Ausgabe 
1.12.1902 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

d befindet sich desieldeu n

zwel SDlonüte in Amerika wird übrigens, wie wir bei uns in Gießen em der .Jüdin von Tolebo* daß m diesem Frühjahr

keinerlei Verantwortung.) Der Braudplatz.

hatte, wird in jeder Spielzeit gastieren. Der bekannte Künstler bereits mitteilten, demnächst hier Gastspiel absotvieren und zwar in

In einem geradezu skandalös en Zustan fltennmrttg der Brandplatz. Die Anwohner oerNäbe derKeua Haus-Kaserne

verletzt.

Detroit, 28. Nov. Der DampferSylvanuS I. M. Macp" ist auf dem Eriesee bei heftigem Sturm ge­sunken. Die fünfzehn Mann zählende Besatzung ist er­trunken.

* New -York, 28. Novbr. Der Baumwoll-Exporteirr William Landau aus Texas wurde verhaftet, weü er die Firma Ladenburg, Thalmann u. Comp. angeblich um 200000 Dollar beschwindelt haben soll. Wie em weiteres Telegramm der »Fr. ßtg.' meldet, weigert sich l Thalmann, über Landaus Transaktionen zu sprechen, indessen scheint die polizeiliche Schätzung des Verlustes zu hoch ge­griffen zu sein. .

» Der Kaiser als Erbe. Der früher m Dresden, zuletzt in Görlitz wohnhafte Rentter Wilhelm Hildebrand, der dem deutschen Kaiser vor Jahresfrist seine Villa in Arco (Tirol) schenkte,' riz>e^vifchen zu einem Offiziersheim auSgc- staltet worden ist, ist plctstich im besten Mannesalter gestor­ben, hat aber zuvor ebensall'- dem Kaiser fein ganzes Ver­mögen vermacht. Dieses befehl in einem Grundbesitz im Werte von anderthalb Millionen Mk., sowie in drei Millio- I nen Mk. obendrein in Geld.

Mutterliebe ohne Grenze. AuS Paris wird gemeldet: Im Schloß Saint Maurice bei Mont de Marsan wurden nach Ableben der Besitzerin, der Wilw> eines Depu- tierten, die sog.Geheimgemächer' geöffnet und man fand in einem kostbaren Schrem die einbalsamierte Leia, der vor langer Zeit verstorbenen Tochter der Wlttwe. Das Begräb­nis des jungen Mädchens hatte man s. Z. mit großemVomp gefeiert, aber der Sarg war leer gewesen, denn die Sb-tter hatte die Leiche in einem der Dienerschaft unjugänghu-n Raum geborgen, wo die unglückliche Frau täglich mehre- Stunden zubrachte.

Kunst und Wissenschaft.

Rudolf Eh ri sti ans hat einen neuen Vertrag mit den» Königl. Schauspielhause zu Berlin jetzt zum Abschluß ge- bracht. Der neue Vertrag läuft zehn Jahre und enthätt auch die Lösung der amerikanischen Kontraktsfrage des Künstlers. Christians, der sich auf eine Reihe von Jahren dem deutsch-amerikanischen Bühnenleüer Eonried verpflichtet

Unsere Leser werden sich erinnern, gelegentlich eines gemeinsamen Gastspiels von Jos. Kamz und Irene Triesch im alten Frankfurter Echauspiclhause an dieser Stelle eine längere Besprechung dieser Grillparzerschen

Zevenaar entgleist. Der Verkehr ist gesperrt, Personen sind nicht verletzt worden. Von Emmench ist ein Hülfszug abge­sandt worden.

