Ausgabe 
3.4.1902 Zweites Blatt
 
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Vermischtes.

* Berlin, 2. April. Das Attentat der Haus­lehrerin Allart auf den Polizeimeister von Mos­kau, Generalmajor Trepow, wurde, nach einer Petersburger Depesche, mit einem sechsläufigcn Revolver verübt. Die Thätenn versuchte zweimal zu schießen, doch versagten beide Schüsse. Nach ihrer Verhaftung zeigte die Allart, die erst 22 Jahre alt ist, keinerlei Reue und erklärte bei der Ver­nehmung, die That aus politischer Rache verübt zu haben. Dre Attentäterin war bereits aus Anlaß der letzten Februar- Unruhen verhaftet gewesen, aber auf Bitten ihrer Mutter vor drei Tagen wieder freigelassen worden.

* Berlin, 2. April. Vom Grafen P ü ck l e r-Klein- Tschirne verlautet, daß er die Absicht habe, sich demnächst wieder in Deutschland zu zeigen und dem Gericht in Glogau ru stellen.

'Breslau, 2. April. Die vor 2 Jahren vom Schneekoppenwirt neu erbaute Lommitz - Fall- Baude ist durch einen Lawinensturz dem Erdboden gleichgemacht worden. Die Trümmer liegen ca. 2000 Meter weit verstreut.

München, 2. April. Am 25. März wurden einer <m der Konradstraßc wohnhaften Privatiere Obligationen von hohem Werte gestohlen, die den Banken und Bankiers des In- und Auslandes bereits bekannt gegeben sind. Die Be­stohlene hat nunmehr eine Belohnung von einem Zehntel der zur Stelle gebrachten Summe ausgesetzt. Der Diebstahl ist unzweifelhaft von einer Frauensperson begangen worden, die Tags vorher bei der Bestohlenen unter dem falschen Flamen Anna Müller aus Wiesbaden in Dienst getreten war und dabei ein falsches Dienstzeugnis mit dem gefälschten Firmen­stempelSchmidt - Vögelin, Fabrikbesitzer, Thalwihl a. M. Züricher-See^ hatte. Sie ist unzweifelhaft identisch mit der Frauensperson, die am 26. Oktober 1901 bei dem 80jährigen Freiftäulein Thekla v. Truchseß in Würzburg unter dem NamenMaria Rebe von Tübingen, geboren in Halle" in Dienst getreten ist, hiebei ein falsches Zeugnis über eine längere Dienstzeit bei einer Frau Bruchtli in Zürich vorge­wiesen und am anderen Tag (27. Oktober) an ihrer Dienst­herrin einen Mordversuch begangen hat. Schon damals ergab sich der Verdacht, daß an der That auch ein Mann beteiligt gewesen sei. Dieselbe Person hat am 18. Februar d. I. in Kassel bei einem Fabrikanten, bei dem sie Tags vorher unter dem Namen Anna Müller aus Wiesbaden und unter Vorzeigung eines angeblich von Frau Schmidt-Vögelin ausgestellten Dienstzeugnisses in Dienst getreten war, einen bedeutenden Juwelendieb st ahl begangen. In der Schweiz hat sich diese Person unter dem Namen Bertha Rebe aus Halle aufgehalten und gestohlen; in Düsseldorf suchte sie im Februar d. I. Dienstplätze unter dem Namen Bertha Nilson aus Homburg v. d. H. und Hermine Kreß aus Hom­burg. Ein Teil der am 25. März d. I. in München ge­stohlenen Wertpapiere (20 000 Kronen ungarische 4prozentige Mente und 900 Gulden ungarische Goldrente) wurde als Erbschaft" am 27. März bei einem Bankier in Karlsbad von der Diebin verkauft; sie ließ unter dem NamenFrau Auguste Ramsbeck aus Düsseldorf, Königsallee 27" hicbei auch 2000 Mk. deutsches Geld (Banknoten und Gold) in österreichisches Papierweld umwechseln. Späterhin wurde im Wartesaal des Buschtiehrader Bahnhofes zu Karlsbad die­selbe Frauensperson in Gesellschaft eines ungefähr 40 Jahre allen mittelgroßen, untersetzten und grau gekleideten Mannes gesehen, der einen dunklen, ziemlich starken Schnurrbart trug. lDas mutmaßliche Alter der Diebin wird in Würzburg mit ungefähr 21 Jahren, in München mit 22 Jahren, in Kassel mit 23 Jahren und in Karlsbad mit anfangs der 30er Jahre angegeben. Sonst wird sie als mittelgroß und zierlich ge­baut und als sehr hübsche Erscheinung beschrieben. Sie hat hellblaue Augen, in München auffallend hellblondes Haar, während es in Karlsbald dunkelblond war. Die Diebin scheint demnach ihr Haar zu färben. Sie hat etwas schleppen­den Gang, Rheinländer, speziell Frankfurter Dialekt, doch scheint sie auch mit dem bayerischen Dialekt vertraut zu sein.

