1902/03 mit einem Gesamtumschlag von Mk. 4 727 148 für die Verwaltung und Mk. 3 537 100 für das Vermögen, m Summa Mk. 8 264 248 genehmigt, und die Gemeindesteuer mit Mk. 1 905 500 festgesetzt und damit auch die beantragte Steuer-Erhöhung von 80,972 Prozent im Vorjahre auf 88,45 Proz., also um 7,228 Proz., bewilligt. Damit stehl nach den Ausführungen des Oberbürgermeisters unter den hessischen Städten Darmstadt immer noch an erster und bester Stelle. — Große Heiterkeit und lebhaften Beifall erregte bei der heutigen Beratung des Voranschlags eine Bemerkung des Vorsitzenden auf ein Ansuchen, die Krankenschwestern auf bei Elektrischen Straßenbahn frei fahren zu lassen, wie dies aucl in anderen Städten, z. B. Mainz, geschehe: Dies sei in Mainz wohl gerechtfertigt, da dort fast jeder, der die Straßenbahn benutze, wahrscheinlich der besonderen Pflege bedürfe.
In der heutigen Sitzung der ber Voranschlag pro
Vermischtes.
* Paris, 2. Mai. In Französisch-Guyana ift nach amtlichen Meldungen dec Ausbruch des g el b en Fieb ers festgestellt worden, dem bereits 57 Personen zum Opfer gefallen sind. 139 sind noch in Behandlung, 59 Personen sind
Universitäts-Nachrichten.
— Die Leitung der organischen und anorganischen Abteilung des Tübinger Ehemischen Laboratoriums wurde für ba5 Semester 1902 dem etatsmäßigen Extraordinarius für Chemie Prof. Earl Bülow übertragen. Prof. Bülow wird auch die von dem verstorbenen früheren Borstand Prof. v. P e ch m anii an- gekündigte Vorlesung über organische Experimentalchemie abhaltem — Aus Halle wird geschrieben: In der heutigen Sitzung des Generalkonzils der Universität wurde für das neue Studleniahr unserer Hochschule der Professor der Theologie Konsistorialrat D. Erich Haupt zum Rektor gewählt. — Der Obermgemeur und Privatdozent an der Bergakademie in Loeb en Hans Frhr^Jupt-- ner v. I o n s t o r f f ist zum o. Professor der chemischen Technologie anorganischer Stoffe ent der Technischen Hochschule tn Wien ernannt worden.
— heraus.
* Ein sensationeller Prozeß wird sich demnächst vor dem Münchener Landgericht abspielen. Vor einem Jahre machte eine früher in München engagiert gewesene Künstlerin die Bekanntschaft eines reichen ungarischen Magnaten. Man sah das Paar schon oft zusammen. Nach einiger Zeck verschwand der Freund der Künstlerin; man sagte, derselbe lebte, durch Familienoerhältnisse gezwungen, m Wien. Vor wenigen Wochen erhielt nun die Künstlerin die Mitteilung, daß der Magnat gestorben sei und ihr ein Legat von 30000 Kronen ausgesetzt habe. An dieses Legat ist jedoch eine merkwürdige Bedingung geknüpft. Es hieß, dasselbe solle steuer- rei der Künstlerin ausgezahlt werden, wenn der Nachweis nicht erbracht werden könne, daß sie ihm die — Treue gebrochen. Nun hat sich die Künstlerin vor einem Jahre verheiratet. Die Verivandten des Magnaten fochten das Legat an und der Ehemann der Künstlerin, welcher keine Ahnung von den früheren Beziehungen seiner Frau zu dem Magnaten hatte, strengte den Ehescheidungsprozeß gegen seine Gattin an. Nicht nur, daß die Künstlerin, wie es den Anschein hat, um das Legat von 30 000 Kronen kommt, wird dieselbe auch wahrscheinlich ihren Gatten durch das Vermächtnis ihres rüheren Freundes verlierrn.
* Ibsen als Apotheker. Eine luftige Ibsen- Anekdote erzählt eine französische Revue: Bei dem vom Schriftstellerverein in München veranstalteten Festmahl anläßlich des 70. Geburtstages des Prinzregenten war der in München bekannte norwegische Dichter der Gegenstand heftiger Kritiken seitens des Dichters und Dramaturgen Martin Greif .Ibsen erwiderte in derselben Tonart- Gleich nach dem Festmahl ging er am Arme eines Freundes nach Hause. Unterwegs spielte er auf die Szene an, die sich bet Tisch zugetragen hatte, und sagte: „Was ist übrigens Martin Greif? Er schreibt geschichtliche Dramen und versucht, ehemalige Könige wieder aufleben zu lassen. Was für eine Bedeutung haben die Toten für uns? Das moderne Drama muß sich mit den Lebenden beschäftigen." „Trotzdem haben Sie „Catilina" geschrieben", erwiderte der Freund. „Cati- lina war kein Herrscher, er war Anarchist, und als ich übrigens dieses Stück schrieb, war ich noch nicht Dramatiker, sondern Apotheker."
