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Deutsche Jugend, verwalte das große Erbe!

Aufruf des Reichssportführers zum Reichssportwettkampf.

Main-Gebietes hiermit befassen unb die erforder­lichen Anlernerinnen einsetzen. Zur Unterstützung der Betriebe nimmt die Gauwaltung Hessen-Nassau der Deutschen Arbeitsfront durch ihre Hauptabtei­lung Berufserziehung eine Ausrichtung der An­lernerinnen vor.

Beschränkung der Futtermittelscheine für Hunoe.

Da pflanzliche Futtermittel für Hunde nur noch in beschränktem Umfange zur Verfügung stehen, muß der Kreis der oersorgungsberechtigten Hunde wesentlich verkleinert werden, um die Ernährung der militärisch und wirtschaftlich wichtigen Hunde- -gruppe zu sichern. Mit Wirkung ab 1. Juli erhalten nur noch die Besitzer folgender Hunde einen Futter-

ALTCTOFF^ROHSTOFF^ALTSTOFF^ROHSTOFF Altkleider, Flicken und Stoffreste sind auch Munition für den Sieg Jede Hausfrau sucht aus ihren Schränken, Truhen und Kisten ihre Spenden zur Altkleider und Spinnstoffsammlung 1942

mittelschein zum Bezüge von pflanzlichen Futter­mitteln: Hunde, die für den Heeres- oder Polizei- beüarf gemustert sind, Diensthunde der Polizei, der Reichsbahn und der Behörden, Diensthunde der Partei, ihrer Gliederungen usw., Wach- und Schutz­hunde in kriegswichtigen Industriebetrieben, Her- dengebrauchshunde in Betrieben ohne eigene oder gepachtete Ackerfläche, Blindenführhunde, Begleit- hunde schwerhöriger und tauber Personen, Rasse­hunde von mindestens 50 Zentimeter Schulterhöhe, die nachweislich zur Zucht benutzt werden und für den Heeres- oder Polizeibe'darf Verwendung finden können, Jagdgebrauchshunde von mindestens 50 Zentimeter Schulterhöhe, die züchterisch besonders wertvoll oder Diensthunde oder PflichtjagdHunde fiitb.

Wieder Fel-bergfest.

Das Bergfest bes' RSRL. auf dem Feldberg, das älteste der deutschen Bergfeste, dessen-Ausschuß jetzt schon für die Jahrhundertfeier im Jahre 1944 rüstet, konnte in den Kriegsjahren aus verkehrstechnischen Gründen nicht auf dem Taunusgipfel durchgeführt werden. Auf vielseitigen Wunsch hat sich der Feld- dergfest-Ausschuß aber nun entschlossen, in diesem Jahre das Feldbergfest an einem Sonntag im Au­gust am Fuße des Berges, in Bad Homburg, zu veranstalten.

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** Dichterlesung im Gießener Vor­tragsring. In Ergänzung des für den Winter 1941/42 angesetzten Vortragsprogramms wird am kommenden Montag der mainfränkische Dichter A n- t o n Dörfler auf Einladung der im Gießener Vortragsring zusammengeschlossenen Kulturverbände (Goethe-Bund, Kulturelle Vereinigung und Volks­bildungsstätte Gießen der NSG.Kraft durch Freude") aus eigenen Werken- lesen. Von seinen Romanen seien genanntWeg aus der Brunnen- stube",Der tausendjährige Krug",Rus aus dem Garten",Die ewige Brücke",Wendelin" undDie schöne Würzburgerin. Der Dichter gilt als ausge­zeichneter Mittler feiner Werke.

Der Reichssportführer und Obergebietsführer von Tschammer und Osten erläßt zum Reichs- sportwettkampfder Hitler-Jugend am 30. und 31. Mai nachft»henden Aufruf:

Der deutsche Soldat hat an allen Fronten im Kampf gegen eine haßerfüllte Welt die Kraft und Unbesiegbarkeit unserer Ration erhärtet.

Ihr, deutsche Jungen und Mädel, seid als Träger der Zukunft unseres Volkes dazu berufen, das große Erbe zu verwalten und zu verteidigen, das Eure Väter und Brüder mit höchster Tapferkeit und hel­denhaftem Opfermut auf den Schlachtfeldern des gegenwärtigen Krieges erkämpfen.

