung dcs Reichstags zu schreiten, durch Mkürzung des Verfahrens für die namentlichen Abstimmungen. Die parteioffiziöse „Konserv. Korrefp." begeistert sich für die elektrische Mstimmungsmaschine. Viel gewonnen wird mit allen diesen „kleinen Mitteln" nicht werden. Ohne das „große Mittel", die Diäten, verfällt der Tarifentwurs der Versumpfung. Das wird keine noch so unverbrüchliche Verständigung für sich allein verhindern können.
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Van anderer -Seite wird uns geschrieben:
Aus der Veröffentlichung der „Wien. N- Fr. Pr." über die Aussprache des Grasen Bülow mit einem Mit- zliede des Reichstages vermutlich der Linken angehörig — geht hervor, dag die Regierung anscheinend neuer» nngs in höherem Grade Wert legt aus die Fortdauer der Handelsvertragspolitik, als auf das Zustandekommen des Zolltarifs. A'bzuwarten bleibt allerdings, ob der Artikel Les Wiener Blattes nicht in dem einen oder anderen Punkte eine offiziöse Richtigstellung ersährt. Auf jeden $all jedoch erscheint es zeitgemäß, auf einen Umstand Linzuweisen, der in den Zolltariferörterungen nicht gebührend gewürdigt worden ist. Es ist immer nur die Liede von der Sorge Deutschlands, die Handelsverträge zu erneuern. Haben aber nicht die anderen Staaten, mit denen Deustchland im Vertragsverhältnis steht, das gleiche Interesse, diese Verträge zu erneuern? Oesterreich-Ungarn, Italien, Rußland gefallen sich den deutschen Bemühungen gegenüber einfttveiien in der Rolle des Zuschauers., Die Negierungen dieser Staaten verhalten sic.), als ob ihnen cm der (Erneuerung der Handelsverträge mit Deutschland nicht sonderlich gelegen sei. Sie scheinen gewillt, die Dinge an sich herantreten, gewissermaßen sich suchen zu
lassen. Dabei weiß jedermann, daß dieie Regierungen ein nicht geringeres Interesse haben, aus der Handelsvertragsschüssel mitzuessen. Und zwar soviel, als sie bekommen können. Eben deshalb liegt für jetzt das Schwergewicht auf dem Zustandekommen eines brauchbaren Zolltarifs. Die Sorge der Gegenwart ist, dies Instrument zu schaffen, daß es bei den Verhandlungen mit dem Ausland eine Schußwaffe darstellt, und für Deutschland vorteilhafte M- machungen ermöglicht.
DolMjche dußCürdjniL
Tie konservative ReichstagSfraktion
hat, wie wir bereits in unserer heutigen Morgenausgabe mitteilten, nachdem der bisherige Vorsitzende v. Levetzow aus Gesundheitsrücksichten sein Amt niedergelegt hat, den Mg. v. Normann zum Vorsitzenden gewählt.
Tie Wahl des Oberstleutnants a. D. v. Normann überrascht einigermaßen. Man erwartete eher, daß die Wahl auf Herrn v. St au d y, einen der älteren erprobten Kämpen der Rechten, fallen würde. Abg. v. Normann ist bisher lediglich in seiner Eigenschaft als Schriftführer hervorgetreten und hat hierbei von einer außerordentlichen Kraft des Stimmorgans Zeugnis abgelegt. Ob er Rednergabe besitzt und besonders als Tebatter ft inen Mann steht, wird sich erst Herausstellen. Zu bemerken ist allerdings, daß in den Nedekämpsen um den Zolltarif nicht die Fraktions- Vorsitzenden, sondern die Wirtschaftspolitiker unter den Parlamentariern — von der Rechten also die Abgg. Gra Kanitz, Gras Schwerin, Graf Limburg — vor der Front sich befinden. Im übrigen zählt Abg. v. Normann zu den Konservativen gemäßigt agrarischer Richtung. Seine Wahl zum Fraktions-Bor,inenden ist also ein neuer Beweis, daß die stramm-agrarische Gruppe Frhr. v. W a n g e n h e i m unter den Konservativen nicht Oberwasser bekommt.
Deutsches Deich.
Berlin, 7. Nov. Der Kaiser passierte, wie aus Brunsbüttelkoog gemeldet wird, heute an Bord der „Hohen- zollern" und begleitet von den Schiffen „Nymphe" und „Sleipner" auf der Reise nach England die dortigen Schleusen um 7 Uhr 45 Min. früh.
— Wie der „Reichsanz." meldet, ist der bisherige Vortragende Rat im Auswärtigen Amte v. Frantz ins unter Verleihung des Charakters als Wirkt. Geheimer Rat mit dem Titel Exzellenz zum Direktor im Auswärtigen Amt ernannt worden.
