Ausgabe 
3.6.1902 Zweites Blatt
 
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miteinander vorwärts streben. Der Minister des Innern Dr. I v. Feilitzsch hielt eine Rede, worin er hervorhob, daß die Staatsregierung stets das Ganze im Auge haben müsse und keinen einzelnen Stand bevorzugen dürfe. Er sagte der Landwirtschaft t h u n l i ch st e Unterstützung zu; denn wenn es der Landwirtschaft gut gehe, so gehe es auch der In­dustrie und den Gewerben gut. Beim Festessen hielt wiederum Prinz Ludwig eine längere Rede, in welcher er an die Be­merkung des Vorredners anknüpfte, daß auch in der Geschichte der Pfalz gute und schlechte Tage wechselten; überall zeige sich im Leben der Völker, daß nur die sittliche Tüchtigkeit eines Volkes über schlechte Zeiten hinweghelfe. Prinz Ludwig ging dann auf die Viehausstellung ein, welche mit der Wanderverjannnlung verbunden ist, und besprach eingehend die Vorteile, die Viehzucht derart zu fördern, daß für inöglrchst große Bezirke einheitliche Vieh- schläge gezüchtet werden.

Arbeiterbewegung.

Lemberg, 2. Juni. Eine Gruppe ausständiger Bau­arbeiter insultierte aus dem Schuttenplatze eine von der Hebung zurückkehrende Kompagnie des Io. Jnfantt-Ngts. und bewarf sie mit Steinen. Eine Husarenabteilung wurde aufgeboten uird säu­berte den Platz. Die Arbeiter warfen in den Häusern, die am Schutterrplatz einmünden, die Fensterscheiben ein. Rach den: Poli­zeiberichte wurden 5 Husaren durch Steinwürfe, 20 Arbeiter durch Säbelhiebe, 3 durch Gewehrschüsse verwundet. Zur Aufrecht- erhaltung der Ordnung ist Militär requiriert. Am Nachnuttag fand auf dem Krakauer Platze abermals ein Zusammenstoß zwischen ausständigen Arbeitern, welche Polizeibeamte überfielen und einer Militärabteilung statt, welche von der Feuerwaffe Gebrauch machen mußte. Drei Personen wurden tätlich verletzt, die im Krankenhause ihren Verletzungen erlagen. Gegenwärtig herrscht Ruhe.

Univer sttütsUnch t i ch teil.

Der Fall Woth. Der Rektor der Berliner Universität bringt jetzt zur Kenntnis der Studierenden, daß der Akademische Senat in seiner Sitzung vom 28. v. M. einen Studenten,welcher wesentliche Teile einer von ihm gehörten und nachgeschriebenen Vorlesung eines Universitätslehrers ohne dessen Genehmigung durch den Druck veröffentlicht hat", mit Androhung der Entsernung von der Universität (Unterschrift des consilinm abeundi) bestraft hat.

Gingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehender Mtikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Erklärung.

