Ausgabe 
6.12.1902 Drittes Blatt
 
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Beim Einkauf von Knöterich-Thee und -Bonbons achte man

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auf den Rupften. Siehe heutige Annonce.

schließlich im August das Konkursverfahren eröffnet wurde. Ter Angeklagte wird nun beschuldigt, Stücke seines Ver­mögens weggebracht $u haben in der Absicht, seine Gläubiger zu benachteiligen, Juni fand im Laden des An ge­sagten ein Brand statt, den er schon benutzen wollte, mög­lichst viel von der versichernden Gesellschaft zu erlangen. Tie Ursache dieses Brandes ist nicht festgestellt worden, ein gegen die Ehefrau Moldrzyk eingcleitetes Verfahren- wurde eingestellt. Er hat kurz daraus sein ganzes Waren­lager zu Spottpreisen verlaust, alles versilbert und sich dann entschlossen, das Weite zu suchen unter Mitnahme des ganzen erlösten Betrages in Höhe von ca. 4000 Mk. Tie Anklage legt ihm nun zu Last, diesen Betrug zum Nachteil seiner Gläubiger beiseite geschasst zu haben, auch habe er keine Bilanz entgegen der Vorschrift des Handels» gesetzbuchs angcfertigt; seine Frau habe ihm hierzu Bel­tz ilfe geleistet. Tie Geschworenen sprachen Ddoldrzyk schuldig unter Annahme mildernder Umstände, verneinten dagegen die Schulbftage bezüglich der Ehefrau. Moldrzyk wurde demgemäß zu 1 Jahr Gefängnis unter Ausrechriung von 2 Monaten Untersuchungshaft Verurteilt

ErbältlichLailcnbesser.Colonialwaren-u.Delicatessenhandlungen.

Qratis-Proben direct von der

S!RIs GESELLSCHAFT. Q. m. b. H.. Frankfart a. M.«

Schlitten, Tragkörben re. warten, um von den auSgeschüt- teten Coaksschlackcn einen Teil abzubekommen. Tie Ge­sellschaften verkaufen den Scheffel davon für 20 Pfennige, aber haben eben nur ein bestimmtes Quantum zur Ver­fügung. Wer zu spät kommt, muß mit leeren Händen wieder heim. Hungernd und frierend, zum großen Teil wohl noch ohne den dannen Morgenkaffee, harrt da manch Bürschchen aus, und ans manch eingefallener Brust ringt sich in kurzen trocknen Stößen ein trostloser Husten los, wie eine dumpfe Anklage gegen die Welt und ihre seltsamen Einrichtungen. Manch einer auch kauert stumpfsinnig, die Hände in die Dermel geschoben, in einer Thorecke oder hüpft, um sich zu erwärmen, von einem Dein auf das andere. Auch der Humor fehlt nicht in diesem Morgenbilde. Es regnet Schneebälle, von der frischgefallenen weißen Erddecke trotz aller kalten Finger geklaubt, und einer trifft gerade auf die Schnapsflasche, die ein Gewohnheitstrinker zum fünften oder sechsten Male an die lüsternen Lippen führt. Sie fällt zu Boden, ohne zu zerschellen; fluchend bückt er sich nach dem teuren Kleinod, indes um die bleichen Lippen der Umstehenden ein kärgliches Lächeln huscht.

Es ist kein rechter Platz in dieser rauhen Frühe für dich, du wehmütiger Tröster Humor! Vielleicht nachher, wenn im angeheiz.en Zimmerchen die braune Kaffeekanne ihre anheimelnben Wölkchen von viel Cichorie und manch­mal auch etwas Bohnenkaffee auflräuseln läßt, kommt der Mutter die Erinnerung wieder von diesem wärmenden Schneeball, und sie erzählt den Ihrigen, wie drollig-ver­dutzt der alte Knabe ausgesehen, der feine rote Nase nicht nur, wie eie Airo.cn alle, von der kalten, scharfen Früh­luft hatte. Vielleicht! Aber wahrscheüitt L har sie doch andere Gedanken! ... L. R,

Gcrichtssaal.

