Zweites Blatt.
152. Jahrgang
Montag 3. November 1903
Kerzen ,
Nr. 258
tSglich auße, Sonntag».
Dem Gießener Anzeiger Cerden tm Wechsel mit m Kelfischen Landwirt die Siebener Kamillen. Hättet viermal in der Woche beigelegt.
HotationSdruck u. Verlag der Brü h l'schen Untverf^Buch- u.©tein» druckerei lPietsch Erben) Redaktion, Expedition und Drucke reir
Gchnlstratze 7.
Cbrefle für Depeschen» «uzetger Gießen.
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v für den polti. u. allgem.
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen MMZ ” geigenteil: HanS Beck
uni des Kunstgewerbes segensreichen Einfluß ausgeübt und sich —- selbst in der Zeit schwerer Heimsuchung — mit warmem Herzen die Förderung der Interessen der Künstlerschaft angelegen sein lassen. So gewährte es ihm besondere Freude, daß es ihm während seiner durch em tragisches Geschick nur allzu kurz bemessenen Regierungszeit vergönnt war, den seit Jahrzehnten schwebenden Verhandlungen über den Neubau der Akademie ein Ziel zu fetzen, indem er diesen Platz für den Dau der Hochschulen bestimmte und die Ausarbeitung des Projekts befahl. Als Protektor der Akademie beglückwünsche ich sie zu oer heutigen Errungenschaft. Zugleich zolle ich gern meine Anerkennung den hervorragenden Leistungen, welche der Unterricht an den beiden Hochschulen unter der ausgezeichneten Leitung ihrer langjährigen verdienstvollen Direktoren bisher gezeitigt bat. Wie ich es aber als eine der vornehmsten Pflichten eines Herrschers ansehe, in seinen Landen die den Menschen veredelnde Kunst zu fördern und auf deren gesunde Entwicklung sein Augenmerk zu richten, und wie ich während meiner bisherigen Regierung stets darauf bedacht gewesen bin, dieser Pflicht gerecht zu werden, so kann ich. auch die jetzige Gelegenheit nicht vorübergehen lassen, ohne an Lehrer wre Schüler die ernste Mahnung zu richten, in enger Anlehnung an die unerreichbaren klassischen Vorbilder und in treuer Nachfolge derzahlre ichengroßenMeister aller späterenJahr- hunderte, welche der Kunst sich geweiht und sie fortentwickelt haben, sowie insbesondere derjenigen Meister, welche an der Akad Linie gelehrt oder ihre Ausbildung erhalten haben, die Ideale der Kunst in den durch Ueberlieferung und die unw andelbaren Gesetze der Schönheit, Harmonie und Aesthetik gewiesenen Bahnen zu hüten und zu pflegen. Seien Sie sich allezeit der großen Kultur Mission bewußt, welche die von Gott begnadeten Jünger und Träger der Kunst zu erfüllen haben: durch ihre Arbeit das Volk in alten seinen Schichten aus dem Getriebe des alltäglichen Lebens zu den Höhen der Kunst zu erheben und das den germanischenStämmen be - sonderseigeneSchönheitsgesühl und d e n S i n n fürdasEdlezuhegenundzuslärken. Von solchem Geist getragen, werden die beiden Hochschulen — das erwarte und vertraue ich — ihren großen Ausgaben gerecht werden und dem Vaterlande zur Zierde und zum Segen gereichen!
Pros. v. Werner brachte sodann das Hoch auf den Kaiser aus. Nun unternahmen die Majestäten einen Rundgang durch die Baulichkeiten; währenddessen begab sich die Festverlammlung in den Konzertsaal der Musikhochschule, wo alsbald auch die Majestäten in der Hofloge Platz nahmen. Prof. Bruch dirigierte hier einen großen gemischten Chor, der mit Orchester- und Orgelbegteitung Bruchs Hymne: „Schwingt Euch auf, Posaunenchöre!" vortrug. Tie Majestäten verließen Li.m 2 Uhr Die Hochschule.
