der das Heer weitere Hunderte von Kilometern nach
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Rahmen der wechnachtlichen Verwundeten
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Aus dem Reich.
Die Verkvundetenbeireuung -er TlS.-Frouevschast.
Dank, liebe Schwester Bertas — ,Lllles, alles Gute, Derdemann, unb besonders für 9I)re graul*
Die Dunkelheit der Straßen wurde gemildert durch das frine Glitzern des Schneeteppichs, der sich darüber breitete. Es war dis festabendllche StiM" mung, da schon da und dort singende und jauchzende Kinderstimmen aus den verdunkelten Fenstern drangen. Friedliche Hausmusik und alte, liebvertraute Weisen trug der Wind auf seinen Flügeln. Roch einmal wollte es in Friedhelm bitterweh aufkommen. wie damals, als er in seinem Blute im Grabenstück gelegen hatte — Krüppel ... Krüppel ... was wird deine junge Frau sagen?
Er bog um die letzte Hausecke, jetzt die Stern- stafseln. Läute, Friedhelm! Er atmete tief auf, als er oben die Tür gehen hörte. Jetzt wurde Klärchen heruntergesprungen kommen, ihn in die Arme schließen, und alles Trübe würde verloschen. Langsame Schritte hörte er da, bedächtig wurde ausgeschlossen, dann sah er in ein paar gute, alte Frauenaugen. ..Herzlich willkommen, daheim*, sagte eine srenrde Stimme zu ihm, aber es klang wie „Mut, Mut, Friedhelm! Kommen Sie nur herein, Ihre Frau wartet oben."
Da war Wärme, heimelige Wärme im Zimmer, der Geruch von Tannen und Kerzen, Kuchen Und gebratenen Aepfeln, aber Friedhelm wollte nur wissen: „Was ist mit Klärchen?" —
,J?omm nur, komm!" rief es da aus dem anderen Zimmer, und xeg war eine Flut von Glück in diesem'Rufen. Der Soldat Weidemann beugte sich über das Bett seiner Frau und schämte sich nicht der Tränen, die ihm über die Wangen liefen. „Wir haben uns zu .zweien aus dein Kommen gefreut, Friedhelm, Liebster!" lächelte die junae Mutter, und da schmolz das letzte, versteckteste Weh in des Soldaten Herzen.
Er wurde jungensfroh und glücklich an diesem lichtvollen Abend, und als der kleine Bub gar keine Anstalten machte, seines Vaters wohlverdienfts Nachtlager zu verlasien, fiel ihm endlich noch feine eigene Ueberraschunq ein. Er brachte die sekbstqe- zimmerte Wiege mit den lämmchenweichen, Kiffen und Decken darin herbei, und freute sich, weil Klärchen dieselben Worte fugte wie vor Wochen Schv^ ster Berta, die Gute: „Ach, wie nett, wie herzig. Friedh-^m!" Aber diesmal waren seine Backen vor lauter Freude so rot wie ein echter Weihnachtsapfel
gelagert. Rach einer weiteren Rede des Marine- Ministers, der erklärte, daß die japanische Marine feit Kriegsbeginn 1,1 Millionen Tonnen an feindlichen Kriegsschiffen, plso etwa 38 v.H. der vereinigten nordamerikanischen, englischen und niederländischen Kriegsflotten versenkt habe, vertagte |l der Reichstag auf den 21. Januar.
Japans plane auf den Philippinen.
Tokio, 28. Dez. (Europapreß.) Auf den
wistrfche Tätigkeit in Finnland zu organisieren versuchte, in einer bei Helsinki gelegenen Ortschaft mit acht Helfershelfern zu stellen. Bei der Verhaftung leistete die Bande mit der Waffe Widerstand. Dabei wurde ihr Anführer erschoßen.
Die spanische Blaue Division hat dem Kommandierenden General eines deutschen Armeekorps, dem sie unterstellt ist, 25 000 RM. für das deutsche Win- tcrhilfswerk übergeben.
Der Kommandeur des Grenadierregiments „Feld- herrnhalle" überbrachte dem Stabschef der SA. als Geburtstagsgeschenk eine Spende von 187 556,10 RM. für das Kriegs-Winterhilfswerk, die von den Männern des an der Ostfront stehenden Regiments gesammelt worden sind.
