Ausgabe 
4.10.1902 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Nr. 233

Srfftetnt täglich außer bonntagS.

Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem Seffischen Landwirt die rtehener Zamilien- blütttr viermal in der Woche betgelegL

Rotationsdruck u. Ver- log der Brüh l'ichen Un,oerf.-Buch- u.Etein- bmderet (Pieych Erden) Rebaftton. (irpebttton und Druckerei:

Schulpraße 7.

Cbrefie für Depeichenr Anzeiger Gießen.

FkrniprechaniLlußNr 5L

Samstag 4. Oktober LS«S

152. Jahrgang

Erstes Blatt

3

ennglHtlli vwnatuch7dVi^ viertel- jährlich ölt. mO; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6o Ps.; durch diePost Mk.2. olertel- sährl. ausichl. Bestellg, Annahme von Anzeige« für bie Tagesnummer bis vormittag- 10 Uhr. ZeiienpreiS. lokal HVk auswärts 20 Pfg.

Derantwortlicht

Gietzener Anzeiger

M General-Anzeiger v

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen tzW

Gießen, den 1. Oktober 1902.

Betr. Den Termin zur Einsendung der Gemeindcrechnungen für 1901/02.

Das Großheyogliche KreismrN Gießen au die Großh. Bürgermeistereien und die Gemarkungs­vorsteher des «reifes.

Die Erledigung unserer Verfügung vom 26. Juli d. I.

Kreisblatt Nr. 76 bringen wir in Erinnerung.

Dr. 23reibert.

KeKannlmachung.

ES wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß -em Heinrich Jnderthal zu Alten-Buseck eine Kuh an Milzbrand gefallen ist.

Gehüftsperre ist angeordnet.

Gießen, den 8. Oktober 1902.

Großherzvgiiipcs ftu^amt Gießen- Dr. öreibert

Bekanntmachung.

ES wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die Milzbrandseuche in dem Gehöft des Wilhelm Peter Klotz zu Holzheim erloschen ist.

Die Sperrmaßregeln sind aufgehoben.

Gießen, den 2. Oktober 1902.

Grohherzogiicyes Kretsamt Gießen- Dr. Öreibert.

Bekanntmachung.

DaS Wintersemester der landw. 'Abteilung beginnt Montag, den 3. November.

Anmeldungen sind schriftlich oder mündlich an unter­fertigte Direktion zu richten, von welcher auch Statuten, so­wie Wohnungsausweise und Schülerfahrscheine zu er­halten sind.

Großh. Direktion der Obstbau- und landw. Winterschule. Dr. Peter.

DrUanntmachung.

jfcie unterm 13. August L IS. angeordnete Sperre der Moltkestraße wird hiermit aufgehoben.

Gießen, den 2. Oktober 1902.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

Hechler.

Politische Tagesschau.

Der Landwirtschaslsmiuister von Podbielski

Kat die Einfuhr lebender Schweine aus Oester­reich gestattet; allerdings sind es nur drei Stück, bie

dieses Vorrecht genießen. DerAllg. Fleischer-Zts" ta Berlin ist nämlich, trotzdem die Grenzen für ausländisches Vieh geschlossen sind, der Vorzug Lu teil geworden, drei österreichische Schweine einführen zu dürfen; und zwar sollen diese Tiere Versuchen dienen, bie in erster Linie dem F-leischergewerbe und der Landwirtschaft, dann aber auch dem gesamten Publikum zu gute kommen. Bekanntlich gehen alljährlich ' viele Hunderttausende aus Deutschland nach Oesterreich für Prager Schinken, und es handelt sich darum, ob nicht diese Summen, die mit der zunehmenden Beliebtheit und dem wachsenden Verbrauch des Prager Schinkens jedes Jahr größer werden, der nationalen Wirtschaft erhalten und den deutschen Landwirten und Fleischern zugewendet werden können. Die Voraussetzung hierfür ist natürlich, daß es gelingt, aus deutschem Schweinematerial Schinken herzustellen, die den Prager Schinken völlig gleichwertig sind. Zu diesem Endziel wer­den drei Schweine böhmischer Art, wie sie zur Herstellung des Prager Schinkens in der Heimat dienen, nach dem Ber­liner Schlachthofe eingeführt, wo sie zugleich mit drei ge­eigneten deutschen Schweinen von gleichem Alter usw. ge­schlachtet werden; man hofft dadurch, daß man die deutschen und böhmischen Schinken von der Schlachtung der Tiere ab durch alle Stadien der Herstellung vergleichend beobachtet, ein zweckentsprechendes Verfahren für die Erzeugung von Prager Schinken würde sich bei niedrigerem Preise schnell diesem Falle würde sich ein weites Gebiet der Thätigkeit für unsere Fleischer eröffnen, denn der feinschmeckende Prager Schinken würde fi chbei niedrigerem Preise schnell in vielen Kreisen einbürgern. Der Kommission, die die Versuche leitet, gehören die ersten Wurstfabrikanten und Fleischermeister und ein hervorragender Landwirt an. Der gerichtliche Sachverständige für feine Fleischwaren am Landaericht I i<t- bereits zum Einkauf der Schweine nach "Prag abgereist. Die Tiere kommen über Oderberg, und der Regierungspräsident von Oppeln ist bereits er­mächtigt, dort die tierärztliche Untersuchung vornehmen zu lassen. Das Ergebnis der Versuche wird seinerzeit aus- Min derAllg. Fleischer-Zta." bekannt gegeben wer-