E. Gießen, 2. Tez. (Strafkammer.) Den Vorsitz führte Landgerichtsdirektor Dr. Güngerich, die Staats- amvaltschast vertrat Gerichtsassessor Dr. Hetzel. Zuerst

gine penbschcist zur K bong der Landwirtschaft.

Die württembergische Zentralstelle für die Landwirt­schaft hat mit Ermächtigung des Ministeriums eine Denk- l'iijii]t herausgegeben, in welcher eine ebenso interessante, wie übersichtliche Darstellung über die landwirtschaftlichen Verhältnisse unb Einrichtungen sowie über die zur För- beiung der Landwirtschaft auf dem Gebiete der Gesetz­gebung und Verwaltung getrostenen Maßnahmen gegeben wird. Es sind sämtliche die Landwirrschaftspslege bo rührenden Grütze, Verjagungen, Satzungen u,w. in der Denlschrift teils wörtlich abgedruckt, teil» wenigstens aus- gejutzrt, uiid die zur Förderung der Landwirtschaft in den letzten Jahren ergriffenen Verivaltungsmaßnatzmen mit- geteilt

einer Einleitung über die natürlichen Verhält­nisse, die landwirtschaftliche Bevölkeruiig und die Ve,itz- veitzailnisse in Wuriti-niberg folgen: Die Organijation der landwtrtichastlichen Behörden und des landwirtichaftlichen Vereins, das Unterrichts- und Versuchsweien, die Av io jung der Grundtaften, die Vandestultur stFerdvereinigung, ü-le- lioratidiisweien), die lanowirtichaftliche Produttion nach den verschiedenen Arten uiid dte Verwertung der Erzeug- ni||e, das laiidwirtschasttiche Verstcherungs-Kredit- uno Genossenschaftswesen.

In der gegenwärtig brennendsten Frage, der Erhaltung des Getreioeoctues, äußert sich die Denk,chri,i unter anderem: Weim trotz des Sm lens der Getreidepreise in den letzten Fahrzehnten der Anbau von Getreide abgesehen vom Dinkel in Württemberg nicht znruckgegangen ist, so har dies seinen Grund darin, daß die Laiidwirtjchaft in Würt- lcniberg im Hindlick au, die vorhandenen triuiatischen und Vvdenverhaltniise in erster Linie auf den Getreidebau an­gewiesen ist. ttine Verlegung des Schiverpunttes unserer Vandwirtschaft in die Viehzucht ist daher nur in beschräntten Gebieten möglich.

Eine Ausdehnung des Handelsgewächsbaues ist aber schon deshalb ausgeschlossen, weck es an lohnendem Ab- satze für die Erzeugnisse fehlen würde. Da hiernach die Kultur des Getreides die Grundlage unserer Landwirtschaft bleiben muß, herrscht in landwirtschaftlichen Streifen das begreifliche Verlangen, den Getreideoau durch Hebung der Getreidepreije wieder lohnender zu gestalten.

Von den Maßnahmen, welche schon zur Hebung der Getreidepreise vorgeschlagen wurden, find insbesondere fol­gende zu nennen: Erholung und Befestigung des Silber- pceises durch Einführung der Doppelwährung; Einschrän- kuiig der Spekulation an den Prvouktelibörsen; Verstaat­lichung der Getreideeinfuhr; Erhöhung der Getreidezölle; Aushebung der gemischten Getreidetransitlager und Besetti- aung der Zollkredite."