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es an Reichtum aufnehmen mit den Adelsgeschle.ch- tcrn der Stadt, die im Rektorenpalast saßen und ihre Verträge mit den Ungarn, Türken und Venezianern schlossen. Manchen trieb auch das Schicksal wieder zurück in die kleine Fischerhütte, aus der er gekommen war, wenn der Schirokko oder die Bora die Schiffe an die Klippen der tausend Inseln warfen, oder wenn die Piraten der Berberstaaten Menschen und Maste.auf den Meeresboden versenkten.
Als Michael Pracat an einem Herbstabend an den Mauern seines Gartens stand und sah, wie die Sonne golden und schillernd im Westen ins Meer hinabstieg, kam ihm dieses Schauspiel der Natur vor wie ein Stuck seines Lebens, das auch bunt und schillernd gewesen war, viel Gold und Edelsteine gesehen hatte, und das ihn nun zurückgeworfen hatte in die Stille und Bescheidenheit seiner Heimattnsel. Sollte er nochmals fein Glück versuchen? Waren die Mißerfolge und Schicksalsschläge der letzten Jahre nicht deutliche Zeichen, daß sein Stern im Verblaßen war? Eine kleine Eidechse suchte die Wärme des scheidenden Tages und mühte sich durch Stacheln und Ranken von Rosen und Sträuchern auf die warmen Steinplatten der Gartenmauer. Immer wieder verloren die kleinen Füßchen den Halt, immer wieder fiel sie zurück auf die schon kühle und feuchte Erbe. Aber sie gab sich nicht geschlagen: sie suchte nach neuen Stellen, so lange, dis sie ihr Ziel erreicht hatte und den müden Körper den letzten Sonnenstrahlen barbieten konnte.
Michael Pracat strich sich sinnend durch das Haar, das mancher Sturm der Meere zerzaust Imd durchweht hatte: dann ging er in sein Haus zurück. Und begann von neuem, begann mit kleinen gemieteten Schiffen, bis er wieder das Geld für den Bau von eigenen batte, sandte seine Schiffe erst nach Italien und Griechenland, dann weiter, immer weiter. Wurde der große, allmächtige Pracat. der, der Halb- Patrizier, der eine Plebejerin tur Mutter hatte und deshalb nie am Tische der Rektoren von Ragusa sitzen durste. Wurde so reich, daß er Tausende von Dukaten der Stadt leihen und schenken. Bauten errichten, die Kirchen und Klöster schmucken konnte.
Von einem Aristokraten der Stadt bat Ragusa nichts anderes erwartet da war es eine Pslicht, eine Selbstverständlichkeit. Wenn es aber einer tat, der nicht in den Rat der Stadt gewählt werden konnte, weil tr nicht adligen Geblütes war, bann sollte er
Japans Kriegs-Erfolge
Sitzung des japanischen Reichstages.
Der finnischen Staatspolizei gelang kommunistischen Agitator, der eine illegale bolsche-
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Süden Les tunesischen Hochlandes mit Bordwaffen an. In einem größeren Verschiebebahn- ho[ wurden mehrere Lokomotiven erheblich de- schädigt und ein Lokomotivschuppen in Brand geschoßen, Üu-87-Derbände bombardierten ein großes Munitionslager an der mittleren tunesischen Front. Es entstanden umfangreiche Zerstörungen. Kleine politische Nachrichten.
Tokio, 27. Dez. (Europapreß.) Dor dem japarri- schen Reichstag gab Ministerpräsident Tojo als Krieasminister einen Bericht über die Kriegslage. Er jagte: ,Hn Burma, auf den Salomonen, in Neu-Groinea, auf den Aleuten und in anderen Gebieten, wo der Feind Gegenangriffe zu beabsichtigen scheint, sind Operationen von großer Bedeutung zu erwarten. Die feindlichen Streitkräfte in Indien belaufen sich einschließlich der indischen Truppen auf etwa eint Million Mann nebst etwa 600 Flugzeugen: deren Anzahl ist jedoch noch im Wachsen begriffen. Die Absicht des Feindes, den japanischen Aufmarsch in Burma durch Luftangriffe zu stören, wurde aber durch die heftigen Angriffe der japanischen Luftwaffe auf Chittagong, Kalkutta und andere feindliche Stützpunkte vereitelt. Die japanische Wehrmacht hat alle notwendigen Vorbe- reihingen für die künftigen Operationen in diesen Gebieten getroffen. In enger Zusammenarbeit mit der japanischen Marine sind japanische Armeestreit- fräfte auf Guadalcanar auf den Salomon- Inseln gelandet. Die vom Feinde in dieser Gegend errichteten Flugstützpunkte erschwerten diese Landungen und benötigten außerordentlichen Nachschub, doch ist es gelungen, die Schwierigkeiten zu überwinden, so daß Armee- und Marinestreitkräfte Hand in Hand trotz größter Entbehrungen in den ungesunden Gegenden ihre volle Stoßkraft entwickeln konnten.
