Ausgabe 
8.10.1902 Zweites Blatt
 
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Zwetschen

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Krau Ferber.

Familien Nachrichten.

Verlobt: Frl. Selma Haas in Darmstadt mit Dr. Albert Hoddes in Gießen.

Gestorben: Herr Kaspar Jäger in Münzenberg.

Krieskasten der Redaktion.

(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)

ft. ft. lieber die Verhandlungen der Ausschüsse der 2. Kammer werden stets von dem jeweiligen Berichtserstatter ausführliche Vro- .lokolle angefertigt, die im Druck erscheinen und den Mitgliedern deS Landtags zugestellt werden. Wenn Sie einzelne dieser Proto-

tee'gfe** ,orw»,K,, i!°«

Mt, dis weiter feine besonderen Titel führen, beziehen wollen, mühen Sie sich an den derzeitigen Präsidenten der Kammer, Herrn Reg.-Rat HaaS in Darmstadt oder an daS Ständische Archiv da­selbst wenden.

R. N. tu F. Mit Dank abgelehnt.

CeseWast für Sri« uni) Völkerkunde

Hießen.

Kaupt-Ier sammtung am Mittwoch dem 15. Oktober 1002, 8% Uhr, im Großherzog von Hessen.

TageS-vrduuug: Kassenbericht. Winterprogramm. Zeitschriften.

Vorstandswahl. 7026

Der Vorsitzende.

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Frankfurt a. Ä», 8. Oktober 1902.

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. . 92.05

. . 101.85

Neueste Meldungen,

vriginaldrahtmeldungeu des Gießener Anzeigers.

Berlin, 8. Okt- Wie derLok.-Anz." erführt, werden die Burengenerale bereits am 16. d- M. abends 6Uhr in Berlin en treffen.

Heidelberg, 8. Okt. Die 14. allgemeine Kon se- reuz der deutschen Sittlich keits-V ereine nahm als Ort der nächsten Konferenz in erster Reihe Nürn­berg, in Uveiter Köln in Anssichi.

London, 8. Oktt Ueber den Standpunkt englischer Kreise zur Frage des Empfanges der Burengene­rale durch den deutschen Kaiser wird gemeldet: Tie Generale gelten seit der Veröffentlichung des Amster­damer Manifestes an leitender Stelle wie bei der großen Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr als zuverlässig. Man ist hier überzeugt, daß die außerhalb Englands gesammelten Gelder trotz aller Vorsichtsmaßregeln ihre menschenfreund­liche Zwecke nicht erfüllen und zu England feindl ichen Agitationen in Südafrika verwendet werden. Einer so Uh,en Agitation würde nun durch eine Audienz an die drei Generale eine schwer zu Englands Nachteil ins Gewicht fallende ckenstärkung erwachsen. Tadurch würden die ohnehin enormen Schwierigkeiten der an glo­tz o Hündischen Pacifitation in Afrika für absehbare Zeit sehr leicht ins Unüberwindliche gesteigert werden können. Gerade weil man hier an maßgebender Stelle keinen Augenblick darüber in Zweifel ist, daß für den Kaiser lediglich Gründe persönlichen soldatischen Interesses für die Gewährung der Audienz entscheidend sein würden, hofft man hier immer noch, daß der Kaiser sich die Befriedigung dieses Inter­esses versagen werde. Man beklagt daher in Regierungs­treisen aus das lebhafteste die vorlauten und aggresiven Aeußerunaen eines Teiles der Londoner Presse.

Paris, 8. Okt. In Betreff der gestrigen Sitzung des Ausschusses des Bergarbeiterverbandes ver­lautet, daß einzelne Ausschußmitglieder die Ansicht aus­sprachen, es möge bei der Regierung noch ein Letzter Schritt versucht werden, ehe man einen so folgenschweren Beschluß, wie den des Gesamtausstandes, faßte: Die end- giltige Entscheidung sei deshalb aus heute verschoben worden.

Versteigerung.

Donnerstag den 9. d. MtS., nachmittags 3 Uhr, versteigere ich Neuenweg 28 (im Löwen) dahier gegen bar:

1. 2 Steppdecken, 1 Unterbett,

1 Federkissen, 1 Tischdecke, 1 Christbaumständer, 1 Eierschränkchen u. v. A.

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3. Haus- und Küchengeräte aller Art und 1 Oekonomiewagen.

Die Versteigerung unter 1 findet bestimmt statt.

Gießen, 8. Oktober 1902.

7042 Seipel, Gerichtsvollzieher.

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Der Arbeitsnachweis hat die Aufgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten und Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln.

An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 8 bis 6 Uhr geöffnet.

Angebot der Arbeitnehmer: 1 Maschinenschlosser, 1 Bau- *. Möbelschreiner, 1 Einkassierer, 2 Pferdeknechte, 1 Herrschaftsdiener, 3 Hausburschen, 3 Lauffrauen, 2 Dienstmädchen.

Nachfrage der Arbeitgeber: 2 Krankenpfleger, 1 Maschinen- ßhlosser, 2 Rockschneider, 1 Schweizer, 2 Pferdeknechte, 2 landw. Arbeiter, mehrere Erdarbeiter, 7 Dienstmädchen. 2 Laufmadchen, 1 Frau zum Brödchenaustragen, 1 Köchin, 1 Kinoerwärterin.

Lehrlinge: 1 Schlosser, 1 Spengler, 1 Kellner, 1 Buchbinder, 1 Bäcker.

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Parks, 8. Okt. DemGaukvis" zufolge zeigte bet anläßlich der Weltausstellung von 1900 erbaute große Kunkt Palast infolge des Eindringens von Seine­wasser in die Grundmauern schwere Baugebrechen.

