Einzelbild herunterladen

Ä

RM 0.65 RNV1.25 RM0.16

NorrnoWlasche . Doppelflcs*6 - 20 Gramm BeU

WWWMWM

&

W

- -

MA

er-

Der Kloßsack wieder im Einsatz

Fe-

leitet er seit 1930.

der der

Art der Beweis« daß er hier als anzusprechen ist.

örtert.

*

In Berlin erfolgte der Wechsel im Rektorat

Prof. Dr. Oskar N i e m c z y k, die die Amtsnach­folger der Professoren Dr. Hoppe und Dr. Storm werden, nahm Ministerialdirektor Prof. Dr. Mentzel vor.

General Suna Luan-cheng, der Kommandeur der 39. Tschungking-Armee, schloß sich mit einigen tau­send Soldaten Nanking an. Das Hauptquartier Sung Luang-cheng befindet sich in Tsaochow in der Provinz Schantung. Der Militärrat der National­regierung ernannte Sung Luang-cheng zum Kom­mandeur der 2. Frontarmee.

Oie Feuerwehren für alle Aufgaben gerüstet!

dessic et noo"überträgt diese führung auf die Theologie, so

Friedrich-Wilhelm-Unioersität, wie zugleich auch Technischen Hochschule. Die Verpflichtung der neuen Rektoren, des Prof. Dr. Lothar Kreuz und des

Die Gausachbearbeiterinnen des NSLB. für Haus­wirtschaft fanden sich in der Reichsschule des NSLB. Bayreuth-Dondorf zusammen. Fragen der Methode des hauswirtschaftllchen Unterrichts wurden

Schöpfer scholastischer Methode

Bereits ein Jahrhundert vor Albertus Magnus und

Peter Abälard.

Ein Wendepunkt mittelalterlicher Geistesgefchrchte.

auch für die Hausgehilfin Leistungssteige­rung durch gute Berufsausbildung. Den wichtigsten Anteil .zur Ausbildung der Hausge­hilfin muß der Familienhaushalt geben. In den letzten Jahren hat die hauswirtschaftliche Lehre eine starke Aufwärtsentwicklung genommen. Allerdings haben ja auch Hausgehilfen, die diese staatlich aner­kannte Lehre absolvieren. Anspruch auf bis zu 20 v. H. höheren Lohn als die Hausgehilfin, die keine abgeschlossene Lehrausbildung aufweist. Außerdem bildet die hauswirtschaftliche Lehre noch die Unterstufe für andere weibliche Ausbildungsbe­rufe. Der bisherige Erfolg zeigt sich in der in we­nigen Jahren erreichten Steigerung der Lehrver- Haltnisse von 6000 auf 26 000.

Aus aller Welt.

Böse Folgen einer Schwarzfahrt.

Der 35 Jahre alte Albert Rennemann sowie der zehn Jahre ältere Friedrich Gosewisch aus Han­nover unternahmen mit einem Dre.radlieferwagen eine Schwarzfahrt. Nachdem sie in mehreren Wirt­schaften gehörig gezecht hatten ihr Tagesver­brauch bestand aus je 30 Becher Bier, je 12 Kognaks und je 4 Kornschnäpsen trafep sie unterwegs den Invaliden Haberland mit seiner Drehorgel. Sie ersuchten ihn, auf den Wagen zu steigen und seinen Leierkasten zu spielen. Die drei fuhren darauf die Strandpromenade von Steinhude entlang, wpbei H. musizierte und Rennemann mit der Autohupe die Begleitmusik machte. Als sich Passanten über dieses Gebaren erbosten, nahmen die Trunkenbolde Reißaus. Dabei geriet H. in einer Kurve unter den Wagen, wobei er schwere Verletzungen erlitt Die beiden anderen überließen ihn seinem Schick- lag. Er starb noch am gleichen Abend. Das Landgericht Hannover verurteilte Rennemann zu 3H Jahren Zuchthaus. Gosewisch erhielt 4 Jahre Zuchthaus.

