3. November +
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— 0,8° C.
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sehr bekömmlich!
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l^ber, während Spitznagel hier verbleibt. Heute versannnelte snch der Bezirkslehrerverein vollzählig, um den Abschied seines I angjährigen, treuen Mitgliedes Roth zu feiern. Lehrer Liubroig ^Ober-Lais), der Obmann des Vereins, richtete warme Worte an den Scheidenden.
am 2.
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Höchste Temperatur
Niedrigste „
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Wichtig für alle Besucher der Düsseldorfer Aus- ftellung!
Westindische AulLanausörüche.
N. Gießen, 1. Nov.
Am Freitag Abend hielt Herr Dr. Emil Deckert-Steg- l tz in der großen Aula der Universität einen Vortrag über „Westindische Vulkanausbrüche". Es war ein solcher Zudrang gji dem Vortrag, daß der große Saal bis auf den letzten Platz gefüllt war, ein Beweis für das Interesse, das man beim Stoffe entgegenbrachte. Nachdem Prof. Dr. Sievers bem Redner begrüßt hatte, begann dieser mit seinem Vortrag.
Seitenstücke zu der furchtbaren Katastrophe, die über die mestindische Insel hereingebrochen ist, gibt es nicht. Weder Sodom und Gomorrha, noch Pompeji können damit verglichen werden. Auch der furchtbare Ausbruch der Krakaten im Jahre 1883 wird durch sie in Schatten gestellt. Noch nr.e sind 30000 Menschenleben mit einem Schlage durch einen Vulkanausbruch vernichtet worden, und noch nie ist ein der- att enges Zusammenspiel von zwei Vulkanheerden, die über 150 km auseinander liegen, von Vulkanologen beobachtet morden. Bei den Eruptionen des 7. Mai bis 30. August erdröhnte die ganze Antillengegend und die Nordküste Amerikas wie von einem ungeheuren Bombardement. Daß durch öiie Katastrophe auch die abnormen Witterungsverhältnisse dieses Sommers zu erklären sind, ist eine Behauptung, die nicht ohne weiteres von der Hand gewiesen werden kann. D»ie genaue Untersuchung der Vulkane durch eine ganze Reihe . amerikanischer, französischer und englischer Expeditionen hat verschiedene, wichtige Aufschlüsse gebracht. Um aber die Fragen über die Möglichkeit eines derartigen Ausbruchs und über bo8 zukünftige Schicksal der Inseln beantworten zu können, ist eine Orientierung über die Lageverhältnisse der Inseln und über das Aussehen der Vulkane vor der Eruption unumgänglich notwendig. Von den Inseln, die hier in Betracht lonntnen, seien zunächst die Balamas-Jnseln genannt, langgestreckte, ziemlich flache Eilande, die nur geringe Erhebungen (b*iS 400 m) zeigen. Zum größten Teil sind sie ein Produkt Der Thätigkeit der Koralle. Der Vulkanismus hat keinen A „teil an ihrer Bildung. Erdbeben sind dort ebenso selten w le im Norden Deutschlands. Ringsum aber lagern sich verschiedene Erdbebenzentren. Der Typus dieser Inseln ist 51 Thomas, der Mittelpunkt des westindischen Handels. Ebenso vulkanisch sind die Jungfern-Jnseln und die karaibischen sjvseln. Die Umrahmung des karaibischen Meeres war auch in der Zeit der Ruhe stets von Zeit zu Zeit von schweren Erdbeben heimgesucht, seit 1896 besonders Guadeloupe und Montserrat. Das Gestein der Inseln läßt den älteren und jüngeren Vulkanismus deutlich erkennen, ebenso die Solfataren uiib Fumarolen in den gewaltigen Vulkankratern. Die 5»ufriören von St. Lucia, Dominike, Guadeloupe hatten in z hisiiorischer Zeit Ausbrüche, ebenso der Mont Pelöe 1851 und ieffonders stark die Soufräre von St. Vincent 1812. 