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Nicht jede Schuhcreme ist
SPAB BUCH
Verbrauch unter Umgehung der Bewirtschaftungs«
des
Mionen
urkundung und damit Anrechnung minderer Gewichte erhebliche Fleifchmengen für den zusätzlichen
im Reichsministerium des Innern und des Reichs^ Ministers der Luftfahrt und Oberbefehlshabers der Luftwaffe wird nunmehr bestimmt, daß diese Fahrzeuge bis auf weiteres nur noch eine weiß oder schwach gelb brennende Laterne zu führen brauchen. Die La- lerne muß an oder unter dem Fahrzeug links fo angebracht werden, daß sie dieses nach vorn und rückwärts ausreichend erkennbar macht. An der Rückseite des Fahrzeuges muß felbftverstäMich ein roter Rückstrahler geführt werden.
Verdunkelungszett:
30. Oktober von 18.57 bis 7.45 Uhr.
n a t sowie zu 100 RM. Geldstrafe, die übrigen zehn Mitangeklagten Einwohner von Gau-Köngernheim
Sorvm
höhepnnk für alle
zwei weiße und hinten durch eine rote Laterne gesichert werden. In einem gemeinsamen Erlaß des Reichsführers ff und Chefs der deutschen Polizei
. ier ve ; zchmmer Alfen De kawpsen Ztreitkräs zvsammer heil vettr vnd wir tinfete 0| schm Gen
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Der kurz nach 11 Uhr hier eintreffende Personen, zug traf am ungeschützten Uebergang am altey Burggemündener Weg aus das leere' Fuhrwerk der Landwirtes Friedrich Michel, das gerade den Bahnkörper überqueren wollte. Die Maschine stieß gegen das rechte Hinterrad, der auf dem Wagen befindliche Besitzer wurde herabgeschleudert und trug verschiedene Prellungen davon, glücklicherweiss keine inneren Verletzungen; auch eine der beiden Fahrkühe wurden leicht verletzt. Der Fuhrwerks« besttzer, ein älterer Mann, hatte anscheinend das Läutewerk des Zuges nicht gehört. Der Lskomotiv, führer, der das Fuhrwerk auf dem Bahnkörper bemerkte, konnte trotz scharfen Bremsens den Zug auf der stark abschüssigen Stelle nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen.
Schiebungen bei Hausschlachtungen.
Lpd. Mainz, 29. Okt. Als amtlich bestellter öffentlicher Verwieger der Gemeinde G a u - K ö n « g e r n h e i m hat der Landwirt Jakob Raab L f in zehn Fällen Wiegescheine für Hausschlachtungen
fometabjc
wegen Vergehens nach der Derbrauchsregelungs strafverordnung zu je 6 Monaten Gefängnis.
Nur noch eine Laterne an Fuhrwerken.
Fuhrwerke und Handwagen über einen Meter Breite mußten bei Dunkelheit bisher vorn durch
ciutuuuj uiiitri Miiiycyuiiy ukl -ocluu i|uja|iuiiys* IjAfirtPn »rfchriften zu verschaffen. Die Strafkammer s r8 oes Landgerichts in Mainz verurteilte Raab wegen ; M®ec Falschbeurkundung im Amtt zu einer Gesamt-.' firniß zuchthausstra fej) o n 1 Jahr und 1 Mo»!, friedliche
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Frohsinn und Heiterkeit
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Abzuhol. öorm. gegen Anzeigen- gebühr b. Ruhl, Marb. Str. 98.
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1 942
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Die DeuischeArbeüslront NSG. Kraft dnrch Freude
Kreisdienststelle M Wetterau
Volkskunst-Veranstaltung
am Sonntag, dem 1. November, vorm. 10 Uhr, im Gloria-Palast
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Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauplschriftleüers: Ernst Blumschetn. BerantworMch für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriotx für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschetn.
Druck und Berltw: Brühlsche Universüätsvruckerei R. Lange K. G. Verlagsletter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzetg-nleiter: Hans Beck.
Anzetgenpreisliste Nr. 6.
