Ausgabe 
8.2.1902 Zweites Blatt
 
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yit heutige Mmmer umfaßt 18 Seite«.

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'.'.chrsn und

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hervorheben, daß sich

teilweisen Verzicht

Entwurf eines Eh': s:

In Petersburger diplomatischen Kreisen wird auf das Bestimmteste versichert, daß die Frage des südafrikanischen Krieges noch dus Haager Schiedsgericht beschäftigen werde. Also haben die Verhandlungen zwischen König Eduard und dem Zaren stattgefunden?

Ter P a p st erteilte mit

feierliche Eröffnung des Tie Thronrede wird den Z i v i l l i st e und den

Kardinal Agliardi bic Messe las- kräftiger Stimme die Absolution-

Wie verlautet, findet die Parlaments am 25. d. M. statt.

Ter Kaiser weilte gestern in einer kleinen Gesell­schaft, die zur $eier des Geburtstages der Gräfin Bülow im Reichskanzlerpalais stattfand und an der Frau Cosima Wagner, die Professoren Harnack und Tcliysch und andere Freunde des Hauses teilnahmen.

Nach dem Verlause der heutigen Beratungen über den vom Abg. Fischbeck beantragten § 11a (Verbot von kom­munalen Abgaben usw.) und der Konstellation der Parteien in der Z o l l t a r i f k o m m i s s i o n ist, obgleich die Abstim­mung über diesen Antrag ausgesetzt worden ist, als gewiß anzunehmen, daß die Mehrheit sich auf den Antrag vereinigen wird. Wie verlautet, werden nicht nur die Freisinnigen und die Sozialdemokraten, son­dern auch das Zentrum und einige von der Rechten, wie Frhr. v. Wangenheim, (Mbel, dafür stimmen.

Tie Antwortdes Kaisers aus die Geburtstags­adresse des Berliner Magistrats lautet:

Dem Magistrat spreche ich für die freundlichen Glück- und Segenswünsche zn meinem Geburtstage meinen wärmsten Dank aus. Tast in der mir gewordenen Adresse erneut des schmerzlichen Verlustes Erwähnung geschieht, welchen mit mir Berlin und seine Bürgerschaft durch das Hinscheiden meiner geliebten Frau Mutter, weiland Zhrer Majestät der Kaiserin und Königin Friedrich er- litten tjaben, und zugleich der großen Verdienste der edlen Fürstin um die Förderung dec Künste, des Kunstgewerbes und vieler gemeinnütziger Bestrebungen rühmend gedacht wird, hat meinem in Erinnerung an die hohe Verklärte von Trauer bewegten Herzen wohl gethan. Ich freue mich, daß der Entschlafenen in der Reichshauptstadt rin so dank­bares Gedenken bewahrt wird, und meine Absicht, der verewigten Kaiserin an bevorzugter Stelle in Berlin ein Standbild von Künstlerhand errichten zn lassen, in den .Herzen der Berliner Bürgerschast freudigen Widerhall findet.

Berlin, im Schloß, den 3. Februar 1902.

gez. Wilhelm."

Dem preußischen Abgeordnetenhause ging ein Gesetzentwuf zu, betr. Bewilligung weiterer Staatsmittel zur Verbesserung de r W o h n u n g s v e r h ä l t n i s se von Arbeitern in staatlichen Betrieben und von gering besoldeten Staatsbeamten. Tie Budget'ommission des Abgeordnetenhauses erhöhte den Dispositionsfonds des Lberprästdenten zur Förderung des Deutschtums von 600 000 Mark auf eine Million und dehnte ihn auf Ostpreußen aus.

