6 Uhr, zu ruhten cm den L Vorsitzenden der „Wanderer^ G. R^-G., Herrn Gust. Mund, Hotel Victoria.
Gerichtssaal.
Vilbel, 6. Juni. Ter Ortspolizeidiener von Okarben hatte anfangs Januar einen „Genossen" aus Vilbel sistiert, als dieser einen sozialdemokratischen Agitatioiiskalender verbreitete. Ein Strafmandat über 6 Mark mar die Folge. Das Schöffengericht bestätigte am Mittwoch diesen Strafbefehl unter Berufung auf § 366 Abs. 1 des Strafgesetzbuchs wie der §§ 45 und 47 des hessischen Preßgesetzes von 1862, welche die unentgeltliche Verbreitung von Druckschriften an öffentlichen Orten von der Erlaubnis der Orrs- obrigkett abhängig machen.
Berlin, O.Juni. Prozeß Sanden. In der heutigen Ver- Sanbhmg wird zunächst der Regierungsbaumeister Dönfeld über den Wert von Neu-Torney und die Terrains in der Danziger Straße vernommen, auf welche die Preußische Hypothekenakticnbank Hypo- cheken gegeben batte. Nacb Auskunft des Sachverständigen waren Neu°Torney mit 20«/e Dtill. Mk., die Terrains in der Danziger Straße mit 9>, Mill. M. zu bewerten. Einen breiten Raum nimmt die Erörterung der Vermögenslage der Grunderwerbs-Gesellschaft und die Frage ein, ob es notwendig gewesen sei, den Konkurs zu eröffnen. Nach dein Gutachten der Bücherrevisoren Kruse und Reuter bat die Gesellschaft drei Jahre mit Unterbilanz gearbeitet, wahrend dann plötzlich ein großer Gewinn herausgerechnet wurde, der nur durch Transaktionen mit der Aktiengesellschaft für Grundbesitz und Hypothekenvcrkehr entstanden ist. Drrektor Schwatz, der die Verwaltung der Grunderwerbsgefellschast nach der Verhaftung Puchmüllers übernormnen hatte, bektmdet, daß der Antrag auf Konkurseröffnung iiotrocnbig gewesen sei, da die thatsächlich vorhandene Unterbilanz doch' nicht aus der Welt zu schaffen gewesen sei. Die Folgezeit habe gelehrt, daß der Anlaß zum Konkurs durchaus vorlag, da bei Ausschüttung der Masse nur etwa 17 Prozent für die Gläubiger herauskommen. Auf eine Anfrage des Vorsitzenden erklärt Eduard Sanden, daß in den verschiedenen Instituten, die ihre Bureaus unter einem Dache hatten, etwa 200 Beamte beschäftigt waren. Die Verhandlung wendet sich dann den Verhältnissen bei der Deutschen Grundschuld- bank zu. Auch hier bandelt es sich um unwahre Darstellungen in deri Bilanzen und Berichten, ivofür Eduard Sanden, Heinrich Schmidt und Eduard Schmidt in Anspruch genommen werdeil. Bcr Warsinski handelt es sich um Beihilse dazu. Letzterer behauptet, er habe sich stets von Eduard Sanden leiten lassen. Die Erörterungen über diesen Punkt scheinen diese Behauptung zu bestätigen. Unter den Unrichtigkeiten, die beanstandet wurden, ist u. a. hervorzuheben, daß linker dem Bilanzposten „Eigene Effekten" ein Betrag von nominal 2 000 000 Mk. Aktien der Aktiengesellschaft für Grundbesitz und Hypothekenoerkehr zum Blichwerte von 8 200 000 Mk. figuriert. Eduard Sanden weiß nicht mehr, weshalb dies Konto seinerzeit angelegt ist. Die Sachverständigen sind darüber einig, daß diese Art Buchführung absolut ungewöhnlich und Verdacht erregend sei. Es folgt die Erörterung noch einiger Posten der Bilanz vom 31. Dezember 1899, die beanstandet werden. Dann wird die Weiterverhandlung auf Moiikag vertagt.
IamiUciiUachrlljpeii.
Gestorben: Frau Pfarrer Auguste Schmidt, geb. Groß, in Friedberg i. H.
Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Gießen, 7. Juni. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Pfd. 0,80—1,00 Mk., Hühnereier 2 Stck. 11—13 Pfg., Gänseeier 10—12 Pfg., Enteneier 6—7 Pf., Käse vr. Stück 5—7 Pf., Käsematte 2 Stck.0—O Pfg., Erbsen pr. Liter 19 Pfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben pr. Paar 0,75—1,00 Mk., Hühner pr. Stück 1,00—1,50 yJif., Hahnen pr. Stück 1,20—1,80 Mk., Enten pr. Stück 2,40—2,60 DU., Gänse pr. Pfd. 00—00 Pfg., Ochsensteisch vr. Pfund 66—76 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 60—64 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 70—80 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 84 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 66—70 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund 50—70 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. 3,00—4,00 Mk., Weißkraut per Stück 00—00 Pfg., Zwiebeln pr. Zentner 14,00—15,00 Mk., Milch per Liter 18 Pfg. Aepfel per Pfd. 0—00 Pfg., in Körben 00—00 Pfg. Trauben 00—00 Pfg.
"Neuelte Mcwnngen.
Oviginaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.
S. Darmstad t, 7. Juni. Die Zweite Kammer begann die Beratung des Gesetzentwurfs die Land stände bete. Zu Beginn der Generaldebatte erklärt der Stautsminister, die Regierung habe mit Rücksicht auf die verschiedenen Wünsche des Hauses die seitherigen Wahlgesetze einer ein» gehenden Prüfung unterzogen. Die heutige Vorlage sei nur als Revision zu betrachten. Die Verhandlungen im Ausschuß hätten sich durch außerordentliche Sachlichkeit ausgezeichnet; er hoffe, daß ein gleich günstiges Ergebnis im Plenum erzielt werde. Der Schwerpunkts der Vorlage liege in der Einführung des direkten Wahlsystems. Tie Regierung habe den Entwurf eingebracht, da sie im Zweifel gewesen sei, ob sich das seitherige indirekte Wahlsystem auf die Dauer verteidigen lasse. Zur Einführung der Wahlpflicht habe man sich nicht verstehen können. Ebenso habe man das P r o p o r t i o n a l w a h l s y st e m vorerst nicht vorgeschlagen. Den Gesetzen und der Verfassung entsprechend
habe man in fdem Entwurf gewisse Einschränkungen deS Wahlrechts sestlegen müssen. Wenn der Entwurf nicht allen Wünschen gerecht werde, müsse man bedenken, daß er eben nur eine Revision sei. Abg. Frenay giebt seiner Freude über den Entwurf Ausdruck, hätte aber gewünscht, daß das Proportionalwahlsystem eingeführt werde, da sich nur darin auch bie Wahlpflicht hätte einfügen lassen. H e y d e n r e i ch erklärt, die Nationalliberalen seien enttäuscht, daß die Regierung beim Einbringen eines so wichttgen Gesetzes keine ausführliche Begründung gebracht habe. Obwohl der Entwurf nur als Revision bezeichnet lverde, frage es sich, ob man diesen Schritt, der so wichtige Aenderungen gegen früher mit sich bringe, habe thun müssen. Der legitime Einfluß des gesunden Mittelstandes werde geschädigt und die Macht derjenigen gewinne, welche durch Agitation und Presse es verstünden, die Menge aufzuregen .
Berlin, 7. Juni. Graf Pückle r-Klein-Tschirne sprach gestern abend über das Thema: Das deutsche Volk am Rande des Grabcs. Im Laufe seiner Rede erzählte er, in bcr Schweiz sei ein Giftmord-Versuch gegen ihn verübt worden, indem man ihm in einer Dorfwirrschaft einen Teller mit vergifteter Suppe vorgesetzt habe. Ec sei in der Schweiz beständig in Todesgefahr gewesen und von gedungenen Mördern verfolgt worden. Im übrigen war dic Rede sehr ruhig, weshalb auch die Versammlung der Auflösung entging.
Berlin, 7. Juni. Das preußische Abgeordnetenhaus nahm debattelos die Polenvorlage in dritter Bcratimg an. Ein Antrag auf namentliche Abstimmnug wurde ab- gelehnt.
Berlin, 7. Juni. Graf W a l d e r s e e weilte kürzlich in Wesel, um in seiner Eigenschaft als General-Inspekteur die dortigen Truppenteile zu besichtigen. Trotzdem der Aufenthalt des Grasen auf sechs Tage berechnet war, reifte er bereits am zweiten Tage wieder ab. Der Grund zu dieser Tispositionsünderung ist, dem „Kl. Journal" zufolge, darin zu suchen, daß der Generalfeldmarschall seine Befugnisse als General-Inspekteur mehr ausbreiten wollte, was jedoch der kommandierende General, General der Infanterie von Vissing nicht gelten lassen wollte. Dem Vernehmen nach wird diese Angelegenheit dem Kaiser zur Entscheidung unterbreitet werden.
