Dienstag 3. Juni 1903
ISS. Jahrgang
Zweites Blatt.
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger v
Amts- Md Anzeigeblatt für den Ureis Gießen
Nr. 137
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Auf die Frage Lockw-oods, ob das Haus nicht bis Morgen vertagt werden solle, erwidert Balfour, er könne diese Anregung nicht unterstützen, und fügt hinzu, er werde baldigst ein Dankesvotum für Kitchener und das Heer beantragen.
Im Oberhause gab Lord Salisbury dieselbe Erklärung ab, wie Balfour im Unterhause. Lord Rosebery beglückwünscht die Regierung zu dem Friedensschlüsse und hofft, daß von nun an eine neue Epoche des Friedens uno Wohlstandes und der kommerziellen Entwickelung für Südafrika beginnen werde.
Wie verlautet, wird das Parlament Kitchener eine Dotation von 100 000 Pfund Sterlin g bewilligen. Gleichzeitig werde ihm König Eduard einen höheres Adel st and verleihen.
Dr. Leyds und der Burendelegierte Fischer befinden sich in Paris. Außerdem teilt das Blatt mit, daß Präsident Krüger von dem Abschluß des Friedens noch nichts bekannt sei. Krüger ließ dem Vertreter des „Reuter'schen Bureaus", der ihn über seine Meinung bezüglich des Friedensschlusses befragen wollte, mitteilen, er könne ihm gegenwärtig keine Unterredung gewähren.
Preßstimmen.
Die „Kreuzztg." meint, die englische Regierung habe klug gethan, den Bogen nicht auf das äußerste zu spannen. Die „Berl. N. Nachr." sagen, England werde nun zu zeigen haben, ob und wie es seine Schuld an dem Buren- kriege vor dem eigenen Gewissen, vor der Welt und vor dem Urteil der Geschichte zu sühnen beabsichtigt. Die „Germania" meint, es erscheine im gegenwärtigen Augenblick die Preisgabe der politischen Unabhängigkeit für die Buren ein wohl schmerzliches, aber politisch kluges und gerechtfertigtes Zugeständnis. Die „Nat.-Ztg." schreibt: Die Buren sind in einem weltgeschichtlichen dampfe unterlegen, aber sie haben den Heldenkampf für ihre Unabhängigkeit mit unvergänglichem Ruhme geführt. Der südafrikanische Krieg ist zu Ende, das südafrikanische politische Problem tritt an seine Stelle. Die „Volksztg." führt aus, das Urteil der Geschichte werde unbedingt für alle Zeiten dahin lauten, daß die beiden kleinen Buren-Republiken im Kampfe wider eine Weltmacht mit unvergänglichem Ruhm die höchsten Proben der Vaterlandsliebe bestanden haben und daß sie nicht besiegt worden sind.
„Daily News" bemerken, wenn wir die Achtung dieses kleinen Volkes nicht erlangen können, so erfahren wir ernste Unannehmlichkeiten. Es giebt keinen Engländer, der nicht gezwungen wäre, den Mut unserer Gegner zu bewundern. Die „Westminster Gazette" schreibt: Von vielen Seiten wird heute sehr der Wunsch ausgedrückt, Botha und De Wet möchten doch in Stand gesetzt werden, als Gäste des Königs zur Krönung zu kommen. Während anerkannt wird, daß diese tapferen Leute es mit Rücksicht aus ihre Selbstachtung nicht für passend halten mögen, bei solcher Gelegenheit so bald nach ihrer Ueber- gabe nach London zu kommen, gesteht man doch allgemein zu, daß denselben, wenn sie kämen, eine populäre Huldig* ung zu teil werden würde.
Wrückkehrenden Burghers werden ihrer persönlichen Freibeitoder ihres Eiaentumsnichtberaubt. (Beifall aus den Oppositionsdänken.)
