Ausgabe 
7.6.1902 Erstes Blatt
 
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mit derZürich" und

Unioersttäts-Nachrichtea.

bie nom ein gerichttiches Nachspiel Haden durften, hat es Gilbert, der bereits 18 Jahre das Bürgermeisteramt m unserer Gemeinde versieht, nicht gefehlt. Von 171 stimm­berechtigten Wählern machten 154 von ihrem Wahlrecht

a. Marburg, 5. Juni. Das soeben im Druck erschienene Verzeichnis des Personals und der Studierenden an der hiesigen Universität weist 1362 immatrikulierte Studenten aus. Dazu kommen 66, darunter 4 Damen, die mit Erlaubnis des Rektors Vorlesungen besuchen, sodas; sich die Gesamtzahl der Berechtigten auf 1428' stellt. Im Lommersemester 1901 zählte man 1231 im­matrikulierte und 1286 berechtigte Hörer.

Der bisherige Privatdozent in der Juristischen ^akultat der Friedrich Wilhelms-Universität zu B e r l i n Dr. Wichelni von S c e l e r ist zuni außerordtl. Professor in derselben Fakultät er-

Gebrauch, .,. . ,.

Büdingen, 5. Juni. Heute nachmittag verschied hier nach langem schwerem Leiden der Großh. Kreisrat Heinrich Jrl e. Das K'reiscunt Büdingen widmet ihm folgenden ^cachrus: Seit dem 1. November 1828 an die Spitze der Verwaltung des Kreises Büdingen berufen, hat er sich um die Wohlfahrt des Kreises und seiner Bewohner große Ver­dienste erworben und das Vertrauen und die Zuneigung aller Streife der Bevölkerung errungen, meinen Untergebenen war er ein liebevoller Vorgesetzter, seiner Familie em un­ersetzlicher Fürsorger. Mancher Erfolg war seinem treuen mit Energie und Gutherzigkeit verbundenen Wirken bo chieden. Noch bis in die letzten Wochen seiner Krankheit hing sein Herz in treuer Sorge an dein schönen, ihm an­vertrauten Kreise, dem er viel zu frühe entrissen werden sollte. Uns allen wird er unvergeßlich sein.

Darmstadt, 6. JMi. Prinz und Prinzessin Fr i ed- >rich Karl von Hessen trafen heute vormittag 7 Uhr I Zss Min. hier ein und wohnten auf dem Truppen-Uebungs- vlatze der Besichtigung des Füsilier--Regiments v. Gers- dorff (Kurhess.) 9tr. 80, dessen Chef die Prinzessin ist, durch, den kommandierenden General bei.

den die Anträge des Präsidiums sämtlich angenommen. Ta- 92 gegen 62 Stimmen, ging erne schr lebhafte

BelArtUEn"s<Ven zur Halste ben greinen Lasur, daß der grötztc Teil der Gemeinde mrt seiner Ämt-- ÄStflUMäÄief«. «erden und 3. soll fuhrung zusriedeu yr .Auch m: sonstigen Än »nduugeru

Schülerinnen. Der Geist der dienenden Liebe sei es, der wirksam in ihnen sein solle, ihn sollten sie pflegen. Gestern ftüh VaS Uhr wurde der Unterricht eröffnet mit ca. 50 Schüler­innen. Der vollständige Lehrgang umfaßt 5 Jahre, 2 Vor­bereitungsjahre und 3 Jahre Seminarklassen. Die fünfte resp. unterste Klasse wird jetzt von 27 Schülerinnen besucht^ die vierte von ca. 15 und die dritte von 8 bis 10. Die obersten Klassen sind natürlich noch nicht eröffnet, da hierzu erst der vorbereitende Unterricht nötig ist.

st. Staufenberg, 6. Juni. Am 22. und 23. Juni feiert der hiesige Kriegerverein sein 25. Stiftungs­fest. Gleichzeitig mit diesem Fest findet die feierliche Ueberga.be der dem Verein vom Kaiser verliehenen Fahnen- schleise sowie die Ueberreichung einer Ehrentafel von feiten der striegerkameradschaft ,Dussia" statt.

