Ausgabe 
2.4.1902 Zweites Blatt
 
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Bord. Die Mutter sah das Unglück und stürzte sich ihrem Kinde nach. Sie erreichte es nicht und schwebte ebenfalls in höchster Gefahr, als zwei Kohlenträger ins Master sprangen, um die Beiden zu retten. Allein dem Einen klammerte sich das Kind mit der Kraft der Verzweiflung um den Hals, so­daß der Retter zu ersticken drohte, und dem anderen der Wackeren machte das Gewicht der korpulenten Frau zu schaffen. In diesem kritischen Moment brachte der mit einem Nachen hinzurudernde Schiffszimmermann Kalinke Hilfe. Mit großer Besonnenheit entriß er Einen nach dem Andern den Mellen, wobei der Nachen wiederholt umzukippen drohte.

* Sondelfingen i. Württemb., 29. März. Der Bäcker Reinhardt, der verurteilt worden war, seiner Frau und ihrem 2 Jahre alten Kinde 400 Mk. Alimen- tationSkosten jährlich zu zahlen, geriet darüber so in Wut, daß er, als sie mit dem Kinde auf dem Arme an seinem Laden vorüberging, mit dem Beil bewaffnet ihr nacheilte. Er schlug ihr das Kind mtt einem Beilhicb aus dem Arm und zertrümmerte ihm dann mit einem zweiten Schlag den Schädel, daß sofort der Tod eintrat. Die zum Tode er­schrockene Frau entfloh, der Wüterich folgte ihr und versetzte ihr, als sie hinsiel, ebenfalls einen Beilhieb in den Hinterkopf. Die Frau ist schwer verletzt, der Mörder wurde verhaftet.

* Southampton, 1. April. Der der Londoner ^outhwcstern Eisenbahngesellschaft gehörige Dampfer , 9Hma " von Southampton nach Havre unterwegs, stieß mit der BarkCambrian Princeß" zusammen, welche unverzüglich sank. Elf Personen sind tobt. Die be­schädigteAlma" kehrte nach Southampton zurück.

Wien, 1. April. Vier Touristen, die am Samstag sich nach Reichenau begeben hatten, um vom Höllenthal aus die Rax zu besteigen, werden vermißt und sind wahrschein­lich in' der Tcuselsbadstube durch einen Schneesturm umge­kommen. Einer von ihnen ist tobt aufgefunben worben; von den übrigen fehlt jebe Spur. Rettungsnmßrcgeln sinb im Gange. Frau v. Rembie lins ki, bie Wittwe eines Millionärs aus Russisch-Polen, war mit zwei blenbenb schönen Töchtern nach Wien gekommen. Die jüngere Tochter Rosa ist am Charsamstag aus bem Wiener Hotel ver- schwunben; sie würbe wahrscheinlich von ihrem, ber Mutter nicht angenehmen, häßlichen unb schielenden Verehrer Stefan Drojecky, ber ihr nach Wien gefolgt ist, entführt.

* Kiew, 1. Llprrl. Der Stabskapitän Ssofronom er­schoß gestern vor den Augen vieler Personen auf bem Hof der Kaserne des Mirgorodschen Jnf.-Regiments den Leutnant Grobski. Als Beweggrund) wirb beleibigte Familienehre ver- muthet.

* Moskau, 1. April. Gestern nachmittag wollte eine Dame ben Oberpolizeimeister Trepow, als berselbe in seinem Amtszimmer Bittsteller empfing, mit einem Revolver er­schießen. Die Waffe versagte jeboch. Die Thäterin würbe verhaftet, sie ist eine Lehrerin namens Allart.

* Dayton (Ohio), 1. April. Durch Entzünbung von Kohlenstaub infolge Gasausströmung erfolgte in einer Mine eine Explosion, woburch 22 Personen getötet würben.

Universitäts-Nachrichten.

Berlin, 1. April. Die theologische Fakultät ber Uni­versität Berlin hat am Osterfeste bem Licentiaten Hermann Weser, bem Senatspräsibenten bei dem Oberverwaltungsgericht Wirkl. Geh. Oberregierungsrat Wilhelm v. Meyeren und bem Wirkt. Geh. Oberbaurat Friebrich Abler, Professor an ber technischen Hochschule und Mitglied der Akademie ber Künste zu Berlin, die Würde eines Ehrendoktors ber Theologie verliehen. Bemerkens­wert ist besonders die theologische Auszeichnung des Architekten, von bem im lateinischen Diplom gesagt wirb, daßer durch Er­richtung und Wiederherstellung uon Kirchenbauten dem Vaterland einen Glanz verliehen unb bie Geschichte unb bie Denkmäler der Baukunst in Bild unb Wort gelehrt, klar unb gehaltreich bar­gestellt habe."