* Die Ausfindun g primitiver Aposteln bilder aus dem Ende des elften oder dem Anfang des zwölften Jahrhunderts wird aus Montcherand im Kanton Waadt gemeldet. Bei der Besichtigung des halbkreisförmigen Kirchenchors, der aus dem elften Jahrhundert lammt, entdeckte Fredßrie Dubois, der Assistent des Kantonsarchäologen, unter einem dreifachen Abputz mit Gipsmörtel Bilder der zwölf Apostel in halber Lebensgroße, die nebeneinander um den Chor herumgehen. Jeder Apostel hat seine Attribute bei sich, der Name ist vertikal geschrieben, und jedes Bild ist von kleinen Bogen überragt, die den Heiligenschein umgeben. Inmitten der Apostel steht im Gewölbe ein fegnenber Christus. Diese Bilder haben em en großen archäologischen und künstlerischen Wert und sind vielleicht die ältesten der Gegend.
wieder genesen.
* Konstantinopel, 2. Mai. In Aivadiik, einem Orte des Sandjaks von Bigha, ging das Haus eines Musel- mans namens Halil in Flammen auf. Kein Mitglied der Familie konnte sich retten, so schnell griff der Brand um sich. Einige Stunden später zog man aus der Asche acht verkohlte Leichname — Halil, seine Frau und sechs Kinder
hier tm Jahre 1906 eine große bayerische Jubiläums-Aus-1 Prinzipal hatte ch» infolgedessen weder angemeLet, uoch : 'Heilung statt. in R. zur Fortbildungsschule geschickt. Nach erfolgter An- i
München, 2. Mai. In der Abgeordnetenkammer beim zeige verurteilte die Strafkammer des Lanvesgerichtes zu ; Solletat verlangt Hilpert, die Regierung möge die so - D. den Prinzipal zu einer Geldstrafe. Das richt ,
fortige Kü-ndigung der Handelsverträge im hat dieses Urteil aufgehoben und den Angeklagten srer- , Bundesrat anftreben. Der Finanzminister lehnt es ab, hier- gesprochen In den Gründen wirb zwar zugegeben , auf einzugehen und die Kammer stimmte der Anregung daß Ortsstatute an sich ebenjo wie Ortspolizeiveioidnungen des Referenten zu, über die Getreidezölle nicht zu sprechen, innerhalb ihrer sonstigen Zuständigkeit die in ihrem Bezirk
■ 6 ' ■ ■■■■■■■ — -mtstehenben rechtlichen Verhältnisse,mit verbindlicher Kraft 1
ir.-lrtttil für Jedermann ordnen dürfen, also auch für diejenigen, 1
AUVUllw. welche an diesem Orte weder einen Wohnsitz, noch einen i
London, 2. Mai. Das Reutersche Bureau erfährt, dauernden Aufenthalt, sondern nur einen vorübergehenden 1
daß die Meldung der „Birmingham Post", die japa- Aufenthalt haben. So lange sie sich freiwillig an dem i
Nische Regierung habe alle Staatsarsenals dem Orte aufhalten, sind sie dem Rechte dieses Ortes unter- < britischen Geschwader im fernen Osten thatsächlich warfen." Es wird jedoch hinzugefügt: „Aber niemals kann zur Verfügung gestellt, unbegründet ist. ein Ortsstatut Bestimmungen treffen, wodurch jemand ge -
Paris, 2. Mai- Halbamtlich wird mitgeteilt, Wal- ^wungen wird, sich an dem betreffenden Orte überhaupt , deck Rousseau werde in der ersten Sitzung der oder länger, als er dies freiwillig thut, aufzuhalten. Dies Kammer diese ersuchen, eine Tagesordnung anzunehmen, würde zwar nicht dem Wortlaute, wohl aber dem Sinne des worin die republikanische Konzentration von « i des Freizügigkeitsgesetzes vom 1. November 1867 wider- der Kammer gebilligt wird. Nach diesem Votum werde sich Sechen und durch die §§ 120, 142 der Reichsgewerbe- Waldeck Rousseau zurückziehen und dem Präsidenten ordnung nicht gedeckt werden. Würde also § 120 der Reichs- Loubet die Zusammensetzung des neuen Kabinetts gcroereorbbnung die Bestimmung enthalten, daß der Fort- überlassen. bildungsunterricht ausschließlich während der werktäglichen