l. Grüningen, u. Juni. Bei der heute stattgehabten Bürgermeisterwahl siegte der Kandidat der Roten, der alte Bürgermeister Wilh. Gilbert III. über den von den Achwarzen aufgestellten Kandidaten Adam M <^r st e l l e r mit

Berlin, 6. Juni. In der heutigen Sitzung des Zentral- ausschusses der R e i ch s b a n k wies Präsident Dr. Koch daraus hin, daß die Anspannung Ende Mai ebenso wie Ende April größer war, als im Vorjahre, indeffen sei die Lage doch durchaus befriedigend. Ter Mctallbestand sei um 101 Mill. Mk. stärker als 1901, der Gold­vorrat jo groß wie nie zuvor. Die Anlage sei um 55 Mill. Mk. kleiner, die fremden Gelder um 54 Mill. Mk. größer, die Noten­reserve um 30 Mill. Mk. größer als im Vorjahre, wenngleich die Ueberdeckung wieder geschwunden sei. Der Rückfluß aus der An­lage in den letzten Tagen sei befriedigend, die fremden Gelder hätten sich um 11 Mill. Mk. vermehrt, obwohl die fremden Wechselkurse nicht gerade günstig seien, bestehe doch keine Besorgnis vor Geld- aussuhr. Ein Grund zur Diskontveränderung sei nicht

Bremens bei.

Trauövanlbahnaktieu. Das Ende des Transvaalkrieges hat der Spekulation Enttäuschungen an allen Ecken gebracht. Der Üausserailsch Hal ein Ende ehe er recht angesangen. Die Gold- minenakkien wollen allen Bemühungen der Jobber zum Trotz nicht weiter steigen und nun haben auch die Aktien der Transvaalbahn einen heftigen Rückgang erfahren. An der Berliner Börse ist der Kurs dieses Papieres an einem Tag um 9 Prozent gefallen. Die Gründe, die für diesen Rückgang angegeben werden, sind wenig stichhaltig. Eine unlimitierte Wiener Vertaufsordre soll den An­stoß gegeben haben.

Harpeuer Bergbau-Gesellschaft. DasB. T." bleibt dabei, day die Harpener Gesellschaft Geld braucht, trotz des gestrigen

Deinentis. Der Geldbedarf hänge mit der Erwerbung des Feldes Viktoria bei Lünen zusammen. Der Kaufpreis wird nicht unter 3 Mill. Mk. bemessen. r ,

Tabak. Tas Geschäft konnte sich auch in der abgelaufenen Berichtswoche in keiner Weise beleben, es sind uns nennenswerte Unisätze nicht bekamil geworden. Veranlaß durch die äußerst günstige Winerung schreitet die Ferinenlation sehr rasch ihrem Ende'zu und berechtigt zu der Hoffnung, daß das Resultat ein äußerst zufriedenstelleiides sein wird.

Getreide. Tas Getreidegeschäft verlief während dieser Woche in anhaltend ruhiger Stimmung. Während die russischen Offerten gegen die Vorwoche kaum eine Veränderiing zeigen, sind die amerikanljchen Notierungen ca. 2 Mk. billiger. Roggen beibt fest. Gerste, Futter- gerste fest. Hafer preishallend. Mals fest. Die heutigen Notier­ungen sind: Redwinter 2 prompt Alk... Redwinler 2 Juli/Aug. Abldg. Mk. 132,50. Kansas 2 prompt Mk. 133133,50. Kansas 2 Juli/Aug. Abldg. Mk. 131132. Südruff. Weizen Alk. 128142. Rufs. Roggen Mk. 113115. Rufs. Fultergersle Mk. 105106. Ruff. Hafer Alk. 136149. Mixed Mais Mk... Donau Mars Ml. 100. Laplata Mais r. t. Ai. 100. per Tonne cif Rotterdam.