3m Ganzen aber zeigte der Vulkanismus der karaibischen Fmseln bis zu den Maitagen des laufenden Jahres eine Istnrisse Schwächlichkeit und Schläfrigkeit im Vergleich zu iec Thätigkeit des Vesuvs oder Aetnas. Die lange Ruhezeit lacke auf den Inseln die Tropenpracht sich zu ihrer herrlichst» Fülle entfallen lassen. Die Perle der kleinen Antillen cb er war Martinique. Hier war die Bevölkerung am |:ä cksten und hoch kultiviert. Hier hatte sich französische Iiixlonialarbeit ein glänzendes Denkmal gesetzt. Reich und Ih in vor allem war St. Pierre und seine Umgebung. Die pilen Vorgebirge auf Martinique und St. Vincent ent» itr nm en vulkanischer Thätigkeit, wie die Vulkanbomben tiü die Lava zeigt, die sie zum größten Teil zusammen- fhjen. Der südliche Teil von Martinique zeigt einen Auf- larn aus Urgestein mit niedrigen Bergen und breiten Thälern. Mger ist die Mitte der Insel, deren rein vulkanische Bil- liungen der Tertiär- und Quaternärzeit angehören. Der itoorben, mit bem Mont Pelöe ist ber jüngste Teil, im wesent- tctzm auS vulkanischen Konglomeraten aufgebaut. Die Ent- smung bes Mont Pelse von ber Stabt beträgt neun Kilo- ne-ier, betreiben Entfernung wie zwischen Neapel und bem ße'luo.
Es folgte nun eine höchst interessante Schilderung einer Ke'teigung des Mont Pels, die ber Vortragende im Jahre :8?98 unternommen hatte. Trotzbern furchtbare Wolkenbrüche mit Gemüter die Wege fast ungangbar gemacht hatten, ge- bmg ber Aufstieg. Die eigentlichen Schmierigkeiten zeigten erst nach ber letzten Station vor bem Gipfel Mont Ronge, US! wohin eine von den Franzosen gut irnstand gehaltene iavidstraße führte. Der Weg, den sich ber Reisende durch Km Urwald hauen mußte, führte steil auf zum Gipfel. An ttslle des Urwalds trat in ber Höhe von 900 Meter manns- bEjeS Gestrüpp, überragt von unzähligen Baumleichen, die nid ihren kahlen Zweigen einen fast gespenstigen Eindruck na hten. Ein furchtbarer Orkan des Jahres 1901 hatte Kirch seine gewaltigen elektrischen Entladungen den Baum- ruhs vernichtet. In der Höhe von 1100 Meter wurde ber Lxz burch eine quer verlaufenbe Spalte unterbrochen, aus ii'tn Tiefe Schwefelbunst aufstieg. Noch drei solche Spalten j.nben sich auf dem Weg zum Gipfel. Der oberste Teil des ßszes führte durch fnietiefen Morast, dadurch veranlaßt, baß !rn poröse Bimssteinboden die Regenfeuchtigkeit aufgesammelt litte. Der Abstieg erfolgte bann nach ber Westseite ber jnffel. Der Passatwind wehte mit solcher Heftigkeit, daß die Sieger wiederholt zur Erde geschleudert wurden. Außer uj: einige Schwefelquellen stießen sie beim Abstieg auf zwei Kine Krater, die im Jahre 1800 zwei gewaltige Aschen- euptionen verursacht hatten. Unmittelbar unter diesen beiden .Kauern liegt noch eine ganze Reihe kleinerer, die aber nicht s ijut erhalten sind. Aus der letzt beschriebenen Krctter- igtgitnb fand die Eruption statt, erst die Ascheneruption, die
St. Pierre traf, sondern mehr die nördlichen gelegenen ■ iCrti Philomöne und Pröcheur, weil ber Passatwind die IhEjenmaffe westwärts trieb; dann ergossen sich von dort die |ji@?n Schlammströme, die die Guerin'sche Zuckerfabrik mit iiire-i Insassen als erste Opfer verschlang; dort nahm auch iik jurchtbare Explosion vom 8. Mai ihren Ursprung, die iik Entladung eines Riesengeschützes zu vergleichen war und