Haag, 2. Mai. Dem heute mittag ausgegebenen Arbeitszeit stattfinden darf, so könnten durch Ortsstatut auch Bulletin zufolge hatte die Königin in der Nacht dort beschäftigten, aber sonst auswärts sich aufhaltenden einen ruhigen Schlaf. Auch alle übrigen Symptome ^x^nge ^um Unterricht herangezogen werden, weil der geben Grund zur Befriedigung. — Gegenüber einer Ab- Schulzwang bann nur für eine Zeit bestände, während der ordnung belgischer Buren bezeichnete Krüger alleKie 9Gf)r[tngc sich freiwillig, ober auf Grund der von ihren Nachrichten über den günstigen Stand dec Friedens-Ver- gesetzlichen Vertretern getroffenen Vereinbarung in dem Handlungen als Manöver, um das englische Volt ai^ getreffenben Orte aufhalten. Eine solche Vorschrift ist aber gesichts der bevorstehenden Kröiiungsfeierlichkeiteii zu Lm §120 der Reichsgewerbeordnung nicht enthalten." — täuschen. Krüger betonte nachdrücklich, daß ohne seine weiter wird ausgeführt: „Es kann auch nicht die Absicht des Zustimmung kein Friede geschlossen werden könne. Die Gesetzes sein, die Lehrlinge durch derartige Vorschriften Zusage der Burenführer, die einzelnen Kommandos zu möglicherweise zum Verlassen des Elternhauses und zum befragen, sei nur eine reine Formsache. Mieten einer besonderen Wohnung an einem anderen Orte
Wien, 2. Mai. Die Meldungen deutscher Blatter, daß veranlassen." Es wird schließlich gesagt, daß § 120 des Verhandlungen wegen Erwerbung des Klinger', ch en Gewerbegesetzes nur gewerbliche Arbeiter treffen will, „die Beethoven für das hiesige kunsthistorische Museum em- Schulorte ihren ständigen Aufenthalt haben. Hierfür geleitet seien, sind völlig unbegründet. I spricht vor allem die Bestimmung über den Sonntagsunter-
Rorn, 2. Mai. Der König, hat die in Venedig öer-Wenn fein besonderer Schülergottesdienst eingerichtet urteilten amerikanischen O s fizi er ^begnadigt. soll die Zeit des Hauptgottesdienstes frei bleiben. Hier — Wie es heißt, hat sich die Königin Witwe nur die Zeit gemeint fein, während welcher der Margherita entschlossen, den Schleier zu nehmen. IHauptgottesdienst am Schulorte stattfindet, nicht aber die
Annapolis, 2. Mai. Präsident Roosevelt niöalicherweise hiervon verschiedene Zeit des Gottesdienstes wohnte heute der Preisverteilung in der hiesigen 'JJca- Qn e|neni Nachbarorte, in welchem ein am Schulvrte in der rine-Akademie bei und hielt hierbei, eine Ansprache, oder Stellung befindlicher Arbeiter seinen dauern- üi der er die Schüler darauf chmwies, dag es emes ^ages Aufenthalt hat. Den Schülern aber soll offenbar von ihrem Mute und chrer Tüchtigkeit abhangen konnte, Gelegenheit zum Besuche des an ihrem ständigen Auf en t- ob die Nation ihren Namen in die Ehrentafeln der haltsorte abgehaltenen Gottesdienst gewährt werden. Für Weltgeschichte eintragen durfe^ oder Lchaiide unb I vertretene Auffassung spricht auch der Umstand, daß Niederlage fennen_lernen müpe. -ter erste ö"ait?r Iur I fonft die Arbeiter einem doppelten, ja sogar, wenn sie an die Sicherung des Sieges über irgend emen auswärtigen l verschiedenen Orten arbeiten, einem drei- und mehrfachen Gegner muffe notwendigerweile die flotte fein. Wenn ^ortbildungsschulzwange unterworfen werden, was offenbar die Flotte versage, sei das ^.and dazu verurteilt, bejie-gt £ie Absicht des Gesetzes gewesen ist." m werden, deshalb muise ieder amerikanische Patriot dazu 1 1 ; . ’ v . ... ~
mitwirken, daß ständig an der Flotte weitergebaut und Watzenborn-Steinberg, 2. Mal. Vor einigen -tagen
dieselbe auf den höchsten Grad der Tüchtigkeit gebracht herrschte in unseren Gemeinden eine förmliche Faschmgs- werde. stimmung. Die Ursache war eine Zwangsvollstreckung, die
■ 1 '----- der Gerichtsvollzieher vorzunehmen hatte. Verwandten, von
A 1IRÖ £11111) denen die eine Partei in Watzenborn, die andere in Steinberg
& * * wohnt, führten schon lange einen Rechtsstreit wegen eines
Gießen, 3. Mai 1902. Gaules mit Wagen re., der schließlich zu Gunsten derjenigen
