Don der KabinetSkasse seither gezahlten Besoldungs-
Abg. Frenay
Gestorbene.
Welter
Bed. Himmel
Höchste Temperatur am 4. bis 5. Juli 22,2° C.
Nieorigste „ M 4. „ 5. „ 7,8° 6.
Vermischtes
Hoepkc.
1503
Schiffsnachrichten.
Norddeutscher Lloyd.
Absolut bestes Mundwasser der Welt.
Grosse Flasche Mk. 1.50, kleine Flasche Alk. —.85.
beschränkt sich grundsätzlich daraus, junge Leute für das Maschmew» fach oder die Elektrotechnik auszubilden; eine Baugewerkschute rw also nicht damit verbunden. Die Leitung der Anstalt liegt m den Händen des in Fachkreisen bekannten Regierungsbaumeisters-
den Unterricht in der Buchführung.
Geh. Oberschulrat Nodnagel erklärt, daß die Regierung in dem Anträge eine gesunde Grundlage erblicke. Zeigten die Schüler Interesse, so könne Ersprießliches erzielt werden. Deshalb stimme die Regierung dem Ausschuß-
stärker heranzuziehen, fo sei dies wvhl nicht angebracht im H-inbli ckdarauf, daß von allen anderen Staaten nur Hessen, Bayern und Maß-Lothringen derartige Entschädigungen
antragr zu.
Abg. Graf Oriola (nl.) erkennt an, daß in Langsdorf mit der Einrichtung der Langsdörfer Fortbildungsschule gute Erfolge erzielt worden seien; eine Generalisierung indes für das ganze Land sei ein schwieriges Problem.
Abg. Wolf (fr. w. V.) begrüßt den Antrag des Aus
stadt habe einstweilen dringlichere Aufgaben zu erledigen.
Wegen Bcschlußunfähigkeit vertagt sich das Haus auf nächsten Donnerstag 10 Uhr.
Schluß 71/2 Uhr.
Nach einer Mitteilung des Präsidenten wird die offi- zielle Schließung des Landtags nächsten Freitag erfolgen.
♦ Emaillegeschirre und — Blinddarm enr- ü n d u n g. In englischen Blättern war behauptet worden,
—0 res...... K krthitrrh
dem Ausschußantrage zuzustimmen.
Abg. Köhler-Langsdorf (f. w. V.): Abg. Backes sehe kn dieser Beziehung wohl zu schwarz. Kreisschulinspektor Lucius in Gießen sei in dieser Beziehung anderer Meinung. Sein Antrag sei wohl durchführbar, wenn. die Lehrer Fleiß und Liebe zur Sache zeigten.
Abg. Korell (fr. w. 93.) vermißt seither auf dem Lande
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
Realschule alsbald in die Wege zu leiten.
Geh. Oberschulrat Nodnagel erklärt, daß für Groß-! Umstadt, das zwar für die Realschule besorgt sei, aber seine Volksschulen außerordentlich vernachlässige, erstens kein Be-1 dürfnis vorliege, die Errichtung einer Vollanstalt nicht ein- __
mal wünschenswert sei und drittens die Schulabteilung keine Möglichkeit sehe, eine Vollanstalt errichten zu können, denn / die Schulabteilung habe die Lehrer nicht dazu. Groß-Urn-1 5^
Seidenstoffe sä.» von Elten & Haussen, Krefeld.
KWANNIA-JEI FE
In Gießen vertreten durch Carl Loos, Kirchenplatz.
Der Ausschußantrag wird sodann angenommen. Bremen, 2. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.)
Es folcst der Antrag Ohl, den Ausbau der Der Doppelschrauben-Postdampfer Großer Kurfürst", Kapitän p A HU r? Grr>k - Um 1 tadt ?u einer Ober-W. Reimkasten, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern
Realschule öu Groß-umflaol zu einer 0 e r - s wohlbehalten in New-York angekommen.
Realschule betr. 1 *--
Der Ausschuß beantragt: Dem Antrag zuzustimmen mit der Maßgabe, daß die Großh. Regierung ersucht werde, die Ausbauung der Realschule zu Groß-Umstadt zu einer Ober-
* B u d a pe st, 2. Juli. Der I u w e l i e r A l ex an d er Erdei wurde in der vergangenen Nacht in der Nähe des Volksplatzes ermordet und gräßlich verstümmelt aufgefunden. Der in seinem Besitz gewesene Barbetrag von 2400 Kronen und Juwelen im Werte von 2000 Kronen sind geraubt worden. Die Polizei ermittelte in der Tisch
lersgattin Esther Peter die Mörderin. Sämtliche geraubten Pretiosen und eine größere Barsumme wurden in ihrem Besitze gesunden. ...
