Ausgabe 
3.5.1902 Viertes Blatt
 
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3. Mm 1002

152. Jahrgang

Viertes Blatt.

Bezugspreis» monatuch 75 UU Dtertw iSbrlich Wik. 2.20; durch

GietzenerAnzeiger

" General-Anzeiger v

Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Nr. 103 krfcheiut täglich außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kesfischen Landwirt bxe «tehener ZamUien- blätter viermal in der Woche beigelegt.

SiotaNonsdruck u. Ver­lag der Brü h l'schen Untverf.-Buch- u.Stein- druckerei (Pietsch Erben) Nedaktton, Erpeditton und Druckeret:

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Etftbheeement allerersten Ranges

iv c t c Gefahren i n s a n i -

758

Sacherfln

Konservierungsmittel.

losophischen Realanstalten

und anderer erlaßen hat,

Hof-Mdbelfabrlk und Kunstschreinerei von Ludwig Alter in Darmstadt

Fakultäten auch in diesem Sinne auf die von kommenden Studierenden etnzuwirken suchen.

Gegen das Verbot der Borsäure

Fleischkonseroierungsmittel, das der Bundesrat soll am 9. Mai in Berlin eine Proteftver- slattfinden, die von mehreren bedeutenden Jn-

Unerreichter InsectentÖdter?

Kaufe aber nur in Flaschen/wo Plakate auShängnr.

Grossh. Hessischer und Kaiserlich Russischer Hoflieferant

Permanente Ausstellung von 120 Zimmer-Einrichtungen Auf Wunsch kostenlose Cnterbreilung meiner Baupt-Kollektion.

sammlung dustriellen der chemischen und der Nahrungsmittelbranche veranstaltet wird. In dem an die Interessenten versendeten

Aus Stadt und Land.

Gießen, 2. Mai 1902.

** Kunst verein. Tic Max-Schüler-AuSstellung im Knnstverein hatte sich in dieser Woche eines außergewöhn­lich regen Besuchs zu erfreuen: am Sonntag allein besuchten Über 200 Personen die Ausstellung. Die Kollektion von Max Schüler bleibt nur noch am Sonntag und Montag ausgestellt.

* Bauernregeln vom Mai. Der Landmann

Kunst and Wissenschaft.

Antiteufund in Karthago. Auf dem Boden des alten fUn> thago ist dent französischen 'Archäologen P. Tclattre wiederum em wichtiger Fund geglückt. In einem Schachtgrabe entdeckte er in einer Liefe von 8 Meter einen Sarkophag aus weißem Marmor, der mit Gemälden geschmückt ist. Das Grab war schon früh« aufgebrochen und durchwühlt worden, denn der Sarkophaqdeckel stand aufrecht. Er ist wohl erhalten und stellt ein hervorragendes Kunstwerk dar, denn auf ihm ruht in sehr hohem Relief gearbeitet eine liegende verschleierte Frauengestall. Tie Haare waren ver­goldet, die Augen gemalt, und der Hals ist durch ein sehr zartes goldenes Halsband geschmückt. Die Gestalt ist von hoher Schön-

Hochfeine. stilvolle

Einrichtungen |

Aufrufe heißt es u. A.:

Tie Beweiskraft der Gründe, welche von amtlicher Seite für die Notwendigkeit dieses Ausschlusses veröffentlicht worden sind, wird von hervorragenden wisfenichastlichcn Stellen teils ver­neint, teils für n t ch t ausreichend erklärt. Die Zahl der Betriebe ist eine ganz außerordentlich große, welche unmittelbar oder mittelbar von entern solchen Verbote getroffen werden. Es wird nur wenige Betriebe geben, so weit bei tßnen Nahrungs^ mittel in Frage kommen, welche nicht hierzu gehören.' Insbeson­dere gehören hierzu auch Gastwirtschasten und Hotels.

