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Persil-Werke, Düsseldorf
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Mitunter werden wir gefragt: Warum lassen Sie Anzeigen erscheinen, wenn dieses oder jenes Ihrer Erzeugnisse schon mal knapp ist? Hier unsere Antwort: Wir werben nicht, um zu verkaufen, sondern um der Hausfrau zu zeigen, wie sie auch Im Kriege gut und schonend waschen kann. Beratung und Derbraucheraufklarung sind seit je die Merkmale unserer Werbearbeit. Sitte, beachten Sie daher gerade heute unsere erprobten Ratschläge- sie helfen mit, Ihre Wäsche zu erhalten, bis sie wieder persilgepflegt werden kann.
THEATER
der Universitätsstadt Gießen
Ihre Vermählung geben bekannt
Rudolf Feuring
Sanitäts-Feldwebel
Hilde Feuring.geb. Schäfer
einen leeren Wagen mit Gummibereifung einen abschüssigen Weg hinab zu einem anderen Teil des Bauhofes zu fahren. Magel führte, rückwärtsgehend, den Wagen an der Deichsel, während fein Arbeitskamerad auf dem Wagen faß und die Bremse bediente. Bei der Abfahrt den Weghong hinunter kam der Wagen — ob die Bremse nicht fest genug angezogen oder gelockert war, ist noch unbekannt — in etwas raschere Fahrt, so daß die Vorderräder vermutlich in eine Fahrrinne kamen. Dadurch wurde ein sog. Deichselschlag ausgelöst, d. h. die Deichsel schlug plötzlich zur Seite, wobei Magel getroffen und mit großer Wucht auf einen Haufen Feldbahnschienen geschleudert wurde. Der bedauernswerte Mann schlug heftig mit dem Kopfe auf die Schienen auf, außerdem wurde er noch von einem Rad des Wogens überfahren. Mit sehr schweren Schädelverletzungen mußte der Verunglückte vom Roten Kreuz der Chirurgischen Klinik zugeführt werden, wo er in lebensgefährlichem Zustand daniederliegt.
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Dienstag, den 28. April
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Mit di den, wo warnte.
Handball.
Bann 116 Gießen Gruppensieger.
Bann 116 Gießen — 772 Weilburg 16:4 (10:2).
Das letzte Spiel um die Gruppenmeisterschaft konnte die Auswahl des Bannes 116 Gießen klar für sich entscheiden. Durch diesen Sieg nimmt der Bonn 116 nun an den weiteren Spielen um die Gebietsmeisterschaft teil. Obwohl die Aufstellung gegenüber den ersten Treffen einige Aenderungen verzeichnete, konnte man mit der Leistung zufrieden fein. Die Hintermannschaft und Läuferreihe waren der beste Mannschaftsteil. Der Sturm war nur im ersten Spielabschnitt voll auf der Höhe, während es nach der Pause Mängel gab. Die Torausbeute mußte unbedingt eine größere werden. Immer wieder beging man den alten Fehler, durch Einzelspiel zu Erfolgen zu kommen. Von dem Gegner hatte man etwas mehr erwartet. Der Bann 772 Weilburg hatte die Uffz.-Vorschüler mit der Vertretung beauftragt. Die Mannschaft spielte zu durchsichtig und konnte dadurch die gegnerische Hintermannschaft nicht besonders gefährden. Von Beginn beherrschten die Gießener das Spielgeschehen. In regelmäßigen Abständen wurden die Treffer erzielt. Erst gegen Schluß der ersten Halbzeit gelangen den Gästen zwei Erfolge. Mit Vergeben des ersten 13- Meter-Balles für den Bann 116 begann die zweite Hälfte. Weitere Tore der Gießener vergrößerten den Abstand, ehe Weilburg zu zwei weiteren Gegentoren kam. Obwohl die Gäste durch Herausstellung eines Spielers geschwächt waren, konnte der Sturm der Gastgeber nicht mehr an die anfängliche Leistung herankommen. Nach Auslassen eines weiteren 13-Meter-Balles beendete Schiedsrichter Beyer (Luftwaffe Gießen) das Spiel. Durch anständige Spielweife erleichterten beide Mannschaften ihm fein Amt. Die Torschützen für Gießen waren: Menges (5), Rühl (4), Beckers (3), Wenzel (2), Bentheim und Schneider (1).
Tfchammer-pokalfpiel.
Sport». Bübingen — Luftwaffe 1:2 (0:1).
