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08/02/1902 Viertes Blatt
 
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Nr. 33

Erscheint täglich außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Siebener ZamUien- dlätter viermal in der Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. Bei lag der Brühl'schc Uiuoers.-Buch'U.Stein druckerei (Pietsch Erben Redaktion, toebitü r und Druckerei:

Lchnlstraße 7

Adresse für Depeschen. Anzeiger Gießen.

Frrnlprkchanlchluß Nr. 51.

Viertes Blatt.

152. Jahrgang

Samstag 8. Februar 19018

GietzenerAnzeiger

** General-Anzeiger w

Amts- und Anzeigeblatt für den Meis Gießen

BeznglpreiSr monatuch75Ps.,viettel- läbrlid) Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch die Post Mk.2. viertel» tährl. aui'id)L Bcsleüg. Annahme von Anzeigen für bie Tagesnummer dis vornzittagL 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal 12Pf_ auswärts 20 Pfg,

Verantwortlich: für den polit. u. öligem. Teil: P. Wittko; für »Stadt und Land' und »Gerichlösaal': R.D i t t» mann; für den An­zeigenteil: HanS Beck.

preußisches <^andes-HcKouomie-Kollegium.

Berlin, den 5. Februar 1902.

Die dritte Sitzung des Künigl. Preußischen Landes- Oekonomie-Kollegiums leitete Frhr. v. Schorlemer (Lieser). Als Vertreter der Regierung waren anwesend Ministerial­direktor Dr, Thiel und einige Räte.

Oekonomierat Steinmeyer (Danzig) gab den Bericht über Ackerbau. Die Leute not scheint hier und da Betriebs­änderungen herbeigeführt zu haben. Fast in allen Provinzen ist sowohl an Urbarmachungen als auch an Ent- und Be­wässerungen viel geleistet worden. Das meiste ist auf dem Gebiet der Moorkultur geleistet worden. Bei der Moor­wiesenkultur will man festgestellt haben, daß ein gänzlicher Umbruch der alten Narbe und eine Neusaat das rentabelste Mittel sein soll. Auf die Düngung ist bei ihrer außer- ordenllichen Wichtigkeit ein besonderes Augenmerk gerichtet worden. Indessen konnte man schwer feststellen, ob die An­wendung künstlichen Düngers zugenommen oder abgenommen habe. Vielfach aber ist der Geldmangel in der Landwirtschaft hier sehr hinderlich gewesen. Im Wachstum der Pflanzen hat Ostelbien außerordentlich zurückgestanden und zwar haupt­sächlich infolge der ungünstigen Witterung. -Die Dürre war so groß, daß die Stroh- und Futterernte ungemein gering ausftel, während im Westen wenigstens eine ziemlich normale Ernte zu verzeichnen ist. Was die Mittel zur Vergrößerung des Reinertrags betrifft, so haben sich die Kammern besonders auf Saatveredlung und Saatzucht gelegt. Jetzt giebt der Westen dem Osten Saatkorn, während es von Naturwegen eigentlich umgekehrt sein müßte. Der Tabakbau ist sehr stark zurückgegangen, am meisten wohl in der Provinz Brandenburg, nämlich 25 pCt. Maschinen und Geräte haben bei der Leutenot natürlich sehr stark Eingang gefunden. Die Spiritusmotoren haben sich ganz außerordentlich gut bewährt. Wenn es gelänge, ohne Schädigung den Preis für das Liter Spiritus auf nicht über 15 Pfg. herabzusetzen, so würden die Spiritusmotoren den Dampflokomobilen eine überaus kräftige Konkurrenz machen. In Ostpreußen macht mau, bis jetzt mit recht großem Erfolg, mit einem elektrischen Pflug Versuch.

Ueber Forstwirtschaft berichtete Abg. Frhr. v. Erffa (Wernburg). Bedenklich sei, daß durch die jetzigen schlechten sinanziellen Verhältnisse in der Landwirtschaft die Besitzer oft in die Versuchung gebracht werden, zur Zahlung ihrer Zinsen chre Reserven in Waldbeständen anzugreifen. Ebenso bedenk­lich ist, daß es an guten jungen Pflanzen fehlt, sodaß selbst bei gutem Willen eine neue Aufforstung schwierig ist. Mit tiefem Bedauern muß auf den Rückgang des Schälwaldes hingewiesen werden. Die Lohe, so wird geklagt, sei infolge der schlechten Preise überhaupt kaum noch zu verwerten. Ein energischer Zollschutz wäre am Platze. Indessen (Frhr. v. Erffa gab das als seine persönliche Meinung zum Ausdruck) stehen dem andere große Interessen gegenüber. Es werde kaum möglich sein, die Besitzer der kleinen Lohehecken zu halten. Sie werden zu anderen Betriebsformen übergehen müssen. Der Redner wünsche von der Regierung die Bereitstellung junger Baumpflanzungen für Gemeinde- und Privatzwecke.