Die Deutsche Arbeitsfront NSG. Kraft durch Freude
Kreisdienststelle X^etterau
Sonntag, den 1. November 1942, 14.80 Uhr Führung durch das Gießener Krematorium Es spricht Pg. Edwin Strock, Frankiert HL, über: Die Geschichte und die technische Einrichtung der Feuerbestattung.
Unkostenbeitrag: RM. 0.30. — Karten in der Verkaufsstelle der NSG. Kraft durch Freude, Seltersweg 60, u. zu Beginn der Veranstaltung
Hellmuth Mueller-Leutert zeigt eine Kollektiv-Ausstellung neuer Ölgemälde , Aquarelle und Graphik im Turmhaus am Brandplatz
vom Sonntag, 1. November, bis Sonntag, 16. November, einschließlich.
Eröffnung: Sonntag, 1. November,vorm. 11 Uhr. Die Ausstellung ist Sonntags, Montags, Mittwochs und Freitags von 11 bis 18 Uhr, und außer Sonntags jeden Nachmittag von 16 bis 18 Uhr geöffnet.
Mitwirkende: Ein Orchester eines Fliegerhorstes, Tanz- und Gesangsgruppen von Betrieben und Vereinen, Laienkünstler der Wehrmacht und der Betriebe.
Eintritt: RM. 1.—, 2.—, 2.50 und 3.—.
Vorverkauf: Kartenverkaufsstelle NSG. „Kraft durch Freude“, Seltersweg 60. - Ruf 3961.
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rische Schützengräben und sehen flüchtende seitliche Panzer, die mit den Bordwaffen angegriffen wer-
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Ein. Ziehung
22. Oktober 1942
1000- RM. --- 2
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3
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200-
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Gruvve D zu nom. 100-
27 Stück
1113, 1120,
1132, 1134,
1221, 1232, 1344/ 1377,
1606, 1623,
1654, 1678,
243, 324, 367, 436, 452, 508, 605, 677, 679, 711,
maschinenfabrik, 6. m.b.H., Gießen.
3283 D
12,50
05460
den 80, Oktober
LICHTSPIEL-TH E ATER
1124, 1151, 1152, 1179, 1200, 1203, 1247, 1252, 1277, 1286, 1290, 1305,
1217, 1385, 1540, 1809, 2009, 2249,
1867, 1889, 1890, 1921, 1927, 1932, 2049, 2069, 2131, 2160, 2214, 2215,
7. Freitagmiete u. Halbmiete B Die Hochzeit des Figaro.
1178, 1328, 1673, 1859, 2159, 2353, 2600,
2777, RM.
1196, 1221, 1359, 1434, 1707, 1754, 1887, 1960, 2184, 2187, 2354, 2368, 2631, 2682,
2803, 2840,
= 81 Stück:
2846, 2852, 2913, 2923.
Gruvve G zu nom.
RM. -
RM. =
Nr. 39, 73, 129, 191, 256, 290, 295, 313, 349, 369, 378, 425, 439, 502, 561, 598, 610, 644, 655, 676, 693, 739, 766, 878, 924, 930, 977, 1065, 1069, 1076,
1103, 1292, 1546, 1836, 2137, 2288, 2529, 2771,
reinigt miM. maiaert und pflegt die Brat. Aber nie <n trocken an wenden?
voff*
Nr. 73, 110, 113, 114, 139, 180, 243, 257, 269, 313, 338, 393, 435, 452, 479, 505, 688, 598, 658, 662, 666, 695, 710, 737, 762, 811, 812.
Gruvve E zu nom. 50,- RM. = 64 Stück: Nr. 50, 57, 82, 86, 127, 141, 147, 150, 264, 300, 358, 384, 395, 408, 427, 431, 435, 449, 565, 576, 614, 648, 650, 690, 691, 738, 743, 838, 844, 886, 890, 964, 971, 980, 984, 991, 992, 1045,1054,1062,
1288, 1501, 1804, 2113, 2286, 2473, 2728,
1014, 1243, 1456, 1777, 1966, 2195, 2407, 2689,
1836,
2015,
1250, 1459, 1802, 2079, 2263,
2447, 2715,
1091,
1244,
Nr. 34, 127, 144, 152, 193, 205, 214, 256, 273, 289.
302, 357, 363.
