Mteratur, Wissenschaft und Kunst.
Die bekannte litterarische Halbmonatsschrift „D ie Gesellschaft" (.Herausgeber Dr. Arthur Seidl — Verlag von E. Pierson in Dresden) scheint Jung- und Alt-München in sich vereinigen und zu einem höheren Dritten harrno nisch aussöhnen zu wollen; wenigstens darf in diesem Sinne nicht unbeachtet bleiben, die feinsinnige Würdigung A. K. T. Tielo's (— Tileil), die diese Zeitschrift in ihrem jüngst ausgegebenen 2. .Hefte vom laufenden Jahrgänge dem Dichter Hermann von Lingg zu seinem 82. Geburtstage (mit Bild, unter gleichzeitiger Mitteilung von Textproben aus seinen „Schlußrhythmen") zu teil werden läßt — bekanntlich einem der prächtigen, viel zu wenig gekannten „Alten". Im selben Hefte seht der Berliner Geh. Sanitätsrat Dr. Küster seine frischen Erörterungen über „Landwirtschaft, Industrie und Handel" an leitender Stelle fort und spricht Dr- Hans Schmidtunz (Berlin) ebenso anregend wie aufschlußreich zur aktuellen Frage der „Einheitsschule". Näcystdcm interessieren noch gehaltvolle Betrachtungen über „Kunst und Religion" von Rudolf Klein (Berlin«, die flotten Auseinandersetzungen „Roch einmat Jung-Elsaß!" des Straßburger Wortführers Renö Schictele (früher: Pseud- Paul Savreux), ein lesenswerter Aussatz über Thvrean'S „Winter" von Dr. Jochs Hofmiller (Freising) sowie belletristische Beiträge von A- K- T. Tielo, Gustav Meyrink u. ü. neben der ^Kritischen Ecke" (mit einem „Fall Mahler") und der reichhaltigen „Besprechungs- bezw. „Bücher"-Rubrik.
4 verwundet wurden.
* Odessa, 4. Febr. In der Nähe von Tiraspol ent-
Schisssnachrichten.
„Red Star Linie" Antwerpen.
Der Postdampfer „Kensington" der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 1. Februar wohlbehalten in New-York angenommen.
Bern, 5. Febr. Die schweizerische Freimaurerloge „Alpina" richtete an die englische Großloge ein Schreiben, in dem der Wunsch ausgedrückt wird, den Krieg in Südafrika bald beendet zu sehen, und in dem hauptsächlich auf )ie Zustände in den Konzentrationslagern hingewiesen wird. Die englische Großloge antwortete unter dem 31. Jan. in ehr verbindlichem Tone, bekämpfte jedoch entschieden die von den schweizerischen Freimaurern vertretenen An- ichten, die, tote die englische Großloge behauptet, auf alscher Berichterstattung beruhen. Die englische Großloge erklärt, daß König Eduard selbst die Beanttoortung des Schreibens gelesen und die Antwort gebilligt habe. Die Antwort enthält die schon bekannte Begründung der Errichtung der Konzentrationslager, die hauptsächlich auf menschenfreundlichen Erwägungen zurückzuführen sei. Außerdem wird gesagt, daß die Lagerbewohner diese Lager verlassen könnten. Man habe Botha und Dewet mitgetE, daß sie die Bewohner der Lager übernehmen könnten. Die Buren seien aber dazu nicht zu bewegen gewesen. Botha und Dewet seien.auch ausgefordert worden, von den Zu- tänden in den Lagern bei Zusicherung freien Geleits sich, zu überzeugen. Sie seien aber nicht gekommen. Ein einziger Buren Hauptmann sei der Einladung gefolgt und habe sich nachher mit Befriedigung über die Lager geäußert.
N e w y o r k 4., Febr. Jrn Repräsentantenhause legte Eochran eine Resolution vor, welche den Präsidenten Krüger zu einem Besuch Amerikas als Gast der amerikanischen Nation ein lädt.
