Nr. L8S
■ Hfletet täglich au bet Sonntag*.
Dem (Siebener Anzeiger werben Im Wechsel mit dem Sefstscheil Landwirt die (Siebener Kamillen. NAtter viermal In der Woche beigelegt.
RotatlonSbruck u. Verlag bet Brüh l'scheu Untvers.-Buch- u. Stein- bruderet (Pietsch Erden) HebafttovL ttrpebuuw und Druckerei:
GchttlKecktz« 7.
kdress, für Depeschent »uzetger Sieben.
KernsprechanlcktußNr 51.
Erstes Blatt.
152. Jahrgang
Dienstag 2. Dezember 1008
GietzenerAnzeiger
*'■* General-Anzeiger
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
vezagspreiAt monallich75P1^ viertel* jährlich ML 2J2O; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6o Ps.; durch diePost Mk. 2.— viertel* jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für bie TageSnummer biS vormittags 10 Uhr. ZellenpreiS; lokal 12Pf^
auswärts 20 Pfg.
Derantwortlicht für den oolil. n. aQgem. Zell: P. Alttko: für ,Stabt und ßanb* und .Gerichtssaal*: Curl Plato: für ben Anzeigenteil: Han» Beck.
5>ie Kroßherzoglichm Aomäneu.
Das neue hessische Staats-Budget für das Etatsjahr 1903/04 giebt über die Domänen deS Großherzogl. Hauses nne genaue Uebersicht. Die Einnahmen und Ausgaben beriet ben sind darin nach der ,Darmst. Ztg." mit folgenden Beträgen verzeichnet:
. lameraf- und Forst- Domänen 6 466 250.—
Veinbau-Domänen 81 200.—
Badeanstalt Bad Salzhausen 16 677.93
^olz-Magazin zu Darmstadt 14 859.—
Älapitalzinsen u. Sonst. 107 400.—
Ausgabe Ueberschuß Zuschuß Mk. Mk. Mk.
4 822 370.83 648 879.17 —
97 600.— — 16 400.—
57 630.— — 40 952.07
9 884.— 4 975.— —
— 107.400.— —
Summe 5 686 386.93 4 987 484.83 698 902JO
Wir heben cmS den Einnahmen der „Kamera!- und
Horst-Domänen^ hervor (die in Klammern beigefügten
Wahlen geben die betreffenden Beträge für Unter Verwaltung der Dberförftereien. Zn Zeitpacht verliehen — 11845 Hektar (12 123 Ha.
I Unter eig. Verw. — 4092,7 Ha. (4193 Ha.) °ÄuS Bau-, Nutz- und Brennholz — Fällungs- etat — 387 000 Fm. Holz und Rinde: als Durchschnittserlös pro Fm. ist der Betrag von 9.50 Mk. vorgesehen (384 000 Fstm. zu 10.16 Mk.)
iiluS Waldnebennutzungen
Zagden
Fischereien
ständige Gefälle und nutzbare Rechte
Beiträge der Gemeinden re. zu den Besoldungen des Forstpersonals
Llus der Forststrasenerhebung
Unter Verwaltung der Baubehörden: dlu§ Holz
Gras
verschiedene Einnahmen
Die Ausgaben der „Kamera!- und
1902/03 an):
Mk. Mk.
869 012 (802 654)
400 000 (890 000)
3 676 600
(3 901 440)
122 500
(122 500)
55 600
(49 300)
28 000
(28 000)
5 400
(5 400)
184 400
(184 400)
5 050
(7 200)
33 000
(35 000)
62 000
(58 000)
23 000
(21 000)
Forst-Domänen"
verteilen sich auf die einzelnen Rubriken wie folgt:
Mk.
Mk.