Äuver diesen weiten Kreisen des Handel«, der Industrie und des Gewerbes werden jedoch auch nicht minder breite Kreise der konsumierenden Bevölkerung getroffen. Teils wird durch das Verbot der erwähnten Konservierungsmittel ohne Zweifel eine erhebliche Verteuerung zahlreicher Fleischwareu bewirkt werden, teils werden aber auch sch-«»-» ra » ?« k *- .* 414 ,-'h4- tärer Hinsicht durch dasselbe

Wünscht sich den Mai kühl und regnerisch. Kühle und ALendtau im Mai bringen Mein und vieles Heu. Häufige Maigewitter verkünden ein fruchtbares Jahr. Mairnonut kühl und windig, macht die Scheuern voll und findig. Pankratius und Servatius sieht kein Gärtner gern, Denn es sind Müde gestrenge Herrn. Wenn St- Urban lein Wetter hält, daS Weinsast in die Pfütze fällt. fiairegen auf die Saaten, bann regnet es Tufatcn. Viel Gewitter im Mai, schreit der Bauer Juchhei! Weht der Wind im Mai aus Süden, ist Reaen uns sehr bald beschiedeu. - Menu die Pirols emsig kreischen, wird bald Regen nieder- träuseln. Im Mai ein warmer Regen, bedeutet Früchtc- fegen. Maikäferjahr, fruchtbares Jahr- Kühler Mai istne alte Regel, bringt viel Arbeit für Küche und Flegel. Wenn die Wachteln fleißig schlagen, läuten sie von Regentagen. Giebt's der iÄchenblüte viel, füllt sich auch des Kornes Stiel. Wenn die Kröten fleißig laufen, wollen ie bald Regen saufen. - Bienenschwärme im Mai, bringen uns viel Heu. Rasse Pfingsten, fette Weihnachten- Der Mai ist selten so gut, er setzt dem Zaunpfahl noctz auf ren Hut. Pankraz und Servaz, die stehlen wie der ^patz. Pankraz. und Urbanitag ohne Regen, versprechen reichen Aeinsegen. Vor Rachtfröst bist Du sicher nicht, bis daß herein Servatius bricht. Nachdem der Urbau pflegt zu ein, glaubt man, daß gerät der Wein. Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so auch der ganze Herbst sein mag. Regen im Mai, giebt fürs ganze Jahr Brot und Heu. Georgus und Mark's bringen oftmal was Arg s. Philipp und Jakobi sind daun noch zwei Grobi. Pankraz, Ma merz, Servazi, das sind erst drei Lumpazi. Oft Urban gar ist streng fürwahr. Auch Peter und Paul, sind manchmal faul. Auf nassen Mai kommt trockener Juni herbei. Maientau macht grüne Au; Maienfröste, unnütze Gäste.

** Postalisches. In einer großen Verlegenheit be­findet sich eben unsere Reichspostverwaltung dadurch, daß ihr kein junges Beamtenmaterial zur Verfügung steht. Durch die in den letzten Jahren vom Reichstage in großer Zahl bewilligten etatsmäßigen Stellen für die mittleren Be­amten, ist die Postverwaltung genötigt worden, viele Militäranwärter zu übernehmen, denn gesetzmäßig kommen auf einen Civilanwärter bet der Telegraphie zwei Militär- auwärter und bei der Post auf zwei Civilanwärter ein Militär. Mährend früher immer der Postverwaltung zum Vorwurf gemacht wurde, sie arbeite zu viel mit jungen und nicht angestellten Beamten, ist die Post jetzt in das ent­gegengesetzte Extrem gebracht worden, welcher Zustand sie in Verlegenheit bringt. Die Post braucht zum größten Teil einen beweglichen Beamtenapparat, wozu sich aber die etatsmäßigen Beamten nicht eignen, da ihre Verwendung außerhalb ihres Wohnortes zu tostspielig wird. Es kommt noch hinzu, daß eine große Anzahl Stellen von weid- lichem Personal besetzt ist, welches man ebenfalls nicht zum Umherreisen für Vertretungen, Aushilfen usw. benutzen kann. Weiter trägt zu der Verlegenheit bei, daß so wenig junge Männer in den mittleren Postdienst eintreten. Wäh­rend sonst alle Berufszweige überfüllt sind, sucht die Post- verwaltung vergeblich Anwärter zu gewinnen.