Bochum, 7. Febr. Gegen den Redakteur des hiesigen PolenblattesWiarus Polski", Anton Brejski und den Redakteur derGazeta Torunska", sowie gegen die Frau des letzteren hatte die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Aus reizung zum Klassenhaß erhoben, weil die Genannten eine Sammlung polnischer Nationallieder herausgegeben haben-

München, 7. Febr. Jni Finanzausschuß der Abge­ordnetenkammer erklärte der Minister des Innern, öster­reichisches Vieh könne unmöglich aus dem Münchener Schlachthof herauskommen und weiterbefördert werden- An Maul- undKlauenfeuche erkranktes bayerisches Vieh könne wohl einmal nach Norddeutschland kommen, aber das fei auch umgekehrt der Fall- Fälle von bösartiger Maul- und Klauenseuche kämen zur Zeit nur selten vor- Im verflossenen Jahr seien sie nur in einzelnen Regier­ungsbezirken vorgekommen.

heroorheben, daß ]ia) . c c i ? nahmen wäyrend der ersten sieben Monate des lausenden Budgetjahres um 20 Millionen Lire gegen das vorhergehende ge­bessert haben.

Nr. 33

erscheint täglich außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dein kesfischen Landwirt die Siebener Kamiliea- blLtter viermal in der Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. 93ei lag der Brühl'schc Umvers.-Buch- u.Stein druckerei (Pietsch Erben Redaktion, Grpebtiü.r und Druckerei:

Schulstrabe 7

Adresse für Depeschen. Anzeiger Gießen.

FmisprkchanschlußNr.51.

Vom Burenkrieg.

Die vom englischen Kriegsamt veröffentlichte Statistik der englischen Verluste seit Beginn des südafrikani­schen Krieges umfaßt 19 681 Gefallene und 64 334 als kriegsuntauglich in das Vaterland Zurückbeför­derte.

Im enalschen Unterhaus fragte Dalziel, ob die Regie­rung irgend einen Grund zu der Annahme habe, daß die holländische Nota nach vorheriger Beratung mit einer anderen Macht abgefaßt sei. Eranborne ent­gegnet, die Regierung habe keine Information, die einen olchen Schluß zulafse. Der Finanzsekretär im Kriegs­ministerium, Stanley, erklärt, die Zahl der in Südafrika erbeuteten Pferde habe, wie Kitchener berichtet, 89 000 be­tragen. Etwa 25 000 feien requiriert worden und etwa 218000 in Großbritannien und im Ausland gekauft worden.

Ans der Antwort Cranbornes darf man wohl schließen, daß König Eduard selber die letzten Verhandlungen geführt hat. Bereits vorgestern waren wir in der Lage, ein solches Gerücht wieder^ugeben.

Volltische Tagesschau.

Ein Konflikt in Sachsen.

Erne seltsame und überraschende Nachricht kommt aus dem Königreich Sachsen: ein Konflikt zwischen der Regierung und dem Landtage. Ueberraschend um­somehr, als zwischen den beiden gesetzgebenden Körper- sachfteu bisher das denkbar beste Einvernehmen bestan­den hat-

Und doch ist es so. Die Weigerung der Regierung, die von der Finanzdeputation der zweiten Kammer infolge fortwährender Etatsüberschreitungen verlangte In dem-

L nachzusuchen, hat in dem sonst so friedlichen sächsi­schen Landtage eine solche Erregung hervorgerufen, daß, trotzdem die Regierung vor einigen Tagen nunmehr dem Ersuchen der Kammer slattgegeben hat, inzwischen der offene Konflikt zwischen Regierung und Kammer and geb rod) en ist. pian forderte seitens der Stände kategorisch den Rücktritt des Finanzministers v- Watzdorf, den die Hauptschuld an i)ern unkonstitutionellen Verfahren der Regierung trägt, und nun hat nicht nur Herr v. Watzdorf, sondern, lvie wir bereits in unserem heutigen Morgenblatte meldeten, das Ga samtminifterium seinen A b s d) i e b genommen.

