Aus Stadt und Kand
^ keineswegs unbeachtet blieb, sondern von der Putzfrau, anlbei Spiegelslust, ein Duell auf krumme Säbel zwischen , Es soll wegen der beiden Duelle
der Unfall ereignet. Auf der ganzen Straße hatte, soweit man wahrnahm, sonst Niemand gestreut. Nach einer spateren
erhabene Alpenwelt, um sich dann zu ihren Füßen zum lecker wünschen sei, daß bald dem Bau einer Turnhalle näher ge- bereiteten Festmahle niederzulassen. Tyroler Zitherklänge und treten würde. Ein Tänzchen, das bis zum Morgen dauerte, was das Bergvolk sonst an fröhlicher Ehrung der Frau I den vergnügten Abend.
Musika kennt, klangen aus einer nahen Alpenhütte und halfen Pohl-Göns, 2. Febr. Gestern wurde unsere Jagd von bald die Stimmung heben; nicht zum wenigsten trug ein I neuem verpachtet. Sie ging für den jährlichen Pachtpreis höchst spaßhaftes Alpenpanorama und manche andere lustige ! 195ö Mk. an Kaufmann Hermann Wießler aus Butz-
Ueberraschung dazu bei. UngeheurerHeiterkeit, so sagt das launige ^er seitherige Pachtpreis betrug jährlich 630 Mk.,
Programm in Versen, war dieses Stiftungsfest geweiht. Nut ! beträgt der Pachtpreis in den nächsten 9 Jahren Kling und Klang, mit Sing und Sang, so gmg's den ganzen gpf. mehr wie in den vorhergehenden 9 Jahren.
Abend lang. Manches kräftige Lart, manches, schliche (zarbeutkich, 3. Febr. Gestern Abend feierte der Ge-
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Alpenoereins Ziele und Zwecke hin, seine Existenzsahigkeit flössen die Stunden dahm.
glänzend erwiesen. Sein Bestand an Mitgliedern dürfte in tt Lich, 3. Febr. Der gestrige Vortrag des Sekretärs der diesem "fahre die Zahl 100 erreichen: er unterlag, besonders Handwerkskammer, Engelbach aus Darmstadt, im Steln'schen l wegen häufiger Versetzung seiner Angehörigen, wohl kleinen Saal war gut besucht. Der Redner sprach über die Em- _ ? . n •____< cir..x. I ’x. 4___ihrs ><iiinmmpnlpbnnrt imn
Jm^Kaiserhos findet morgen abend ein Dr. Heinrichs konstituierte sich der Verein, dem bereits 26 Ä ein dieser Stelle besonders hiesige Landwirte beigetreten sind. Weitere Anmeldungen von (tu |cu Mitgliedern aus den umliegenden Orten stehen bevor. Außer
Unsall infolge Gl°tteis-S. Zu der in unserer gestrigen Obcrhörgern gehören dem Verein an die Orte Eberstadt,
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Vors.: Aeußerten Sie sich nicht einmal abfällig dahin, daß man die Anlagen neuer Fabriken zu hastig und KU ö- - -
kostsvielig betreibe? — Angekl.: Ja, m allgemeinen Rede- ' en aber seine Tendenz war stetig steigend. Auch richtungen der Handwerkskammer, ihre Zusammensetzung und
Wendungen. Schmidt ^agte mir aber: Decken wir lieber ch 9 - Zuwachs an Vereinsgenoffen. Aus der Kosten, und ihre Wirksamkeit im Interesse des Handwerks. räenÄ LsL I M^nS^ die Sektion" in "den 5 Jahren Ai^ Schlüsse seiner Ausführungen fügte er die Bitte an die
summen" — Bors.: ' Trauten Sie Schmidt zu, daß er ihres Bestehens 56 Haupt-Monatssitzungen abhielt, in welchen Bestrebungen der Kammer möglich t zu urtterstutzen. Den fingierte Dividenden ausschütte? — Angekl.: Das um so 52 Vorträge gehalten wurden. 60 Sektions-Ausflüge wurden klaren Ausführungen des Vortragenden dankte die Versamm- weniger, als ich an meinen Trockenapparaten fast so viel I unternommen ins Lahn-, Bieber-, Dill- und Weilthal, ins l lung durch lebhaften Beifall. .