Landesökonomierat Winkelmann -Köbbing (Westfalen) bemerkte, daß ein Zoll von 10 Mk. für Quebracho nicht zu erreichen sei. Damit sei der Untergang der Schälwälder be­siegelt. Bis die Leute in anderen Betrieben sind, muß unter allen Umständen für sie etwas geschehen. Oberlandforstmeister Wes en er erklärte, daß der Forstverwaltung doch auch das Hemde näher ist, als der Rock, daher behalten wir die besten Pflanzen für uns selber. Was den Schälwald betrifft, so ist, glaube ich, hier nichts mehr zu wollen. Der Minister steht und muß ja liehen auf der Vorlage der Regierung, die be- kannllich nur einen Zoll von 2 Mk. gewähren wollte, der dann in der Kommission gar noch auf 1 Mk. herabgesetzt mürbe. Wir waren uns klar, daß man auch mit einem 2 Mk.-Zoll den Schälwald nicht mehr retten könne. Im ganzen deutschen Reiche wird übrigens kein Boden so gemiß- handelt, wie der der schlechten Lohehccken. Man muß eben die schlechten Schälwaldungen in Hochwald überführen. Kammerherr v. Oldenburg (Jannuschau) trat dagegen für emen hohen Quebrachozoll em. Wenn sich allerdings die Nachricht bestätigen sollte, daß ein neues Verfahren entdeckt sein soll, wonach auch der Quebracho überflüssig sein soll, so würde auch dieser Zoll den Schälwald nicht retten.

Es folgte dann der Bericht über Obst- und Wein­bau. Berichterstatter v. Stockhausen (Abgunst) teilte mit, baß die Obsternte im allgemeinen leidlich gut gewesen sei. Die Einfuhr amerikanischen Obstes habe stark zugenommen. Die Weinernte war am Rhem recht gut, nicht ganz so an der Mosel. Dur denen Resultate will Pommern erreicht haben.

Aus Stadt und Kand.

Nachrichten von allgemeinem Interesse sind uns stets willkommen und werden angemessen honoriert.

Gießen, den 8. Februar 1902.

** Neue Eisenbahnfahrkarten. Vom deutschen Eisenbahnverkehrsverband ist vereinbart worden, die Fahr­karten im Esmonsonschen (Bittet-) Format sowie in Buch­form und die Blankokarten fortan nach einhettlichem Muster Herstellen zu lassen. Tie wesentlichen Neuerungen sind die folgenden: Die jetzt gebräuchlichen Fahrkarten sowie die Hefte erhalten, soweit siefür alle Züge" gültig sind, aus der Vorderseite einen roten Längsstrrch. Der Ausdruck der

Esmonsonschen Fahrkarten zur einfachen Fahrt erfolgt wie bei der Rückfahrkarte in Querstellung. Tie Rückfahrkarten führen zur besseren Unterscheidung einen durch die Mitte gehenden weißen Längsstreisen. Blankokarten werden in zwölf verschiedenen Sorten hergestellt: a) für einfache Fahrt in Personenzügen (vier Klassen-, b) in allen Zügen (drei Klassen), c) für Hin- und Rückfahrt, d- für Militärper­sonen und c) für Hunde. Die Grundfarbe ist weiß, außerdem trägt jede Karte zu a bis c eine Umrandung in der üblichen Farbe der betreffenden Wagenklasse; die Rückfahrkarten außerdem einen gleichfarbenen Querstreifen und diefür alle Züge" gütigen Karten zu b und c überdies einen roten Querstrich. Mit der Einführung der neuen Fahrkarten wird allmählich vorgegangen. Die Fahrkarten der Berliner Stadt-, Ring- und Vorortbahn werden von der Neuerung nicht berührt.