Zivilliste ©einer Königlichen Hoheit des
Grotzherzogs
1265 000
(1265 000)
Beitraa aus der Staatskaffe an die Kabi
nettskaffe zur Bestrertung der OrdenS-
koüen
5142
(5142)
Sofbauroefen
85150
(79 850)
Tomanialbauwesen
207 841
(178 910)
Dosten der Erhebung, Beitreibung und Ver
rechnung der Tomanialgesälle
81 350
(81 350)
Lokalverwaltungskosten:
Oberförster, Forstassistenten zc
594 991
(586 491)
Kameral-Tomänen unter Verwaltung
der Dberförftereien
131985
(127 665)
Kameral-Domanen unter Verwaltung
der Baubehörden
75100
(74100)
Forst-Domänen, und zwar
Forstschuff
262 465
(258 585)
Holzhauerlohn
832 050
(825 600)
Erntekosten der Nebennutzungen
12 470
(12 470)
Kulttirkosten
400 000
(400 000)
Wegbaukosten
270 000
(270 000)
Andere Venvaltungskosten
45 482
(45 470)
Drundlasten
302 814
(300 860)
88ettrage zu den direkten Steuern (Be-
sitztmgen in Bayern)
10
(10)
Beiträge zu den Kreis-, Gemeinde- und Ge
markungslasten
224 000
(224 000)
Mk. Mk. BrandverstcherungSbeiträge 19 770 (16 800)
Ausfälle, Abgänge und Nachläße 5 000 (5 000)
Sterbeguartale an Hinterbliebene vonDoma-
nialbeamten 1800 (2 000)
Bei den , Weinbau-Domänen * ist eine Einnahme aus verkauften Produkten von 80000 Mk. vorgesehen — wie in 1902/03. Hierzu ist erläutert:
Zur Zeit lagern die folgenden Weine:
auS 1900:
Bodenheimer rund 23 Halbstück
Oppenheimer „ 29 „
auS 1901:
Bodenheimer „ 25 „
Nackenheimer „ 36 „
Oppenheimer „ 24 „
aus 1902 sind zu erwarten: Bodenheimer rund 24 Halbstück
Nackenheimer „ 30 „
Oppenheimer „ 24 „
Bingener „ 30 „
Wie für 1902/03 vorgesehen, so werden von diesen Weinen auch für 1903/04 nur solche aus den zuerst angekauften Gütern in Bodenheim, Nackenheim und Oppenheim zum Verkaufe gelangen. Weine aus den Weinbergen in Bingen (mit Büdesheim und Kempten) und der Bergstraße können noch nicht zur Veräußerung kommen.
Aus den zur Versteigerung vorgesehenen Weinen darf der obige Erlös erwartet werden.
Die Ausgaben sind zu 97 600 Mk. veranschlagt, das sind 32100 Mk. mehr als für 1902/03 vorgesehen; diese Erhöhung ist, wie in den Erläuterungen angegeben, darin begründet, daß infolge Neuerwerbung eines Weingutes in Bingen (mit Büdesheim und Kempten), sowie infolge von Abrundungsankäufen in Oppenheim, Nackenheim und Bensheim insbesondere die Betriebskosten und die Kosten der Unterhaltung und Ergänzung des Inventars erhöht werden mußten.
8. Sitzung Großh. Handelskammer Gießen, für die Kreife Gießen, Alsfeld und Lauterbach
Protokoll-Auszug.
Gießen, 28. November 1902.
Anwesend sind die Herren: Kommerzienrat Koch, Vorsitzender, Kommerzienrat Heichelheim, Balser, Grünewald, Hooö, Jhring, Katz, Moll, Nowack, Rinn, Röhr, Schirmer, Schmall, Sternecke, Wallach, Zurbuch, sowie der Syndikus Tr. Knipper. Entschuldigt fehlen die Herren Dürbeck und Ramspeck.
