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SJ.-fpor/
Oie SA.-W<hrkampstage 4942
Deutscher Wehrmannschaftskampf, bestehend
aus
Schotten beschäftigt war, nutzte den Mangel an Aufsicht infolge der Einberufung des Firmeninhabers dazu aus, zahlreiche Kleidungsstücke und Wollsachen, wie Socken, Unterrvcke, Unterhosen. Strickwesten usw. zu entwenden. Sie brachte die Sachen nach Hause zu ihrer "Mutter, die genau wußte, daß es sich um Diebesgut handelte. Trotzdem bewahrte sie die Sachen, auf, und die beiden Fraüen verkauften einen Teil davon an Verwandte und Bekannte. Ihre Handlungsweise war so verwerflich unb die Menge der gestohlenen Waren so groß, daß das Sondergericht Darmstadt auf Zuchthausstrafen erkennen mußte. Emmi Luch erhielt zwei Jahre Zuchthaus, worauf drei Monate Untersuchungshaft angerechnet wurden, ihre Mutter wurde zu einem Jahr und neun Monaten Zuchthaus verurteilt.
20-Kilometer-Gelänüemarsch mit 2 Orientierungs- einlagen, 50 Meter KK.-Schießen (5 Schuß liegend freihändig), Ueberwinden der kleinen Wehrkampfbahn von 75 Meter mit anschließendem Handgra? natenzielwurf auf 25 Meter. Mannschaftsstärke 1:6. Wehrkampf V: Mannschasts-KK.-Schießen mit Handgranatenziel- und -weitwurf. Mannschafts« stärke 1:3. Wehrkampf VI: 10mal Halbrunden« Hindernisstaffel. Mannschaftsstärke 1:3.
Wenn an dieser Aufgabe nun auch das Sport« amt der NSG. »Kraft durch Freude" teilnimmt, das mit überraschend großem Erfolg die sportliche Aktivierung der Massen in den Betrieben durchführt, so bedeutet das in erster Linie eine Verbreiterung der Wehrertüchtigungsarbeit. Auch die Teilnahme des NS.-Reichsbundes für Leibesübungen, der Organisation, die in erster Linie die sportliche Höchstleistung pflegt, kann im Interesse der Förderung der Leibesübungen nur begrüßt werden. Während das KdF.-Sportamt die von ihm erfaßten Massen der SA. der Wehrerziehung zuführt, werden die SA. und das Sportamt dafür sorgen, daß besonders befähigte Sportler aus ihren Reihen dem NSRL. zur weiteren Ausbildung namhaft gemacht werden. Im übrigen behalten die drei Organisationen ihre volle Selbständigkeit und arbeiten aus ihren Teilgebieten wie bisher weiter.
Feuer im Vogelsberg.
* Schotten,. 31. Aug. In dem Nachbardorfe Rudingshain brach am Samstagnachmittag in der Dreschmaschinenhalle des Landwirts Heinrich Müller XI. Feuer aus. In der zur Zeit leerstehenden Maschinenhalle (die Dreschsätze befinden sich auswärts auf Arbeit) hatte ein Landwirt am Mittwoch einen beladenen Wagen untergestellt, der am Samstag gegen 16 Uhr auf ungeklärte Weise in Brand geriet. Die Flammen fanden - an der Wagenladung und an den Vorräten in der Maschinenhalle reiche Nahrung und griften in kurzer Zeit auch auf die Scheune des Landwirts Karl Gebhardt II. über, die samt den Vorräten völlig eingeäschert wurde. Ferner wurde das Wohnhaus Gebhardts durch teilweise Zerstörung der Dachstuhls und durch Wasserschaden in Mitleidenschaft gezogen, außerdem durch Funkenflug der Giebel des Wohnhauses des Landwirts Karl Müller III. leicht angebrannt. Der tatkräftigen Arbeit der Ortsfeuerwehr und der Schottener Feuerwehr gelang es bis zum Samstagabend den Brand niederzukämpfen. Die Kriminalpolizei Gießen nahm sofort die Ermittlungen über die Brandursache auf, die noch im Gange sind.