verdiente wie die Dividenden erforderten. — Bors.: Sie Hinterland, in den Vogelsberg, Rhön, Taunus und Wester- § Grunberg, 2. Febr. Unserer Atotiz m ^tr. ^6 über sollen in Ihren Briefen mit Schmidt eine sehr freimütrge ^. ße Anzahl von Mitgliedern besuchte das deutsche das Vermächtnis des Rentners Oehl an die Stadt Sprache geführt und gesagt haben. Sie hätten sich Beide ^rreichische Alpenaebiet; auf den jährlichen General- Grünberg, ist noch hinzuzufühen, daß die Zinsen von nichts vorzuwerfen? — Angett.: Dabei dachte uh mir ' ( » /München, Nürnberg, Passau, Straßburg, 10 000 Mk. zur Unterstützung Bedürftiger und du der übngen
nichts Schlimmes. — Bors.: Waren nach ^hrem Dafür-LJ , J? <. Sektion durch Mitglieder vertreten. — Nach- 10 000 Mk. dazu verwendet werden sollen, um unbemittelten ÄSZÄS dfÄTÄXÄ« noch aus der Schul- entlafieuen Jungen d.e Mögstchk-st zu bi-t-n, Tochteraktien zu ersehen war? — Angekl.: Das verstand eine photographische Aufnahme gemacht worden und em solenner durch Erlernung eines Geschäfts tüchtige Glieds der mensch - ich nicht, ich verließ mich ganz auf meine Kollegen. — Frühschoppen mit Damen vor sich gegangen war, von dem lichen Gesellschaft zu werden. Der Ende Dezember ver- Vors.: .haben Sie nicht Schmidt empfohlen, Ihre B r ie f e I g^ch dem Ehrenmitglied, Geheimrat Dr. Gareis-Königsberg storbene Kirchenrat Pu l lm ann, dessen Verdienste um die zu verbrennen? — Angekl. (stockend): Ich habe nach Gruß in Erwiderung des {einigen übermittelt worden, Gemeinde der Stadtoorstand seinerzeit durch Ueberreichung dem Zusammenbruch der Leipziger Bank auf einen Brief ^reinigte sich eine Anzahl der Festgenossen nochmals zu einem des Ehrenbürgerbriefes würdigte, stiftete der Stadt Grünganz nebenbei mit Bleistift geschrieben, Schmidt möge - . - ben Gleiberg. Damit schloß das wahrhaft berg ebenfalls 5000 Mk. Das Kapital soll zur Unterhaltung
etliche Briefe, nicht etwa alle, verbrenneu Ich hatte a fröhliche Fest, von dem die Phantasie des Programm- einer Gemeinde-Krankenschwester verwendet werden.