New-York, 4. Febr. Eine Depesche des „New-York Herald" aus Washington meldet: Der russische Ge- andte Eassini erklärte gestern abend, daß Rußland vor dem spanisch-amerikanischen Kriege, während und nach demselben eine absolut loyale, neutrale und reundliche Haltung gegenüber den Bereinigten Staaten bewahrte. Er sei unmittelbar vor Ausbruch des Krieges nicht in Washington, aber gleich danach dorthin gekommen, fei mit allem vertraut, was in Bezug auf den Krieg in der Welt in dchlomatischer Hinsicht verlautete. Er habe jede Zeile des Schriftwechsels über diese Angelegenheit mit besonderem Hinblick auf die Behauptung orgfältig durchgelesen, daß Oesterreich-Ungarn einen Druck auf die Bereinigten Staaten ausgeübt zu sehen wünschte, und daß Frankreich, Deutschland und Rußland hinter rhm gestanden hätten; von dieser Behauptung sei, soweit Rußland in Betracht komme, nicht ein Wort wahr. (Notiz des Wolff'schen Bureaus: Nach unseren Erkundigungen rk auch nicht ein Wort wahr, soweit Deutschland in Betracht kommt )
Kapstadt, 4. Febr. Der Kolonial-Sekretär der Kap- Kolonie Graham forderte den Bürgermeister von Kapstadt auf, sich mit den anderen Bürgermeistern der Kolonie in Verbindung zu setzen behufs Arrangements von Protest-Der» am in langen gegen die auf dem Festlande von Europa verbreiteten Verleumdungen der britischen Armee.
trag Schwerin, der Mannheims Getreidebandek schwer schL- digen würde. Staatssekretär Posadowsry führt aus, die Mannheimer Getreidelager drückten den Getreidepreis nicht, ihre Aufhebung würde die Aufrechterhaltung unserer Ge- treidekonkurrenz in der Schweiz erschweren. Speck (Ztr.) befürwortet den Antrag Schwerin vorbehaltlich einer Sonderstellung für die Ostseehäfen. Fischbeck und Paasche bekämpfen den Antrag Schwerin. Heim führt aus, die Mannheimer Transitlager schädigen Bayerns Gerstenabsatz; die Bedürfnisbestimmung in der Vorlage müsse strenger gefaßt werden. Badischer Bevollmächtigter Jagemann erklärt, die Aufhebung der gemischten Transitlager nützen der Landwirtschaft gar nichts, treiben aber den Umschlags- verkehr ins Ausland. Weiterberatung morgen.
Berlin, 4. Febr. Dem Vernehmen der „Kreuzztg." zufolge überreichte der Kaiser dem russischen Botschafter seine Bronzebüste.
Stuttgart, 4. Febr. Der Bankdirektor Hänel, früher Professor für Brückenbau an der technischen Hochschule, ist im Alter von 77 Jahren gestorben.
M ü n ch e rt, 5. Febr. Eine verheiratete Frau, Mutter von 4 Kindern, versuchte auf offener Straße ihren ebenfalls verheirateten Geliebten zu erschießen. £u#teror wurde lebensgefährlich verletzt.
London, 4. Febr. (Unterhaus.) Der Unterstaatssekretär des Acußern, Cranborne, bemerkte auf eine Anfrage, die fremden Konsuln hätten in Transvaal und dem Oranjefreistaat keine offizielle Position, aber die britischen Behörden gäben den Vorstellungen der Konsuln zu Gunsten der betreffenden Staatsangehörigen Folge.
London, 4. Febr. Die „St. James Gazette" sagt, sie sei in der Lage aus bester Quelle zu erklären, daß Salisbury mit Ende der jetzigen parlamentarischen Session zu- rü cf trete, wenn bis dahin der Krieg beendet sei.
Haag, 4. Febr. Die Antwort der englischen Regierung an die niederländische zollt den menschenfreundlichen Beweggründen des niederländischen Anerbietens, welches ohne Ermächtigung der Burendelegierten und Burenführer gemacht worden ist, Anerkennung, hält jedoch den Entschluß aufrecht, keine Intervention einer fremden Macht anzunehmen. Die Burendelegierten könnten, wenn sie wollten, freies Geleit erbitten, die englische Regierung werde die Entscheidung darüber, je nach dem Inhalt der Begründung des Gesuches treffen. Sie sehe nicht, daß die Delegierten noch irgend einen Einfluß auf die Burenvertreter in Afrika haben und meine, daß die Regierungsgewalt in den Händen S t e i j n s und Schalk Burgers seien. Dann sei aber das schnellste und wirksamste Mittel zu einem Uebereinkommen zu gelangen, sich in- direkten Verkehr mit den Burenführern in Afrika und Lord .Kitchener zu setzen, welcher schon Befehl erhielt, jeden Vorschlag, der gemacht werde, sofort nach London zu berichten. Wenn die Burenführer unterhandeln wollten, um den Krieg zu beendigen, entschied die Regierung. dahin, daß die Verhandlungen in Afrika statt- sinden müßten, nicht in Europa. Die vorgeschlagene Reise der Delegierten dauere mindestens drei Monate, während welcher Zeit die Feindseligkeiten unnötig verlängert toüri>en.