Die Dentschrist legt nun die einzelnen Maßnahmen dar. Sie erklärt gegenwärtig die Einführung der Doppel­währung für wenig aussichtsvoll, konstatiert, daß infolge der Aufhebung des Identitätsnachweises die Ausfuhr von Getreide und Mühleiisabrikaten aus Württemberg sich be­trächtlich gehoben hat, ohne zu den übrigen, eben genannten Forderungen über ihre Darlegung hmauszugehen. Em wirksames Mittel, den Getreidebau lohnender zu machen, erblickt die Denkschrift in der Verwendung von geeignetem Saatgut, und sie weist auf die zur Erleichterung derselben staatlicherjeits und seitens landwirtschaftlicher Vereine ge­troffenen Einrichtungen hin. Eingehend beschäftigt sie sich mit einem zweiten Mittel, der Selbsthilfe, der Gründung von Getreideverkaufsgenossenschaften.

Wlaudcreien aus ver Kaistrstadt.

(Nachdruck verboten.)

Die neue Hochschule für bildende Künste und Musik. Das ^te Heim in ver Polsdamersttake. Einfluß auf die Pcnsionate. __ Em Morgrnbild vor der Gasanstalt.

Unsere Nack, bar stad t Etzarlottenburg, die auch der Tech­nischen Hochschule Unterkunft auf ihrem Gebiete gewahrt bat war unlängst der Schauplatz herrlicher Festlichkeiten; in der Hardenbergstraße nämlich wurden die neuen Raume eingeweiht, die fortan der Hochschule für bi deude Künste unb Musik als Heimat dienen sollen. Tie stattlichen Ge­bäude präsentieren sich in ihrer Gliederung augerst male­risch und anheimelnd und weisen m ihrem Innern so ge­diegene und praktische Einrichtungen auf, daß Lehrer wie Schüler der endlich erfolgten Hebenicbemng herzlich froh fein können. Die Hardenbergstraße ist eine Fortsetzung des breiten Straßenzuges, der von^ der Potsdamer Stta^ in der Richtung der Bulowftraye über Nollendors-, Witten­berg- und Viktoriaplatz (Gedächtnis tirche) ab zweigt, bis zum Zoologischen Garten", also Ringbahn- wie Hochbahn-Ver- biudung besitzt, und daher sehr bequem von allen Setten

Kunst und Wissenschaft.

S. Berlin, 4. Tez. Ein telephonisches Gespräch zwischen Berlin und London oder zwischen Petersburg unb Berlin dürfte sür absehbare Zeit möglich sein. Bisher litten die Ferngespräche sehr durch die Abschwächung des Tones und sür wnge Strecken mußten Kupserbrähle von ziemlich bedeutendem Querschnitt gewählt werden, die sehr teuer sind und daher die Hoben unverhältnismäßig erhöhen. Das wird nun Dank der Er­findung des amerckanlichen Professors Pupin anders werden. Pup in schaltet in gewissen Abständen sowohl bei unterirdischen Nabeln als auch bei Freileitungen Drahtipulen ein, welche durch Selbstinduktion die tonschwächende Wirkung der sogenannten Ladiingslapazität ausheben. Durch diese Erfindung ist man einer- jeiis im Stande, auf längeren Strecken als bisher zu telephonieren, andererseits kann man für die gleiche Länge einen Kupierbrahl mit geringerem Querschnitt als früher verwenden. Tie Versuche, welche Siemens und Halske nut Unterstützung der Reichspost und relegraphenverwaltung, sowohl auf der ca. 32 Kilometer langen Kabellinie zwischen Berlin und Potsdam als auch auf der ca. 150 Kilometer langen Freileitungslinte Berlin-Magdeburg gemacht haben und die jetzt beendet sind, haben sich so vorzüglich bewährt, daß die Siemens u. Halske, A.-G., die Pupmschen Patente für Europa zur Ausnützung erworben hat. Vorläufig wird man diese neue Erfindung allerdings nur für Kabel und Freileitungen auf dem Landwege und für geringere Meeresliefen, wie sie die Nord- und Ostsee aufweisen, verwenden können, während für größere Meerestlesen der Brauchbarkeit noch Schwierigkeiten entgegen- steyen.