2 im Hinblick auf den Zweck sämtlich? Kosten der Sache auf sich genommen hat.

Der 7. national-soziale Vertretertag

wurde am 2. d. M. in Hannover mit einer Begrüßungs­versammlung eröffnet. Frauen waren -ugelassen, aber nur, wie es im Berichte derFranks. Ztg." heißt, im Hammerstein'schenSegment", eine für Hannover neu­artige Erscheinung in Gestalt eines an der Längsseite des Saales durch rotes Tuch abgetrennten ca. 2i/3 Meter breiten Streifens, der aber trotz des roten Tuches nicht abschreckend wirkte. Die Eröffnungsrede hielt Pfarrer Naumann. Er geißelte die politische Jnteresselosiakeit grabe der Gebildeten. Den Kämpf der Gegenwart in geistiger, wirtschaftlicher und sozialer Beziehung ständen weite Kreise des Volkes kühl bis ans Herz hinan. Sie feien leider beherrscht von einem tiefen Pessimismus hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung des deutschen

Reiches und Volkes. Damit korrespondiere ein yewisser parteipolitischer Pessimismus, da die alten Parteien sich von ihrer unfruchtbaren Parteischablone nicht befreien könnten. Demgegenüber glaubten die National- ozialen an die Zukunft deS deutschen Volkes in ErkennttniS einer reichen Kraft in der Tiefe. Wer sozial gesinnt ei, könne nicht pessimistisch sein. Der Sozialis­mus sei eben der Glaube daran, haß in dem Teil unseres Volkes, der heute von seiner Hände Arbeit lebt, das poli­tische Leben auch pulsiere und der darum Achtung und Liebe verdiene. Redner konstatiert dann gegenüber den Behaup­tungen von dem Niedergange der national-sozialen Bewe­gung, daß der gegenwärtige Parteitag der bestbesuchte von allen fein werde. Mit grimmer Ironie kritisiert er schließ­lich noch m-nter andauernder Heiterkeit der Versammlung dasSegment" der Frauen. Das allein zeige unseregroß­zügige Politik" und erfüllemit bewundernder Vorstellung von der tiefgründigen Weisheit derer, die die Verwaltung unseres Vaterlandes übernommen haben". Lob und Ehre verdienten die Frauen, die den Mut hätten, imSegment zu sitzen. Es sprachen noch mehrere Redner, am toirfc samsten Herr v. Ger lach, der an der Hand einer Schil­derung feiner asiatischen Reise teils ernste, teils heitere Streiflichter auf deutsche politische Tagesfragen warf.

Ein ungarischer Thro Mittenden t?

Am vorigen Montag ist, wie wir bereits mitteilten', dem morganatisch vermählten Erzherzog FranzFerdinand ein Sohn geboren worden, was die ungarische Presse der Unabhängigkeitspartei benützt um die Erbfolgefrage von ihrem Standpunkte aus zu er­örtern.Egyertes" erklärt, der Sohn des Erzherzogs sei im Sinne der ungarischen Gesetze ein Prinz. Im Laute der Verhandlungen über die anläßlich der Vermählung Fran- Ferdinands mit der Gräfin Chotek abgegebenen eidlichen Erklärungen habe es sich zweifellos herausgestellt, daß die Hausgesetze der Dynastie Ungarn nicht binden, und daß die Renuneiation des Erzherzogs in Ungarn keine Geltung habe, da das ungarische Recht die Unebenbürtigkeit der Ehe nicht kennt. Ungarn könne darum in An­kunft denjenigen -nm König erklären, den es im Sinne feiner Grundgesetze dazu für berechtigt hält. Der Artikel schließt mit dem Rufe, daß Ungarn einen Thronfolger erhalten habe. Tas offiziöse Blatt der Unabhäntzig- keitsparteiFlüggetlen Magyarorshag" geht vorsichtiger zu Merke, stellt aber auch Betrachtungen darüber an, daß der Eid des Erzherzogs Franz Ferdinand, der das Kind von der Thronfolge ausschließt, dem ungarischen Recht nicht entspreche. Wer weiß, fragt das Blatt,ob der Säugling, der seinen ersten Schärf schläft, seinen königlichen öater nicht zur Verantwortung ziehen wird dafür, daß er ungesetzlich und ungerechtem)eise auf ein Recht verzichtete, das nicht das seine war und wer weiß, ob der heutige Tag in der Geschichte de Habsburger nicht Der erste Tag einer verhängnis­vollen Periode sein wird." Das Hingt ja wie die Ankündigung eines Er b so lg e kr i egS !