nur^eine a^lgemcllu Bemerkung ^ohne besondere Bedeutung, verfasiers träumte: .§ Butzbach, 3. Febr. Der hiesige Arbeitec-Unterstutzungs-
P;o ■„ -.Kiih-pminn frhripB Nicht Ui Aeonen werde vergeßen oerem veranstaltete gestern Abend im „goldnen Löwen" einen
J ... ~ .4 ‘. n p p f i in i rt nmr hunrfw Das Stiftungsfest von Oberhessen. schönen Vereinsball, der auch von Nichtmitgliedern zahl-
Der Ailgetlagte^chulze-Dellwig war durch Fud Der Mannerturnverein veranstaltet am Donnerstag mQr fröhr;Zr Stimmuna blieben die
terungsproben mit Trockentrebern auf semem Landgut imsi Gießener Festsaal (Me Leibs sein Maskenkränzchen. besucht war. Zn fröhlicher Stimmung vtteven die ^abre 1891 mit der Akt.-Ges. für Trebertrocknung in 23e»Pm t. , x a ™ 1 sJ Z Ls meinen Teilnehmer bis zum Morgengrauen vergnügt bei-
rührung gekommen. Der gute Eindruck, den Schmidts Per- ^ch den bis fetzt getroffenen .-lnordnunge , sammen. — Seit einiger Zeit wird vielfach über die wenig
fönlichkeit' auf ihn mackste, aber auch günstige Auskünfte m feder Beziehung cm gelungenes un 4^ h hohe Leuchtkraft unseres elektrischen Lichtes geklagt,
seitens des Direktors des Dortmunder Bankvereins und fcheS FastnachtSvergnugen zu werden, j . Man warzuerst der Meinung, die kürzlich erfolgte Anschließung der Dortmunder Unionbrauerei bestärkten ihn, sich rn tung weit ribertreffen wird. Die hunger Jahns werden! Zellengefängnisses sei die Ursache der Lichtschwäche. Nun größerem Maßstab un bei* äu 6cteihgerL Leigen fie nu^t nut m be^eb(chft abei: festgestellt worden, daß letztere durch stellenweisen
Obwohl er von finanziellen Dingen nichts verstehe, fei er zu Ehren verhelfen, sondern auch im Familienkreise den Mit- K, elektrischen Stromes nach feuchtem Boden hervor- aus Schmidts Veranlassung in den Aufsrchtsral emgetreten. gliedern recht herrliche und schöne Feste bereiten können.
Die Frage, ob er jemals die Bücher geprüft habe, beant- »» Krieaerkameradschaft Hasfia. In den Landesverband gerufen wiro.
wortet er mit einem: „Bewahre, wie sollte ich das L Krieaerkameradschaft Hassia wurden der Kriegerverein Oberhorgeru, 2. ^-ebr. Dieser Tage hat hier eme land- tönnen!" Einmal schickte er zur Revisionemen Der- Petterweil mit 27 Mitgliedern und der Krieger-Militär- wirtschaftliche Versammlung stattgefunden zur Gründung1 emes wandten nach Kassel der davon mehr verstand, liefet ^et & e 19 aufqenonnnen unb el:f^el:er 3u^^tueL•eln5 für Rindvieh Simmenthaler Raße. Auf Angewann von der Revifivn einen fo günstigen Emdruck, . Rerirk Vilbel lebterer dein Berirk Friedberg -uqeteilt ! l-'egung des Oekonomierats Leithiger und des Kreisamtmanns
er sich sofort ebenfalls mit einem anfehnlichen Betrag dem Bezirk Vilbel, letzterer dem Bezirk ^rieoocrg yugeleui.o« an der Treber-Ges. beteiligte. Sein eigener Besitz an ’* Konzert.
Treber-Aktien betrug anfänglich Mk. 70 000. Schulze-Dell- Bierkonzert statt, auf das au wig kaufte bis 1898 fortgesetzt hinzu, beim Zusammen- hingewiesen sei.
bruch hatte er noch Mk. 670000. Bon Glückstadt besaß er •* £-■;-* ,M|V1ÖV wwwl|l„„ - - -,w v
ML 150 000, von Nantes Frs. .25 000; als er von bem giummec unter dieser Spitzmarke enthaltenen Notiz wird uns Holhemi, Dorf-Gill und Langgöns.
Reklamebericht aus Nantes Kenntnis erhielt, verlangte, er I „ Seiten des betr. Hausbesitzers mitgeteilt, daß die Auf- Marburg, 2. Febr. Wie jetzt bekannt wird, fand in Wt <ch« | forbcrung bei Schutzmanns zum Bestreue» d«S Fußsteigs | letzter Wache abermals in der Nähe unserer Stadt, im $ßalbc
»Sen a°&ffe*>dbef<*U?r$«ttrom i" allen sie gerichtetwar, und i>"ur nach deren Angabe so fort, I zweiS^dierenden statt.