15 Jahre Zuchthaus für berufsmäßigen Betrüger.

Wegen raffiniert durchgeführter Betrügereien und Zuhälterei wurde der aus Berlin gebürtige, mehr­fach vorbestrafte 26jährige Günther Wachtel vom Sondergericht Wien zu 15 Jahren Zuchthaus ver­urteilt und seine Unterbringung in einem Arbeits­haus nach verbüßter Strafe angeordnet In Berlin «es ihm, einem Kaffeehausbesitzer nach Art auernfänger einen mit 70 RM/ bewerteten Ring für 400 RM. aufzuschwatzen. Einer Schau­stellerin versprech er den Einkauf billiger Uhren in Wien für ihr Geschäft. Dann sandte er von Men an sie einen plombierten Koffer mit 1000 RM. Nachnahme. Die Frau löste die Sendung aus, fand in dem Koffer aber anstatt der Uhren verschiedene Spirituosen im Werte von 150 RM. vor, so daß sie um 850 RM- geschädigt wurde. In Wien und in Mariazell schwind-elte Wachtel zwei Bestellern voll Rundfunkgeräten 1000 RM. Anzahlung ab. Bei fünf Firmen kaufte er ferner Waren mit ungedeck-

stillo Düte" untergingen, wurden nach Hebung des Schiftes auf dem Friedhof Cartagenas beigesetzt. An der Stelle, wo sie ihr Leben für ihr Vaterland ließen, wurde von der spanischen Marine ein Kranz ins Meer versenkt.

Der Gesandte Venezuelas in Buenos Aires über­reichte dem argentinischen Außenminister eine Ein­ladung zur panamerikanischen Konferenz in Cara­cas die für Ende 1942 vorgesehen ist. Sämtliche 21 amerikanischen Republiken sind aufgefordert wor­den, an der Konferenz teilzunehmen.

Kalinin, Vorsitzender des Zentralexekutivkomitees der Sowjetunion, empfing den neuernannten ameri­kanischen Botschafter Stanley zur Entgegen­nahme seines Beglaubigungsschreibens.

In Helsinki hielt die Leiterin des deutschen Frauen­werkes, Fr. Dr. Vorwerck, die sich auf Einladung des finnischen Landwirtschaftsministeriums $u einer Stu­dienreise in Finnland aufhält, vor einem großen Kreis finnischer Frauen einen Vortrag über die deutsche Hauswirtschaft. *

In diesen Tagen verließen 45 niederländische Handwerker Den Haag, um sich nach Charkow zu begeben. Sie sind das Vorkommando einer Gruppe von 800 Handwerkern, die zunächst in Charkow bei der Errichtung und Wiederherstellung von Dienst- gebäuden eingesetzt werden sollen.

der eiaentlichen Blüte der Scholastik schafft er deren Grundlage mit seinem vorsichtigen Abwägsn der Autoritäten gegeneinander. Die Schuld für die späteren Entartungen dieses Prinzips in endlosen Disputationen trifft nicht dessen Urheber, der an­deres beabsichtigte: Vorstoß zur Wahrheit um jeden Preis, auch weitgehendste Toleranz und Her­anziehung heidnischer Philosophie zum Beleg des Dogmas.

Wohl zu Unrecht verkannte sein Zeitalter Wollen und Gestalt dieses leidenschaftlichen Geistes, dessen Bild und Einordnung auch heute noch schwankend ist. Ihm qeht es um die scharfe Grenzziehung zwi­schen Wissen und Glauben, um die Neugestalttmg der ckristlichen Idee aus der gewonnenen Erkennt­nis heraus. Darin unterliegt er aber den alther­gebrachten Ordnungsmächten und vor allem der auf­kommenden Mystik, welche in diesem Rationalisten die stärkste Bedrohung ihrer Welt sehen mußte. In dem Kampf zwischen Bernhard von Clairveaux und Abälard geht es letzten Endes um die Entscheidung zweier Welten: Hier ist die Inbrunst der Gefühls­ströme, dort der bohrend-eindringliche Wahrheits­sucher, der demcredo ut intelligam des Anselm von Canterbury sein Prinzip des Zweifels entgegen­setzt. Damit bedeutet aber der Begründer scholastischer Fragestellung, der Lehrer eines Johann' von Sales- bury und Otto von Freising, Cölestin II. und Ar­nold von Brescia einen Wendepunkt europäischer Geistesgeschichte. Und scheint er nicht in seinem Er­kenntnisdrang eher Lessing, im Sittengesetz nach seiner Lehre kann, was dem sittlichen Bewußtsein des einzelnen nicht widerspricht, feine Sünde sein eher Kant verwandt* als dem Denken des Mittel­alters?