Kapstadt, 8. Olt. Kommandant Erasmus ist aus Madagaskar zurückgekehrt, wohin er sich begeben hatte, um eine eventuelle Ausw anderung der Buren dort­hin in die Wege zu leiten. Er erklärte indessen, das Land eigne sich nicht zu einer Niederlassung der Buren^ Speziell habe die französische Regieru ng ihm auch keine Garantien für die Erhaltung der Büren svrache gegeben. Erasmus meinte, daß Ar gentinienfur die Uebersiedelung der unversöhnlichen Buren daS geeignete Land sei.

Montreal, 8. Okt. (Reuter.) Gestern herrschte hier und auf anderen kanadischen Märkten eine große Fi­nanzpanik. Die außergewöhnlich lange Periode von Geldknappheit, die auf die maßlosen Käufe in künstlich hochgetriebenen Werten der letzten Monate gefolgt ist, führte schließlich zur Liquidation der mit geborgtem Ka­pital erzielten Gewinne. Tie Dominion-Stell-Aktien gingen 28 Dollars nnter den kürzlich an der Newyorker Börse er­zielten Höchstkurs zurück. Tie Geldverlegenheiten Hogen auch Canadian-, Pacific- und gleichartige Werte in Mitleiden­schaft, wodurch die Besitzer der Eanadian-Pacific-Fonds große Verluste erlitten. Ter Verkehr schloß mit einer Panik.

Newyork, 8. Ott- Tie Versuche der Bundesregierung, den Streik der Kohlenarbeite r gütlich zu schlichten, dauern fort. Angesehene Bürger Newvorts planen, in Massenversammlungen gegen die Kohlen-Barone zu demon­strieren. Man giebt die Hoffnung nicht auf, durch dieses Vorgehen die Position der streikenden Arbeiter stärken zu können.

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Die im Kreisblatt vorn 1. Ok­tober auf den 10. Oktober 1902 um 9 Uhr anberaumte Versteige­rung in Mainzlar und um 11 Uhr in Staufenberg wird nicht ab­gehalten. 7046

Grünberg, 7. Oktober 1902.

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Saint. Etienne, 7. Okt. DaS Bezirksbundeskomitee der Grubenarbeiter beschloß, daß morgen der AuSstand be­ginnen soll.

Arraö, 7. Oki. Von 47000 Bergarbeitern des Kohlenbeckens PaS de Ealars haben gegenwärtig 36000 die Arbeit eingestellt. 'Die vergangene Nacht verlief unruhig.

New-York, 7. Okt. Durch den Befehl, durch welchen die Mationalgarde emberufen worden ist, werden die bereits im Koh­lengebiet befindlichen, 3000 Mann zählenden Truppen um wettere 7000 verstärkt. Der Gouverneur begründet den Befehl damit, daß 'in mehreren Blicken von Pennsylvanien Gesetzlosigkeit herrsche. Die Arbeitswilligen würden dort mißhandelt und vertrieben und ihre Familien bedroht: EisendahnAÜge würden aufgehalten, es /würde mit Steinen nach ihnen geworfen und die Schienen aus- .gerissen. Die Lage werde immer ernster. Die Truppen feien -dazu bestimmt, die Arbeitswilligen, die Eisenbahnzüge und das Eigentum zu beschützen und Diejenigen zu verhaften, welche Ge- waltthätigkeiten begehen und Einschüchterungsverfuche machen.

Landet und Verkehr. Volkswirtschaft.

W. Gießen, 8. Okt. (B i e h m a rk t b e r i ch t.) Ter gestrige Diehmarkt hatte einen Auftrieb von etwa 900 Stück Großvieh (Milchkühe, fette Rinder und Kühe) und ca. 300 Kälber. Es hatte sich die alte Kundschaft unseres Marktes überaus zahlreich einge­stellt und der Handel kam überaus flott in Gang. Die angelegten Preise hielten sich für Milchvieh, welches in schwerer Ware im Verhältnis zur Nachfrage nicht genügend aufgetrieben war, auf der allen Höhe. Die Preise für Fettvieh, welches durchweg Nehmer fand, zogen eine Kleinigkeit gegen die des letzten Marktes an. Die hohen Kälberpreise des letzten Marktes waren jedoch nur zu halten, weil unsere Gießener Metzger lebhaft in das Geschäft eingriffen und nicht unbedeutenden Bedarf hatten, der gedeckt werden mußte. Da jetzt der bedeutende Konsum besonders bester Ware Kalbfleisch in den benachbarten Badeorten fortfällt, hofft man bet den Metz­gern und Käufern von Kälbern bei unseren nächsten Märkten auf einen Abschlag in dieser Ware. Gehandelt wurden Kühe frisch­mellend uub tragend 1. Sorte 450500 Mk., 2. Sorte 860-400 Mark, 3. Sorte 275325 Mk. pro Stück. Es wurde bezahlt pro Zentner Schlachtgewicht fette Rinder 6668 Mk., junge fette Kühe 6063 Mk., ältere Schlachtkühe 5254 Mk. Kälber 1. Sorte, über 50 Pfund schwere Tiere 6872 Mk., 2. Sorte zwischen 4050 Pfd. schwer 60 - 65 Mk., 3. Sorte unter 40 Pfd. wiegend 5658 All. Der Markt war früh zu Ende und war fast ganz ausverkauft. Mit dem nun eingetretenen späteren Beginn des Marktes für das Winterhalbjahr sind die Interessenten recht fehr einverstanden, man wünscht nur, daß der Auftrieb des Viehes etwas schneller vor sich gehen könnte, was sich wohl wegen der gewiß sehr nötigen sanitären Kontrolle der Tiere vor dem Auftrieb nicht gut machen lassen kann.

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