Sibyllenort, 7. Juni. Der heute früh 7 Uhr ausge- gebene Krankheitsberichtuber das Befinden des Königs besagt: Die vergangene Nacht wurde durch asthmatische Beschwerden vielfach gestört. Die Herzthätigkeit ist verhältmsmäßig kräftig; Fieber ist nicht vorhanden. Das Allgemeinbefinden und der Kräftezustand laffen trotz guter Nahrungsaufnahme sehr viel zu wünschen übrig.
Stuttgart, 7. Juni. Ter Straßenbahnstreik beginnt in ruhigere Bahnen einzulenken. Der Höhepunkt dürfte überschritten und das Ende nahe gerückt sein. Von den Ausständiaen haben sich bereits mehrere zum Wiedereintritt gemeldet unter Verzicht auf die Koalittons- freiheit. Die Straßenbahndirektion Hut sich bereit erklärt, zwei Drittel der Ausständigen wieder einzustellen. Gestern abend haben sich Zusammenrottungen nicht mehr gebildet. Ter Oberbürgermeister ist infolge ungenügender Schonung in den letzten Tagen erkrankt. — Unter Teilnahme des Königs und der Mitglieder des königlichen Hauses wurde heute morgen die 25jährige Jubiläumsfeier des württem bergisch en Kriegerbundes begonnen, zu der sich 30 000 alte Soldaten angemeldet haben.
London, 7. Juni. Zn einer Rede in der konserv. Asso- ciatiou erklärte Balfonr, es wäre ein verderblicher Irr- tum gewesen, mit Kruger und seinen Ratgebern in Europa zu verhandeln, wie Rosebery vorgeschlagen habe. Er würde die Burengenerale im Felde immer hoch- achten, könne aber nicht dasselbe von denen sagen, die die Republiken im Stiche gelaffen hätten, und mit denen zu verhandeln unmöglich sei. Es wäre reiner Wahnsinn, eine repräsentative Regierung sogleich zu gewähren nach dem Vorschläge Bannermanns. Vor einem Jahre wäre es unmöglich gewesen, unter den jetzigen Bedingungen Frieden zu schließen
London, 7. Juni. Wie die „Daily Mail" erfährt, trifft die britische Regierung außerordentliche Vorkehrungen, um die Einführung der Zivilveripaltung in Südafrika möglichst zu beschleunigen. Eine der ersten Thaten der Regierung soll die Revision der Zollgesetze in Südafrika sein. Für jetzt bleibt der bisher bei den Buren in Transvaal geltende Tarif in Giltigkeit.
London, 7. Juni. Die Freilassung der Buren- Gefangenen hat bereits begonnen. Ans den Bermudas-
Inseln sind sämtliche Buren-Offiziere auf Ehrenwort freige» lasten worden, mit der Erlaubnis, die Insel zu durchstreifen. Die Gefangenen, die den Treueid ablegen, werden auf schnellstem Wege auf Staätskosten in ihre Heimat befördett werden. Tie entflohenen Gefangenen jedoch, die wieder gefangen wurden und solche, welche wegen verschiedener Vergehen aus Südafrika ausgewiesen waren, werden nicht auf Kosten der Regierung zurückbefördert werden.
London, 7. Juni. Trotz des Friedensschlusses bei*, öffentlich! das Kriegsamt noch i m m e r V e r l u st l i st e n. In der gestrigen werden zwei Tote, drei Verwundete und neun an Krankheiten Verstorbene gemeldet. — „Daily Mail" teilt mit, daß in Transvaal die landwirtschaftlichen Arbeiten nunmehr mit besonderem Nachdruck betrieben werden sollen. Ucber die finanziellen Punkte hätten sich Schwierigkeiten eingestellt bezüglich der Requisitions-Scheine, die von den englischen Behörden bezahlt werden müssen. Wie verlautet, sind die Bescheinigungen von Spekulanten aufgekauft worden. Es heißt, die finanzielle Frage habe bei dem Friedensschluß einen Hauptpunkt gebildet. Die Buren hätten mehr als drei Millionen Pfund Sterling als Entschädigung verlangt. — Nach einer Meldung aus Kapstadt berichten die dortigen Blätter, daß der 8. und 9. Juni für die Abhaltung öffentlicher Feste aus Anlaß des Friedensschlusses bestimmt worden sind. Tie Zulassung der holländischen Sprache in den Schulen wird unmer noch scharf getadelt.
