Ursache dieser selbsttrügerischen Haltung auf. In Wirklichkeit liegen die Dinge anders.
Wir wissen heute auf Grund untrüglicher Beweismittel über die Arbeitsweise unserer Gegner, daß der latente Zustand der dialektischen Selbsttäuschung in der sich die angelsächsischer Völker befinden, das Ergebnis einer wohlberechneten Suggestiv- Methode ist, auf der Churchill und Roosevelt die gesamte Kriegspropaganda ihrer Länder aufgebaut haben.
Von jeher war der.Bluff ein entscheidendes Merkmal jüdisch-demokratischer Lebensäußerung. In diesem Krieg aber ist er zur alles beherrschenden Idee ihrer geistigen Kriegführung geworden. Der Glaube versetzt bekanntlich Berge. Warum sollte die Phantasie nicht auch Siege beschwören? So haben sie die Vernunft in einem Meer von Phrasen ertränkt und ihrem gedankenlosen Publikum allen Tatsachen zum Trotz den Mythus der Unbesiegbarkeit, den Wahn des unvermeidlichen Triumphs suggeriert.
Ihr „Glaube an den Sieg" ist nicht begründet in dem Glauben an die eigene Kraft, sondern das Produkt kalter Rechner. Je stärker die Tatsachen dos Gegenteil beweisen, — um so mehr wird dieser blinde Glaube in die Gehirne gehämmert. Er wird auf Flaschen gezogen oder tropfenweise zum Ausschank gebracht. Täglich und stündlich verkünden die amtlichen Leierkästen in England und USA. dasselbe Lied: „Wie lange der Krieg auch dauern mag, wir werden ihn gewinnen", „mögen wir geschlagen werden wo immer — der Endsieg ist uns, gewiß!" „Wir werden den Sieg erringen, so sicher, wie die Sonne aufgeht." Es würde keine besondere Intelligenz dazu gehören, um ihnen mit mehr Anspruch <mf Logik zu entgegnen: „Eure Niederlage ist ebenso sicher, wie der Mond untergeht."
Wer in den kriegführenden Demokratien ist heute das Denken verpönt und die Vernunft strafbar. In einem Anfall von Selbsterkenntnis erklärte kürzlich der stellvertretende Marineminister der USA., Bard: „Wir sogen immer, wir können den Krieg nicht verlieren. Wir können es ebenso gut zugeben, daß jedesmal, wenn einer von uns dieses sagt, wir diesen Satz nur als reine Rhetorik betrachten, als eine Art der altbekannten Redensarten zur Aufpulverung der Gemüter."
Aus diesen sich immer gleichbleibenden Atedens- arten, aus diesen ununterbrochenen Injektionen zur Auffrischung der dahinschwindenden Glaubhaftigkeit", aus dieser „Dialektik des Betruges und der Irreführung" besteht in der Tat die gesamte geistige Kriegführung der Angelsachsen. Diese Primitiv- methöde — so sagen Churchill und Roosevelt — entspricht dem niedrigen Bildungsniveau der Rassen, Sie wird untermauert durch einen groß angelegten, dimensionalen 231uff der Za hlen, der die eigenen Gemüter aufrichten, die Gegner erschrecken und die Neutralen einschüchtern soll. Sie operieren mit astronomischen Ziffern, die zwar von chrem staunenden Publikum nicht überprüft werden können, aber den Vorzug besitzen, daß man sie in jeder Situation vervielfältigen kann, um sie den jeweiligen Verhältnissen der Propaganda anzupassen. Der Mythus der Dimensionen, der Bluff der Zahlen und die falschen Produktionsrekorde ihrer Fabriken, das sind die Säulen, auf denen das Gebäude ihrer Illusions- und Schreckpropagando beruht. Aber so schwach sie auch fundiert ist, so sehr sie jeder sachlichen Begründung hohnspricht, Millionen erliegen >ihr, und Millionen glauben an sie.
