Ausgabe 
3.11.1902 Zweites Blatt
 
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, 2. Nov. Dieser Tage wurde hier

a. 2).

nach Tarmstadt zurück.

* Professor Fuhr f. Der außerordentliche Professor

m sehr animierter Stimmung.

In der Arbeiter-Kolonie Neu-Ulrichstein befiuden sich gegenwärtig surUeu- resp. artxUfilei 76 SJtonn. |

* Zwei Riesenkälber schlachtete am Freitag der Metzgermeister Louis Schneider in der Neustadt. Die , Tiere, welche 34 Wochen alte Saugkälber waren, hatten

um des Maj ors v. H eyl iu ^des 78 Kilo Lebendgewicht, was einem Schlachtgewicht von

laden.

a. Mar bur g, 1. Nov. Die 37. Versammlung des Vereins kurhessischerTierärrte wurde heute morgen

Die Evangelische Landessynode, v.

Schluß.

K.B. Darmstadt, 1. Nov.

- Die Angestellten der Firma Adolf Baer feierten gestern Nachmittag im Philosophenwald ihr dies­jähriges Personalfest, wozu an Freunde und Bekannte Einladungen ergangen waren. Bei einem gemeinschaftlichen Kaffee wechselten Tanz und Vorträge ab. DaS }je|t verstoß

als sie darnach streben, den Mitglieder kreis zu erweitern werden zu wollen, um halb 12 uyr rairo von und den Umsatz zu erijö^n. h-rigen Schullokale Abschied genommen werden, woran, dann

Jubiläum. Ain 1. November waren 25 Jahre die Oeffnung, Ucbergabe und Uebernahme de» neuen i.^- verflossen, feit die Herren Julius Bräutigam von hier und bäudes erfolgen soll. EmFestessen ist für 1 Uhr im .Deutschen Wilhelm Wacker aus Wiescck, ersterer als Werkmeister, Kaiser^ vorgesehen. Der Neubau in unter der eifrigen Leitung letzterer als Niagazinier, bei der Firma I. Rothschild hier unseres tüchtigen Hauptlehrers Schindel erilanden, der stch beschäftigt sind. Eine allezeit korrekte Behandlungs.veise dadurch ein großes Verdienst um Alsfeld und um den we- senenS des Arbeitgebers, gewissenhafte Pflichterfüllung seitens werbestand erworben hat. .

der Arbeitnehmer haben hier ein Verhältnis geschaffen, wie sd. Mainz, 2. November. DaS peinliche Ren- eS angenehmer nicht gedacht werden kann und das am contre, welches sich vor einigen Wochen in einem Eüen- Iubiläumstage eine ganz besondere Weihe in Form klingender bahnwagen zwischen Mainz und Gr.-Ger au abspielte, M Anerkennungen an die Jubilare erhielt. nunmehr in der Voruntersuchung abgcschloycn und hat zu

- M~ ' Folge, daß sich fragliche vier Darmstädter Herren vor Der

hiesigen Strafkammer wegen Beleidigung des Sc.» Äerouer israelitischen Kaufmanns zu verantwonen haben. Die Verhandlung findet in der 2. Hälfte deS November statt und sind zahlreiche Zeugen von Mainz und Gr.-Gerau ge­

während des Burenkrieges die Zahl von Verbrechen in England abgenommen Hut.

Schalk Burger (der Vizepräsident von Trans­vaal) traf heute aus Kapstadt in Southampton ein und reiste nach London weiter.

D e w e t reiste heute von London über Southamp-

sohn. Populär ist die Musik zum Sommernachtstraum' geworden, und seine trefflichen Lieder erheben stets Herz und Gemüt.

** Hofnachrichten. Ter Geburtstag der Großfürstin Sergius am Sonnabend wurde in Tarm- stadt in der Großher^oglichcn Familie, welche ja soeben bis auf die Kaiserin von Rußland dahier vereinigt ist, besonders festlich begangen. Schon in den Vormittagsstunden wurden zahlreiche kostbare Blumenspenden für die Frau Großfürstin int Schlosse abgegeben, darunter befanden sich solche des Großh. Leibgarde-Regiments, des Dragoner-Regiments Nr. 23 Mid von Privaten. Am Nachmittag fand im Schlosse Großh. F-Unilientafel, welcher auch die .? rrschasren des Gefolges beiwohnten, statt. Besonders festlich gesia -le sich auch die Ex-travorstettung. im Theater, welcher fstrntUche