Sind nicht auch die komplizierten Wesenszüge dieses Mannes modern, der eine ganze Welt be­zauberte, dem seine Schüler willig in die unweg­samsten Einöden folgten? Weltmann und Asket zu­gleich, phantasievoll und heiter, ein Vorbild an Zucht und Milde, wie selbst sein erbittertster Feind bekennen muß, dabei aber wie besessen von wissen­schaftlichem Eifer, historische Kritik fordernd und übend, widerspruchsvoll und überheblich, egozentrisch und überreizt durch fremde Polemik, von unersätt­lichem Wissenshunger und nie erlahmender Schaf­fenskraft, sprunghaft und schillernd im Wechsel der Urteile, so birgt seine Persönlichkeit alle Vor­züge, aber auch alle Gefährdungen des neuzeitlichen Gelehrten in sich. Daher auch sein Unterliegen in einer Welt^ deren einseitiae Führergestalten aus der Ungebrochenheit ihre Stärke herleiten. Seine Zeit ist sich ^dieser Fremdheit bewußt, sie verdammt seine Ethik und übernimmt von ihm nur das, was sich mühelos in ihr Weltbild einbauen läßt. Ma.

Grabkreuz, geschaffen, das in seiner Grundform dem Eisernen Kreuz angepaßt wurde und vollen Namen, Dienstgrad, Truppenteil, Geburtstag, Ge­burtsort, Sterbeort und ©tejbebatum enthält. Die deutschen Soldatengräber der Feldzüge 1939 bis 1941 bilden heute schon vielfach geschlossene Ehren- räume. So wird einem Gefallenen fein Dienst er­wiesen, wenn man ihn aus der Gemeinschaft der Kameraden entführen will.

Konteradmiral <Hadow 60 Jahre alt.

Konteradmiral Gabow vollendet am Samstag sein 60. Lebensjahr. Gadow ist Direktor der Büche­rei des OKW. und Leiter der amtlichen Zeitschrift Marine-Rundschau". 1900 trat Gadow in die Ma­rine ein. Als Leutnant zur See hatte er 1904 Ge­legenheit, in koreanischen Gewässern und vor Port Arthur die vernichtenden Schläge des Admirals Togo gegen die russische Flotte zu beobachten. In der Artillerie und im Min-enwesen ausgebildet, ging Gadow in den Weltkrieg als 1. Offizier des Hilfs- minenträgersKönigin Luise". Die Minensperren, die dieses Schiff vorder Themfemündung legte, ver­nichteten einen englischen Kreuzer und viele andere Schiffe. Gadow geriet in englische Gefangenschaft. Rach dem Krieg kam Gadow in die Presseabteilung der Marineleitung, wurde dann 1. Offizier des Li­nienschiffesBraunschweig" und zuletzt Leiter der Marme-Haushaltsabteiiung. DieMarinerundschau"

Vor den Offiziersanwärtern der Kriegsschulen sprach der Reichsleiter für dik. Jugenderziehung der NSDAP, von Schirach, der als Offizier dem IN. Großdeutschland angehört, über den vielseitigen Einsatz der Politischen Leiter in der Heimat. Er wache über allen Versuchen gegnerischer Zersetzung und sei ein Garant, daß die Heimat in ihrer Hal­tung immer des Opfers der Front würdig bleibe.