— Ter erste Sekretär der deutschen Botschaft in.London, Botschaftsrat Frhr. v. E ck h a r d t st e i n wurde vom König Eduard in längerer Audienz empfangen, der ihm den Stern des Viktoria-Ordens verlieh.
— Zu den Mitteilungen der „Voss. Ztg." über den geplanten Bau einer großen Dock-Anlage in Tsingtau bemerkt die „Nordd. Allg. Ztg.": Nichtig sei nur, daß im Kiautschou-Etat für 1903 die dritte Rate für das 1901 bewilligte Schwimmdock gefordert wird.
— Heute nachmittag erschien Tr. Peters im Reichstage, um den Abg. Bebel persönlich auhufordern, ihm einen Gewährsmann in Sachen des Tucker-Briefes zu nennen. Beide hatten in der Wandelhalle eine längere Unterredung, doch weigerte sich Bebel, feinen Gewährsmann namhaft zu machen. Aus die Vorhaltung, daß Bebel unter dem Schutze der Immunität Verleumdungen ausspreche, ohne sie an einem Orte zu wiederholen, wo er zur Rechenschaft gezogen werden könne, sei Bebel bei seiner Weigerung geblieben. Er gebe ja zu, daß er düpiert worden sei, aber er habe sein Wort gegeben. Im übrigen habe ja Dr. Peters einen bestimmten Verdacht geäußert, und vor Gericht würde er (Bebel) ja unter Eid ausisagen müssen. Darauf entfernte sich Tr. Peters, indem er erklärte, er habe sich also in feinem Vertrauen auf Bebels Ehrlichkeit geirrt.
— Wie die „Berk. N. Nachr." hören, soll im neuen Etatjahr eine Vermehrung der Justizbeamten der Marine stattfinden, die auf die Neuorganisation der Militär-Gerichtsbarkeit zurückzuführen ist.
— Eine Anzahl deutscher Burenkämpfer, welche kürzlich aus den Gefangenenlagern auf St. Helena, Ceylon und in Indien zurückgekehrt waren, ist- an Bord des Tampsers „Hans Woermann" von Hamburg aus nach Teutsch-Südwestafrika eingeschisst worden, um dort beim Bahnbau usw. beschäftigt zu werden.
— Ter Verein s ch l e f i f d) e r Journalisten und Schriftsteller hat als derzeitiger Vorort den Vereinen des Verbandes deutscher Journalisten und Schriftsteller aus Anlaß des Falles Hofmann in Kattowitz (der bekanntlich mit einem Sittlichkeitsverbrecher und einem Einbrecher zusammen gefesselt wurde) eine Petition an den R ei ch s t a g unterbreitet und um umgehende Zustimmung ;u dieser Eingabe ersucht, um eine gemeinsame Aktion der )eutschen Journalisten- und Schriftstellerwelt herbeizu- ühren. In der Petition wird mit aller Entschiedenheit verlangt, daß die unwürdige Stellung, die in der Recht- tellung wie beim Strafvollzug den deutschen Journalisten und Schriftstellern zugewiesen ist, grundsätzlich beseitigt werde. Ferner wird die Erwartung ausgesprochen, daß der Reichstag diese unerläßliche Reform unverzüglich in Angriff nehmen wird.
Magdeburg, 7. Nov. Bei den Stadtverordnetenwahlen brachten die Sozialisten sechs ihrer Kandidaten in die Stichwahl. Sie besitzen von 72 Mandaten bereits 8.
Ausland.
Kopenhagen, 7. ^oo. Der „Nationaltidende" zu- ölge beabsichtigt der Finanzminister die Konversion von
57 Millionen p r o z e n t i g e r Staatsobligationen der Anleihe von 1886 in eine dreiprozentige. Ein Konsortium in- und ausländischer Banken führt Die Verhandlungen mit dem Finanzministerium.
— Justizminister Alberti legte heute einen Gesetzentwurf betreffend Änführung der obligatorischen bürgerlichen Ehe vor.
London, 7. Nov. Nach dem Handelsausweis beträgt für den Monat Oktober der Wert der Einfuhr 2i/a Millionen, der Wert der Ausfuhr U/s Millionen Pfund Sterling mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Brüssel, 7. Nov. „Petit Bleu" zufolge werden B o t b a und D e l a r e y in London durch das Bestreben zurücigehalten, zu Gunsten der Kaprebellen die völlige Amnestie zugcsichert zu erhalten, welche Kitchener ihnen versprochen und welcher Chamberlain sich Witz er fetzte.
Paris, 7. Nov. Der Senator Le Comte hat einen Gesetzentwurf gegen das Duell eingebracht; der einzige Artikel desselben hatte folgenden Wortlaut: Derjenige, welcher sich an einem Duell beteiligt, wird mit Gefängnis von einem Monat bis z u einem Jahr und mit Geldstrafe von 500—1000 Frcs. bestraft. Wird jemand bei dem Duell verwundet, erhöht sich die Gefängnisstrafe bis auf zwei Jahre und die Geldstrafe bis auf 2000 Frcs. Bei einem töt)» lichen Ausgange des Tuells sollen Strafen bis zu drei Jahren Gefängnis und 5000 Frcs. Geldbuße vorgesehen sein.
