Ausgabe 
5.11.1902 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Mittwoch 5. NovemberLSOS

152. Jahrgang

Erstes Blatt.

1.

2.

ein paar

:bt denScMen nderbarafilara

Müsse zu fassen, GroßherzogUcyes Ministerium des Innern, Ab­teilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe die Sachverständigen und die Schiedsrichter zu er­nennen.

Nr. 260

r1<!)etnt tLgkich Qußei Sonntag-.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit den» kesflschen Landwirt d»e Siebener Kamilien« blätter oiermal )n der Woche bciflClegL fRotationflbrucf u. Ver­lag der B r 2 h I'schen Unwerl.-Btlch- u. Stein- bruderei (Pleych (irben) Webattton, vrpedttw» und Druderet:

Schal st raße 7. ttbtefie tüt Depeschenr Anzeiger Gießen.

FernsprkchonlchlnßNr 51.

Friedberg, den 31. Oktober 1902.

Ter Großherzogliche Feldbereinigungskommissär: S p a m e r, Kreisamtmann.

mäßigen wenig hinausgekommen, sowohl was das Fortisfmw des Vortrages, dem ganze Sätze entschlüpften, wie Mimik und Bewegungen anbelangt. Die Direktion hat mit Herrn Br. das Wagnis eines schwierigen Versuchs gemacht, das miß­glückt ist. In Herrn v. Stahl besitzen wir eine sehr ge­eignete Kraft für die jugendlichen Charaktergestalten des klassischen Dramas. Er wäre vielleicht auch ein ganz guter Jago gewesen und für den Cassio hätte allenfalls Herr Brosch genügt. Jedenfalls versteht eS Herr v. St., heißblüttge Menschen von besonderer Art und Färbung glaubwürdig zu verkörpern. Man Hai aber den talentvollen Heldenliebhaber bisher mehr an der Darstellung der bürgerlichen Liebens­würdigkeit teilnehmen lasten und sich die durchaus gewiesene Gelegenheit, dem seinen Schiller am liebsten in vollendeten Musleraufführungen sehenden Publikum einen jedenfalls recht tüchtigen Ferdinand zu zeigen, durch dieses seltsame Experi­ment entgehen lasten. Man kann nur annehmen, daß dieser Versuch einzig in der Absicht geschehen ist, Herrn v. Stahl durch einige freie Tage und Abende mehr Muße zu gewähren zur Einarbeit in die nicht waffenklirrenden Partien der modernen Komödie und Tragödie. Unsere Bühne hat sich bisher zumeist ohne einen ausgesprochenen Hcldenliebhaber zu behelfen gewußt, und nun zeigt sie sich durch den Besitz einer solchen Begabung so dankbar befriedigt, daß sie ihr, um fie nur nicht übermäßig zu beanspruchen, den winzigsten Platz im Spielplan zuteilt, während die meisten anderen Künstler säst bis zur Erschöpfung auf der Szene beschäftigt sind? Kurz, ich stehe dem geheimnisvollen Gedankengang, der für die Besetzung maßgebend war, mit einer ratlosen Einfalt gegenüber, die zu verbergen ich mir keine Mühe gebe.

Als Lady Milford zeigte unser in der letzten Zett ganz merkwürdig fortgeschrittenes Frl. Feige Intelligenz und be­gabtes Streben. Sie setzte ihre Worte klug auseinander und gab den lyrischen Gefühlen der Lady einleuchtenden Ausdruck. Für die Affekte der fürstlichen Buhlerin, die sich rühmt, eine Britin,die freieste Tochter der freiesten Nation unter der Sonne" zu sein, Worte, die in unseren Tagen gar wunder­lich klingen, fehlt es ihr an physischer Kraft, an innerer Wucht und Leidenschaftlichkeit. Frl. F. hat nicht viel von dem kühlen Glanz einer Weltdame, dafür aber Takt und weiche, weibliche Empsindsamkeit.