Icheirken zu dürfen. l befolgt wurde. In der kurzen Zwischenzeit hatte sich leider I gerichtliche Untersuchung emgeleüet fern.
— Angekl.: Nur geringfügige Sachen, weil Schmidt manch- sich um -ine wohl ziger Bank für ein^Finanzgenie ersten Ranges hielt, hatte Lsi nur unter genauer ^iiellenang - „ »- * von Schulkindern gemachte schleife.
gesagt, Schmidt sei ein phänomenaler Mensch und machel Gießen, 4. Fcbru r -- •• Hessische Lavdeslotterie. Bei der heutigen Schlup
alles allein. — Präs.: Hielten Sie die Tochteranlagen für | •* DaS Großh. Ministerium der Justiz hat an sämtliche Ziehung der 6. Klasse fielen auf folgende Nummern Prämien
rentabel? — Angekl.: Durchschnittlich ja. Otto berichtete Justizbehörden des Landes ein Rundschreiben erlassen Gewinne: Prämien zu 50 000 Mk. und Gewinne zu nur, daß einzelne Mängel noch immer nicht beseitigt wären. nachstehender Bestimmung: „Wenn gegen emen Cffijicr 400 Mk. auf Nr. 10694 (Bensheim), 16984 (Darmstadt), , Kaufmann Richard Schlegel, stellvertreteiider Bor-Beurlaubtenstandes auf zeitigen Verlust der bürgerlichen 19340 (Offenbach), 18427 (Sprendlingen), 22115 (Mainz), Deuber des AufiichtSrats, schlreßt s>H den Auslageri al - ffi.„nrc*tc oder auf eine härtere We.se rechtskräftig erfannt 28114 Gonsenheim). - Prämien zu 40 000 Mk. und ®e.
do?7on^7n7/V "°rden ist, so ist das Urteil in beglaubigter Abschrift »n- zog Mk. auf Nr. 2541 (Worms), 87Sb Wroß-
berichte in den Sitzungen des AufsichtAats^keine Rede ge- mittelbar dem Präsidenten des ReichS-M.litargerichts zu 3immcrn und Groß.Umstadt) 254^ (Worms), S20S7 Mfien- wesen sei, Schmidt diese vielmehr immer gleich fertig mit- übersenden. bach), 40888 (Worms). — 15000Mk. aus^Nr^^40523 (Mainz),
gebracht habe. Seine Bekanntschaft mit Schmidt datierte •* Von der Eisenbahn. Im Gruppen- und Wechfel-l 5000 Mk. auf Nr. 14328 (Mainz), 18551 (Michelstadt),
aus dem Jahre 1876. Beide waren Freunde im besten verkehr der Preußisch-Hessischen Staatseifenbahnen, im Binnen- — 3000 Mk. auf Nr. 13444 17865 23237. — 2000 Mk.
Sinne des Wortes und standen auf dem Duzfuß. Von der verkehr der Königl. Militär-Eisenbahn und der Reichseisen- Qllf Nr. 5282 11801 25243 29624 34874 37662. —
Vorstrafe Schlegels erhielt Schmidt indessen erst vor 5 ^hnen in Elsaß-Lothringen, ferner im Militärbahn-Staats- 1000 Mk. auf Nr. 5558 7054 8790 18006 18334 21807
oder 6 Jahren Kunde. Eine, Prüf ungder Bücher nahm ^ahnoerkehr und im Reichsbahn-Staatsbahnverkehr, sowie un 23434 26770 27684 30640 32202 35170 39713 41319.