Artikel 4: Weder ein Civil-, noch ein Straf- ve r f a h r e n wird gegen sich ergebende oder zurückkehrende Burghers eingeleitet für Handlungen im Zusammenhang mit dem Kriege. Diese Klausel bezieht si ch jedoch nicht aus gewisse Handlungen, welche den Kriegs- gebrüuchen widersprechen. Diese sollen nach Schluß der Feindseligkeiten vor einem Kriegsgericht verhandelt werden.
Die holländische Sprache (Vaaldialekt) wird in den öfsentlichen Schulen Transvaals und der Oranje- kolonie gelehrt, wo die Eltern dies wünschen, und ist auch vor den Gerichtshöfen gestattet, wenn es für eine wirksame Ausübung der Rechtspflege nötig ist. Der Besitz von Gewehren ist in Transvaal und der Oranjekolonie den Personen gestattet, die sie zu ihrem Schütz bedürfen, wenn ie einen gesetzmäßigen Erlaubnisschein dafür erhalten. Die militärische Verwaltung soll sobald wie möglich durch die Civilverwaltung ersetzt werden, und sobald die Um- tände es gestatten, sollen repräsentative Institutionen, die M Selbstverwaltung führen, eingesührt werden. Tie Frage, ob den Eingeborenen das Wahlrecht zu gewähren ist, soll erst nach Einführung der Selbstverwaltung ent- chieden werden. Eine spezielle Steuer zur Zahlung der Kriegskosten soll auf den Grundbesitz in Transvaal und in der Oranjekolonie nicht gelegt werden. Sobald die Verhältnisse es gestatten^ wird in jedem Distrikte eine Kommission ernannt werden, in welcher ein Beamter den Vorsitz hat und die Einwohner des Distriktes vertreten ind, um den Leuten bei der Wiedereinsetzung in ihre Heim- tätten Beistand zu leisten und denen, die infolge von Kriegs- Verlusten außer stände sind, sich damit zu versehen, Nahrung, Obdach, Saatgut und anderes, was zur Wiederaufnahme normaler Beschäftigung nötig ist, zu liefern. Tie englische Regierung wird der Kommission drei Millionen Pfund Sterling zur Verfügung teilen und gestatten, daß alle Noten, die unter dem Gesetz 1 von 1900 in der südafrikanischen Republik emittiert wurden und alle von Offizieren oder aus ihre Ordre gegebenen Empfangsscheine einer juridischen von der Regierung ernannten Kommission ein gehändigt werden, und wenn solche Noten und Empfangsscheine von der Kommission als berechtigt zum Ersatz und als für eine wertvolle Gegenleistung ausgegeben befunden werden, sollen sie als Beweise der Kriegsverluste gelten, welche die Personen erlitten haben, denen sie ursprünglich gegeben worden sind. Außer der oben«erwähnten freien Dotation von drei Mill, wird die Regierung bereit sein, Vorschüsse als Darlehen für denselben Zweck zinsensrei auf zwei Jahre zu gewähren, die hernach mit drei Prozent Zinsen rückzahlbar sein sollen. Kein Ausländer oder Rebell wird berechtigt sein, von dieser Klausel zu profitieren. (Lauter Beifall auf den Bänken der Ministeriellen.)