die mit ihrem Gluthauch 8000 Menschen auf einmal tötete, und die ganze Gegend in eine kahle, graue Einöde verwandelte, ohne jede Spur von pflanzlichem und tierischem Leben. Die späteren Eruptionen waren nur Wiederholungen des Ausbruchs am Himmelfahrtstage, z. T. aber noch viel stärker, und das Vermüstungsgebiet wurde durch sie zuletzt auf etwa 1/8 der Jnselfläche ausgedehnt. Das Schicksal des Zerberstens und Versinkens, wie eS 1883 den Krakatan getroffen, ist weder für St. Martinique noch für St. Vincent zu befürchten. Auch das plötzliche Tieferwerden des Meeres bei den Inseln, von dem verschiedene Zeitungen berichteten, hat sich als eine Fabel erwiesen. Die Versenkung erfolgt mehr in den Erdbebengegenden von Montserrat und Caracas, aber auch dort so langsam, daß zu Beunruhigungen kein Grund vorliegt. Der Mont Pels ist höher geworden, eine frische Eruption könnte aber den neuen Auswurfskegel leicht wieder zum Einsturz bringen.
Die Eruption des St. Vincent war viel stärker als die Mont Pels-Eruption und die Masse des Auswurfsmaterials etwa zehnmal so groß, aber die verwüsteten Distrikte (2/s der Insel) waren weniger dicht bevölkert und es war den Bedrohten möglich zu entfliehen. Auch hier sind die Verwüstungen oberflächlicher Natur. Nach Beendigung ber Eruptionsperiobe werden die Bäche und das fließende Waffer rasch mit den Schlacken aufräumen und im Verein mit dem Klima und der Fruchtbarkeit des Bodens bas Tropenparadies wieder Herstellen.
Die interessanten Ausführungen des Vortragenden, die durch zahlreiche wohlgelungenen Lichtbilder illustriert wurden, hielt die Aufmerksamkeit ber Zuhörer bis zum Schluß rege. Reichlicher Beifall lohnte bie Bemühungen des Redners.
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Nach einem Privattelegramm aus Guatemala hat der Ausbruch des Vulkans Santa Maria aufgehört. Nach einer am 1. November eingetroffenen Depesche erlitten die ber Osima-Rochela Plantagen-Gesellschaft gehörigen Plantagen Sananbres-Osuna und La Rochela durch die letzten Ausbrüche keinen Schaden. Ebenso erlitten einem wetteren Telegramm aus Guatemala zufolge die Plantagen Chocola von der Chocola Plantagen-Gesellschast in Hamburg keinen nennenswerten Schaden.
Meteorologische Beobachtungen
der Station Gießen.
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Arbeiter in Tabakfabriken von Cholera und anderen Epidemien verschont geblieben seien. Sogar die Umgebung von Tabakfabriken soll nach einem alten Glauben einen gewissen hygienischen Schutz genießen, wie es namentlich vor etwa 70 Jahren in Bordeaux angeblich ermittelt wurde.
* Echte Havanna-Zigarren. Es wird vielfach die Frage aufgeworfen, wie es denn nur möglich sei, daß so viele billige importierte Havanna-Zigarren auf den Markt kommen, die sich durch Originalverpackung und Originalfirmen als echt erweisen. Darüber schreibt der „Materialist" (Hannover): Wenn man einem Spanier eine Zigarre anbietet — nicht damit er sie rauche, sondern sie kritisiere — so wird er ein scharfes Federmesser hervorholen und sie diagonal durchschneiden. Tann wird er ein starkes Vergrößerungsglas nehmen und damit die Einlage prüfen und danach feststellen, ob die Zigarre von der Insel Cuba selbst herstammt oder von Haiti, oder Virginia, oder von Maryland, oder vielleicht auch — von dem Süden unb Osten Europas. Es ist Thatsache, daß gewaltige Quantitäten ungarischen, österreichischen und sardinischen Tabaks die Reise nach Cuba machen und von dort zu uns als echte Havannas erster Sorte zurückkehren.