Das höchste Gut, das Ihr besitzt, ist Eure Gesund­heit, Stärke und Leistungsfähigkeit. Ein Volk kann nur bestehen, wenn es eine starke und stets einsatz­bereite Jugend sein eigen nennt. Die verantwor­tungsvolle Pflege dieses Gutes ist die größte Auf­gabe, die Ihr zu erfüllen habt.

Diese Forderung sollt Ihr auch in diesem Jahr wieder beim Reichssportwettkamvf unter Beweis stellen. Die'große sportliche Kundgebung soll aller Welt zeigen, daß die deutsche Jugend in der Heimat begeistert ihre Pflicht erfüllt und sie auch durch ihren Einsatz ein Teil zur Erreichung des großen Zieles beiträgt, an dessen Ende der Endsieg steht."

Auch Hessen-Nassau tritt an.

NSG. Der Reichssportwettkampf der Hitler- Jugend, dessen Austragung am 30.unb 31. Mai ,zum sechstenmal erfolgt, ist bereits ein fester Begriff in unserem deutschen Leistungssport geworden. Je­der Pimpf und Hitlerjunge, jedes Jungmädel,

** Duftendes Gift. Die Hauptzeit der Mai­glöckchen ist angebrochen. Die schönste unserer Wald­blüten findet gerade in diesen Tagen viele Lieb­haber. Es wird dabei aber nur zu oft vergessen, daß Maiglöckchen in Kinderhand eine große Gefahr bedeuten, da die Pflanze sehr giftig ist. Vor allem sei daher nachdrücklich gewarnt, die Blütenstengel in den Mund zu nehmen. Oft hat diese Unachtsam­keit schon zu schwersten Vergiftungen geführt. In diesem Zusammenhang sei gleichzeitig darauf hin­gewiesen, daß das Maiglöckchen Naturschutz genießt; es darf mit der Wurzel nicht ausgerissen werden.

Landkreis Gießen.

<£ Leihgestern, 28. Mai. Ihre silberne Hochzeit können am heutigen Donnerstag, 28. Mai, der Postbeamte Karl Staubach und Frau Katharine, geborene Faber, Heergasse 1 dahier wohnhaft, begehen. Dem Jubelpaar unseren herz­lichen Glückwunsch.

Laubach , 27. Mai. Einem alten Brauch fol­gend fanden sich auch in diesem Jahr alle fünf­zigjährigen Laubacher'zu einer gemein­samen Feier in derTraube" zusammen. Schon am Vormittag des Pfingstsonntags, wo eine Kranz­niederlegung am Kriegerdenkmal und an den Grä­bern der Verstorbenen stattfand, trafen sich die Jugendfreunde. Es waren neunzehn, sieben Män­ner und zwölf grauen. Der ganze Tag wurde ge­meinsam verbracht. Bei einer blumengeschmückten

BDM.-Mädel und Mädel des BDM.-Werkes Glaube und Schönheit" werden in den Mann- schafts- und Einzelwettkämpfen zeigen, was die deutsche Jugend auch im dritten Kriegsjahr zu leisten imstande ist.

Wie überall im Reich, so werden auch die Jun­gen und Mädel in den 27 Bannen des Gebietes Hessen-Nassau (13) am Wochenende zu der Groß­veranstaltung auf den Sportplätzen antreten. Eine der wichtigsten sportlichen Begebenheiten im Jah­resablauf, in denen Leistung pnd Streben der deut­schen Jugend auf dem Gebiete der körperlichen Er­tüchtigung und der Leibeserziehung zum Ausdruck kommen, wird in Stadt und Land abrollen. Zu dem leichtathletischen Dreikampf, dessen Hebungen den einfachsten Grundformen des deutschen Sportes entnommen sind, verlangt man vom Pimpf einen Weitsprung, einen 60-m-Lauf und einen Schlag­ballweitwurf, während der Hitlerjunge einen 100-m- Lauf, einen Weitsprung und einen Keulenweitwurf durchführen muß. Die gleichen Hebungen unter Aenderung des Laufes sind den Mädeln zur Auf­lage gemacht. Neben diesen Einzelwettbewerben kommt der Mannschafts k am pf in Gruppen von zehn Jungen mit einem Führer zum Austrag, wobei die zehn höchsten Leistungen bewertet werden. Die beste Mannschaft einer Gefolgschaft erhält als Anerken­nung für ihre Leistungen eine Hrkunde ausgehän­digt.