* Erd erschüttern» gen. Nach einer Meldung aus 'Eisleben sind im Senkungsgebiet neue starke Erderschütte­rungen beobachtet worden. Die Erdbeben wiederholten sich mehrmals und waren teilweise von unterirdischem Donner ^begleitet.

Universitäts-Nachrichten.

München, 2. April. Der Kultusminister setzte bezüglich der technischen Hochschule ähnliche Beschränkungen für Auf­nahme von Ausländern wie die technische Hochschule Berlin fest. Ausländer werden zwei Tage später inscribiert als Inländer.

Kitteralnr, Wissenschaft und Kunst.

Petersburg, 2. April. Das Befinden des Grasen Leo T o l st o i ist äußerst günstig; die Kräfte nehmen zu und der Appettt ist gut.

Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Berlin, 2. April. Auf eine Anfrage des Direktoriums des Generalverbandes deutscher H n d u st r i e l l e r bei den bedeutenderen deutschen Syndikaten, ob sie geneigt feien, an einer Konferenz zur Beratung über die grundsätzlichen Fragen des r ro e i c.n.5 und Wahrnehmung der gemeinsamen Inter­essen ^sich zu beteiligen, äußerten viele Kreise lebhafte Zustimmung. Ter -tag der Konferenz ist auf den 9. April festgesetzt.

Stuttgart, 1. April. Eme Gruppe, bestehend aus der Kom- merz- und ^iskontobank in Hamburg, der Hannoverschen Bank und der Banque de Mulhouse, übernahm 6 Mill. Mark 3*/,proz. Stuttgarter Stadtanleihe zum Kours von 98,27 pCt.

Bank für Süddcutschlaud. Tie Direktion versendet als Vorlage für die Generalversammlung von: 21. d. M., welche über Die tfulion nut der Darmstädter Bank beschließen soll, eine Darstellung, in welcher sie zunächst die Gründe anführt, die sie zu dem Verzicht auf das Notenrecht genötigt haben. Es seien unter der Herrschaft der Reichsgesetznovelle vom 7. Juni 1899 die ge­samten verzinslichen Anlagen sowohl in ihrer Höhe wie in ihrem relativen Zinsertrag zurückgegangen. Im Besonderen habe der Hauptgeschäftszweig der Lank, die Diskontierung von Wechseln, ge­litten, indem nicht nur der Wechselbestand in raschem Tempo ge­sunken, sondern auch die Bonität der erworbenen Wechsel eine wesentlich geringere geworden sei. Weiter fiel ins Gewicht, daß unter den veränderten Verhältnissen zur Deckung des 9toten- umlaufs höhere Barbestände erforderlich wurden, während ander­seits sich der Notenumlauf verminderte. Tie Verwaltung habe des­halb nicht die Gewißheit, bei fernerer Ausübung des Notenrechtes genügende finanzielle Resultate zu erzielen. Im Anschluß hieran ^Echtt^ttigt die Direktion ihren Vorschlag, das Fufionsabkommen ^rbzuschtteßen, mit dem Hinweis darauf, daß das Eintreten in eine

Liquidation mit großen Schwierigkeiten verbunden sein würde. Auch die Umgestaltung der Bank nach anderen geschäfttichen Rücksichten würde auf Hindernisse stoßen. Tie Fusion mit der Darmstädter Bank würde auf Basis eines Kurses der Darmstädter Bankaktien von 140 pEt. für die Aktien der Bank für Süddeutsch­land 112 pEt. ergeben, das wäre ein Preis, der dem ungefähren derzeitigen Betrag der Reserven des letzteren Instituts entsprechen würde.