Nun spricht Deutschland über sein Rüstungsprogramm wenig, denn gerade auf dem Gebiet der Rüstung spielt die Ueberrafchung eine Rolle. Das Reich arbeitet mit ungeheurer Energie und schafft schweigend Gewaltiges, damit später die Waffen um so lauter zu sprechen vermögen. Ünsere Gegner aher sind geschwätzig. Sie prahlen, und während wir schweigen, suchen sie durch Worte die Stunde zu nutzen. Deshalb werden wir von Zeit zu Zeit a n 5) and unwiderleglicher Tatsachen die Hohlheit ihrer Argumente aufdecken, die Flügel ihrer Produktionsphantasien beschneiden und sie aus der Welt ihrer trügerischen Zahlenkunststücke wieder auf den Boden der harten Tatsachen und erbarmungslosen Wirklichkeit zurückführen. Wir werden sie mit i,h r en eigenen Worten schlagen und mit ihren eigenen Zahlen wideklegen. In dem Maße, in dem der Mythus „Amerika", verblaßt, wird der Glaube an Europa sich erheben!
Oer Wehrmachtbericht vom Gamstag.
DRB. Aus dem Führerhauptquartier, 24. Oft Das Oberkommando der Wehrmacht gibt' bekannt.
3m Westkaukasus gewinnt der Angriff deutscher und rumänischer Truppen in schwierigen Waldkämpfen immer weiter Raum. R o r d o st - wärts Tuapfe wurde ein beherrschender Berg genommen und gegen feindliche Angriffe gehalten. Zwei sowjetische Handelsschiffe wurden vor der kaukafusküste durch Bombenwurf schwer beschädigt. Küstenartillerie des Heeres vernichtete an der Süd- küsie der Krim ein Schnellboot des Feindes. Deutsche Schnellboote stießen gegen den Hafen von Tuapse vor, erzielten in der Rächt zum 23. Oktober zwei Torpedotreffer auf einem mit 3 er- stärersicherung einlaufenden feindlichen Kriegsschiff und beschädigten Hafenanlagen. Rach einem Gefecht mit feindlichen Schnellbooten kehrten die eigenen Boote unbeschädigt in ihren Stützpunkt zurück.
3n Stalingrad traten Infanterie- und Panzerverbände erneut zum Angriff an, warfen den Feind in hartem Häuserkampf aus verschiedenen Straßenzügen zurück, nahmen den größten Teil des Werkes „Krafsnyj Oktjabr" und stießen bis zur Wolga durch. Die feindlichen Stellungen lagen unter dem Bombenhagel der laufend eingesetzten Kampf- und Sturzkampfflugzeuge, die außerdem bei Tag und Rächt feindliche Artilleriestellungen auf den Wolga-Inseln und ostwärts des Stromes bekämpften. 3m Rorden der Stadt scheiterten schwächere feindliche Entlastungsangriffe.
Südwestlich Kaluga brach ein örtlicher Angriff der Bolschewisten irn zusarnrnengefahten Abwehrfeuer unter blutigen Verlusten zusammen. An der übrigen Ostfront erfolgreiche eigene Sloß- truppunternehmungen. Schwere Luftangriffe wurden im mittleren Frontabschnitt gegen feindliche Bereitstellungen, Transportbewegungen und Truppenausladungen der Sowjets geführt.
An der ägyptischen Front weiterhin lebhafte Lufttätigkeit. Der Feind verlor zehn Flug- zeuge.
Unter Ausnutzung der Wetterlage wiederholte die britische Luftwafffe gestern mit einzelnen Flug-
|tn-
der im Jungen schon den kommenden Mann und im
stehe. Wenn man nun bedenke, vor welche Probleme
die Jugendbetreuung der nationalsozialistischen Ju- Kllädchen die kommende Frau und Mutter sieht. Es gibt gendorganisation im Kriege gestellt sei, bann werde sein schönes Wort von der Majestät des Kindes: nichts
der
Mit dreister ©tim
M
Makin ausgeführt hätten.
zeuge nische einen durch.
unter Sicherung durch die deutsche und fln- Luftwaffe ein örtliches Unternehmen gegen Teil der von den Sowjets besetzten Küste Eine Landungsabteilung zerstörte einen
Auch auf dem ostasiatischen Kriegsschauplatz Haden die Nordamerikaner ihre Menschlichkeit ins rechte Licht gerückt. Auf der Insel Guam fanbeit die Japaner eine Menge Giftgaswaffen, deren Vorhandensein gleichfalls eine Verletzung des internationalen Abkommens bedeutet. I»
ändern wird!" Mit diesen Worten schloß der Gaut leiter die ganz im Zeichen einer einmütigen Volks« gemeinschaft stehende Veranstaltung.