Schiller hat in dieser Tragödie seine prächtigste Genrefigur, den MusikiiS Miller (den Ahnherrn von Philippis Organist

1 Goldner) geschaffen, die in ihrer Eigenart nur em ebenbürtiges

Gießener Stadttycaler.

Kabale und Lebe.

3m Stricken AcktuvonStrtzvW W «ch mit an^elegtn li*: LMeWAM Wbt td) stets Doträiig. * Steife btlli-k. -A estine Böpte KruMMch 17.

und Liebe" bleibt für alle Zeiten das Meisterwerk sozialpo­litischer Empörung.

Der Abend brachte uns ein Debüt. Frl. Helene W ü r- tem berg, ein Gast aus Göttingen, trat als Luise auf. Sie erwies sich als eine Darstellerin, an deren Sicherheit man merkt, daß man keine anfangende Kunst vor sich hat. Frl. W., von guter Luisen-Erschemung, zart, schlank, mit aus- drucksoollen, ganz angenehmen Zügen, versah sich wohl in keiner äußeren Anforderung ihrer Partie. Was und wieviel darüber hmaus in ihr lebendig ist, war zu entscheiden vor­erst nicht möglich. Ihr Stil schlägt in die sog. weimarische Schule, und die kunstreiche Rede verdeckt, was etwa wahr und warm ist. Es war aber zu erkennen, daß sie in fleißigem Studium den darzustellenden Charakter fleißig durchdacht hatte und auch bemüht war, sich in ihn hineinzuleben. Ihre Worte flosten deutlich, sowie mit verständnisvoller Betonung heraus. Aber es mangelt die künstlerische Freiheit, die das Spiel der Bühne wie ein Stück wirklichen Lebens erkennen läßt. Eine gewisse Vorsicht machte sich hier und da bemerkbar, wo die Situation ein völliges Aufgehen der Persönlichkeit in der Aufgabe erheischte; bann machte ihr Spiel den Eindruck des nut allzu großem Eifer künstlich Angelernten, ihre Gegenrede folgte den Worten ihres jeweiligen Partners oft zu schnell und spülte so den tieferen Affekt mit sich fort. Doch dieser Eifer kommt der gewiß sehr strebsamen und an ihrem ersten Abend wohl etwas erregten Künstlerin sonst zweifellos vielfach zu gute. Jedenfalls trug die Gesamtleistung em von ernsten Mängeln freies Gepräge. Schon daß die Rolle nicht zu larmoyant wirkte, sondern anmutig und poetisch, ist Frl. W. als großes Verdienst anzurechnen. Sicherlich ist sie eme Schauspielerin von Be­gabung, die Maß zu halten weiß und voraussichtlich für unser Ensemble einen Gewinn bedeuten würde, worüber be- ftimmter jedoch erst nach ihrem Auftreten in anderen Rollen geurteilt werden kann.

Den Ferdinand gab Herr Brosch, em sehr junger Herr, der seinen bisherigen kleinen und kleinsten Rollen ge­nügt hatte. Aber diese schöne Schiller'sche Figur erfordert doch zum mindesten, daß man fein Rollenstudium beendet hat. Herr Br. beschränkte sich im wesentlichen auf rein äußerliche Wiedergabe, in der von dem feurigen, idealen Geiste Ferdinands herzlich wenig zu spüren war. Es zeigten sich ja hic> und da ganz erfreuliche Aniätze, als Ganzes aber ift die Le. .na über das Niveau des Schülerhaften, 'Jujanaer-

wurde aus dem W

MM"

-S

der Verliebten", und späterhin dann auch Lessing (Miß Sara »Lampson), Kleist (Der Prinz von Homburg) und Hebbel, «in Ibsen, Björnson und Strindberg. AnzengrubersMein- eibbauer" steht uns bevor, unb für Grillparzer unb Ludwig nirb, wie man hört, ber Theaterverein sorgen, ber uns "Die Jüdin von Toledo" mit Christians vom Berliner tzchauspielhause und den .Erbförster" mit dem prächtigen frankfurter Diegelmann bringen will.

