An die Redaktion
des Gießener Anzeigers.
Herr Stadtverordneter Löber hat in der Stadtvcrordneten- Sitzung am 6. ds. Mts. behauptet, er habe bei dem Verkauf des früher Seuking'schcn und Müller'schen Geländes an die Stadt, wobei er nur seine Selbstkosten erhalten habe, die Maklergebühr aus seiner Tasche bezahlt, weil er sich geniert habe, dieselbe später nachzufordern. Nach den Belägen der Stadtkasse sind diese Maklergebühren mit fünfzig Mark am 29. Mai 1895 zur Zahlung an Herrn Löber angewiesen worden und hat Herr Löber am 11. Juni 1895 den Empfang dieser fünfzig Mark bescheinigt.
Hochachtungsvoll
Mecum, 1969 Bürgermeister.
Neueste Meldungen.
Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.
S. Darm stad t, 8. März. 2. Kamm e r. Tie Spezial-- Beratung des Budgets wird bei Kap. 75 fortgesetzt. Ministerialrat Braun stellt seine Aeußerung bezüglich des Sprunggeldes dahin richtig, daß die Landstände hierbei regelmäßig mitznwirkcn haben, worauf der Titel angenommen wird. Bei Titel 2 wünscht Abg. Pitthan Unterstützung der rheinhessischen Winzer. Ministerialrat Braun sagt sie zu, da sich die an die Bergstraße geknüpften Hoff
nungen nicht erfüllt haben. Bei Titel „Pferdezucht" fragt
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mancher hat schon in sich den Wunsch empfunden, einmal die hl. Stätten besuchen zu können. Deshalb sollte niemand
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Eingesandt.
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Geehrte Redaktion!
Tas Eingesandt in Ihrem Blatte über die Arbeit Königs veranlaßt mich zu einer kurzen Erwiderung:
Herr W. W. konstatiert mit innigem Behagen, daß endlich einmal statt der bisher gebrauchten Schlagworte greifbare Resultate vorliegen, welche über die Rentabilität des Getreidebaues aus einem allerdings kleinen Gebiete und die damit zusammenhängende Frage, wer in Hesse n Getreide verlauft oder nur für den eigenen Bedarf produziert, Aufschluß zu geben vermögen. Aber selbst die Nichtigkeit der Angaben Königs vorausgesetzt, ich halte ihre Bedeutung für die Frage, ob Z 0 l l- er Höhung oder nicht, für ziemlich belanglos. Ich denke dabei nicht nur an das im Verhältnis zum übrigen Deutschland verschwindend Heine Gebiet, auf welches sich die Untersuchung erstreckt, sondern bin auch der Ansicht, daß die Frage von drei oder vier oder gar erst von acht Hektar ab der Bauer einen lleberschuß über den eigenen Bedarf produziert, nicht an die erste Stelle gerückt werden darf. '?a3 tzauptmoment bleibt doch (und das ist kein Schlagwort)? hat der landwirtschaftliche Betrieb dauernden Nutzen von der geplanten Zollerhöhung oder nicht? Und auch die andere Frage beansprucht die gleiche Wichtigkeit: wer steckt den Löwenanteil an dem enormen Zollgewinn in die Tasche? Taß dies die Bauern nicht sind, weiß doch wohl auch Herr W. W., aber er hütet sich wohl, diese diffizile Frage anzuschneiden. Dafür aber wird dem Kleinen immer und immer wieder borgerechnet, wie viel Mark pro Jahr er mehr eintreiben darf, als ob mit diesem kleinen Mehrverdtenst der Millionengewinn einiger weniger und die Ausbeutung sehr vieler genügend begründet wären.