Wer je zum Friedhof Pere-Lachaise in Paris hinaufstieg, zählt wohl trotz der Erinnerung an all die Großen, die dort schlummern, die Ruhestätte Abälards zu den nachhaltigsten Eindrücken. Gewiß ist die Grabplatte aus dem 13. Jahrhundert, die die Gestalten der beiden Liebenden trägt, nicht Bildnis im modernen Sinne; doch fällt es dem Betrachter leicht, hinter diesen schmalen Zügen mit den her­ben Lippen, der klugen Schläfenpartie und den fein- nervigen Nasenflügeln das geistige Gesicht des be­rühmtesten Lehrers und Denkers feiner Zeit zu er­kennen. Und die trauervollen Auaen scheinen von der Tragik umschattet, von welcher oer Peripateticus in derGeschichte meiner Leiden" Kunde gab.

Es ist am 21. April 800 Jahre her, seit Abälard nach vielen Kämpfen sein Leben in St. Marcel beschloß. Dennoch steht er menschlich unserem Füh­len nicht fern: ist er doch als eine der frühesten und blutvollsten Erscheinungen des modernen Ge­lehrtentyps im Mittelalter anzusprechen. Ueber fein äußeres Leben geben fein erschütternd menschliches Selbstzeugnis sowie der Briefwechsel mit Heloise, den man in der Echtheit der Herzenstöne kaum für gefälscht halten kann, und die zahlreichen Aeußerüngen seiner Zeitgenossen Aufschluß. Früh wandelt sich der denkgewandte Schüler des Wilhelm von Cham- peaux in den berühmten Lehrer der Pariser Dom­schule, der nach seiner unselig endenden Liebesge­schichte im Kloster St. Denis, dann in der Einöde, später in der Bretagne sich zu verbergen sucht. Aus die nochmaligen kurzen Jahre ruhmreichen Lehrens in Paris folgt erneuter Sturz und schließlich das Asylrecht in Cluny und dessen Tochterklöstern. Ste­ter Unfriede heftet sich an die Fersen des Ruhe­losen. Dreimal durcheilt die Kunde von seiner Schmach die Lande: Nach dem Racheakt seiner Ent­mannung trifft ihn die ungerechte Verurteilung sei­ner Trinitätslehre auf der Synode von Soissons 1121 hart. Den schwersten Schlag aber erleidet er 1141 zu Senes, wo dreizehn seiner Lehrsätze ver­dammt werden und er im Anschluß, von der Kirche ausgestoßen, zu ewiger Haft verurteilt wird.

Zwischen diesen dunkelsten Zeiten seines Lebens liegen nur stete Kämpfe mit den Gegnern, die als treibende Kräfte diese Anklagen durchfechten helfen. Viel von dieser Feindschaft erwächst aus der Per­sönlichkeit des großen Bretonen: Aeußerlich begna­det wie kein anderer, mitreißender Redner, Musiker und Dichter, dabei von einer durchdringenden Schärfe des Geistes, ersteht in ihm der führende Dialektiker seiner Zeit. Seine universale Bildung läßt ihn die Gebiete der Philosophie wie Theologie gleichermaßen beherrschen, unwiderstehlich ist seine Logik, die er Aristoteles verdankt, während seine Metaphysik an Platon anklingt. Sein kritisch-analy­tisches Genie befähigt ihn zu Denkleistungen wie seiner Entscheidung im Universalienstreit, die einem gemäßigten Nominalismus entspricht und in vielem fast wörtlich noch bei Thomas von Aqu'n und Wilhelm von Occam sich findet. Seine Methode

Auf einer Presscbesprechung teilte Reichsleiter Dr. Ley mit, daß er mit dem Reichsminister für Be­waffnung und Munition dem Führer die Schaffung des Kriegsmusterbetriebes vorgeschlagen habe. Die Auszeichnung erfolgt in Würdigung des hervorragenden Einsatzes und der vorbildlichen Lei­stung der Betriebsgemeinschaft im Rahmen der deut­schen Kriegserzeugung. Mit der Ueberreichung einer entsprechenden Urkunde erhält die Betriebsgemein­schaft das Recht, in ihrer Flagge das Kriegs- v e r d i e n st k r e u z zu führen.