Balfour erklärt dann, es giebt gewisse wichtige Punkte, die in dem verlesenen Schriftstücke, das das am Samstag abend unterzeichnete Dokument ist, nicht enthalten sind. Lord Milner richtete an Chamberlain eine Depesche, welche die verlesenen Schriftstücke ergänzt und in der es heißt: Nachdem ich den Burendelegierten eine Abschrift des Entwurfes des Abkommens eingehändigt, las ich ihnen folgende Erklärung vor, und gab ihnen eine Abschrift derselben, nämlich: Die Behandlung der Kap- und Natalkolonisten, die im Ausstande w-aren und sich jetzt ergeben, wird, wenn sie zu ihren Kolonien zurückkehren, von den kolonialen Regierungen gemäß den Gesetzen der Kolonie entschieden. Britische Unterthanen, die sich dem Feinde anschlossen, werden dem Gerichtsverfahren der Teile des britischen Reiches unterworfen, dem sie angehören. Die britische Regierung wurde von der Kapregierung benachrichtigt, daß ihre Ansichten hinsichtlich der Bedingungen, die denjenigen der britischen Unterthanen, die jetzt im Felde stehen, oder sich ergeben haben, oder seit dem 12. Schril gefangen wurden, gewährt werden sollen, folgende sind: gemeine Soldaten sollen, nachdem sie sich ergeben und die Massen ausgeliefert haben, vor dem Magistrat des Distriktes, wo die Uebergabe ersolgt, ein Schriftstück unterzeichnen, worin sie sich des Hochve r- rats schuldig bekennen. Ihre Strafe soll, vorausgesetzt, daß sie nicht des Mordes oder einer Handlung schuldig sind, die gegen die Gebräuche -der zivilisierten Kriegsführung verstößt, darin bestehen, daß sie lebenslänglich nicht berechtigt sind, in die Wählerlisten eingetragen zu werden oder bei Parlaments-, Provinzialrats- oder Munizipalwahlen zu stimmen. Friedenrichter, Feldkornets, überhaupt alle Personen, die eine amtliche Stellung bezw. ein Kommando beiden Rebellen- oder Burghersstreitkräften hatten, sollen wegen HochVerrats vor die gewöhnlichen Gerichtshöfe desLandes oder vor s o l ch e G e r i ch t c g e st e l l t werden, die hierfür gesetzlich gebildet sind. Ihre Bestrafung soll diesen Gerichten mit der Maßgabe überlassen sein, daß unter keinen Umständen die Todesstrafe zu verhängen ist. Die Regierung von Natal ist der Ansicht, daß die Rebellen gemäß dem Gesetze der Kolonie zu behanoeln sind. Balfour fährt dann fort: Das Abkommen ist unterzeichnet worden von Lord Kitchener und M i l n c r im Namen der englischen Regierung, von Steijn, Dewet, Olivier, Hertzog Namens der Oranjeregierung und Schalk Burger, Reits, Louis Botha und D e l a r e y im Namen der Transvaalregierung.
Nach Balfour ergreift Campbell B a n n e r m a n n das Wort. Er beglückwünscht den König und das Land zu dem Abkommen und erklärt, er behalte sich jeden Kommentar vor, bis die Schriftsllkcke vorgelegt würden.
Die yeutige Wummer umfaßt 8 Seilen.
Der südafrikanische Ariederrsschl«^
Der Friede ist da und England ist des Jubels voll. —. König Eduard erhielt aus der ganzen Welt Glück- wuuschdepescheu. Auch Kaiser Wilhelm und! Kaiser Franz Josef sandten Glückwünsche, ebenso der König von Italien. Kaiser Wilhelms Telegramm soll das erste gewesen sein, das in London eintraf. Trotzdem fällt ihm ein Wermuthstropsen in den Freudenkelch: die Wahrnehmung, daß außerhalb des JnselreichK in der Oeffent- lichkeit nirgends eine Stimme. sich erhebt, die dem „Sieger" den mit ungeheuren, vielleicht unverhältnismäßig großen Opfern errungenen Erfolg gönnt. Tie öffentliche Meinung aller Länder ist« nur von dem Gefühl der Befriedigung darüber erfüllt, 'daß die Grausamkeiten und Greuel dieses ungleichen Kampfes ein Ende gefunden haben. Tie Leiden und