Schiller hatte seinbürgerliches Trauerspiel", dessen erster Entwurf aus dem Jahre 1782 stammt, sodaß also seit dem Entstehen der Dichtung 120 Jahre verflossen sind, ursprüng- Ich nach der HeldinLuise Millerin" genannt, unb biqer Titel spricht uns mehr an als ber zweite, berühmt gewor­dene. Der Dichter stellt in seiner Tragöbie bas beutsche Bürgertum seiner Zeit bar, bas zur sittlichen Scheibung von ier verfaulenden Welt gewisser feudaler Kreise bereits ge- Liehen, aber zur wirklichen Erhebung über die Rolle, die eine trostlose Zeit ihm angewiesen, noch nicht gedrungen ist. Heute beobachten wir in Leben unb Dichtung ähnliche so­ziale Kämpfe, Kämpfe zwischen ben verschobenen Lebensbe- Äingungen in Stabt unb Land, zwischen dem ländlichen Hilnkerlum unb bem stäbtischen Bürgertum; zwischen Arbeit­geber unb Arbeitnehmer, zwischen Kapitalismus unb Prole­tariat, Kämpfe, bie nicht minber ernst finb, als jener ba­nal ige des erstarkenden Bürgertums mit einem durch sich ßelbsl geschwächten Adel. Unb ber energische Kampf bes mächtigen Gefühls mit bem sozialen Vorurteil, ben uns Schiller vorführt, wirkt heute noch mit ungeschwächter Kraft, unb umsomehr, als ein hinreißenber Schwung dichterischer Beredsamkeit den packenden dramatischen Gedanken trägt. Durch alle Uebcrtreibung hindurch vernimmt man inKa­bale unb Liebe" eine mit Energie unb Leidenschaft aufge­worfene Menschheitsfrage, die in niemals schwindender Ak­tualität uns mächtig anregt. Fürwahr, SchillersKabale

o.x-H

In ber bisherigen Spielzeit hat es bereits Rassische Abende gegeben. Sie brachten uns einen Schiller »nb einen Shakespeare. Gestern gab es wiederum einen «schiller. Wir würden uns freuen, wenn nun auch ein »Goethe käme, vielleichtClavigo" oder auch der litterarischen Kuriosität halber eines der Goetheschen Lustspiele,Die Laune

Kirche und Schule.

Die Trakehner Schulverhältnisse. Gegen- über den in der Presse aus Anlaß des Prozesses gegen Paalzow und Nickel wiederholt gegebenen Hinweisen auf die Mißstände bei den Schulbauten in Trakehnen führt die Bert, rrorresp." aus: Auf dem Hauptgestüt Trakehnen befinden sich insgesamt fünf Schulen, nämlich Danzkehmen, Trakehnen, Mattischkehmen, Jonasthal und Gurdszen. Der Landstallmeister v. Dettingen stellte zunächst die Unzuläng- lichkertdes Schulgebäudes und der Lehrerwohnung in Danz- kehmcn fest, und im Jahre 1899 wurden 22 050 Mark in den Gestütsetat für einen Schulneubau eingestellt. In­zwischen wurde auch bei den übrigen Schulen die Un­zulänglichkeit festgestellt, worauf beretts bet dem Etat per 1899 hingewiesen wurde. Demgemäß wurden in den Etat per 1901 für den Bau einer dreiklassigen Schule in Tra­kehnen 40 500 Ml., in den Etat per 1902 für den Bau von einklassigen Schulen in Mattischkehmen 20400 Mk. und

gtttt MlM »

ZU den hessischen «-Lanotirgsrvaylen.