So wird man denn am Samstag und Sonntag Einzelkämpfer und Mannschaften bet gesamten Hitler-Jugend und des BDM. auf allen Sport­plätzen im Wettstreit sehen.

Kaffeetafel und gemeinsamen Abendessen wurden Erinnerungen ausgetauscht. Wilhelm S i l ß hielt eine kurze Ansprache, und man einigte sich, auch den 55. Geburtstag in der gleichen Weise gemein­sam zu feiern. Am zweiten Feiertag vereinte ein Ausflug nach dem Laubacher Wald die Fünfziger nochmals am Mittag und Abend.

Zuchthausstrafe für Schwarzschlächter.

LPD. D a r m st a d t, 26. Mai. Das Sonder­gericht in Darmstadt hat den 30jährigen Metzger- meister Wilhelm Rieß aus W e i t e r st a d t wegen Verbrechens und Vergehens gegen die Kriegswirt­schaftsverordnung und die Verbrauchsregelungs­strafverordnung sowie^ wegen Zuwiderhandlung gegen die Vorschriften der Reichsabgabenvrdnung zu 2 Jahren Zuchthaus, 500 RM. Geld­strafe und 1150 RM. Wertersatz verurteilt. Der bis­her unbescholtene Täter hat in den Jahren 1939 und 1940 insgesamt 23 Kälber, davon 18 während des Krieges, schwarzgeschlachtet und das Fleisch unter Hmgehung der- Bewirtschaftsvorschriften mar­kenfrei abgegeben. Da Dauer und Umfang der fest- gestellten Verfehlungen eine recht erhebliche Ge­fährdung der gerechten und gleichmäßigen Fleisch­versorgung darstellen, mußte auf eine empfindliche Zuchthausstrafe er kamst werden. Ein zur Straftat benutzter Kraftwagen mit Anhänger verfiel der Einziehung.

polnischer Berdunkelungsverbrecher.

Lpd. Darm ft abt, 26. Mai. Der zuletzt in Groß-Umstadt beschäftigte polnische Land­arbeiter Czeslaus Manko unternahm in der Zeit vopl November 1941 bis März 1942 fortgesetzt nächtliche Streifzüge durch seinen Aufenthaltsort und stahl aus Hofreiten und Gärten, in zwei Fällen auch aus Kirchengebäuden Geld, zahlreiche Wäsche- und Kleidungsstücke und sonstige Gegenstände des täglichen Bedarfes. Da er als unverbesserlicher Ge­legenheitsdieb und durch die Ausnutzung der zur Luftabwehr erforderlichen Verdunkelungsmaßnah­men die öffentliche Sicherheit im Ortsbereich erheb­lich gefährdete und als Landfremder rücksichtslos seinen verbrecherischen Neigungen nachging, ver­urteilte ihn das Sondergericht in Darmstadt, dem Antrag des Anklagevertreters entsprechend, wegen dieser zahlreichen Verdunkelungs- und Eigentums- verbrechen auf Grund der Polenstrafrechtsoerord- nung zu 10 Jahren verschärftem Straf­lager.

Kurze Sportnottze«.

Mit einem Speerwurf über 65,95 Meter wartete der Wiener Pektor beim Kampf um die DVM. in Wien auf. In Brünn schleuderte Wotapek den Diskus 47,80 Meer weit und in Leip­zig schaffte Schwenke (Köthen) im Weitfprung 7,22 Meter. Für den Anfang sind das recht vielver­sprechende Athletikleistungen.

Briefkasten der Redaktton.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

L. St, Gießen. Nach der geschilderten Sachlage können Sie Kinderbeihilfe erhalten. Wegen der Pfänbungssache und der Aufhebung eines Urteils erkundigen Sie sich am besten bei dem Amtsgericht, wo Sie am schnellsten unter Berücksichtigung des Sachverhalts Aufklärung bekommen können.