Gin gefährlicher Radaubruder.
Lpd. Frankfurt a. M., 30.' Aug. Am frühen Morgen des Sonntags wurde der Oberwachtmeister der Schutzpolizei d. R. Georg Boß, der seinen Dienst im 3. Polizeirevier versieht, n i e d e r geschossen. Der Beamte war von Bewohnern des Hauses Glauburgstraße 5 wegen Ruhestörungen, die der in das Haus eingedrungene Rudolf Muth
verursachte, herbeigerufen worden. Kaum hatte der Beamte den Hausflur betreten, als er von Muth, der sich versteckt aufgestellt hatte, niedergeschossen wurde. Zur gleichen Zeit erhielt ein Hausbewohner einen Schuß in bei^e Beine. Darauf eilte der Täter in eine Wohnung und gab mehrere Schüsse ab, durch die eine Frau leicht verletzt wurde. Auf seiner Flucht schoß Muth noch mehrere Male und verletzte dabei eine weitere Frau. Dem inzwischen herbeigeeilten Ueberfallkommando gelang es, den Täter festzunehmen.
Den emberufenen Betriebsführer bestohlen.
Lpd. Schotten, 30. Aug. Die Strickerin Emmi Luch, die feit sieben Jahren bei einer Firma in
Die Wegebezeichnungsarbeiten wurden im Jahre 1941 nach bester Möglichkeit fortgeführt und umfaßten rund 2080- Kilometer. Allein der Zweig- verein Gießen meldet wiederum die Ueber- holung von zehn Linien: in 150 Arbeitsstunden bei 200 Kilometern Ab- und Zugang wurde eine Gesamtstrecke von 132 Kilometer markiert, lieber die finanzielle Lage des Gesamt-VHC. wird mitgeteilt, daß sich im Jahre 1941 die Einnahmen einschl. Rest aus früheren Jahren auf 9633,68 RM., die Ausgaben auf 3260,31 RM. belaufen, so daß am Schlüsse des Geschäftsjahres 1941 ein Vorrat von 6373,37 RM. verblieb. Die Vereinsarbeit soll auch unter den erschwerten Bedingungen der gegenwärtigen Kriegszeit mit aller Kraft fortgesetzt werden.
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** Eine Verkaufssperre für Süßwaren für die Zeit vom 24. August bis 18. Oktober wird heute amtlich bekanntgegeben.
** Arbeitsjubiläum. Am Samstag, 29. August, konnte bei der Firma Bänninger 6. m. b. H., Gießen, das Gefolgschastsmitglied Heinrich K l e i n h a n s , Gießen, Erdkauterweg 17, auf eine 25jährige Tätigkeit als Elektromeister zurückblicken. In einer Feier wurden dem Jubilar durch den Betriebsführer Karl Bänninger, dem stellvertretenden Betriebsobmann sowie von verschiedenen Abteilungsleitern Dank und Anerkennung für die in den verflossenen 25 Jahren geleisteten treuen Dienste ausgesprochen. Außerdem wurde Herrn Kleinhans das Gaudiplom der Deutschen Arbeitsfront überreicht. Dem Jubilar wurde von der Firma zum Andenken an den Jubeltag das übliche Sparkassenbuch überreicht. Mit einer Dankansprache des Jubilars endete die schöne Feier.
HauptschrMeüer: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Etellverireter bei HauptichrlflleiterS: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lauge; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyrtotj für Stobt Gtqen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.
Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdnickeret R. Lange K. G. Berlagsleitec: Dr.-Ing. Erich Hamann; Anzetgenleiter: Hans Beck.
Bnzeigenpreisliste Nr. 6.