Der Beamte des höheren Dienstes.

In derZeitschrift der Akademie für deutsches Recht" äußert sich Staatssekretär P f ü n b t n e r über den Ausbau der Beamtenpolitik. Der Volks­genosse wird nur bann bem Staate Vertrauen schen­ken, wenn er weiß, daß jeder feiner Repräsentan­ten eine lautere charakterfeste Persönlich­keit ist. Der deutsche Beamte muß ferner durch und durch Nationalsozialist fein und muß der Partei ober einer ihrer Gliederungen angehören ober an gehört haben. Der Staat wirb vor allem besorgt fein, die junge Garbe ber Bewegung auf die Beamtenlaufbahn hinzulenken, und dahin wir­ken, daß die Beamten sich akttv in ber Partei be­tätigen, um politische Ibee und Staatsdienst aufs innigste zu verschmelzen. Ein gedeihliches Wirken des Beamten ist jedoch ohne eingehenbe Sach­kenntnis auf politischem, staats- und verwal­

tungsrechtlichem, wirtschaftlichem und sozialem Ge­biet nicht denkbar. Für die Laufbahn des höheren Dienstes ist daher grundsätzlich ber Besuch einer Hochschule notwendig. Das Hochschulstudium wird wesentlichen Reformen unterzogen werden. Die Kenntnisse auf wirtschaftlichem und sozialpolitischem Gebiet werden vertieft, die Anforderungen im Pri- oat- und Prozeßrecht eingeschränkt werden. Die Reichsverwaltungsschulen für die Anwärter des hob en en Dienstes werden ausgebaut werben.

anspornt.

Landesvertretung Deutschland der Internationalen Rechtsrkommer. In Anwesenheit bes Reichsministers Dr. Ohne- forge nahm ber Präsident der Internationalen Rechtskammer und Reichsrechtsführer, Generalgou­verneur Reichsminister Dr. Frank, vor den deut­schen Vorsitzern und Geschäftsführern der Sekttonen die Gründung ber Landesvertretung Deutschland ber Internationalen Rechtskammer vor. Der Präsi­dent der Landesvertretung Deutschland, Reichsamts- leiter Dr. H e u b e r , gab einen Ueberblick über die Bestrebungen, die vor einem Jahre unter Beitritt non zwölf europäischen Nationen und Japans zur Gründung der Kammer geführt haben. Reichs­minister Dr. Ohnesorge wurde in das Ehrenpräsi­dium ber Lcmbesvertretung berufen. Staatssekretär Dr. freister nahm Stellung zu ben Aufgaben­gebieten als Präsibent ber Generalsektton Recht unb Rechtspflege.

26 OOO Lehrlinge der Hauswirtschast.

Ein Ueberblick ber Abteilungsleiterin in ber Reichsfrauenführung, Irmgarb Berghaus, über ben Stcmb ber yauswirtschafllichen Lehre geht baoon aus, baß bie richtige Haushaltsführung Voraus­setzung für Gesunbheit und Leistungskraft ber Fa- milie ist. 013----- 033----1

Der Chef der Ordnungspolizei, ^-Oberst-Grup­penführer und Generaloberst der Polizei, D a - In ege, würdigte vor den Abschnittsinspekteuren und Bezirksführern der Freiwilligen Feuerwehren besonders den Einsatz der HI.-Feuerwehren. Die aus den Freiwilligen Feuerwehren aufgestellten Feuerwehr-Regimenter werden als Freiwilligen- Formationen neben den Feuerschutzpolizei-Regimen- terru wie diese auf das modernste ausgerüstet und sorgfältig geschult, überall, wo es nötig ist, in den besetzten Ostgebieten oder im Reich, zur Stelle sein. Wie überall'in diesem Entscheidungskampf sei jedoch auch hier nicht allein die anerkannte Güte des Ma­terials und der hohe Stand der technischen Ausbil- . düng entscheidend, sondern der Geist, der die Män- iruci et icu xa</v. I ner der Freiwilligen Feuerwehren, wie sie es

Auszeichnung als Kneasmustervernev. hundertfach im Ernstfall bewiesen hätten, beseelt und bis zum rücksichtslosen Einsatz ihrer Person

Einheitsabzug vom Arbeitslohn.