niemalä oor. — bejogm ©ie SanJ^^^^ bct staatScifcnba()nen mit _ B0Q auf Nr. 416 1158 10913 12319 16609
60000 9)17 ' tourte^ür ^en Tetamt™1'Vumdltsrat t>cr Oldcnburgischcn Staatseifenbahn und mit ber totattan 18072 22212 22376 22617 25112 26488 27646 34859
6M 000^rr' in R-s-rve^-stellt wett die Angriffe der Kon-st-mp-n der Breslau-Warschauer Eisenbahn, ,erner ,m z.zz7 gg7zg 87082 40435 41902. (Ohne Gewahr.) kurrenz damals ganz besonders heftig waren. — Bors.: Be- Frankfurt—Hessisch—Südwestdcutschen, Hessisch-Bayerischen, $eji6roec6feL Di- Villa Moltkestraße^8, bisher Victor kamen Sie Tochteraktien'in Zahlung? Angekl.: In Zahl- Frankfurt—Gustavsburg usw. Bayerischen, Württemberg May gehörig, wurde von der verwitwete Frau Geheimrat
img niemals. — Vors.: Hatte die Gesellschaft den Werken Südwestdeutschen Verkehr und Süddeutschen Prwatbahnver- aöhlein für 54 000 Mk. käuflich erworben. Ausbeuteziffern garantiert? — Angekl.: Nach einem ^hx ,vird für Eis in Wagenladungen von mindestens 10 t •* Jagdverpachtung. Die Kesselbacher Gemeindejagd Schema, das mir einmal zu Gesicht kam, waren diese so ^r bei Frachtzahlung für dieses Gewicht von jedem Wagen ^de für 350 Mk. pro Jahr an Ferd. Hag vom Neuhof minimal, daß man der Konkurrenz gegenüber nicht auf- allgemeiner Ausnahmetarif zu den Sätzen des Ausnahme- b(.i Frankfurt a. M. verpachtet. Bisher war Baron Fritz treten konnte. JtarifS Wegebaustoffe für die Zeit vom 1. Februar bis cm*L Rabenau mit 320 Mk. Jahrespacht Inhaber der Jagd.
Der Angeklagte war seinerzeit in Nantes gewesen und ^Eßlich den 31. Dezember eingeführt. ** Von der Eisenbahn. Die Prüfung zum Stations-
^atte dort nach l'e^ncr Aussage die Ueberzeugung gewonnen, .. Ludwig- und Alieeftistuu, (Verein zur Unterstützung ^rsteher haben aus Oberhessen bestanden: di- Statwns- »on mhti^Tten^ 20 E ^Dividendc Be^ilä? w?r er nder Hinterbliebenen von hessischen Volksschullehrern) sind imll,s-,stenten Stamm zu Friedberg und Walther zu Gl-b°n. an d?m^Ünternebm?n in^RMland Bosnien, Italien uswl abgelaufenen Jahre 200 hessisch- Lehrer neu beigetrettn. x. Lollar, 3. Febr. Gestern Abend feiert- der hiesige Die ewige Geldknappheit in ben Kassen der Gesell- Die Ursache dieses erfreulichen Zuwachsesdürfte m der Er-kurn^^erein sein Winterfest. Der geräumige Saal schäft habe bei ihm umso weniger Bedenken erregt, als Höhung des Sterbegeldes bis zu 1000 Mk. liegen. des Vereinslokals „zur Traube" war bis zum letzten Platz
ihm Schmidt einen Brief der Hamburger Bankfirma Beeren- *» Das 5 jährige Stiftungsfest der Sektion Oberhessen des l^Mt. Die Feier wurde eingeleitet durch einen Aufmarsch berg, Goßler u. Co. zeigte, in dem sie einen Kredit von Deutschen und Oesterieichischeu Alpeuvereins. Ein Fest in 5en unb Freiübungen der Zöglinge und darauf der aktiven Turner. Mark 1 Million anbot. Aecepte gab Schlegel etwa Mark en feierte am Samstagabend die Sektion Oberhessen des MZdann folgte das Turnen in Riegen sowie Schauturnen 133 000 her. Das Geschäft mit der „Berliner Finanz- und Dechen un^ Österreichischen Alpenvereins, um sein 5 jähr. <gocf Barren und Reck, woran sich noch ein SecaritonS» Handelsztg/'habe für ihndas ^erloren,n^tz^ Stiftungsfest zu begehen. In langen Vorbereitungen war j ber bei bengalischem Licht von 32 Turnern