In der Freitagssitzung der zweiten Kammer zu Dres- den suchte der Ministerpräsident von Metzsd) die Indemni­täts-Erklärung des Finanzministers abzuschwächen, woran die Vizepräsidenten Opltz und Dr. Schill namens der kon­servativen und nationalliberolen Fraktion erklärten, daß sie auf dem Boden des Berichtes der Finanz-Deputation B., welcher die Ursad)e der Indemnitäts-Erklärung gewesen war, stehen bleiben- Der köns. Abg. Stöckel griff daran die Finanz-Verwaltung auf das heftigste an. Ohne daß der Finanzminister von Watzdorf zum Worte kam, wurde die Sitzung unter großer Erregung geschlossen. Rad) Schluß der Sitzung haben sich die Vizepräsidenten und der Abg. Stöckel mit dem Staatsminister von Metzsch dahin aus­einandergesetzt, daß sich ihre Erklärungen nicht gegen das Gesamt-Ministerium, sondern nur gegen die Finanz- Verwaltung gerichtet habe. Trotzdem erfolgte die Demission des ganzen Ministeriums.

Wie scharf der Konflikt zwischen Regierung und Volk im Königreich Sachsen ist, geht daraus hervor, daß ein sonst durchaus regierungstreues Blakt, wie dieTresd- Nachr." einen unerhört radikalen Ton anschläqt, indem es erklärt:

Uns ist nicht bekannt, daß jemals ein so ernste«. Konflikt in Sachsen zwischen der Regierung und den Ständen gedroht hätte- Man erinnert sich hierbei un- willkürlich der Konsliktszell in Preußen von 1866, wo die Regierung ohne ständische Bewstligung die Steuern fort erhob und die Staatswirtschaft lueiterfüjM'te. Tod) nach 1866 stand auch Bismarck trotz des durclMstagenden Erfolges seiner Politik nicht an, vom Landtage Indem­nität nachzusuchen."

Ausland.

Paris, 7. Febr. Ein Redakteur desEcho de Paris" hatte eine Unterredung mit einem russischen Diplomaten, der über die Angelegenheiten des russischen Hofes stets gut unterrichtet ist- Derselbe erklärte, der Besuch oes Präsidenten Loubet stehe für Mitte Juni in sicherer Aussicht, auch könne er versichern, daß die Vorderhand langen bezüglich des Besuches sehr erregt gewesen seien. Es handelte sich um den Besuch des deutschen Kaisers als Erwiderung auf den Zarenbesuch in Danzig. Als die französischen Behörden die Mitteilung erhielten, daß der deutsche Kaiser den russischen Manö- vern beiwohnen wolle, erhoben sie Bedenken, in­dem sie betonten, daß, wenn der deutsche Kaiser den russischen Manövern beiwohne, es sich für Den Präsidenten Loubet nur um eine einfache militärische Parade handeln würde, die lächerlich wäre- Diese Bemerkung schien ge- reckstfertigt und der deutsche Kaiser beschloß, erst nach dem Besuche Loubets nach Rußland zu kommen. Jetzt hat der deutsche Kaiser «eine erste Idee wied r ausgenommen und beabsichtigt, den m Polen, in der iiiähe von Warschau tattsindenden r u s f i s ch e n F r u h j a h r s m a n ö v e r n bei» chwohnen Es steht daher fest, daß der deutsche Kaiser eine Rußlandreise vor dem Besuche Loubets an­treten wird-

Rom, 7. Febr. Aus Anlaß der heutiger Wiederkehr des Todestages des Papstes Pius IX. fand in der Sixtini- chen Kapelle ein Gedächtnisgottesdienst statt, bei' dem

Staatssekretär v. Tirpitz im Jener.