Rom, 7. Nov. Ein Staatssekretär wurde seines Amtes enthoben, weil er die Frau eines Angestellten in dem betreffenden Ministerium verführt hatte.
ien, 7. Nov. Abgeordnetenhaus. Im Ein» laufe befinden sich Interpellationen der Mgg. Stein und Genosfen betreffend die Veröffentlichung des ehemaligen großbrit. Botschafters in Wien, Rumbold, in der „National Review" über die österreichische Politik anläßlich des Bu- renirie ges, sowie über die Kaiser Franz Josef in diesen Veröffentlichungen unterschobenen angeblichen Aeußerungen. Die Interpellanten fragen, ob der Ministerpräsident geneigt fei, eine entsprechende Richtigstellung zu veranlassen. —
Konstantinopel, 7. Nov. Aus die Weisung des englischen Botschafters in Konstantinopel haben die Türken die drei im Roten Meere beschlagnahmten Piratenschiffe verbrannt. Ueber die Bewegungen des italienischen Geschwaders vor Midi sind keine neueren Nachrichten ein- gelaufen.
Aus Stadl und Saud.
Gießen, 9. sJtooember 1902.
** Gedenktage. Unter der Leitung des Admirals der deutschen Flotte, Eduard Knorr, hatte am 9. November 1870 das deutsche Kanonenboot „Meteor" den überlegenen ranzösifchen Kriegsavifo „Bouvet" auf der Höhe von Havanna angegriffen. Es entspann sich ein förmliches Duell auf der See. Geschickt wich das Kriegsschiff des norddeutschen Bundes den Manöoern des Franzosen aus, und obwohl selbst stark beschädigt, wurde der „Bouvet" durch anhaltendes Feuern zurückgedrängt und mußte unter dem ungeheuren Jubel der Haoanesen den schützenden Hafen auf» uchen.
Zu Marbach wurde am 10. November 1759 Johann Christoph Friedrich o. Schiller geboren, nächst Goethe unser nationalster Dichter und Dramatiker, in welchem die tieferen Züge des deutschen Volkscharakters ihren vollendetsten Ausdruck gefunden haben. Durch die Lauterkeit seiner Ge- ühle und die Wahrheit seines Strebens erwarb Schiller die Freundschaft Goethes, so verschieden auch beide Naturen waren, und ihre vereinte Thätigkeit bezeichnet den Höhepunkt der deutschen Poesie; ihre Doppelstatue in Weimar zeigt uns die beiden Heroen Hand in Hand, der eine ist ohne den anderen nicht denkbar.
•" Zu Ehren des Professor Dr. Drude, der bret ehrenvolle Rufe nach anderen Universitäten ausgeschlagen hat, inbet Donnerstag, den 13. November ein Fackelzug der Studentenschaft mit anschließendem Kommerse in Stein's Garten statt. Der Zug wird sich voraussichtlich um 8 Uhr oon Oswald's Garten durch bie Neustadt, Marktstraße, Marktplatz, Seltersweg, Südanlage, Gartenstraße, Ludwigs- platz, Ludwigsstraße, Goethestraße nach der Ecke der Stefans- straße bewegen, wo auf dem Balkon des physikalischen Laboratoriums der Vertreter des mathematischen Vereins eine Rebe halten wird. Von da begiebt sich der Zug nach der neuen Bibliothek, wo die Fackeln zusammengeworfen werben.
** Denkmal für Löhlein. Wir finden in einzelnen auswärtigen Blättern einen „Aufruf", der aufforbert zu Gaben für bie Aufstellung einer Büste bes Geh. Medizinalrat Prof. Dr. Hermann Löhlein, der „in voller Rüstigkeit durch einen plötzlichen Tob mitten aus segensoollster Wirksamkeit unb reichster wissenschaftlicher Thätigkeit bahingerafft", an der Stätte ferner Wirksamkeit. Unterzeichner des Aufrufes sind u. a. Geh. Med.-Rat Prof. Dr. E. Bostroem, Geh. Med.- Rat Prof. Dr. G. Gaffky, Prof. Dr. I. Pfannenstiel, Prof. Dr. P. Poppert, Geh. Med.-Rat Prof. Dr. F. Riegel, Prof. Dr. H. Strahl, Prof. Dr. A. Vossius.
** Personalien. Ter ^eg.-Assessor Schlosser aus Gießen ist zum besoldeten Beigeordneten der Äadt Meiderich (a. Niederrhein) gewählt worden.
** HeberfalL Ahnungslos Überfällen wurde von


