Mittwoch. 25. Februar 1442
Gietzener Anzeiger
Ühr.
Oie Botschaft des Führers
ieit nicht nur sahen, sondern auch bekämpften. Heute ; oben die Gedanken unserer nationalsozialistischen
das Auftreten Gandhis gefördert wurde. Gandhi war während der zwanzig Jahre, die er in Sud-
und faschistischen Revolut'on großeundgewal- tige Staat en erobert, und meine Prophezeiung wird ihre Erfüllung finden, daß
andere als englandfeindlich waren, sondern im Gegenteil die überzeugtesten Vertreter der englischen Herrschaft, die den „wahren Idealen der liberalen Demokratie" zum Durchbruch verhelfen wollten. Erst die Kämpfe der bengalischen Extremisten, die Vom- benattentate im Jahre 1907 in dieser an Burma angrenzenden Provinz, brachten allmählich jenes Eelement des Gegensatzes zur englischen Herrschaft hinein, das dann entscheidend durch
chaft den USA. geradezu oorgeschrieben.
In diesem Jahre ist bezeichnenderweise die Verlesung der Abschiedsbotschaft Washingtons unter» lassen roorbep. Die Unterschiede zwischen der klugen Volitik dieses ersten Präsidenten und der irrsinnigen eines unter dem Davidstern stehenden Nachfolgers Roosevelt würden zu offenbar sein. Dafür hat Roosevelt wieder einmal eine „Plauderei am Kamin" gehalten. Wenn Roosevelt nicht mehr zu agen hatte, als was er zum stillen Ergötzen seiner Zuhörer sich^mühsam abrang, dann hätte er eigentlich diese wohl einstudierte Plauderei besser unterlassen, denn kläglicher hat sich selbst Roosevelt nie blan)iert. Und dabei hatte er noch auf die be- ondere Wichtigkeit seiner Ausführungen Hinweisen lassen, er hatte es sich wohl so gedacht, daß in der ganzen Welt die Familien um einen großen Atlas versammelt säßen, um die gewaltigen strategischen Offenbarungen Roosevelts auf den Karten nachzuempfinden. So meinte wenigstens Roosevelt und ließ dabei strategische Betrachtungen von einer Jämmerlichkeit des Niveaus vom Stapel, daß selbst ein amerikanischer Hinterwäldler darüber entrüstet sein mag. Denn wenn A fällt, ist B bedroht, und wenn L bedroht ist, ist auch D in Gefahr — so etwa folgerte Roosevelt, und wenn A und B nicht wären, beständen C und D nicht. Man muß schon sagen, daß solche Schwätzereien doch zu kindisch sind, als daß sie ernst genommen werden könnten. Als Wirtschaftsstratege war Roosevelt ein heilloser Ziffern- phantast, als politischer Stratege hat er ja erlebt, daß seine Illusionen am 8. Dezember, dem Tage der japanischen Kriegserklärung, vollständig zusammenbrachen. Heute möchte er sich als militärischer Stratege ausgeben. Es ist auch danach.
Wenn Roosevelt von dem Adler seiner Partei spricht, der sich nicht in eine Schildkröte^ verwandeln dürfe, der hoch flöge und hart zuschlüge, dann möchten wir gern missen: wo schlägt dieser Adler zu, wo fliegt er hoch? Denn bis heute haben die Gegner hart auf ihn geschlagen, sie. haben ihn schwer getroffen, so. daß er nicht hochfliegt, sondern kümmerlich hinter Roosevelt Schutz gesucht hat. Wer hat im Karibiscben Meer und in der Atlantikschlacht zupeschlagen? Roosevelts Flotte ober die deutschen U-Boote, .die noch am Tage der Rooseveltfchen Flunkereien allein acht Schiffe, darunter fünf Tanker, mit 63 000 BRT. zu den Fischen schickten? Und am gleichen Tage haben Japaner die Westküste der USA. beschossen. Der Zermürbungsprozeß gegen Japan, den Roosevelt als das A und O feiner Strategie hinstellt, hat sich gegen die USA. selbst gewendet, und wenn dieser bescheiden gewordene Präsident setzt behauptet, die USA. hätten viel Bo- den verloren, aber sie würden ihn schon wiedererobern, denn schließlich müsse irgendwann einmal die amerikanische Rüstungskapazität der der Gegner überlegen sein, dann wollen wir ihn so weiter stammeln lassen. Wenn Roosevelt fetzt noch die erste Aufgabe darin sieht, eine Produktion auf zu- bauen, dann kann er sich begraben lassen, denn die anderen haben diese Produktion bereit s und sie werden sie immer weiter ausbauen, den Vorsprung also behalten. Damit zerfliefft auch der letzte Versuch Roosevelts, durch eine hypothe- tische Ueberlegenheit der USA -Produktion der Welt ' vorzutäuschen, es werde vielleicht die letzte Schlacht 1 gewinnen. . ,
i Dieser Krieg ist ja nicht, wie der Weltkrieg, al- i lein auf die Masse Material, sondern auf dem pla- - nenden und vorsorgenden und heroischen Menschen aufgebaut. Und wir glauben, daß Roosevelt in dieser Hinsicht noch allerlei von den Deutschen lernen kann.