~uy. v v । VI«-. «v. ~.) wy^p. — - y------| -^Bombay, 2. Juli. Am Montag wurde in der Nahe
schusses aufs wärmste. Die Antwort der Regierung sei so von Rampur ein Cis en bahn zu g durch einen Wirbel- ---------------— ...,x
nut wie sie auch der gescheiteste hessische Bauer nicht besser stu r m u m g e w 0 r f e n. 13 Personen wurden ge- Bingen a. Rh. Das Rheinische Technikum, eme-ehranpau^ Käw. ÄÄ — A i™ "'V»
m »*<. wu:. .*™i»-äs
das Gesetz, die Besoldungen der Staatsbeamten Fredrich Krupp gehören laut dem Jahresbericht der Essener!. A , 3 l... ,. .. K;„ s«a
von 1898 betr. . Handelskammer z. Zt.: die Gußstahlfabrik in Essen, das
Der Zlntragsteller zieht den Antrag mit Rücksicht auf die I Kruppsche Stahlwerk, das Grusonwerk in Buckau bei Magde- vorgeschrittene Zeit zurück. bürg, die Germaniawerft in Kiel, 4 Hochofenanlagen, 3
Es folgt die Vorstellung der Mitglieder der Kohlenzechen, eine große Anzahl von Eisensteingruben in
Großh. Hofmusik nebst Nachtrag dazu, die Aust LLm NachLst
besserung lhrer Besoldungen betr. < nähme vom 1. April 1902 betrug die Gesamtzahl der auf
Der Ausschuß beantragt: An Großh. Regierung das Kruppschen Werken beschäftigten Personen einschließ- Ersucheu zu richten: [ich 3959 Beamten: 43 083. Von diesen entfallen auf die
1. dahin zu wirken, daß btc Gehaltsoerhaltmssc der Essen 24 536. Nach der letzten der von Zeit
Mitglieder der Hofmusik nach Gruppen und Dienst- ZeU auf den Kruppschen Werken veranstalteten Aufaltersstufen innerhalb jeder Gruppe geregelt werden; nahmen betrug die Gesamtzahl der Kruppschen Werksange-
2 den hiernach erforderlichen Besoldungsetat alljährlich hörigen (einschließlich Frauen und Kinder) in der Woche vom * budgetmäßig festzustellen und den nach Abzug der >14. bis 19. Mai 1900 147 645.
summe °--bletb-nd-n Rest ol§ Staatszuschuß in den
Staatshaushalt emzustellen. _ veranlaßt sein könnte, daß ein Partikelchen ab gesplitterter
Abg. Frenay (Zentr.) glaubte anfangs, daß sich die ^sur eines Emaillekochgeschirrs in die Speise und da-- (fr m 5R^ ift küi!Petenten an eine falsche Adresse gewandt hatten, da sie feine durch in den.Blinddarm gekommen sei. Von fachmanni- Abgeordneter Koh le r - Langsdorf (sr. w.rst Beamten seien und aus der Großh. Kabmetskape bezahltfcf)er' deutscher Seite wird dagegen bemerkt, daß in zahl- BgSSÄ-S L SÄ® -. AL SSffÄti'Ä» Ä
......—.1—■ » —* M * edutiEn TOibtn.
deren Folgekrankheit notgeschlachtetes Ruidvich wird Würden die unzulänglichen Emkommensverhaltmsie nicht ver- hätten^ Allerdings würden in den Vorbezeichnetw nach Maßgabe der Bestunmungen des Gesetzes Entschadi- ^siert, so werde auch die Leistungsfähigkeit darunter leiden, rpuen.^^utiui 9 gewendet, und das Pu-
gung gewährt. 9 Die jetzigen Dienstbezüge seien bei den schweren 9(nforfc>e= tßäte Aleichfalls gut, nur solche zu kaufen, wenn
Artikel 2—9 ^rben angenommen, ^ti^l mit der durchaus ungenügend. Deshalb sei der Ausschuß zu )ie nud) nicht unwesentlich teurer seien als minderwertige.