** Weibliche Personen im Dienst der Eisen­bahn-Verwaltung. Die Eisenbahn-Verwaltung hat im vorigen Jahre auchweibliche Personen" für den Kanzleidienst angenommen. Dieses Zugeständnis hat sich jedoch rasch als unvereinbarlich mit den Grundsätzen für die Anstellung der M i l i t ä r a n w ä r t e r erwiesen und zurückgenommen werden müssen. Die Stellen im Kanzlei­dienst der Staatsverwaltungen sind den Militäranwärtern Vorbehalten, und zwar, wie der Eisenbahnminister vor kurzem gegenüber einer Direktion bemerkte, nicht nur die etatsmäßigen, sondern auch die außeretatsmäßigen Stellen. Sämtlicheweibliche Personen", meistens Töchter von Beamten und ehemaligen Beamten, sind deshalb bald wieder aus dem Kanzleidienst entfernt und in den Expe­dit i o n s d i e n st überwiesen worden.

* Eine Geburtstagsüberraschung. In

letzter Zeit konnte man häufig in den Blättern Annoncen finden, daß alle diejenigen, welche an einem bestimmten Tage im Mai ober Juni ic. geboren seien, ihre genaue Adresse unter der angegebenen Chiffre einsenden möchten. In hoffnungsvoller Erwartung wurde auch diesem Wunsche von Tausenden entsprochen. Mancher der Einsender malte sich schon in seiner Phantasie aus, daß irgend ein reich ge­wordener Krösus seine nicht so glücklichen Mitmenschen, die an seinem Wiegenfeste ebenfalls das Licht der Welt erblickt hatten, durch eine Krone oder Toppelkrone, oder gar mit einem blauen Lappen heimlich als gern gesehener anonymer Spender erfreuen würde. Wie groß war aber das Erstaunen aller, welche einen Nickel aufgewendet und ge­schrieben hatten, als sie dieser Tage per Cirkular ein Glück­wunschschreiben erhielten und die Aufforderung, in einer Lotterie, dazu noch einer verbotenen, zu spielen, indem von allerlei glücklichen Zufällen, die im Leben eine Rolle spielten, erzählt wurde. Mancher der so Angratulierten legte mit trübem Mick fein Brief lein aus der Hand mit dem ! Seufzer:Hätf ich en Schoppe for mei 10 Pfg. getrunfe."

» Schweinemangel. Daß der Schweinemangel in Deutschland nicht eine vorübergehende, sondern eine anhaltende Erscheinung ist, ergiebt unzweifelhaft eine Gegenüberstellung der Schweineschlachtungen an den 48 be- deutendsten Schlachthöfen des Deutschen Reiches während des Jahres vom 1. April 1901/1902 und der Schweine- schlachtungen während des Jahres vom 1. April 1900/1901- Wir stellen nach den amtlichen Zahlen der Schlacht Hof direk- Honen der Städte Danzig, Königsberg, Elbing, Posen, Brom- berg, Landsberg a. W., Cottbus, Berlin, Breslau, Stettin, Bremen, Lübeck, Rostock, Hamburg, Hannover. Braunschweig, Halle, Magdeburg, Gotha, Cassel, Essen (Ruhr), Crefeld,

. u *. * v v . -___, ___,____ hervorgerusen werden. Jene

mit Recht so gefürchteten, sehr oft zum Tode führenden Massen- Erkrankungen durch im Verderben begriffenes Fleisch, durch eben­solche Fische, Jleischwaren usw., welche durch die Anwendung von Honjcruicrutig5inittel verhütet werden konnten, werden um so häufiger auftieten, als es kein Mittel giebt, die Gesundheitsschäd» Echten solcher Nahrungsmittel äußerl,ch zu erkennen."