1. Aus dem Geschäftsbericht ist folgendes mit- zuteilen:
a. Tie Kammer hatte mehrfach geäußerten Wünschen entsprechend, die Späterlegung des Zuges 501 Büdingen- Gießen bei der Eisenbahn-Verwaltung in Anregung gebracht. Tem Ersuchen konnte aber mit Rücksicht auf die Anschlüsse in Hungen und Gießen nicht stattgegeben werden. — Ferner wurde die Einrichtung der Stückgutbeförderung auf dem Haltepunkte Taubrrngen abgelehnt, da hierfür kein dringendes Bedürfnis, das die Kosten rechtfertigen könne, bestehe.
b. Tem Deutschen Handelstag ist auf eine Rundfrage mitgeteilt worden, daß es im Interesse des kaufenden Pu
blikums, sowie der deutschen Fabrikanten dringend erwünscht ist, daß im Einzelverkehr Thee, Fleischextrakt, Obst- und Fleischkonserven, Seife, Vaseline und einige ähnliche Waren nur in Packungen nach deutschem Gewicht verkauft werden dürfen.
c. Rach Umfrage bei den Interessenten wurde der Großh. Polizeiverwaltung in Gießen mitgeteilt, daß e§ zweckmäßig erscheine, die Ausnahmetage für die längere Offenhaltung der Läden im Jahre 1903 in derselben Weise beizubehalten, wie im laufenden Jahre.
d. Tem derrtschen Handelstag wurde eine Anzahl von Wünschen in Bezug auf die neu abzuschließenden Handelsverträge übermittelt.
e. Ter gleichen Stelle wurde ein ausführliches Gutachten über die Schädigungen erstattet, welche die Arbeiter und die Unternehmer der Cigarren- und Tabakindustrie sowie der Textilindustrie unseres Bezirks durch die beabsichtigte Verkürzung der Arbeitszeit für Arbeiterinnen über 16 Jahre und die Verlängerung der Mittagspausen von 1 auf li/z Stunden erleiden würden. In demselben Sinne ist die Kammer bei dem Herrn Reichskanzler und dem Großh. Ministerium des Innern vorstellig geworden.
2. Handelskammerwahlen. Die Wahlen finden statt:
a. für Gießen-Stadt: Freitag den 5. Dezember, nachm. von 2—6 Uhr im Bureau der Handelskammer;
b. für Gießen-Land: Montag den 8. Tezember, vvrm. von 11—12 Uhr im Bureau der Handelskammer:
c. für Lich-Hunaen: Donnerstag den 4. Dezember, nachm. von 2—3 Uhr auf dem Bureau der Gvoßh. Bürgermeisterei Lich;
d. für Grünberg: Freitag den 6. Dezember, nachm. von 2—3 Uhr, auf dem Bureau der Grvßh. Bürgermeisterei Grünberg;
e. für Alsfeld: Freitag den 5. Dezember, vorm. von 9—12 Uhr auf dem Bureau der Großh. Bürgermeisterei Alsfeld.
f. für Lauterbach: Donnerstag den 4. Dezember, nachm. von 3—6 Uhr auf dem Bureau der Grvßh. Bürgermeisterei. Lauterbach.
Es fungieren:
a. für Gießen-Stadt als Wahlkommissär: Herr Kommerzienrat F. C. B. Koch, als Urknndspersvnen die Herren/ Adolf Klingspor und Wilhelm Tribus von Meßen;
b. für Gießen-Land als Wahlkommissär Herr Kommerzienrat Heichelheim, alS Urkundspersonen die Herren Bürgermeister Lerm-Großen-Linden und Bürgermeister Nies- Lollar;
c. für Lich-Hungen als Wahlkommissär Herr L. Mvll- Grünberg, als Urkundspersonen die Herren C. ChambrS und C. Heller von Lich;
d. für Grünberg als Wahlkommissär Herr H. Jhring- Lich', als Urkundspersonen die Herren O. Robert und H. Schmidt I. von Grünberg;
e. für Alsfeld als Wahlkommissär Herr C. Hvos-Lcmter- bach, als Urkundspersonen die Herren O. Emmel und W. Bogeley jun. von Alsfeld;
f. für Lauterbach als Wahlkommissär Herr C. Grünewald II.-Alsfeld und als Urkundspersonen die Herren H. C. Finger und E. Weber von Lauterbach
3. Ofse nhaltung der Schaufen st er anSvnn- und Festtagen.
Tie Handelskammer beschloß im EJnteresse der Laden- besitzer, des kaufenden Publikums, sowie auch rm Interesse der Städte, welche durch die Offenhaltung der Schaufenster an Sonn- und Festtagen ein freundlicheres und
Weihnachts -Litteratur.