Abends 8 Uhr brachten die Studierenden der Berliner Kunst-Hochschulen den Direktoren Anton von Werner und Joachim einen Fackelzug, welcher beim alten Akademie-Gebäude Unter den Linden beginnend nach dem neuen Heim seinen Weg nahm. Vor dem jtünstlerhause in der Bellevuestraße hielt der Zug. Vertreter der Studentenschaft hielten Ansprachen an ihre Direktoren Joachim und v. Werner, welche ihnen herzlichen Dank für die Ehrung aussprachen. Um 8 Uhr 30 Min. sand ein Festessen im Künstlerhause statt.
Poiitijche Lagesschau.
Heinrich Rickert f.
Ter Reichstagsabg. Heinrich Rickert ist heute (Montag) früh 6 Uhr 45 Min. in Berlin gestorben. So meldet uns ein eigener Trahtbericht.
Heinrich Rickert wurde 1833 in Putzig bei Danzig geboren, widmete sich nach vollendetem StÄium dem journalistischen Beruf, trat in die Redaktion der Tanziger Ztg. ein und wurde 1870 in das preuß. Abgeordnetenhaus, 1874 in den Reichstag gewählt. Er gehörte ursprünglich der nationalliberalen Partei an, aus der er 1884 zur Sezession übertrat; zuletzt war er bekanntlich der Führer der freisinnigen Vereinigung.
Durch eifriges Studium der Finanzverhältnisse sowie thätigen Anteil an den Verhandlungen über den Staatshaushalt in der Kommission und im Plenum erlangte er bald eine Autorität in allen Finanzfragen und vermittelte in der preuß. Landtagsscssion 1878—79 die Verständigung mit dem Staatsministerium über die eventuelle Steuererleichterung in Preußen. Nach Einführung der neuen Provinzialverfassung ward er 1876 zum Landesdirektor der Provinz Preußen erwählt, legte jedoch nach der Teilung der Provinz in Ost- und Westpreußen sein Amt nieder. Er war eines der ältesten und persönlich beliebtesten Mitglieder des deutschen Reichstages.
Deutsches Reich.
Be rlin, 2. Nov. Aus Anlaß des 200jährigen Gedächtnistages des 5. Thür. Jns.-Regiments Nr. 94 (Großherzog von Sachsen) hat der K aiser an den Großherzog von Sachsen-Weimar nachstehendes Handschreiben gerichtet :
„Eurer Königlichen Hoheit 5. Thür. Inf.-Regt. Nr. 94 (Großherzog von Sachsen'' feiert heute sein 200 jähriges Bestehen: Eurer Königs. Hoheit zu diesem Jubeltage Meine wärmsten Glückwünsche auszuchrechen, ist Mir Herzensbedürfnis. Das Regiment hat in dem verhängnisvollen Jahre 1806 und — mit Teilen — in dem unvergeßlichen Bofreiungskampfe Meines Volkes treu zu Meinem erhabenen Herr» Urgroßvater, des Königs Friedrich Wil
helm III. Majestät gestanden, und zuletzt, in dem großen Kriege von 1870/71, Arm an Arm mit Meinen tapferen Hessischen Regimentern mit besonderer Hingebung fechtend, unverwelklichen Ruhm errungen. Möge, wenn das Vaterland seine Söhne wiederum zum Streite rufen sollte, es auch Eurer königlichen Hoheit schönem Regiment beschieden sein, seinen Fahnen abermals den Sre- geslorbeer zu erkämpfen."