Arbeiterbewegung.

Fiume, 2. April. Der Stre ik dehnt sich immer mehr aus. Die Polizei löste den Arbettergenosienschaftsverem auf und beschlag­nahmte dessen Bücher, und zwar aus dem Grunde, well der Verein seinen Wirkungskreis überschritten hatte. Tie hiesige Reisschäl- fabrrk mußte ihren Betrieb einstellen. Das Fabrikgebäude wird militärisch bewacht. Für die Dampfer der Adriagesellschaft wurden von der Kriegsmarine Heizer gestellt.

Krieskasten der Redaktion.

(Anonyme Anfragen bleibe» unberücksichtigt.

H. E. in Grüniuge». Im Großherzogtum Hessen besteht keine Nachtigallensteuer.

Abonnent W. Sie sind nach der Gewerbeordnung nicht dazu verpflichtet. Doch ist die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, daß es dem Betreffenden gelingt, mit einer Beleidigungsklage gegen Sie durchzudringen, da immerhin in der Verweigerung eine Beleidigung gesehen werden köimte.

Frau E. M. in Ä. Gewiß zeigt es von gegenfeitiger schöner Anhänglichkeit, was Sie uns da von den Arbeiten der Damen W. für Sie mitteilen, aber öffentliches Interesse liegt hier keinesfalls vor, und außerdem würde eine derartige Notiz allzusehr nach einer platten Reklame für die genannten Damen ausfehen, die diesen nicht erwünscht sein kann.

Neueste Melduugen.

Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.

Berlin, 3. April. Entgegen allen Dementi erfahren wir von zuverlässiger Seite, daß der holländische Mi­nisterpräsident Dr. Kuypers während seines hiesigen Aufenthalts den Versuch gemacht hat, bei der Reichs- Regierung zu sondieren, ob sie eventuell geneigt sei, bei der englischen Regierung ein gutesWort zur Herbei­führung einer Verständigung mit den Buren einzulegen. Man hat Kuypers hier wiederholt, was ihm schon vor seiner Reise nach Deutschland mit geteilt worden war, daß Deutschland keinerlei Schritte in irgend einer Richtung hin bei.der englischen Regierung unternehmen werde, und daß den Buren nur geraten werden könnte, sich direkt mit England in Verbindung zu setzen, das gewiß bereit sei, Vorschläge anzuhören und in Erwägung zur, ziehen.

Berlin, 3. Aprll. In Bundesratskreisen glaubt man, daß bei den Besprechungen, welche Graf Posadowsky im Auftrage des Reichskanzlers mit den leitenden Mi­nistern der größeren Einzelstaaten führt, auch die Stellung der letzteren zu dem Toleranz-Antrage des Zen­trums und zu dem Beschluß des Reichstages wegen Aushebung des ß 2 des Jesuiten gesetzes eine gewisse Rolle spielen dürfte.

Berlin, 3. Aprll. Von Mitgliedern des Reichs-Ge- sundheitsrates wird mllgeteilt, daß ihnen die Angelegen­hell des Bor-Säure-Verbotes niemals zur Begut­achtung vorgelegt worden ist, daß sie von dem Verbot selbst erst durch die Tagespresse Kenntnis erhalten haben und daß sie sich, falls man sie gefragt hätte, mit aller Entschiedenheit gegen die beschlossene Maßregel ausge­sprochen haben würden. Noch vor kurzem hat ein Mitglied des Reichsgesundheitsrates dem Staatssekretär Grafen Posadowsky gegenüber sein Befremden darüber ausge­sprochen, daß man diese sehr kompetente Behörde in dieser Frage übergangen habe und daß die in dem Gutachten des Reichsgesundheitsamtes niedergelegten Ansichten in wissenschaftlichen Kreisen durchaus nicht geteilt würden. Wie verlautet, wird sich die Regierung bei dem Be­gräbnis des Dr. Lieber durch den Oberpräsidenten Grafen Zedlitz vertreten lassen.