In China fanden etwa 250 größere und kleinere Overationen statt gegen etwa drei Mill onen Mann Tschungking-Truppen und zirka 600000 Mann kommunistische Soldaten. Tojo erklärte weiter, die Entbehrungen und Schwierigkeiten, die die^. japanischen Trupppen auf den Aleuten ertragen müßen, seien unvorstellbar. Auch von Dutch Harbour ausgehende feindliche Luftangriffe auf die japanischen Stützpunkte seien häufig. Schließlich sei die Verteidigung der Grenze im Norden Man- dschukuos angesichts der dauernd wechselnden Weltlage weiter verstärkt worden und gewähr^ damit die Sicherheit für die ungestörte Durchführung des Ostasienkrieges.
Toso fuhr fort: Das in den Südgebieten geförderte Del trage außerordentlich zur Stärkung und Vergrößerung der Kampfkraft Japans bei. Die Droduk- tion von Oel, Baurit, Eisen und Zinn habe die Erwartungen übertroffen. Kupfer und Blei hätten die im Mobilisierungsplan vorgesehenen Pkoduktions- Ziffern erreicht. Die im Süden erzeugten Lebensmittel reichten für den Bedarf ganz Ostafiens, während Japan an Gummi, Teakholz, Manilahanf und Produkten der Kokospalme das Weltmonopol besitze. Diese Artikel würden jetzt zum Teil für völlig neue Zwecke verwandt dzw. für den späteren Weltbedarf
funft eine pssiüve Rolle del der Durchführung des Großostasienkriegrs einnehmen wird. Hand in Hand damit ist mit einer strafferen Zusammenfassung aller politischen Kräfte in China, soweit sie nicht unter Tschungking-Einfluß stehen, zu rechnen. D« persönliche Position des Präsidenten Wangtschrngwri ist durch den betont ehrenvollen Empfang, der ihm in Tokio bereitet wurde, unzweifelhaft gestärkt worden, was bei der Weiterentwicklung der Dinge jedenfalls auch praktischen Ausdruck finden wird.
„Die unter der nationalen chinesischen Regierung lebenden Chinesen haben vollstes Verständnis für die Notwendigkeit engster Zusammenarbeit mit Japan", erklärte'Wangtschingwei m einerRunv- funkansprcche an das japanische Volk. Die geistige Mobilisierung des chinesischen Volkes sowie sämtliche Maßnahmen' militärischer oder wirtschaftlicher Art zielten ausschließlich auf eine noch engere Zusammenarbeit mit Japan hin. Die Nankingregierung werde daher auch die Kosten des ostafiatischen Krieges zusammen mit Japan tragen.
ter, alles in kleinen Mengen zusammengetragen, wurden für die Lazarette gespendet. Wenn die länd- lichm Gaue auch an der Spitze liegen, so war doch auch das Ergebnis der Städte über Erwarten groß. In den letzten Tagen vor dem Fest wurden die ae- spendeten Gaben zu unzähligen Kuchen und vielen Zentnern Kleingebäck verbacken und am Weihnachtsabend im Rahmen der von Frauenorganisation und HI. durchgeführten Feiern in den Lazaretten aus-
Oie Wiege.
Bon Marie-Lmse Maier-Tillessen.
„Wenn Sie sich weiter so tapfer halten, Weide- mann, dann können Sie zu Hause als Weihnachts- Überraschung au'tauchen. Einoerstcmden?" — .jawohl, Herr Oberarzt!"
3m großen Wertsaal des Lazaretts herrschte ein toller Handwerksbetrieb. Da wurde gesägt und gefeilt, gezimmert und genagelt, gemalt und beschriftet, als gälte es, den ganzen Nürnberger Weih- nachtsmarkt zu beschicken! Friedhelm Weidemann, dem der Verlust feints einen Deines nichts von seinem Lebensmut rnitgerißen hatte, beugte sich eifrig über feine Arbeit. Endlich, endlich durfte er hierbei sitzen, wo er doch noch so viel sich vorge- nommen hatte für die paar Tage vor der Heimfahrt.