Kraftfuttermittel. Die Lage des Futtermiltelmarktes ist unverändert ruhig. Allerdings steht der beschränkten Frage für disponible Ware nur ein geringes Angebot gegenüber, so daß sich Preise für die meisten Artikel behauplen konnten. Für Erdnuß- kuchen auf Herbst- und Winterlieserung sind die Forderungür neuer­dings wieder höher, das Gleiche gilt von Lemtuchen. Laumwoll- saarmehl neuer Ernte ist bisher nur aus zweiter Hand angebolen, während die Fabriken mit Offerten noch zuruckhalten.

Vermischtes.

* Wien, 5. Juni. Am Ostersonntag war ein Wiener Hotel der Schauplatz einer romantischen Begebenheit. Die 17jährige Rosa v. R., ein Mädchen von auffallender Schone heit, welche mit ihrer Mutter Frau Felicie v. R-, einer verwitweten Polin und ihrer Schwester in Wien weilte, verschwand zur Zeit des Morgengrauens am Ostersonntag aus dem Hotel. Man vermutete, daß die junge Dame von einem Freier, der von ihrer Mutter in der Heimat ange­wiesen worden, entführt worden sei. Bor einigen Tagen erhielt nun die Mutter in Paris ein Lebenszeichen iljrcr bereits tot geglaubten Tochter. Das Liebespaar war von Wien nach Rußland geeilt, hatte sich daselbst in einem kleinen Dorfe im Lubliner Gouvernement vermählt und begab sich sodann nach Warschau, wo es ständigen Aufent­halt nahm. Von dort aus wendete sich das Ehepaar brief­lich nach Paris mit der Bitte um den mütterlichen Segen, der ihm wohl jetzt zu teil werden dürste. Die Wiener Volizeidirettion wurde aus Warschau amtlich von dem Aufenthalt des Ehepaares daselbst verständigt.

* Der Schah von Persien hat einen reichen Ordenssegen in Berlin (und Potsdam zurück- gelassen. Im neuen Orangeriegebäude hatte man ein be- onderes Gemach zur Aufbewahrung der Orden und anderer Kleinodien eingerichtet. Wohl verpackt in großen Kisten, die so schwer waren, daß die Transporteure unter ihrer Last keuchten, standen sie dort Tag und Nacht unter der Aufsicht eines persischen Beamten. Ter Orden, den der Schah dem Kaiser verliehen hat, funkelt von Edelsteinen und hat einen Wert von ca. 22 000 Mark. Auch die an den Prinzen Eitel Friedrich, andere Prinzen und Offiziere verliehenen Orden Haden recht hohen materiellen Wert. Am Montag wurden zahlreiche Hofbeamte und Potsdamer Polizeibeamte ic. nach dem Neuen Orangeriegebäude be­fohlen, wo sie Ordensauszeichnungen, die an einem grünen Bande getragen werden, erhielten. Auch sonst zeigten sich die persischen Gäste sehr splendid, indem sie an verschiedene Kinder von Schloßdienern, an Gartenarbeiter und Ar­beiterinnen im Park von Sanssouci re. persische Gold- und Silbermünzen verteilten. Einigen persischen Beamten de- hagte es nicht, daß für sie in der langgestteckten leeren Orangeriehalle die Tafel gedeckt wurde. Ein gebrochen deutsch sprechender Perser erklärte:Wir wollen nicht in einem Stall essen" und begab sich mit einigen anderen nach dem Ca^e Blum zum Speisen.

ö '* Das Großh. Seminar für Volksschullehrerinneu in Ullit

Darmstadt wurde am 5. Juni feierlich eröffnet. Der Unter- Gießen, 6. Juni. In dem Geschäftsverkehr der richt beginnt zunächst für drei Klassen. Vertreter des Mi- h ies i g e n Re i chs d an k° N eb e n stell e sind mitBeginn dieses nW Adlung für Schu-°ng-l-genh^n, waren Gch

Oberfchulrat Nodnagel und Ministerialrat Dr. E is e n h u t h. I ^on j)em genannten Zeitpunkt an ist nämich bei der hiesigen Reichs- Ministerialrat Dr. Eise nhut h übergab im Namen des Hank-Nebenstelle der erweiterte Giroverkehr, wie er bei Reichsbank- Ministeriums unter Segenswünschen das neue Institut seiner Hauptstellen, Reichsbankstellen und einigen Nebenstellen besteht, em- »!-« 7> w.