Frankfurt a. M., 3. April. Heute früh fand man in der Friedberger Anlage den Werkmeister A G. Beck aus Berg bei Stuttgart, der wegen des bekannten Gat­tenmordes in Königsberg i. Pr. verfolgt wurde, er­schossen auf. Er hatte sick mittels Revolvers entleibt. Ter Kriminalpolizei war bereits bekannt, daß Beck, der zuletzt in Kannstadt war, sich hierher gewandt hatte. Er war von Geldmlltcln entblößt und führte etwa 40 Pa­tronen bei sich.

Gjoevik (Norwegen), 2. April. Heute Vormittag brach Feuer in der staatlichen Pulverfabrik in Roedfos aus. Das Gebäude wurde durch eine Explosion völlig zerstöll. Ein Arbeiter ist getötet worden. Vier wurden tötlich, drei leicht verletzt.

London, 2. April. DieMorning Post" meldet aus Bagdad: Dem australischen Millionär Darey ist eine be­deutende Konzession für die Ausbeutung des Erdöl- gebiets im Süden und Südwesten Persiens erteilt. Das Gebiet zieht sich das Thal des Kerkaflusses entlang, erftreeft sich sodann in der Richtung über Schuschter Ahwas nach Buschir und darüber hinaus.

L o n d o n, 3. April.Morning Leader" berichtet Einzel­hellen über die Hinrichtung von zwei australi­schen Offizieren und die Verurteilung von zwei anderen zu lebenslänglichem Gefängnis. Die Schuldigen waren bekanntlich angeklagt, eine Anzahl ge­fangener entwaffneter Buren ermordet zu haben. Die Untersuchung gegen sie fand auf Grund eines Antrages des deutschen Konsuls in Pretoria statt, der eine ofsizielle Klage eingebracht hatte. Wie verlautet, hatten die beiden Hingerichteten Offiziere, da sie erfahren hatten, daß 10 Buren, welche ihre Unterwerfung anboten, 25 000 Pfund Sterling bei sich trugen, diese vor ein Scheinkriegs­gericht gestellt und zum Tode verurteilt. Die erste Abteil­ung Soldaten weigerte sich, das Urteil zu vollstrecken, aber es fanden sich andere, welche den Mord vollzogen. Diese Thatsache kam einem Missionar zu Ohren, als er aber Vorstellungen machte, wurde er ohne weiteres von den Offizieren niederges cho ssen. Eingeborene, welche die Thatsachen kannten, teilten sie dem deutschen Konsul mit, der dann energisch vor ging.Dally Mail" bestätigt diese Darstellung und versichert, daß we­nigstens 50 Proz. der sogenannten australischen Kompagnie aus den schlimmsten Elementen der Grubenarbeiter von Kimberley zusammengesetzt sind.Daily Mail" veröffent­licht ein Telegramm aus Pretoria über die Punkte der be­gonnenen Friedens-Unterhandlungen. Das Tele­gramm ist insofern wichtig, als es in sehr friedlichem Tone gehalten ist, was zum ersten Male bei diesem Blatte der Fall ist. Für die Friedens-Verhandlungen kommen dem Telegramm des Korrespondenten zufolge nachstehende

Punkte in Betracht: L Das Datum, an welchen den Bure«! die ^llonomic erteilt wird, 2. die genaue politische Lage der Buren, 3. die Verbannungs-Proklamation, 4. ülmnestie, 5. Be­trag der Entschädigung an die Buren zum Wiederaufbau der Farmen. Der Korrespondent fügt hinzu, trotz allem früheren ungerechtfertigten Optimismus sei diesmal die Möglichkeit vorhanden, daß es zu einer Verständigung kom­men werde.