Die SA, hat alle wehrfähigen Deutschen über 18 Jahre, die nicht zum Waffendienst eingerückt sind, zu den Wehrkampftagen 1942 aufgerufen. Die Wehrkampftage werden während des Monats September im ganzen Reich in mehr als 300 Orten durchgeführt. Mehrere hunderttausend Teilnehmer werden auf den Sportplätzen antreten, um im friedlichen Wettkampf ihre Kräfte zu messen und Zeugnis für die Wehrbereitschaft des ganzen deutschen Volkes abzulegen. Zur Durchführung dieser wehrsportlichen Großaktion haben sich die in Deutschland für die Leihesübungen verantwortlichen Organisationen zusammengefunden, und zwar die SA., das Sportamt der NSG. „Kraft durch Frellde" und der NS.-Reichsbund für Leibesübungen.
Es ist nicht beabsichtigt, bei den Wehrkampftagen sportliche Höchstleistungen herauszuholen. Im Vordergrund steht vielmehr die körperliche Ertüchtigung und die Unterstreichung der soldatischen Haltung der Männer, die an diesen der Wehrertüchtigung dienenden Hebungen teilnehmen. Die Wehrkampftage werden damit zu einer Kundgebung des unerschütterlichen Wehrwillens der Nation und -der soldatischen Haltung der Heimat werden.
Die Ausschreibungen sehen folgende Kämpfe vor: Wehrkampf I: 75 Meter Sturmlauf über zwei Hindernisse mit Handgranatenzielwurf. Mannschaftsstärke 1:3. Wehrkampf II: Tauziehen. Mannschafrsstärke 1:9. Wehrkampf III: Mann- schaftsfünskampf, bestehend aus 50 Meter KK.° Schießen (5 Schuß liegend freihändig), Weitsprung über einen 3-Meter-Graben, 200-Meter-Hindernis- lauf (3 Hindernisse), Handgranatenweitwurf, 8mal 75 Meter Träger-Pendelstaffel mit 2 Patronen- kösten. Mannschaftsstärke 1:7. Wehrkampf IV:
(Hessen-Nassau), Sander (Niedersachsen), Tauber (Mittelelbe), Schäfer (Westmark), Herzig (Mittelelbe), Kodyn (Kärnten), Neuhaus (Westfalen), Steinmetz (Nordsee). Don den Süddeutschen wurde weiterhin Rau (Württemberg) zweiter Preisträger im Halbschwergewicht A.
Hessen-Nassau und Berlin stellen die Ju- gendmeister im Hockey. Hessen-Nassau verteidigte oie Meisterschaft des BDM. erfolgreich durch einen 3:0- (2:0) Sieg über Wien, während Berlins Jun-
Gommerkampfspiele der HZ.
Die ,VI. Sommerkampfspiele der HI. in Breslau brachten am Samstag eine Reihe von prachtvollen Leistungen, die zu großen Hoffnungen auf den sportlichen Nachwuchs berechtigen. So wurde beispielsweise die deutsche Meisterin und Rekordhalterin im 100-m-Rückenschwimmen von der jungen Erni Westhelle (Befehlsstelle Niederlande) und der West- märkerin Gertrud Herbruck in 1:21,2 und 1:21,6 auf den dritten Platz verwiesen. Weitere neue Ju- gendmeister im Schwimmen wurden Vera Schäfer- kordt (Düsseldorf) über 400-m-Kraul, das Gebiet Düsseldorf oes BDM. in der 3X200-m-Bruststaffei, Niederschlesien in der HJ.-Lagenstaffel und Edith Hartung (Niederschlesien) im BDM.-Turmspringen, während im Kunstspringen der HI. Günther Haase (Sachsen) den Titel erfolgreich verteidigte.
Im KK.-Schießen wurde der Vorjahresmeister Gebiet Baden von sechs Gebieten, mit Tirol-Vorarlberg an der Spitze, übertroffen, im Einzelkampf siegte Hermann Winter (Sachsen) mit 667 Ringen denkbar knapp über den Vorjahrsmeister Schlenker (Baden), der bei gleicher Ringzahl nur einen Treffer weniger in einer Serie erzielte. 66 Jungen blieben über 600 Ringen aus 20 Schuß.