Auf der Tagesordnung der Versammlung steht u. A. auch em Vortrag des Geh. Medizinalrates Professor Dr. Lieb reich-Berlin überKonservierungsmittel im All­gemeinen und über die an solche zu stellenden Anforde­rungen". Es reihen sich daran Referate von bekannten Chemikern über bie einzelnen von Bundesrate verbotenen

Köln, Düsseldorf, Aachen, Coblcnz, Elberfeld, Barmen, Dort- mund, Dresden, Chemnitz, Leipzig, Zwickau, Plauen i. b, Frankfurt a. M., Stuttgart, Heilbronn, Karlsruhe, He,del- berg, Psorzheim, Mainz, Mannheim, München, Rurnbera, Würzburg, Straßburg i. E, Mülhausei, i. E., Metz fest, daß die Schweineschlachtungen allein in diesen 48 Städtenim Jahre 1902 mn nichtweniger alS 361 «4 Stück gegen das Vorjahr zur ückgogan gen sind.

* Vorsicht bei den Maiglöckchen! Die jetzt wieder bt- ginnendeMaiglöckchen - Zeit" giebt Veranlassung, alle Freunde und Freundinnen dieser so herrlich duftenden Blume darauf hinzuweisen, daß sowohl ihre Stengel als auch tfytt Blüten einen starken Giftstoff in sich bergen, und zwar daS Glykosid, welches Blausäure enthält. Man vermeide daher, die Blumen besonders zwischen den Lippen zu tragen, da die kleinste, kaum bemerkbare Rißwunde unförmlich anschwillt, sobald der Saft der Blumen in sie eindringt. Ebenso werfe man die abgeblüten, welken Blütenkelche nicht auf die Höfe, wo Geflügel umherlauft; denn schon oft ist eS beobachtet worden, daß besonders junge Hühner und Tauben nach dem Genuß dieser Blumen verendeten. Für die Spatzen ist üb­rigens die Maiglöckchenzeit eine Sterbezeit; denn jeder Spatz, der die welken Blüten anspickt, ist verloren.

Frankfurt a. M., 30. April, lieber die eigentliche Ursache des Eisenbahnunglücks im Frankfurter Hauptbahnhofe am Morgen deö 6. Dezember v. I. wird in Fachkreisen neuerdings folgende Version verbreitet: Der von dem Lokomotivführer Ehrift bediente Zug sollte in Maui- die Maschine wechseln. Sie wurde auch koSgekoppelt, aber wegen der eingetretenen Verspätung gleich wieder vorgespannt. Hierbei fei nun, wie c8 heißt, vergessen worden, den Brems- schlauch, der die Lokomotive mit dem Zuge verbindet, an den nächsten Wagen anzuschließen. So kam es denn, daß alle späteren Bremsversuche in Bezug auf die Waggons während der Fahrt nach Frankfurt fruchtlos blieben und die allein für sich gebremste Lokomotive von den nachfolgenden Wagen weitergeschoben wurde und so der gesamte Zug in seinem Laufe nicht aufzuhalten war.

Volttische Tagesschau.

Vorkurse im Lateinische« und Griechischen für Realabitnrieuteu

Die kürzlich im preußischen Abgeordnetenhause aufge­worfene Frage, ob die zur Ergänzung der realistischen Vor- blldung jetzt an den Universitäten eingerichteten Vorkurse im Lateinischen und Griechischen für diejenigen Real­abiturienten, welche Jurisprudenz studieren wollen, obliga­torisch werden sollen, ist nach den von der ,Nat. Ztg." eingezogenen Erkundigungen für die einzelnen Fakultäten verschieden zu beantworten. Das Blatt giebt darüber fol­gende Auskunft:

Was die philosophische Fakultät anbetrisit, so ist hinsichtlich der Zulassung der Realisten zur LehramtSprüstmg ange­ordnet, daß sie, wenn sie eine Fakultas im Hranzüsischen und Eng­lischen erlangen wollen, die Kenntnis der lateinischen Elementar- Erammatik nachweisen müssen nebst der Fähiakett, einfache Schrift­eller, wie Easar, richtig auszusasien und zu übersetzen. Wollen sie ie FakultaS für Geschichte erwerben, dann müssen sie die für das Verständnis griechisch oder lateinisch geschriebener Geschichtsquellen erforderlichen KenMnisse in diesen Sprachen Nachweisen. Die Sache stellt sich also für die philosophische Fakultät so, daß die Ergänzung der Vorbildung bei der Zulassung zur Lehramtsprüfung und jeden­falls in dieser Prüfung selbst wird nachgewieseu werden müssen.