Lon d on, 3. April. Aus Peking wlld gemeldet: Wäh­rend eines Streites zwischen Soldaten in einer Wirtschaft wurden vier englische Soldaten von Deutschen und Franzosen schwer verwundet.

L o n d o n, 3. April. Nach einem 'Telegramm aus Tokio» wurden auf Grund eines Beschlusses der Zweiten Kammer 900 Beamten aus dem Dienste entlassen.

Brüssel, 3. Llpril. Sämtliche Delegierte der Buren-Republiken waren gestern abend bei Dr. Leyds versammelt. Zunächst wurde der Bericht Wol^ mar ans über ihre Amerikareise angehört, der einen sehr günstigen Eindruck machte. Sodann wur­den verschiedene Möglichkeiten im Ergebnis der Friedens- Verhandlungen besprochen. Es herrschte die Zuversicht vor, daß sowohl Schalk Burger und Stein wie auch die Ge­nerale nur unter ehrenvollen Bedingungen und nach Ein­vernehmen mit den hiesigen Delegierten Frieden schließen werden.

Molledo, Provinz Santander, 3. April. Hier stürzte etne Mauer bei einem 9ieubau ein. Eine große Anzahl Arbeller wurde verschüttet. 5 Tote und mehrere Verwundete wurden bereits unter den Trümmern hervorgezogen.

Belgrad, 3. April. Nachdem die Hochschüler sich der Aufforderung des Rektors, dll Vorträge aller Professoven zu besuchen, nicht fügten, bleibt die hiesige Hochschule auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Kowno, 3. Aprll. 18 russischen Unterthanen aus dem hiesigen Gouvernement, die von den englischen Milllärbehör- den aus Südafrika ausgewiesen wurden, sind 16178 Rubel als Entschädigung ausgczahlt worden.

Buenos-Ayres, 3. April. Der Bau der beiden neuen Kriegsschiffe ist italienischen Werften übertragen worden. Der Beschluß zum Bau ist in Uebereinstimmung mit der Regierungspolitik gefaßt worden, die Ueberlegenheit über Chile aufrecht zu erhalten.

Meteorologische Beobachtungen

der Station Gießen.

Zchste Temperatur am 1. bis 2. April 4- 15,2° 0.

Niedrigste 1. 2. + 5,1° 0.

April

Barometer auf 0° reduziert

Temperatur der Luft

Absolute Feuchtigkeit

Relative Feuchtigkeit

Windrichtung

Windstärke

Wetter

2.

2

741,3

+ 12,6

4,1

38

N.

2

Sonnenschein

2.

925

743,4

4- 5,4

5,5

82

NE.

2

Bed. Himmel

3.

i^35

744,2

+ 7,5

6,6

83

NE.

2

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Telephonischer Kursbericht«

Frankfurt a. M.. 3. April 1902.

3/t% Reicheanleihe . . 101.85 3°/, do. ... 92.35 3*/,% Konsole .... 101.80 3% do.....92.10

3*/g0/f) Hessen .... 100.30 3% Hessen ...... 4% Oesterr. Goldretne . . 102.90 41/2% Oesterr. Silberrente 101.70 4% Ungar. Goldrente . . 101.05 4% Italien. Rente . . . 100.90 4*/,% Portugiesen . . . 43.80 bty Portugiesen. .... 28.65 1% C. Türken .... 25.60 Türkenlose......112.00

4% Griech. Monopol.-Anl. 44.10 4*/,% äussere Argentiner.

Tendenz:

3u/o Mexikaner .... 26.50 4,/z7o Chinesen .... 89.50 Electric. 8cbackert . . . 113.50 Nordd. Lloyd ...... Kreditaktien , . . . . 219.90 Diskonto-Kommandit. . . 194.20 Darmstädter Bank . , , 139.40 Dresdener Bank .... 138.50 Berliner Handelsges. . . 154.20 Oesterr. Staatabahn . * . 144.80 Lombarden . . , . . 17.60 Gotthardbahn.....167.60

Laurahütte ...... 201.50 Bochum . ...... 197.70 Harpener ...... 167.40

ruhig.

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