Fabrik ober Handwerksbetrieb? Ein Mainzer Damen-Konfektions-Geschäft hat einen Prozeß durch drei Instanzen geführt, dessen günstiger Ausgang für alle ähnlichen Betriebe von großem Interesse ist. Das betreffende Geschäft fertigt unter eigener Lie­ferung von Stoffen Kostüme, Mäntel und Jacken an und zwar lediglich nach Matz, direkt für die Besteller. Mit Rücksicht auf das große Arbeitspersonal, sowie auf das System der Arbeitsteilung und ferner der Trennung des Ateliers für männliche und weibliche Arbeiter glaubte die derzeitige Assistentin der dortigen Gewerbe-Inspektion keinen handwerksmäßigen, sondern vielmehr einen Fabrikbetrieb vor sich zu haben. Da nun in derartigen Geschäften wäh­rend der Saison! -und zumal kurz vor den Festtagen die Arbeiten sich anhäufen und dann, wie begreiflich, zu Ueber» arbeiten gegriffen werden muß, letzteres indessen in Fabriken den weiblichen Angestellten nicht gestattet ist, so halte sich das betreffende Geschäft vor dem Mainzer Schöffengericht wegen Gewerbeübertretung zu verantworten. Das Gericht nahm gleichfalls an, daß es sich hier um eine Fabrik handle, und verurteilte die Firma zu hoher Geldstrafe. Auf die gegen dieses Urteil seitens der Firma eingelegte Be­rufung kam es zu einer nochmaligen Verhandlung vor dem Mainzer Landgericht, welches das erstrichterliche Urteil auf­hob und dahin erkannte, daß eS sich hier um keine Fabrik, sondern um einen handwerksmäßigen Betrieb handle, daher also auch ldie Bestunmunegn der Gewerbe-Ordnung, welche in Frage tonunen sollten, hier keine Anwendung finden können. Die Mainzer Handelskammer, sowie andere Sach­verständige gaben in dem Termin ihr Gutachten gleichfalls in dem der angeklagten Firma günstigen Sinne ab. Gegen dieses obsiegende Urteil erhob die Staatsanwaltschaft Revision, die jedoch am 31. Januar vom Oberlandes- gericht in Darmstadt abgewiesen wurde. Mit der Darmstädter Entscheidung (letzte Instanz) ist somit ein Prä- zedensfall geschaffen, welcher endlich der bisherigen Un­sicherheit in der Beurteilung derartiger Betriebe abhilft.

Vermischtes.

* Tas Berliner Verbrecheralbum- Ueber das Verbrecheralbum beim Berliner Polizeipräsidium macht Kriminalinspektor Klatt folgende, in der Leffentlichkeit bis­her nicht bekannte Mittellungen. Das Album nimmt ein Zimmer vollständig ein. Es ist in zwei großen Schränken untergebracht. In dem einen befinden sich die einzelnen Bände des Albums, das nach Berbrecherttassen eingekeilt ist- Aus dem ursprünglich einzigen Bande si.nd 37 Bände, 21000 Photographien enthaltend, geworden. Es umfaßt Band 1 Mörder, Räuber, Abtreiberinnen; Band 2, 2a, 2b, 2c Ein­brecher in Wohnungen; Band 3 Einbrecher in Böden, Keller, Neubauten, Buden, Ställen und Hallen; Band 4, 4a Schlaf­stellendiebinnen ; Band ö und 5a Taschendiebe; Band 5b Taschendiebinnen; Band 6 Ladendiebe; Band 6a Laden­diebinnen; Band 7 Fledderer; Band 8 und 9a Prostituierte; Band 9 Bauernfänger und Spieler; Band 10 Hochstapler, Fälscher und Falschmünzer; Band 13 Sittlichkeitsoerbrechen; Band 14, 14a, 14b, 14c, 14d Verschiedene; Band 15 inter­nationale Verbrecher; Band 16 Kollidiebe; Band 17 Paletot­diebe; Band 18 Fahrraddiebe; Band 19 und 19a von außer­halb eingelaufene Photographien; Band 20 Landstreicher. Damit nicht das Publikum beim Turchsehen des Albuins unbescholtenen Personen, die denselben Namen führen, Un­annehmlichkeiten macht, trägt jede Photographie statt der Namen des Verbrechers nur eine Nummer- Dieser entspricht eine gleiche Nummer des Registers, aus dem erst der Name hervorgeht. In einem zweiten Schranke befinden sich die­selben Photographien nach dem Alphabet der Verbrecher geordnet und auf das sogenannte Registerblatt gezogen, aus welchem das ganze Vorleben, die Vorstrafen, die Kom­plizen usw- hervorgehen. Sechs Beamte haben täglich voll­auf zu thun, um die neu hinzugekommenen Photographien einzukleben, die Regifterblätter nach den eingehenden Er­kenntnissen durchschnittlich 90 bis 100 täglich zu vervollständigen, dem Publikum Auskunft zu er testen und die Photographien der Verstorbenen auszumerzen, kurz, den ganzen Apparat in Ordnung zu halten-

Gisendchn-Zeitung.

Vilbel, 6. Febr. Wie wir hören, sind die Vorarbeiten für den Bau der Eisenbahn Höch st a d. Nidder-Vilb e l soweit gefördert, daß schon in nächster Zeit voraussichtlich im März die landespolizestiche Prüfung des Projekts stattfinden kann. Den Wünschen'der beteiligten Gemeinden ist von der Eisenbahnbehörde in weitestem Maße Rechnung getragen. Wenn nicht bei der landespolizeilichen Prüfung sich noch besondere Schwierigkeiten ergeben, was nicht an zunehmen ist, so dürfte mit den Arbeiten vielleicht noch im Laufe dieses Frühjahrs begonnen werden-.

