Ausgabe 
3.4.1902 Zweites Blatt
 
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Donnerstag 3* April 1008

ISS. Jahrgang

Zweites Blatt.

SiehenerAnzeiger

General-Anzeiger v

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Nr. 77

Erscheint täglich außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel tmt dem kcsfischen Landwirt die Gießener ZamtlieN' blätter viermal in der Woche beigelegt.

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Die heutige Kummer umfaßt 8 Seiten.

Volitische Tagesschau.

Graf Bülow in Venedig.

ES war zu erwarten, daß sich an die Begegnung des Reichskanzlers mit dem italienischen Minister des Auswärtigen Prinetti in Venedig haltlose Kombinationen knüpfen würden. Das ist denn auch geschehen. Die deutsche Presse allerdings hat die Osterreise des Grafen Bülow iin ganzen kühl be­handelt was, nebenbei gesagt, den Italienern, die sich nach ihrer Verständigung mit Frankreich gern als die Um­worbenen sehen möchten, nicht behagt. Um so ausschweifender ist dagegen die Phantasie der österreichischen Blätter gewesen. Ein römisches Blatt dagegen veröffentlicht, wie uns bereits gestern eine Drahtnachricht in Kürze meldete, dieser Tage eine Unterredung eines seiner Mitarbeiter mit dem Grafen Bülow, die heute vom offiziösenW. T. B " verbreitet wird und daher eine Art halbamtlichen Charakters erhält. In­teressant ist namentlich Bülows Erklärung, daß sich in den deutsch-italienischen Beziehungen infolge seiner Be­gegnung mit Prinetti nichts geändert habe. Danach wäre die Verlängerung des Dreibundes also bereits vorher beschlossene Sache gewesen und es hätte sich bei der Besprechung in Venedig vielleicht nur um einige Einzelheiten gehandelt. Der Reichskanzler fügte hinzu, die italienisch­deutschen Beziehungen hätten niemals aufgehört, vom Geiste des gegenseitigen Vertrauen s erfüllt zu sein. Auf die Frage, ob Deutschland einer möglicherweise erfolgenden Expedition Italiens nach Tripolis sich widersetzen würde, antwortete der Reichskanzler: es habe als einziges Interesse im Mittelländischen Meere dasjenige, den berechtigten Einfluß seiner Verbündeten sich dort friedlich ent­wickeln zu sehen. Deutschland stimme Allem zu, was zum Ansehen Italiens beitragen könne und zweifle nicht an der Einsicht der italienischen Regierung. Das sieht allerdings nicht besonders ermunternd für die Italiener aus. Jedenfalls hat Graf Bülow damit sagen wollen, daß er den Dreibund als eineVersicherungsgesellschaft" und nicht als Erwerbsgenossenschaft" betrachte.

Sehr bemerkenswert ist dann, wie Graf Bülow über den deutschen Zolltarif gesagt hat. Er erklärte, bezüglich des deutsch-italienischen Handelsvertrages, der von der deut­schen Negierung eingebrachte Zolltarif trage einen ge­mäßigten Charakter und enthalte kein Hindernis, sondern bietet eine gute Grundlage für einen deutsch-italienischen Handelsvertrag. Der Deutschen Tageszeitung" mißfällt es, daß der deutsche Reichskanzler einem ausländischen Journalisten über den deutschen Zolltarif, der doch bis zu seiner Fertigstellung und bis zum Beginn neuer Handelsoertragsverhandlungen eine ganz und gar heimische Angelegenheit sei, Rede und Ant­wort gestanden hat.