* Ferrol, 28. Nov. Die Stürme an der spanischen Küste dauern fort. Heute traf der englische DampferCher- chöde" mit Erzen von Nordamerika nach Deutschland be- sttmmt, mit Beschädigung hier ein. Eine Sturzwelle das Deck fort Dabei wurden mehrere Matrosen schwer

{£h § b a n l Nachdem das Jnkassogebiet der Reichsbankstelle in Elberfeld auf die benachbarte Stadt Ronsdorf ausgedehnt worden ist, werden von jefct <w Wechsel, die auf Ronsdorf ausgestellt sind und nach dem 1 Dezember d. I. fällig werden, von der Reichsbank an- gekauft. Diese Wechsel sind an die Reichsbanl^elle tn Elberfeld zu girieren. , c. r

** Der Andr eastag, der in diesem Jahre mit dem ersten Adventssonntag zusammenfiel, ist von jeher bei unS in Deutschland von Bedeutung gewesen al5_ ein für liebende Mädchen untrüglicher Orakeltag. Am günstigsten

mit derParole" verschmolzen wurde, die letztere. Nach­dem also dieParole" 10 Jahre Verbandsorgan war, wurde im Sommer d. I. auf der Delegtertenversammlung zu Grünberg der Antrag des Präsidiums, bett. Gründung eines eigenen Organs, angenommen, und somit einem schon lange gehegten Wunsche Rechnung getragen. »Ter Hessische Kamerad" erscheint in Darmstadt.

* Beschädigung eines Denkmals auf dem Friedhofs. In der Stadt ist das Gerücht Derbreitet, das Denkmal von Hanel auf dem Friedhöfe sei durch einen Stein» rourf zerstört worden. Es ist aber durch Sachverständige festgestellt worden, daß die aus GipS hergestellte Figur nur durch den Frost beschädigt ist. , . J

- DaS 3. Abonnementskonzert findet m StcmS Garten am Dienstag den 2. Dezember statt. Anfang 8 Uhr, Entree 50 Pfg.

«* Lieferungs-Vergebung. Am Samstag vor- Urittag hatten sich zahlreiche Interessenten für die Betten- und Waschelieferung an das ProvinHial-Siechenhaus tm Sitzungssaal des Kreisamtsgebäudes am Brandplatz cin- aerunben. Ter Saal glich mit den 36 aufgestellten Muster­bettstellen, den Nachttischmustern, sowie den m Original vorliegenden Prvben von Mattatzen und Betten rc. einem «roßen Ausstattungs-Magazin. (Angegangen und zu er- Zffuen waren mehr als 100 Offerten von Firmen, die m | ganz Deutschland zerstreut wohnen. Aus Gießen waren! etwa 20 Angebote darunter, die in ihren Preisforderungen nur unbedeutende Preisschwankungen aufzuweisen hatten. Bei der Vergebung der Lieferung kommt es aber auch weniger auf den Preis, sondern besonders wohl daraus an, daß für einen angemessenen Betrag auch gute Quali­täten geliefert werden. Wir hören auch, daß unparteiische, bei der Vergebung der Lieferung unbeteiligte Sachverstän­dige eine gründliche Prüfung der eingegangenen Muster und Proben vornehmen sollen, eine allerdings Nicht sehr leichte Aufgabe bei der großen Fülle des zu prüfenden

Vermischtes.

Berlin, 28. Nov. In einem Hotel der FriedrichS- stadt erfchoß sich der 53 Jahre alte Direktor einer Akademie für ftemde Sprachen und eines Uebersetzungs-Buieaus, Theodor Wolff. DaS Motiv zur That sollen geschäftliche und häusliche Sorgen sein.

* Hannover, 26. Nov. Hier brach heute früh m bei Hannoverschen Baumwollspinnerei und -Weberei ein Brand auS, der den Spindelmajchinensaal und bad Hauptgebäude total zerstörte. Die durch die seitens der Feuerwehr ge­schleuderten Wassermengen aufgewelchtcn Fußböden brachen durch, und die Maschinen stürzten von den oberen Stock­werken bis inß Erdgeschoß. Em Feuerwehrmann verun­glückte. (Sine Betriebsstörung wird sich nicht umgehen lassen, zumal viele Maschinen völlig vernichtet sind.