Auf die Erwiderung des Herrn Prof. Biermer in Nr. 126 Ihres Blattes stelle ich Folgendes fest: Die vereinigte medizinische Fakultät hatte sich ausweislich der Akten einstimmig dafür erklärt, daß der D e k a n als solcher (nach Benehmen mit dem Herrn Vorsitzenden des veterinär-medi­zinischen Kollegiums) im Gießener Anzeiger einen Artikel als Erwiderung auf die sogenannte Festnummer veröffentliche. Dementsprechend habe ich irtetrten Entwurf an das veterinär­medizinische Kollegium gegeben und nach der Beratung von Seiten desselben die endgiltige Fassung mit dem Herrn Vor­sitzenden festgestellt. Der Artikel wurde Donnerstag den 29. Mai abends zur Post gegeben. Freitag früh teilte mir Seine Magnisizenz, als der Druck-Satz des Artikels bereits fertig war, schriftlich mit, daß Professor B. die Absicht habe, sich als Verfasser öffentlich zu nennen. Diese Mitteilung wurde von mir mit dem Herrn Vorsitzenden des veterinär-medlzinischen Kollegiums sofort beraten mit dem Resultat, daß eine Veranlassung zur Inhibierung des Druckes oder Aenderung des Wortlautes nicht vorliege. Dementsprechend wurde Sr. Magnifizenz von mir am 31. folgendes mitgeteilt:Herr Biermer ist dem Lesepublik nm desG. A." gegenüber bis jetzt noch Anonymus. Ich habe mich in keiner Weise für berechtigt gehalten, denselben zu nennen. Ein Anschlag am schwarzen Brett hätte hierin nichts geändert, selbst wenn er vor Abfassung meiner Erwiderung erfolgt wäre. Nennung des Namens hätte von meiner Seite als Denunziation aussehen müssen." Dies zur formellen Seite der Angelegenheit. Sachlich hat Herr Professor Biermer nichts erwidert.

Prof. Dr. Sommer.

Meteorologische Beobachtungen

der Station Gießen.

Juni

Barometer auf 0° reduziert

Temperatur der Luft

Absolute Feuchtigkeit

Relative Feuchttgkeit

si -S 8' 'C va s

Windstärke

Wetter

2.

2

747,8

31,2

11,9

35

NE.

1

Sonnenschein

2.

9

748,8

22,2

12,8

64

NftE.

1

KlarerHimmel

3.

rj 25

749,5

21,3

13,2

70

NW.

1

Sonnenschein

Schauspielhaus.

Mittwoch den 4. Juni *):Alt-Frankfurts Donnerstag den 5. Juni:Viel Lärm um nichts." Freitag den 6. Juni:Alt- Heidelberg." Samstag den 7. Juni:Im weißen Rößl." Sonntag den 8. Juni:Alt-Frankfurt."

*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.

Neueste Wellungen.

Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.

S. Darmstadt, 3. Juni. 2. Kammer. Die Vorstellung der Polizei- und Gemeindediener der Provinz Rheinhessen sowie der Kreise Heppenheim, Dieburg u. Friedberg betr. Regelung ihrer Gehaltsverhältnisse wird für erledigt erklärt, nach­dem Staatsminister Rothe zugesagt hat, daß bei Umänderung des Gemcindebeamten-Gesetzes diese Fragen geregelt werden sollten. Eine längere Erörterung entspinnt sich über die An­frage des Abg. Weidner betr. die Bureaukosten und Dienst­einkommen der Bürgermeister. Staatsminister Rothe hebt anerkennend die Thätigkeit der Bürgermeister hervor. Die Regierung sei einer Revision der Gebührensätze nicht ab­geneigt. Die rheinhess. Abgg. betonen, daß das Bürger­meisteramt möglichst als Ehrenamt zu halten sei. Es folgt die Besprechung der Anfrage Cramer, betreffend Ueberschreitung des Züchtigungsrechts seitens des Lehrers Breidenbach-Eberstadt. Abg. Backes tritt für ihn em. Es entspinnt sich eine längere Debatte über den Wert der Prügelstrafe.

