Ausgabe 
2.7.1902 Zweites Blatt
 
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Mittwoch 2* Juli 190»

ISS. Jahrgang

Zweites Blatt

Am 9. Dezember findet in Berlin ein De ut sch e r No tar-

Die heutige Yummcr umfaßt 12 Seiten.

Politische Tagesschau.

Rektor und Senat der Uuiversttat Wurzburg

Eichener Anzeiger

" General-Anzeiger

Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen

BezngSprei-r monatlich 7b Pi., viertel^ jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- tu Zweigstellen monatlich 65 Pi.; durch diePost Mk. 2.viertel» jährt, ausjchl. Bestellg. Annahme von Anzeigen sür dre Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeitenpreis: lokal 12Ps, auswärts 20 Pig.

Verantwortlich: jkr den polit. u, allgem. Teil: P. Wittko: für Stadt und Land" und Gerichtssaal-: Curt Plato; für den An- szeigenteil: Hans Beck,

gen alsdann J. (1843 , von Steile einer (1841), Freiherr von (1845), Graf v. und die Wöglichk-it, M. ,U),nnd jüngster Frhr..v. 9 gennber. Den haus- Budde (Ivo -^^5 der Satzung .......

haben den folgenden Bertcbt an das Kgl. bayer.Staats- Ministerium des Innern für Kirchen- und Schulart aelegen- beiten betr. Amtsniederlegung gegeben.

Das vorgesetzte Ministerium hat tn ber Streitsache Chr 0 ust dem Senat der t Universität Würzburg in öffentlicher Kammerverhandlung Bef an gen h eit und Mangel an Objektivität vorgeworfen. Wir pro­testieren gegen diese dur'

ÄruÄte^r^fe guM I Blätter dielmwahrscheinliche Raucht, Kjise^r W tlhelm während der Auwef enheit des KaN bau J

_________.'ÄÄS»->»-»

Zähren Wohnhäuser errra^Hn-' und Wachdienst auSüben. Staatsministerium ist

den in ihnen wohnenden infamen Speis es aal und Sm.. £ r.Luh^= L^rrn von Thielen der Justizminister

Schlafräume, aber allen emen Semems^^ gesamter Haus->nachMn,Rücktritt d s^H gnftaItc; nacf), das älteste Mit- eine gemeinsame Küche vieren, r*i ***?" 'iMÜim

wirtschaftlicher Dienst von emze nen^ ^eban£en &ur Grün- glled, da er 1894 zu alle Hausbewohner geleistet wird^ hnrhnfntn der Kriegsm

düng solcher hauswirtichttftlichen iratete Fra allem der Wunsch eingegeben, v e Y die beruflich thätig f«*, ^nnoch ein gemütlich^ und beiten zu entlasten und ihnen 0 i Daneben sollen aut besorgtes eigenes auch unverheirateten

Üe genossenschaftlichen .^Haister au Unfreunb, Personen die Möglichkeit g ) - iten des 21 He in* li chkeiten und U n b e q u e m ch Speisen s i n G a st - wohnens und dem Z w a n g selbstverständlich, day sich Häusern zu entziehen. E' )st icwp in erster Linie an die hauswirtschafllichen G.11 ^ben, und daß mit dieser die weniger bemittelten v 1 wie z. B. dre aus

Einrichtung auch manche ^llag^ . angepatzte Kost

eine individuelle, dem persönlichen Bortelle einer

verknÄ t sind. Aber dem steh n^e groM ^^ichkeit, wesentllch vereinfachen Hau^ 1 gegenüber. Den Haus-

Nr. 153

Erscheint täglich auber Sonntags.

Dem (Siebener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Gtehener Familien- 4ätter viermal in der Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. Ver­lag der Brühl'schen Univers.-Buch- u.Stein­druckerei (Pietsch Erben) Redaktion, Erpediüon und Druckerei:

Schulstratze 7.

Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen.

Arrnsprechanickluß Nr. 51.

Ausland.

_ , 1 o-.r; Rrin?l von Wales de-

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Deutsches Mich.

er J Prinz Heinrich, Prm^ Prinzen Christian und Albert von l

sürstlichen,Gäste un6|unb ^Herzog » *eI Iten[1I Versammlung, an b»

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ien Sitten nach Sud af rika v er 'MWUWtz

? tl aht hie herzliche Mitwirkung und Sympathie der traue aus die yerziicye h H u ha6 die Beziehungen

Lord Milner verabschiedete^

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,1SS3£ SS«y.4-, ----- nbaben 1855). biefen lage'tat Minister D-lcassL

..........1 w beTmÄ"llenfl2<mgIebi3tdt m g

> £i(n< ^tat Sterl nV 4b der Vororte geschlagen

fc8® t^e^ «n NotarvereinZ jinb. I aimtftex t

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SS tutiSÄÄbSnS"«i«s««giKiv;«« «-»tv Ä.Ä S SM £%T, 5 ff l-fff jur Suospitze oer ^5 i ^obenzollern" traf um 1272 nHan^ten. Er gedachte Eckernförde fegette 1. ^us Courtoisie gegen den Fürsten Krönungsfeierlichkeit g . . ^Eo^besabl der Kaiser, datz das L?uienschiffKaiser ^er Gefühle der Kan

bte > " von Kiel nach Eckernförde abgeht, um dem l ^Deutschen in Sudafrib

S;JfPn hier als Wohnung zu dienen. Bei sehr schnelle I erwähnte die bezüglich d Fürsten hier «us ..Meteor" allen I Vorstellungen, wc