„Soll ich helfen? Was. soll's denn werden?" fragte ein Kamerad. „Eine Seitenwand, aber ich werde schon damit fertig, danke!" Der Kamerad staunte ein wenig, aber er merkte, daß Friedhelm verlegen wurde. Er ging meiter.
Schwester Berta schalt gutmütig: „Rur eine Stunde noch, und Sie werden und werden nicht fertig. Jetzt aber wieder marsch ins Futteral!" Sie sah hinter Weidemanns Stuhl etwas stehen: „Ach, wie, nett, wie herzig, Weidemann!" — „Pst, Schwester, nicht- sagen", drohte der SoDat und hatte ganz rote Backen.
Ja, der ® erbe mann holte mächtig in der Arbeit nach, well er sich in den Kopf gesetzt hatte, daß da etwas sein müsse. Schließlich ging es nicht ganz ohne Schwester Berta, und man hörte sie zweimal tuscheln: „Grit, Schwester, aber schön weich und die Zudecke mit einem luftigen Kindermuster ...!"
Die winterlichen Tage flogen, und die Stunde der Heimfahrt und jbes Abschied« schlug. .Dielen
für d:e Division Hermann Göring.
Auf Befehl des Reichsmarschalls wurde die aus dem Regiment General Göring hervorgegangene Brigade zur Di Vision ausgebaut. Rach dem Willen des Führers wird die Dwifron Hermann Göring von der obersten militärischen Führung immer mit besonderen Aufgaben betraut. Die Divrsion ist ein Verband der Luftwaffe, vollmotorisiert und mit vielseitigen und neuzeitlichen Waffen ausgerüstet. Friedensstandort ist trie Reichs- Hauptstadt. Es ist der Wunsch des Reichsmarschalls, dessen Namen jeder Angehörige der Division auf dem Aermelband trägt, daß die Besten der deutschen Jugend als Freiwilli g e in seine Division eintreten. Angenommen werden Freiwillige für folgende Waffengattungen: Panzergrenadiere, Grenadiere, Jäger, Kradschützen, Panzerspäher, Panzer- jager, Panzerpioniere, Panzermänner, Panzerfern- sprecher und Funker, Sturmkanonieve, Artilleristen und Flakartilleristen. Meldungen und Auskmrft bei dem zuständigen Wehrmeldeamt oder Wehrbezirks- kommando.
Geme nschastspflege in der Iustizve-Wartung.
Rach einer Anordnung des neuen Reichsjustizministers Dr. T h i e r a ck werden bei allen Justizbehörden des Reiches besondere A em ter für Gemeinschaftspflege eingerichtet. In enger Zusammenarbeit mit den Vertrauensmännern der Partei und der Deutschen Arbeitsftont sollen sie alle Maßnahmen der behördlichen Gemeinschasts- pflege durchfuhren, wie Gemeinschaftsräume, Gr- folglchaftsküchen, Detriebsappelle und Gemein- schaftsveranstallungen aller Art, ferner Schönheit der Arbeit, Betriebssport, Detteuung der bei her Wehrmacht befindlichen Arbeitskameraden, würdige Ehrung der Gefallenen durch Einrichtung eines Gedenkraums und durch Sammlung von Unterlagen für ein Gcdenkbuch sowie durch Aufrecht erb al" tung der Verbindung mit den Angehörigen. Der Minister weist darauf hin, daß die Justiz zur Lösung. ihrer großen Aufgaben nur dann die nötiges innere Kraft aufbringen könne, wenn bei ihr selbst im eigenen Hause alles in Ordnung sei und insbesondere guter Kameradschaftssinn und frischer Gemeinschaftsgeist herrschten. Der Minister spricht die Erwartung aus, haß sich alle Arbeitskameraden vom Chefpräsidenten bis zum letzten Angestellten und Arbeiter in den Dienst der Bestrebungen stellen. Dia
Osten vordrang. \
Die Bekämpfung der feindlichen Nachschubdienste auf dem Schwarzen und Kaspischen Meer, auf der Wolga, dem gesamten sowjetischen Bahnnetz, auf dem Ladogasee und auf der Murmanbahn waren wahrend der letzten Monate eine der wich- tgiften Aufgaben der deutschen Luftwaffe. Ihren Angriffen fielen nicht nur zahlreiche Frachtschiffe, Eisenbahnzüge, Lokomotiven, Bahnhöfe und Versorgungslager zum Opfer. Sie verzögerten und erschwerten auch in hohem Maße die Aufmarschbewegungen der sowjetischen Armeen, die schon mit Beginn des Frostes im Süden wie im Norden der Ostfront zum Angriff antreten sollten. Heute stehen Luftwaffe und Heer im Osten ^wiederum in enger Zusammenarbeit im erfolgreichen Abwehrkampf gegen diese Angriffe.