Haag, 7. Ium. Es kann als sicher gemeldet werden, daß Präsident Krüger in Holland bleiben wird. Wol- marans und die anderen Buren-Delegierten begeben sich sobald als möglich nach Südafrika zurück. Ihre Kinder werden bereits in 14 Tagen dorthin abreifen.
Rotterdam, 7. Juni. Kaiser Wilhelm wird am 18. ds. in Wesel eine Begegnung mit der Königin Wilhe lrn i n e haben, um sie persönlich zu ihrer Wiederherstellung zu beglückwünschen.
Paris, 7. Juni. In der geftrigen Besprechung stellte das neue Ministerium fein Programm enbgittig dahin fest: Aufhebung des die Kongregationen begünstigenden Gesetzes Falloux's, Durchführung des Vereinsgesetzes, zweijährige Militärdienstzeit, Verstaatlichung der Bahnen, Zollrevision. Von der progressiven Einkommensteuer wurde vorläufig abgesehen, um Rouvier die Uebernahme des Finanzpotte- feuilles zu ermöglichen. — Von mehreren Blättern wird gemeldet, Staatsanwalt Bourdelle sei zu der gestrigen Besprechung des neuen Ministeriums zugezogen worden, wahrscheinlich um über den Stand der Humbert aff aire Aufschluß zu geben.
Rom, 7. Juni. Tie Marine-Verwaltung besteht daraus, daß die Ausgestaltung der Kriegsflotte in großem Stile erfolgt. Etwa 16 ältere Kriegsschiffe, die vollständig untauglich geworden sind, sollen ersetzt und Unterseeboote größeren Formats hergestellt werden.
Lemberg, 7. Juni. Ein früherer österreichischer Gendarm, dessen Name von den Behörden geheim gehalten wird, wurde wegen Spionage, die er für Rußland betrieben, verhaftet. Beim Generalstabe in Triest sott eine große Anzahl österreichischer Offiziere und Unteroffiziere an der Spionage b.eteilißt fein.
Newyork, 7. Juni. Aus Fort de France wwd übet eine neue Thätlgkeit des Mont Pelee vom 6. ds. berichtet. Eine Feuerwolke ging in der Nähe von Fort de France nieder, ohne jedoch Schaden anzurichten. Man hat festgestellt, daß der vulkanische Ausbruch mit dem Mond- wechsel in Zusammenhang steht.
4% Gesterr. Goldretne
102.80
29.75
114.20
44.30
25.60
90.45
108.50
8-/2% 3% 3%% 3% 3W/n 3>/z%
4% Italien. Rente . .
4Portugiesen . . . b°/ Portugiesen. . . .
1% C. Türken . . .
Türkenlose.....
4% Grieoh. Monopol.-Anl. 4J/a% äussere Argentiner
ijx/o Mexikaner . . 4>/rVü Chinesen . , Electric. Sobuckert . Nordd. Lloyd . .
Kreditaktien , . . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. StaaUbahn . Lombarden . . . Gotthar.ibahn . . . Laurahütte . . . . Bochum . . . . . Harpener . . . .
. 102.00 . 92.95 . 101.80 . 92.65 . 99.95 . 99.25 . 103.10
Reicheanleihe do.
Konsole . do. . .
Hessen Oberhessen
Telephonischer Kursbericht-
Frankfurt a. fll., 7. Juni 1902.
. 216.90 . 187.70 . 140.10 . 147.20 . 157.80
. 151.10
. 18.80 . 169.20 . 206.00 . 200.20 . 179.50
4*/a% Oesterr. Silberrente 101.85 4% Ungar. Goldrente . . 101.60
Tendenz: fest.
Bekanntmachung.
In der Zeit vom 1. bis 7. Juni 1902 wurden in hiesiger Stadt
Gefunden: 1 Trauring, 1 Paar Kinderschuhe, 1 schwarzer Damengürtel, 1 Sonnenschirm, 1 Strickbeutel mit Strickzeug, 1 Gesangbuch, 1 Zugkette und 35 Pfg. in Briefmarken.
Entlaufen ist: 1 junges Schwein.
Entflogen ist: 1 Kanarienvogel.
Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen.
Gießen, den 7. Juni 1902.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
Hechle r.