20^ a^dhtt ti. Idem Entschlüsse gekommen, einen Zuschuß aus der E>taats- Ware. Bei solcher splittere allerdings hier und da ein
Äl^WchbcsiHer koste beantragen zu fallen. Die Pflege der Kunst sei auch Stückchen Emaille ab und vermöge bei unvorfiLMgem Effem
.. 10 hat dre G^mnryea öltet Aufgabe des Staates. Man falle einen Besaldungsetat unter llmstanden seinen Weg in den empstEchm Blind-
®oren beimttagcnppffteam imb in das Budget aufnehmen. Es handle darm zu finden, wo es dann lebensgefährlich werden
daß die Hälfte der Kosten der Staat tragen solle. Sodann sich hier nicht darum, neue Beamten zu schaffen, sondern ronnte. .. ;.z Aus Newvork
wird der Ansschnßantrag mit: diesesoorgeschfagenen Aen- Jünger der Kunst, di- Not leiden, zu unterstützen, ®er Äaufmann 'tote
bexung enge^nnnen. 1 ($raD0-) ^ stiftete vier Millionen für -in Rekonvaleszeutenheim.
genehmigt. Schluß 2 Uhr. Attttags 4 Uhr Fortsetzung. Mgg. Kramer (Soz.) und Snhl-^-sr^>ng8dA^sy ' , ■■ —
/cn T~, . (f. w. VH werden dem Ausschußantrag zustimmen. Letzterer «fiintft nnh ItliffPUfriinfL
^^^E°?sf^tzung.) wünscht eine Aufklärung der Regierung über die Weißheimer- NUNfl UHU Jpi||rH|UJU)U
.Präsident Haas eröffnet die Sitzung um 4 Uhr. . Interpellation und macht darauf aufmerksam, daß sich — Aus Frankfurt a. M. schreibt man uns: Tie neu ar*
Am Regierungstisch: Staatminister Rothe, Exc. Geh. Generaldirektor Werner ein Ungewitter zusammen- rangieAe^Juli-Ausslellung imKunst-^alon.H er m es.am[pW™}
Staden tog«. zu 'dem Theater, dann
rat Weber. könne es auch Aufklärung verlangen. — Der Präsident ^homa, Äitz v. Uhde, Max Liebermann und Adolf Menzel |mi>
Auf der Tagesordnung steht die Vorstellung her barQU^ aufmerksam, daß dies nicht hierher gehört. besonders zu erwähnen ^inzelwerke von P. Schönleber, A. Achen--
Gemeinde König, tadten, den zwischen der Grotzh. ' «Bitthan (nt) wird dem Antrag nicht zustimmcn, doch, Franz Eourtens, F. v. Lenbach, F. A. v. Kaulbach WaUH« Domanialverwaltungn^ der Gemeinde König- l dadurch eine neue Katego-ie °°n Beamte« Ä ZÜnW^DZ- ZWtz
stadten geplanten -bZatöiausg) oerr. |für welche jährlich 12-—15000 Mk. erforderlich seien. Auch Ausstellung bietet einen interessanten und umfassenden Ueberblrck
Der Ausschuß beantragt, die RePeriing^zu ersuchen, dendie Konseauenzen einer solchen Bervilligung nicht ab-,über die zeitgenössische Kunst.
beabsichtigten Tausch be§ Nauheimer Oberwaldes gegen emen Mit demselben Recht könnten dann auch andere
Teil des Kömgstadter Domamalwaldes nicht vorzunehmen. ü fommcn Querft fomme Mer der Hof und die Stadt AvSsilg MS dkU StSV-eSKMtsrfWrU dtt StM SWll.
Ministerialrat Wil brand erklärt, daß der Wald nni)t Sarmrtabt Betracht. Aufgebote.
in der Nähe der Gemeinde liege, sondern 7 Kilometer abseits; ~ Bäbr (fr w V) ist der Ansicht, daß, wenn die Am 27. Juni. Friedrich Thiele, Kutscher dahier mit Rum» daher sei die Verwaltung sehr kostspielig und es sei der des Softbeaters eine richtige wäre, die Hof- gunde Eronau in Röddenau. Am 30. Juni. Adolf ^teherrn
dnngende Wunsch b« nut b-Kd-t' werden könne? Die Gesches- S'HK? Ä^e'
zu tauschen uub zwar komme ^er m Betracht der ^genannte ec füt eine durchaus unzulängliche. Im ° Arthur Paul Gräfe, Kunstschlossermeister dahier mit
Königstädter Dommralwald. Die Angaben der Gemeinde roerbc cr füc ben Antrag stimme. Louise August- Karotin- Wigandt hiersetdst. Kart Louis Esche,!
Königstädt-n, st- würde dadurch benachteiligt, seien mch zu- ^taatsminister Rothe erklärt, daß die Regierung -in Kommis dahier mit Klara Hedwig Fritzsche m Leipzig.