Feuilleton.

Ein Urenkel vonWerthers" Lotte. In der Deutschen Chemischen Gesellschaft hat der Vizepräsident G. Krämer seinem zu Krefeld gestorbenen Freunde Fabrik­besitzer Dr. Heinrich Buff einen ehrenvollen Nachruf gewidmet. Ter Verstorbene, der ein Alter von 58 Jahren erreicht hat, war der Sohn des Physikers Prof. Buss in Gießen, der Neffe des Chemikers A. W. von Hofmann und ein Urenkel von Charlotte Kestner, geb. Buff, dem UrbilDc von Goethes Lotte inWerthers Leiden."

DieOpcrSamsonundDalila" von C. Saint- Sasns wurde am 28. September auch im Opernhaufe in Frankfurt a. M. aufgeführt; der erste Akt hatte nur einen Achtungserfolg, während im zweiten und besonders im letzten Auszug der Beifall beträchtlich zunahm. Es war eine gute, nur zuweilen im Tempo etwas schleppende Auf­führung; der neue Heldentenor E. ForchHammer als Sam­son, Frau Greeff-Andrießen als Dalila sangen vortrefflich und waren auch im Spiel ganz ihren Rollen hingegeben. Auf die Ausstattung war alles mögliche verwandt.

,JmbuntenRock", Lustspiel von Franz v. Schon - than und Freiherr v. Schlicht, fand bei seiner Erst­aufführung im Schauspielhause zu Berlin einen starken, doch nicht unbestrittenen Beifall. Eine Schonthan sche Lie­besgeschichte stellt die Verbindung her zwischen lustigen Szenen aus dem Soldatenleben, die für Schlichts glückliche Beobachtungsrunst teilweise ein gutes Zeugnis ablegen. Tie Aufführung war angemessen. . .

Felix Philippis SchauspielTas g r o y e Licht fand, wie man aus Amsterdam berichtet, bei, der ersten Auf­führung im dortigen Lyrischen Toneel freundliche Auf- nuhme. .

Der Leichenfeier für Zola in Paris werden nach Schätzung sozialistischer Blätter mehrere hunderttau­send Arbeiter beiwohnen. Die zu passierenden Straßen wer­ben von einer doppelten Reihe Polizei-Agenten und Mu- nicipal-Gardisteu besetzt werden, um Unordnungen zu ver­hüten. Tie gesamte Pariser Garnison bleibt am Beisetz­ungstage in der Garnison konsigniert.2ibre Parole" versichert, die Abteilung Soldaten, die an der Besetzung wegen seiner Eigenschaft als Ritter der Ehrenlegion teil nimmt, werde von einem Bruder Dc3, aus dem Dreysus- Prozeß bekannten Generals Öcrtier befehligt werden. Der Kriegsminister Andrs wird der Seid) en feier als Privat­mann beiwohnen. DerTemps" meldet, bap die Witwe Zola's den Exhauptmann Dreysus gebeten habe, dem

Leichenbegängnis Zola s nicht beizumohnen, da fie furchtet, daß feine Anwesenheit feindselige Kundgebungen Hervor­rufen werde. Auch der Polizeipräfekt selbst hege in dieser Hinsicht ernste Besorgnisse. Treyfus habe sich nach langem Widerstände dem Wunsche der Frau Zola gefügt. Die gerichtliche Untersuchung über die Todesursache hat heute begonnen. Tie gesamte Dienerschaft ist vom Untersuchungs­richter vernommen worden. Die Subskription für Er­richtung eines Denkmals für Zola hat bereits die Lumme von 10 219 Francs ergeben. - Die Pariser Meldung, daß Kaiser Wilhelm anläßlich des Todes Zolas em Kon» dolenz-Telegramm abgesandt habe, wird demen­tiert Zola, dessen Ehe kinderlos war, hatte, wie man weiß, ein außereheliches Verhältnis, dem zwei Kinder entsprossen waren, ein dreizehnjähriger Knabe und ein elfjähriges Mädchen. Tie Mutter der Kinder, welche dem Ehepaare überall hin folgen mußte, ist ebenso bescheidener Herkunft wie Frau Zola selbst, die sich bei mehreren Ge­legenheiten der Kleinen liebevoll annahm. Es heißt, der Vater, der für die Erziehung ausgiebig sorgte, habe die Zukunft der Mutter und der Kinder durch Lebensversicher­ung sicher gestellt.