Bei den Medizinern wird die Kenntnis der ariechischen Sprache insofern in der Prüfung eine gewisse Rolle spielen, als sie für das Verständnis und die sichere Beherrschung der Terminologie von Wichtigkeit ist. Es ist bekannt, daß deisplelsweise einer un­serer größten Pathologen, Prof. Virchow, in den Prüfungen von ieher großes Gewicht auf das richtige Verständnis der Fachaus- oriicke lögt.

Bei oen I u r i st e n sieht die Sacke so. daß nach einer schon längst bestehenden Borschrist der Vorsitzende der juristischen Prü- fungscommlssion bei der Zulassung zum Referendar-Examen sich zu vergewissern hat, ob ein ordnungsmäßiges Rechtssttünum vorliegt, und hierbei kann es vorkommen, daß das verneint wird, weil die nötige Ergänzung der Kenntnisse in den alten Sprachen während de- vtudienganges nicht erfolgt ist. Mit Rücksicht hierauf hat der Dekan der Berliner Juristenfakultät den Studierenden eindringlich empfohlen, an den Kursen im Lateinischen und Griechischen inner­halb der ersten drei Studiensemester fleißig teilzunehmen, da ihnen anderenfalls bei der Anrechnung dieser Semester aus ihre Studien-- zett Schwierigkeiten erwachsen könnten. Außerdem kommt noch in Betracht, daß das Referendar-Examen auch die Exegese der Quellen des römischen Rechts unlsaßt, imö daß auch aus dem Griechischen stammende Kunstausdrücke, ivie z. B. Antichresis unb Emphytcuse, eine Rolle spielen.

Obligatorisch sind also die an den Universitäten eingerich- ieten Vorkurse im Lateinischen und Griechischen nicht. Es steht Jedem frei, sich die fraglichen Kenntnisse auch auf andere Weise, z. B. durch Privatstudium zu erwerben. Hat er aber weder durch Teilnahme an den Kursen, noch auf anderem Wege das nachgeholt, was ihm infolge seiner realistischen Vorbildung fehlt, so hat er zu gewärtigen, daß ihm bei der Zulassung zu den Prüfungen Schwierigkeiten entstehen. Des­halb kann nur Jedem, den eS angeht, dringend geraten werden, an den Kursen teilzunehmen, und cs ist anerkennens­wert, daß die Dekane der juristischen, medizinischen und phi-

j'ür

Ausflügler empfehlen wir nrsero grosse, nusltihrliohe Karte von Hessen

and den angrenzenden Uebiemteilen. Olivere Abonnenten erhalten dieselbe zum Vorzugspreise von 1 Hk.

Briefkasten der Redaktion.

(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)

B. R. hier. Tie gesetzliche Unterscheidung der Begriffe ist nach einer Entscheidung des Reichsgerichte folgende: Fabrikant ist Derjenige, dessen Arbeiter nur einen Teil des Werkes anfertigen und bei dem infolgedessen mehrere Arbeiter an einem Werke thätig sind. Handwerker ist Deftenige, dessen Arbeiter allein ein Wen fertigstellen.

Schisssnachrichten.

Norddeutscher Lloyd.

In Gießen vertreten durch Earl Loos, Kircherwlatz.

Bremen, 30. April. ,Per transatlantischen Telegraph^ Ter Doppelschrauben-PostdampserKöln", Kapitän H. Langreuter, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 9 Uhr morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.

Bremen, 29. April. (Per transatlantischen Telearapy^ Der Dovpelfchrauben-SchnellposldampferKronprinz Wilhelm, Kapitän A. Richter, oom Norodeutschen Lloyd in Bremen, ist heute 7 Uhr morgens wohlbehalten.tu Newyork anfletonimen^^