Tie Wahl des Oberförsters Dr. Weber im Wahlkreis Schotten ist, wie wir schon gestern sagen konnten, als gesichert zu betrachten. Er 'hat 15 Stimmen für sich, während auf der anderen Seite für Weidner und Dr. Vogel zusammen 19 Stimmen stehen. Dr. Vogel hält seine Kandidatur aufrecht, sodaß also den insgesamt 19 Stimmen ungefähr sechs bis sieben abgehen und somit Dr. Weber sicher gewählt werden wird. Dr. Weber ist unparteiisch, doch wird er, wie es heißt, stets für die gerechten Forderungen der Landwirtschaft eintreten. Tie Photographie Arm in Arm" mit dem Großherzog ist, bem Hungener Blatte zufolge, verboten worden. Ter betreffende Photo­graph beabsichtigt, ein Gesuch um Wiederfreigabe des betr. Bildes einzureichen. Ferner teilt dieHung. Landpost", der wir jedoch die volle Verantwortung für ihre Nachrichten überlassen, mit,daß der Untersuchungsrichter nun

tige Beschlüsse nicht zu stände, so hat:

die VollzugsÜommission die erforderlichen Be­

in Wirklichkett unterwegs sein soll". Verschiedene Anklagen sollen gegen Weidner im Gange sein, als da genannt werden: Unterlassung einer Feldrüge-Anzeige, der "betreffende Feld- schütz soll bereits geschworen haben; ferner sollen zwei Stück Rindvieh ber Frau Weidner weniger ins Weideregister ein­getragen worden sein; toeiter sollen bei einer Tünger- lieferung an die Gemeinde Unregelmäßigkeiten vor­gekommen, die Säcke abhanden gekommen sein.

Tie Kandidatur des seitherigen Abg. Schmalbach, ist nach demselben Blatte sehr gefährdet, da Bürger-' meister Muth in Salz sehr viele Wahlmänner auf feiner Seite hat. Die Versprechungen bei der letzten Wahl be­züglich der Ausnahmegesetze resp. des Jesuitengesetzes wirken in Herbstein viel mit.

Aus dem Wahlkreise Ober-Ingelheim wird ge­meldet: Soweit sich das Resultat der Wahl vom 29. Oktober bis jetzt übersehen läßt, sind für den seitherigen Wg. Dr. F r e n a y 25 Wahlmänner und für die Gegenkandidaten 21 Wahlmänner gewähtt. Die Wahl des Dr. Frenay gilt daher als gesichert. Es werden aber auch, wie es heißt, Versuche gemacht, die Mahlmänner zu Gunsten der frei­sinnigen Kandidatur umzustimmen.

Das Wahlverfahren bei den Hauptwahlen.

1. Im ersten Wahlgang (Stichwahlen flieht es hierbei nicht) muß der Gewählte mehr als die Hälfte aller Stimmen der anwesenden Wählmänner (also die absolute Majorität) haben.

Ist dies nicht der Fall, so findet

2. Der zweite Wahlgang statt, in bem die relatib-e Mehrheit entscheidet; d. h. es siegt der, welcher von den Bestimmten die höchste Stimmenzahl erreicht hat. Also erhält von 32 Wahlmännern der A 9 Stimmen, der B 11 Stimmen und der C. 12 Stimmen, so hat der C. gesiegt. Merkwürdig ist, daß im zweiten Wahlgang nicht die Kandi­daten vom ersten Wahlgange gewählt werden müssen, son­dern es können da ganz andere gewählt werden.

Indem ich dies zur öffentlichen Kenntnis bringe, lade ich in Gemäßheit des Art. 16 des Feldbereinigungsgesetzes vom 28. September 1887 die sämtlichen beteiligten Grund­besitzer zu der

Donnerstag den 20. November 1902, vormittags 97, Uhr,

im Gemeindehause zu Langsdorf stattfindenden Versamm­lung ein.