LU. Von der Landesuniverfität. Heute fand die erste Partei entschieden ward, die nicht im Besitze des Streitobjektes Immatrikulation des laufenden Semesters statt. Es war. Statt nun dem Sieger im Prozeß das ihm Zuge- wurden 195 Studierende immatrikuliert. sprochene nach verkündetem Urteil herauszugeben, ließ es der
* * Vergrößerung des Uuiverfitäts-Bibliothekgeländes. Dem Verurteilte darauf ankommen. Da holte denn der Gießener Vernehmen nach ift dieser Tage, vorbehältlich der Geneh- Gerichtsvollzieher aus der betreffenden Hofraite Pferd und migung der Staatsregierung, vom Maurermeister Pfaff Wagen ab, um sie ins Nachbardorf zu bringen. Wie ein Gelände erworben worden, das an den Komplex grenzt, auf Lauffeuer war die Kunde von der Exekution m beiden Dörfern' dem die Universitäts-Bibliothek erbaut wird. bekannt geworden und während Hunderte von Menschen die
* * Der Wohlth'ätigkeits'Verein „Contentia" feiert morgen Rosinante auf der Dorfstraße mit lautem Hurra begrüßten fein erstes großes Sommerfest auf der „Schönen Aus- und bis ins Schwesterdorf begleiteten, hatten sich hier aber- sicht". Wir wünschen dem Verein, daß sein Fest von mals Hunderte von Personen angesammelt, die die Karawane besserem Wetter begünstigt sein möge, als wir es die ganze I ebenfalls mit Hurra in Empfang nahmen. Mit freudigerer Woche hindurch hatten. I und lauterer Zustimmung ist wohl selten die Thätigkeit eines
• * „Wanderer", Gießener Radfahrer - Gesellschaft. Am Gerichtsvollziehers vom Volke begrüßt worden als im vor- 1. Mai tagte hier eine Versammlung der „Wanderer", in der! liegenden Falle.
der frühere 1. Vorsitzende, Mitbegründer der Gesellschaft, r. Dutenhofen, 2. Mai. Schon längere Jahre haben wir Wllhelm Hornberger, wegen seiner Verdienste sowohl umI eine Brücke über die Lahn; es ist damit die lang ersehnte den Verein, als auch um die Hebung des Radfahrsports ein-1 Verbindung beider Lahnufer geschaffen. Es fehlt jedoch immer stimmig zum Ehrenmitglie d ernannt wurde. noch die in Aussicht genommene Gemeinde st raße von
* * Der hundertjährige Gedenktag des mi-|Dutenhofen nach Atzbach. Wie der Verwaltungsbericht des litärischen Grüßens. Morgen, am 4. Mai, sind es Kreisausschusses kund giebt, hat der Bau der geplanten Straße hunbert Jahre, seit beim militärischen Grüßen die bis I noch nicht begonnen werden können, weil die deichpolizei- dahin bestandene Vorschrift gr h m e n d e s Genehmigung zur Anschüttung des Dammes noch nicht
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4. Mai 1802 folgende Kabinettsordre: „Obschon zwar fest- Brücke drei Durchläße vorgesehen. .
steht, daß bei der Infanterie der Unteroffizier und Ge-! st. Butzbach, 2. Mai. Gestern fand m der Restauration meine, wenn er seinen Montierungshut aufgesetzt bat, und Kalbfleisch die erste Generalversammlung des hiesigen Ge- etnem Offizier begegnet, Front macht und gerade steht,Ischichtsvereins statt. Er zählt 88 Mitglieder. Die ohne den Hut abzuziehen, solches aber bei der Kavallerie Unterhaltung und Weiterausgestaltung des schönen, internen) nicht eingeführt ist, so verordnen wir hierdurch, daßU»^n Altertümer- und Trachtenmuseums, sowie die Er- tünftig ein gleiches auch bei den Unteroffizieren und ßa^ung ver Zeugen aus früheren Perioden, welche auf dem
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sicht sämtlicher Offiziere, ohne Unterschied des Ranges, p^en. „3^”?, e§ 8“ oeröanfen, ba| bie
sestfetzen, daß, wenn sie die Schärpe umhaben, das bisherige geschmückte Furstengruft in der St. „iarkuskirche zugänglich Hutabnehmen bei ihnen, es fei vor wem es wolle, mit oder gemacht worden ist. Die Herausgabe eines Führers durch ohne Espontvn, in ober außer Dienst, ebenfalls ganz weg-!Butzbach und Umgegend wurde von ihm veranstaltet.