wurde gegen das Dienstmädchen Luise Weigel von Nauheim verhandelt. Es wurde festgestellt, daß die Angeklagte aus einer verschlossenen Kassette gewaltsam 2.50 Mk. unb früher einmal in Wetzlar einem KrUuer 4 Mk., die angeblich offen , dagelegen hätten, gestohlen und daß sie ein, mit einem von ihr selbst ausgestellten Zeugnisse versehenes Dienstbuch ihrer späteren Herrschaft ausgehunoigt hatte. Sie wurde deshalb oon dem Gerichte, das einerseits ihre Jugend sie ist noch nicht 18 Jahre alt, die Unerheblichkeit des ge­stohlenen Gutes und die durch die Fälschung erlangten .Bor- teile und anderseits ihre bei Ausführung ihres Vergehens bewiesene Raffiniertheit sowie ihre wiederholten krimi­nellen Vorstrafen berücksichtigte, zu einer Gejamt-Ge- fängnisstrafe von zwei Monaten, zwei Wochen und eine Woche Haft, die als durch die Untersuchungshaft verbüßt anzufthen ist, verurteilt. Tie von Bernhard Trapp von Worms gegen das Urteil des Schöffengerichts Alttnstadt eingelegte Berufung er war wegen Diebstahls zu einer Woche Gefängnis verurteilt,wor­den wurde wegen Nichterscheinens desselben kostenfätlig verworfen. Daraus wurde unter Ausschluß der Oessentlich- keit gegen den noch nicht 18jährigen Wich. Henkel von Lauter wegen Verbrechens gegen § 176, Pos. 3 Str.-G.-B verhandelt. Ter Angeklagte wurde wegen der abscheulichen Rohheit feiner Handlungsweise in einem Falle gegen ein Familienmitglied seines Lehr Herrn gerichtet, in Anbetracht der vielen Vegangeiischafteu einerseits, feines Geständnisses andererseits, zu einer Gesamtgefängnisstrafe von 2 Jahren 4 Monaten verurteilt. Der wegen Diebstahls oft vorbestrafte Franz Kubitz sch eck aus Statters- dorf in Niederösterreich ist wiederum des Diebstahls be­schuldigt. Er hat einem Schlafkollcgen Uhr und Geld ge­stohlen. Trotz hartnäckigen Leugnens ü verfuhrt, wird er wegen Diebstahls im strafrechtlichem Rückfall unter Ein­beziehung zweier Vorstrafen mit 4 Jahren Zucht­haus, 5 Jahren Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht bestraft. Ter Schmied An­dreas Langwasser, ein offenbar zu Unsittlich,ketten hinneigen­der Mensch, wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit bereits einmal vorbestraft, roiro trotz heftigen Bestreitens seiner Schuld des Verbrechens gegen § 176, Pos. 3 Str.-G.-B. überführt und zu einer Gesamtgefängnisstrafe von 10 Monaten verurteilt. Schließlich hatte sich Ludwig Köhler van Homberg wegen Bedrohung und Körperverletzung zu verantworten. Es wurde durch das Geständnis des Angeklagten und die Vernehmung von Zeugen ermittelt, daß der Angeklagte am 15. April d. I. angeblich ärger­lich über einen Streit Vogels mit seinem Vater ersteren in einer Wirtschaft zuerst gröblich beleidigt und dann mit den Worten:Wenn Tu raus gehst, stirbst Tu" bedroht hatte. Als Vogel die Wirtschaft mit Wießner und Seitz verlassen hatte, fing der Angeklagte Streit auf der Straße an, schlug mit einem dicken Prügel Wießner das Schlüssel­bein entzwei, trat ihn, wie er ohnmächtig hingesunken war, und schlug auch auf Seitz. Tas Urteil lautete wegen der Bedrohung des Vogel und der Verletzung Wießners auf 6 Monate 1 Woche Gefängnis, bezl. des Seitz wurde das Verfahren eingestellt, da mangels Beweises zu Gunsten des Angeklagten angenommen werden muß, daß er diesen mit einem ungefährlichen Werkzeug mißhandelt habe, und ein Strafantrag nicht gestellt war.