Aus dem anfangs Gesagten ergiebt sich schon, daß auch der Ausfall auf die hiesige Handelskammer, deren Vorgehen gegen die Zollerhöhung volle Anerlennung verdient, besser unterblieben wäre. Daß sie aber zur Be.cheiden- hcit gemahnt wird, nimmt sich deshalb fast komisch aus, weil gerade diejenigen, denen die Zölle nie hoch genug sind, durch wirkliche Bescheidenheit noch niemals geglänzt haben. Herr W. W. hätte also gar nicht so wichtig zu thun brauchen: die Schrift des Herrn König und der angebliche Irrtum der Handelskammer — selbst wenn er wirtlich vorliegt — haben die Forderungen der Herren Agrarier um keinen Grad sympathischer und um keine Idee gerechter gemacht. F. S.
Die sogenannten Personen dargestellt von den Seelenmalern I Pfeil, Szika, Fricke und Däneborg, Zeit: Mitteleuropäisch, Ort der Handlung: Ebendaselbst. Schlierseer Bauernkumedie: „Der sauere Milchhof", zonhaltiges Hochgebirgsdrama von E. Hallenstein, wegen vorgeschrittener Saison nur in einem Akt; die nach- wie vorkommenden Musikstücke von verschiedenen und lebenden Komponisten von Hallensteiner Erni; die Mitmacher sind: Diegelmann, Meyer, Bayrhammer, Reimann und Schwarz; Ort der Handlung: Im allertiefsten Hochland, Zeit: Rach Belieben, Dialekt: Waschecht. Die Damen erscheinen in Ball-(Soiree-)Toilette oder Bauern- kostüm, die Herren im Frack oder gleichfalls int Bauern- kostüm.
Frankfurt, 7. März. Ein Komitee hat Geld gesammelt für ein Bismarck-Denkmal, und der Magistrat hat sich nun bereit erklärt, dafür den schönen Platz vor dem neuen S ch a u s p i e l h a u se zur Verfügung zu stellen. Gestern kam der Antrag in der Stadtverordnetenversammlung zur Sprache, und die Versammlung beschloß, die Vorlage au den Ausschuß zur Vorberatung zu verweisen. Dabei wurde die Versammlung zum Schauplatze w üstester Bismarck-Schimpfereien. Tr. Quarck nannte Bismarck einen „literarischen Bö 01ie r". Er sprach u. a. von der „Aushungerung schofelster Art", von einer „25 Millionen-Erpresjung", die Bismarck seinerzeit in Frankfurt versuchen wollte. Die Stadtverorduefenversammlung hörte das ohne besondere Erregung an und einzelne Mitglieder der demokratischen Partei spielten ihr Unabhängig- lcitsgefühl gegen das Denkmal aus. Zum Schluß forderte Redner, daß das Bismarck-Denkmal auf den Platz vor dem Klapperfeld (Gefängnis) gestellt werde.
Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Gießen, 8. März. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Pfund 0.90—1,00 Mk., Hühnereier pr. Stück 6—7 Pf., Enteneier 8 Pf., Käse pr. Stück 5—8 Pf., Kasematte 2 Stück 0—0 Pfg., Erbsen pr. Liter 19 Pfg., Lmsen per Liter 32 Pfg., Tauben pr. Paar 0,90-1,20 Mk., Hühner pr. totüd 1,00—1,70 Mk., Hahnen pr. Stück 1,20—1,70 Mk., Enten pr. <Stüd 2,40—2,70 Mk., Gänse pr. Psd. 00—00 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund 66—76 Pfa., Kuh» und Rindfleisch pr. Pfund 60—64 Pfg., Schweine- fleisch pr. Pfund 70—80 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 84 Pfg., Kalbfleisch pr. Psd. 60—66 Pfg., Hammclftetsch pr. Psund 50 70 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kar. 3,20—3,80 Mk., Weißkraut per Stück 00 00 Pfg., Zwiebeln pr. Zentner 7,50—8,50 Mk., Milch pci Liter 18 Pfg. Aepfel per Psd. 9—15 Pfg., in Körben 12—15 Pfg Trau beit 35—50 Pfg.