Oder sollen wir, so fährt das agrarische Blatt fort, darin eine Bestätigung sehen, daß die Verhandllmgen zwischen der deutschen und der italienischen Regierung schon begonnen haben, ja daß gar, wie auch aus den Aeußerungen des Frhrn. von Richthosen in der Kommission zu entnehmen ist, unsererseits an Italien bereits vor Fertigstellung des Tarifs in der Vorberatung bestimmte Kon­zessionen gemacht worden sind? Das Verhallen unserer Re­gierung zwingt uns fast zu dieser Annahme. Das Ergebnis einer solchen Haltung könnte leicht das Gegenteil dessen sein, was sie be­zweckt. Denn wenn unsere Regierung später nicht in der Lage ist, ihre Versprechungen Italien gegenüber einzuhalten, so würde statt der mit ihnen zu erkaufenden größeren Herzlichkeit in den deutsch- italienischen Beziehungen eine entsprechende Verstimmung die Folge fein. Der deutsche Reichstag aber kann und darf keine Rücksicht nehmen aus Abmachungen, die einerseits seine verfassungsmäßige Stellung eliminieren und andererseits die deutsche Volkswirtschaft gefährden würden bloß damit uns von Herrn Prinetti ein freundltches Gesicht gezeigt werde. Denn mehr haben mir dafür nicht zu erwarten. Braucht Italien den Dreibund, so wird es auch ohne wirtschaftliche Zugeständnisse darin bleiben. Braucht es ihii dagegen nicht, so werden auch die größten Geschenke, die wir ihm machen, uns seine Bundeslreue nicht sichern.

Die süddeutsche Reise des Grafen Posadowsky.

Wie derSchwab. Merkur" meldet, wird der Staats- serketär, Staatsminister Graf Posadowsky am Freitag in Stuttgart eintreffen, um sich auch mit der wurttem- bergischeu Regierung über verschiedene schwebende Fragen persönlich ins Einvernehmen zu setzen. Am Samstag wird Graf Posadowsky vom König von Württemberg empfangen und zur Tafel geladen werden.

Daß Zolttarisentwurf und Reichsfinanzreform die , Ferienaufgabe" des Grafen Posadowsky auf seiner Be­suchsreise zu den süddeutschen Regierungen bilden, darf als sicher gelten. Die erstere Angelegenheit ist natürlich die bei weitem wichtigere und dringlichere. 9hir hin­sichtlich der Schwierigkeit, eine Reichstagsmehrhcit zu gewinnen, stehen sich beide Angelegenheiten gleich Es heißt, Gras Posadowskl) wolle die süddeutschen Re­gierungen befragen, ob sie nicht doch eine Klei- nigkeit zulegen wollen zu den landwirt­schaftlichen Zöllen, im Sinne des bekannten Kom­promißantrages. Wir halten bis auf weiteres für ausg^ schloßen, da» die Regierungen sich derart in Widerspruch setzen zu ihren eigenen, wiederholten und bestimmtesten Erklärungen, daß die Grenze der Zugeständnisse erreicht ist. Zudem, selbst das Eingehen auf den K'ompromrhantrag würde noch nicht dieRettung" des Tarifentwurfs garan­tieren. Kein Parteiführer konnte sich dafür stark machen. Vielmehr, dies Darreichen des,kleinen Fingers" wurde jmn Griff nach der ganzen rgand" ermutigen.

Deutsches Deich.

Berlin, 2. April. Wie wir vernehmen, hat der Kaiser sich für Freitag beim englischen Botschafter zum Tiner angesagt. Zu demselben sind zahlreiche Einladungen ergangen.

Ter Kaiser wird sich bei den Krönungsfeier­lichkeiten in England durch den Prinzen Hein­rich vertreten lassen. In dessen Begleitung werden sich außer dem Hofmarschall Frhrn. v. Seckendorfs und einem Adjutanten als persönliches Gefolge Generalfeldmarschall Graf Waldersee, Lldmiral von Köster, der Oberhof­marschall der verstorbenen Kaiserin Friedrich Graf von Seckendorfs und Flügeladjutant Oberst Graf von Hohenau befinden.' Auch die Prinzessin Heinrich wird sich, einer Einladung des Königs von England folgend, zu der Feier nach London begeben.

Tie Kaiserin wird, wie verlautet, mit ihren jüngsten Kindern im Laufe des Sommers einen längeren Aufenthalt in Badenweiler nehmen.