ben, versenkten deutsche Unterseeboote aus Geleitzügen im Atlantik und vor der ameri-
GondertagungdesGtändigen Rates der Dreierpaktmächte.
Berlin, 24. Februar. (DNB.) Unter dem Vorsitz des Reichsministers des Auswärtigen von Ribbentrop trat heute der Ständige Rat der Dreierpaktmächte in Berlin zu einer Sondertagung zusammen. An der Tagung nahmen als Vertreter der italienischen Regierung Botschafter Dino Alfieri, als Vertreter der japanischen Regierung Hiroshi Oshima teil. Mit den Vertretern der drei Regierungen waren auch die Leiter der verschiedenen Kommissionen des Dreimächtepaktes zugegen.
(92. Jahrgang Nr. 47 Ericketni täglich, außer Sonntags und Feiertags
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Parteigenossen Adolf Wagner übermitteln lasse, so auf, als ob ich selbst in Eurer Mitte wäre.
In meinen Gedanken bin ich in diesen Stunden ohnehin bei Euch!
Hauptquartier, den 24. Februar 1942.
Gez.: Adolf Hitler.
Fast jeder Satz dieser Botschaft, vor allem aber die Feststellung, daß die durch den vorzeitigen und außerordentlich schweren Winter unterbrochene Vernichtung des bolschewistischen Weltfeindes nun vorbereitet werde, und die von unbeirrbarer Zuversicht getragene Versicherung des Führers, daß bieder
Der Wehrmachtberichi.
DRV. Aus dem Führer Hauptquartier, 24. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
An verschiedenen Lallen der Ostfront brachten Verbände des Heeres und der Luftwaffe auch gestern feindliche Angriffe zum Scheitern. Kampfverbände der Luftwaffe fetzten die Zerstörung sowjetischer Eisenbahnlinien fort. Hierbei wurden s ü d o st - wärts des Ilmensees mehrere Transportzüge vernichtet und Teilstrecken der Murman - bahn schwer getroffen. Bei Vachlangriffen deutscher Kampffliegerkräfte auf die F e st u n g Sewa- st o p o l entstanden große Brände.
In der Zeit vom 20. bis 23. Februar verloren die Sowjets 83 Panzerkampfwagen.
In Nordafrika wurden bei Spähtruppunternehmungen einige britische Panzerspähwagen zerstört. Erfolgreiche Luftangriffe richteten fich gegen rückwärtige Verbindungen und motorisierte Kolonnen des Feindes. Deutsche Iäaer schossen ostwärts Sollum vier britische Flugzeuge in Luftkämpfen ab.
Auf der Insel Malta wurden Flugplahanlagen und Flakstellungen bei Tag und Nacht mit Bomben belegt.
Wie bereits durch Sondermeldung bekannlgege-
Uns alten Nationalsozialisten und besonders Euch, meinen ältesten Mitkämpfern und -kämpferinnen, ist diese Gemeinschaft von jüdischem Kapitalismus und Kommunismus nichts Neues. So wie im Innern unseres Landes vor, während und nach dem ersten Weltkrieg, so sind es auch heute nur Juden und immer wieder Juden, die für die Völkerentzweiung verantwortlich gemacht werden müssen. E i n Unterschied besteht aber, wtnn wir den heutigen Weltkampf mit dem Ende des Krieges der Jahre 1914/18 vergleichen. 1919 waren wir Nationalsozialisten ein kleines Häufchen Bekenner, die den internationalen Feind der Mensch-
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Bangkok, Ende Februar 1942.