28 Ln die AL der Saal des Cafe Ebel zu emer Tyroler Landschaft u^e- .^gefühtt wurde, von denen 16 als Mädchen verkleidet
sichten d-^locht-rgesellMften so glänzend schienen, mußte staltet worden; unter Künstterhand waren rings.iNi Gletscher roaten. Die Begeisterung die bei uns für dw Turnerei herrscht, es Ihnen da nicht wie ein Geschenk an die Gesellschaft Felsen, Schluchten und Brucken entstanden, die m der That I .um Teil den guten Erfolgen unserer Mannschaft auf der dünken, daß Sie die Aktien zum Parikurs begaben? — An- wohl geeignet waren, die Täuschung hervorzurufen, man fei I [e^en Gauturnfahrt, insbesondere aber der Aufopferung un- gell.: Tas ronnte ich nicht behaupten. Wir als Großaktio- im Fluge in die Tyroler Berge versetzt. Oben auf steiler bewährten 1. Turnwarts, Gerh. Rohrbach zuzuschreiben, näre der Treber-Ges. hatten alle Ursache, die Fusion, von Höh' zeigte sich denn auch die Schutzhütte, deren Errichtung Festrede wurde vom 1. Sprecher Schmidt gehalten; es der wir Großes erwarteten, zu beschleunigen. bie Sektion in zäher Energie anstrebt. Unter der Führung ^gten noch mehrere Ansprachen, in denen hauptsächlich her-
Der Angetlagte Ernst Otto-Dortmund war bis 1877 echtster Tyroler unternahmen die zahlreich von nah und fern vorgehoben wurde, daß durch die Turnerschaft dem Vater- Brauer, kaufte sich dann eine Brauerei in Dortmund, und yerbeiqeeilten Mitglieder und ihre Gäste den Aufstieg in biefe t(mbe qute Kräfte erzogen würden und daß es für Lollar zu begann 1883 mit oem Verkauf von Trockenapparaten. Mit ' - a «■ - b - - - - - ■ - - * ”
Schmidt wurde er 1887 bekannt; im Jahre 1889 erfolgte bann auf Schmidts Vorschlag die Gründung der Akt.-Ges. für Treber-Trocknung, und Otto konnte dieser bald fein Patent für einen Trockenappart eigener Erfindung verlaufen. Der Erfolg dieses Apparates habe alle Erwartungen übertroffen. Von dem Bergmann-Verfahren habe, er von Anfang an die beste Meinung gehabt, und auf dessen endlichen Erfolg ittotz aller Angriffe und gelegentlicher Euttäuschuiigen fest gerechnet. Otto erklärt, an „4 bi§' Tochtergesellschaften als Mitglied des Aufsichtsrats beteiligt gewesen zu sein. Die Namen muß ihm der Vorsitzende erst ins Gedächtnis zurückrusen, und selblst hierbei ist der Angeklagte zuweilen im Zweifel. — Vors.: Haben Sie sich nicht alS Aufsichtsratsmitglied von Weißwasser um den Gang der Geschäfte bekümmert? — Angekl.: Durchiaus nicht. Ich war einmal vor vielen Jahren in Vossowska. Einmal fragte ich Schmidt: „Wie kommt es, daß ich da uuf einmal im Aufsichtsrat sitze?" Schmidt sagte mir: „Sie brauchen sickf!' um gar nichts zu bekümmern, das machen wir schon". Ich wurde einfach in die Verwaltung delegiert und bekam Beteiligungen aufgedrängt.