Entbehrungen, denen die Angehörigen der Buren ausgesetzt waren, mahnten immer stärker zum Friedensschluß. Wenn die Buren sogar den harten Preis des Verzichts auf die Unabhängigkeit dem Gegner zahlten, so mag gewiß diese Not den Ausschlag gegeben haben. Militärisch konnten die Buren zweifellos noch eine Reihe von Monaten den Engländern die Spitze bieten. Insofern giebt es im südafrikanischen Kriege keinen Sieger und keinen Besiegten. Nur nach der Auffassung englischer Zeitungen ist den glorreichen Waffenthaten der britischen Heeresmacht der „Triumph" zu danken. Anderswo urteilt man anderß. König Eduard vermeidet klüglicherweise in seiner Botschaft, die Friedensproklamation mit einer Anerkennung für die Truppen und Feldherren zu verbinden. Der König stellt die Versöhnung des Gegners als nächstes Ziel hin; dies und die A ch t u n g, welche die Botschaft „den durch den Krieg notwendigerweise hervorgerufenen Erfindungen" bezeigt, wird nicht verfehlen, sympathische Wirkung zu üben. Für jetzt kann man dem Freudenrausch der „tätlichen Gefahr" entronnen zu sein, manches großsprecherische Wort der Londoner Presse zu Mte halten. Zum Beispiel, wenn die ,/Times" behauptet, England sei kräftiger im Bewußtsein der Macht!und hoffnungsreicher denn jemals. Daß England im stände ist, seiner „imperialistischen Aufgabe mit erneuten Kräften nachzugehen", dürfte selbst im britischen Kabinett — abgesehen von dem allezeit unternehmungslustigen Chamberlain — Zweifeln begegnen. Tas Reich blutet aus vielen Wunden, alle Welt ist Zeuge gewesen von zum Teil geradezu blamablen Niederlagen, auf das äußerste erschöpft sind die finanziellen Mittel, die Abneigung der Bevölkerung gegen Abenteuer war in nahezu dreijährigem Feldzug vielfach bis zum lauten, grimmigen Protest gediehen — kein Ruf kann unter diesen llmständen weniger populär sein, als derjenige nach neuen imperialistischen Aufgaben. — Mit besonderer Genugthuung begrüßen Handel und Industrie den Friedensschluß. Den südafrikanischen Markt werden sich allerdings in erster Reihe die Engländer zu sichern wissen. Wer man nimmt an, daß das Wirtschaftsleben im allgemeinen einen kräftigeren Impuls erhalte. Die Börse „illuminiert" mit beträchtlich gesteigerten Kursen der leitenden Jndustriewerte.
Nach Meldungen aus London trat dort der Kabinettsrat gestern mittag zusammen. Chamberlain fuhr in geschlossener Privat-Equipage zum Kolonialamt, wurde aber von der zahlreichen Menschenmenge, die sich am Eingänge des Ministeriums eingefunden hatte, sofort erkannt und mit ungeheurem Jubel begrüßt. Die Menge, worunter sich eine große Anzahl eleganter Damen befand, drängte unter Hurrarufen und Tücherschwenken auf den Wagen des Ministers zu, der während er sonst nie eine Miene verzog, lächelnd den Hut lüstete und Mühe hatte, sich den Weg in das Ministerium durch die ihn Umringenden zu bahnen. Ten übrigen Ministern, außer Balfour, wurden keine Ovationen zu teil. Bis in den grauen Morgen hinein durchs zogen lärmende und johlende Volksmengen die innere Stadt. Einige Paare machten einen schüchternen Versuch zu einem Tänzchen auf der Straße, aber die in sehr starker Anzahl aufgebokene Polizei unterdrückte auch verhältnismäßig harmlose Freudenbezeugungen mit großer Rücksichtslosigkeit, offenbar weil der sehr gemischte und zum größten Teil mehr als zweifelhafte Charakter der Demonstranten bei der geringsten Nachsicht sehr leicht Ruhestörungen befürchten ließ. Der Erzbischof von Canterbury hat einen allgemeinen kirchlichen Tankesitag angeordnet, der wahrscheinlich nächsten Samstag gefeiert werden wird.