Tiefe Versammlung hat:

1. zu bestimmen, wie die Vereinigungskosten ausgebracht werden sollen, ob durch Ausschlag auf den Flächen­gehalt, oder den Abschäüungswert der Grundstücke, ober durch Bildung und Verkauf von Massegrund- stücken, sowie ferner, ob die Beiträge nach Bedürfnis erhoben, ober ob die Kosten durch Kapitalaufnahme aufgebracht werben sollen;

2. bie zur Vollzugskommission zu berufenden Sachver­ständigen und deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgerichts und dessen Stellvertreter zu wählen.

Außerdem können Wünsche und Anträge seitens der Beteiligten vorgebracht und beraten werden.

In dieser Versammlung hat ein jeder anwesende betei­ligte Grundeigentümer eine Stimme; die Beschlüsse erfordern zu ihrer Giltigkeit eine Mehrheit von Zweidritteilen ber Anwesenden, unb sind unter dieser Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Beteiligten verbindliche Kommen gil-

012] Wm-e raM»' Warerweg^

/v-7' nffl»

KM£

V S,8

Vortag

atbttt- bePy

leihen P ? ß M asn WM" II Ku hrotttt* ns undMen.?' n belieben ihr-Adrck 7 1914 tu d.

<tqtn ffljUiW bi er bahier am 12. Lttbr.e rtimait

tyM WW

Monal?>ch?bP^ viertel»

GietzenerAnMger

General-Anzeiger "

v füt den pollt. u. aOgem,

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen ZMZ

____________________ U " KJ geiqenteil: HanS Beck.

Gießen, ben 1. November 1902.

Betr.: Feier des Geburtsfestes Seiner Königlichen Hoheit beö Großherzogs.

Die

Großh. Krcis-Schulcommission Gießen

an die Schulvorstände des Kreises.

Wir beauftragen Sie, bie obige Feier am 26. b. Mts. in ber seither üblichen Weife in ben Ihnen unterstehenden schulen begehen zu lassen.

________Dr. Breidert.________________

Kekanntmachung.

Betr.: Den 9Imtstag bei Großh. Kreisamt Gießen.

Der Amtstag bei ber unterzeichneten Behörde ist auf LienStag' festgesetzt. Nur an diesem Tage kann mit Sicherheit auf die Anwesenheit der Beamten gerechnet werden.

Die Großh. Bürgermeistereien des Kreises werden beauftragt, dies wiederholt ortsüblich bekannt machen zu lassen.

Gießen, ben 4. November 1902.

Großherzoglicyes streiyanit Gießen- _________ Dr. Breidert.________________

Gießen, 4. November 1902. Betr.: Den Runbgang der Felbgefchworenen.

Das Großhcr;ogliche Kreisamt Gießen <m die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

Soweit erforderlich werden Sie hiermit an die Er­ledigung unseres Ausscheidens vom 19. August 1902 ((Sie­bener Anzeiger Nr. 194) erinnert.

Dr. Breidert.

Bekanntmachung.

e t r.: Felbbereinigung in ber Gemarkung Langsdorf, Kreis Gießen.

Nachdem sich in bem Abstimmungstermin vom 6. Aug. L I. 164 Grundeigentümer mit 334 Hektar 7143.8 Quadrat­meter beteiligter Fläche gegen die rubr. Feldbereinigung erklärt haben, während im ganzen 409 Grundeigentümer mit 122 Hektar 4572 Quadratmeter Fläche an dem Unternehmen Beteiligt sind .hiernach alsv mehr als die nach Art. 6 des Helbbereinigungsflesetzes erforberlicke Mehrheit für die rubr. felbbereinigung vorhanden ist, und nachbem bie innerhalb -er gesetzlichen Frist erhobene Einwenbung gegen die Zu­lässigkeit und Rechtsbestäirbigkeit dieses Ergebnisses als un- legrünbet ab gewiesen worden ist, hat Großh.Ministerium des Lnnern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe 2en Beginn der Feldbereinigungsarbeiten angeordnet unb iien Unterzeichneten zum Bercinigungskommissär ernannt.

kvll