Großherzogin Viktoria Melita von Hessen, die Anfang Mai mit ihrer Mutter aus Nizza nach Coburg zurückkehrt, steht zurzeit in Unterhandlung wegen Ankaufs des Schlosses des Frhrn. v. Mayer auf Ketschendorf, da letzterer nach Frankfurt a. M. zu verziehen beabsichtigt.

Ter hiesige amerikanische Botschafter White ist gestern in Venedig eingetroffen und wird bis Anfang nächster Woche sich dort aushalten.

Ter Witwe des Abg. Dr. Lieber sind zahlreiche Beileidstelegramme von hohen Reichs- und Staatsbeamten zugegangen, u. a. auch aus Venedig vom Grafen Bülow. TerGermania" zufolge beklagte der Papst den: Zen- trums-Abg. Tr. Schwartze gegenüber, den er in Privat- Audienz empfing, das hinschechen des Abg. Tr. Lieber, indem er anknüpsend daran der Hoffnung Ausdruck gab, daß dieruhmreiche Institution des Zentrum sich unter der jetzigen Leitung weiter entwickele". Graf Bülow be­tont in seinem Beileids-Telegramm:Die Lauterkeit und Selbstlosigkeit des Charakters, Ueberzeugungstreue und hingebeude Thätigkeit im Dienste des Vaterlandes, um dessen Wehrkraft er sich hohe Verdienste erworben habe, sicherten dem verstorbenen Dr. Lieber ein dauerndes An­denken". Staatssekretär Graf Posadowsky spricht in einer Kondolenz-Depesche von Liebers Selbstlosigkeit und seinen großen Verdiensten um das deutsche Vaterland."

Ein neues Defizit kommt laut derFreis. Ztg." zu tage in der soeben dem Reichstage zugegangenen Uebersicht über die Einnahmen und Ausgaben des ost- afrikanischen Schutzgebietes für 1899. Diese Uebersichten kommen aus den Schutzgebieten stets ein oder zwei Jahre später, wie nach 'den sonstigen Uebersichten der Reichsresjorts. In dem soeben vom Reichstage fest- gestellten Etat für 1902 ist die Deckung eines Defizits von Teutsch-Ostafrika von 1898 im Betrage von 1470 692 Mk. vorgesehen. Jetzt kommt also noch hinzu ein Defizit aus dein Jahre 1899 im Betrage von 566 396 Mark, für welches eine Teckung nirgends vorhanden ist. Man hat 1899, wie man sagt, zur Behebung eines drückenden Mangels an Tienstwohnungen fünf Grundstücke für 204 582 Mark angekauft, die im Etat nicht vorgesehen waren. Tann hat man zu Expeditionen der Schutztruppe infolge krieger­ischer Verwickelungen 159 063 Mart über den Etat hinaus verausgaben müssen.

Derneburg, 2. April. Die Beisetzung des Fürsten Münster fand heute nachmittag im Schloß­park im Beisein einer glänzenden Traucroersammlung statt. Neben den Familienmitgliedern war Graf Wal­dersee als Vertreter des Kaisers erschienen. Präsident Loubet hat den Botschafter de Noailles mit der Ver­tretung beauftragt. Tas Auswärtige Amt vertrat der Wirkt. Geh. Regierungsrat Eichhorn. Außerdem hatten der Großherzog von Baden, Prinz Atbrecht von Preußen, der Fürst von Schaumburg Lchpe besondere Vertreter entsandt. Im Auftrage des Kaiserpaares wurden Blumen-Arrange- ments am Sarge niedergetegt. Die Beisetzung des Fürsten erfolgte in der Gruft neben der vor zwei Jahren Heim­gegangenen Tochter.