Der Besuch des Marschalls Tschiangkaischek in Indien macht ein Geflecht von Beziehungen, Abhängigkeiten, Überschneidungen und eine infolge des japanischen Vormarsches in Burma geschaffene äußerst dringende Notlage sichtbar, Faktoren, die von dem deutschen Leser in ihrer wahren Bedeutung nicht ohne weiteres richtig gewürdigt werden können. Zweifellos handelt es sich zunächst einmal um einem— sicherlich nicht ungeschickten! — Versuch der Briten, die durch die Japaner geschaffenen oder drohenden militärischen Tatsachen gegenüber dem indischen Kongreß auszuspielen, um den „Japanerschreck" zu weitgehenden Zugeständnissen im Hinbl'ck auf die vielseitigen Kriegsanstrenaungen Indiens zu benutzen. Sodann dürfte auf Seiten der Briten die nicht zu unterschätzende Ueberlegung eine Rolle' gespielt haben, wie man Marschall Tschiangkaischek bei der Stange halten kann, auch bann, wenn die Burma-Route in nabe bevorstehender Zeit völlig abgeschnitten fein sollte. Bekanntlich hat Tschiangkaischek durch seinen Beauftragten in Washington bereits unmißverständlich damit gedroht, den Widerstand gegen Japan aufzugeben, als die Yankees die finanzielle Notlage Tfchungk'ngs zu einem Erpressungsmanöver großen Stils ausnutzen wollten. Es handelte sich damals um nichts geringeres als um die Uebertragung der Ts chungking-Wehrmacht in die Hände der nordameritanilchen Großsinanz! Mar-
Kampf nicht anders enden werde rote das eigene wunderbare Ringen um die Macht im Deutschen Reich, nämlich mit dem Siege, löste tosenden Jubel aus.
Als der Gauleiter dann der Parteigenossen K e r r 1, Hofmann und Dr. Todt gedenkt, die der Schnitter Tod aus diesem Kreise genommen hat, sowie der Männer aus der Alten Garde, die in diesem Kriege als Nationalsozialisten ihr Blut für Führer und Volk gegeben haben, erheben sich die Versammelten zu ehrerüiem Gedenken von ihren Plätzen.
Dann spricht der Gauleiter zum Erinnerungstag der nationalsozialistischen Idee und gibt der unbedingten Zuversicht des deutschen Volkes bewegten Ausdruck. Er entbietet in seiner Rede im Namen der Alten Garde dem geliebten Führer die heißesten Grüße und Wünsche in sein Hauptquartier.
Mit einem begeisterten Appell zu weiterem opferbereiten Einsatz und mit den Liedern der Natton klingt die Feierstunde aus.
Annahme von Anzeigen für die Mittaasnummer bis 8'/, Uhr desVormittagS
Anzeraen-Preiie:
Anzeigenteil 7 Nvf. te mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbreite
Nachlässe:
Wiederholung MalftaffeU AbschlüsseMengenstaffel B Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25*7» meut
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bens-aufgabe machen.
Neben dem gealterten Gandhi spielt aber der gegenwärtige - Leiter der Kongreßpartei, eben Nehm, eine wichtige Rolle. Nehm bekennt selbst in seiner'Autobiographie, daß alle seine Neigungen (abseits der politischen Ebene) für England und das englische Volk sprachen und er fast wider seinen Willen zum kompromißlosen Widersacher der englischen Herrschaft in Indien ge- worden sei. Politisch radikaler als sein bedeutender Vater, neigte Nehm schon frühzeitig zum Kommunismus. Seine Einstellung zpm national» sozialistischen Deutschland wie zum faschistischen Italien und zum japanisch-chinesischen Krieg ist die des intellektuellen „Antifaschisten", der einmal in Gandhis religiösen Bindungen ein Grund übel der indischen Politik erblickt, zum anderen den britischen Imperialismus verurteilt, aber auch kein Verständnis für dis japanischen Ziel- aufbrmgen kann.
schall Tschiangkaischek sollte für das USA-Gold seine Truppen als Söldner an Washington, also an Wallstreet, ausliefern, um die Politik der Ausbeutung Chinas durch die SUA. sicherzustellen.
Nun hat Tschiangkaischek nicht weniger als fünf Unterredungen mit Jawaharlal Nehm — dle Bezeichnung Pandit ist in diesem Falle em reiner । Höflichkeitstitel und bezeichnet eigentlich einen Sanskrit-Gelehrten! — gehabt, und er hat sich außerdem mit Ghandi in Kalkuatta getroffen, also der Hauptstadt jener Provinz, die stets am unruhigsten war, weil sie die aktivsten Elemente des Unabhängigkeitskampfes gegen England stellte. Nach vorliegenden Meldungen handelte es sich bet diesen Besprechungen einmal um die brennende Frage der Kriegsmateriallie f e r u n g f u r China, sodann aber auch um gewisse Probleme der beiderseitigen Außenpoltik, wobei der Wunsch, Zugeständnisse von den „Bundesgenossen" England in Richtung der Gewährung des Dominien st atus auf feiten der Kongrehpartei und der Zollfreiheit auf feiten Tschung- kings im Vordergrund gestanden haben dürften.