Paris, 3. Juni. Das Ministerium wird heute seine letzte Sitzung abhalten und dann dem Präsidenten seine Demission überreichen, die morgen imJournal officieP veröffentlicht werden wird. Loubet wird dem Brauch gemäß zunächst die Präsidenten des Senats wie der Kammer be­rufen, um sich mit ihnen über die politische Lage zu beraten. In parlamentarischen Kreisen verlautet, daß sie dem Präsi­denten den Vorschlag machen werden, Brisson mit der Bildung des neuen Kabinets zu betrauen. Man hält es aber auch für möglich, daß dieser die Aufgabe aus Gesundheits­rücksichten zurückweist. Dann dürfte sich Loubet an den Senator Co mb es wenden. Es heißt, daß Delcassö, A n d r 6 und wahrscheinlich auch L a n e s s v n dem zu­künftigen Ministerium angehören werden. Als weitere Mitglieder werden genannt Chaunieur für Justiz, Mauriee Fa u re für Unterricht, Etienne für Kolonien und Ko uv i er für Finanzen. Der Polizeikommissar, der im Auftrage des Untersuchungsrichters die Bücher gewisser Ban­kiers zu prüfen hatte, die mit Frau Humbert geschäftlich in Verbindung standen, hat festgestellt, daß einzelne dieser Bankiers der Frau Humbert eine große Anzahl von Renten- koupons leihweise überlassen haben. So wurde sie in den Stand gesetzt, ihren Gläubigern und Opfern vorzuspiegeln, daß sie wirklich 100 Millionen französischer Reichstitres be­sitze. Es heißt, daß die Staatsanwaltschaft beabsichtigt, gegen die Bankiers strafrechtlich einzuschreiten.

Paris, 3. Juni. Die in den staatlichen Tabak- und Streichholzfabriken der Provinz beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen schloffen sich fast alle dem von den Pariser Fabriken beschlossenen Generalausstand an.

Newyork, 3. Juni. Der aus Colon in Kingston ein­getroffene DampferAtrato" berichtet, in der letzten Woche hätten bei Boca del Toro schwere Kämpfe stattgefunden. Die Aufständischen hätten die Stadt unterminirt und die Minen seien explodiert, als die Regierungstruppen in die Stadt marschierten, um sie zn besetzen. Die meisten der Regierungssoldaten seien getötet worden. Boca del Toro werde von den Aufständischen behauptet. Colon und Panama seien die einzigen Städte auf dem Isthmus, welche sich in der Gewalt der Regierung befinden.

Tientsin, 3. Juni. (Reuter.) Großfürst Cyrill Wladimirowitsch ist gestern hierdurchgereist. Er begibt sich nach Peking zu kurzem Aufenthalte. Der Aufstand im Süden von Petschili breitet sich nach Berichten katholischer Missionare wieder aus. Die Dorfbewohner sollen die zu ihnen entsandten Vertreter der Regierung, welche sie aufforderten die Waffen niederzulegen, erschossen haben.

Höchste Ternperattrr

Niedrigste

am 1. bis 2. Juni 31,3° C.

1. 2. 13,4° 6.

Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater.

Opernhaus.

Mittwoch den 4. Juni, abends halb 8 Uhr:Hänsel und Gretel." Hierauf: Tanzbilder (Ballet-Divertissement). Donnerstag den 5. Juni, abends 6 Uhr:Die Meistersinger von Nürnberg." Freitag Den 6. Juni, abends halb 8 Uhr:Die Zauberflöte." Sarastro: Herr Karl Reich vom Stadttheater in Olmütz als Gast. Samstag den 7. Juni, abends 7 Uhr:Das Glöckchen des Eremiten." Sonntag den 8. Jnni, abends 7 Uhr:Fidelio." Montag den 9. Juni geschloffen.

Zum südafrikanischen Frieden.

London, 3. Juni. Gleich nach der Erklärung L-ord Salisburys im Oberhause hatten die Wandelgänge ein außer­ordentlich bewegtes Bild. Alles strömte hinaus und dis­kutierte lebhaft. Die Bedingungen werden als äußerst günstig für die Buren erklärt. Doch herrschte nur eine Stimme:Gott sei Dank, daß es vorüber ist." Alles weitere wird von dem heilenden Einflüsse der Zeit erwartet. Man glaubt, daß F o u ch e und andere Kommando sichrer in der Kapkolonie, die noch im Felde stehen, sich freiwillig ergeben werden, um die unter den jetzigen Bedingungen gebotenen Vorteile nicht zu verlieren. Größere englischie