Im Verlag von Eugen Diederichs in Leipzig erschienen John Ruskins Gesammelte Werke. Ruskin (1819 Ei§ 19001 hat die Umwälzung der künstlerischen und sozialen Kultur Englands in der zweiten Hälfte des vorigen Jahr- Mnderts wesentlich mit bestimmt und herbeigeführt. Bon [litnen jetzt in deutscher Ausgabe herauskommenden Werken ermähnen wir heute zunächst Band 4: Borträge über Kunst. Sie wurden an der Universität Oxford gehalten. Cm das berühmte Wort: „Ein Leben ohne Arbeit ist sünd- föift, aber Arbeit ohne Kunst ist brutal" kristallisieren sich fitine Ausführungen über die Beziehungen von Kunst zur Moral, zur Religion und zu den Lebensformen der Kultur- voilker. Band 11 und 12 behandeln Moderne Maler. Sie enthalten eine Aesthetik des Impressionismus, jugend- sbark und lebendig für die Klärung der Anschauungen der Gegenwart.
Edwin Bormann: Es lebe der Humor! Neue Dichtungen in Hochdeutsch und Sächsisch. Preis geb. 2 Mk. Sdwin Bormanns Selbstverlag in Leipzig. Das Buch ent- Wt eine Fülle heiterer Balladen, Schwänke, Lieder, Schelmereien luud Sprüche. Ein Kapitel ist dem „Ehe-Baradies" «-widmet. Eine Anzahl kurzer Gedichte schildert „Was de Lide zu Max Klingevsch Beethoven sagen". Einige der drastischen sächsischen Balladen wurden zuerst durch die Münchener „Fliegenden Blätter" bekannt: „Ter TSsbot", -Schnuppduch Nummer Nein", „Ter Dembel", „'s Dokdvr- Laradies". Aus den hochdeutschen Tichtungen nennen wir: .Das Amselnest", „Ter Mandarinen-Dokdor", „Die Sabr- trrrinnen", „Im Zarathustra-Klub".
Heinrich Bierordi: Vaterlandsgesange. Kveite vermehrte Auflage. Verlag von Winters Univerfi- tatsbuchhandlung in Heidelberg. Ter Inhalt, die Form u ib die Sprache der Gedichte bestimmen das Werk zu einem h,(liebten Geschenk für Weihnachten.
Olga Wohlbrück, die beliebte Dichterin, auch vom Dberbrettf Wolzogens her wohl bekannt, hat einen neuen ‘Bunan geschrieben, der „3buna, eine Sehnsu chts-
geschichte" heißt und bei Hermann Seemann Nachfolger erschienen ist (Preis 3 Mk.). Ein feines Buch ist es, ein außerordentlich geschickt und sicher komponiertes Buch, aus dem eine weiche, wehmütige Stimmung herausweht, tief und schwer wie aus einem armen hin- und herschwankenden Frauendasein. Wer die Sehnsucht kennt, der wird dies Buch mit Wehmut lesen, wer sie aber nicht kennt, der wird sie aus diesem schönen Buch kennen lernen.