Gerichtssaat

Warnung vor anonymen Briefen. Vor dem Schöffengericht zu Dippoldiswalde wurde die Frau des Bürgerschullehrers B- als Verfasserin eines verleumderischen anonymen Briefes entlarvt und zu drei Monaten Ge­fängnis verurteilt- Außerdem hat die Verurteilte noch die Gerichtskosten sowie die Kosten für zwei Rechtsanwälte und für zwei Schriftenvergleicher zu tragen.

Gmgesmiöt

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Gesundheitsbeter und Spiritisten.

Unter diesem Titel brachte derGieß. Anz." in seiner Nr. 31 einen recht pikanten und geistvollen Artikel, in welchem nur eine oeite der Sache gänzlich übersehen ist.

Die Frage, wie denn so viele Leute, und namentlich aus den höheren Ständen, zu dem System gelangt sind, ihre Krankhellen fortbeten zu wollen, lediglich auf Neigung zu Mysticismns oder Humbug zurückführen zu wollen, ist doch wohl nicht angängig. Diese vornehmen Leute haben doch alle ihren ständigen Hausarzt, meist wohl einen hoch be­titelten Medizinalrat, Professor oder bergt Sie wenden sich auch sicherlich zunächst an diesen. Aber die Fälle sind, wie dem Schreiber dieses aus Erfahrung bekannt ist, doch gar nicht selten, ja ungemein häufig, daß diese betitelten zerren trotz aller ihrer auf Vivisektion, Toxiko- und Phar­makologie beruhenden Wissenschaft, trotz Wochen- ja monate­langer Kuren nicht zu helfen vermögen. Und da kommt nun Freund A ober Freundin B. und erzählt, daß man im gleichen Falle gewesen und sich die Krankheit fort* gebetet habe. Das wird mit allen Einzelheiten erzählt und höchst wahrscheinlich gemacht. Lügen diese Leute? Haben sie ein Interesse daran, ihre Freunde und Bekannten zu be­lügen? O nein, diese Freunde kennen sie auch als durchaus glaubwürdige Leute, ja sie kannten sogar ihr Leiden und sehen nun, daß es in der That verschwunden ist ober boch verschwunden zu sein scheint. Täuscht man sich vielleicht in dieser Beziehung? In manchcii Fällen gewiß, aber wohl kaum öfter, als man sich über arzneiliche Heilungen ebenfalls täuscht, die nur eine kurze Zeit Vorhalten, bann aber das alte Leiden oder ein etwas verändertes wieder hervortreten lassen.

Also hätte man in der That Krankheiten fortge- betet? Ich bin weit entfernt, so etwas behaupten zu wollen. Ader wie es sogar geschieht, daß Krankheiten nach, nicht durch Anwendung giftiger Arzneien und diese sind als dem Organismus fremde Stoffe, die in dessen Stoffwechsel nichts zu thun haben, fast aisnahmslos giftig, schaden also dem Kranken ebenso, wie dem Gesunden und trotz dieser Gifte heilen, so ist das nach dem System des Fortbetens, welches doch jedes Arzneinehmen aus- schlietzt, ganz gewiß ebenso möglich, wie z. B. nach homöopathischen Arzneien, in denen von Arznei so wenig und weniger enthalten ist, als von Tinte im Ozean. Zahl­reiche Kranke werben so geheilt, weil aber 90 Proz. aller Krankheiten ohne alle Kun st Hilfe burch bie Natur allein geheilt werden, wenn man biefer nur keinen solchen biaen Knüppel zwischen Oie Beine schmeißt, wie es burch bie Arzneivorschriften, welche man Rezepte nennt, meistens geschieht.

Nicht also durch das Beten wurden viele dieser Kranken gesund, sondern, weil sie im Vertrauen auf dieses Beten das Schlucken giftiger Medikamente unter­lassen.

Darum wird auch alles Aechzen und Stöhnen der Aerzte und Apotheker ebenso wenig gegen dasGesundbeten" helfen, wie das Einpeitfchen der Presse das Publikum in bie Hallen ber alleinseligmachenden Arzneiheilkunde treiben wirb, bie boch ersichtlich so wenig gute und so er­staunlich viele Mißerfolge hat.

Nur badurch, daß unsere Aerzte unter offener An-^ erfennung der Naturheilkraft sich lediglich physikalisch-diäte­tischer Methoden zum Heilen von Krankheiten oebienen, wirb, wie aller Heilaberglauben auch der des Gesundbetens" schwinben. Es ist recht eigentlich dem Arzneiaberglauben entsprungen und, bei Lichte besehen, bem letzteren immer noch ein Tütchen geistig überlegen trotz Stöcker.

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