«gesetzt w SO M < M. mc Der Staa
3n unserer Fugend bleibt unser Volk ewig jung.
Reichsminister Or. Goebbels über Ziele der nationalsozialistischen Lugendbeireuung
Mer« jp°r Übung, für ; Werten igentümer, tnbe und j Wndsetzui Br nachhol schaben v seich nach jllungen gc
Öi
Deut
Leuchtturm und brachte Gefangene ein. Aus der Rückfahrt wurden unter ständigen Gefechten gegen feindliche Kanonenboote heftige Luftangriffe abgewehrt und durch Jäger und Flackartillerie 21 feindliche Flugzeuge abgeschossen.
3n Aegypten trat der Feind in breiter Front nach heftiger Artillerievorbereitung mit starken Infanterie- und Panzerverbänden unter Einsatz zahlreicher Luftstreitkräfle zu dem erwarteten Großangriff an. Zur Zeit sind erbitterte Kämpfe im Gange. Der Feind verlor bisher 20 Flugzeuge und zahlreiche Panzer. Auf Matta erzielten deutsche leichte Kampfflugzeuge wiederum zahlreiche Bombentreffer in den Flugplahanlagen von Luca und Venezia.
Bei Einflügen in die befehlen Westgebiele sowie beim An- und Abflug gegen Oberilalien verlor die britische Luftwaffe durch die deutsche Abwehr elf Flugzeuge, hiervon mehr als die Hälfte viermotorige Bomber. 3n der Rächt zum 25. 10. führte die deutsche Luftwaffe Bombenangriffe gegen kriegswichtige Anlagen einiger Städte in Ostengland. Alle Flugzeuge kehrten zu ihren Linsahhäfen zurück.
Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, wurden von deutschen Unterseebooten, obwohl auch weiterhin schwere Herbststürme die Operationen beeinträchtigen, in harten Kämpfen aus stark gesicherten Geleitzügen und in zäher Einzeljagd im Rordatlantik, im Eismeer, vor der kanadischen Küste, bei Trinidad, vor der Kongo-INündung und vor Kapstadt 16 Schiffe mit 104 000 BRT. sowie ein Zerstörer versenkt. Drei weitere Schiffe und ein weiterer Zerstörer wurden durch Torpedotresfer beschädigt.
Nur noch härter und entschlossener
Oer Gauleiter auf einer Kundgebung in Bad Homburg.
zeugen ihre Störangriffe auf nordwest- deutsches Gebiet. Die Bevölkerung hatte Verluste. Der Sachschaden ist gering. Bei Anflügen gegen die Küsten der besetzten Gebiete verlor der Feind am Tage und in der vergangenen Rächt vier Flugzeuge. Die deutsche Luftwaffe bekämpfte bei Tage mnlitärische Ziele und kriegswichtige Anlagen in Südengland.
Oer Wehrmachtbericht vom Sonntag.
DRV. Aus dem Führerhauvtquarlier, 25. Okt. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
3m Westkaukasus erstürmten deutsche und rumänische Truppen, wirksam von der Luftwaffe unterstützt, weitere Höhenrücken. Gegenangriffe des Feindes wurden unter blutigsten Verlusten abgewiesen.
3m Kampf um Stalingrad wurden in hartnäckigen Einzelkämpfen bis auf eine Halle alle restlichen Fabrikanlagen des Werkes „Kraßnyj Oktjabr", ausgebaute Stellungen und Häuserblocks sowie der nördliche Vorort Spartkowka bis auf einzelne Häuser genommen. Das am Vortage genommene Stadt- und Werksgelände ist von Resten des Feindes gesäubert. Entlastungsangriffe brachen zusammen. Die schweren Luftangriffe auf die feindlichen Stützpunkte in Stalingrad und die sowjetischen Rachschubverbindungen ostwärts der Wolga gingen mit unverminderter Kraft weiter.