Die Rolle, die der Nationalistenführer Jawaharlal Nehm bei diesen Unterredungen gespielt hat. wird nur verständlich, wenn man die augenblickliche Struktur der Kongreßpartei und die verschiedenen politischen Strömungen in Indien kennt. Die Grün- düng der Indischen Kongreßpartei vollzog sich im Jahre 1885 unter maßgeblicher Mitwirkung einiger liberaler Engländer, wie die Begründer auch alles
eitere sowjetische Angriffe gescheitert.
Sowjets verloren 83 Pauzerkampswagen. - Brände in der Festung Sewastopol. Neuer großer Erfolg unserer !l-Boote.
afrika für die Besserstellung der Inder kämpfte, zu einem Politiker herangereift, dessen Handlungen in erster Linie religiös bestimmt sind und die -Belebung und Vertiefung des Hinduismus sich zu einer Le-
durch diesen Krieg nicht die arische Menschheit vernichtet, sondern der Iude ausgerottet werden wird. Was Immer auch der Kampf mit sich bringen, oder wie lange er dauern mag, dies wird fein endgültiges Ergebnis fein. Und dann erst, nach der Beseitigung dieser Parasiten, wird über die leidende Welt eine lange Zeit der Völkerverständigung und damit des wahren
Friedens kommen.
Ich bin daher heute mehr denn je im Geiste bei Euch, meine alten Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen. Denn Ihr wart schon meine Anhänger, als genau so wie jetzt Nationalsozialist sein nur Opfer bringen hieß.
Ich bin aber an diesem Tage auch persönlich noch mehr durchdrungen von der unbeirrbaren Zuversicht und dem heiligen Glauben, daß der gewaltige Kampf, in dem wir heute stehen, und der damals, am 24. Februar 1920, aus diesem Saale, in dem Ihr jetzt versammelt seid, seinen Anfang nahm, nicht anders enden kann und nicht anders enden wird, wie unser eigenes wunderbares Ringen um die Macht im Deutschen Reich. So wie in den damaligen langen Jahren die Vorsehung unseren Kampf gesegnet hat, so wird sie ihn uns jetzt endgulttg gewinnen lassen. .
Was damals ein Parteiprogramm war, sind heute schon die Thesen einer neuen und besser werdenden Welt.
Nehmt daher' meine Grüße, die ich durch den
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Parteigenossen unb Parteigenossinnen!
Zum ersten Male seit vielen Jahren ist es mir nicht möglich, am Erinnerungstage meiner ältesten Mitkämpfer teilzunehmen. Ich kann aber das Hauptquartier nicht gerade in der Zeit verlassen, m der sich ein Winter seinem Ende nähert, von dem unsere Gegner alles erhofft haben. Vom Juni bis Oktober 1941 sind die deutschen Armeen mehr als 1000 Kilometer in das Reich des Feindes vorgestoßen, der die Absicht hatte, unser Volk und unsere Heimat endgültig zu vernichten. Dieser Winter — wie er seit mehr als 100 Jahren noch nicht da war — hat uns schon Ende November 1941 überfallen. Schnee unb Frost brachten damit den in der Geschichte einmaligen Siegeskauf der deutschen Wehrmacht vorübergehend zum Stehen.
Nun hofften unsere Gegner, der deutschen Armee bas Schicksal des napoleonischen Rück- z u g e s zufügen zu können. Dieser Versuch ist jämmerlich gescheitert. Gescheitert vor allem an der Tapferkeit unb dem Opferwillen unserer einmaligen Männer, bie Seite an Seite mit unseren Verbündeten ben eisigen Stürmen der Monate Dezember, Januar und Februar ebenso hart stand-- gehalten haben, wie sie vorher in der Gluthitze des Juni, Juli, August und September chre unvergänglichen Siege erfochten.
Nun, da die schwerste Kälte gebrachen ist, in der Krim unb im Süden Rußlands der Schnee bereits zu -tauen anfängt, ist es mir nicht möglich, meinen Platz zu verlassen, indem
die Vorbereitungen getroffen werden für die endgültige Auseinandersetzung und Abrechnung mit jener Verschwörung, die von den Bankhäusern der plutokratischen Welt bis in die Gewölbe des Kremls das gleiche Ziel verfolgt: Ausrottung der arischen Völker und Menschen.
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Oie Thesen einer neuen und besseren Wett
Eine Botschaft des Führers zum Tage -es Parteiprogramms.
München, 24. Febr. (DNB.). An historischer Stätte, im Festsaal des Hofbräuhauses am Platz