Handballmeister der HI. wurde der.Bann Kassel vom Gebiet Kurhessen durch einen glatten 12:6- (7:4) Sieg über Sachsen, den dritten Platz belegte Rrchr-Niederrhein nach einem 10:8-Sieg über Vaden. Im Hockey wurden die dritten Plätze von Frankens HI. (3:1 über Ruhr-Niederrhein) und Württembergs BDM. (2:1 über Franken) belegt. Jugendmeister im Fußball ist das Gebiet Ruhr- Niederrhein nach einem 2:1-(1:1) Sieg über Niederschlesien.
In der Leichtathletik gewann Lassak (Kurhessen) das Diskuswerfen beim BDM. und Noack (Niederschlesien) bei der HI. Ryska (Mainfranken) sicherte sich mit 3,60 m die Meisterschaft im Stabhochspringen.
Im Boxen wurden die dritten Preise vergeben, von Süddeutschen setzten sich hierbei Bronold (Hochland) und Bettendorf (Hessen-Nassau) durch.
*
Die Jugendmeister im Boxen wurden in Breslau vom Fliegengewicht aufwärts wie folgt ermittelt: Grabarz (Kurhessen), Kirsche (Hamburg), Knies
gen die gleichwertigen Sachsen mit Glück 1:0 (0M bezwingen konnten. Die Händballmeisterschaft be:' Mädel wurde von Ostpreußen mit 7:1 (3:1) über Düsseldorf gewonnen.
Die Jugendmeisterichast im Fußball sicherte sich zum viertenmal die Mannschaft von Ruhr-Nieder« rhein durch den 2:1-Sieg Erfolg über Niederschlesien
Die Jungmeisterliste der Schwimmer wurde ver« vollständigt. Haase (Hamburg) gewann neben den Kunst- auch das Turmspringen der HI., Otto Reinhardt (Heidelberg) wurde Meister über 100-m-Krau! und Dieter Korte (Niederschlesien) über 200-m- Brust. Im 100-m-Brust-Schwimmen des BDM. wurde Gisela Graß (Sachsen) Siegerin. In den Staffeln trugen sich noch Westfalens HI. über 4X100-m-Kraul und Ruhr-Niederrheins BDM. in der 400-m-Lagsnstaffel in die Siegerliste ein. Westfalen gewann weiter das Wasserballendspiel gegen Franken 5:1. Dritter Preisträger wurde Mittelelbc vor dem Vorjahresmeister Berlin.
Wölfersheim — 1900.
Die Absicht, trotz aller Schwierigkeiten zu dem Spiel in Wölfersheim anzutreten, ließ sich nicht durchführen, da gerade die Spieler, die für die Durchführung am dringlichsten benötigt wurden, infolge dienstlicher Beanspruchung usw. nicht abkömmlich waren. Man hat deshalb bei den Blau- weißen den folgerichtigen Standpunkt eingenommen und ist von der weiteren Teilnahme an den Kriegs» erinnerungsspielen zurückgetreten.
Verdnvkelungszeit:
31. August von 21.14 bis 6.01 Uhr.
Unser lieber, guter Vater, G großvater und Schwiegervater
;uter Vater, Großvater, Ur-
04226
04221
04219
Stadtschulamt Gießen« V. V.i Walter.
[2617D
Für die liebevolle Teilnahme beim Heimgang meiner lieben Frau, unserer guten Mutter, Schwester, Tante und Schwägerin und für die schönen Kranz- und Blumenspenden sagen wir unseren herzlichen Dank.
Für die trauernde Familie: Magnus Schade, Rechnungsrat.
Gießen, 31. August 1942.
Herr Johannes Körner
ist heute nach schwerer Krankheit im Alter von 79 Jahren von uns gegangen.
Familie Reinhold Parlow
/ Familie Fritz Ströter Familie Karl Körner nebst Enkeln und Urenkeln. Lollar, Dröschede, Trier, den 30. August 1942. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 1. September 1942, 16 Uhr statt.