An der Don-Front schlugen rumänische Truppen mehrere feindliche Angriffe ab. Rumänische Luflstreitkräfte richteten ihre Angriffe gegen feindliche Stellungen und Bahnbewegungen. Auf dem Ladoga-See führte in der Rächt zum 22.10. ein Verband deutscher und italienischer Kriegsfahr-
„Wir werden der Genfer Konvention treu bleiben!" Diese Versicherung kommt über den Ozean und ausgerechnet aus dem Munde des USA.- Kriegsministers S t i m f o n. Also von einer Persönlichkeit, die genau weiß, daß sich die USA. den Teufel um völkerrechtliche Abmachungen kümmern. Die US.-Amerikaner halten es genau so wie die Engländer: Sie tun, was ihnen jeweils nützlich erscheint, trampeln auf Verträgen und Konventionen herum und schreien: „halt' den Dieb!", wenn sie dabei erwischt und vor der Weltöffentlichkeit angeprangert werden. Die gleiche Methode versucht Mr. Stimsvn jetzt, wo das OKW. feststellt, daß der Engländer — natürlich im Einvernehmen mit Roosevelt — keinen Wert auf die Genfer Konvention lege, und die Japaner sich entschlossen haben, die unmenschlichen Kviegsmethoden der USA. zu bestrafen.
Als Ende März 194JI — die USA. waren damals noch nicht im Krieg! — zwei deutsche Kriegsgefangene einem kanadischen Gefangenenlager entkommen waren und über treibende Eisschollen des St. Lorenzstromes amerikanisches Gebiet erreicht hatten, wurden die beiden Deutschen auf Befehl des nordamerikanischen Justizministeriums gefesselt und den britischen Behörden in Kanada wieder aus- geliefert. Die dem Völkerrecht hohnsprechende Tat geschah, obwohl die USA. die Haager Landkriegsordnung von 1907, rtach deren Art. 13 entflohenen Kriegsgefangene.Asylrecht gewährt werden muß, ratifiziert haben.
Erinnert sei weiter an die ftan-balöfe Behandlung der in den USA. internierten Deutschen. Sie wurden wie gemeine Verbrecher in Gefängniswagen nach der Neuyorker Ernwande- rungsinsel Ellis Island transportiert, wo Schwarze mit auf gepflanztem Seitengewehr sich der einzelnen „liebevoll" annahmen. Daß nicht vergessen wurde, Fingerabdrücke zu nehmen und die Deutschen für das Verbrecheralbum zu photographieren, sei nur am Rande vermerkt. Die amerikanische Demokratie darf es sich überdies zur Ehre anrechnen, erstmalig Frauen uni) Kinder interniert zu haben,
Auchmleck Vizekönig von Indien?
Stockholm, 25. Okt. (Europapreß.) Die englische Zeitung „Manchester Guartdian" nannte als Kandidaten für den Posten des Dizekönigs von Indien den General Auchinleck. Der Londoner Korrespondent von „Svenska Dagbladet" meint, es sei angesichts der kritischen gegenwärtigen Lage besonders notwendig, einen Mann „mit den rech« ten Eigenschaften" für diesen Posten auszmvählertz Man brauche einen Mann mit vollem VerständnU
ch baöiird Einiger und
kr Sparer im Sritge Htung ode । ßgenheims,
Triebes, ।
schränken
&r Pchj Mnfonc ofljmgfon irb der Pri rtas einen
Berlin, 25. Okt. (DNB.) Die im ganzen Reichsgebiet zur Durchführung gelangenden Jugendfilmstunden sind von Reichsminister Dr. Goebbels eröffnet worden. Die Veranstaltung brachte zugleich die Uraufführung des in einem KLV.-Lager in der Slowakei gedrehten ausgezeichneten Jugendspielfilms „Hände hoch!", der aus dem Filmwett- bewerb der europäischen Jugend in Florenz als bester Iugendspielfilm des Festlandes mit dem 1. Preis ausgezeichnet worden ist und damit die von Dr. Goebbels gestiftete Klimsch-Büfte des Führers errungen hat. Drehbuchgestaltung und Spielleitung lag in den Händen des Nachwuchsregisseurs Bannführer Alfred Weidemann. Die gleichzeitig uraufgeführte neue 2. Filmschau der HI. „I u - «endliches Europa" hat den 1. Preis auf dem Gebiet des Dokumentarfilms erhalten.