Haag, 4. Febr. Der holländische Minister Kuyper hat um die Erlaubnis gebeten, mit den Burenführern in Südafrika in telegraphische Verbindun g zu treten, um von diesen eine Ermächtigung zum Verhandeln mit England und besonders zur Aufgabe des Anspruches der Unabhängigkeit zu verlangen.
„Wehmütige Gedanken erfüllen mich an meinem diesjährigen Geburtstage beim Rückblick auf das hinter mir liegende Lebensjahr, in dem ich neben anderen ernsten und trüben Erfahrungen den unersetzlichen Verlust meiner innigstgeUebten im Leiden schwer geprüften Frau Mutter erlitten habe, deren allzufrühes Hin- scheiden eine so große Lücke hinterlassen hat in den Herzen aller, welche das Glück hatten, ihr im Leben nahe zu stehen. Ein erhebendes Gefühl aber war es für mich, aus den Glück und Segenswünschen, die mir an meinem Ehrentage von Nah und Fern in großer Zahl zugingen, erneut zu ersehen, mit welch' herzlicher Teilnahme das deutsche Volk Freude und Leid meines Hauses begleitet. In allen Teilen des Vaterlandes, in allen Schichten der Bevölkerung ist mein Geburtstag festlich begangen worden. Fast aus allen Ländern der Erde brachte mir der Draht jubelnde Zurufe von Deutschen, die an diesem Tage gern an die Heimat denken nnd gegen diese in der Bethätigung ihrer patriotischen Empfindungen nicht zurückstehen wollen. In der vertrauensvollen Zuneigung meines Volkes werde ich stets den schönsten Lohn für meine Arbeit erblicken; mein Streben wird unablässig darauf gerichtet sein, die Grundlagen für die gedeihliche Fortentwickelung auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens zu festigen nnd das Vaterland auf friedlicher Bahn vorwärts zn führen. Allen aber, welche — als Glieder von Behörden, Vereinen und festlichen Vereinigungen oder allein für sich - mir durch die treuen Wünsche zu meinem Geburtstage Anhänglichkeit bezeugt haben, (iRpriiiltiifrtrtl wünsche ich meinen wärmsten Dank zn erkennen zu geben.
t <K VJM.41UJU|UUI. Ich ersuche Sie daher, diesen Maß zur öffentlichen
Elberfeld, 1. fycbr. Die öffentliche Anklage im Kenntnis zn bringen."
Militär be fr e iMl g spr ozeß, der auf drei Wochen Berlin, 4. Febr. Die Zollkommission des berechnet war, ifi schon heute, am zweiten Vorhandlungs I Reichstags beriet den Antrag Schwerin weiter, der die tage v o 11 ft ä n b i g z u j a in m e n g e b r o ch c n. Auf An Atifhebung der gemischten Tranfitlager verlangt. Im Laufe trag des Staatsanwalts waren gestern nachmittag die der Debatte befürwortet der bayerische Bundesratsbevoll- sieben angeblich freigemachten Personen, die angeklagt sind, mächtigte Geiger die Regierungsvorlage. Gemischte Tran- vou zwei Generalärzten und zwei Zivilärzten untersucht sitlager seien nm zu gestatten, wo ein dringendes Bedürf- worden. Heute befunbcteit diese Sachverständigen, daß bei | nid vorliegt. Mg. Dasbach-Mannheim bekämpft den An
Stflht irnh ssechs der Untersuchten der Befund genau der gleiche
Ty sei wie auf dem Los un gs sch ein, daß also diese
ff bEf *fI‘crb'efcr^lbrtr befinbI1d)enCr1gina(.9Ia4n4ten w zweifellos untauglich waren und die vom DbeL Ist »«runter genauer Quellenangabe: „Gieß.gestattet., stahsarzt Dr. Schimmel begutachteten Fehler wirklich vor. . Gießen, 5. Februar 1902. Händen waren- Beim siebenten Angeklagten sei dies wahr-
() Klein Lrnden, 5 Febr. Unserem gestrigen Be- scheinlich gewesen. Aus Grund dieses Gutachtens wurde nchte über den B-rand fei noch folgendes hmzngefügt: auf die ganze B e to c i * a u f n a h m e (112 Zeugen und As die Loscharbeiten begannen, merkte man bald, daß das Sachverständige) vom Staatsanwalt verzichtet. Auch Wasser der Brunnen in der nächsten Nachbarschaft nicht erklärte der Staatsanwalt, daß bei dem angeklagten Agen- ausreiche, um die Flammen zu ersticken. Es wäre also teil Baumann und der Witwe Dieckhoff ein Betrug nicht Wassermangel eingetreten, wenn nicht Frauen und Jung vorliege. Zur Ehrenrettung des Oberstabsarztes Dr. trauen nut Eimern und Zubern das Wasser aus Weiter- Schimmel werden übermorgen sechs Aerzte über dessen gelegenen .hosraiten herbeigeschafft hätten. Es ist dies wissenschaftliche Fähigkeit und Tüchtigkeit vernommen, da gewiß ein schönes Zeichen dafür, toic in unserem Ort be- das erste Urteil ihm jede Befähigung und Tüchtigkeit ab- sonders unter der weiblichen Bevölkerung die Nächstenliebe gesprochen hatte. Der Staatsanwalt hatte auch auf die'e gepflegt wird. Bei dem Einstürzen der Wand gerieten Vernehmung verzichtet, aber die Verteidiger bestanden mehrere Männer, die beim Löschen usw. beschäftigt waren, darauf. Wie der Erste Staatsanwalt noch mitteilt, hält unter die Trümmer. Mehrere kamen mit dem Schrecken er bei Baumann und der Witwe Dieckhoff auch Betrug davon, einer von ihnen, PH. Jung, wurde am Kopse erheb- nicht für vorliegend.