04229
Nach Gottes Willen fiel in den schweren MAD Kämpfen im Osten am 8. August, am Abend vor Vollendung seines 26. Lebensjahres,mein inniggeliebter ältester Sohn, unser lieber Bruder und Enkel cand. phil. .
Raimund Rittmeier
Feldw. u. Komp.-Truppf. in einem Inf.-Regt. Inh. des E.K. II u. des Inf.-Sturmabzeichens.
In tiefem Leid:
Betty Rittmeier Wwe.; geb. Bauer Heini Rittmeier, z. Z. im Felde Katharina Bauer Wwe.
Gießen (Alicenstraße 29), den 31. August 1942.
Von Beileidsbesuchen bittet man absehen zu wollen.
Nach einem arbeitsreichen Leben entschlief sanft nach einem mit großer Geduld ertragenen Leiden am Sonntag, dem 30. August, im Alter von 74 Jahren mein lieber Mann, unser stets treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel
Wilhelm Pfaff
Gastwirt und Weißbindermeister
In tiefer Trauer:
Katharine Christine Pfaff, geb. Gilbert Familie Otto Heß
Familie Karl Mandler II.
nebst allen Verwandten.
Watzenborn-Steinberg, den 31. August 1942. Die Beerdigung findet Dienstag, den 1. September, 15.30 Uhr, vom Sterbehause, Hinden- burgstraße 21, aus statt.
Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen.
Betr: Berkaufssperre für Sützwaren.
L. Um bei den gekürzten Rohstoffzuteilungen an die Sützwarenwirtschaft eine angemessene Versorgung der Bevölkerung mit Sützwaren zu Weihnachten sicherzustellen, wird angeordnet:
1. Die Abgabe von Sützwaren an Verbraucher wird für die Zeit vom 24. August bis 18. Oktober 1942 gesperrt.
Sützwaren im Sinne dieser Vorschriften sind kakao- und marzivänhaltige Erzeugnisse und Zuckerwaren jeder Art. Dre Abgabe von Dauerbackwaren fällt nicht unter oie Ver- kaufssperre.
2. Vorhandene, leicht verderbliche Bestände an Sützwaren können in der Zeit vom 24. August bis 5. September 1942 noch an solche Verbraucher abgegeben werden, die noch nicht auf Grund des Abschnittes N" 36 ihrer Nährmittelkarte 39 mit Sützwaren beliefert werden konnten.
3. Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnung werden nach den geltenden Bestimmungen beitraft.
Gietzen, den 29. August 1942. [26ieD
Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gietzen und Lauterbach sowie den Ober- bürgermeister der Stadt Gießen.
Der Landrat des Landkreises Gießen. Or.Lotz.
Bekanntmachung.
Die Schüler, die sich für die Hauptschule in Gietzen gemeldet haben, finden sich am Mittwoch, dem 2. September, um 8 Uhr, in der Turnhalle der Schillerschule zu Gietzen, Schillerstrabe 8, ein.
Heute abend entschlief sanft nach längerem Leiden unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter,Urgroßmutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Anna Elisabethe Ruhl
geb. Burger
im fast vollendeten 88. Lebensjahre.
In tiefer Trauer:
Jakob Ruhl und Familie Karl Ruhl und Familie Ludwig Mandler und Familie Karl Schmitt I. und Familie Georg Sommer und Familie und alle Angehörigen.
Watzenborn, den 29. August 1942.
Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 1. September, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehaus, Ludwigstraße 27, aus statt.
--- 2621 D
Für die überaus vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verlust, der uns betroffen, sagen wir allen herzlichen Dank. Besonders danken wir Herrn Dekan Sattler für die trostreichen Worte am Grabe.
Karl Schäfer und Sohn Ewald
Karl Schäfer,Feldwebel, z. Z. im Felde.
Gießen-Wieseck, 31. August 1942.
____________________________________2618 D
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