Fürstlichkeiten beiwohnten. Gestern mittag 5 Uhr trafen I die Prinzessin Adolf zu Sch au mb urg-Lipp e zum Besuche des Großh erzo glich en Hofs hier ein. Bei der | Jagd auf dem Besitzt' * der Gemarkung Pfeddersheim wurden pafen und|*65 Rl[o entspricht. Ein Kalb mit 40 Kilo Schlachtgewicht JpüBnßr erlegt in 4 Kesseltreiben. ^r ! kommt in unserem Schlachthause selten vor. Tie Beamten

mit^oFge mit Ex tranig direkt von Tarm stadt über Worms deS Schlachthauses erinnern Nch nicht, solche Riesenttere ge- biö Pfeddersheim gefahren, und der Großherzog kehrte halb sehen zu haben. Tie beiden Kalber stammen au8 Reimers- 5 Uhr nach Schluß der Jagd ebenso zurück. Prinz Heinrich Hausen bei Gladenbach, von Preußen blieb mit einer größeren Anzahl der Iagdgäste, Leihgestern darunter auch Exz. v. Lindequist, bei dem Jagddmer in ~ '

in Worms, Hotel Alter Kaiser, und fuhr erst 10 Uhr 31 Min.

unter allgemeiner Beteiligung der Veteran Laux aus den Feldzügen 1866 und 1870/71 durch Dekan Strack zur letzten Ruhe gebettet. Der hiesige Kriegerverein und die Veteranen Ä _ f ... , .von Großen-Linden gaben ihm das letzte Geleite. Die

Stadtv. ^r. ijerbinanb Fuhr ist heute morgen (£inroeibung unseres SchulhausneubaueS ist auf

Vi b Uhr verstorben. Da es ein spezieller Wunsch des Ver- Sonntag geplant. Die Bauleitung befand sich in

ftorbenen gewesen ist, in aller Stille beerdigt zu werden,undk Händen des KreisstraßenmeisterS Rohrer von Gießen, er sich jeden Nachruf verbeten hat, so muffen wir zu unserem $a§ Qebäube enthält einen Schulsaal und eine Lehrerwoh- Bedauern davon absehen, der vielfachen und großen wißen- unb ist so eingerichtet, daß später ein gleich großer schastlichen und komunialen Verdienste bcS Verstorbenen on k(üge( angebaut werden kann.

dieser Stelle zu gedenken. /X Lützellinden, 2. Nov. Hier ist für die nächste

** Die Rechtsanwälte Dr. Arthur Osann II. unb I Qeit Bau eines neuen Schulhauses in Aussicht Dr. Hugo Bender in Darmstadt wurden, unter Eufredjt- genommcn; dasselbe soll 4 Säle und eine Lehrerwohnung erhaltung ihrer Zulassung am Landgericht der Provinz Starken- erhalten, während man beabsichtigt, baS alte Schulhaus in bürg, zur Rechtsanwaltschaft am Oberlandesgericht zugelassen. Lehrerwohnungen umzubauen. Tie hiesige dreiklassige Schule

~ Personalnachnchten. Se^ k. Hoheit der Groß-kf info( bc3 Lehrermangels seit Jahren nur zwei Lehr- Herzog hat den Oberlehrern Dr.OttoWeimar m Gieße n,k^ |oba6 Quf eine über 100 Schüler kommen.

Dr. Georg Grein, Dr. Ferd. Wämser m Darmstadt, Dr. Wißmar, 3. Nov. Gestern abend gerieten hier

^afob Klaffert in Mainz und Dr. Karl Schnell c r I tnel)cece junge Burschen in Streit, in dessen Verlauf einer in Heppenheim den Charakter als Professor verliehen. ber Streitenden zum Messer griff. Er verletzte einen ~ Selbstmord? Vor einiger Zeit zog sich em Student Gegner derart, daß sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genom­men hier bei einem Sturz vom Rade einen Schabelbruchl werden mußte. Der Thäter wurde in seiner Wohnung, zu- Seit Freitag ist er von hier verschwunden. Man ver- roobin sich geflüchtet, festgenommen unb geschloffen ms mutet, baß er einen Selbstmorb begehen will. Tie Furcht Gefängnis abgeführt.

vor Unterbringung in eine Heilanstalt soll ihn zu einem § Butzbach, 2. Nov. In unserer Stabt fanb heute solchen Schritt getrieben haben. Bis jetzt hat man kerne Spurbcn Gießener Superintendenten I). Pete rsen in Ge- von dem Verschwundenen gefunden. genwart von Mitgliedern des Kirchen- und StadtvorstandeS,