Hildesheim, 28. Roo. Oberleutnant v. Plessen stürzte mit seinem Rad so unglücklich, daß ihm der Säbel m den Leib drang. Er wurde tätlich verletzt.

Emmerich, 28. Nov. Wie dieBürgerztg." mel­det, ist der D-Zug B a s c l - A m |i c r ö a m , der um 8,lu Uhr in Emmerich emtnfft, bei der holländischen Grenzstation

daß einigermaßen menschenwürdige Passage zu den genannten Häufe, geschaffen wird. Es ist zur Zeü unmöglich, zu diesen Väufer. gelangen, ohne durch den ärgsten Schmutz, durch tiefe Tümpel »üb aufgeweichten Lehmboden zu waten. Die Anwohner haben b^ wohl das Recht, zu verlangen, daß wenigsten» em befeftij»et Weg und sei er noch so armselig, zu tbnen führt

fahren, biahrigem Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaust ficht verurteilt. Ter Tagloyuer Johann Stauff von Tauern- heim wird wegen Zechbeirugs zu drei Monaten J " fl' ms verurteilt. Ter Stuhlstechter Ludwig Keppler von Gropen- Linden ist vom Schöffengericht Gießen wegen Ruhenorung zu einer Woche Haft verurteilt worden. Tie Strafkammer erhöhte die Strafe auf zwei Wochen. - TerLandwitt Johannes Preiv und dessen Knecht Johannes Wallon, be.de aus G.etzen, find vom hiesigen Schöffengericht wegen roher Mivhandllmg eines Pierde i ui ]C einer Woche Haft verurteilt worden. In der heutigen Ber- bandlung vor dem Berufungsgericht wurde zwar icfigejteUt, baß es sich um ein stöinfches Tier handelt, das auch am läge der Thal sich sehr störrisch gezeigt bat, andcreneits aber konsianert, daß da» Pferd nut Peitsche und Peitschenstiel in der grausam,ten Weife miv- handelt worden ist, da» es nach einigen verdienten schlagen noch zirka 40 bis 50 Hiebe erhalten hat, dag es vor schmerz m die Kniee gesunken ist, und daß der Angeklagte Wallo.i die Brutalität so weit getrieben hat, dem^ Pferde emen Stein von der Große eines PstafterfteineS in bie --eue zu werfen,

I iobas es zufammenbracb. Trotz der Unbcftrafibeit der Angeklagten und ibres guten i'eumunbfe hielt das Berumngsgericht die von der erften Instanz ausgesprochene F re ibeitß ft r a f e angesichts der überaus großen Rohheit ber Mißhandlung für d u r ch a u s am Plage und beftätigie daher das fchoffengerichtuche Urteil. Der iruhrlnecht Heinrich Dlaser von Budmgen i|i mit emem leeren L'a'troagen über eine ueugeivalzte etrede auf einer Bud.nger Straße gefahren und soll sich dadurch gegen eine Polizciverordnung

1 vergangen haben, die das Jahren mit .fcknverem Fuhrwerk' uder . öerarngc Strecken verbietet Vei der ungenauen Fanung der Ber-

Ans w Lande ist man im Allgenieinen, was die Beschaffen­heit und .n Zustand von Wegen und Straßen anlangt, nicht verwöhnt. giebt jedoch gewisse Grenzen, welche die Schlechte. Beschafsenhe yon Wegen und Straßen nicht überfdjrcuen darf. Weim aber n Weg, wie der Bahnhoksweg in Gardenteich m seinem Zeile 30n &em Stationsgebäude dis zur Gießener 6aaße in einem bering schlechten Zustande ist, wie eben zur Zeit, barm Dürften diese -nen doch vielleicht angebracht fein, um das Aug«p merk der zusttdigen Behörde von Garbenteich auf diese lükgeu«* hättnlsse zu leim. Weder die Fahrbahn, noch der Fußweg dies« Straße find zu »gehen, ohne daß man fortwährend im UefstW