Truppentdrper teert)en wayrMernUch jetzr noch mcyr nati, Hause gebracht werden, da noch zu viel Arbeit für dass Militär vorhanden ist. Nach der St. James Gazette bleiben nahezu 100 000 Mann noch in Südafrika. Bloemfontein und Pretoria erhalten starke Besetzungen. Kitchener soll sofort nach England zurückkehren, General Lyttle- ton soll ihn ersetzen. In den Straßen Londons hatten sich nugeheure Menschenmengen versammelt, die mit allen möglichen Instrumenten einen großen Lärm machten. Um den König zum Lever fahren zu sehen, hatten sich un­geheure Menschenmengen auf dem Wege vom Buckingham Palast nach dem St. James-Palast ausgestellt. Der König wurde beim Vorüberfahren mit frenetischem Jubel begrüßt) Dem Lever wohnte auch der deutsche Botschafter bei. Der P a p st hat dem König telegraphisch zum Frieden gratuliert. Auch vor dem Parlament standen die Leute Kopf an Köpft die den Ministern bei ihrer Ankunft Ovationen darbüachterr, Aus dem Grade derselben war offen ersichtlich, daß Cham* berlain augenblicklich der populärste Mann in England ist. Der ihm gezollte Beifall übertrifft alle anderen Kundgebungen bei wettern. Er nahm die Dirnen-, sionen einer großen Huldigung des Volkes an. Der Kolo-, nialminister ging g.anz gegen seine Gewohnheit zu Fuß vom Kolonialamt nach dem Parlament und wurde auf dem ganzen Wege von der Menge mit begeisterten Hochs und» unter begeisterten Zurufen empfangen. Die Ordnung wurjde nirgends gestört. Die Buren wollten am 14. Mai ihre Unabhnägigkeit bezüglich aller auswärtigen Beziehungen aufgeben, aber wünschten eine Selbstregierung unter br^ tischer Oberaufsicht. Diese Bedingung wurde vou Milwer und Kitchener abgelehnt. Am 28. Mai wurde der englische Entwurf den Buren bor gelegt. Am Sonntag nnterzeich^utterr ihn noch 10 Delegierte.

Berlin, 3. Juni. Aus den bisher vorliegenden P^etz, stimmen geht hervor, daß die Friedens-Beding­ungen im Allgemeinen von den Blättern als ungün­stig für die Buren bezeichnet werden. DiePassiv hebt hervor, das einzige Zugeständnis der Engländer 'be- stehe darin, daß über keinen Rebellen die Todesstrafe ver­hängt werden soll. DieTägl. Rundschau" bezeichnet alS den schlimmsten entscheidenden Punkt in dem Vertrage: die Anerkennung des llnterthanen-Verhältnisses zu Eng­land, der den Wert aller Zugeständnisse fragwürdig mache. Nach Ansicht derVoss. Ztg," wird die Buren auf das schmerzlichste berühren, daß ihren Stamm es genossen aus der Kap-Kolonie keine Amnestie zugebilligt wird. DasBt. Tagebl." bezeichnet die Friedens-Bedingungen als durch­aus ehrenhaft. Es sei jetzt Sache einer llugen versöhn­lichen Polittk der englischen Regierung, zu verhinderns daß die Zahl der Grollenoen, zu denen es den Präsidenten Krüger rechnet, nicht im Laufe der Zeit gefährlich anwächstt DerBörfen-Courier" schreibt: Die Buren seien nunmehr auf den guten Willen und das Entgegenkommen der bri­tischen Regierung angewiesen. Man werde es aber be­dauern müssen, wenn England nicht in dollem Maße Großmut und Weitherzigkeit walten ließe.

Pretoria, 3. Juni. Die Burenführer sind ab gereist, um ihre Kommandos zu veranlassen, sich den englischen Bedingungen zu unterwerfen. Man rechnet damtt, daß die Niederlegung der Waffen ungefähr zwei Wochen in Anspruch nehmen werden. Lord Hamil­ton, begleitet von einem Generalstabs-Hauptmann, hat Pretoria verlassen und begiebt such nach London, um dem Könige die amtlichen Schriftstücke über die Friedens bedingungen zu überbringen.

