Ausgabe 
1.5.1902 Zweites Blatt
 
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«teÄÄÄKSÄSBSÄ S.KT » =» « -Ä'ä'ä der Ministers des Innern, Ssipjägin, ist vom tmegs- vom 30. April: Tm Ab geordneten der oericht zum Tode verurteilt worden. Er werde um eifrig angelegen fein, die im Mlde stedenven tiurgy 3. Mai in Anwesenheit nur weniger Zeugen gehängt werden, aufzusuchen um mit Auen die Frage,der Lp^tr l at

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Düsseldorf, 1. Mar. Dre Eröffnung der Kunstaus­stellung vollzog sich heute Vormittag tm Beisein des deutschen Kronprinzen, der Minister, der Spitzen der Staats- und städtischen Behörden und einer großen Anzahl von Festgästen in feierliche Weise. Der Kronprinz traf bald nach 10 Uhr hier ein und wurde im Fürstenzimmer des Hauptbahnhofs vom Oberbürgermeister mit einer An­sprache begrüßt. Der Kronprinz erwiderte mit wenigen Worten, worauf er sich die Stadtverordneten vorstellen ließ. Sodann fuhr er von einer Eskadron des 5. Ulanen-Regi- ments begleitet, zur Ausstellung. Die Straßen tragen reichen Flaggenschmuck. Ueberall wurde der Kronprinz von großen Menschenmengen mit stürmischem Jubel begrüßt. In der Kuppelhalle der Ausstellung hielt der Vorsitzende des Ar- beitsausschusies, Geheimrat Lueg, die Eröffnungsrede. Er warf einen Rückblick auf die Entstehung der Ausstellung und schloß mit einem Hoch auf den Kaiser, das begeisterte Auf­

nahme fand.

London, 1. Mai. Die Regierung veröffentlicht em Blaubuch über die bisher erfolgten Ausgaben für den südafrikanischen Krieg. Dieselben belaufen sich feit

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Gießen, den 30. April 1902. Großh. Ortsgericht Gießen.

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Brü ssel, 1. Mai. Entgegen den gestern au» London verbreiteten Meldungen sind hier angeblich verläßliche Nachrichten eingetroffen, daß die Kommandanten Botha, Dewet und Delarey die englischen Friedens-Be­dingungen verworfen haben. Hiermit seien die letzten Friedensaussichten geschwunden.

Wien, 1. Mai. Anscheinend inspiriert meldet ine hiesigeAllg. Ztg.", in gut unterrichteten Kreisen werde nach Londoner aus erster Quelle stammenden Meldungen versichert, daß die Friedens-Unterhandlungen mit den Buren einen überaus günstigen Verlauf nehmen. Die Unabhängigkeit sei bereits entschieden, denn die Buren hätten sowohl für Südafrika wie für den Oranje-Freistaat

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aufzusuchen, um mit ihnen die Frage der Kapitulation zu besprechen. Sie besuchen nach und nach alle Distrikte und halten Versammlungen ab. Louis D o t h a bereist die Distrikte im Südosten, Delarey und Sch a lk Bur ger im Westen, Lucas Mayer dre nordöstlichen, Reitz die nördlichen Distrikte, Steijn und Dewet bererseir den Lranjefreistaat. Als Beschluß der Versammlungen findet am 25. Mai in Ve re entging eine <t 11 g e m e in e Ve rsammlung statt, um 'hie Bedingungen der Ueber- gabe endgiltig zu beraten. Dre Ansicht angesehener Burghers, die bereits kapituliert haben, und tu der Lage sind, die Gesinnung der Buren im allgemeinen beurteilen zu können, geht dahin, daß, wenn die Abgesandten der Burghers die Lage aufrichtig erklären, die Burgherv wahr­scheinlich von friedlichen Gesinnungen \xäy leiten lassen

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