* Petroleum-Bohrungen in der Pfalz. In der Bergzaberner Gegend werden in der Gemarkung Dierbach unter Leitung des badischen Landesgeologen Dr. Thür- rach-Heidelberg seit Beginn dieses Jahres Bohrversuche nach Rohöl gemacht. Diese Versuche scheinen von Erfolg gekrönt zu sein, weil man die Versuche auch auf die Gemeinden Hengersweiler, Oberhausen, Barbelroth, Kapellen und Niederhorbach in nächster Zeit ausdehnen will. Pachtverträge zu diesem Zwecke sind schon in diesen Gemeinden in den letzten Tagen abgeschlossen worden. In Dierbach waren vor einiger Zeit die Arbeiten infolge Brechens des Bohrers ins Stocken geraten, während der letzten Tage aber konnte man die Bohrungen t hat kräftig fort» setzen, sodaß man bis jetzt etwa 260 Meter Tiefe erreicht hat.
«Ä. * geben. Qu>t »C'ts * hänner ensjahr W 8t.
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Landtag wählen Ksangehörigkeit aus.
so schreibt dcrLandes-Ge- ein. Er bildet zwar 'erbetreibenden aus staatliche Verwal. l 3ahre 1837 widmet smerksamkeit. Unter» ttsvereinen, den Ge. n der Regierung, hat Unternchtsanstalten der und angesehenei ng die Ortsgewerbe- ig und Wissen in den ietet in verschiedenen der Werkstättenlebir e ermöglicht es, te g der Lehrlinge r: ming zu tragen ie Gewerbe m chk- oor der Gest:-nies Anzahl der!%'tts- inkommens ch Ar- Mewendet: im ver- rbeoereinezn AW, :ftadt, Wnz, Worms, >en Bau von Tchul- chgesüHtt. Besondere rffenbad) (für Leder- tf), £fjenbad> (Borer, Großsteinheim., augskurfe ab. ?Lvv ^Taxm\tabt, welche
ThäA teinschMern zu Ev. Auuslgewerbeschule ü Offenbach, die Au- n 10 Gewerbeschulen / gewerbliche 'rM ischen W- Ä ie 1008 allgemeinen ^Smifleute,^ so kann mMvurmü .ischen Bo kchens en Gewerbtreüenden empmit der E jungen Achwuchie- arbeiten. , M über die otrnachbn,^ ae von bem*1- in ben ** M-i di- er Festnahme W »*
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Vermischtes.
♦ Berlin, 3. Nov. Das Polizeipräsidium setzte eine Belohnung von 200 Mark aus die Ergreifung des Schreibers Thiele aus, der in der Nacht zum Montag seine Braut, die Arbeiterin Büß, im Tiergarten durch Revolverschüsse lebensgefährlich verletzte. Thiele erschoß sich heute abend in einem hiesigen Bierlokal.
Mann heim, 2. Nov. Gestern abend hat sich der ledige Schneider Abraham Kohl von hier, welcher von der Königl. StaatsMwaltschast Frankfurt a. M. wegen Mordversuchs verfolgt wurde, auf dem Rheinhäuserplatz dahier vor der Wohnung seiner Eltern durch einen Scyuß in bie rechte Schläfe entleibt.
* Paris, 3. Nov. In Pamiers erkrankten neun Personen nach dem Genuß von in einem kupfernen Kessel hergestellter Schlagsahne unter Vergiftungs-Erscheinungen. Zwei sind bereits gefto rb en, bie übrigen schweben in Lebensgefahr.
* Teplitz, 3. Nov. Die aMerühmte Buraruine Ka m ai k ist ein gestürzt.
* Saloniki, 3. Nov. Heute wurden hier unb in der Umgebung zwei heftige Erdstöße verspürt.