** Konzert-Verein. Am nächsten ©onntag, ben joro|e zahlreicher Angehörigen ber Gemeinbe, eine Kirchen-

9. November, beginnt ber Konzert-Verein seine dieS-k.^^j^n statt. DaS Ergebnis ber Prüfung war ein jährige Thätigkeit mit einem hochbebeutsamen Orchester-I günstiges. Anläßlich dieser erstmaligen oberhirtlichen Funktion Konzert unter Mitwirkung ber Altistin Fräulein Leib-k^ Geistlichen hier brachte unser Gesangverein .Orpheus- Hecker. Das im Inseratenteil vollstanbig wiebergegebene k Gotteshaus einen erhebenben Gesang zum Vortrag. Am Programm macht em besonberes Hervorheben bes musikali- L^nh veranstalteten derselbe Verein und die v2iebertafcP- schen Wertes der dann aufgeführten Werke überffuffig. k^^ unter Mitwirkung mehrerer hiesiger Musikkräfte ein Brahms, Gluck und Schumann bedürfen keiner weit-k^ohlthätigkeitskonzert im »Hessischen Hof- zum schweifenden Empfehlung mehr, deren Tonschöpfungen sind Besten deS Kirchenbaufonds. Die Veranslattirng erfreute sich feit Jahren Gemeingut aller. Vielleicht können wir aber die ob be§ ^önen Zwecks eines recht guten Besuchs.

Akademische Fest-Ouverture von Brahms hervor- Griedel (bei Butzbach), 1. Nov. Die Feld­

beben, muß doch dieses Kunstwerk in der Urnversitäts- tzerelnigung in unserer Gemarkung kommt nunmehr zur stadt Gießen ganz besonders interessieren. Diese tm Jahre Ausführung, nachdem sich von im Ganzen 800 Grundeigen- 1880 komponierte Ouvertüre wurde am 4. Januar 1881 tümern mit 725 Hektar Land, 88 Grundeigentümer mit 400 erstmalig in Breslau in Anwesenheit des gesamten Senats Hektar dafür erklärt haben.

der Universität aufgeführt. BrahmS dirigierte selbjt, es m Friedberg 2. Novbr. Für den Entwurf deS galt feinen Dank auszudrücken für die Ehrenpromotion zum egerbenfmalö ist nun die Entscheidung gefallen. Die philosophischen Doctor. Mtt wuchtiger Kraft, zum Teil aber Kommission, der auch die Professoren Hofmann und auch mit feinem Humor, hat Brahms eine Anzahl musikalisch Bornesl»Darmstadt angehören, hat sich für den Entwurf schöner Studentenlieder verwoben, ohne diesen zu breiten Hartig und Hammerstein entschlossen. Derselbe zeigt Raum in seinem Kunstwerk zu gewähren. Selten wohl hatk^^ bag Antlitz des KriegSgotteS und einen jungen Krieger, ein Künstler glänzender und genialer für eme Ehrung ge- ber baS Denkmal mit Kränzen schmückt; die Rückseite wird I dankt. I bie Namen der Gefallenen aufnehmen, während an den

Seiten die Reliefs Wilhelms I. und Ludwigs IV. eingefügt I wird. Oben darauf sitzt der Reichsadler. Dieser Entwurf wird jedoch den Voranschlag von 16 000 Mk. überschreiten; es schweben deshalb noch Verhandlungen, und gestern abend sand Beratung statt. Noch im Winter sollen die Arbeiten beginnen, den Grundstein gedenkt man an Kaisers Geburtstag zu legen, die Einweihung ist für Juli 1903 geplant. DaS Denkmal wird aus Muschelkalk und die Reliefs und Figuren in Bronce auSgeführt. Die hiesige Gewerbe-Aka­demie, verbunden mit Technikum, hat letzte Woche ihr Wintersemester begonnen. Trotz deS kurzen Bestehens ist die Zahl der Hörer bereits auf ca. 300 gestiegen, sodaß im nächsten Jahre ein Neubau erforderlich ist. An dem In- ftitut wirken außer dem Direktor Schmidt neun ständige Lehrkräfte. Em Stromer Übersiel dieser Tage ein kleines Mädchen in unsittlicher Absicht. Der Vater und em anderer Mann erwischten den Verbrecher, welcher angiebt, | betrunken gewesen zu sein und von der Thot nichts zu

kcm nach Südafrika ab. Both<r und Delorey Kütten sich zur Verabschiedung eingefunden. Ms Tewet das Hotel verließ, wurde er von freundlichen Zurufen bearüßt, und auf dem Bahnhof sammelte sich eine größere Volksmenge um ihn und viele Damen schüttelten ihm die Hand. Eine | Dame überreichte Tewet einen Veilchenstrauß, der ihn etwas in Verlegenheit setzte. Ms der Zug abfuhr, wurde dreimal 5)urrah aerufen, wobei Dewet dankend lächelte. Tewet begiebt sich direkt nach seiner Farm bei Heilbronn. Botha und Delorey werden noch einige Zeit in London bleiben.