Darmstadter Lehrermnenseminar sei die erste Anstalt dieser beliebigen Höhe von der Nebenstelle unmittelbar ohne 23er- Att. Man habe keine Opfer gescheut; die Errichtung einer Mittelung der vorgesetzten Bankanstalt der Bestimmungsanstalt solchen Anstalt sei schon lange als eine Notwendigkeit be- überwiesen. Außerdem werden die Lombard-Unterpfänder nun- traget worben Auch die Frau fei ir. b« Sienft ber ®«ule

zu stellen, um der individuellen Ausbildung und Erziehung apire geboten ist. ' des weiblichen Geschlechtes noch mehr als seither gerecht'^ ~ ~ ~

werden zu können, denn die Lehrerinnen sollten nicht nur als Aushilfskräfte gelten. Man habe Darmstadt als Sitz der Anstalt bestimmt, weil gerade Darmstadt über eine reiche Fülle von Bildungsmitteln verfüge und um der Anstalt zu jeder Zeit eine ausreichende Zahl von Schülerinnen zu sichern. Volksvertretung wie städtische Verwaltung hätten dem neuen Werke ihr wärmstes Interesse zugewendet m richtiger Würdig­ung des hohen Zweckes, dem die neue Anstalt dienen solle. Aber Hauptsache seien Leiter, Lehrer und Lernende der An­stalt. Wie jedes große Werk nur durch den harnionischen Zusammenschluß aller mitwirkenden Kräfte zum Ausbau ge­bracht werden könne, so hänge auch der gute Erfolg von dem gemeinsamen, ersprießlichen Zusammenschluß Aller zu­sammen. So richte er sein aufmunterndes Wort auch an den Leiter und das Lehrerkollegium, und namentlich an die

vorhanden.

Breslau, 6. Juni. Bezüglich des Abkommens mit den Gläubigern der R h e d e r e i Vereinigter Schiffer meldet dieBrest. Ztg.", daß den ©laubigem 14 pCt. in neuen Aktien gewährt werden. Die neue Gesellschaft wird firmieren Breslauer Schifffahrts-Aktien-Gesellschast" und über ein Aktien­kapital von 1900 000 Mk. verfügen. Der bisherige Aufsichtsrat zahlt behilfs Ermöglichimg eines Ausgleichs mit den Gläubigern 1 Mill. Alk. und übernimmt außerdem eine beträchlliche Summe, angeblich nahezu die Hälfte dßr Aktien des neuen Unternehmens, allerdings unter pari.

Hamburg, 6. Juni. Am westafrikanischen Handel beteiligte Firmen hielten eine Versammlung ab und riesen zur Wahrung ge­meinsamer Interessen einen Verein ins Leben mit NamenVerein we ft afrikanischer Kaufleut e". Dem Verein traten so­fort 25 erste an diesem Handel beteiligte Firmen Hamburgs und