Ter Gr o ß h e r z o g hat darauf in einem Handschreiben, wie folgt, geantwortet:
„Eurer Kaiserlichen und Königlichen Majestät danke ich tief gerührt für das so außerordentlich gütige Schreiben vom 28. d. M. aus Anlaß des zweihundertjährigen Gedächtnistages meines Regiments. Ich habe es mir nickt versagen können, die so überaus gnädige Kabinettsordre bei der heutigen Parade, an der außer dem hiesigen Bataillon dreitausend Veteranen zugegen waren, zu verlesen, im Anschluß an eine Ansprache und ein begeistert aufgenommenes Hurrah auf Eure Kaiserliche und Königliche Majestät. Mlerhöchstdieselben wollen versickert sein, daß das Regiment es sich stets zur höchsten Aufgabe rechnen wird, in demselben Geiste fortzuarbeiten tote bisher, damit, wenn Eure Kaiserliche und Königliche Majestät zu den Fahnen rufen: sollte, es, der früheren Lorbeern eingedenk, unverzagt mit der alten Treue und Tapferkeit seine Schuldigkeit thun kann."
— Aus Paris wird gemeldet: Nach einer Kopenhagener Depesche des „Temps" wird Kaiser Wilhelm im nächsten Jahre in Kopenhagen erwartet. Ter Korrespondent des „Temps" fügt seiner Meldung hinzu, daß oer Zar in dem Visitenaustausch zwischen Berlin und Kopenhagen, auf den er Einfluß nahm, ein wichtiges Präzedens für andere Begegnungen erblickt, welche geeignet wären. Vergangenes vergessen zu machen und den Weltfrieden au verbürgen. Dre Depesche des „Temps" stammt angeblich von gut unterrichteter Seite.
— Die Großherzogin Viktoria Melita, die nach ihrer Scheidung zunächst bei ihrer Mutter in Ko- b u r g lebte, ist dadurch, daß sie sich unlängst eine eigene Hofhaltung einrichtete, der Steuerfreiheit, welche die Mit- glieoer des herzoglichen Hauses genießen, verlustig gegangen und alsbald von der Steuerbehörde in Kv- burg zur Veranlagung herangezogen worden. Wie man sagt, ist ihr steuerpflichtiges Gin to nun en auf 120 000 Mark festgesetzt, uno die Großherzogin ist damit eine der Höchst- besteuertcn des Herzogtums geworden.
— Der nationalliberale Abg. Dr. Endemann, Ver> tretet für Kassel, hat es abgelehnt, wieder zu kandidieren.
— Josef Lingens, der langjährige Zentrumsabge- ordnete, ist am Freitag abend im Alter von 84 Jahren gestorben.
— Das Befinden des Abg. Rickert hat sich so verschlechtert, daß die Aerzte an dem Aufkommen des Kranken zu zweifeln beginnen. Die Nahrungs-Auf- nähme hat völlig ausgehört.
— Der Burenführer Oberst Schiel kommt, wie verlautet, in den nächsten Tagen nach Berlin, um hier über seine Erlebnisie und Erfahrungen in Südafrika in öffentlichen Volks-Versammlungen zu sprechen.
— Tie Burengenerale Botha, De Wet und De la Rey bitten alle jene, zu deren Herzen ihr Aufruf gedrungen ist und die mildthätig ihre Hände geöffnet haben, von einer direkten Quittierung der Beträge absehen zu wollen. Tie Anzahl der Spender ist derart groß, daß für Porto, Adressenschreiben und das Papier eine Summe ausgegeben werden müßte, durch die schon manch Not im Burenvolk gelindert werden könnte. Es ist daher beschlossen worden, wie es auch der „Deutsche Burenhilfs- buno" gethan hat, über jeden einzelnen, selbst den ge- geringsten Betrag öffentlich im „Burenfreund" zu quittieren und nur auf ausdrücklichen Wunsch besondere Quittungen auszusenden. Durch die Mildthätigkeit aller Schichten der Bevölkerung sind zur Zeit etwa 150 000 Mark direkt auf das Konto des „het Generale Boeren Hulp-Fonds"! eingegangen.
Heer und Flotte.