Kiew, 1. April. Die Vorlesungen an ber hiesigen Universität würben heute roieber aufgenommen. Ausgeschlossen

von den Vorlesungen sinb nur die Hörer des ersten Jahrganges aller Fakultäten.

MteraMr, Wissenschaft und Kunst.

Wien, 1. April. Der Chesgeologe der geologischen Reichs­anstall, Tr. Alexander Bittner ift gestorben.

Crau, 1. April. Ter frühere Minister Hanotaux hüllt als Vorsitzender des hier eröffneten Geographischen Kongresses eine Rede, in der er nach einem historischen Rückblick auf bie Be­teiligung Frankreichs an der Erschließung Afrikas ausfühtte, bald werde dank der in verschiedenen europäischen Kolonien errichteten Bahn- und Telegraphenlinien die Hälfte Afrikas der Zivilisation gewonnen sein. Diese würde aber ihr Werk nur halb vollbringen, wenn sie Afrika nicht ben grieben gäbe. Frankreich erfülle dort eine Ausgabe in der Erkenntnis, daß die Wohlfahrt der von chm leherrschten Gebiete ber stärkste Faktor Aur Herstellung bes Friebens und ber weiteren Erschließung bes Landes sei.

Arbeiterbewegung.

Fiume, 1. April. Heute ist der G en er al aus stand ber Hafenarbeiter ausgebrochen, bem sich auch die Heizer ber Unga­rischen Schiffahrts-GesellschaftAdria" anschlossen. Es streiken seit heute früh 4000 Arbeiter oer ungarisch-kroatischen und adriatijchen Schiffahrts-Gesellschaft. Auch viele Eisenbahnarbeiter und Be­dienstete der Pferdebahn haben sich der Bewegung angeschlossen. Ter Verkehr im Hafen und auf ben Straßen ruht vollständig. Bisher wurde die Ruhe nicht gestört. Bei den Hasenbauarbellern wird infolge Bewilligung einer Lohnerhöhung die Arbeit fort­gesetzt. Ter Personenverkehr zwischen Fiume und Abbazia wird aufrecht erhalten. Nachmittags wurde von kleineren Gruppen von Arbeitern versucht, Ausgleichs-Verhandlungen anzubahnen.

Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft.

ff Lich, 1. April. Der heutige OstermarN war gut be­sucht. Trotz der hohen Preise ging der Handel mit Schweinen flott. Tas Paar Iungschweine im Alter von 67 Wochen wurde mit 50 Mk., solcher im Alter von 910 Wochen mit 80 Mk. bezahlt. Trotzdem diese Preise außerordentlich hohe zu nennen sind, ist doch gegenüber den Preisen der vorangegangenen Märkte ein Nachlaß zu bemerken. Auch ber Krämermarkt bot ein bewegtes Bild ge­schäftigen Treibens. Das günstige Wetter hielt die auswärtigen Marklbefucher lange in der Stadt zurück.

fc. Frankfurt a. M., 2. April. (Orig.-Telegr. desGießen. Anz.") Amtliche Notterungen ber heutigen Fruchtmarktpreise. Weizen Alk. 17.2517.50, Kurhessiscyer Mk. 17.5000.00, La Plata Mk. 17.7518.00, Kansas Alk. 00.0000.00, Roggen (hiesiger) Mk. 14^514.50, Gerste (Wetterauer) Mk. 15.7516.25, Kleie Mk. 00.0000.00, Hafer Mk. 16.5017.00, Mais Mk. 12.50 bis Alk. 12.75, Weizenmehl 0 Mk. 25.0025.50, 2. Qualität Mk. 23.00 bis Mk. 23.50, 3. Qualität Mk. 21.0021.50, Roggenmehl 0 Mk. 22.5023.00, 1. Qualität Mk. 21.2521.50, Weizenkleie Mk. 8.75 bis Mk. 9.00, Roggenkleie Mk. 9.259.50, Maiskeime Mk. 9.50 bis Mk. 10.00, Frankenpfälzer Rieb Mk. 00.0000.00. Alles per 100 Kg. ab hier.

Neueste Meldungen.

Originaldrahtmelduugen des Gießener Anzeigers.

Berlin, 2. April. Ein Mitarbeiter desGiornale d'Jtalia" in Rom hatte eine Unterredung mit dem Grafen Bülow. Ter Reichskanzler erkannte ausdrücklich die Ver- einbarkett guter Beziehungen der Dreibund- Staaten zu anderen Mächten mit den Zielen des Drei­bundes sowie die Möglichkeit des letzteren für alle feine Glieder an. Deutschland habe im Mittelmeer kein anderes Interesse, als den berechtigten Einfluß seiner Verbündeten eine friedliche Entwickelung nehmen zu sehen. Den Zoll­tarif der deutschen Regierung nannte der Reichskanzler den goldenen Mittelweg, auf dem eine Ver­ständigung mit Italien leicht erreichbar sein werde, die jüngsten Verträge betreffend Qstasien eine Gewähr für die Integrität El)inas und die Frecheit des Handels. Die albanesische Frage sei keine Bedrohung der guten Be­ziehungen Oesterreichs und Italiens, da beide die Erhalt­ung des Status quo wollten.