Eine deutsche Akademie. Der Gedanke, ob es sich empfehle, im Interesse der deutschen Sprache und Litte- ratur wie ihres Ansehens gegenüber den anderen Wiflen- ratur wie ihres Ansehens gegenüber den anderen Misten- schäften und Künsten eineDeutsche Akademie" zu gründen, wie Frankreich seineAcademie francaise" besitzt, ist feit Jahrzehnten ab und zu aufgetaucht und hat namentlich in letzter Zeit durch ein von Weimar ausgegangenes Pro­jekt unsere akademischen litterarischen und litteratur-sreund- lichen Kreise lebhaft beschäftigt. Dieser Umstand sowie die überaus große Meinungsverschiedenheit auf diesem Ge­biete, namentlich aber die Wichtigkeit der Frage für unser gesamtes geistiges Leben hat Karl EmU Franzos bewogen, eine Reihe hervorragender schriftsteller, Litterarhistoriker und Kritiker um Aeußerung ihrer Meinung zu ersuchen. Es werden zunächst zwölf Gutachten mitgeteilt, von denen sich sechs für, sechs gegen die Sache aussprechen Diese Äußerungen sind nicht blos durch Den Gegenstand, .andern auch durch den Jnhalr, wie nicht minder auch durch die Persönlichkeiren ihrer Verfasser von großem Jntereste. Paul Senfe spricht sich auf das Entschiedenste gegen den Plan aus, den er einunglückliches Projekt" nennt. Hingegen spricht Ernst v. Wild enb ruch sich aus das Entschiedenste ur eine derartige Akademie aus, von Der er sich im Qn- tereffe des Staates wie der Litteratur, wie er im einzelnen:

auösührt, segensreiche Wirkungen verspricht. Wilhelm! Jensen ist ein energischer Gegner des Planes, während Rudolf v. Gott schall eine derartige Akademie für höchst wünschenswert hält. Adolf W i l b r a n d wieder glaubt, daß eine solche Akademie etwas Undeutsches wäre, und führt aus, daß er sich derAcademie francaise" selbst bann nicht freuen würde, wenn er Franzose wäre. Im scharfen Gegensatz dazu betont Ferdinand v. Saar, eine solche: Institution müsse durch die deutsche Regierung und durch einenMachtspruch von höchster Stelle" geschaffen werden. Auch von Den beiden Dichtern der jüngeren Generation^, die zu Worte kommen, spricht sich der eine, Richard Deh­rn el, gegen, der andere, Karl Busse, für den Plan aus. Energisch nimmt ferner Eduard v. Hartmann gegen die Absicht Stellung, ebenso Paul Lindau, während sich Pro­fessor Adolf Hausrath in Heidelberg auch alsGeorge Taylor" als Romanschriflsteller bekannt, und ein hervor­ragender Litterarhistoriker, Professor F. Kluge in Frei­burg im Breisgau, ganz entschieden für den Plan aus­sprechen. Die Stellungnahme der Einzelnen in dieser Frage ist so vielsagend und charakteristisch wie nur möglich.

Zur Verteilung der diesjährigen Nobel- Preise. Am 10. Dezember werden die fünf Preise der Nobel-Stiftung von je 170000 Mark zum zweiten Male zur Verteilung gelangen. Nach den Bestimmungen des Testators werden die Zinsen des Millionenvermögens in fünf gleiche Teile geteilt, jeder beträgt ungefähr 170 000 Mark, die folgendermaßen verteilt werden: demjenigen, der auf dem Gebiet der Phvsik, auf dem Gebiet der Chemie, dem der Physiologie oder Der Medizin die wichtigste Ent­deckung macht, Demjenigen, Derim Sinne des Idealismus" das hervorragendste litterarische Werk veröffentlicht, dem, der das Meiste und Beste für das Werk der Brüderlichkeit der Völker oder für die Beseitigung oder Verminderung der stehenden Heere ober für die Verbreitung von Friedens- Kongressen" geleistet hat. Im vergangenen Jahre erhielten bekanntlich Preise: Prosesfor v. Röntgen, für Physik Jakob van t'Hoff für Chemie, Prof, v- Behring für Medizin, Sully Proudhomme für Litteratur, und Fr6d Passy und Henri Tunant je zur Hälfte für Friedensbestrebungen. Heuer haben die Anwartschaft Marconi, Lord Lister, Baccelli, Tolstoi, Sienkiewicz, Björnson, Gerhardt Hauptmann und Heinrich Frenssen. Björnson durfte aber doch wohl nicht in Betracht kommen, weil er selbst zum Preisrichter-Kolle­gium gehört.

Berlin, 3. Dlt Ter Schachmeister Walörodt ist heute hier gestorben.