Unser parlamentarischer Mitarbeiter schreibt unterm 7. Februar:

Die Reichstagsverhandlungen werden zur Evidenz beweisen, daß die Angriffe gegen den Marinestaats- felretär aus Anlaß des durch denVorwärts" veröffentlichten Erlasses betreffend die neu zu fordernden Auslandsschifse unbegründet sind. Mit diesem Satz schloß die durch die Nordd. Allg. Ztg." dieser Tage geführte Rechtfertigung des Cbefsdes MarineamlS. Herr Tirpitz befand sich heute nichtsdestoweniger in einer schwierigen Lage. Das Wort .Täuschung des Reichstages" ist gefallen. Der Staatssekretär mochte fühlen, daß es sich gewissermaßen um dieVer­trauensfrage" handelte, und erbat gleich zu Beginn der Sitzung das Wort zu einer ausführlichen Erklärung. Diese war sorgfältig ausgearbeitet und zielte darauf ab, den Erlaß einerfeits als eine Konsequenz der letzten Flotten­novelle darzustetlen, andererseits als eine Vorarbeit, eine Studie, deren finanzieller Effekt alles in allem auf eine Steigerung der Ausgaben um etwa zwei Millionen Mark veranschlagt werden könne. Um den Erlaß zu verstehen, dazu gehöre allerdings eine genaue Kenntnis der Marine- Verhältnisse. (Lachen links.) Der Staatssekretär bezog sich speziell auf die geplante Steigerung der Jndienst- Haltungen, von der gesagt wurde, daß sie s. Zt. dem Reichstag verheimlicht woroen sei. Herr o. Tirpitz sprack) ruhig, mit der Zuversicht des Mannes, der ein gutes Ge­wissen hat. Ter Schlußsatz:Ich weise die gegen mich er- hovenen Verdächtigungen zurück!" loste Beifall aus.

Abg. Bebel (Soz.) Ivar freilich von dieser Erklärung nicht entfernt befriedigt. Er hielt den Vorwurf der Täusch­ung des Reichstages aufrecht und deutete an, daß der Zwie­spalt nur durch den Rücktritt des Staatssekretärs aus der Welt geschafft werden könne. Wer weiß, was in der Zeiten Schoße schlummert? Ich glaube, es stehen dem Reichs­tage in Bezug auf die ostafiatische Politik der Regierung noch mancherlei Ueberraschungen bevor." So prophezeite Bebel. Doch der Staatssekretär drehte den Spieß um und forderte den Sozialistenführer scharfen Tonesvor dem ganzen Lande" auf, Denjenigen zu nennen, der den Erlaß entwendet habe.' (Großer Lärm links.) ,5)em Staats­sekretär kam Unterstützung aus dem Zentrum. Abg. Müller-Fulda, der Finanzpolitiker dieser Partei, konsta­tierte leidenschaftslosen Tones, daß er Bebel nicht beipflichten könne. Als bei den Verhandlungen über die Flottengesetze Hauptbeteiligter legte der Zentrumsführer zahlenmäßig dar, daß die Budgetkommission keineswegs gellürscht toorben sei ober sich habe täuschen lassen.

Zn anderer Auffassung bekennt sich Abg. Richter (Frs. Volksv.). .Er wollte den Erlaß mit keinerlei Nebenwerk verquieckt wissen, am wenigsten mit den chinesischen Wirren, und blieb dabei, daß beim letzten Flottengesetz absichtlich niedrigere Zahlen beigebracht worden seien. Der (Älaß ent­halte das Eingeständnis der Hinterhältigkeit, der man beim Staatssekretär v. Tirpitz leider nicht zum ersten Male be-- gegne (Zustimmung links.) Der Staatssekretär war in seiner Erwiderung nicht sonderlich glücklich; er hätte ver­meiden sollen, dem gewiegten Parlamentarier vorzuhallen, daß er den Erlaß noch immer nicht verstanden habe. Die Erregung beeinträchttgt eben die Kunst des Debattierens. Was der Staatsselletär hier versah, holle Abg. Graf Oriola (nall.) nach. Er versicherte Herrn v. Tirpitz des rückhaltlosen Vertrauens seiner Fraktion. Zu demselben Schluß kam Abg. v. Levetzow (kons.), und zwar auf Grund informatorischer Einsichtnahme der Akten des Reichsmarine- amts. Ihm mißfällt aber an dem Erlaß das Wortgeheim".