Ein Paar
IntWe
auf dem Weg Schillerschule — Ludwigsplatz verloren. Geg. Belohnung abzugeb. b.[05488 Böhme, KaiseraNee 911
Gruvve A Nr. 2, 43.
Gruvve B Nr. 8, 53, 78.
Gruvve C
Freitag, den 80, Oktot 18.30 bis 21.45 Uhr
1105,
1310,
1577,
1843,
2156,
2327,
2560,
2775,
Neuwertiger
MllWMr- WM z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 05478 a.d.G^A.
Gruvve F zu nom. Nr. 43, 58, 63, 97, 115,
Bekanntmachung
Verlosung von Auslosungsrechten der Ab lösungsanleihe
r-Tieferschüttert erhielten wir die schmerz- liehe Nachricht, daß am 23. Sept, mein Äätk lieber, herzensguter Mann, der treu- sorgendeVater seiner beiden Kinder, unser lieber, unvergeßlicher Sohn, Schwiegersohn, guter Bruder, Schwager, Pate, Onkel,Neffe und Vetter
Albert Stumpf
Schütze in einem Infanterie-Regiment im Alter von nahezu 31 Jahren, nach treuer, soldatischer Pflichterfüllung, in den schweren Abwehrkämpfen nordwestlich Woronesch den Heldentod fand. jn tiefer Trauer:
Frau Else Stumpf, geb. Wallboth. nebst Kindern Horst und Thea; Familie Gg. Stumpf; Familie Wilh. Lecke; Familie Fritz Wagner; Feldw. Rudolf Stumpf, z. Z. im Felde; Frau Kath. Wallboth Wwe.; Familie Ludwig Wallboth; Familie Ludwig Fink; Familie Adolf Scherer; und alle Anverwandten Garbenteich, Bahlingen u. Hungen, 29.Okt. 1942. Die Gedächtni^eier findet am Sonntag, dem 1. November, 14.30 Uhr, in Garbenteich statt.
Mit den Angehörigen trauern auch wir um unseren lieben Arbeitskameraden Betriebsführung und Gefolgschaft der Firma Heyligenstaedt & Comp., Werkzeug-
Stück:
Stück:
Stück:
1141, 1144, 1146, 1220, 1392, 1506, 1546, 1584, 1770, 1779, 1787, 1876. 25- RM. = 98 Stück: 116, 144, 154, 169, 232,
„Oie drei Eisbären" im Theater.
„Die drei Eisbären" /nennt sich ein ländliches Lustspiel in drei Akten von Maximilian Vitus, das im Oberbayerischen spielt und schon über viele Bühnen gegangen ist; des großen Erfolges und weiterer Verbreitung wegen ist es auch in einer plattdeutschen Fassung zu haben. Die drei Eisbären sind drei Brüder, drei junggesellige und weiberscheue Bauern aus einem abgelegenen Hof. Da herrscht eine greuliche Männerwirtschaft, und als eines bösen Tages die alte Haushälterin krank wird und die drei auf sich selber angewiesen sind, droht ihnen das Anwesen langsam, aber sicher zu verludern. Der Himmel hat ein Einsehen und legt den dreien bei Blitz und Donner ein hilfloses Findelkind vor die Tür. Der unvermutete Fund taut die verstockten Herzen etwas auf, und da die Mannsbilder ja nicht gut den Säugling aufziehen können, schickt ihnen der um Rat befragte Pfarrer eine tüchtige junge Magd auf den Hof. Gleich weht da oben ein anderer Wiiü), was man schon daran merken kann, daß die drei Hartgekochten und Begriffsstutzigen sich die Stoppelbärte abnehmen. Die Männerwirtschaft geht von jetzt an unaufhaltsam dem Ende entgegen, aber es ist ein saures Stück, bis die natürliche Lösung gefunden ist, daß am Ende der Jüngste das Mädel bekommt, das als Bäuerin auf den Hof einzieht.