Der Kampf gegen England und den See- raum um die Insel wurde auch im vergangenen besonders
Honen unterstützen, die zur Loslofimg ünb zur räumlich weiten Absetzung vom Feinde führten.
Endlich gelang es den Kampfoerbänden der Achsenmächte während der letzten Wochen, den englisch- amerikanischen Kriegs- und Transportschiffen im westlichen Mittelmeer und in den Häsen von Algier, Alexandrette und Bone schwere Schläge zu versetzen. Sie griffen auch in die ersten in Tunis entbrannten Gefechte erfolgreich ein. Die Kampfhandlungen sind auf diesem Kriegsschauplatz noch in vollem Gange. Sie werden auch an die Luftwaffe hohe Anforderungen stellen. Die deutsche Luftwaffe wird, an der Seite ihrer italienischen Kameraden, auch hier ihre Pflicht tun, genau so wie sie sie an allen anderen Fronten im Jahre 1942 getan hat.
Oie Kämpfe in Tunesien.
Berlin, 28. Dez. (DRV.) Den siegreichen Kämpfen der deutschen und italienischen Truppen südwestlich Tebourba vor zehn Tagen folgte eine mehrtägige Ruhepause, die durch starke Regenfälle verursacht war. Als britisch-nordameri- kanische Kräfte am 21.12. erneut gegen die Ostausgänge des Atlasgebirges vorfühlten, trafen sie am 24. 12. auf deutsche Vorhuten. Es entwickelten sich lebhafte Kämpfe, die auch am 25.12. noch andauerten und bei denen britische Kräfte von beherrschenden Bergrücken vertrieben wurden. Am 26. 12. stießen die Achsentruppen mehrfach mit Aufklärungsabteilungen vor und warfen feindliche Erkundungstrupps zurück. Am 27. 12. griffen deutsche Jagdfliegerverbände den Eisenbahn- und Transportverkehr des Feindes im
W s Aehandl.M
betreuung der Partei war der RS.-Frauenschaft die einmalige Erlaubnis erteilt worden, Lebensmittel z u sammeln, um davon für die Verwundeten Kuchen backen zu können. Tausende von Eiern, Säcke voll Mehl und Zucker, an viele Zentner $ut=
Jahr gemeinsam mit der Kriegsmarine, besonders mit der U-Doot-Waffe geführt Fortgesetzte Angriffe gegen die kriegswichtigen Anlagen der größten Hafenstädte zerschlugen Werften, Docks, Reparaturanlagen, Kraftquellen und Depots und trugen so zur Minderung der Feindtonnage bei. Die Ergebnisse der Luftaufklärung über See — sie konnte durch Einführung neuer und leistungsfähiger Flugzeuge noch weiter als bisher vorgetrieben werden — wurden dem U-Boot-Krieg nutzbar gemacht. Kampfflugzeuge versenkten im Seeraum um England und im Nordmeer zahlreiche Schiffe, rieben im hohen Norden in einigen Fällen gkoße englisch-amerikanische für Murmansk bestimmte Geleitzüge fast völlig auf. An den überaus schweren, für unsere Feinde besonders gefährlichen Tonnageverlusten des Jahres 1942 hat auch die Luftwaffe einen hohen
ein Denkmal haben. Richt ein Denkmal, sondern das Denkmal der alten Republik Ragusa.