Dr. Barth (Freis. Vereinig.) eröffnete, daß seine politischen Freunde demChor der Entrüsteten" nicht bei- #u treten vermöchten. Die Sozialdemokraten hätten für den Vorwurf derTäuschung" des Reichstages auch nicht den Schimmer eines Beweises erbracht. Abg. v. Tiedemann (Rp.) glaubte ein völliges Fiasko derAnkläger" konstatieren zu können immer heiterer wurden die Mienen des Staats­sekretärs. Die Sache ging bis jetzt glatter, als er geglaubt v^en moegte, und das Donnergrollen der neuen Bebelschen Rede hatte wohl nichts Erschreckendes mehr für Herrn von Tirpitz Uebrigens ist die Mitteilung Bebels bemerkens- daß jür die Zusendung des Geheimerlasses seitens desVorwärts" kein Entgelt gezahll worden sei. DerVor- warts" kennt nicht einmal den Namen des Absenders des Erlauf. Abg. Richter nahm, nach einer Rede des Abg. Graf Roon Fons.) nochmals das Wort, und was er mit per vollen Wucht seiner grimmigen Satire dem Staats­sekretär jagte, war geeignet, dessen zuversichtliche Stimmung stark zu trüben. Herr v. Tirpitz entgegnete sofort, zur Be­lästigung mit der Hand auf das Rednerpult schlagend. Er sprach nur wenige Sätze; die Opposition lachte spöttisch. Wg. Richter hielt fest daran,daß nicht nur für die Diplo­maten, sondern auch für die Admirale die Sprache da zu sein scheine, um die Gedanken zu verbergen". '

Damit war der ,-Sturm" vorüber, der Staatssekretär erhielt sein Gehalt bewilligt, gegen die Stimmen der Sozial­demokraten uiid der freisinnigen Volksparteller, die ihm dadurch em Mißtrauensvotum erteilten. Die große MehiÄit des Reichstaegs stellte sich also auf die Seite des StEs- sekretars. Weitere Schwierig iken erwuchsen Herrn v Tirpitz aus der Vertretung seine- nicht -amtliche Positionen wurden entsprechend den ^.,cdlus;en der Budgetkommission oeoattelos angenommen. Ebenso passierte glatt der Etat für Kiantschou. Der Staatssekretär kann also erleich-

Herzens die Amerikafahrt antreten, für deren glücklichen Verlauf ihm am Schlüsse der Sitzung einige Parla­mentarier ihre Wünsche darbrachten.

Deutsches Reich.

Berlin, 7. Febr. Beim Kaiser paar fand heute Wend im königlichen Schlosse eine größere Tafel statt, wozu die landsässigen Fürsten, die Minister des königlichen Hauses und andere Personen von Distinktion mit ihren Damen eingeladen waren.

Der Kaiser überwies dem Norddeutschen Lloyd Wdrücke seiner neuesten Schiffstabelle für die Tirektion und die SchnelldampferKaiser Wllhelm der Große" und Kronprinz Wilhelm".

Anläßlich des Besuches des Prinzen von Wales hat Kaiser Wilhelm dessen Begleitern Orden ver­liehen. Auch König Eduard hat mehrere hohe preußische Beamte und Offiziere ausgezeichnet.

Der Kaiser besuchte heute Nachmittag die Ans­tellung des Vereins der Spiritusfabrikanten Teutsd)lands, die morgen eröffnet wird.

Wie dieNoriä). Allg. Ata." meldet, empfing der Kaiser gestern den Polizeipräsidenten v. Wind heim und den Generalsuperintendenten D. Fab e r, um mit ihnen Rücksprache über Maßregeln gegen den in letzter Zeit zu Tage getretenen Obskurantismus (Gesundbeten, Scientismus, Spiritismus) zu nehmen.

Zweites Blatt. 153. Jahrgang Samstag 8. Februar 1«M>S

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