Wie erwartet, stieß die Luftwaffe auf einen zähen Gegner, der bis zum Schluß einen nicht erlahmenden Widerstand leistete. Ueberraschend ging die Luftwaffe schon in der 6. Minute durch den Halbrechten in Führung, und Dörschel erhöhte nach der Pause auf 2:0. Einen groben Deckungsfehler der Verteidigung nutzte der Halblinke Büdingens geschickt zum Ehrentor aus. Gegen Ende ließ die Luftwaffe merklich nach, doch widerstand sie dem schwe-
Kra tfahrzeughandwerker-Lehrling sofort gesucht. Genehmigung vom Arbeitsamt liegt vor.
Willy Letsch
Gießen, Krofdorfer Straße 16
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Absolventin des Vriv.-Lehrinstit. Dr. Nitsch, Bad Harzburg, sucht Stelle alsl 12631)
Arzthilfe
Gesl. Zuschrift, erbeten an
Trudel Becker, Bad Salzhausen (Oberhessen).
Heute entschlief nach kurzer Krankheit unser liebes, unvergeßliches Kind, unser Sonnenschein
Marianne
im Alter von 2% Jahren.
In tiefem Schmerz, für alle Angehörigen:
Fritz Gerlach
und Frau Anna, geb. Breuer.
Großen - Buseck, Mandeln (Dillkreis), den den 27. April 1942.
Die Beerdigung findet Mittwoch, 29. April, nachmittags V/2 Uhr statt.
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w Tieferschüttert erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß unser innigstgeliebter, hoffnungsvoller, bra- ver Sohn, uns. lieber Bruder, Schwager, Onkel und Neffe, mein herzensguter Bräutigam
Georg Heilmann
Unteroffizier und Bordmech.
Inhaber des E. K. II und der Frontflugspange in Bronze
im Alter von 25 Jahren bei einem Feindflug im Osten in soldatischer Pflichterfüllung für Führer, Volk und Vaterland den Heldentod gefunden hat.
In tiefer Trauer:
Georg Heilmann, Krlm.-Sekr., und Frau Johanna, geb. tauber, Heinz Heilmann, Oberfeldwebel der Luftwaffe, Im Felde, nebst Frau Karla, geb. Pilz, und Kind, Karl Heilmann, Ursula Weloch (Braut) und alle Verwandten.
Gießen (Liehet Straße 111), Graz, Sagan.
01964
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Wfr haben uns vermählt
Dr.med. Heinr. Eidmann
t. Z. San, Feldw. in einem Res.-Laz.
Hilde Eidmann
geb. Rothfuchs
Gießen, den 28. April 1942 Frankfurt a. M. Gießen Myliusstrabe 59 Liebigstrahe 49 . 01953/
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grünte und bNhte es. Der vorn VHC. neu herge- stellten Roten-Strich-Markierung folgend, kamen die Wanderer über Trais-Münzenberg nach Muschen- heim, wo die Uebertragung der Reichstagssitzung angehört wurde. Später wurde nach gemütlicher Kaffeestunde der Heimweg angetreten. Wegen der vorgeschrittenen Zeit mußte die vorgesehene Beüch- tigung des Klosters Arnsburg verschoben werden. Beim Eintritt in den Wald kehrte der Blick nochmals nach der alten Burg zurück, die mit ihren beiden wuchtigen Türmen die Landschaft weithin beherrscht. Don Lich aus brachte die Bahn die Wander- schar wieder nach Gießen zurück
** Auf seinem Arbeitsplatz schwer verunglückt Am gestrigen Montagoormittag ereignete sich auf dem Bauhof der Firma Abermann an der Schiffenberger Chaussee ein schwerer Unglücksfall. Dort war der 53 Jahre alte Platzmeister H e i n r j ch Magel aus Heuchelheim in Gemeinschaft mit einem anderen Manne damit beschäftigt,
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ren Druck erfolgreich. Während bei der Luftwaffe die gesamte Mannschaft befriedigen konnte, ragte bei den Platzbesitzern der Mittelläufer hervor.
Dom Radsport.
Ilebungsgemeinschafl für Llraßenwettberverbe HJ.-Vann 116 und NSRL. kreis IBetterau-Horb.
Am Sonntag haben die Radfahrer mit ihrem ersten Slraßenfahren die Saison eröffnet. Erfreulich war es, daß die HI. diesmal sehr stark vertreten war. Mit Start an der Volkshalle wurde eine 30 km lange Strecke (Gießen—Reiskirchen—Lindenstruth— Saasen und zurück) gefahren. Von den jugendlichen Fahrern wurden zum Teil sehr gute Zeiten erzielt, besonders wenn man berücksichtigt, daß der größte Teil der Teilnehmer Räder mit Wulstreifen gefahren hat.