Stuttgart, 1. April. Die Lan d esv er samm- lung der württemberg'ischen Sozialdemo­kratie war von 263 Telegierteu besucht. Der Jahres­und Kassenbericht weist einen günstigen Stand auf. Schle­gel-Eßlingen referierte über die Reichspolitik, namentlich über die mißliche Finanzlage. Landtagsabg. Keil-Lud­wigsburg erörterte die ungünstige finanzielle Lage Württembergs, die auf den teueren Ver­waltungsapparat und auf das Eisenbahnsystem zurück­zuführen sei. Tie Einführung von Reichs-Eisen­bahnen sei notwendig. Die Versammlung nahm eine Resolution an, die sich gegen die Steuervorlage der Regierung ausspricht, weit Jie nur im Interesse der bessersituierten Stände entworfen sei.

München, 2. April. DieMünch. Allg. Ztg." schreibt: Wie wir hören sind in der heutigen Konferenz zwischen dem Staatssekretär Grasen Posadowsky und den Mi­nistern Graf v. Crailsheim, Frhrn. v. Riedel und Frhrn. v. Feilitzsch eine Reihe Wirtschafts- und zotlpolitisch er Fragen zur Behandlung gelangt, wobei sich eine erfreuliche völlige Ueberein- stimm uu g ergeben hat.

'"Ausland.

London, 2. April. Nach einem Telegramm aus Shanghai hat die chinesische Regierung die dritte Entschä­digungsrate an die fremden Regierungskommissare ausge- zahlt. Tie Summe beläuft sich auf 18 Millionen Taels.

Paris, 2. April. Aus Algier wird gemeldet: T r u- mont, der Leiter derLibre Parole", ist hier eingetMffcu.

Er begab sich zum Rathause, wo er vor der versammelten. Volksmenge eine Llnsprache hielt. Hierbei kam es zu einem furchtbaren Tumult zwischen den Antisemiten und den Republikanern. Es entstand ein förmlicher Kampf, der zu der Verhaftung von einigen 30 Personen, darunter mehreren Journalisten, führte. Mehrere'der Ver­hafteten mußten ins Hospital gebracht werden.

Paris, 2. April. Der Minister des Acußcrn Del- cassö veröffentlicht ein Gelbbuch, das die auf die Zucker- konfercnzen von 1890 bis 1902 bezüglichen diploma­tischen Aktenstücke enthält. In einer Depesche aus Berlin vom 11. Mai 1900 richtete der Botschafter de Noailles an Delcasss eine Note, die eine Darstellung der Ansicht der deutschen »und der österreichischen Regierung über die Ab­schaffung der Prämie giebt. Im Anschluß an die Verhand­lungen, die von französischen Delegierten geführt wurden, teilte der franzchijche Geschäftsträger in Berlin Delcassö am 8. September 1900 mit, daß Deutschland und Oesterreich geneigt seien, Bevollmächtigte nach Paris zu schicken, um dort über die Prämienfrage zu verhandeln. Nach Aus­tausch von Depeschen wurde die Zusammenkunft dieser Be­vollmächtigten in Paris für den 10. Oktober festgesetzt. Das am 22. Oktober ausgenommene Protokoll enthält die Punkte, über die man sich geeinigt hat, um dieselben der Brüsseler Konferenz zu unterbreiten. Slm 12. November 1901 giebt Delcasss bekannt, daß er mit dem Zusammentritt der Kon­ferenz in Brüssel ?.rm 16. Dezember einverstanden sei. Hieran schließen sich die Protokolle der 24 Sitzungen der Zuckerkonferenz, das Abkommen vom 5. März 1902 und das Schlußprotokoll. Ten Abschluß des Gelbbuches bilden Mit­teilungen von verschiedenen aus der Konferenz vertre­tenen Regierungen über die Zuckergesetzgebung, sowie Zucker­produktion und Zuckerhandel.

Wien, 2. April. Gegenüber Blättermeldungen, nach denen die wirtschaftspolitischen Verhandlungen zwischen Oesterreich-Ungarn in der letzten Zeit eine kritische Wend­ung genommen haben, ist dieBudapester Korr." zu der Erklärung ermächtigt, daß in den Beziehungen der beider­seitigen Regierungen nicht die geringste Aenderung einge- Ireten ist und daß namentlich die Fertigstellung des neuen Zolltarifs nach der von Anbeginn in Aussicht genom­menen Methode erfolge.