lich verletzt, während der Bahnarbeiter Liuh vnllst.'inickg ___
verschüttet wurde. Erst nach, dem Wegräumen des SchiUtes -iTrtnhntrrfrrhiift
konnte der Schwerverletzte itadj) Hause getragen und auf
Anordnung des rasch herbeigerusenen Arztes in die Berlin, 4. Febr. Das preußische Landesökono- Gießener Klimk übergeführt werden. Luh ist übrigens 57 mie-Kollegium hat sich heute zunächst m.t der Jahre alt — nicht, wie es infolge eines Druckfehlers gestern Frage der Versütterung der Melas je und anderer min- hieß, 37 Jahre — und Veteran ans den beiden Feldzügen bcrivertiger Produkte der Zuckerproduktion beschäftigt und 1866 uni) 1870/71. nach langer Diskussion beschlossen: „Das Landes-Oeko-
(-) Wieseck, 2. Febr. Mit Beginn des nächsten Früh- nomielöllegium erklärt: 1. Die Denaturierung des jahrs wird hier vorauSsichllick> eine neue Schulklasse errichtet Z u ck e r S ist zu vereinfachen. Es wird vorgeschlagen, daß werden, da die Schülerzahl der Unterklasse aus weit über 100 nur eine Art „Futterzucker" hergestellt werde, welcher gestiegen ist. Auch die Aufführung eines Neubaues steht durch den Züsch; von 2 Prozent Nuß oder Holzkohle tennt- bevor. lich gemacht ist; 2. Der denaturierte Zucker soll, soweit
-----------------—? er innerhalb des Kontingentes hergestellt wird, von der SilprmiTritt0X1 Betriebssteuer befreit fein, und den Ausfuhrzuschuß er-
halten; 3. Zum Zwecke der Hebung des Zuckerkonsums "Budapest, 4. Febr. In dem der Suljo Tarjaner wird vorgeschlagen, daß größere Mittel bereit gestellt wer- Bergbau-Gesellschast gehörenden Deak-Schachte erfolgte eine I dchi, um die Fabrikation von ?)am und Marmelade zu Kohlenstaub-Explosion, durch welche 6 Bergleute getödtet und Ordern. — Dann wurde der dem Reichstag vorliegende ■ ■ ' Entwurf eines Su ßsto s s ge s e tz e s besprochen und be-
schlosseii: „Der dem Reichstag vorliegende Süßstoff-Gesetz- gleiste ein Güterzug. 22 Wagen wurden zcrtriiu,wert ein ! Fassung, soweit cT sich"um^di?B«'?°yE uM°Ä Kondukteur getödtet und vier Bahnbedlenftete verwundet, bestimmungen handelt, ungenügend, um den Zucker-Ver- Der Materialschaden ift bedeutend. brauch nicht noch mehr als schon geschehen, an die
* Die Sch mutze s se r. In Amerika hat sich, als eine Surrogate übergehen zu lassen, und die Arbeit der Land- Art Pendant zu den ^„Gesundbetern" eine neue Sekte ge- wirte wirksam zu schützen, sowie die Reichskasse vor stei- bildet, — die der „Schmutzesser". Diese wackeren Leute genden Steuerverlusten zu bewahren. Deshalb erscheint erblicken, wie man der „Voss. Ztg." mitteilt, das Heil für die Verweisung des Süßstoffsurrogats in die Apotheken alle menschlichen Gebreste im — Schmutzfressen; denn, so unter Rezepturzwang als der einzige Ausweg.