Tauer der Marklzeit uott morgens 8 Uhr bis nachmittag 2 Uhr, während der ersten drei Sttmden der Diarktzeit darf nid); iin Umherziehen scilgeboten werden.
hauptetc nn riustrag ocs öuu zu lomnicii unu ucuuntjit m vcntn Mmen die Ersparnisse desselben. Diese Angaben der Tereschck waren jedoch unwahr. Die Braut verabfolgte die Ersparnisse nicht an die Angeklagte. Da hiermit der Thatbcstand des versuchten Betrugs gegeben ist, gelangte daö Gericht zur Bcrwersung der gegen das erstinstanzliche Urteil verfolgten Berufung. — Dagegen ist die Berufung des Glasarbeiters Edmund Tre b in g von Budtngcn voit Erfolg. Der Angeklagte geriet im Laufe des Herbstes 1901 mit einem Mitarbeiter Bätsch in Streit, in b elfen Verlauf Bätsch deut Trebing mehrfach mit einem Kaffcekessel auf den Kopf fchlug. Der Altgeklagte zog sein Messer und versetzte bem Bätsch lnehrere Stiche. Voit de»n 'Schoffengcrickst Bübingeit würbe er deswegen zu 14 Tagen Gefängnis verurteilt. Er benift fid) auf 9totlvehr. TaS Gericht ist der Ansicht, daß Trebing als der angegriffene Teil zwar berechtigt ,var, fid) zu verteidigen, daß er aber andererseits die Grenzeit berechtigter Notwehr überschritten hatte. Es sei jedoch die Strafe zu ermäßigen. Entsprechend dem heutigen Aittraq der Staatsamvaltschäst wurde der Angeklagte in
9,1 .......1-:,\ — Als eine Ge-
TeBepBiomscher* KLuirslbeirBcht.
Umrank lurt a. 11., 8. März.
4',•>% Oeslerr. Silberrento 101.50
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Hessen
Künstler und Künstlerinnen ä la Bajazzo, geführt von E.....", -- -- -- - - ... ...
und 91ebba, ins neu erbaute mobctt-intim-fomboliftitd). | Ä,ä" »Ä Ä
. nll , . i brach er einen Sekretär aus und stahl daraus 80 Mk., die er als-
mystlsche Schau-Openihaus „Dem Wahr|chönlich Guten « halb durdchrachte. — Eimge Zeit nachher entwendete er bei dem Verschiedene Vorstellungen, zusammengestellt aus nachstehen- Pfeifenhändler Linneberger drei Tabakspfeisen. Angesidsts des dem Programm: Solo-Lieder und -Vorträge der Damen reu,itütigeit Geständnisses des Angeklagtelt in der heutigen Hanpt- ^rl Rossenberaer Ernten Klinkhammer König Schacko Verhandlung erkannte das Gericht zu ellter Gesangntsstra e von nur Frl. Bvstcnberger, ^rmen, Kttuhammer, nontg, ^eyaeto,. ^onatcn unb cincr Woche. - Der Kaufmann Emtl Koppe Weber unb der Herren Bayrhammer, Brinkmann, Greefs, ^olfenbüttel wird aus der Zellenstrafanstalt Butzbad), wo er Grün, Prof. Heermann, 9laiuia§ft), Dr. Pröll, Schramnt gegenwärtig iucgcn Urkundenfälschung und Betrugs eine Gesängnis- und Schwarz. Lustige Duette, gesungen von Frau Greeff, strase von zwei Jahren 10 Atonalen verbüßt, vorgesührt, nm fid) unb fiammtrfänger Pichl--, H---N und Frau Frl.
Schwettzer und Herrn Hensel. Kroatische Lteder, gesungen ?ibt I)abcr; ^ll, zu verailtworten. Aus Grund der heutigen Ver- von Frau Kernte und Herrn Bucar in Nationaltracht. haildlung erscheint es zweifelhaft ob Koppe fid) des ihm neuerdings Theater der Modernden. Wenn die Anek-dotenfzur Last gelegten Vergehens schuldig gentacht^hall ^"^ ^^emäß erwachen, oder: Ist das ein Leben?, benebeltes Drama in einer Handlung nach Henri Kibsen von E. Hallenstein.
einfache. Bei Icidjtem Schnupfen genügt die Formanwatte, bie in kleinen wohlfeilen Dosen verkauft wird, bei schwerem Schnupfen wird der Formanäther (in Pastillenform) mittels eines kleinen Glasröhrchens inhalirt. Das Eigenartige seiner Wirkungsweise ist, daß das Mittel fast momentan eine Erleichterung im Kopse und in den Nasengängen verschafft. Drc Wirkung ist ganz frappant. Forman-Watte kostet die Dose 30 Psg., zehn Forman-Pastillen 50 Pfg. In allen Apotheken zu haben Man frage seinen Arzt.
zur riast gelegten Bergeyens icijnioig gcnuuiji yui. — Ajcniycuiup beantragt der Staatsanwalt die Freisprechung des Angeklagten, die dann auch erfolgte. — Der häufig vorbestrafte Wilhelm Lang von Burkhards hat fid) im Januar in bestialischer Weise an einem dreijährigen Mädchen vergangen. Die Staatsanwaltschaft beantragte 1 Jahr 10 Monate Zuchthaus und 5 jährigen Ehrverlust. Das Gericht erkannte auf zwei Jahre Zuchthaus und Ehrverlust.
Loudon, 7.März. Eine Depesche au§ Manila besagt, das Kriegsdepartement habe einen kriegsgerichtlichen Prozep gegen M a j 0 r Waller und L c u t n a n t D a y vom amerikanischen MannekorpS iucgcn Grausamkeiten, die sic an E1 n - g c'b 0 r c n e n aus der Insel Samar begangen haben, angeordnet. Einer der Eingeborenen sei an e i n e n B a u m gebunden u n d langsam zu Tode gefoltert worden. Am ersten Tage hätten sie ihn durch Sd)üsse aus einem Revolver am Ob e r- schenket verwundet und zwar in Gegenwart einer Anzahl ! Eingeborenen, die herbeigeholt worden waren, um die Ausführung der 'Bestrafung zu sehen. Am zweiten Tage wurde er in beide A rm e g csch 0 f s en, am dri11enTage m den Leib und am vierten T a g e wurde er getötet. Beide angeklagte Offiziere seien als tapfer bekannt. Ihre Freunde sagen, wenn die Willaaen wahr seien, müßten die Leiden und Entbehrungen der Expedition und) Samar im Dezember sic verrückt gemacht
Trasik (Tabak-Traftkant Herr Hauck, Verkäuferin Frl. Jrmen); ...
Blumen-Kiosk (Inhaberinnen Frau Greeff und Frl. Boch); eine Geldstrafe von 30 Mk. verurteilt.
eine Obstbube M-ppelf-au Frau Freund,. Di- Tanzmusik «.Mx»
stellt das Palmcngarten-Orchcster. Der Hcrren-Ehor bei: SJpcr cr|j)icu |tc tll Bad-Nauheim, um fid) als Dienstmädchen zu ver- singt a capella eine Quadrille, einen Eotillon arrangiert mieten. Bereits am gleichen Tage stahl sie einem Kurgast einen Balletmeister Gyurian. Schramm'l-Mnsik wird ausgeführt seidenen Regenschirm und am 17. August entwendete sie einem J sBmf fmnn s'iccrmann Kavellmeisler Dr anderen mit ihr bei der nämlichen Herrschaft dienenden Mädchen
