Werte mit
dafür erzielten Prei
44,92 24,79 64,99 80,„ 45,u 66,39
1902 1901 1900 1899 (Millionen Mark)
41,12 22,u 55,48 89,ei 45,u 55,97 den-
85,t9 69^ 86,68 83,02 113,22 106,2.
schiebungen, indem bei der Ausfuhr nicht überall mehr in gleichem Maße wie früher die hochwertigen Artikel so sehr überwiegen, während andererseits der infolge des wirtschaftlichen Rückgangs verschärfte Wettbewerb auf dem fremden Markt zu starken Preisermäßigungen geführt hat.
Getreide re. .....
Häute und Felle . . .
Instrumente, Maschinen re. Materialwaaren 2c. . .
Seide und Seidenwaaren
45,oi 22,6 68„i 91,82 46,04 73,„
Baumwolle u. Baumwollwaaren . Drogen, Apotheker und Farbwaaren Eisen und Eisenwaaren.....
jemgen früherer Jahre zeigt vielfach ein stärkeres Anwachsen der ausgeführtcn Qantitäten als der
den Ausfuhrwerken emgetretenen Veränderungen fuhren - - ■ - ' - • —
wir folgende auf:
39,71 27„2 58,6o 95,20 __________ ____________ . 41,-5 Steinkohlen, Braunkohlen und Koks _. . 62,.9
Ein Vergleich der Mengen sowie der
Unternehmungen besitzen mit der Länderbank in Wien zusammen die Mehrheit der Aktien der Neuen Wiener Tram- wai-Gesellschaft, deren Verstaatlichung der Wiener Stadtrat beschloß. Der Kaufpreis beträgt 15,6 Mill. Kr. In dem Kaufpreis sind die Kosten für den elektrischen Betrieb enthalten.
— Kasseler Trebertrockuungs-Gescllschaft. Das Tochteretablissement der Treberlrocknungsgesellschaft, die Norddeutschen Chemischen Fabriken Glückstadt, ist tm Zwangsverkauf an die Konkursverwaltung der Leipziger Bank für 200 000 Mk. verkauft
. 81,85 75,g3 . 89,04 80,37 . 140,44 116,11
worden. .
— 37, proz. neue Homburger Stadtaulerhe. Aus diese neue Anleihe im Betrag von 2 Mill. Mk. hat ein Konsortium, bestehend aus der Pfälzischen Bank uud dem A. Schaafhausen'schen Bankverein, mit 98,32 pEt. das Höchstgebot abgegeben und den Zuschlag erhalten. — Wir halten die Anleihe für sehr theuer und es nicht für angezeigt, daß man Städteanleihen nahezu zu pari an den . Markt bringt. Bei einer Subskriptionsstellung wird man Der- s e. Darin äußern sich zum Teil m gleiche anstellen und finden, daß man andere Papiere ersten Ranges der Qualitäts-Zusammensetzung der Maaren eingetretene Ver- zu Anlagezwecken billiger haben kann.
- — 3',. Proz. Anleihe der Stadt Stuttgart. Der Stadt
Stuttgart wurde die Genehmigung zur Ausgabe einer Anleihe von 8 Mill. M. erteilt, um sich damit die Mittel zilr Erwerbung und Erweiterung des Stuttgarter Elektrizitätswerkes zu beschaffen. Von der Anleihe kommen jetzt 6 Mill, zur Ausgabe, die mit 37, pEt. verzinslich und bis zuni 1. Januar 1908 untilgbar find. Die Anleihe ist zum Handel und zur Notiz aii der Börse zugelassen.
Arbeiterbewegung
Wer heirath, hat dann deren zwei. Schlacht im Dezember deine Sau Und iß allein sie ohne Frau!
• Wien, 5. Mai. Hans Wittgenstein, ein
Im Juli schwitzt man so genug, Trum ziehe nicht am Eh'standspflug. Wer im Auguste freien will, Schickt seine Kinder in April. September bringt Michaeli bei, Drum schickt sich nicht die Freiere!. Oktober schafft uns neuen Wein, Da hast du mehr zu thun als frein! Martini schafft die Gans herbei,
Nürnberg, 5. Mai. In der hiesigen Otto 'schen Möbelfabrik traten sämtliche 75 Arbeiter wegen Ablehnung ihrer Forderungen, die auf Verkürzung der Arbeitszeit und 25prozentige ~ , Lohnerhöhung lauten, in A u s st a n d. Hierdurch hat der bereits „ Sotjn bestehende Streik In der Fürther Filiale der genannten Fabrik eine
deS bekannten Großindustriellen Karl Wittgenstein, hat sich in Verschärfung erfahren.