I der Zeughaus-Kaserne verlangen, daß sich die tna^

-----hnr. I I-. Gießen, 28. Nov. Gewerbegericht. Den Vorsitz fuhtt gebi-de Behörde diese unerhörten Zustande ansieht und dafür sorgt, für die Befragung des Orakels ist die dem Andreastag vor- Es stehen nur zwei Klagesachen zur > - --------......-----------

hergehende Nacht- Sehr bekannt ist der Brauch, daß die^er Ntetzgergcselle Fr. hier verlangt von dem lungen Mädchen einen Apfel in einem Stuck ab schalen und Metzgermelster E. 3Mk. ruefftänbigen Lohn. Ter Beklagte roenbet bie Apfelschale dann hinter sich werfen; aus der durch den! nphabt habe, mit dem Kläger

Wurf zustande gekommenen Chiffre können sie dann den Anfangsbuchstaben chres Zukünftigen herauslesen. Bei der Neugier des weiblichen Geschlecht ist es ganF natürlich, daß die jungen Mädchen auch den Wunsch haben, den ihnen bestimmten Liebsten schon vorher von Angesicht zu Angesicht w sehen. Um dies zu bewerkstelligen, wurden in früherer Zeit ob es jetzt noch irgendwo geschieht, ist uns un­bekannt von den Jungfrauen recht drastische Anstallen Getroffen, bei denen von einem Rtanue von Fleuch uno Blut überrascht zu werden, ihnen gewiß nicht souderlick), angenehm geivesen wäre. Aber die Beschwvrung soll doch

orbmmg war nicht ersichtlich, ob auch das Fahren mit erntet leeren Lastwagen durch dieselbe verboten werde, weshalb der A«. geklagte f r e i g e s p r o ch e n wurde. '

gpulplan bbmnigtrH Frankfurter Stadllhenter.

Lperiihau».

Dienstag deTezember'): .Tannhäuser und der Sängev- krieq aus Wart! Wolfram o. Eschenbach: Herr ^ldrech« v. Ullmann alst. Mutwoch ben L. Tezember: 8. Abonne- inents-llonzert Wogung bes Herrn Ebouarb Colonne fPariS^. Donnerstag ben e^ember: .HosfinannS Erzählungen.' gret- tag ben 5. T ezei aoeubs halb 7 Uhr: ,Lohengrm'. Uohengrrn: Herr Theobor K h vom Stadttheater in Breslau als East. eamStag ben 6-iber: .Mignon'. Sonntag ben 7. Tejembe^ nachmittags halb.r: ,HLn,e1 und Gretel". Abends 7 Uhr; ,Ter Baiazzo." i. Herr Theodor Konrad als Gast. Hieraus: .CaTttiien» rusüc Montag ben b. Tezember geschloffen.

Lchaufpiethau».

Dienstag bepjeinoer*):Ult-peibeUxrg'. Mittwoch ben 3. Dezember: Liuart.' Tonnerstag ben 4. Tezember,

abends halb 8 U Ter Nachtwächter.' Hierauf: ,1er alle Bürger!apuän.' a den 5. Tezember: Zum ersten Alale: ^Zin buiuen RocksamSias beu 6. Sxuinbec; H**

wirksam gewesen fein ...

() Großen- Linden, 30. Nov. An den Erwelle- rungsarbellen des Bahneinschnittes der Main-Weser- Bahn ist -wischen hier und Klein-Linden nunmelst: die westliche Sette mll ettiem Kostenaufwand von ettva 60 000 Mark fertiggestellt. Hier war nämlich feit Jahren der Bahn- _ törper durch fortgesetzte Rutschungen der Lettmafsen 5 besonders im Frühjahr bei Tamvetttt unstlich gefährdet. > Alle Versuche zur Befestigung Mirun^n fehl, t