Reichsjugendführer A x m a n n stellte fest, daß die junge Generation unseres Volkes niemals einen so tätigen Anteil an der Gestaltung des deutschen Schicksals nehmen konnte, wie es der Jugend unserer Tage vergönnt ist. Darin liege aber das wahre Glück der Jugend, daß sie durch Taten froh werden könne, und daß sie ihre Herzen zu den heldischen Gestalten des Kampfes erheben und entzünden könnten. In unserem Zeitalter der Technik und unter den Belastungen des Krieges gelte es besonders, die Fähigkeit und die Kraft der reinen Empfinoung zu pflegen. Je tiefer die Jugend in die heiligen Bereiche unserer Kultur einzudringen vermöge, um so entschlossener werde sie auf dem Schlachtfelde die Heimat ihrer Seelen zu verteidigen wissen.
Reichsminister Dr. Goebbels betonte dann in seiner Ansprache, daß die Arbeit der nationalsozialistischen Jugendorganisation heute ganz auf das Ziel ausgerichtet fei, die im Kriege fehlenden Erziehungsfaktoren nach besten Kräften zu ersetzen. Daß das nicht immer auf die vollkommenste Weise geschehen könne, liege in der Natur der Sache. Man werde es später einmal nicht verstehen können, wenn die männliche Führerschaft unserer Jugend in der Stunde der großen Bewährung der Nation dem Vaterland nicht auch mit der Waffe in der Hand gedient hätte. Ihr größter Teil stehe heute an der Front. Wir müßten uns also mit der Tatsache abfinden, daß für die gesteigerten Aufgaben in der Jugendführung nur ein wesentlich kleineres Kontingent von qualifizierter Führerschaft zur Verfügung
20 R Lf wöche
Kindern finden die Eltern ihr Fortleben. Auch die unbekannte Familie sieht hier ihre Verewigung. Durch die Majestät des Kindes wird der Arbeit unb dem Kampf der lebenden Generation erst ein tieferer Sinn gegeben.
Der Staat, den wir durch Kampf und Arbeit bauen, verdiente nicht die großen Opfer, die wir
!wWSf
' Vit . letzt 8 '»eil n
man Verständnis dafür haben, daß auch hltr das Ideal sich manchmal mit den harten Notwendigkeiten der Zeit zu stoßen beginne. Diejenigen, die sich einen Beruf daraus machten, daran iyr kritisches Mütchen zu kühlen, täten gut daran, sich wieder einmal ins Gedächtnis zurückzurufen, welchen Verwahrlosungen die deutsche Jugend während des ersten Weltkrieges ausgesetzt war, um daran ermessen zu können, wieviel besser es im jetzigen Krieg um diese Frage bestellt sei.
„Ich lasse es mir*nicht nehmen, daß diese Jugend heute anders ist, als wir früher waren. Der Nationalsozialismus kann den uralten Konflikt zwischen Vater und Sohn nicht abschaffen. Er ist eine Generationsfrage, die sich in jedem Menschenalter aufs neue wiederholt. Man kommt ihr nicht bet durch hochfahrende Besserwisserei, sondern nur durch ein offenes und freies Verständnis, das wir Erwachsenen der Jugend entgegenbringen müssen. Die sind meistens die besten Erzieher, die die Jugend mit einem Blick regieren. Eine Jugend muß Vertrauen haben können. Sie muß zu ihren Erziehern auf- blicken, muß in ihnen verständnisvolle und gütige Freunde sehen, die nicht deshalb tadeln und kritisieren, weil sie älter sind, sondern weil sie mehr Lebenserfahrung besitzen. Kinder haben meistens einen sehr feinen Instinkt dafür, wer es redlich mit ihnen meint. Für den gehen sie durchs Feuer. Sie treten einem solchen Typ von Erzieher noch mit dem ganzen jugendlichen Enthusiasmus entgegen, dessen ihre unverbrauchten Herzen fähig sind. Unsere Jungen haben diesen Enthusiasmus sehr nötig, wenn sie ein oder zwei Jahre später für das Vaterland das Gewehr auf die Schulter nehmen, und unsere Mädel ebenso, wenn sie zur gleichen Zeit irgendwo in Kriegsdienst