Staatssekretär Reinhardt führte dann in sei­nem Frankfurter Dortrag, über den mir gestern schon berichteten, weiter aus:

Teil II der Verordnung über die Vereinfachung des Lohnabzuges sieht vor, daß die Beiträge zur Rentenversicherung, Aur Krankenversicherung und zum Reichsstock für Arbeitseinsatz ab 1. Juli 1942 in einem Betrag entrichtet werden. An die Stelle von bisher drei Lohnabzügen tritt e i n Lohnabzug. Das Markenklebeverfahr en wird besei­tigt. Die Leistungen in ber Rentenversicherung be­messen sich nach ber Höhe der Beiträge. Diese wer­den in Zukunft dadurch nachgewiesen, daß ber Un­ternehmer jährlich Beschäftigungszeit unb Entgelt auf der Dersicherungskarte einträgt. Der sozialver­sicherungsrechtliche Sammelabzug ist durch die Un­ternehmer an die Krankenkassen abzuführen. Die Krankenkassen haben die an sie gezahlten Beträge auf die einzelnen Dersicherungszweige zu verteilen.

Durch die Verordnung werden die bisher fünf gesetzlichen Lohnabzüge durch zwei ersetzt. Es ist aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung drin­gend geboten, daß auch diese noch zusammengefaßt werden, so daß es bann nur noch einen g e - setzlichen Lohnabzug gibt. Dieses Ziel hat sich diesmal leider noch nicht erreichen lassen, weil die Vereinheitlichung des Krankenkassenbeitragswe­sens noch nicht erreicht ist. Das wirb geschehen, so daß es ab 1. Januar 1943 nur noch einen gesetz­lichen Lohnabzug: den Ei n he i t s a d z u g vom Arbeitslohn geben wirb.

Die Arbeit der Gräberoffiziere

Dom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wird ein Bericht über bie Arbeit der Wehrmacht- gräberofsiziere veröffentlicht. Obwohl bie fechtende Truppe vorwärts muß, sind immer sorgende Kame­radenhände bereit, den Gefallenen das Grab mit dem schlichten Kreuzzeichen zu errichten. Dann aber setzt bie Arbeit bes Wehrmachtgräberoffiziers ein. Nicht immer kann ber Gefallene am Ort seiner ersten Ruhestätte bleiben. Wie ber erste Ruheort genau aufgenommen würbe, so erfolgt nun auch bie Festlegung ber neuen Grabstätte mit neuer Ueber» Prüfung ber Erkennungsmomente. Unter deutschen Zeugen wirb bies Umbettungsprotokoll ausgenom­men. Infolgedessen kann den Angehörigen später jederzeit Auskunft erteilt werden. Ist die Umbet­tung erforderlich, dann erfolgt die neue Beisetzung auf entstehenden Ehrenfriedhöfen. Stets wird der zu bettende Tote im Einzelsarg in sein Grab ge­senkt. Stets wird ihm die soldatische Ehre er­wiesen und immer wird sein Hügel gepflegt. War bis dahin vielfach bas einfache weiße Birkenkreuz der Truppe auf ben Ehrenstätten zu finben. so ist nun durch Anordnung des Führers, ber sich be­sonders ber Ausgestaltung ber Grabstätten unserer gefallenen Helben annimmt, ein einheitliches

Das Tauwetter im D o n ez g e b i e t hat das Eis zum Schmelzen gebracht. Sie Flüsse find'fast überall über bie Ufer getreten. Der Nachschub wirb deshalb vielfach mit Floßsocken auf bie anbere Seite gebracht. (PK.-Kriegsberi chter Wette-AUantic. sSch.j)

Aus dem Mich.