fallen soll; dagegen aber sollen sie in allen/Fällen, wo r# Großfeldä, 2. Mai. Durch eine seltsame Natur- oas Hutabnehmen bis jetzt gebräuchlich gewesen, solche-- .. . wurden heute Mittag um 2 Uhr die Be-
Z^rL'vand "°hn°r unseL Ort-s in Aufregung Ersetzt. In emen auf horizontal über dem linken 'oder rechten Auge halten. W«nn dem Fr.'schen Grundstück, S>°'ch hmter der!^^°thek-, st°^°n sich ein Offizier in einem Hause zu melden hat, oder uber- Birnbaum fuhr plötzlich em greller Blitzstrahl, von furchtei- haupt in ein solches eintritt, so bleibt es wie bisher." lichem Tonnerschlag begleitet, große Aeste des Baumes weit ** Amtlich sanktionierter Aberglaube. An-1umherschleudernd. Die Erscheinung ist um so merkwürdiger, läßlich der Mondfinsternis der letzten Woche kam uns eine es weder vorher noch nachher blitzte oder alte Verfügung der nassauisch-oranischeii Regierung ö^lbonnerte; es war nur trübes, regnerisches Wetter bei einer Dillenburg vom 30. April 1715 in Erinnerung, in der Temperatur von A- 5« R. Nach dem Schlage folgte Sonnen- besohlen wird, das Vieh wegen erner em retenden bci ( itct^ klaren, öinuncl und erst e.ne halbe mit sich führt, wodurch bei dem Vieh Seuchen hervorgebracht hrer können sich nicht erinnern, einen ähnlichen Donnerschlag werden und Sterben fraffiert". unter so merkwürdigen Umständen gehört zu haben.
** Ueber die Grenzen b er For tb ildungs- Büdingen, 2. Mai. Fürst Bruno zu Psenburg- schnlp flicht hat das Preußische Kammergericht eine be- Büdingen kehrt morgen von Bern zurück. Der hohe Herr deutungsvolle Eiitscheidung gefällt. Durch aas Ortsstatut I ist vollständig genesen und wird bei der Rückreise von Meer- ber Stabt R. war bestimmt worden, daß „alle im Stadt- an den Wagen benutzen und gegen 7 Uhr abends hier bezirk in Stellung befindlichen männlichen taufmännischen antommeiL Die hiesigen Einwonher werden chre Freude über ^tlW fotoie benfelben gleich zu «Meriden Hilsspe^on^i ^ glückliche Rückkehr durch Flaggen bekunden, verpflichtet sind, bte von der Handelskammer zu R. ei> 9 Tnrmnnht o ber beutiaci
richtete kaufnckinnische Fortbildungsschule zu besuchen." Ein 8. ^armflftbt, J •
LetzrliuL wohnte in der nahe gelegenen Stadt 2L. Sein! Stadt verordneten wurde der Voran
Kunst und Wissenschaft
Berlin, 2. Mai. Die Entdeckung eines neuen Minerals, das nach dem berühmten Chemiker Van ’t Hoff den Namen „Vanthofsit" echalten hat, ist dem Dr. Kubierfchky mAschers-
Mai. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Am 28. und 29. Juni findet in Turin im Anschluß an die dortige Ausstellung für dekorative Kunst unter dem Patronat des Königs und der Königin von Italien, sowie der Prinzen und Pr^ssmen des vauses Savoyeii ein internationaler Musik- und Gesaug^wettstreit statt Das mit der Vorbereitung dieses Unternehmens oetraute Komitee in Turin (Comit.to öftere del con,or«o .n«rnaboc^e di musica a Torino), an deffen Spitze Graf v. Rora steht, hofft, daß sich auch deutsche Musikkorps und Gesangvereine beteiligen werden, und ist gern bereit, jede gewünschte nähere Auskunft zu erteilen. ____
Landet und Miieyr. UMswuchchast.
Düsseldorf, 2. Mai. Auf dem Kohlenmarkt ist eine Aends. rung nicht eingetreten. Der Eisenmarkt ist ruhig bet stetigen Preisen. Nächste Börse 15. Mai. .
Die Münchener Brauerakademie Dr. Doemens, die seit 1895 unter diesem Titel geführt wurde und zu den befi besuchten