Berlin, 2. April. DerLok.-Anz." veröffentlicht eine Unterredung eines seiner Mitarbeiter mit Tr. Kuypers. Ter Minister gab seinem Bedauern darüber Ausdruck, daß das holländische Vermittelungs-Angebot von den Eng­ländern abgelehnt wurde, er ist aber der Meinung, daß das Friedens-Bedürfnis auf englischer Seite ein ungemein starkes ist und daß der Krieg in Südafrika ..... iiwmTWl i i m >

in naher Zeit sein Ende finden muß. Holland selbst fefi durch den Krieg in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Engländer hätten 6000 holländische Familien aus SüdasriLL vertrieben und diese hilf- und mtttellosen Leute nachff Holland abgeschoben. Tas holländische Volk betrachte esf als seine Pflicht, für diese Leitte zu sorgen. Bezüglich der- Frage, ob es möglich wäre, daß Holland in irgend einer Form dem deutschen Reiche angegliei dert werden könnte, äußerte Dr. ldttrypers wörtlllh^ Deutschland würde sich in einem solchen Falle nur ein Irland schaffen, an dem »S zweifellos eines Tages zu Grunde gehen müßte. lieber das Königspaar sagte der Minister, sie lebten wie Mann und Frau. Der Prinzgemal)l hätte es ausgezeichnet vei> standen, sich in die holländische Eigenart einzuleben und gewinne täglich an Sympathie. Ter Minister betonte noch­mals, daß seine Reife keinen andern Zweck habe als den der Studien über die Einrichtung der deutschen technp« scheu Hochschulen.

Stuttgart, 2. April. Graf Posadowsky trifft am Freitag hier ein, um sich auch mit der würtembergischen Re­gierung über verschiedene schwebende Fragen ins Benehmen zu setzen. Am Samstag wird er vom König empfange» werden. Gestern ist der Direktor der Hofbibliothek, Dr. Zoller, im Alter von 80 Jahren gestorben.

London, 2. April. Aus Kapstadt wirb gemeldet: Lord Wolseley ist gestern, aus England kommend, hier eio- getroffen unb reift am Donnerstag nach Natal wecker.

London, 2. April.Daily Mail" meldet aus Rom: Das französische, russische, österreichische und italienische Geschwader werden sich in einigen Tagen vor Neapel versammeln. Man glaubt jedoch nicht, daß König Viktor Emanuel eine Flottenschau abhalten werde. , Buenos Ayres, 2. April. Die 9kgierung beschloß ein­stimmig die Beschaffung von zwei großen Panzerschiffen, die den Panzerschiffen überlegen seien, deren Bau jüngst von Chile in Auftrag gegeben wurde. Die Regierung ist ent­schlossen, die Suprematie Argentiniens in ganz Süd­amerika zu behaupten, unb erklärt, daß für die Beschaffung der beiden Schiffe neue Steuern nicht eingeführt werden sollen.

Peking, 2. April. Der Man dschureiv ertrag enthält bie Bestimmung, baß bas Lanb in einzelnen Etappen von sechs, zwölf und achtzehn Monaten, von Süben beginnend, von den Ruffen geräumt werben soll. China barf bort nach der Räumung so viel Gruppen halten, als es für notwendig erachtet. Nach amtlichen Berichten aus Niutschwang entfalten die Russen dort eine rege Thätigkeit auf militärischem Gebiet. 10000 Mann würben kürzlich aus bem Lanbes-Jnnern nach Pott Arthur geschafft. Viele Rekruten treffen in Niutschwang unb anberen Otten ein. Ausgebehnte, für weiteres Fort­bestehen berechnete Telegraphenanlagen werben in der Um» gegenb von Niutschwang errichtet.

Shanghai, 2. April. Die chinesische Regierung hat die dritte Entschäbigungsrate an bie fremben Regierungs-Kom­missare ausgezahlt. Die Summe beläuft sich auf achtzehn Millionen Taels.

Telephonischer Kursbericht-

3y2o/0 Reichsanleihe . . 101.70 3% do. ... 92.60 81 /,% Konsole .... 101.75 3% do. 92.20 3/a% Hessen .... 100.30 3% Hessen. 4% Oesterr. Goldretne . . 102.90 4l/2% Oesterr. Silberrente 101.75 4% Ungar. Goldrente . . 101.00 4°/> Italien. Rente . . . 101.00 4V2 % Portugiesen . . . 44.00 3°/. Portugiesen. .... 28.50 1% C. Türken .... 27.70 Türkenlose 111.70

4% One oh. Monopol.-Anl. 44.00 4äussere Argentiner.