In der Klasse der Aktiven wurde die Strecke von Becker (Gießener Radfahrer-Vereinigung) in der Zeit von 54 Min. 37 Sek. gefahren. HI. Bann 116 Klasse A: 1. Ulrich 1:01,10 Std., Bannstab; 2. Rügge 1:09,12 Std., SRD.; 3. Greilich 1:09,13 Std., SRD.; 4 Moos 1:10,05 SD., SRD.; 5. Weller 1:10,26 SD., SRD.; 6. Haßler 1:12,00 SD., Ges. 1. Mannschaftssieger: SRD. (Rügge, Greilich, Moos).
Klasse B: 1. Werner 0:59,19 SD., SRD.; 2. Deibel 1:05,25 Std., MHI.; 3. Vater 1:12,24 SD. Gef.1; 4. Gehbauer 1:14,02 SD., SRD.; 5. Storch 1:14,15 SD. MHI.; 6. Hofmann 1:16,34 SD. SRD.; 7. Wolf 1:17,47. SD. SRD.; 8. Lock 1:20,15 SD. MHI.; 9. Thon 1:22,09 Std. MHI. Mannschaftssieger: SRD. (Werner, Gehbauer, Hofmann); 2. MHI. (Deibel, Storch, Lock).
Werbeturnen in Holzheim.
Der Sportkreis Wetterau-Rord führte am Sonntag in Holzheim ein Bühnenturnen durch, bei dem die Kreisvorführungsgruppe zum erstenmal eingesetzt wurde. Rach der Begrüßung durch Vereinsführer Z e i ß , die den sehr zahlreich erschienenen Vereinskameraden und Gästen, der Vorführungsgruppe, Kreisfachwart D a u p e r t, Kreismänner- turnwart Reuter und Kreissportwart Heller galt, umriß Kreisfachwart Daupert Zweck und Ziel der Leibesübungen im Kriege. In flott durchgeführtem Wechsel zeigten dann die Turnerinnen Gymnastik, Keulenübungen, Barrenturnen und Tänze, die Turner Barren-, Reck- und Bodenturnen und fanden sehr beifallsfreudige und begeisterte Zuschauer in dem überfüllten Saal der Gastwirtschaft Sames. Besonders die hervorragenden Leistungen von Altmeister Reuter, Bettin und Helma Schmieder fanden reichen Beifall.
Bekanntmachung.
I. Auf die Abschnitte 4 bis 6 des Dezugsausweises können ohne Rücksicht auf die auf ihnen vermerkte Befristung ab sofort 2,5 kg Kartoffeln je Abschnitt, soweit vorhanden, bezogen werden. II. Die Kleinverteiler haben erstmals für die Woche
mitwirkenden Mannergesangverein „Arion, der unter der Stabführung von Ehrenchormeister Nicolai (Großen-Buseck) vortrefflich geschulte Dolks- und Soldatenlieder zum Vortrag brachte, und sprach über die Segnungen der RSG. „Kraft durch Freude" für unser Volk. Den Dank für die Darbietungen des Abends erstattete Pg. Kehl als Beauftragter der Ortsgruppenleitung. Er schloß mit dem Gruß an den Führer und unsere Wehrmacht.
Zwei Stunden Frohsinn beim Gauvanetezug.