Triest, 2. April. Nach hier eingelaufenen Meldungen antwortete General Rizziotti Garibaldi auf das Ersuchen der albanesischen Notablen, um Organisation einer Gari- baldiairischen Expedition nach Albanien in zustimmendem Sinne, wenn ihm die notwendigen Geldmittel zur Verfügung gestellt werden.

Belgrad, 2. April. Wie hiesige Blätter melden, wurde die Auszahlung der Pensionsbezüge des früheren jetzt in Wien lebenden Ministerpräsidenten Ge- orgewitsch eingestellt.

Konstantinopel, 2. April. Gestern kam es hier zu einem blutigen Zusammenstoß zwischen Fran­zosen und Italienern. Zwei Italiener waren mit einigen Franzosen in Streit geraten, an welchem sich auch die beiderseitigen Familienmitglieder beteiligten. Es wurden Rkwolverschüfie und Messerstiche gewechselt, wobei mehrere Personen verwundet wurden. Tie beiden Ita­liener wurden durch einschreitende Truppen verhaftet, nach­dem bereit Freunde die Polizei-Agenten mit dem Tode bedroht hatten.

Buenos-Ayres, 2. April. Ter Präsident von Co­lorado, Manuel San Elemento, ist am 19. März ge­storben. Er war 1898 zum Präsidenten gewählt worden. (Das verspätete Eintreffen dieser Meldung ist auf das Wüten der Revolution in Colorado zurückzuführen.)

Vom Vurrnkrieg.

Eine Depesche Lord Kitchencrs aus Pretoria besagt: Oberst Lawley meldet aus Boschman § kop von einem lebhaften Gefecht, das am 31. März stattgefuuden hat. Oberst Lawley entsandte die zweiten Gardedragoner, welche zehn Meilen östlich vorgeyen sollten, da er bie Ab­sicht hatte, am Morgen des folgenden Tages zu ihnen zu stoben. Ten Dragonern gelang es gestern bei Tagesanbruch, den Feind zu überraschen, der euer Unterstützung erhielt, sodaß die Dragoner noa; heftigem Zusammenstoß sich kämpfend auf das Hauptkorps zuruckziehen mußten. Dieses rückte inzwiscyen in der Richtung vor, aus der das Gewehrseuer vernommen wurde, und warf den Femd in nordöstlicher Richtung zurück. Auf englisch er Seite wurden 4 Offiziiere verwundet. Ter Verlust des Feindes ist bedeutend. Es wurden sechs Gefangene 9 ^Aus Kapstadt wird vom 2. April gemeldet: Lord Wo l- seley ist gestern aus England kommend hier eingetroffen und reift am Donnerstag nach Natal weiter.

Ter einem englischen Zuge zugestoßene Eisenbabn- unfall bei Barberton war die Folge davon, daß der Zug entgleiste, als er einen steilen Abhang hinab­fuhr. Künf Wagen sind umgestürzt. Eine Tepesche M- cheners bestätigt dies. Ter Lokomottvführer des ver­unglückten Zuges verlor die Herrschaft über den Zug, als er einen Abhang hinabfuhr. Auf eine Entfernung von drei Meilen hatte der Zug eine Geschwindigkeit von 80 Meilen in der Stunoe. An einer scharfen Kurve ent­gleiste die Maschine und stürzte mit 6 mit Mannschaften besetzten Gepäckwagen, dabei explodierte dec Kessel. Der Lokomotivführer, Heizer und 35 Soldaten sowie ein Zivilist wurden getötet. Von den Verwundeten, die sofort ins Krankenhaus gebracht wurden, exlagen bisher 6 ihren Verletzungen.

. ach einer Londoner Tepesche derBoss. Zlg." wird eng!rs-,erseitsunbeugsam" daraus bestanden, daß der Eröffnung von Friedensoerhandlungen die b e d i n g u n g S-