Tas englische Unterhaus war am Montag in allen Teilen überfüllt. Brodrick, Balfour und Chamberlain wurden mit lautem Beifall, letzterer geradezu stürmisch begrüßt. Balfour verlas das unterzeichnete Abkommen über die Uebergabe der Burenstreit-, kräfte, das von der britischen Regierung gebt l l i g t ist.
Artikel 1 lautet: Die Burghers im Felde legen sofort die Waffen nieder, übergeben alle Kanonen und Waffen sowie die Kriegsmunition, die in ihrem Besitze sind, ober unter ihrer Kontrolle sich befinden. Sie stehen von weiterem Widerstände gegen die Autorität König Eduards VII. ab, den sie als gesetzlichen So uv er an anerkennen.
Artikel 2: Alle Burghers im Felde außerhalb der Grenzen Transvaals und der Oranjekolonie und alle Kriegsgefangenen, die jetzt außerhalb Südafrikas sich befinden und Burghers sind, werden, sobald sie ihre Annahme der Stellung als Unterthanen König Eduards erllarr haben, zurückgebracht, sobald die notwendigen Beforderung»-- und Subsistenzmittel beschafft und gesichert srnd.
Artikel Die ffuj diese Werse sich ergebenden und
Deutsches Reich.
Berlin, 2. Juni. Heute morgen unternahm der Kaiser einen Spazierritt auf dem Bornstedter Feld, wohnte dort den Truppenübungen bei und hörte im Neuen Palais die Vorträge des Ministers der öffentlichen Arbeiten und des Chefs des Zivilkabinetts. Von 1 Uhr ab nahm er die Rapporte der Leibregimenter entgegen. Um 11/4 Uhr fand eine Frühstückstafel zu Ehren des Schahs statt, welcher darauf von der Wildparkstation aus die Reise nach Leipzig antrat. Der Kaiser gab dem Schah das Geleite zum Bahnhof, wo sich auch die Prinzen Eitel Friedrich und Friedrich Leopold eingefunden hatten.
Düsseldorf, 2. Juni. Heute begann die Som-- merv ersammlung der Sch i f fs b au t e chn i sch en Gesellschaft. Gegen 10 Uhr erschien der Kronprinz, der die Versammlung mit folgenden Worten eröffnete:
„Se. Majestät der Kaiser, der Allerhöchste Protektor der Schiffsbautechnischen Gesellschaft, ist zu seinem größten Bedauern verhindert, am heutigen Tage hier anwesend sein zu können. Auch der Großherzog von Oldenburg, der Ehrenpräsident, ist leider verhindert. Mein Herr Vater hat mich beauftragt, seiner Freude über die rege Beteiligung an dieser Versammlung Ausdruck zu verleihen, besonders darüber, daß sich das Ausland und das Inland vereinigt haben. Ich eröffne hiermit im Namen Seiner Majestät des Kaisers die Versammlung und wünsche besten Erfolg."
An den Kaiser wurde folgendes Telegramm gesandt:
„Ew. Majestät beehren sich die in Düsseldorf versammelten amerikanischen, belgischen, englischen, französischen, holländischen, norwegischen, österreichischen, russischen, spanischen und deutschen Schiffsbauer und Rheder ehrfurchtvollst dafür zu danken, daß Ew. Maj. Se. Kaiser!, und Königl. Hoheit den Kronprinzen des Deutschen Reiches und von Preußen zur Eröffnung ihrer Ausstellung entsendet haben, und hieran die Bitte zu knüpfen, Ew. Majestät möchten, wie bisher, auch in Zukunft dem Schiffsbau und der Rhederei, das denselben zur hohen Auszeichnung gereichende allergnädigste Interesse bewahren."
Auch an den Großherzog von Oldenburg wurde eilt Telegramm abgesandt.
Guben, 2. Juni. Der hier eröffnete 25. Brandenburgische Städtetag nahm einen Antrag an, nach welchem die Haftpflichtversicherung b er Letzrer fdurch die Städte unnötig sei..


