?- Vorn höheren Vogelsberg, 6. Ang. Nachdem die Herr-1 Minister als sorgst e hier zu Lude gegangen, stehl man vor dem Beginn der vermalter nachrechn
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— “■ "• " jamer Haushaüer, indem er dem Molkerei--
___________,___jnete, daß er mit einem Zentner Kohlenverbrauch weniger auskommen muffe. Selbst kleine Defekte, z. S. die etwas ungleiche Lagerung der Transmissionsroelle unter anderem, entgingen seinem schärfen Blick nicht. Buchführung und Handhabung des' Belriebes erfuhren manchen beherzigensroerten Vorschlag. Polcmkmsche Dörfer hat Herr v. Podbielski sich also nicht zeigen lassen. Das ist erfreulich, und erfreulich ist auch, daß er den masurischen Landwirten mit seinen reichen Erfahrungen zur Hand gegangen ist. In Ortelsburg hat er auch geredet, jedoch nicht je wie in Stolp. Er bat nur darum, das gegenseitige Vertrauen fefc
halten zu wollen.
— Zur Ausbildung von Juden in der Landwirtschaft ha5 der Bodenkulturvcrein das Gut Neuhof bei Posen angekaufl. Jetzt sind die ersten beiden Eleven dort eingetroffen. Sie itammen aus Hamburg und sind vorläufig noch in Schwersenz untergebracht. Sie fahren aber täglich zu Rade nach Neuhof. Dem Vorstands des Bodenkulturverems sind viele Bewerbungen von jungen Leuten, welche die Landwirtschaft erlernen wollen, zugegangen, und es werden am 1. Oktober noch mehrere Eleven nach Neuhof befördert werden.
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früheren Jahren für unseren Bezirk hatte.
— Der preußische Laudwirtschaslsmiuister v. Podbielski weilt seit längerer Zett in Ostpreußen. In der Meierei zu Montwitz stellte er sofort einen Fehler in der Vorwärrnekonstruktwn fest, und sehr sorgsam wurde von ihm die ganze Buchführung reoidirt. Den Bauern'des Torfes legte er ans Herz, für gute Viehhalluna, Hebung der Schweinezucht und Beschaffung eines guten Ebers, der zweckmäßig bei der Molkerei einzustellen sei, für bessere Pflege der Hühnerzucht u. s. w. zu sorgen. Dann wurden die Stiere und junge Nachkommenschaft besichtigt. Auch in Röblau zeigte sich der
Frankfurt, 7. Ang. Jur Z l^blo gischen ©arten ist mit einer Kollektion ausländischer Reptilien eine merkwürdige Natter ans dem tropischen Amerika eingetroffen. In den heißen Gegenden der neuen Welt kommt eine giftige Viper vor, die Lorallenviper. Sie ist lebhaft rot und weiß geringelt, sodaß man die Tiere auf weithin kennt, und ob ihrer Giftigkeit werden sie von Mensch und Tier gemieden. Ganz genau die gleiche Färbung und Zeichnung hat auch eine ungiftige Schlange, die Korallennatter. Da die Feinde der Reptilien — und in Südamerika giebt es eine gonge Anzahl schlangen fressend er Tiere — beide Arten nicht unterscheiden können, so bleiben die harmlosen und unoewehrteu Nattern infolge ihrer Verkleidung völlig verschont; ein solches Tier — augenblicklich die schönste Schlange der Sammlung — ist Üirzlich erworben worden. Die Zahl der neu hinzugekommenen Vögel beträgt 36, wovon ein junger Kuckuck ein Geschenk des Friseurs Schmidt ist.
Wer flickt gern Wäsche?
Niemand! Jede Hausfrau oder Mädchen wünscht sie möglichst lanae zu erhallen und trotzdem achten die meisten uicht darauf, welche Waschmittel sie zum Waschen und Kochen ihrer Kleidungsstücke und Geräte verwenden, sondern lassen sich irgend ein Waschpulver usw., welches vielleicht stark schädliche Stoffe enthält, blos well es einen Pfennig billiger ist, als die bewährte Gioth's gemahlene Kermseise mit Salmiak und Terpentin aufdrängen. Giots's gemahlene Kern- eife, für deren Unschädlichkett der Fabrikant garantiert, und welche hohe Waschkraft besitzt, kostet per Packet 15 Pfg. Fabrikant: I. Groth, Hanau a. M. i$96
ernte hier zu Ende gegangen, fleht man vor Dem beginn ocr Roggen-Ernte, welche jedoch infolge der seitherigen meistens regnerischen Witterung noch sehr zurückgeblieben ist. In diesem Jahre können die Beerensammler wenig verdienen, da die Him- beeren-Ernte wegen der seicherigen Witterung sehr schlecht ausfällt. Die Beeren sind mager unb klein, deshalb ist der Verdienst ganz gering. Ter Preis ist auch verhältnismäßig gering. Tie Kaufleute zahlen pro Pfund 12 Pfg., gegen 14 Pfg. in früheren Jahren. Auch die Kaufleute verdienen dies Jahr sehr wenig. In allen Beerenorten ist für dies Jahr in unserem ganzen Vogelsberg wenig zu machen. Der zwette Schnitt Klee, wie auch das Grummet verspricht gute Ernte. Das etwas geringe^ Ergebnis der Heuernte wird hierdurch wieder etwas ersetzt. Tie Sommerftucht, wie Hafer, Gerste u. s. ro., hat sich doch noch ausgezeichnet entwickelt, sodaß auch hierin eine gute Ernte noch zu erwarten ist.