■Don den Herren Prof. Hugo Heermann, Kapellmeister -u ^oldbetraa von 12 Mk. Die jugendliche Angeklagte verteidigt Rottenberg re. Em Bänkellied fingen Soste König und )nit gro^er Gcwandheit. Das Gericht gelangte iedoch m der Herr Alfred Hauck mit Harfen- und Elarincttcnbeglcitung. Als Uebcrzeugung ihrer Schuld und verurteilte die vorbestrafte Diebin Tiroler Sänaer wird man Fräul. Bosfenbergcr, Hohenleitner, zu einem Monat Gefängnis. — Der 16jährige Landwirt Balthasar Mb« und W-ubml uns die H°«on Schmmm, Hung-rP-u^^^«.m^^stch
Freiburg und Kruthoffer hören. Weiter tft aus dem Riesen- Sohn anständiger Eltern, wurde durck) schlechte Gesellschast
Programm zu erwähnen: Um 10 Uhr Einzug sämtlicher Verbrecher. Im Sommer 1901 benutzte er die Gelegenheit,
' Bajazzo, geführt von Eanio oa die Leute auf dem Felde waren, um in der Wohnung der
lieber Schnupfen. Die vielfad) verbreitete Meinung, daß ein Schnupfen „gesund" fei, unb daß ein tüchtiger Schnupfen den Ausbruch anberer Krankheiten verhüten könne, ist irrig. Das geht schon baraux» hervor, baß jeher Schnupfen, mehr ober weniger mit Fieber verbunden ist. In zahlreichen Fällen ist der Schnupfen aber gar nicht einmal ungefährlich. Namentlich bei Kindern und bei Personen mit zarter Konstitution kann ein schnupfen unter Umständen lebensgefährdende Komplikationen zur Folge haben, immentlid) schwere Kungcn- und Bronchial-Katarrhe. Deshalb ist es ein wichtiges hygienisches Gebot, jedem Schnupsen ohne Verzug cnergijd) entgegen- zutreten. Als Mittel ist „gorman" anzu- menben, der neue Schnupfenäther, der auf der letzten (73.) Versammlung Deutscher Natur- sorscher und Aerzte in Hamburg den anwesenden Professoren und Aerzten demonstriert und vom Referenten als geradezu ideales Sd)nu pfenmittel bezeid)net wurde. Forman ist ein Kondensationsprodukt auS Formaldehyd und Menthol. Seine Anwendung ist eine sehr .. öj,......c«.. Sin etnvmnntm'rtfi' hii' in
Vermischtes.
— — u- - , . , • . • . | -» London, 7. März. Hier cingetnoffcncn tclegraphi-
die Gelegenheit versäumen, fid) diese höchst interessante Serie r r Berichten zufolge hat die E h 0 l e r a unter bcu e k k a-
2:. c..;. ------- Mg°rn zahlreich- dpi« grs°r»°rl. Bis letzt sollen HO
TÄ-Ä-.......... -H>?.i
Trais-Horloff, 7. Riärz. Gestern Abend ist m ber LliL1 1 uu»—
Berg'schen Wirtschaft ein Grubenarbeiter durch zwei Sck)rot- Lrnntt nnh ^UiHCUldhUL
schüsse angeschossen worden. Es war Feierabend geboten CuuMl n
worden, und die Gäste hatten sich entfernt, als einige zurück- Como, 7. Mäi-z. Der Afrikaforschcr, Hauptmann Easati kehrten unb sich geivaUlDnüg benahmen, indem sie die °er- d»“Ä Ä schlossene Hausthüre zu demolieren, suchten :c. Berg glaubte ' n)ivlid)njtlicl' cn und ethnographischen Verhältnisse der oberen in 9tolwchr zu handeln und griff zum Geivchr. Der Ge- s>•,Hu[töev uiedergtleg!.