Schriftstellerin und Frauenrechtlerin, ist dafür emgetreten, und wesentlich durch ihre Agitation ist erreM, daß binnen kurzem in Berlin mit dem Bau emes Hauses^sur Semem 'L'LffL'LS nehmer^errichtet und dann in Pacht oder Miete genommen, ?oii^ern auf gemeinschaftliche Kosten der spateren wohner erbaut werden. Den vorläufigen Veranschlagungen ^iifolae wird die Miete in diesem Hause ungefähr 300 Mr. für jedes Zimmer jährlich, und die gesamte Verpflegung Mr eine erwachsene Person etwa 70 Mt für Kinder etwa 30 unb für Dienstboten 40 Mk. monatlich betragen. Für Arbeiterkreise würden einfachere Häuser und Verpflegungen Ä'angel an Objektivität vorgeworsen. -wir piu-. Ätteitcxneiu Kosten in Betracht kommen In­te stier en gegen diese durck nichts gerechtsertigten, viel- lassen sich-oflle diese Summen vor em er praktischen

mehr mit der Aktenlage m direktem Widerspruch ss l N^ '^ Versuchs kaum irgendwie sicher fixieren, stehenden Anklagen. Angesichts solcher Vorwürfe können D ) überhaupt eine präzise Beurteilung der Vor- 'wir es nicht mehr mit unserer Ehre ve-ernbaren dre » hLirt chastttch?r^en°ss°nscha!ten, unb M.

Geschäfte der Universität weiterzuführen, und bitten da- und ..^^bsMtzung ihres Wertes für deutsche Verhältnisse her um die Enthebung von unsrem Amte im Senad mal die. Abschätzung m ergcben kann, deren

1 L - wan b'kher nMJnieresse -ntgegensehen nru^

Wilcken. Brenner. I 2ßaffer in den Wein.

Der bayerische Kultusminister v Landmann, so lesen Unser Berliner Mitarbeiter^^sKZ^MteE l. Iulr:^

hen M N. N.", liebt es, in den Kammerverhand- Aus den Festreden, die gestern m i

lunqen bei jeder sich bietenden Gelegenheit, die etwa zwischen ternatiotialen Schisl^tslongretz g Eisen-

ihmunddn FaWtäten herrschenden Gegensätze und seine vornehmlich bei: ^nn ^m\?tuySe^eguPng|u^Kolo- nVHnae Achtung vor den Wünschen und Meinungen der bahnmmister möge sich ^^,?b'ch^unigg Lühruvg ge-

SSMUZSZS

-".s-asK-yssigawt-it. "g iw°»-»-««»-«-

eine Grenze hat, mid b & . . J / \afür haben, wo ihre Professoren em richtiges Gefühl oasu - |

» IrMs^^Murch b-zrich.! natÄÄid,Är^ eigen mnchl OU,

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Staatsregi-rung z-u dem Schritt der IP 8^ ^r die,_____

werde, der den schwer angegr ff ^st^A^inister unter- Am Abend traf au-Bord de ,, z tz ^rnförde ein. Die Ä Uni»=r(üäten »i=b«

^If$on den lrSÄ ÄPs^nten b« Kaisers Aw A l« | § ? en gegninbet Jeinmogm. L

Protz Du Martin verteilen verließen bet : nnb b« n®roffS "ÄÄ .

der Universität an; die iübrigen neu» g Juristen: Burck- sich solgenbermahen aus die Kalul^^t^ §ofmeier,

Hard, Georg Schanz, ^^urer, Wilcken, Brenner,

von Frey, Stöhr; ä Philosophen, ^ei Theologie-

Zu den drei fehlenden Mitgliedern gehören zw /

Professoren. __

hanSwirtschasttiche Senofien^aflen.

Man schreibt uns °us B e r l r n^ Nordamerikas sind

in bin Woh^' 4» I Wachdienst ausuben. St a at smin iste ri um ist I

' Unb " Pers°bnlichkeiten sür Dr. S ch 6 ndem T.enstaU r n tbe. gsm

Dm Gedanken Mr Grün- gl ed, ba etL 1894jum cm» l (1896)- Kra, v. P°,a-^ Gcnossenschasten hat tzlgenb^ Krieg m mt Ministerpräsident Grasvon kantete Frauen,Idows-Y-Wehner (1 JuU i« ), ^aatssett-- der Aus- Bülow (am 2o. ijitoocc Staatsmimster), von

«artigen Angelegenhetten hugte ch tzl ^g7 Staats. Tirpitz (seit 1898 Staatsmtmster, )ett i < $v 6tubt selretär des Retchsmarme-Amts^K^t^ ^^1 1899)/ Land- und Ftnanz,mrntster Frhr - > Minister des Innern Frhn

wertschastsm'ntster v PodbrewU,^ (1901) unb

v. Hammerstem und H^no Arbeiten Budde. -

als letzter Minister. ^er off ntlichen Schönstedt oben- Dem Lebensalter nach steht^ebensat Geburtstag unt

tafllt($n den ortsüblichen ®«ftelö VJÄ Äe£

; 4it der ^Binnenschiffahrts-Abteilung, wo das 2Aema

® J gra8ge8der Unterhaltungstoiten eiserner und hdlzemer ^ckleusenthore und nahm nach dem Referat das Guh.

____________ - . -tnisse I boura^s F u u ch e r'n gd)lcujenttaTm Ehrungen ergeben kann,Ä L^^-"Aß7^rzuzLhen sei, eine allgemein gütige

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stimmte einstimmig dem Beschlüsse der Kammer der M.- geordneten zu, der die Regierung aussordert, m der nachten I Session einen Gesetzentwurf vorzulegen, der bie uitaetie Landtagswahl durch direkte Wahlen ersetztzunter Erhöhung8 der Altersgrenze sür das aktive Wahlrecht vom 21. auf das 25. Lebensjahr. ____________