gehen und sich fast schon darauf vorbereiteten, Frau und Mutter zu werden. Ich kannte einen Panzerleutnant, der jahrelang als Hitlerjunge in unserem Hause ein und ausging. Er wurde im Frankreich-Feldzug aus seinem brennenden Panzer herausgeholt, atmete noch, drei Tage lang ohne ein Wort der Klage über seine Lippen zu bringen, und gab dann mit einem hin- gehauchten Gruß an den Führer sein Leben auf. Ich hätte mich bei seinem Heldentod schämen müssen, wenn ich ihn zwei Jahre früher hochnäsig und albern behandelt hätte! Der wird am leichtesten mit der Jugend fertig und erringt sich auch ihr tiefftes Vertrauen,
fit liS FS K 2lrd Ul01 SV
UM" 9 !Lrneur XW'61
des P
nut etsya-neyeu. öic juucn uauun uueu< daß unsere nationalsozialistische Jugend« ti auBe,
Aber heute stellt sich der USA.-Krieasministe» mit frecher Stirn hin und erklärt, die USA. wollten der Genfer Konvention treu bleiben. Es ist eine bodenlose Dreistigkeit der USA^Regierung, sich überhaupt zu irgendeinem völkerrechtlichen Abkommen zu bekennen. Sie hat sich, ehe sie im Kriege war, nicht daran gehalten, und tut es jetzt erst recht nicht. Es ist eine Verlogenheit, glauben machen zu wollen, daß sie als ehrliche Gegner Krieg fuhren. Das tun weder Roosevelt noch Churchill! Deutschland weiß, was es von der Lüge des USA.-KriegsMinisters zu halten hat, und ist nicht gemiüt, die schamlosen Volkerechtsbrüche durchgehen zu lassen.
ist rührender und ergreifender für Vater und Must Len 8®1 ter, als im Kinde sich selbst wiederzusehen. In ihren M 9
übergeben. Sie will ihnen nur nach besten Kräften helfen, diese Kinder auch außerhalb von Ek> ternhaus und Schule zu deutschen Männern und Frauen zu erziehen. Sie sollen nicht nur die Leh« ren des Staats- und Volkslebens in sich ausineh- men, sie sollen darüber hinaus auch lernen, Ehr» furcht und Achtung vor ihren Eltern zck haben, denen sie ihr Leben und den körperlich geistigen und seelischen Grundstock verdanken, aus dem sich Charakter und Persönlichkeit entwickeln. Wie sollte eine Jugend nich reif und stark werden, die solche Eltern zum Vorbild hat? Wie aber sollten Eltern nicht ewig jung bleiben, denen -eine solche Jugend nachwächst!"
und im Kampf, so ist das nur gut; denn in diese Hände 'müssen wir eines Tages das Reich legen, wenn die unseren müde und schwach geworden sind^ Die vielen Millionen Eltern möchte ich in meinen Gruß mit einschließen. Sie sollen davon überzeugt jein, daß unsere nationalsozialistische Jugend führerschaft genau weiß, daß sie ihr in ihren Kindern ihr ko st bar st es Gut zu treuen Händen
NSG. Anläßlich einer Versammlungsaktion des Kreises Main-Daunus/Ober-Taunus der NSDAP, sprach Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger am Samstag auf einer Gwßkundgebung im Kurhaus in Bad Homburg über den Sinn des Freiheitskampfes unseres Volkes.
Nach einer herzlichen Begrüßung durch Kreisleiter und Landrat Heyfe ging der Gauleiter auf die Entstehungsgeschichte dieses Weltenringens ein. In groß -angelegten Ausführungen vermittelte er den Volksgenossen die Bestrebungen unserer Gegner, die vollkommen dem internationalen Judentum verfallen seien, das deutsche Volk zu einem Sklavenvolk herabzuwürdigen. Die Geschichte habe gezeigt, mit welch brutalen Mitteln unsere Gegner wchrlose Völker unter ihre Knute zwangen, um sie dann vollkommen auszusaugen. Bei einer Untersuchung der von den plutokratischen Staaten angewandten Methoden komme man unschwer zu der Ueberzeugung, daß sie nur eines kennen: herrschen wollen. Sie die Herren, andere die Sklaven — so haben sie sich die Weltherrschaft vorgestellt.