() Darmstadt, 4. Dez. Dor dem Schwurgericht stand heute der 24jährige Valentin Moldrzyk aus Wald- Michelbach unb feine 43jährige Ehefrau. 1895 kam Moldrzyk nach Wcttd-Michetbach und gründete sich ein Ge­schäft; er lernte dort seine Frau kennen, die schon längere Zett ein dort früher von ihren Eltern betriebenes Manu- sakturwarengeschäst betrieb. 1897 heiratete er und über­nahm das Geschäft, welches jährlich ca. 10000 Mk. Umsatz brachte. Im Frühjahr ist das Geschäft zurückgegang n sovaß

Einfluß hat die Übersiedelung vor allem auf die Pensio-1 Eingangspforten der großen Gasanstalten Morgen für nate in der Potsdamer Straße ausgeübt. Unter den Stu- Morgen Hunderte von Frauen und Kindern mit Handwagen, bierenben der Hochschule für Mu.tt fanden sie nämlich ihre - ""

meiften Pensionäre. Tie schlanken Amerikanerinnen mit der Notenrolle ober bem eleganten Violinkasten sinb jetzt mehr ober weniger verschwunden; auch der dunkellockige Jüngling mit dem blassen nervösen Gesicht, dem breit* krämpigen Schlapphut darüber, und dem nachlässig über Die Schulter gehängten Havelock wandelt nur noch selten durch jene Gegenden, die vordem sein Berliner Haupt­quartier bildeten, EafsAustria", der Sammelpunkt der musikalischen Seelen vor und nach den Hochschulstunden, hat eine ganz andere Physiognomie bekommen: der Schau­platz ist nach Charlottenburg verlegt! Von den Pensionaten sind manche natürlich mit in die neue Gegend übergefiebelt, wo seitdem die Baulich mehr als rege geworden ist; denn auch Mufikalien-Handlungen, F-arbengcschäfte rc. sind dort draußen jetzt ein Bedürfnis geworden. Hätte sich die Pottb-mer Straße nicht im Laufe der Jahrzehnte zu einer der Hauptadern des weltstädtischen Lebens entwickelt, der Verlust wird ihr wahrlich fühlbar werden. So indessen gleicht ein einziges Jahr alles aus.

Die plötzlich hereingebrocheue htalfe, die den Kohlen­händlern und Eisbahnpächtern wie eine Schickung des Himmels erscheint und von unserer sportlustigen Jugend mit durchaus ähnlichen Gefühlen betrachtet wirb, ist bei den augenblicklich noch immer schlechten Industrie-Verhält­nissen für unsere ärmere Bevölkerung eine bittere Zu­gabe. Das Heizmaterial ist nicht billig trotz der vor­handenen Wasserwege, unb warm muß das Stübchen doch fein, wenn die Winter-Misere überhaupt ertragen werden soll. Tie sommerlichen Spargroschen srno bald dahin, wenn überhaupt welche da waren. Da heigt's, billig ein laufen!

" ' 1 i in aller Herrgottsfrühe vor den

zu erreichen ist. . , , .

Die alte Hochschule für Musik war bekanntlich in der Potsdamer Straße auf einem Gr und stuck, das ursprünglich im Privatbesitz war, und einem Sonderling als ^terntoarte sowie sür allerlei phantastische Experimente gebient hatte. Ihr künftiges Schicksal ist noch unentschieden. Brahm, der dasDeutsche Theater" in übernächster Saison an Paul Lindau abgiebt, wollte hier mit einem Konsortium von Finanzleuten einen neuen Theaterbau erstehen las>en. Aber bie Millionen, die der Bauplatz allein kosten soll, haben > überhaupt welche da ben Plan wieder zum Scheitern gebracht. Eliten wesentlichen I lind so sieht man bann

Nr. 2R7 Drittes Blatt. 153. Jahrgang Samstag 6. Dezember IDOS

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