Der Gauvarietszug, in Gießen durch mehrere ausgezeichnete Gastspiele bereits rühmlich bekannt, zeigte gestern abend unter dem Stichwort „Zwei Stunden Frohsinn" auf Einladung der NSG. „Kraft durch Freude" im Gloria-Palast ein neues Programm, das geschickt und abwechslungsreich zusammengestellt war und das ausverkaufte Haus aufs beste unterhielt. B e l l i n g und Partnerin brachten in sehr sicherer Arbeit eine Reihe origineller Tricks mit ihrem altjapanischen Jongleur- Akt. B r o n 5 trieb erstaunliche Späße am schlappen Sell und brachte die Leute mit seinen komisch- ackrobatischen Episoden zum Lachen. Anneliese Barthel fand mit einem Step, einem volkstümlichen Kostümtanz und zum Schluß einem Cancan freundlichen Anklang. Mit einem exotischen Gesangsprogramm erfreute das mexikanische Duett Los Herrera Vega. Eine der artistisch gediegensten Nummern des ganzen Programms boten die akrobatischen Springer Drei Hugonis aus Italien: sehr leichte, schnelle und anmutige Arbeit mit einem weiblichen Partner als „Untermann". Elisabeth Endres zeigte eine eindrucksvoll gesteigerte Hohe Schule austdem Drahtseil; der Spagat ohne Schirm und sonstige Hilfsmittel war ein besonders schwieriger und gelungener Trick dieser hübschen Nummer. Ebenfalls aus Italien kommt das Ernea- T r i o , das unter dem Titel „Puppe oder Mensch?" eine Elastik-Szene mit verblüffenden Effekten vorführte. Adolf Schäfer begann mit einer Reihe unterhaltsamer illusionistischer Kunststücke und ergötzte seine Zuschauer außerdem mit allerlei drolligen Handschattenspielen. Soldo und Partner haben sich als Musik-Clowns eine vielseitige, hübsch und luftig kombinierte Szene ausgedacht, die allen Leuten ein Augen- und Ohrenschmaus war. Zuletzt erschien der „Lange E m i l" mit seinem Mima- tur-Zirkus: auch er begann mit Musik; dann führte er die beiden kleinsten Ponies auf dem Kontinent vor, die sich alsbalb als gelehrige Hunde entpuppten: ein reizender kleiner Drahthadrfox erwies sich zum Schluß als vollendeter Akrobat und sehr geschickter Partner seines überlebensgroßen Herrn und Meisters. Erna Ludewig (am Flügel) wirkte als taktsichere, zuverlässige Begleiterin. Das Publikum spendete wohlverdienten Beifall. Hans Thyriot.
VS6 - Zweigverein (Hießen.
Zur Aprilwanderung am Sonntag hatten sich 40 VHC.er eingefunden. Die Bai^n brachte die Wanderschar nach Lang-Göns, von wo aus die Richtung Pfahlgraben eingeschlagen wurde. Der blauen Kell- Markierung folgend ging es an dem hier noch sehr gut erhaltenen Psahlgraben entlang, bis auf die Höhe von Kirchgöns. Schöne Ausblicke ergaben sich nach dem Dünsberg, dem Stoppelberg und in die Taunusberge, dazwischen eingebettet im Sonnenschein die Dörfer unserer engeren Heimat. In Gam- ibach wurde bei einer guten Suppe Mittagsrast gehalten. Gestärkt und ausgeruht ging es dann durch die fruchtbaren Fluren der Wetterau nach Münzen- derg, dessen Wahrzeichen „bas Wetterauer Tintenfaß" schon lange sichtbar war. Bei der Besichtigung der rm 12. Jahrhundert von Kuno v. Hagen erbauten trutzigen Burg lauschte man dem Vortrag des Beschließers, der die Besucher in die längst vergangene Ritterzeit zurückversetzte. Weit hinaus schweifte der Mick in die Ebene und rings um die Burg
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Das Ernährungsamt stellt auf Anforderung über die Zulaqemenge einen Bezugschein aus.
Eine Kartoffelzulage von 1 kg pro Kopf und Woche erhalten vom gleichen Tage ab die Ge- meinschaftstager (auch von Kriegsgefangenen).
Gießen, den 27. April 1942.
Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Ernährungsamt Abt. B.
Bekanntmachung.
Apfelsinenverteilung
Der Restbestand an Apfelsinen ist an Familien mit Kindern bis zu 3 Jahren gegen Abtrennung des Abschnitts 39 der Nährmittelkarte Nr. 35 mit etwa 100 g je Kind abzugeben. 1410V
Gießen, den 27. 4.1942.
Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Ernährungsamt Abt. B.
vom 19. bis 25.4.1942 die bei ihnen eingegan- genen Abschnitte zu je 20 Stück, auf Bogen auf- geklebt, dem Ernährungsamt (Zimmer 4) zur Ausstellung von Bezugscheinen A einzureichen. Die ausgestellten Bezugscheine sind unverzüglich an die Großverteiler wellerzugeben.
Die Gültigkeitsdauer der kartoffelmarken wird jeweils auf 2 Zuteilungsperioden erstreckt. Die Warken mit dem Ausdruck 35 haben daher neben den neuen Warten für die 36. Zuteilungsperiode auch in der 36. Zuteilungsperiode Gültigkeit. Die Warten mit dem Ausdruck 36 verlieren erst mit Ablauf der 37. Zuteilungsperiode
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Aus der engeren Heimat.
Vom Tode des ßrtrinfettef gereitet.
* Klein-Eichen (Kreis Gießen), 28. April. Als der Landwirt Ernst Maurer von hier mit Mistaufladen in der Nähe des Teiches beschäftigt war, hörte er plötzlich in dem Wasser heftiges Pcll- schein. Er sprang schnell hinzu und sah, daß ein kleines Kind in den Teich gefallen war und um sein Leben kämpfte. Es gelang chm, das verunglückte Kind, das vier Jahre alle Töchterchen des im vorigen Jahre auf dem Felde der Ehre im Osten gefallenen Wilhelm Z i m m e r von hier, gerade noch an einem Beinchen zu fassen und aus dem Wasser herauszuziehen. Das Kmd, das bereits bewußtlos war, konnte erst nach großer Mühewaltung wieder ins Leben zurückgerufen werden.
Schweinemarkt in Butzbach.
* Butzbach, 28. April. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 171 Ferkel aufgetrie- ben. Es kosteten 6 Wochen alte Ferkel 33 bis 35, 6 bis 8 Wochen alte 35 bis 40, 8 bis 10 Wochen alte 40 bis 45 RM. pro Stück. Das Geschäft verlief flott, der Markt wurde geräumt.
Schweinemarkt in Alsfeld.
* Alsfeld, 27. April. Der heutige Schweinemarkt war mit 172 Ferkeln beschickt. Es kosteten 6 bis 7 Wochen alle Ferkel 40 bis 45 RM., 7 bis 8 Wochen alte Tiere 60 bis 65 RM. das Stück. Der Handel verlief flott, es verblieb geringer Ueberftand.
Landkreis Gießen.
$ Steinbach, 28. April. Morgen, 29. Aprll, feiern die Eheleute Johannes Arnold, Zimmermann, und Marie, geb. Größer, das Fest der silbernen Hochzeit. Unsere besten Glückwünsche!
«AGroßen-Linden, 27. April. Das Reichsbahn - Kameradfchaftswer^k Großen- Linden und Umgegend hielt am ^onntagnachmit- lag feine Jahreshauptversammlung in Großen-Lin- den ab. Nachdem die zahlreich erschienenen Berufskameraden die Reichstagsrede des Führers angehört hatten, gab der Vorsitzende, Reichsbahn-Obersekretär S p e h r e r, Leihgestern, den Jahresbericht für das abgelaufene 18. Geschäftsjahr bekannt. Die Mitglie- derzahl hat sich gegen das Vorjahr nicht verändert. Der Verstorbenen und der im Kriege Gefallenen wurde in der üblichen Weife gedacht. Der Kassenbericht, von Berufskameraden Keßler vorgetragen, zeigt geordnete Verhältnisse, Dem Winterhilfswerk konnte wiederum ein Betrag von 50 RM. zugewendet, weiterhin für die Errichtung einer Kinderheimstätte ein größerer Betrag zur Verfügung gestellt werden. Nachdem noch der Voranschlag für das kommende Jahr genehmigt war, wurde die Versammlung vom Vorsitzenden mit dem Gruß an den Führer geschlossen.
Heizung rechtzeitig einstellen.
Die Reichsstelle für Kohle gibt bekannt: Beim Einsetzen frühlingshaften Wetters muß die Beheizung rechtzeitig eingestellt werden. Jeder Tag, an dem nicht geheizt wird, bringt eine Ersparnis von vielen Tausenden von Tonnen Kohle. Wer seinen Kohlenverbrauch herunterdrückt, ist ein Helfer am Siege. Hausbrandverbraucher, die die Brennstofszuteilung für das Kohlenwirtschaftsjahr 1942/43 (1.4.1942 bis 31.3.1943) jetzt möglichst wenig angreifen, treiben im übrigen eine verständige Vorratswirtschaft für den nächsten Winter.
Derduvkelungszett:
28. April von 21.42 bis 5.26 Uhr.
Hauptichriftleiter^Tr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter be« Hauptjchriftleilers: Ernst Blumlchcin. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr^ W. Lange: für bas fieutüeton: Dr. Hans Thyriot; für Stadl Gienen, Provinz, Wirtschaft und Svort: Ernst B:um>chein.
Truck und Beriag: BrühUche Univeriitätsdructerer R. Lange K. G. Berlagsieiter: Tr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck.
Anzcigenpreisliste Nr. 6.
Karl Reinhard
24. April 1942
Die Geburt ihres zweiten Kindes zeigen in großer Dankbarkeit hocherfreut an
Karl Zeiß, Pfarrer
z. Z. bei der Wehrmacht
Dore Zeiß, geb. Lehmann
Bad Kösen, Rudelsburgpromenade 7
z. Z. Naumburg (Saale)
Städt. Krankenhaus. Privat'Station Dr. Meumann
S 1415D/-