In drastischer Weise wurden wir in den letzten Tagen wieder davon überzeugt, daß ihnen ein ehrlicher und offener Kampf nicht liegt. Mit heuchlerischer Miene beziehen sie sich auf die Genfer Konvention, um im gleichen Augenblick die gemeinsten Verbrechen an wehrlosen Kriegsgefangenen zu verüben. Es wäre uvferen Gegnern zu viel Ehre angetan, zu versuchen, ihnen das Verwerfliche ihrer jedem Völkerrecht hohnsprechenden .^Heldentaten"
Davao (Philippinen) wurden japanische Staats« angehörige massenweise niedergemetzelt. Ein Ge» genstück zu der Veröffentlichung der bereits er» wähnten USA.-Zeitschrift „Liberty" ist eine Er« Elärung des UWl.-Marineministeriums über ein besonderes ^.Ueberfallbataillon" von ausgesuchten Marineleuten, die bewandert seien im Messer» stechen und Erwürgen und am 17. August einen!
I Saales. “Wtto Witt s,
*<u, ei|
J-6 wi 7 flanaer " 3 lot
I ftjit
IpU u>e
dafür bringen, wenn nicht feine Tore weit offen« ständen, um den Strom der nachstoßenden Jugend aufzunehmen. Wer das nicht begreifen will, ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Reaktionär. Er sieht nur das Heute und das Gestern, aber nicht . das Morgen. Wir waren eine Bewegung der Jugend, als wir um die Macht kämpften. (Eine«, b? °Aur ganze Reihe der heutigen HI.-Führer, der Reichs- >eyein| jugendführer selbst an der Spitze, haben bamalsj 6?flr < ,ef heimlich unsere Versammlungen besucht und hörtet [ dort unseren Ruf an die ewige Jugend Deutsch, W1 «ej( lanbs. Wir hatten die Zukunft, weil wir die Jugend, H( aber wir hatten auch die Jugend, weil wir die Zu, W' fünft hatten. So ist es geblieben. Die Bewegung iS
hat bis heute nichts von ihrem jugendlichen Schwung h”111, J uftd Enthusiasmus eingebüßt. Die Hitlerjungen, big? rFJhr(] kürzlich im Schmuck des Eisernen oder des Kriegs« lil([D9en y- verdienstkreuzes' vor mir standen, repräsentieren em neues Geschlecht unseres Volkes, und wenn ihre Hände allmählich fest und hart werden in der Arbeit
Mortain Jtatfmanr
“i‘v v-iwuiiytii U.IVKZ Mill XI. **UU|U.|1 rillVK f^l
Angriff auf die von den Japanern gehaltene Insel l?6 eine jMifiann i toule. > sich U d'e erst unb Dj seinen Sc
ihmng em, ien Berkel pchnung vi klar zu machen, da sie dies mit ihren Haßgefühlen sten. Für doch nicht begreifen würden. Klar und deutlich {(gelegt n habe der Führer den Weg aufgezeigt, den Deutsch«' I Uhr begi land und mit ihm die jungen europäischen Volker | Uhr eni zu gehen hab-en. Nur die restlose Vernich* mummert, tung der Feindmächte gebe den übrigen rifbeml.J Völkern Europas die Gewähr eines gesunden und U Auch i dauerhaften Lebensstandards. ft mr Wochr
Dann würdigte der Gauleiter die ruhmreichen .Woche be° Heldentaten unserer tapferen Wehrmacht, die auch » im kommenden Winter vor schwere Aufgaben ge- nUttti stellt sei, und die, wie alle anderen Aufgaben der * vergangenen drei Kriegsjahre gelöst würden. Auf- rn "v* ei ■gäbe der Heimat sei es, unseren Soldaten an der
Front die Waffen in die Hand zu geben, die sie zur t™»" 11 Niederringung des Feindes benötigen. Die Heimat rj wup habe bereits unter Beweis gestellt, daß sie bereit ’Iatt ist, jedes Opfer auf sich zu nehmen, und so ihren o „ Teil zum Siege beizutragen. Jeder Volksgenosse -?ei sei auch darüber im klaren, sich in den kommenden «<Ic^e Monaten in einem noch härteren Einsatz zu schen. iUnL
Er wisse aber auch, daß eine Besserung auf allen Der
Gebieten ihm in Zukunft feine schwere Arbeit er« m , leichtern -v-ri,-.
„Wir befinden uns in einer Zeitenwende. Die alte Welt stürzt. Es gibt nur einen Weg: D D'r<||?ten'a^ei wärts ! Jeder einzelne hilft mit an dem großen rJHJf a?1 Bau, der das Gesicht der Welt grundlegend ver- , ändern wird!" Mit diesen Worten schloß der ©aut:lT9ei! ui