3m nächsten Frühjahr wird die östliche Seite abgetragen and erweitert , _ I

)( (jungen, 30. Nov. Für unsere Stadt ist die Her- Mun« einet Wa,ssetleitnng i» Aussicht genommen. An die hiesige Bürgermeisterei sowie an die der ^tnelnden Nonnenrvlh und Ober-Bessingen sind Schreiben vom Kreis­amt gekommen, in denen der Dau einer gemeinschaftlichen Leitung vorgeschlagen wird. In der Nähe des Georgen- bammers bei Wetterfeld befinden sich sehr wasserreiche Quellen, die man zu benutzen gedenkt Berells vor 11 fahren hatte man eine Wa,serleitung nut einem Kosten-1 aufivand von etwa 9000 Mk. angelegt, doch ist das Wa,ser I nur zum Tränken der Haustiere zu verwenden. F-ur ^rmk- wasscr sorgen z. Zt einige Brunnen.

)( Born oberen Vögelst) erg, 29. Nov. das Weihnachtsjest heranructt, macht sich hier überall durch die C h r i ft b a u m h ä n d l e r bemertbar. Im Lause dieser Woche werden in Grebenhain, ebenso ui Gedern, Steinau il s. w. drei Waggons Christ-1 bäume verladen werden, sämtlich nach Feaiitsurt a. JJL , Oblvohl der Handel rcsp. Ankauf von Cyristdaumen in unserem Vogelsberg erst leit ewigen Jahren begonnen hat. wird der Ankauf doch mit jedem Jahr großer, oua- der Preis ist in die Höhe gegangen. Früher kostete bad ^tutf 12 vis la Pfennige, heute ist der Preis auf 2/ bis 30 Pfg. gestiegen.

Marburg, 30. Nov. Der hiesige Gartenbau-Verein beschloß in einer gestern Abend ab gehaltenen Versamm­lung, im nächsten Jahre hier, jedenfalls im Oktober, anläßlich des 2u jährigen Bestehens des Vereins cuie große Obst- und Geniuse-Ausstellung zu veranftallen.

^luwersstüts Nachrichten.

Zwei Vereraueu ver Veriiuer Uuroerfilät, Profeflor Theodor Mommsen xuib Geh Jusiizrat Proseüor Alben Friednch Berner, traten am gestrigen Sonntag in em neues 2ebens,ahr ein. Theodor Rlommsen ist 85 Jahre all geioorben, wahrend «veh. Rat Bemer, ber verbienstoolle Alimeisier ber Strafrechtswißen. schäft, den 84. Geburtstag beging. Mommsen widmet sich schon jett Jahrzehnten lediglich ferner wissenichanlichen Arbeu; Berner bat Nch erst feil einigen Jahren von ber Uehrihängkeit zurückgezogen. Beibe Gelehne errreuen sich einer bewundernswerten geistigen Reg. famfetL Es ist übngend bcmerfenSroea, daß die beiben Gelehn«, zu Charlottenburg nicht weu oonemanber chr Herrn besitzen. Mommsen ist noch nicht bad älteste 'Dhiglieb bes UehrkörverS ber llmoeniau Berlin. Der Rcswr ist ber Philosoph Exzellenz Ebuach Zeller, ber sich nach Stuttgart zuruckgezogen Hai, uon noch all senior ber philosophischen Fakultät geführt wirb; er steht un Atter von fast 89 Jahren.