Tiermärchen. Ausgewählt vom Hamburger Jugend- schriften-Ausschuß. Leipzig, Ernst Wuni^rlich. 132 Seiten. 22 Märchen. Gut kart. 60 Pfg. Aus der großen Zahl der unbekannten Volkstiermärchen ist hier als ein Pendant zu den vorjährigen Tiergeschichten eine Reihe der schiönsten ausgewählt worden. In der Auswahl tritt uns eine große Zahl Tiere entgegen, die zum Teil Lieblinge der Menschen, wie Katze, Pferd und Scorch> zum Teil aber aucb verabscheut sind, wie Kröte und Schlange, und es ist ein. schöner Zug, daß gerade diese mißachteten Geschöpfe eine bedeutsame Stellung int Märchen einnehmen. Kein Tier ist zu gering; neben dem Löwen und dem Bären hilft die Maus, ja selbst die Ameise. Tann sind Märchen vorhanden, in denen die Tiere helfend und wohl auch strafend in das menschliche Leben eingreifen. Das Motiv der dankbaren Tiere kehrt in unendlichen Variationen immer wieder; sie helfen entweder selbst oder begaben ihren Retter mit ihren Eigenschaften. Tie Neigung zum Phantastischen hat aber auch durch Steigerung, Uebertreibung und Häufung Wesen geschaffen, dte vom realen Sein lvsgelöst ganz in das Reich des Wunderbaren gehören, wie die Trachen und der Schlangenkönig. End 'ch sind die Tiere verwandelte Menschen, die zufolge eines Zauberspruches in diese fremde Gestalt verwünscht sind. Tie Erlösung von diesem Bann, die entweder von starken oder einfältigen Königssöhnen und Burschen ober von treuen, unschuldigen Jungfrauen vollbracht wird, bildet den Inhalt vieler Märchen. Sie zeigen am wenigsten den Charakter der Tiermärchen, aber auch sie legen Zeugnis ab von dem Verhältnis zwischen Mensch und Tier und können daher nicht umgangen werden. Die Anordnung ist zwanglos, doch sind die schwereren Mär
chen ans Ende gestellt worden. Möge das sehr gut auS- gestattete und erstaunlich billige Buch sich viele Freunde erwerben.
Ein elegantes, kleinesGeschenkfÜrDamen ist der auch in diesem Jahre wieder erschienene Haube & Spenersche Tamen-Almanach (37. Jahrg. für 1903.) Tas geschmackvoll mit Goldschnitt, Elfenbeinpapier, künstlerischem Titelbild, doppelfarbigem Truck, Bleistift und Visitenkartentasche ausgestattete Büchlein vereinigt ht ssich Taschenkalender, Notiz- und Tagebuch in zierlicher Form Tie von Jahr zu Jahr zunehmende Beliebtheit des Almanachs beweist schon hinreichend, daß nicht nur sein Aeußeres, sondern auch der Inhalt den Beifall der DamenweÜ gefunden hat. Ter Almanach enthält ein Kalendarium mit einem Verzeichnisse der protestantischen, katholischen und jüdischen Feiertage, ein Tagebuch für alle Tage des Jahres mit Wochensprüchen, das Raum für allerlei Eintragungen bietet, eine Familien-Gedenktafel, einen Geburtstag- undt Namenstag-Kalender, einen Privat-Adreßkalender, Steffen» Uebersichten für zwölf Monate und eine Genealogie aller europäischen Regentenhäuser. Eine Erzählung erhöht den Reiz des Büchleins, das auch wegen seiner Billigkeit (Preis' 2 Mark) bei jeder Gelegenheit als passendes Geschenk empfohlen werden kann.
Tie Karl Dietrich sche Buchhandlung in Ha m m L W. sandte uns das bei ihr erschienene neue Weihnachts-Album von Joh. Diehl (1.50) zur Besprechung, das gewiß überall durch seine praktische Einrichtung großen Beifall finden wird, und wir glauben, daß wir manchem Leser durch Hinweis auf dieses treffliche Album einen Tienst erweisen. Zum mindesten helfen wir wohl damit unseren Freunden aus einer Weihnachtsverlegenheit. Tenn in diesem Hefte stehen 15 Weihnachtslieder mit Text, und zwar jedes in drei Lesarten: einmal im Violinschlüssel, dann im Violin- und Baßschlüssel, endlich zu vier Händen. Tabei spielt «d^as Schwesterchen immer hübsch oben, oder wie man in der Musik sagt primo. Tie Lieder st «alle so leicht, daß man sie ktesch und leicht lernt.