schosscne wurde am Obcrsck)enkel und an einer Hand verletzt. --------------------- nTSntirTlTh^rtt
d. 9Z i b b a, 7. März. Eine Fran in dem bcnad)barltcn
Ulfa wollte gestern morgen einem hiesigen Kau, manne Berlin, 7. März. In der heutigen Sitzung der Budget-Kom- eine Rechnung bezahlen. Wer beschreibt aber ihreii Schrecken, inission des preuß. Abgeordnetenhauses teilte Geheimrat Kirchner als^ sie die"ischsü)nblade beim Oesfnen ihres Inhaltes vom Kultusminffteriiun mi , s« gelinge-n, ^m sicheres an Geld beraubt |anb. Ein Nachbar halte ihr am '^be«^ I au’entbetfen.C Die $1111100^ fei gcrcd)tferfigt, bafr es balb vorher 20 Mk. befahlt, bic mit anbcivn 34 Mk. ut einem ' clln^G dein ^räpnrat herzustellen, welches dem einzelnen Besitzer Geldbeutel, der die Nummer des Regiluents Nr. Ui. trug, ermöglicht, seinen gefamten Viehbestand für eine geringe Summe in den Tischkasteti gelegt wurden. Ihr Mann war abends Lu immunisieren. Professor Locffler ans Greifswald, der die Ver- zu einer Ackerversteigerung gegangen, während sich die Fran juche leitete, prüfte auch da? Verfahren Baceelli's und fand das mit ihren Kindern und der Großmutter in ein Nachbarhaus Mittel gefährlich und nicht ivirksam. ~ begab, sodaß niemand in dem Hanse anwesend war. Diesen --------
Umstand muß ein mit den Räumlichkeiten des Hauses Ver-I
trauter benutzt haben. Der Dieb nahm seinen Weg durch m. Gießcu, 7. März. Strafkammer. Den Vorsitz führt das Hossenster, das nach btückl^hr der Frau offen ]tanb. Landgcrichlsbircktor Dr. Güngerich. Die Staatsamvaltsdiaft wird
Frankfurt «. M., 7. Marz. Zum Bchcnd°rGcn°ff-n. durch' WÄ ÄS
schäft Deutscher Biihnen - 2l n gehört g er hat sich hier cm verfolgt gegen ein Urteil des Schöffengerichts Alsfeld, daS den Ehren-Komitec gebildet, dem it. a. Intendant Emil Elaar, Angeklagten wegen Mißhandlung seiner Ehefrau zu 9 Wochen Gc- Mar v. Flotow, Justizrat Dr. Friedlcbcn, Generalkonsul I sän'gniS verurteilt hat, Berufung mit der Begründung, die gegen Goldschmidt. Kommerzienrat Goldschmidt Geh. JustiM ÄXÄ
Dr. Hamburger, Intendant Paul Jensen, ^rhr. v. Könige- ^ürc([ jcine Ehefrau wiederholt in rohester Weife mißhandelt warter, Pros. Linnemann, Direktor Pros. Liithmer, Dr. Mam- hat, weshalb seine Berufung kostenpflichtig verworfen wird. — Die roth, Sonnemann und Bürgermeister Dr. Varrentrapp an- Hedwig T eres ch ek von gehbren. zur Veranstaltung eines .BaUfestes im Weißen MtNW kl-A »B'AchchLft
Rößl" am 12. d. MtS. m sämtlichen Raumen des Palmen- Kcm Schweizer Ludwig Süß ein Liebesverhältnis. Als sie im vergärten unter Mitwirkung aller Solomitglieder, der Regie- und stoffenen Sommer hörte, daß Süß sich mit einem Mädchen in Musik-Direktion des Schauspiels und der Oper, Prof. Hugo Friedberg verlobt und diesem feine Ersparnisse anvertraitt habe, Heermann und sonstiger Künstler. Die Dekoration des großen l kommen^und^verlangte in dessen
Gesellschaftssaales wird cm Plateau nn Salzkammergut bar» 12- v ■ • - - >-
stellen. Im Hotel zum „Weißen Rößl" ist die Wirtin Frl. Pollner, Zählkellner Herr Bauer, Kellnerinnen Frau Schacko und Frl. Klinkhammer, Kellner Herr Fricke, Hausknecht Herr Szika. Im Arünchener Hofbräu-Keller sind Wirt Oberregisseur Krähmer, Kellnerinnen die Damen Hohenleitner, Weber, Sedlmayr, Hauskneckst Herr Schwarz. Im Wiener Eafö Mantler führt die Direktion Herr Mantler, Zählkellner ist Herr Hensel, Kellnerin Frl. Schweitzer. In der holländischen Original-Bolz-Bude (Eigentümer Herr Bolz) bedienen holl. Schankmädchen im Rationalkostüm (Frl. Sangora und Sella); es giebt dort echte Liqueure von Bols (mit b I) Ferner giebt es eine Südfrüchtc-Handlimg von Frau Kernie, eine Tabak-
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