Herr V o l ck hatte das harmlos-unterhaltsame Spiel mit gutem Humor in Szene gesetzt und mit kundigem Blick die mancherlei handgreiflichen und unmittelbaren Wirkungen herausgeholt, die dem Stück allenchalben zum Erfolg verholfen haben. Eine gewisse Straffung und Tempobeschleunigung, besonders gegen Ende hin, könnte indessen nicht schaden. Die Herren Fuhrmann, Volck und Schmidt als Eisbären oder Stockfische bemühten sich, mit unterschiedlichem Ergebnis, um die schwierige alpenländische Mundart und bildeten im übrigen ein ergötzlich sehenswertes Kleeblatt heftig bekehrter Weiberfeinde. Friedl Gollmann war die junge Magd Maralen, ein „saubernes Weibsblld", der man den augenfälligen Witterungsumschlag auf dem Hofe sowohl glaubte als auch von Herzen gönnte. Hella Henzky als die kratzbürstige, später erstaunlich aufgetaute Wirtschafterin, Lia Zimmer als die Haslacherin mit Haaren auf den Zähnen, Herr Seitz als „Viehhändler und Schmuser", ein unverdrosien anpreisender, bäuerlicher Heiratsvermittler, vervollständigten das kleine Ensemble.
*
Das gut besetzte Haus unterhielt sich vorzüglich und sparte nicht mit Beifall. Hans Thyriot.
Schulungsvortrag
im Kleingärtnerverein „Lahntal''.
Am Soyntag fand im „Burghof" ein Lichtbildervortrag des Kleingärtnervereins „Lahntal" e. V. Gießen statt. Vereinsführer Horst begrüßte die Gäste und die Mitglieder. Anschließend sprach Vereinsführer N o r t h vom Kleingärtnerverein Post
Schneider- Nähmaschine mögl. m. Motor, gebr. oder neu, z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 3284va.d.G.A.
VHEATEß 4 der Universitätsstadt Gießen
1415, 1465, 1488, 1503, 1508, 1528, 1533, 1571, 1595, 1639, 1758, 1759, 1779, 1786.
757, 799, 802, 835, 862, 867, 868, 874, 886, 1004,
1033, 1098, ---- ----
** Das Theater der Universitätsstadt Gießen nimmt, wie uns von dort mitgeteilt wird, in der ersten Novemberwoche zwei neue Werke in seinem Spielplan auf. Am 1. November kommt als dritte Morgenveranstaltung unter der Leitung von Ballettmeisterin Inge Berg ein buntes Programm neuer Tänze zur Aufführung. Die Solisten und die Tanzgruppe wirken mit. Arn 3. November kommt unter der musikalischen Leitung von Otto S ö l l n e r das Opernwerk eines zeitgenössischen Autors zur Erstaufführung. Julius Weismann schuf seine komische Oper „Die pfiffige Magd" nach einem Lustspiel von Ludwig Holberg. Intendant Hans Walter Klein ist bemüht, die Gießener Operngemeinde mit dem musikalischen Schaffen der Gegenwart bekannt zu machen. Die Inszenierung der „Pfiffigen Magd" leitet Max Schwarze, das Bühnenbild schuf Karl Löffler. Mitwirkende: Boettcher, Possinke, Schröter- Beckers, Appel, Böhm, Burcyard, Bürschgens, Dru- schel. Klein, Mayr, Schade, Schmitz, Schommer.
** Arbeitsjubiläum. Am kommenden 1. November kann Frl. Elisabeth Winnecker, Bleichstrahe 46 wohnhaft, auf eine 40jährige Tätigkeit als kaufmännische Angestellte der Firma C. Röhr & Co. in Gießen, Bahnhofstraße, zurück- blicken. Durch ihre langjährige treue Mitarbeit hat die Jubilarin zu dem Aufbau des Geschäfts in erheblicher Weise beigetragen und sich damit, besonders auch durch Zuverlässigkeit und Zuvorkommenheit gegenüber der Kundschaft sowohl bei der Firma und ihren Mitarbeitern, als auch in weiten Bevölkerungskreisen in Stadt und Land große Wertschätzung erworben. Besonders jetzt im Kriege steht die Jubilarin der Frau des im Felde stehenden Firmeninhabers in bewährter Verbundenheit als treue Mitarbeiterin tatkräftig zur Seite. Die Verdienste der Jubilarin finden denn auch bei der Firma und ihren Mitarbeitern die gebührende Anerkennung.