New.Hort, wo er seit wenigen Monaten Volontär in Kopenhagen, S. Man DieGeneralverftmmlww derdamsähe» J re-, . ,.rr , ■ - n-n . „„ vereinigten Arbeiterver bände erklärte nach stebenstundlger
emem großen industriellen Etablissement rocn, m§ Tie er g^urtq den Ausstand der Hafenarbeiter, Seeleute und Heizer- gestürzt und ist spurlos verschwunden. Der 21jahrlge sbr beendet, da derselbe aussichtslos sei. Die Kopenhagener junge Mann galt als exaltiert. Hafenarbeiter, welche der genannten Vereinigung nicht angehören,
Darmstadt, 5. Mai. Der Frühjahrs-Pferdemarkt hier findet am 12. bis 15. Mai statt. Das Auskunftsbureau im Ausstellungsgebäude ist vormittags von 9 bis 12 Uhr und nachmittags von 3 bis 5 Uhr geöffnet. Auskunft erteilen: Schriftführer W. Kaiser und Platzkommissär M. Vogel. Das Versammlungszimmer der Mitglieder des Landes-Pferdezuchtvereins tm Ausstellungsgebäude ist vom 12. bis 15. Mai von 8 Uhr vormittags bis' 8 nachmittags geöffnet. Die Anmeldung zur Prämiierung hat int Ausstellungsgebäude gegen Empfangnahme einer Eintrittskarte zum Musterungstermine am Sonntag, 11. Mai, nachmittags von 3 bis 4'/, Uhr uud am Montag, 12. Mai, vormittags von 8 bis 9 Uhr zu erfolgen. Die Ausstellung der zur Verlosung angekausten kleinen Gegenstände im Ausstellungsgebätrde ist vom 12. bis 15. Mai von 9 bis 12 Uhr vormittags und von 2 bis 4 Uhr nachmittags geöffnet. Am Montag beginnt vormittags 9 Uhr der Ankauf der Tiere zur Verlosung. Um dieselbe Zeit erfolgt die Vorführung der Pferde zur Musterung und Prämiierung. Um 3 Uhr nachmittags beginnt auf dem Pferdemarktplatze vor dem Ausstellungsgebäude die Preisverteilung. Dienstag ist erforderlichenfalls "Fortsetzung des Ankaufs der Tiere zur Verlosung. Letztere findet am 14. Mai, nachmittags 2 Uhr, im Ausstellungs- aebäude statt. — Die Abnahme der zur Verlosung angekauften Tiere findet Donnerstag, 15. Mai, vormittags 9 Uhr, auf dem Pferdemarktplatz statt.
Vermischtes.
• Wann soll man heirathen? In der illustrirten Fachzeitschrift für Decorationsmalerei und verwandte Gewerbe „Die Mappe" (Verlag von Georg D. W. Callwey in München) stoßen wir auf nachstehende Spruchweisheit:
Im Januare frei kein Weib, Denn da giebts andern Zeitvertreib. 3m Februar ist's auch nicht gut, Weil man ihn Hornung nennen thut. Im Martio laß das Freien sein, Sonst steigt der Mars zur Frau hinein! Aprilis bringt der Narren Heer, Und heiratst du, so giebts noch mehr! Im Mai ist die Walpurgisnacht, Da nimm dich vor der Frau in Acht! Im Juni ist dann Peter Paul, Da wird gar bald die Wurzel faul.
werden mit Ausnahme der Freihafenarbeiter von obtgem Beschlüsse nicht berührt.______________________________________■
Oäderzertuug.
Ems, 4. Mai. Die Frequenz unseres Bades ist auf 181 Personen, 120 Kurgäste und 61 Passanten, gestiegen.
Bou der Bergstraße, 4. Mai. Nach 9tr. 3 des „Bergstr. Fremdenblatt" beträgt die Gesamtsrequenz der Kurfremden bis zum heutigen Tage für Jugenheim 378, für Auerbacb 240 Personen.
Möcheutliche Ueberficht der Todesfälle m der Siadt Hießen.
16. Woche. Vom 13. bis 18. Aprtl 1902.
Einwohnerzahl: angenommen zu 26 400 (inkl. 1600 Mann Militär).
Sterb lichkeitsziffer: 14,05, nach Abzug von 5 Ortsfremden 4,017< c. Kinder
Es starben an: Zusammen: Erwachsene:
im vom
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr
Bronchitis
1 (1)
—
- Ul)
Blutarmut
1 (1)
1 (1)
— —
Schlagfluß
1
1
d— —
Gehirnentzündung
1
1
— ——
Epilepsie
1 (1)
1_(1)
— —
Leberkrankheit
1 (1)
- 1 (1)
Selbstmord
1 (1)
1 (1)
—- —
Summa: 7(5) 5(2) — 2 (2)
Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Kchiffsuach richten.
Norddeutscher Lloyd.
In Gießen vertreten durch Earl Loos, Kirchenplatz.
Bremen, 3. Mai. (Per transallantischen Telegraph.) Ter Doppelschrauben-Postdampfer „Hannover", Kapitän H. Jacobs, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 8 Uhr morgens wohlbehalten in Baltimore angekommen.
Bremen, 3. Mai. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelschrauben-Postdampfer „Rhein", Kapitän H. Walter, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 8 Uhr morgen1? wohlbehalten in Newyork angekommen.
Lieber Max, ich will nicht gerne etwas neues bei meiner guten Wäsche anwenden und bleibe bei meiner alten Methode mit Seifenpulver, aber Serfa setze ich von nun an immer zu, denn es bleicht, vermindert aber die Schärfe und erhöht die guten Wirkungen aller Seifenpulver, Seifen rc. rc. 3372
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Wir machen darauf aufmerksam, datz die Geschäfte an den beiden Sonntagen vor Pfingsten, am 4. uud II. Mai, bis abends 7 Uhr, und am Mittwoch vor Himmelfahrt, sowie an den vier letztere Werktagen vor Pfingsten bis abends 10 Uhr geöffnet fei# dürfen. 3440 Der Borstand.
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