Paris, 2. Nov. DieAgence Hovas" meldet aus Aden von heute: Da die italienische Regierung die von der Türkei in der Angelegenheit der gegen ihre Staatsangehöriaen verübten Seeräubereien angebotenen Garantieen nicht für ausreichend erachtet, hat das ita­lienische Geschwader die Insel Midi beschossen.

Wie verschiedene Blätter wissen wollen, beabsichtigt die königliche Familie von Dänemark sich dem­nächst nach Mentone zu begeben und dort einige Zeit zu verweilen. Ter Zar soll der königlichen Familie in Men­tone einen Besuch abstatten.

Rom, 1. Nov. In Genua veranstalteten die So­zialisten gegen das demokratische BlattCaffaro" große Kundgebungen. Sie zertrümmerten durch einen Stein­hagel alle Fenster und versuchten in die Redaktions­räume einzudringen. Ta keine Polizei erschien, gab der Direktor des Blattes, der Dichter Gustavino, sechs Re­volverschüsse ab, worauf die Menge auseinander­ging. Tie Polizei stellte sodann die Ruhe wieder her.

Petersburg, 2. Nov. DerRegierungsbote" giebt bekannt, der Kommandeur des .Gardekorps, Generaladju­tant Großfürst Paul Alexandrowitsch, sei aus dem Dienste verabschiedet worden.

Kapstadt, 1. Nov. Ein amtliches Telegramm des Hauptmanns Wood, der die gegen herumstreifende Banden von Damaraleuten im Kenhardtdistrikte ausgesandte Ex­pedition befehligt, lautet folgendermaßen: Woriscop, 23. Okt. Ich fand ein Hottentottendorf auf einer großen Insel in der s))e von Juleisfurt. Die Eingeborenen flüchteten auf deutsches Gebiet. Ein Hottentotte wurde durch deutsche Patrouillen erschossen. B a ck h o r st mit 15 Begleitern befindet sich in den Bergen auf deutschem Gebiet. Er wird von deutschen Trup­pen verfolgt. Ich säuberte die Gegend von Seouit- drift bis Onseepkans vollkommen. Ich bin jetzt im Begriff, nach Pella zurückzumarschieren.

Im weiteren Verlauf der Nachmittagssitzung referierteI ** Stiftungsfeste. Ter GesangvereinLieder­namens des Sonderausschusses für das Kirchenbuch Herr xxgnz" feierte am Sonntag sein 65. Stiftungsfest in Landgerichtsrat Torus eiff-Gieße n über die darüber Steins Saalbau. Dem Konzert, das mehrere hervor- stattgehabten Beratungen. Ter Ausschuß habe den leiten- ragende, an die Sänger große Anforderungen stellende I den Grundsätzen vollständig beipflichten können und nur Nummern aufwies, folgte um 8 Uhr Tanzunterhaltung. z. B. bei den Formularien unwesentliche Veränderungen! Unter Mitwirkung des GesangvereinsGemütlich- vorgenommen, gegen welche das Oberkonsistorium nichts feit" beging am Samstagabend derKutsch er-Ver­einzuwenden habe. Er konstatierte auch namens des Aus-k^u" die Feier des 10. Stiftungsfestes. Sowohl die Leist- schusses die verdienstvolle Mitarbeit des Herrn Geb. Kirchen- ungen der Sänger, wie der Mitwirkenden bei der theatra- rat T. Köstlin. Die evangelische Landeskirche dürfe säch sischen Aufführung ernteten den Beifall der zahlreich An- glücklich schätzen, daß dieser fich> in so hochanerkennenswerter meseiiden. Tie Feier schloß ebenfalls mit Tanzunterhal- Weise der schwierigen Aufgabe unterzog. Ucber den zweiten tung Teil der Arbeit werde der Ausschuß der hohen Synode ** Der Konsumverein für Gießen und Um-I Bericht erstatten, sobald das noch der Erledigung harrende g eg end hielt gestern nachmittag im RestaurantPost- Material sertiggestellt sei. fetter" seine gutbesuchte er st e ordentliche General-