Das ist die Geschichte von Michael Pracat, dem großen Handelsherrn und Seefahrer der Stadt Ra-- gufa, und von der kleinen Eidechse, die sich >nicht entmutigen ließ und sich zu ihrem Ziel emporrang, als Michael Pracat die Segel stteichen und unten bleiben wollte.
lippinen will die japanische Militärverwaltung die provisorische Regierung unter dem Vorsitz des Präsidenten Vargas weiter ausbauen. Die japanische Sprache soll propagiert und die Arbeitsfreubigke-it der Bevölkerung gefördert werden. Nach der Wiedereröffnung sämtlicher Volksschulen sollen vuch die Hochschulen wieder in Betrieb genommen werden. Auf wirtschaft! chern Gebiet richtet die Militärverwaltung ihre Aufmerksamkeit in erster Linie auf die weitere Erhöhung der Bergbau-Produktion. Die Agrarpolitik der Militärverwaltung wird von dem Plan, den Baumwollanbau zu fördern, beherrscht. Die bisherigen Versuche waren über Erwarten erfolgreich, und das kommende Jahr wird eine große Erweiterung der Anbaufläche für Baumwolle bringen. Auch die K o - pro -Gewinnung dürste rasch ansteigen. Die Wiederinbetriebnahme des Eisenbahnnetzes wird im kommenden Jahre vollendet werden. Don der Ausbesserung der zahlreichen Schiffswerften erwartet man die Fertigstellung einer großen Anzahl von Holzschiffen, wodurch die Verbindungen unter den einzelnen Inseln verbessert werden. In finanzieller Hinsicht erwartet die Militärverwaltung für das kommende Jahr eine Balancierung des Haushalls, wodurch weitere Zuschüße unnötig werden dürften. Japans Verhältnis zu China.
T o kko, 28. Dez. (Europapreß.) Die Bedeutung der neuen Phase, in welche die japcmlsch-chinesi'schen Beziehungen im Zusammenhang mit dem Staats- bei'uch Präsiden-t Wangtschingweis getreten sind, wurde unterstrichen durch eine Konferenz der in Tokio weilenden japanischen Diplomaten in China unter Vorsitz des Großostaiien-Ministers Aoki. Auch Ministerpräsident T o f o erschien auf der Konferenz, lieber die konkreten Ergebnisse der Besprechungen Präs'.dertt Wcmglschingweis in Tokio kamr 'amtt'ich vorläufig noch nichts gesagt werden, wie der Regierunassprecber der Presse mitteilte. Berichte der japanischen Preße deuten aber darauf hin, daß die chinfische N-ctt'ionalregierung in Zu-
Anteil.
Den zum Schutze des Reichsgebietes und der besetzten Westgebiete eingesetzten 3agb-, Nachtjagd- und Flakverbänden gelang es, bei Der Abwehr feindlicher Einflüge sehr beachtliche Erfolge zu erzielen. Der englische Luftminister Sinclair hat die Verluste der englischen Luftwaffe über Deutschland und dem nördlichen Europa vom 1.1. bis 30.9.1942 mit 1422 Bombern zugestanden. Zweifellos enthält auch diese Zahl nur ein Teil- gestandnis Aber auch sie zeigt schon, wie ausgezeich- net unsere Abwehr auf der Erde und in der Luft gearbeitet hat. Und wenn Herr Sinclair bei dieser Gelegenheit sagte, nirgend gebe es eine so starte Abwehr von Nachtjägern, Flakgeschützen und Schein- werfern, wie über Deutschland, so hat er mit diesem Eingeständnis zweifellos die Wahrheit gesagt.
Zwei Ereignisse im Kampfe gegen England sind besonders zu erwähnen: Der Durchbruch der großen Einbeiten der deutschen Kriegsmarine, der „Scharnhorst", „Gneisenau" und des „Prinz Eugen" durch den Kanal am 12. Februar und der völlig mißglückte englische Landungsversuch bei Dieppe am 19. August, lieber dem Kanal vermochten unsere Jagdverbände die mit außergewöhnlich starken Kräften angreifende englische Luftwaffe so zu binden, daß sie auch nicht einen einzigen Treffer auf die drei großen Schiffe erzielen konnte. Dagegen verlor sie etwa 20 v.H. ihrer eingesetzten Flugzeuge. Und bei Dieppe büßte England neben vielen durch Luftangriffe versenkten Schiffen auch noch 127 Fluazeuge ein, denen ein 23er- lüft von nur 35 eigenen Flugzeugen gegenübersteht.
Auch an den Ereignissen im Mittelmeerraum und in Nordafrika war die deutsche und neben ihr die italienische Luftwaffe in hohem Maße beteiligt. In Afrika standen die Truppen der Achsenmächte bei Jahresbeginn einem zahlenmäßig weit überlegenen Feinde gegenüber. Malta bedrohte m zunehmendem Maße die rückwärtigen Verbindungen. Es war ein besonderes Verdienst der Luftwaffe, daß es in verhältnismäßig kurzer Zeit gelang, die Jnfelfestung fast völlig auzuschallen und damit die lleberfübrung frischer Truppen nach Nordafrika zu ermöglichen. Als am 25. Mai die Angriffsoperationen begannen, verlegt die Luftwaffe den Schwerpunkt ihrer Einsätze gegen die englische Luftwaffe und auf die Unterstützung des Heeres, dessen Sieaeszug erst in der El-Alamein-Stellung aufhörie. Die Namen Dir Hacheim, Tobruk und Maria Matruk sind auch stolze (Erinnerungen für die Luftwaffen der Achsenmächte. Ihre Verbände erschütterten durch schwerste Luftangriffe die Verteidiger an diesen drei für die Fortführung der Operationen entscheidenden Stellen und bereiteten so der Panzerarmee den Weg zum Angriff. Am 24. Oktober begann die mit stark überlegenen Kräften geführte englische Offensive gegen die El-Alarnein- Stellung. Die Luftwaffe konnte in den folgenden Wochen die Panzerarmee bei den schwierigen Opera-
Legende um eine Eidechse.
Von Walther Neubach.
Im Hofe des Rektorenpalastes von Ragusa steht ein bescheidenes Denkmal. Es ist das einzige, das diese letzte Adriarepublik jemals errichtet hat, und die Fremdenführer und Einheimischen, die man nach Dem Namen des Verewigten fragt, wißen alle ein und dieselbe Geschichte zu erzählen. Die einen schmücken sie aus, wie es ihr Beruf verlangt; die andern haben das stolze Leuchten in den Augen, das alle Menschen diejer Stadt bekommen, wenn sie von ihrer Geschichte erzählen. Heute heißt sie, wie sie die kroatischen Bewohner schon vor Hunderten von Jahren nannten, nämlich: Dubrovnik.
Wenn man auf den Mauern und Türmen dieser alten Stadt steht, dann glaubt man gern ihre Geschichte; bann glaubt man auch das, was die Sage hinemgewoben hat. Am Horizont flimmern und schillern die kahlen und einsamen Karstberge, die jeden Eindringling mit der erdrückenden Wucht ihrer Einsamkeit und Erstarrung anfallen, und zu Füßen wirft das Meer seine blauen Wasser und weißen Wogenkämme gegen die Mauern und Felsen. Zwischen diesen Gewalten wuchs ein Volk und eine Stadt, die heroisch und stolz war wie ihr Name.
Das ist die Geschichte von Michael Pracat, dessen Standbild heute den dämmerigen Hof des Rektoren- palastes von Ragusa schmückt.
Einst war auf der Insel Lopud, die man an klaren Tagen durch einen Steinwurf erreichen zu können glaubt, eine große Stadt, und wo heute kleine Fischerhäuser und Fremdenheime, Gaststätten und Hotels stehen, zwischen den Oliven, Zypressen und Nadelbäume, ragten einst große Paläste aus der Erde.
Ein Erdbeben, das vor 200 Jahren das ganze Küstenland erschütterte, warf diese stolzen Häuser um und knickte ihre Mauern, so wie einst Ragusa die Macht aller der Nachbarn gebrochen hatte, die sich ihm widersetzten. Was auf den kleinen Inseln in der Bucht von Ragusa wohnte, sandte seine Söhne auf die Kauffahrteischiffe, die in allen Meeren der damals bekannten Welt kreuzten, die Schätze brachten aus Dendig und Genua, aus Tunis und Konstantinopel, und mancher aus Meleda und Lopud wurde sin wohlhabender und mächtiger Mann und konnte
$!• M für W. Dr- jensjahr.H km, Frelbu lifrte 1907 ji Neuem Professor er miet der £ tat an der mb Mt- ^a, Pro ehr. 3n A Jena. 1914 Berufung r 1925 dm ® tischen Gese Keiner Arl srobe zur lierten Aux mßerdem t hirfes in stelottenmtt )ei Ordinal üät Verlir 0. Ledens tr dort 190 lahm er so reine akad n Heidelbei tie Holland! Frankfutt, mb 1932 hellenismue Mrgeschicl
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Die USA.-Wochenzettschrift „Time" vom 14. Dezember bringt die Nachricht, daß die öffentliche Schuld der bereinigten Staaten am 30. November bereits die 100-Milliarden-Dollar-Grenze