Verdunkelungszeit:

28. Mai von 22.29 bis 4.39 Uhr.

Hauptschriftleiter: Dr-. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des HauptschriftleiterS: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Polittk und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. G. Verlagsletter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenletter: Hans Beck.

Anzeigenpreisliste Nr. 6.

DR

JE SPARSAMER ANGEWANDT DESTO FEINER DIE WIRKUNG

Am 22. Mai erhielten wir die schmerz- DHW liehe Nachricht, daß unser lieber Sohn, Bruder und Schwager

Schütze Otto Weller

im Alter von 19 Jahren unerwartet an einer schweren Krankheit in einem Reserve-Lazarett gestorben ist. Wer ihn gekannt, wird unseren Schmerz ermessen.

Die Beerdigung fand am Pfingstmontag in Gießen-Klein-Linden statt.

Für die zahlreichen Beweise herzlicher Teil­nahme bei dem schweren Verluste, sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden sagen wir auf diesem Wege asten unseren aufrich­tigsten Dank. Besonders danken wir auch Herrn Pfarrer Weisel, Heuchelheim, für die trostreichen Worte am Grabe.

Bekanntmachung.

Betrifft: Fischvollkynserven. Q

Nachdem bie Verteilung der Fischvollkonseroen ab­geschlossen ist, müssen die Verteiler bis zum 1. Juni 1942 mit dem Ernährungsamt (Zimmer 4) abrech­nen. Mit Einreichung der vereinnahmton Abschnitte, die zu je 100 Stück auf Bogen aufzukleben sind, ist anzugeben: 1745V

Zahl der bezogenen Dosen,

Zahl der ausgegebenen Dosen, Restbestand, Zahl der vereinnahmten Abschnitte.

Gießen, den 27. Mai 1942.

Der Oberbürgermeister' der Stadt Gießern

Ernährungsamt Abt. B.

In tiefer Trauer:

Anton Weller und Frau Christine, geb. Deibel August Weller und Frau Emilie, geb. Volk Albert Amend und Frau Marie, geb. Weller Erwin Weller, z. Z. im Felde und alle Angehörigen.

Gießen-Klein-Linden, den 27. Mai 1942. __02501

Marinadenverleilmig!

Am Freitag, 29. Mai 1942, werden beliefert: Von Fa. Nordsee.....die Nr. 8751-10100

VonFa.^Iscfeb. Cuxkrrven d. Nr. 841-1299 und die Nr. 2256-2460

Heute vormittag entschlief sanft nach langem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Anna Wirth, geb. Benner

im Alter von 69 Jahren.

Im Namen

der'trauernden Hinterbliebenen:

Karl Wirth.

Gießen, den 27. Mai 1942.

Die Beerdigung findet Freitag, 29. Mai, nach­mittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

. . 02506

Wir suchen zum baldig. Eintritt

1 Mädel oder junge Frau zur Mithilfe am Büfett

1 tücht. gewandte Serviererin

1 Mädchen 1746 D

für Küche und Hausarbeit

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Konditorei u. erst. Wiener Caf6

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Bferöe- SülNMllvMli ab 15 Uhr nach dem [02512 Schiffenberg. Bestellungen an

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Von Fa. A. Koch Nacht, die Nr. 4031-4365 Eine Person erhalt etwa 125 Gramm

Behälter od. Einwickelpapier bitte mitbringen! Die Marinaden sind bis 19 Uhr abzuholen.

Der Gießener Fischhandel.

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empfiehlt er ein richtiges Wundpflaster. Also Traumaplast mit dem luftdurchlässigen Mullkissen, das ein weiches Polster bildet und die Wunde bzw. Blase sowohl vor Verunreinigung als auch vor neuerlicher Reibung schützt.

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Hans Söhnker Rose Stradner Joe Stöckel Fita Benkhoff Herbert Hübner

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Tägl. 3.00, 5.15, 8.00, So. 2.30, 5.00, 8.03 Jugend hat keinen Zutritt

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