Dichtung erschien.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt auei unter 0iejer Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publttum gegenudq

ein, daß er gar keine Gelegenheit gehabt habe, ruil dem Kläger abzurechnen. Es kam Vergleich zustande^ wonach' Klager noch Ptk. 2.50 Lohn erhält. In ber zweiten Sache klagt ber Maurer D. aus Grogen-Buseck gegen Maurermeister Pf. hier auf Zahlung von Aik. 20.64 rückständigen Lohnes. Da Beklagter nicht erschienen ist, erließ das Gericht auf Antrag Klägers em SktfaumnisurteiL | fr. Gießen, 28. 9too. Schöffengericht. Die Dienstmagb Christine K. aus Rtainz begab sich in die Wohnung ber Pf. schon Eheleute zu Gießen, angeblich, um em Zimmer zu miethen. Als sie einen Augenblick mit ber krank zu Belt liegenben sfiau allem war, nahm sie em an ber Wanb hängenbes Cape unb versthwanb | damit. Außerdem wurde ihr noch ber Diebstahl cmer XailU unb einer Schürze zur Last gelegt. Tie Angeklagte würbe |u m Gefängnisstrafe von drei Wochen verurteilt.herhei ratete Schuhmacher Johannes R. unb bie Witwe Katharine beibe au Gießen, hatten sich we^en wüber he ju I odjmu^e realen nb in Pfützen treten muß. Jraenb welche R»

Das Urteü lautete auf je 10 M k. Geldstrafe. Äcbvrel-1 "igung wirb offbar auf bem größten Teile biejes KBeges memdl

geselle Karl St. aus Siegen hat sich ^ne g S y S ) I orgenommen. n derartiger Ucbelftanb wird aber auf dck lereien zuschulde kommen lqssem Hierfur erhall ^eute VV M Lästigste empfund, nicht nur von ben vielen Arbeitern von E» | (S e l b 1t r a f e eot 10 Tage (Sefangn^. toebilfen ein bentttd), bie toglturocunal biefe Straße in ber Tunkelheu otjn

Karl W. aus Iserlohn soll un dllt9"steme entroenbet | iebc Beleuchtung hüben müssen, sondern überhaupt von der»

uroettex ernstlich gefährdet. Portemonnaie mll 6 DU. Jnhall fowre emen S d t £ inmten Einwohne^ast und dem auswärtigen Publtkunt. HosseA des Bodens schlugen fehl, haben. Aiwerdem wird ihm «r^.^iwettug zum awchteu^0- ^agen diese Len dazu b«. daß hier endlich einmal« Wirtes L. zu Gießen zur Last gelegt. ^G^chtwuwe o^w ünbhd)e uni> da-nde Abhülfe geschasseu wird von einem Mch.

die Beweisaufnahme von ber Schuld des Angeklagten bcr jd>on L)er al8 Kn

-1 Landet UN Verkehr. Votkswtttschafl. Mündung^'einem «en^aooU^et SeÄö' fle'eiftä,&bSifeiben I fflrfiuher«, Woocmber. orucfitmarf L rtunS^- h»Kn?9Hnb bebroht ^Die von bem Schöffengericht erkannte Ge- preis pro 100 Kilo.Wetzen 15.02 bis 15L0 Mk^ Korn lUü M Snltrak von ^weiWochm «höht das Beriisungsaericht auf 14.24 Mk, ©e^te 30 bi5 15.00, Hafer 13.66 Ins 18,1b i-tt.. dr??Wock en De r\elb e Hal verläumberischer Weife einen Erbsen 16.3217 Meinsen 22.00 Mk, iTein OO.OU Mk, Ä,cken00.OO Mdbae^Rechtsanwalt ber Unterschlagung von 0>elö, bas ihm, bem Mark, Samen 00.(*0 DU, Kartoffeln 00.00 bis o.OO M. SiaetSita» aeÄrt hab bejchulbigt. Lr erhält brer Monate fo Frankfurt M 1. Dez. (Telegr. Ortg^encht beS I Gefängnis Ter Schuhmacherineister Johamr Tebus, ber .©tep. 21m. j. Anue 9lohenmgen ber heutigen L..cymarkt- ? Ä inÄutzbach eine Fuchthausstrafe wegen Branbstiftung ver- preif Zum Bett, stanben: 450 Ochfe»i, 119 au< büßt hat aus ber ZellLfti-afanstalt mehrte «nefe gejchrteben, reich b6 Bullen, Oesterreich, 83S Kühe, Fette», Lnere unb >!»?» »r n A den Staatsanwall, der s. Zt. die Anklage gegen "Rinder, 0 aus Oestech, 237 Kalber, 370 Schafe uni fromme^ Tas Ger?cht ver- 1164 SchwE 0 Zn 0 Z 0 SchÄlanuner Bezahll ürteill ibn roeaen dieser Beleidigung zu einer dreimonatigen wurde für 100 Psiurd lachtgewicht Ochfen l.Uuaiitatf»- ?o -U tf «u ä in niMirale Ter Schuhmacher Georg Schäfer aus 2. £>uaL 64^66 DU. Qual. 5861 Mk.; Bullen 1. u»aL 60 bi8