sagen sie, alle Tiere fressen Schmutz und leiden infolgedessen Es folgten sodann die Berichte der Landwir t- nicht an Neurasthenie, Dyspepsie lind anderen Nebeln. Ergo sch a f ts kammern für 1900. Neber den volkswirtschaft- fresse, wer seine Gesundheit liebt, Schmutz. Und der Ent- lichen Teil derselben sprach! Prof. Serin g Er empfahl decker dieser neuen Heilswahrheit sorgt auch für den nötigen besonders zur Lösung der Arbeiterfrage die Seßhaftmach^ Schmutz ui gereinigter Form und mackst cm brillantes nng nnd empfahl wissenschaftliche Erhebungen über das Geschäft damit. Er holt angebliche seinen Schmutz aus dem Wirtschaftssystem in Deutschland und über die Fruchtfolgen Mississippibett nnd verkauft ihn m Pulvern an die Glau-1 in den einzelnen Landesteilen. — Ein weiterer Vortrag bigen. Eine andere Gemeinde schwört auf einen vierstün- und eine Resolution galten der Bekämp ung der Rinder- digen — Schlaf als das beste Mittel, von allem Wey zu tuberkulöse, und eine lange Diskussion über die Pferdegesunden. Mcht führt 1L a. zur Annahme folgenden bemerkenswerten
Das Diner der Japaner. Auch die höchstgestellten Beschlusses:
Japanerinnen werden, wie reich ihre Familien auch sein mögen, . „Das Landesi-Ockonomie-Kollegium richtet an den Land- dazu erzogen, nähen, kochen nnd ihr Haus besorgen zu wirtschaftsminister das Ersuchen, das Einverständnis der können. Fast alle Japanerinnen fertigen ihre Kleider selbst Staatsregierung dazu herbeizuführen, daß, falls in dem an; jedenfalls sticken auch die Reichsten ihre Gewänder selbst. eichvtage vorliegenden neuen Zolltarife eine Er- Jn Japan gehen die Frauen der oberen Stände jedoch niemals ^90schlagenen Zollsätze für Pferde nicht er-
-uf den Markt. Der Markt kämmt zu ihnen das heißt, b,c Klaffe PfL?L
Händler kommen an die Thuren ihrer Kunden und bieten Werte bis 3300 Mk. mit einem Zollsätze von 30 Mk pro dort ihre Waren zum Verkauf an. Der Fischhändler bringt Stück zu streichen." '
seinen Vorrat, und wenn etwas verkauft wird, so bereitet er Dieser Antrag war vom Frhrn. v. Wangenheim formu- die Waren gleich zum Kochen vor. Ebenso gehen die Grün-1 Hert und ist mit dem bisherigen Auftreten der Herren kramhändler und jetzt auch der Fleischer in die Häuser ihrer Voni Bunde der Landwirte schleckst in Einklang zu bringen. Kunden. Das Mittagessen wird das ganze Jahr zur Dämmer----------- - - ------j
zeit eingenommen: Vor jede Person wird ein acht Zoll hohes lllUl'Itl MLldNllllM
WÄSSÄS ...
gewährt, die einen Durchmesser von vier bis fünf Zoll haben. I Berlin, 4. <yebr. Zur zweiten Beratung des Militär- Für jede kleine Schale und Schüssel sind bestimmte Plätze, ^ts im Reichstag beantragt Abg. Lenzmann (fretf. Die Reisschale stehl links, der Suppennapf in der Mitte. Der ^lksp.) eine Resolution, die verbündeten Regierungen zu Appetit wird nach der Anzahl der Schalen Reis, die man ersuchen, mit a II en disziplinarischen und gesetzlichen ißt, bemessen. Ein Mädchen steht mit einem großen Kasten Mitteln dahin zu wirken, daß auch in den Offtzierkreisen voll Reis bereit, um die Schüsseln wieder zu füllen, ^ßt stehenden Heeres und der,Reserve weiter das um sich greifende, man einige Körner auf dem Boden der Schale übrig, so weiß *)cr Religion, der Moral und den Strafgesetzen in Wider- sie, daß man befriedigt ist, leert man seine Schale aber ganz ^vud) gehende Duellunwesen beseitigt werde.
so füllt sie sie wieder an. 4. Febr. Der „Reichsanzeiger" veröfsent- -
. ............ Ucht folgenden an den Rerchskanzler gerichteten Erlaß
'des Kaisers vom 3. Februar:


