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Donnerstag, 27. August M2

Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberheffen

Zchriftleitvng und SeschastsfteNe:

-irtzen, Schulfttatze 7-9

Träger verantwortungsvoller Aemter, die Minister, tttUtt Stabschef

die Rektoren der Universitäten, die Bürgermeister I . . .

Die Erzwingung -es Elbrus

Als

zuletzt

Stockholm, 26. Aua. (DNB.) Washington Post treibt, es seien in London Unterredungen im

' chreibt, es seien in London Unterredungen im Gange, um ein Höch st es Kommando aller kombinierten Streitkräfte der Alli- i e r t e n zur Errichtung einer zweiten Front z-u chaffen. Daß von dem UDA.-General Marshall als von dem General in London gesprochen werde, rufe in den Vereinigten Staaten tiefste Befriedigung hervor. Marshall habe fein ganges Leben der Theorie von strategischen Problemen gewidmet und sie prak- tisch auf vielen Kriegsschauplätzen erprobt, vom spa­nisch-amerikanischen bis zum ersten Weltkrieg. Auch die Männer, die als die ihm nächststehenden be­zeichnetwürden, der USA.-General Eifenhower und der Brite Wavell, genössen den besten Ruf. Eifenhower sei bereits jetzt das Auge und Ohr von Marshall, und Wavell sei Großbritanniens größter Soldat. Wenn nicht aus politischen Gründen 50 000 Mann nach Griechenland hätten gesandt werden müssen, hätte er sicherlich ganz Nordafrika vom Feinde befreit. Er werde Marshall gewiß em aus- gezeichneter Sekundant sein.'

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Madrid, Ende August 1942.

Mit der Wiederkehr des Jahrestages, an dem vor sechs Jahren nationale Männer in Spanien sich gegen die von Freimaurern und kommunistischen Mnktionären geleitete spanische Republik erhoben uni) nach drei Jahren blutigen Kampfes endlich den Sieg errungen hatten, ist die Umwälzung Spaniens giini neuen Staat vollzogen worden. Der Caudillo ner das Volk zur verantwortlichen Mitarbeit an der Whrung auf und gab ihm mit Wirkung vom 18, Juli 1942 wieder eine Vertretung, di eCor-

Roosevelt lädt Smuts nach Washington ein.

Lissabon, 26.Aug. (Europapreß.) Nach den Ministerpräsidenten Neuseelands, Australiens und Kanadas ist nun auch der südafrikanische Minister­präsident S m u t s vom Präsidenten Roosevelt zum Besuch Washingtons eingeladen worden. In unter­richteten Kreisen Washingtons erklärt man, daß die Einladung der Ministerpräsidenten der britischen Dominions nach Washington den Zweck habe, die Zusammenarbeit zwischen den Vereinigten Staaten und den britischen Dominions durch mündliche Rück­sprache weiter zu fördern. So vollzieht sich unter

Druck und Verlag: vrühlscheUnioersttStrdruckereiL Lauge

bet. Einige dieser Pässe, besonders m der Nahe von Noworossijsk und Tuapse werden von Straßen und Eisenbahnen überquert. Bekannt ist weiter irn Süden die Suchumsche Heerstraße, die aus dem Tal von Woroschilowsk (Stawropol) über Tscherkask und den 2800 Meter hohen, im August schneefreien K l u ch o r - Paß nach Suchum führt, das sich an der Südwestküste des Kaukasus schon eines milden Kli­mas und einer üppigen Vegetation erfreut.

Die Erstürmung der Hochgebirgsstrahe im Kau­kasusgebiet verlangte von den deutschen Truppen höchste Leistungen. Boten schon beim ersten Ein­dringen in das Gebirge die dicht bewaldeten Vorberqe mit ihren tief eingeschnittenen Talern und reißenden Gebirgsflüssen den Bolschewisten lebe Möglichkeit, mit- verhältnismäßig einfachen Mit­teln starke Sperren zur Erleichterung des Wider­standes aufzurichten, so häuften sich diese Schwieng- feiten, je tiefer die deutschen Truppen m das Ge­birge eindrangen. Zwischen schroffen Felswänden und hoch über Abgründen und reißenden.Flüssen führen die wenigen benutzbaren Straßen, die durch Felssprengungen und Baumverhaue leicht zu sper­ren sind'. Jede Kuppe, jede Felswand, Mr Tal- einschmtt bildete schon eine natürliche Fe­st u n q , und häufig mußten schwierige Umgehungen durchgeführt werden, um die feindlichen Wider­standsnester auszuheben. Hinzu kommen m den Hochqebirgszonen zunehmende Kälte, die dichten Nebel und die sich bisweilen zu Stürmen steigern- jden Schneefälle. Trotz alledem nahmen deut-

Die spanischen Eortes

Von unserem F.-Berichterstatter.

Die Bezwingung des Elbrus durch die Ge­birgsjäger einer von Ritterkreuzträger General­major Lanz geführten Division ergab sich aus den Operationen, die zur Säuberung dieses Gebietes von Bolschewisten unternommen wurden. Eine aus besonders guten Bergsteigern bestehende Hochge- birgsabteilung unter Führung von Haupt­mann Groth brach am 13. August von T scher­te x aus auf mit dem Auftrag, die Passe des Elbrus-Gebietes und das Quellgebiet des Kuban zu erkunden und die in diesem Raum geeigneten Wege für den weiteren Vorstoß der Division zu sichern. Bereits im Kuban-Tal stießen die Jager, auf eine bolschewistische Kolonne von 15 Geschützen und 57 Lastkraftwagen, die sie unter ge­schickter Ausnutzung des Geländes m dem felsigen Fluhtal umgingen und nach kurzem heftigen Kampf vollständig vernichteten. Am 14. August stan­den die deutschen Gebirgslager wenige Kilometer vor U t s ch k a l a n an dem hier schon recht breiten und schwer reißenden Kuban. Don hier aus konn­ten die Gebirgsjäger nur noch zu Fuß unter Mit­nahme von Tragtieren vorwärts kommen, bis fie ihre Waffen, Ausrüstung und Verpflegung

der Städte und nicht zuletzt die Vertreter der gelange und der spanischen Syndi­kate. Daneben hat der Staatschef das Recht zur Berufung solcher Männer, die sich besondere Ver­dienste um das Wohl des Vaterlandes erworben haben. Die Einsetzung der Cortes ist nicht nur für Spanien ein geschichtliches Ereignis, sondern auch für Europa.Die Probleme, die durch diesen Krieg entstanden sind" so sagte der Caudillo in seiner Redekönnen nicht durch ein liberalistisch-demo- kratisches System gelöst werden. Die autoritä­ren Staaten haben chre Ueberlegenheit auf militärischen Gebiet bewiesen, und sie sind auch berufen, die Welt vor dem wirtschaftlichen Rum zu retten." Gleichzeitig gab General Franco in un­mißverständlicher Weise zu verstehen, daß Spanien, wenn es angegriffen werden sollte, mit wenigstens 3 Millionen Soldaten sich zu verteidigen wisse. Eine Warnung für. die Demokratien, die vielleicht von der Aufrichtung einer zweiten europäischen

I Front in Spanien geträumt haben!

Doch es galt nicht nur, die äußeren Trümmer zu beseitigen und wieder aufzubauen, sondern auch die spanische Seele wiederzusinden, die durch das marxistische Gift verdorben war. Der spanische Ar­beiter, der nur aus der Not heraus, die das jüdisch- kapitalistische Regime gebracht hatte, zum Verneiner des nationalen Gedankens geworden war, mußte ge­wonnen werden.

Sechs Jahre nach dem Tage der Erhebung, nach einem fast dreijährigen Bürgerkrieg und mehr als dreijähriger Aufbauarbeit hielt General Franco den Zeitpunkt für gekommen, um das spanische Volk zur Mitverantwortung aufzurufen. Mit der üß i e = oereinsetzung der Cortes hat der Caudillo die Brücke zur öltspanischen Tradition geschlagen. Doch sind es heute nicht mehr die hohen Würden­träger, die auf Grund ihrer Herkunft das Anrecht auf einen Sitz in den Cortes hatten, sondern die

selbst tragen mußten. Am 17. August trafen die Jäger nach beschwerlichem Aufstieg über weite Schnee- und Gletscherfelder in 4200 Meter Hohe auf eine von Bolschewisten besetzte Wetter - und Militärstation. Die Bolschewisten waren von dem plötzlichen Austauchen der deutschen Soldaten so überrascht, daß sie sich von dem allein vor ihnen stehenden Hauptmann Groth widerstandslos ent- waffnen und gefangennehmen ließen Trotz starker Schneestürme und großer Kälte säu­berten die Gebirgsjäger am folgenden Tage das Gelände weiter von versprengten Bolschewisten und brachten wichtige Uebergänge und Gebirgs­wege in ihren Besitz. Der heftige Schnee- sturm hinderte die Jäger nicht daran, zwei Tage später den 5633 Meter hohen Elbrus zu be­steigen. In überaus beschwerlichem Aufstieg wurde der Berg bezwungen und auf seiner höchsten Spitze die Reichskriegsflagge gehißt. Ein Marsch- und Kampfweg von insgesamt 3500 Kilometern, den diese Division im bisherigen Verlauf des Ostfeld- zuges zurücklegte, fand mit dieser militärischen und alpinistischen Glanzleistung seinen Höhepunkt.

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trs", in deren Händen schon seit Jahrhunderten das Schicksal Spaniens gelegen hat. Die spanischen Cortes sehen auf eine uralte Geschichte zurück. Sie kamen 'zur Zeit der Völkerwanderung mit den nor­dischen Stämmen der Goten und Sueven ins Land. Sie sind die UebBelieferung des Rates der Edlen, den die germanischen Herzöge und die Könige um sich versammelten, wenn sie schwerwiegende Ent­scheidungen für ihr Volk treffen mußten. Sie nann­ten sich Cortes,die vom Königshofe", weil sie ihrem König mit Rat und Tat zur Seite standen unb ihm die schwere Bürde seines Amtes erleichter­ten. Der Heb er tritt der Goten und Sueven zum Katholizismus führte zu einer Erweiterung dieses States, denn während früher nur die Edlen, die ihrem Volke in der Schlacht vorangingen, teilnah- inen, bekamen nun auch die kirchlichen Würden­träger ihren Sitz, und mit dem Aufstieg des Papst- tmns wuchs auch ihr Ansehen und ihr Einfluß in ber Führung des Volkes. Als nach dem Einbruch des Islams die nordischen Stämme sich in die bas­kischen und asturischen Berge .zurückziehen und einem orientalischen Despotismus Platz machen mußten, bewahrten sie ihre überlieferte Form auch im Exil, um sie nach der Rückeroberung wieder aufzurichten. Mit den im 11. und 12. Jahrhundert neuerstandenen Königreichen von Kastilien, Aragon, Leon, Navarra und der Grafschaft Katalonien hielten auch die Cortes wieder ihren Einzug in Spanien. Jedes die er kleinen Länder hatte feinen Rat, der aus geistlichen und weltlichen Würdenträgern bestand, Wd der dieVolksvertretung" dieser Jahrhunderte bildete. Im Jahre 1169 berief Alfons VIII. von Ka­stilien zum erstenmal neben dem Adel und den Geistlichen einige Vertreter der Dolksstande in den

passe im westlichen Kaukasus

Von unserer Berliner Schristleitung.

Admiral William D. Lea Hy hat sich m fein neues Amt als Roosevelts oberster militärischer Be­rater und Stabschef auf jene angloamerikanische Art eingeführt, die seit den großen Mißerfolgen der Alliierten in diesem Kriege bei ihren neuen Befehls - gewaltigen üblich geworden ist: er hat die personelle Besetzung höherer verantwortlicher Poften vor allem in der Marine kritisiert und die Verabschiedung bzw. Wert-Umgruppierung verschiedener Admirale zu- _ gunsten von luftkriegserfahrenen Offizieren lv Aus­sicht gestellt. Wie Admiral King, dem Oberstkom- manbierenben der nordamerikanischen Flotte, be­reiten dem Senioren Leahy (er steht im 68 Lebens­jahr) die schweren Stieberlagen zur See, sei es im Pazifik ober in der Atlantikoffensive der deutschen U-Boote, die ärgsten Sorgen. Er sieht im Zusam-

Jahrgang Nr. 20s krschemt täglich, außer Sonsvggö und feiertags

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Dehnen-Dienst.

menbruch der amerikanischen Seemachtstellung den Zusammenbruch seines eigenen Werkes, das er während seiner Amtsperiode von 193739 als Ope- rationschef der USA.-Marine mit der großen Flot­tenvorlage des Zwei-Ozean-Programms geschaffen hat. Seit Jahren gehört er zu Rooseoelts engsten Mitarbeitern und war stets sein nächster Berater in allen Fach fragen der Marine.

In der Aera des Präsidenten hat Leahy einst die große Zeit seiner verantwortlichen Aufgaben gesehen, so 1933 bis 1935 als Chef des Navigations' büros im Admiralsstab, anschließend als Komman­dant der amerikanischen Seestreitkräfte im Fernen Osten und als Chef des Admiralstabs, im Jahre 1939 wechselte er auf den Gouverneurposten von Zortoriko in der wichtigen karibischen Stützpunkt­zone, betraut auch mit dem Auftrag, die Verteidi­gung des Panamakanals zu organisieren.

Leahys Bekanntschaft mit Roosevelt ist bereits im Jahre 1916 in Haiti besiegelt worden, wo der da­malige Fregattenkapitän nach verschiedenen Straf- expeditionen gegen die Aufständischen auf den Philippinen, gegen Dominika und Nikaragua im Jahre 1912 als Kommandant des Schlachtschistes Delphin", Dienst tat. Vorher hatte der Absolvent der USA. Naval Academy Kriegserfahrungen auf Kuba und' im fpanifch-amerikänischen Krieg sowie beim Boxeraufstand in China gesammelt. Nachdem die USA. 1917 in den Weltkrieg eingetreten waren, erhielt Leahy den Posten eines Geschwaderkomman­danten. Nach Friedensschluß verttat er fein Land auf verschiedenen internationalen Flottenkonferen­zen. Das Jahr 1930 brachte ihm die (Ernennung zum Admiral. Bis 1931 war er Abteilungsleiter im Marineministerium, bis 1939 hatte er bann das Kommando der amerikanischen Zerstörerwaffe.

Seitdem beginnt sein Dienst für Roosevelt. Ende 1940 übernimmt er als Nachfolger Bullitts den Bot­schafterposten bei der französischen Regierung in Vichy, auf dem er bis zum Sommer 1942 in einer, wie man ihm nachsagt, sehr robusten Manier, am- tiert hat. Seine gegenwärtigen Stabsaufgaben fal­len in die Zeit der dunkelsten Niederlagen der Alli­ierten daran werden auch des Admirals bestim­mendeArgumente" für die Alliierten bei der Schaffung einer zweiten Front in Europa nichts ändern können, die er vor dem Roofeveltfchen Stabsgremium entwickelt hat.

Um den alliierten Oberbefehl.

Rat' und schuf damit die Cortes, rote sie in späteren Jahrhunderten in Spanien beftamben Isabella von Kastilien und Ferdinand von Ara- aonien die einzelnen Länder zu einem Königreiche vereinigten, blieben die Cortes Är Kleinstaat en weiterhin bestehen. Sie berieten den Statthalter des Königs in Madrid, wie sie früher.ihrem eigenen König zur Seite gestanden hatten. Erft nach , dem spanischen Erbfolgekrieg Valoren viele von ihnen dieses alte Recht und wurden aufgelöst. Der Ein­fluß der französischen Revolution machte sich auch in Spanien bemerkbar. Die Cortes, die bisher nur vom König berufen wurden, verlangten eine brei­tere Teilnahme des Volkes und eine Mitbestimmung bei Regierungsangelegenheiten. Doch erst nach den Dolksrevolutionen des 19. Jahrhunderts erhielten ft maßgebenden Einfluß auf die Führung des

^ütalieferte Bezeichnung C°rt°s b-hi-lt j°- dock ihren Wert und verschwand erst, als Honig Alfons XIII. im Jahre 1931 die Krone nieder- legte und der Republik ihrem i>-m°kratUchen Parlament weichen mußte. Seit diesem Tage war Spanien einem gewissenlosen mternationalen ffreimaurerregime ausgeliefert. Marxisten, Korn- inuniften und^lnarchisten verhetzten Massen und zerrissen das spanische Volk durch ihren Klassen­baß In diesen Zeiten des größten Tiefttandes grün­dete Jvsä Antonio Primo de Rivera mit na- ; tionalgesinnten Studenten die ^^ge. Schwer wa der Stand dieser Nationalisten. Ueberall trat ihnen der Haß der irregeleiteten Massen entgegen. W in Deutschland während der Kampfzeit, so verblute auch in Spanien mancher Falangist unter der M°rb- waise der itommunrften. Einzelne aufrechte Manner^

Us-n 7tU°d°r >b°l,ch°wisti!ch7 Terrm İni°n

Sb»1 tifiSSs» land von den Verrätern befreien

n\\t>Yx bie in Unermüdlicher ziroeu vt y »LhLung umreitet

den Kampf und d-n S-eg zu erlebGen^

einem Flugz-ugunfall" 3 ° i i5 ' ^d mole

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XeTeSSaufen. Wohl

lüstern besiegt, doch un stillen Mächte, die unterstützt durch jene ausla im Waffen ge- ihnen während des Öen ral 5 r a n e o

liefert hatten. Um das Erbe, da er wirklich

«15 Staatsmann angetreten h°"°, war er

richt zu beneidem Aber Srieges

Er war gewachsen im garten Sampi« .

und bereit, nun auch den Friesen zu y

D.r Elbrus den bäuerische Gebirgsjäger im Schneejturm bezwangen. Unser Bild zeigt einen Blick auf den mächtigen Doppelgipfel, deren einer 5630 und der andere 5622 m hoch H D,« Gletscheraus. läuser reichen bis auf 2300 m Hinunter. Die Berggipfel, die em m der Eiszeit erloschener Vulkan find, wurden in den Jahren 1868 bzw. 1874 zum erstenmal erstregen. Die Russen nennen thn ,Me,sterberg , während'der "üdUch^davon lebende türkische Volksstamm der Balkaren ,hn denremen Berg nennt. (Scherl-Archiv-M.)

Der Kaukasus ist nicht sehr breit; aber infolge seiner Schroffheit sehr ungangbar. Die wichtigste, Sommer und Winter benutzbare, auch von Auto­bussen befahrbare Verbindungsstraße ist die alte Grusinische oder Georgische Heerstraße, die vorn heutigen Ordschonikidse, das früher Wladikaw­kas (Herrscherin des Kaukasus") hieß, über den 2400 Meter hohen Kreuzpaß nach Tlflls im Südkaukasus oder mTranskaukasien luhrt. Aber diese Paßstraße gehört dem mittl er en Kaukasus an. Zu diesem kann auch noch die Ossetische Heer­straße gerechnet werden, die^ebensalls mit Ordschom- tibfe beginnt, aber nach sudwesten fuhrt und in Kutais endet. Der Wehrrnachtdencht vom 25. August spricht aber davon, daß deutsche Gebirgs- truvven mehrere Pässe des westlichen Kaukasus- "ezwungln oder in Angriff genommen haben. Der Wehrmachtbericht vom 26 AuMt sagt ergänzend:Im' Kaukasus nahmen deutsche Gebirgs- tvuppen gegen hartnäckigen feindlichen Widerstand ^D^?ow^eOftch?§riegführung in Moskau kennt die Stellungen' ihrer eigenen Truppen im Kaukasus nur schlecht, deren Verteidigiung nach zah, aber zu­sammenhanglos ist. Es ist verständlich, daß der Wehrmachtbericht unter solchen Umständen nicht m die Einzelheiten hineinsteigt und die genommenen Pässe nicht namentlich nennt. Allein die Nennung des Elbrus gibt Anhaltspunkte. Die Dorberge des Kaukasus beginnen knapp hinter dem tragen S-Ä3ÄS S STÄtSS IS 8« w.

aefähr den westlichen vom mittleren Kaukasus schei-I Meter kämpfend in Besitz.