* Tiflis, 3. Nov. Der Postwagen, welcher sich aus ber Fahrt von Telaw nach Tiflis befanb, ist von Räubern überfallen worben. Von ben bie Post begleitenden Beamten wurde einer getütet und einer verwundet. Den Räubern fielen 8000 Rubel in bie Hänbe.
* Ein Opfer ihrer Kinbesliebe. Aus Graz wird gemeldet: Die reiche Gutsbesitzerin ThereseGleich- toeit bekam mit großer Muhe bie Erlaubnis, ihren einzigen 30jährigen irrsinnigen Sohn Hermann selbst pflegen zu dürfen, mußte aber zwei handfeste Wärter halten. Als gestern bie Wärter einen Augenblick ben Irrsinnigen verliehen, erschlugermiteinerEisenstangeseine Mutter und empfing darauf lautlachenb die Wärter.
* Das Gesundbeten — fahrlässige Tötung. Nach der „Moming Postt' kommt es demnächst in Amerika zu einer ernstlichen Erörterung der Frage, ob die sogenannten „Christian Scientifts", das heißt Leute, die gesund beten, Wetter unbehelligt bleiben sollen oder nicht. Die Jury von Mount Vemon Newyork, hat mehrere dieser Leute wegen fahrlässiger Tötung unter Anklage gebracht, indem sie bei einer Leichenschau als Todesursache angab „Diphtheritis, verbunden mit Vernachlässigung durch bie Christian Scientists". Die an die Heilung burch den Glauben glaubenden Newyorker sollen entschlossen sein, den Kampf vis zum äußersten durchzuführen.
* Der Tabak als Jmmunisierungsmittel. Im Jahre 1888 wurden die ersten und bis auf bie letzt- vergangene Zeit auch einzigen Versuche gemacht, um bie Wirkung bes Tabakrauches auf krankheitserregenbe Bakterien festzustellen. Es war bamals der italienische Arzt Dr. Tassinari aus Pisa, der die Keime verschiedener tödlicher Krankheiten wie Cholera, Typhus und Mttzbrand in verschloßenen Räumen bem Einflüsse dichter Wolken von Tabakrauch unterwarf. Er kam ju oem Ergebnis, daß bie Entwicklung ber gefährlichen Keime im Verlaufe von 100 bis 150 Stunden ganz ober teilweise zum Stillstanb gebracht würbe, namentlich wenn der Tabakrauch von großen Zigarren herstammte. Das beweist nun, schreibt das „Dresdener Journal", allerdings recht wenig für den hygienischen Wert des Rauchens, denn niemand behält den Rauch 100 Stunden lang in seinem Munde. Ein mittelharter Raucher, der täglich acht bis zehn Zigarren oder eine entsprechende Menge von Tabak in anderer Form zu sich nimmt, wird auch nicht annähernd durch den Rauch in bie gleiche Lage versetzt, in der sich die Bakterien bei den Versuchen Dr. Tassinaris befanden- Bei der letzten großen Pestepidemie in Europa wurde in manchen Orten sogar den Schulkindern erlaubt, während des Unterrichts zu rauchen. Die Totengräber und alle, die ihnen während der Epidemie halfen, rauchten fortgesetzt. In einer kurzen Abhandlung über „bie Tugenben der amerikanischen Tabakpflanze" vom Jahre 1783 wird ausbrücklich erwähnt, baß sich ber Tabak als Schutzmittel während der Pest bewährt habe. Der Verfasser jener Schrift versteigt sich sogar zu der Behauptung, daß die Epidemien bedeutend abgenommen hätten, feit in Europa das Rauchen aufgekommen wäre. Ganz ohne Grund mögen diese Anschauungen wohl nicht sein, beim es ist noch später oft behauptet worben, baß
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Versuchen Sie einmal während 8 Tagen eine Büchse van Houten’s Jj] r Jtin Cacao als erstes Frühstück. fflL==5==.
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