** Die Verlosung von Auslosungsrechten der Gießener Ablösungsanleihe ist in den letzten Tagen im Stadchaus durchgeführt worden. Das Ergebnis der Verlosung gibt die Stadtverwaltung in unserem heutigen Blatte bekannt.
** Vorsicht auf der Weide! Ein Klein- landwirt in dem Vorort Klein-Linden mußte am Sonntagnachmittag seine einzige Kuh auf der Straße notschlachten lassen, da sich das Tier beim Weiden auf einer Wiese so gewaltig mit dem jungen Grün so vollgefressen hatte, daß das Zerplatzen des Tieres zu befurchten war. Der Vorfall mag eine erneute Mahnung dafür fein, beim Weiden der Tiere größte Vorsicht walten zu lassen, damit derartige Schäden für den Tierbesitzer und für die Allgemeinheit vermieden werden.
Landkreis Gießen.
4- Grünberg, 30. Okt. Auf der Bahnstrecke Grünberg—Londorf ereignete sich am Donnerstag« morgen in nächster Nähe von Grünberg ein Unfall.
Auszahlung 2. Januar 1943. Gezogen wurden:
jjELrf Hart und schwer traf uns am 13. Sept, die unfaßbare, schmerzliche Nachricht, SL daß mein innigstgeliebter, herzensguter Mann, der treusorgende Vater seiner beiden Söhne, unser lieber, guter Sohn, Schwiegersohn, Enkel, Bruder, Schwager, Pate, Onkel und Neffe
Richard Steuernagel
Schütze in einem Infanterie-Regiment
im blühenden Alter von 33 Jahren, bei den schweren Kämpfen um Rschew in treuer Pflichterfüllung den Heldentod fand.
In tiefer Trauer:
Anna Steuernagel, geb. Becker; seine beiden Söhne Robert und Otto; Familie Konrad Steuernagel und Großmutter; Familie Heinrich Becker; und alle Verwandten. Stumpertenrod, Fürth, Kestrich und Öber- Seibertenrod. 8282d
2278, 2349, 2361.
Die ausgelösten Stücke werden zum Sechseinhalbfachen chres Nennbetrages eingelöst. Außerdem werden bei der Einlösung Zinsen in Höhe von 5 vom Hundert des Einlösungsbetrages für die Zeit vom 1. Januar 1926 bis 31. Dezember 1942 vergütet.
Beispiel:
Bei der Einlösung werden gezahlt für je 100,— RM. Nennwert der Auslosungsscheine .......... 650,— RM.
dazu 5 vom Hundert Zinsen für
17 Jahre -- 85 vom Hundert . . . 552,50 RM. zusammen 1202,50 RM.
Die Einlösung erfolgt bei der Stadtkasse Gießen, und zwar vom 2. Januar 1943 ab, gegen Rückgabe der gezogenen Auslosungsrechte nebst Schuldver- schrerbungen der Ablösungsanleihe im gleichen Nennbeträge.
Gleichzeitig wird noch bemerkt, daß von früheren Ziehungen die nachstehenden Stücke bisher nicht eingelöst worden sind:
Gruppe C, Nennwert 200,- RM.: Nr. 95.
Gruvpe D, dtennwert 100,- RM.: Nr. 76, 160, 342, 420.
Gruvve E, Nennwert 50,- NM.: Nr. 69, 178, 653, 692, 750, 995, 1012, 1035, 1379, 1548, 1706, 1788.
Gruvpe F, Nennwert 25,- RM.: 9h:.95, 253, 264, 270, 276, 278, 285, 311, 335, 344, 408, 505, 1144, 1149, 1308, 1376, 1453, 1594, 1595, 1630, 1660, 1760, 1838, 1871, 1978, 2042, 2652, 2888, 2903.
Gruvve G, Nennwert 12,50 RM.: Nr. 151, 152, 165, 181, 183, 203, 220, 228, 375, 793, 1140, 1207, 1296, 1401, 1614, 1693, 1719, 2122, 2124, 2210, 2261, 2352, 2383, 2384, 2395, 2404.
Gießen, den 23. Oktober 1942.
Der Oberbürgermeister., I. B.i Dr. Httl.