8% Mexikaner .... 26.55 4,/g'l/o Chinesen .... 89.65 Electric. Schuckert ... 113,50 Nordd. Lloyd. Kreditaktien , . . . . 219.70 Diskonto-Kommandit. . . 194.70 Darmstädter Bank . . . 139.70 Dresdener Bank .... 139.30 Berliner Handelsges, . . 154.75 Oesterr. Staatsbahn , . 144.90 Lombarden .... 17.50 Gottbardbahn .... 167.50 Laurahütte 201.00 Bochum 197JL0 Harpener 167,00

Städtischer Arbeitsnachweis Gießen

Gartenstraste 2^ , _r

Angebot der Arbeitnehmer: 2 -raglohner, 1 Arbeiter, 1 Hausdiener.

Nachfrage ber Arbeitgeber: 1 Schreiner, 2 Hausburschen, 1 Dienstmädchen.

Lehrlinge: 1 Schlosser, 1 Friseur.

Hieße'ner Hnmiöus HesiMchaft.

E. G. m. b. H. in Gießen.

Ailanz-Konlo am 31. Dezember 1901.

Aktiva.

An Kassa-Konto

Konlo-Korrent-Konto

Futter-Konto

Immobilien-Konto

Mobilien-Konto

Pfcrdc-Konto

Betriebs-Konto

18.24 | 6443.69 1929.37

454.43 5598.47 8775. I

104.80

23324.

Gewinn- unb Nerluft-Kou

Soll

Verluste. ji H \

Än Betriebs-Konto 12291.09

Futter-Konto 12218.41

Hanblungs-Unkosten-

Konto 850.59

Immobilien-Konto 454.50

, Mobilien-Konto 1434.36

Pferbe-Konto 1473.50

28722.45

Passiva. JL H

Per Konto-Korrenl-

Konto 13018.01

Reservefonbs-Konto 4302.25

Vermögen am 31.

Dezember 1901 6003.74

23324.

a nm 31. stkMber 1901.

Haben

Gewinne. jl H

Per Betriebs-Konto 25769.44

Zinsen-Konto 94.91

Verlust im Betriebs- jahre 1901 2858.10

28722.45

Die Zahl ber Genossen betrug zu Anfang bes Geschäftsjahres 1901 138 Genoffen

Es schied aus burch Tob 1 Genosse

Zahl ber Genossen Enbe 1901 137

Das Geschäftsauthaben ber Genossen betrug im

Geschäftsjahr 1901 Mk. 8861.84

es verminbert sich um 2858.10

bleibt mithin am 31. Dezember 1901 Mk. 6003.74

Die Gesamt-Haftsumme ber Genoffen beträgt Mk. 22400.

Gießen, im März 1902. 2627

GieHklltt Oiittlilms-Vescöschnft 6.6. m. b. fj. in Gießen.

Hauau. Helsrich. Kirch.

Die Bilanz liegt zur Einsicht ber Interessenten während ber ^nächsten acht Tage bei dem Bankhause Aron Heichecheim auf.

Selramumachung.

In der Zeit vom 22. bis 29. März 1902 wurden in hiesiger Stadt

Gesunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Album, 1 Scheere und 1 Herren-Schnürstiefel.

Verloren: 1 Portemonnaie mit 40 Mk. Inhalt, 1 goldene Brosche, und 1 Brieftasche mit 1 Hundett- und 2 Fünfmarkscheinen, sowie 4 Zinsabschnitte der Kerkerbachbahn-Obligation Nr. 120, 121, 123 und 296.

Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 29. März 1902.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler.

Weckgionsschuke der israelitischen Ftettgionsgesellschast zu Giessen.

Anmeldungen zu dem bevorstehenden Schuljahr haben Donnerstag den 3. April d. Js., vormittags von 11 bis 12 Uhr, im Schullokale, Steinstraße 8, zu erfolgen. 2656 Der Vorstand.

Meine Nachmittags-Sprechstunde fällt bis I. Oktober ds. Js. aus.

Dr. Reinewald

Arzt für Ohren-, Nasen- und Halsleiden Frankfurterstrasse 4. 2631

WiederbeM des Klavier-Unterrichts

Biontag den 7. April.

Hochachtungsvoll JuHllS Hahn früher Schüler des Dr. Hoch'schen Konservatoriums in Frankfurt a. M.

Anmeldungen Wiesenstraße L 01366

Donnerstag den 3. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, sollen da­hier Neuenweg.28 Haus- und Küchengeräte aller Art, sowie eine Ladeneinrichwng, eine Mille Eigarren, eine Schreibmaschine u. v. a. zwangsweise gegen bar versteigert werden. 2655

Gießen, 2. April 1902.

Seipel, Gerichtsvollzieher.

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