Der Kommandeur der Schutztruppe in Kamerun, Oberstleutnant Pavel, ist, wie wir bereits vor einigen Tagen mitteilen konnten, zum Obersten befördert worden. Gleichzeitig ist ihm vom Kaiser derRoteAdler- orden 3. Klasse mit der Schleife, den Schwertern und der Königlichen Krone verliehen. Einen Namen in dex Geschichte unserer Kolonien hat JUty bekanntlich Oberst Pavel, den man in Gießen als früheren Stabsoffizier des 116. Regiments kennt, insbesondere durch seinen kühnen Zug nach dem Tschadsee gemacht. Er hat dadurch den bisher von Engländern und Franzosen besetzten nördlichen Teil des Schutzgebietes, welcher von einer deutschen Expedition noch nicht betreten war, thatsächlich in Besitz genommen und unter deutsche Verwaltung gebracht.
Ausland.
London, l. Nov. König Eduard hat die Minister Balfour, Brodrick und Chamberlain, sowie des letzteren Gemahlin und Feldmarschall Roberts vom 8. bis 10. d. M. nach Sandringham eingeladen, und nach deren Abreise die Marquis von Lansdow ne, Ormand e und Londonderry mit ihren Gemahlinnen bis zum 15. b. M., sämtlich z u Ehren Kaiser Wil* he lm s; außerdem werden oer deutsche Botschafter in London, Graf Wolfs-Metternich, und der englische Botschafter in Berlin, Sir Frank Lascelles, während der ganzen Zeit des Besuches des Kaisers Gäste König Eduards [eüu
Die heutige Yummer umfaßt 10 Seite«.
Bekanntmachung.
Betr.: Die Besetzung zweier Schutzmannsstellen.
Bei unterzeichneter Behörde sind zwei Schutzmannsstellen mit einem AnfangSgehalt von je Mk. 1320, — steigend jährlich um je Mk. 30 — bis zum Höchstgehalt von je Mk. 1800 — am 16. Januar 1903 zu besetzen.
Geeignete Bewerber wollen sich unter Vorlage selbstgeschriebener Gesuche, denen die Militärpapiere sowie Führungszeugnis anzuschließen sind, bis spätestens 10. Dezember l. I. melden und vormittags zwischen 10 und 12 Uhr vorstellen.
Gießen, den 1. November 1902.
Großherzvgliches Polizeiamt Gießen.
Hechler.
Nie tzinrvei-ung der neuen Kunsthochschule in Nerlin-ßharlottenöm g.
Charlottenburg, 2. Nov.
Tie Feier der Einweihung der neuen Gebäude der königlichen akademischen Hochschulen für bildende Künste und für Musik wurde durch eine große Auffahrt der Studierenden der Berliner Hochschulen eingeleitet. Ein zahlreiches Publikum bildete Spalier auf dem Wege zur Hardenbergstraße und begrüßte um 12Vz Uhr mit Hochrufen die M aj estät en. Vor der neuen Hochschule erwies eine Ehrenkompagnie des Elisabethenregiments die Honneurs. Ter Kaiser schritt die Front ab; dann empfingen das kaiserliche Paar am Eingang der Hochschule der bildenden Künste der Kurator der königlichen Akademie der Kunst, Minister Tr. Studt, der Präsident Prof. Ende und die Sekretäre der Akademie, die Professoren v. Oettinger und Krebs, die Direktoren der beiden Hochschulen, Vrof. Anton von Werner und Joachim und der Direktor des Instituts für Kirchenmusik, Prof. Radecke. Tie Aula war festlich beleuchtet. Hier waren versammelt die Rektoren der Universität und der Berliner Hochschulen, delegierte von auswärtigen Akademien und Künstlergenossenschaften, die Minister v. Rheinbaben und Budde, die Oberbürgermeister Kirschner und Schustehrus und zahlreick)e Mitglieder der Ministerien tntnd Ehrengäste, darunter Hausminister Graf Wedel. Ter Kaiser trug die Uniform des 1. Garderegiments mit Generalfeldmarschallabzeichen, die