fließenden v^ti

nach Maßgabe ber Beteiligung überwiesen werden und 3. soll vorn L Januar 1903 an eine eigene amtliche Kriege r - zeitung des Verbandes herausgegeben werden. Tie Aus­führung des Zeitungsunternehmens ist dem Präsidium über­lasten worden. Bon Anttägen der Bezirke und Vereine wurde derjenige des Bezirks Pfeddersheim und des Vereins «Mendorf a. Lda. in dem Sinne angenommen, daß das Präsidium beim Ministerium dahin vorstellig werden soll, daß allen Vereinen des Landes, nicht etwa nur den Krieger- vereinen, bei der Feier von Großherzoas und Kaisers Ge­burtstag eine Stempelabgabe nicht auferlegt werde. Ter Antrag des Bezirks Mainz, die Hasfia-Ehr en täfel schon nach 15jähriger Thätigkeit als Vorstandsmitglied zu üer-d leihen, wurde zurückgezogen, nachdem das Präsidium sich bantn ausgesprochen hatte, mau solle es bei der Verleihung erst nach 25 Jahren belassen, um den Wert der Auszeichnung nicht herabzusetzen, dem Präsidiunt aber anheim geben, in geeigneten Füllen titine Unterbrechungen in der Vorstands- äätigfeit unberücksichtigt zu lassen. Diese Ermächttgung wurde dem Verbandstag erteilt. Ebenso wurde der Anttag Darmstadt, daß von solchen neu eintretenden Vereinsmit- gliedern, welche ihren Wohnort gewechsell und bereits an ihrem früheren Wohnort einem Kriegerverein angehört habens kein Eintttttsgeld erhoben werden darf, wenn der Eintritt innerhalb eines Jahres erfvlgt, zurückgezogen und der Ansicht des Präsidiums zugestimmt, daß eine solche zwingende Vorschrift den Vereinen mit Rücksicht auf § 4 der Satzungen nicht gegeben werden darf, denselben vielmehr nur der Wunsch ausgesprochen werden möge, eine Bestim­mung in fc*er von Mainz beantragten Weise zu treffen, wonach von Kameraden in dem genannten Falle ein Ein­trittsgeld möglichst nicht erhoben werden soll, wenn der (Eintritt innerhalb eines halben Jahres vom Austritt aus dem alten Verein an geschieht. Nachdem dem Verbandstag noch die Beteiligung der Vereine am deutschen Flottenverein empfohlen worden war, wurde der Tele- giertentag von dem Vorsitzenden geschlossen. Um 1 Uhr ver­einigten sich die Delegierten, Kameraden des Kriegervereins Grünberg, Beamte und Bürger der Stadt zu einem Bankett o_. imHotel Hirsch", das den schönsten Verlauf nahm. Die von nannt worden.

auswärts gekommenen Kameraden werden diesen Verbands- Der ftanzösische Unterrichtsrninister hat ein Dekret unter- LL Saftfr£ie ®IÜn6eIfl 8eBi& in 0Utem ^denken «das. den

" ftWtt Morgen findet um 12 Uhr « b« «ban. -H

tage Promenademusik mit folgendem Programm statt. Ouver^l ^^meine Sensation hervor.i

ture zur OperDer Wildschütz" von Lortzing. Melodie ->' =

celäbre von Rubinstein. In der Venusgrotte, Walzer von r lt<nf hotnortimrt

Richardy. Finale aus Rienzi von Wagner.

** Konzert des Akademischen Gesangvereins. Unsere Leser Stuttgart, 6. Juni, lieber die Beteiligung des Ministeriums roeÜ><ro;+?U§^bCxt Inseratenteil bereits entnommen haben, daß ^^Jnnern^ nn^den^aus^es ^^n^der Straßenbahn am Mittwoch den 18. l. M. die Aufführung der Missa ßo-1 . s)er ^Staatsanz." eine zusammenhängende Darstellung des lemnis von Beethoven stattfindet. Wir wollen nicht unter- Anteils des Ministeriums an den Vergleichsverhandlungen. Die lassen, auf diese Aufführung, die für unsere Stadt ein m u s i - Direktion der Straßenbahn giebt ein Flugblatt heraus, in dem chr k a l l s ch e s Ereignis a l l e r e r st e n " 8^8 darstellfi be- dn"ab^des^Stre^°der Ängestellten^der ^kaß^b^^,^Au^fthrei?. sonders aufmerksam zu machen. Städte von der Große stattgefunden haben, die ein Einschreiten der Schutzmann- Gießens haben sehr selten das Glück, das gewaltige Werk in I schäften mit der Waffe nötig machten, richtet heute das Stadtpoli- ihren Mauern aufqefühtt zu sehen, da es an alle Mttwir-! zeiamt die dringende Aufforderung an die Einwohnerschaft, sich tend-n ganz außerorbentl.che Anforderungen stellt. ^cSIta-

demische Gesangverein und sein unermüdlicher Dirigent, Musik- Straßenbahn wird auf den Hauptstrecken mit neu eingestellten , direktor Gustav Trautmann, haben der Einstudierung des Mannschaften aufrecht erhalten. Da das Personal jedoch nicht ge- Werkes mit einem wahren Feuereifer obgelegen, und da auch nügend geschult ist, hat das Stadtpolizelamt Z.rn J'üeresse der öffent- tücht.g° Solisten geivonnen und das Orchester durch namhafte Uch-n