Haag, 3. Juni. Die Buren-Delegierten Wessels und Wolmarans haben es abgelehnt, über ihre 2ttr- sichten betreffend den Friedensschluß etwas mitzuteilen. Sie erklärten, man werde vorläufig Stillschweigen beob­achten. Die Nachricht des Friedensschlusses ist hier mit sehr gemischten Gefühlen aufgenommen worden. Man freut sich zwar über die Einstellung der Feindseligkeiten, betrauert aber den Verlust der Unabhängigkeit.

London, 3. Juni. Die Glückwunschtelegramme euro­päischer Regenten an König Eduard zu veröffentlichen ist den Blättern verboten. Es wird nur mitgeteut, daß diese Depeschen in herzlichen Worten abgefaßt waren.

Telephonischer Kursbericht.

.Frankfurt a. LR.

372% Reichsanleihe . . 102.00 3% do. ... 93.10 37,o/o Konsole .... 101.90 30/0 do.....92.75

31/2% Hessen .... 100.00 3»/2% Oberhessen . . . 99.15 4% Oesterr. Goldretne . . 102.90 4 2% Oesterr. Silberrente 110.70 4% Ungar. Goldrente . . 101.70 4°/ Italien. Rente . . . 102.80 47z % Portugiesen . . . 45.30 .1°/ Portugiesen. .... 29.15 1% C. Türken .... Türkenlose ...... 112.40 4% Orieoh. Monopol.-Anl. 44.50 47,% äussere Argentiner.

3. Juni 1902.

8u/o Mexikaner .... 25.55 47s /o Chinesen .... 90.80 Electric. Schuckert . , . 102.00 Nordd. Lloyd . . . ....

Kreditaktien , . . . , 216.00 Diskonto-Kommandit. . , 189.20 Darmstädter Bank . . . 140.70 Dresdener Bank .... 149.00 Berliner Handelsges. , . 159.70 Oesterr. Staatabahn . . . 148.20 Lombarden ..... 17.80 Gotthardbahn.....168.00

Laurahütte...... 208.80

Bochum 202.00

Harpener ...... 181.00

Tendenz: fest.

Sekanntimchung.

Die Lieferung von 80 Ctrn. Anthracit- und 220 Ctrn. Nußkohlen 1. Sorte für das Großh. Amtsgericht und das Haftlokal soll im Submissions- weg vergeben werden. An­gebote sind bis zum Donners­tag den 12. Juni 1902, nachmittags 3 Uhr, ver­schlossen einzureichen. 4110

Zuschlagsfrist eine Woche. t$)ie Bestimmungen des Mi­nisterialerlasses vom 16. Juni 1893 finden Anwendung.

Großh. Amtsgericht Lich.

Stadt. Schlachtham.

Freibank.

Heute und morgen:

50 M

KiGeisch 40 M

Während der Marktzeit findet »er Verkauf des Fleisches in der Lroßschlachtviehhalle statt.

Mittwoch, den 4. Juni d. I., nachmittags 2 Uhr werden im Bieter'schen Saale versteigert: Sophas, Kommoden, Kleiderschränke, Tische, Stühle, 2 Faß Wein u. v. a.

Die Versteigerung eines Sophas findet bestimmt statt. 4121

Geißler, Gerichtsvollzieher.

Donnerstag den 5. Juni l. I. nachmittags 2 Uhr versteigere ich in meiner Amts­stube 40 neue, große Kupfer­stiche. 4120

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Gescllschaftsverein.

Es wird wiederholt darauf hingewiesen, daß nach einem Beschluß des Vorstandes auch bei den Sommerbällen die Herren im Frack zu erscheinen haben. 4135

Gießen, den 3. Juni 1902.

Gebhardt.

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