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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme während der schweren Krankheit und unläßlich des Heimgangs meiner unendlich geliebten Frau, unserer einzigen, innigstgeliebtenTochter, Schwiegertochter, Nichte und Schwägerin
Erna Schmidt, geb. Hebstreit
sagen wir herzlichen Dank.
Im Namen der Hinterbliebenen:
Ernst Schmidt, Oberveterinär d. R.
Gießen, den 28. Oktober 1942.
den Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte für die Dauer von drei Jahren $ur Folae. Seine mitangeklagte Ehefrau Lucie Röhrig erhielt wegen Hehlerei drei Monate Gefängnis.
über den gemeinsamen Einsatz aller Kräfte zum Wohle der Allgemeinheit.
Gartengestalter Schwarz hielt hierauf einen Lichtbildervortrag über „Kleingärten im Städtebild" und „Nutzvögel und ihre Niststätten". Er betonte u. a. die Bedeutung eigenen Bodens, der uns der Heimat und der Front gegenüber verpflichte, alles herauszuholen zum Nutzen aller. Das Ziel der kleingärtnerischen Tätigkeit sei die Marktentlastung; 'dabei müsse auch die Schwäche für sogenannte „englische" und „spanische" Gärten überwunden werden. Wir sollten statt ihrer lieber Gemüse anpflanzen. Die Italiener hätten heute wogende Kornfelder, wo früher schöne Parks in den Städten waren, und dies auch im Hinarbeiten auf den Endsieg der Achse. Es sei nicht genug, ein Stück Land zu bewirtschaften, sondern seine Gestaltung müsse auch der Landschaft angepaßt werden, wie etwa neugegründete Siedlungen oder die Autobahn in Anlehnung an die Großraumgestaltung. Auch bevölkerungspolitisch sei die Gartenbewegung der Kleingärtner sehr wichtig. In den Gärten feien die Kinder in gesunder Luft und dementsprechend viel weniger anfällig für Krankheiten, ein gesundes Volk aber bleibe bestehen. Der Kleingärtner gebe sein Opfer für die Liebe zur Natur durch zweckentsprechende Gartengestaltung.
Damit leitete der Vortragende über zu dem Bildstreifen „Kleingärten im Städtebild", aus dem man ersehen konnte, wie man es machen oder nicht machen soll. An Hand der Bilder erkannte man, wie ein ungepflegter Garten oder ein ohne Liebe und Schönheitssinn ,zusammengehauenes Gartenhäuschen eine ganze Landschaft verschandelt oder eine an sich gute Kleingartenanlage verunzieren kann, wenn man sich auch nicht an die architektonisch schönsten zu halten braucht. Zu dem Bild- ftreifen „Nutzvögel und ihre Niststätten", der interessante Einblicke gewährte, sei noch kurz hinzugefügt: Unterstützt unsere gefieberten Helfer durch Anlage von Hecken und Aufhängen von Nistge- legenheiten und sie helfen euch bei der Schädlingsbekämpfung!
Butter aus gestohlenem Itahm.
Lpd. Unter Ausnutzung der nächtlichen VerÄunke- lungs-verhältnisfe und einer genauen Kenntnis der Betriebsanlage entwendete der 48jährige Philipp Röhrig seit Jahresbeginn bis zu seiner Verhaftung im August fortgesetzt Erzeugnisse einer Molkerei in Gießen, bei der er als Heizer an« gestellt mar. Bis Juli eignete er sich in der Hauptsache Rahm an, den er in einem gleichfalls gestohlenen Molkereiesmer gemeinsam mit feiner Ehefrau verbutterte. In letzter Zeit verschaffte er sich durch die Verwendung von Nachschlüsseln auch Zugang zu den Butter- und Käsevorräten, von denen er ebenfalls erhebliche Mengen zur eigenen Bedarfsdeckung weanahm.
Das Sondergericht in Darmstadt verurteilte den wiederholt, darunter auch wegen Diebstahls vor- beftraften Hauptangeklagten als Dolksschädlings- verbrecher in Verbindung mit einem fortgesetzten Kriegswirffchaftsverbrechen zu 2 Jahren und 6 Monaten Zuchthaus. Die Ehrlosigkeit seines verbrecherischen Eigennutzes hatte außerdem
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