Kiel, 7. Aug. Der 18. deutsche landwirtschaftliche Genossenschaftstag wurde heute, früh in der Aula der Alarineakademie durch den Vorsitzenden Geheimrat Haas -Darmstadt eröffnet. Als Vertreter des preußischen Ministeriums für Landwirtschaft ist Geh. Regierungsrctt Hofmann anwesend. Man wählte Bonn als nächsten Versammlungsort.
Heidelberg, 7. Aug. Nach dem Jahresbericht der Handelskammer sind in mehreren Orten des Kammerbezicks in der Tabak z u ch t größere Anbauversuche nach den Straßburger Vorschriften gemacht worden. Wenn auch das erzielte Produkt noch größere Mängel aufroeist, so ist doch ein merklicher Fortschritt gegen die alte Bauart zu verzeichnen. Es ist unbestritten, daß unsere Landwirte in der Auswahl der Grundstücke, in der fehlerhaften und häufig zu späten Düngung, in dem zu schlecht gezüchteten unreifen Tabaksamen und endlich in dem niedrigen Köpfen der Pflanzen große Fehler begehen, und daß es in der jetzigen mangelhaften Bauart des Tabaks nicht weiter gehen kann, wenn der Bau wieder ein lohnender werden soll. Auf Veranlaffung eines hiesigen Fabrikanten, der den Pflanzern große Vorteile zugesichert hat, werden in den Orten Kirchheim, Reilingen, Hockenheim, Plankstadt und Seckenheim wieder größere Versuche mit Martellin-Tüngung und -Bauart nach den Straßburger Vorschriften gemacht. Die Düngung hat unter Leitung eines tüchtigen Fachmannes stattgesunden, der anch die Aussaat des von der kaiserlichen Tabakmanufaktur gezüchteten Tabaksamens überwacht und auch die weitere Kultur beaufsichtigen wird, besonders das ckchlige Köpfen und Sortieren der Pflanzen. Ergeben die diesjährigen Versuche ein zufriedenstellendes Resultat, so hoffe man, daß die Regierung die zu erzielende Verbesserung unseres Tabakbaues unterstützen unb ihr Teil bazu beitragen wird, ben Tabakbau roiebcr zu bei- Bebeulung zu bringen, bie er in
Landwirtschaft.
Gießen, 4. Aug. lieber bie Ursachen der hohen F le isch p r e i s e enMehmen wir dem Jahresbericht ber hessischen Handweckskammer folgenbes: „Die beutsche Lanbroickschaft ist nachweislich nicht im Staube, ben Bebarf Deutschlanbs an Fleisch zu produzieren. Dieses geht schon zur Genüge aus der bedeutenden Einfuhr Amerikas hervor. Trotzdem waren die Grenzen gegen die Einfuhr lebenden Viehes, das schon aus sanitäten Gründen der Einfuhr von Fleisch vorzuziehen ist, setther künstlich zu Gunsten der Landwicke durch die Seuchengesetze gesperrt. Nachdem dieses nicht mehr haltbar, sollen hierfür jetzt bie vielfach erhöhten Zollsätze treten. Damit nicht genug, betrachten Staat unb Gemeinbe bas Fleisch leiber als günstiges Steuerobjckt unb werben Verbrauchsabgaben auf bieses wichtigste Nahrungsmittel gelegt,, bie bei ber Preisbilbung schwer ins Gewicht fallen. Auch bie Erbauung ber Schlachthöfe, so briugenb sie in Rücksicht auf bie orbnungsgemäße Hanbhabung oer Fleischbeschau ist, legt bem Gewerbe bei- Metzger birett unb inbireft schwere Opfer auf." Außer ben Metzgern haben aber auch bie Gemeinben selbst für ihre Schlachthöfe schwere Opfer zu bringen.
!!Großen-Duseck,6. Aug. In unserem Thale hat man bereits mit dem Schneiden der G e r st e begonnen, doch wird die Ausbeute nur gering sein. Das Kvrn steht ;etzt fast überall auf Haufen, Weizen und Hafer, die sehr gut aussehen, stehen noch auf dem Halm. Die Kartoffeln entwickeln sich bei biesem Wetter sehr gut, auch den Obst- bäumen kommt diese feuchte Witterung sehr zu statten. Zwetschen unb Birnen giebt es fast gar nicht, dagegen haben wir eine sel)r schöne Aepfelernte in Aussicht, wie feit Jahrzehnten nicht dagewesen ist; man sieht fast keinen Baum, der nicht gestützt wäre.
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Bergwerk . . Buderus. . .
Pfandbriefe.
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Serie 14 do. Serie 15 Frlf.HhP.-Crcd..
Verein 1905. do. 1906. do. tilgbare Frkf. Landwisch. Hamburger Hy.
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96.50
101.20
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von 1891. . Elisab. steuerst. Franz Joseph . Kaschau-Oderbg. Oesterr. Nord- mcstbahn B. . do. Südbahn (Lomb.)
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Psdbr. I. . . do. II. . . Cöln-Mindener Atadrider . . Meingr.Prüm.-
Pfddr. Thlr.
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Oesterr. v. 1860 do. v. 1854
Oldenb. Thlr.40 Türk. Frs. 400
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120.10
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137.—
44.70
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Gießener. . .
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Darmstädter
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Industrie -Aktien Mainz.Drauerei
271.50
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poiheken-Bank Ser. 141-250 do. unkündbar
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Jtal. staatl. gar.
E.B. . . . Livorneser . . Sard. Sec. ft fr.
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Oester.Silberrte Oester. Goldrte. Portug. Staat.
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