I Cirhiell wird wegen Körperverletzung zu einer Gefängnisstrafe x>on I 62 Du, 2. Quoll 57- AU.' Kühe L Oaroll 6061 Mk, 2. CuaL 521 anSIStm die drei Wochen der Unterfuchungshaft aufge- 5W7 Mk 3. Oua^/ DU, 4. Quoll 3V-^1 Lfk, 5. L.uaL 1 iSfnet merben nerurietlt Ter Landwirt Heinrich Lauerwein 00^00 Mll Kalbei: l.alität788OPkg,Lebendgewicht 47 - 48 R, I ai^Wemnqs"hat^eme taube Pefion? die chn verhöhiU halte, miß- 2. Quall 67-70 d Lebendgewicht 89-41 Pfg- Schlacht hanbclt Ä^Schöffengericht hat unterstellt, baß bie Schläge mit gewicht b055 Pfg afe: j Quoll Schlachtgew'äu 62-^ bfg, hanooit. -- - 11 9 ninrben Seien unb deshalb auf einen 2. Qual. 0860 Pfg Quoll 0000 Pig.: cdjreeme 1. Uual.

I 1 aeaen>^en Sln^enagten erkannt. In der Ber- 67 Pfg, Lebendgew52,5 Pfg., 2. Quall 66 Pfg, ^de.tdge,vich<

h noTo! Stammet ergab sich, baß er nur mit bcrn bl^Pfg, 3. Cual.-00 Pig, Lebendgewicht oa-ou Pig. - äSriemen xugebauen hotte, mithin eine einfache Körperver- Geschau: bei Hoimigebrückt. bei Kle.nv.eh .mUelmav.g.

I uiHnninrlSnt weSbolb d.e Strafe in eine Geldstrafe von 10. Krautf«» M., ll Tez. lLrtg^Telegr. deso^,eßm. fin a l Vumacroanbe t würbe - Ter Schäferknecht Emmerich Anz.") Amlliche S^en ber heutigen Fruchtmarklpre.Se. v!n G?^erda ist d^ Diebstahls in strafrechinchen Rück- Weizen DU. 15.75,-x) Kurbessischer DU. 1150-15.75, X!a Plato ^mmpffnat un^roirb AU einerTuchthouSsirafe von zwo. Mll 17.00-17.25 .fas Mk. 17.00-17^5, Roggen jh.ei^ett I !?U angel lag tu ..... Pt-Iiii>re unter SBol.*eiauf- Mark 14.50oo.OO,,^ (Wetterauer) Dill 15^0-1 u.OO, ,-ranken-

ielber Dill 00,00vt^gser DU. 14.7515.00,DtoiS DU.P4.0o- 14^5, Weizenmehl 0 9 25.5025.75, 2. Cualuut DU. 23JbÜ

bis DU. 23.75, »tolität DU. 21^021.75, Roggenmeyl 0 DU. 23.0023.75, rstität DU. 21.75-22L5, Weize.Uleie DU. 8.75 bis Dill 9.00, 9<o iclc 'SDif. 9^010.00, Mawleune DU. 10J» bis Dtk. 1OJ25, Jrc P,älzer, Rieb DU. 00.00-00.00. Alles per 100 Kg. ab hier.