.treffend. Der Ausschuß würde wohl zu anderer^Ansicht ge- Ermes Interesse an der Ausbesserung der Hosmusik habe «eboreue
kommen sein, wenn er bei der Beratung einen Vertreter der dab sic mit Betriediauna von dem Ausschußantrag Am S3. Juni. Tem pchsbr-ms-r Georg Christ eine Tochter. Regierung zugezogen hätte. Erbitte, über die Vorstellungen ’lc mIt ^stiesigiing von -em .lusicgayamtagi (m Bahnarbeiter Hemrrch Reitz -m Sohn, Wrl-
Legierung ö Kenntnis genommen habe. Helm Heinrich August. Dem Lokomotivführer Friedrich Thletmann
ber buben Gemeinden zur TagEordnung uberzugchen. Abg. David (Soz.) hält die Bedenken des Abg. Pitthan ^e Lochte?, HUda Frieda Martha. Am 28. Juni. Dem
Abg. Weidner (fr. ro. V.) halt den emgeschlagenen . Aber er glaube, daß man bei der Ge- Schneider Heinrich Ludwig Steinbrecher eine Tochter, Elly Elise
SÄen* SC9m schäMührunIdeszoftheatersdenWeg nichtg°h°ns°ll° den Marie taOJta
91h Xriholb reon glaubt daß bei einem Tausche der Ausschuß Vorschläge. Man solle den Versuch machen, August Kehl ein Sohn, Hans Eduard. Am 1. Juli. Dem Berthold (^0g.) g , D J;7(jba§ Hoftheater auf eigene Fuße zu stellen; durch eine bessere Scheider Johannes Kern eme Tochter, Elly Elise Atarie. Am
des Waldes, der die Gemeinde Komgstadten umschließe, viele Geschäftsführung müsse das Theater in die Lage versetzt 2. Juli. Dem Dachdecker Johann Jakob Pfeiff em Sohn, Hans. Str-ttigk-iten entstehen wurden und bittet deshalb, dem Aus-1 staatlichen Zuschuß seine Musiker anständig zu
schußantrage zuzustimmen. . bezahlen. Ein Institut, das auch der heimischen Kunst dienen Am 27. Juni. Marie Brückmann, ^eb. Stohr, 53 Jabrr alt,
Nach kurzer Debatte wird der Au-schußantrag abgelehnt a > Landsmanns so behandeln, Ehefrau des Maschinisten Johannes Bruckmann dahier. Am 28.
und der Antrag Molthan und Genossen, die Vorstellungen P . ' V . ,-r o -« . Juni. Elise Fischer, geb. Werner, 73 Jahre alt, Rentnerm dahier,
hnr Xpinh n9 Köniostädten und Nauheim vorerst für er- E es mit der Weitzhelrner'schen Oper geschehen sei K 30. Ium. Elise Katharine Elisabethe Weber, 1 SDlonat alt,
der Gemeinden Komgstadten und ^tauyeim vorerst sur ^bg. Pitthan (nl.) meint, es mache im Lande emen Tochter des Bierbrauers Heinrich Weber dahier. Am 1. Juli,
ledigt zu erklären, angenommen. schlechten Eindruck, wenn man hier Verpflichtungen der Stadt Ehristian Werner, 69 Jahre alt, Schreinermeister dahier. Am
Es folgt der Antrag Köhler-Langsdorf, Umge- 3. Juli. Wilhelm Stroh, 20 Jahre alt, Tapezier dahier.
staltung der ländlichen Fortbildunsschulen zu Morneweg (nl.) glaubt, daß auch nicht der
Ackerban-Vorschulen betr. - Schatten eines Beweises erbracht sei, daß die Stadt Darm-
r Der Ausschuß beantragt: An Großh. Regierung das verpflichtet sei, hier einzuspringen. Hierzu bestehe nicht N-chm »u richten, -m- allgemeine Erwei eiung des Fort- efne moraIiWe Verpflichtung der Stadt, blldungsschulwesens m dem Smne anzustreben, datz m den • - •
Lehrplänen der Fortbildungsschulen die berufsmäßige Ausbildung der Fortbildungsschüler möglichst berücksichtigt und! demgemäß in Orten mit vorwiegend Landwirtschdft treibender I Bevölkerung auf den landwirtschaftlichen Beruf und in solchen mit hauptsächlich geroerbtreibenber Einwohnerschaft mehr auf das gewerbliche Unterrichtswesen Wert gelegt wird.
Abg. Backes (nl.) hält die Vorschläge des Antragstellers vorläufig noch nicht für durchführbar. Wo die Verhältnisse indes so lägen mie in Langsdorf, ließen sich diese Einrichtungen treffen. Man solle diese Anregungen möglichst da berücksichtigen, wo die Fortbildungsschulen fast ausschließlich von landwirtschaftlichen Schülern besucht seien; im übrigen solle man im Einklang mit der Ansicht der Regierung mit Aenderungsversuchen vorsichtig sein. Deshalb bitte er,
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751,6
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9,5 11,9 11,4
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