Kaiserin eine stahlblaue pelzbesetzte Robe. Kultusminister Tr. Studt ergriff das Wort und führte aus, schon Kaiser Friedrich habe die Verlegung der Hochschulen als notwendig anerkannt. Kaiser Wilhelm habe die Schwierigkeiten beseitigt, welche der Anweisung eines geeigneten Bauplatzes entgegenstanden. Tie Neubauten seien in ihren mustergiltigen, den Bedürfnissen der Hochschulen entsprechenden Einrichtungen von höchster Bedeutung für die Kunst. Ter Minister verlas sodann die zahlreichen vom Kaiser verliehenen Ordensauszeichnungen und Titel. Anton v. Werner erhielt den Kroneuorden 1. Kl., Professor Joachim den Stern zum Kronenorden 2. Kl. Nach dem Minister sprach Anton v. Werner. Er drückte den Tank der Hochschulen aus. Auch in den neuen, glänzenden Räumen solle das alte Ideal hochgehalten werden: zu forschen und zu streben nach dem Schönen und Erhabenen, mit dem Natur und Leben überreich geschmückt seien. Möge im neuen Hause der rechte Geist, ein fester Wille, bewußtes Pflichtgefühl und eiserner Fleiß herrschen, in dem Hause, das der idealen Begeisterung und dem unermüdlichen Wohlwollen des Monarchen zu bauten ist.
Sobann erhob sich ber Kaiser unb verlas bebeckten Hauptes solgenbe Rebe:
Es gereicht mir zur besonderen Freude, in Gemeinschaft mit Ihrer Majestät ber Kaiserin und Königin, meiner Gemahlin, ber heutigen Feier ber Einweihung ber für bie akademischen Hochschulen für bie bildenben Künste und Musik neugeschafsenen Räume beiwohnen zu können. Eng verknüpft ist bie Geschichte ber Akademie mit den Geschicken meines Hauses. Von meinem Ahnen, KurfürstFried- cich III., dem wir so viele noch heute unerreicht dastehende Kunstschöpfungen verdanken, im Jahre 1696 gestiftet, hat bie Akademie sich des Protektorats aller meiner Vorfahren an der Krone zu erfreuen gehabt und von ihnen, soweit nicht die Not der Zeit und die Sorge um die Erhaltung bes Staates es hinderten, reiche Förderung erfahren. Tie 1809 erfolgte Angliederung einer Abteilung für Musik an bie ursprünglich nur für Malerei, Bildhauerei und Archi- iektur bestimmte Akademie, die 60 Jahre später erreichte Gründung der Hochschule für Musik, die Ausgestaltung des praktischen Unterrichts auf den verschiedenen Gebieten der Kunst und Beschaffung von Meister-,und Schüler-Ateliers and bie gesamte Entwicklung ber Hochschulen bis zur jetzigen höhe legen berebtes Zeugnis ab von ber ber Akademie zu >eil geworbenen königlichen Fürsorge. Taß es aber gelungen ist, der Hochschule für bildende Künste, welcher die alte historische Stätte der Akademie Unter den Linden schon seit geraumer Zeit keine genügende Unterkunft bot, hier in unmittelbarer Nähe der Schwesteranstalt der technischen Hochschule ein so schönes neues Heim zu schaffen und zügleich mit ihr die Hochschule für Musik räumlich zu vereinigen, ias verdanken wir in erster Linie dem unermüdlichen Mrken »nb der Entschließung meines in Gott ruhenden Herrn Vaters, weiland Majestät KaisersundKönigsFried- Lich. Von Jugend auf der Kunst aufs innigste zugethan und als langjähriger Protektor der königlichen Museen um die Entwicklung derselben hochverdient, hat der höchselige Herr in treuer Gemeinschaft mit seiner feinsinnigen und Lmstgeübten Gattin auf die Fortbildung der deutschen Kunst
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