Bekanntmachung.
Die Verteilung der Zinsen aus der Wolf von Todcn- wart-Stistung findet stiftungsgemäß
Dienstag den 10. Juni d. I., morgens um 5 Uhr, in der Stadtkirche statt.
Gießen, den 7. Juni 1902. 4255
Die Armen-Deputation der Stadt Gießen.
Mecum.
Einladung.
Freitag den 20. Juni d. I., abends 8y2 Uhr, findet im Hotel Schütz die 4256
AnerckkrsminlUg hiesigen Thierfchchereins statt, zu welcher die Mitglieder evgcbCuft eingeladcn werden.
Gießen, den 7. Juni 1902. Hahn, Vorsitzender.
Drotpreist
vom 8. bis 22. Juni 1902.
Der hiesigen Bäcker.
1 Kq. (2 Pfd.) Tafelbrot 28 I Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot 24^
2 „ (4 „ i 56 „ 2 „ (4 „ ) „ 48 „
1 „ (2 „ ) Weißbrot 26 „ 3 „ (6 „ ) „ 72 „
2 „ (4 „ ) „ 52 „
Der auswärtigen Bäcker.
1 Kilogramm (2 Pfund) Weißbrot bei:
L. Schmidt, Gr.-Linden. . 24 W. Weitzel, Lang-Göns . . 24 „ L. Steinmüller, Gr.-Linden 24 „ Heinr. Weber, Heuchelheim 25 „ W. Steinmüller, L.-Göns . 24 „ W. Fabel, Wieseck . . . 25 „
Karl Post, Wieseck . . . 26 „
2 Kilogramm (4 Pfund) Weißbrot bei:
L. Schmidt, Gr.-Linden . . 48 Heinr. Weder, Heuchelheim 50 „ L. Steinmüller, Gr.-Liirden 48 „ W. Fabel, Wieseck . . . 50 „ W. Steinmüller, Lang-Göns 48 „ Jakob Appel, Krofdorf . . 50 „ W. Weitzel, Lang-Göns . . 50 „ Karl Post, Wieseck . . . 52 „
1 Kllogramm (2 Psurrd) Schwarzbrot bei:
L. Schmidt, Gr.-Linden. .22^ W.Stemmüller, Lang-Göns 22 „ L. Steinmüller, Gr.-Linden 22 „ W. Weitzel, Lang-Gons. . 22 „ Hch. Weber, Heuchelheim 22 „
2 Kilogramm (4 Pfund) Schwarzbrot bet:
I. Kd. Belten, Kirch-Göns 42 Gust. Jakoby, Alten-Buseck 44 „
Jakob Apel, Krofdorf . . 42 „ W. Weitzel, Lang-Göns. . 44 „
L. Schmidt, Gr.-Linden. . 44 „ Karl Post, Wieseck . . . 44 „
L. Steinntüller, Gr.-Linden 44 „ Heinr. Weber, Heuchelheim 44 „
W. Steinmüller, Lang-Göns 44 , Jakob Appel, Krofdorf . . 46 „
Ernst Christ, Wieseck . . 46 „ 3 Kllogramm (6 Pfimd) Schwarzbrot bei:
W. Fabel, Wieseck . . . 66 $ Gust. Jakoby, Alten-Buseck 66 „ Karl Post, Wieseck . . . 66 „ Ernst Ehryl, Wieseck . . 69 „
Der Brotverkäuscr:
Dieselben Preise ivic bei den hiesigen Bäckern.
Gießen, den 5. Juni 1902.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler.
....______________________________________:____________________________i-------------------------------------------
Gut erhaltener Kindersitzwagen | f£in Wagen zu verkaufen, billig zu verk. Ludwigslr. 4, IV. | Ludw. Reuß, Wolkengasse 16.
U2527
s
berg beehren wir uns ergebenst anzuzeigen. Giessen, im Mai 1602.
Samuel Katz und Frau
geb Vogel.
Sarah Bosenberg Adolf Katz
Verlobte.
Azusa California (V. St. v. A.), im Mai 1902.
Die Verlobung
unseres Sohnes Adolf mit Fräulein Sarah Rosen-
„llcuirkii“, ta-M
aus Melassescbieuipo.
Durch Patente und Warenzeichen geschützt.
Für Blumen, Blattpflanzen und Gemüse im Freien und in Treibhäusern, für Zimmerpflanzen, tür Obst, W in- und Tabakbau.
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