Künstler wesentlich verstärkt ist, darf em gutes Gelingen der Sonntag, dem Tage des Landeskriegerfestes, kein Straßenbahnver- Aufführung mit Sicherheit ermattet werden. Kein Musik- stattfindet. Die Straßenbahndirektion verhartt bezüglich der freund wird gewiß die Gelegenheit versäumen, der Wieder- Koalitionsfreiheit auf ihrem ablehnenden Standpunkte. Die B e r- gäbe der herLch/nTonschdpfung bchuwohnen W«^kommen m.'-lungs-ersuch..

auf das Werk selbst noch m unseren nächsten Nummern ' i»

Auszug m den Stuudesmilsrrgistrlu der Steil Sikheu.

Aufgebote.

Am 31. Mai. Philipp Heinrich Schnell, Metzger dahier mit Matte Antonie Thelen in Wetzlar. Am 2. Ium. Gustav Hugo Dütmar, FabttkaM in Liebenzell mit Elisabeths Rief dabier. Johann Baptist Phllipp Karl Fleßer, Fabrikant dahier Anna Marie Eva Balbach in Nierstein. Arn 3. Juni. Karl August Heinttch Lorm, Gr. Regierungsaffeffor in Worms mit Mathilde Henriette Roch dahier. Arn 4. Juni. Hermann Schneider, Kon­ditor dahier mit Anna Matte Hermsdorf in Halle a. S.

Eheschließungen.

Am 31. Mai. Fttedttch Adam Pabst. Oberpostassistent dahier mit Ernstine Hebstreit dahier. Heinrich Mattin Gerdes, Schneider dahier mit Eleonore Susanne Busch hierfelbst. Heinrich Ehttstian August Ludwig Dommes, Lokomotivheizer in 5köln°Deutz mit Re- ßine Georgine Elisabeth Rttnig dahier. Phllipp August Bauer, Weißbinder und Lackierer dahier mit Wilhelmine Krauskopf Hier­selbst. Am 4. Juni. Friedttch Schäfer, Spengler dahier mit Anna Schmitt, geb. Hohl Hierselbst.

Geborene.

Am 25. Mai. Dem Eisenbahnschaffner Wilhelm Schneider eine Tochter. Dem Fttseur Ehrifttan yloU ein Sohrr. Am 28. Mai. Dem Dampfbaggereibesitzer Konrad Rübsamen em Sohn. Dem Hilfsführer i. P. Hugo Strohdach ein Sohn. Am 29. Mau Dem Universitätsprofessor Dr. Ernst Beling eine Tochter, Jrmgatt) Hedwig Marie. Am 30. Mai. Dem Letter Andreas Remhardt ein Sohn, Wichelm Karl Ludwig Emil Adolf. Dem Fuhttnecht Jakob Göbel em Sohn. Dem Bierbrauer Heinrich Weder eine Tochter, Elise Katharine Elisabetha. Dem Schriftsetzer Heinrich Häuser ein Sohrn Am 31. Mau Dem Taglöhner Benchard Vaupel ein Sohn, Wllhelm Ludwig. Am 1. Juni. Dem Btteiträger Lud­wig Kreuder ein Sohn, Heinttch Ludwig. Am 3. Junu Dem Kaufmann Hesekiel Rothschild eine Tochter, Sttti.

Gestorbene.

Am 31. Mai. Karola Anna Auguste Felsttig, 4 Monate alt, Tochter des Restaurateurs August Felsing dahier. Am L Junu Karl Heinrich Krug, 2 Monate alt, Sohn des Laglöhners Andreas Krug dahier. Am 3. Juni. Henny Kachattne Karolme Köhler, 10 Monate alt, Tochter des Kaufmanns Karl Köhler dahier. Am 4. Juni. Johannes Becker, 60 Jahre alt, Taglöhner dahier. Am 5. Juni. Elise Fremid, geb. Hof, 87 Jahre alt, Hospitalitin dahier.

genügt für