Geh. Kirchenrat T. Köstlin sprach in bewegten Worten Versammlung ab. Nach dem Geschäftsbericht wurde der Syiiode wie deni Oberkonsistorium seinen herzlichsten ber Herein Mitte Oktober v. I. von 120 Mitgliedern ge- Tank aus für die ihm zu Teil gewordene Anerkennung, gründet; während am Schlüsse des Geschäftsjahres (Ende Er hege den innigen Wunsch, daß das Kirchenbuch glücklich P^ni) 172 Mitglieder zu verzeichnen waren. Ter Waren- fertiggcftettt werden und der hessischen evang. Landeskirche Umsatz betrug in den ersten Dreiviertel Jahren rund 16 000 zum Segen gereichen möge. Mark, was in Anbetracht der Mitgliederzohl wohl als mini-

Zur Beratung kam nun noch die Vorlage des Großh. mal bezeichnet werden kann, weil eben viele Mitglieder normen

Oberkonsistoriumo, betreffend die Erbauung zweier Tienst - ben Wert dieses ihres Geschäftes noch nicht erkannt zu k. Harbach, 2. November. Bei einer 0

Wohnungen für die Professoren des Prediger-Se- haben scheinen. Von einer Dividendenverteilung wurde, Donnerstag unb Freitag ouf einem Teil der Y»estgen min ar ä zu Friedberg. Tie Vorlage wird nach den meil zu gering, Abstand genommen, unb der Reingewinn meindejagd unb ben angrenzenben Malischen Waldern av-

Anträgen des Ausschusses angenommen. Es sollen für bcm Reservefonds überwiesen. Obwohl dieser Reingewinn gehaltenen Treibjagd wurden 28 Rehe, 54 Hasen, 5 Füchse,

Erwerb des Grundstücks und Errichtung des Gebäudes bis zu k^k nur geringfügig ist, so ist das Resultat, zumal im h Rebhühner und 1 Eule zur Strecke gebracht.

50000 Mk. aus den Kapitalien des Zentralkirchenfonds ver- ersten Jahre die Ausgaben für Einrichtung usw. nie wieder- Schlitz, 2. Nov. Gräfin Sofia oon Goertz ist heute

wendet werden dürfen. lehrende hohe sind, immerhin noch als günstig zu be- m 4 Ub' nad) langem schweren Leiden im Alter von

Somit ist die Tagesordnung der diesmaligen Beratung zeichnen, unb werden die kommenden Abrechnungen sicher '' Sanatorium au Berlin qeftorben.

erledigt und die Synode vertagte sich auf unbestimmte Zeit, einen finanziell besseren Mschluß bringen. Ter detaillierte " , , 5 Schon raubet einmal il

Tas Schlußgebet sprach Herr Dekan Matth es-Ingen- Bericht des^assierers, sowie die Bilanz wurden einstimmig TA Nebenbahn SaTter-

heim. gutgeheißen. Die zwei, durch das Loos bestimmte ans- gestern bie Lokomotive der Nebenbahn fauler

. 1 . -i scherdenden Mitglieder des Aufsichtsrates wurden einstini- bach^ Grebenhain entgleist, unb^zwat diesmal bei

A11G ählilt 11 Hl) £11111) mig wiedergewäylt. Ferner wurde der Vorstand beauftragt, Eisenbach. Die Reisenden haben keinen Lchaden genommen.

® für weitgehendere Ausstattung des Lagers bezw. Reuanleg- Der Verkehr roar nur einige Stunden unterbrochen.

Gießen, 3. November 1902. ung der bisher noch nicht geführten Konsumartikel Sorge , Alsfeld 2. Nov. Die Einweihung der neuen

* Gedenktage. Am 4. November 1847 starb in zu tragen. Zum Sck)luß empfahl der Dorfttzende den Mit-k-^^beschule cnbrt 9. November statt. Die Ern- Leipzig der Komponist Fel ix Mendelss ohn-Bart hol dy. gliedern, die gehörten Ratschlage zu besolgen und die reiche zahlreich ergangen, die Feier scheint eine große

Seine Muttor erteilte ihm den ersten Klavierunterricht. Als ^eitSt^itglett de-^Vnrsta »Litern werden zu wollen. Um hold 12 Uhr wird von dem bis-

16jähriger eine Oper, die in Berlin aufgeführt wurde. Rach mehreren Kunstreifen im Ausland, siedelte er nach Leipzig über. Seit Mozart und Schubert hat fern Komponist über einen solchen Melodienreichtum verfügt wie gerade Mendels»

tzekdmarfcharl Roberts hat einen ReinigungS- p'rozeß der englischen Armee angeordnet, da unter dem Druck der Beschaffung des notwendigen Men- chenmaterials unzählige Verbrecher, Spitz- >ub en und Landstreicher angeworben wurden. 86 olcher Individuen sind allein bei den Husaren festge- tellt. Gleichzeitig wird von der Polizei festgestellt, daß