Einzelbild herunterladen

Jungmadel.

10X60-m-Staf fel: 1. JM.-Gruppe 2/116> 1:32,0; 2. IM.-Gruppe 3/116, 1:33,6; 3. JM.-Grupps 4/116, 1:34,8. Reichssportwettkampf tz 1. IM.-Gruppe 2, 2513 Punkte; 2. IM.-Gruppe 3> 2389; 3. IM.-Gruppe 15, 2172. Dreikampft 1. Liane Schuldt, 288 Punkte; 2. Liane Müller, 274; 3. Brigitte Behagel, 267. 6O°m°Lauf: 1. Life« lotte Fegenauf, 8,6 Sek.; 2. Liane Schuldt, 8,7; 3. Liesel Hauck, 8,8. Weitsprung: L Lotte Freimann, 4,37; 2. Liane Schuldt, 4,32; 3. Bärbel Boehme, 4,29. S ch la g b a l l w e i t wu r f r. 1. Astrid Raddatz, 46,5; 2. Gisela Peter, 46,0; 3. Pärbel Boehme, 44,5.

VD7N., Llasie B.

Dreikampf: 1. Emmi Schäfer, 1400 Punkte? 2. Irene Sehrt, 1377; 3. Toni Euler, 1323. 75-m-Lauf: 1. Irene Sehrt, 11,4 Sek.; 2. Erika Becker, 11,9; 3. Elfriede Dürr, 11,9. Weit­sprung: 1. Elfriede Dürr, 4,10; 2. Erika Becker, 4,06; 3. Emmi Schäfer, 3,80. Schlagball­weit w u r f : 1. Lilo Müller, 50,0; 2. Gertrud Mer- ten, 49,5; 3. Otti Mer, 40,0.

VD7N., Klasse A.

4X 1 00-m : 1. Mto. Gießen 55,8; 2. Mädel­gruppe 23 58,9; 3. Mädelgruppe 1 62,4.

Relchssporlwettkampf.

1. Mädelgruppe 3/116, 2211 Punkte; 2. Mädelgn« 8/116, 2013; 3. Mädelgr. 11, 1913. Fünf­kampf: 1. Rosi Rolfes, Gießen, 2810 Punkte; 2. Inge Rolfes, Gießen, 2755 ; 3. Gretel Kirstein, Gießen, 2552. 100-in-Lauf: 1. Inge Rolfes, Gießen, 14,3 Sek.; 2. Rosi Rolfes, Gießen, 14,7; 3. Beate Kreiling, 14,7. Weitsprung: 1. Rost Rolfes, Gießen, 5,21 m; 2. Inge Rolfes, Gießen^ 4,60 m; 3. Liselotte Becker, 4,47 m. Hoch* sprung: 1. Rosi Rolfes, 1,45 m; 2. Inge Rolfes, 1,39 m; 3. Hildegard Feulgens, Gießen, 1,30 m.i Speerwurf: 1. Gretel Kirstein, Gießen, 23,48 m| 2. Ilse Krollpfeifer, 23,00 m; 3. Gudrun Böhm« 20,90 m. K u g e lsto ß:. 1. Hilde Frank, 8,23 mj 2. Inge Rolfes, 7,95 m; 3. Gretel Kirstein, 7,64 m.< Diskuswurf: 1. Gretel Kirstein, 21,40 m; L, Hildegard Feulgen, 20,35 m.

VDIN-Werk-Slasse.

Fünfkampf: 1. Lotte Keßler, 2955 Punkte; 2, Hellwig Clarius, 2875; 3. Christa Dreyer, 2475. 100-m-Lauf: 1. Lotte Burkhardt, 14,4 Sek.) 2. Gertrud Hörder, 14,6; 3. Hellwig Clarius, 14,6., Hochsprung: 1. Emmj Hußke, 1,42 m; 2. Heit^ wig Clarius, 1,42 m; 3. Lotte Keßler, 1,35 in.« Weitfprung: 1. Gertrud Hörder, 4,75 m; 2* Lotte Keßler, 4,62 m; 3. Hellwig Clarius, 4,52 m.< Diskus: 1. Lotte Keßler, 26,75 m; 2. Hellwig! Clarius, 22,20 m; 3. Elfe Siebert, 19,42 m. Kugelstoß: 1. Lote Keßler, 9,81 m; 2. Hellwig Clarius, 8,19 in; 3. Else Siebert, 7,87 m. Speerwurf: 1. Lotte Keßler, 23,25 m; 2. Mar« grit Faber, 21,00 m; 3. Hellwig Clarius, 20,40 m.

rr

mit ^ochkennt-

missen sunt bal- oigen Eintritt

oigen Eintritt gesucht. [ 1947 D

1993 d

Sa Wiesenheu | Mietgesuche~|

kauft frei Hof oder ab Wiese sofort

THEATEH

Job. Fisdier 19S8D

mööLSimnier

4

Zigarren Zigaretten RAUCHTABAKS

Aus reicher Oberlieferung, die reife Leistung

Z abnarrt Tr. Bender, Gr. Steinw. 21. Telephon 2415.

Sie wissen ja: Wir tun unser Bestes!

Kohlenhandelsgesellschaft Gießen, Alicenstraße 42-44 Telefon 3172 und 3176

gesucht. Schrift!. Ang. mit. 03025 an o. Gieß. Anz.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Mann, unseren guten Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwa­ger, Pate und Onkel

Karl Schäfer, Schmiedemeister

nach einem arbeitsreichen Leben, im Alter von " 71 Jahren, zu sich in die Ewigkeit abzurufen.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Christine Schäfer,, geb. Krick Familie Otto Schäfer Familie Karl Pauli.

Leihgestern, Watzenborn, den 24. Juni 1942.

Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 25. Juni, nachmittags 2 Uhr statt.

Zuverlässige

WMlW

Für mein Kontor suche ich eine erfahrene Kraft für Voll- oder Halbtags-Arbeit

Winte rhoff

Kreuzplatz 9 und 10.

- 1989 D

/s Der erste deutsdie färben-ßroßfibti <2) der mit (7^

Wohnungstau8ch|

Wohnungs­tausch!

Geboten:

Schöne, geraum. 5-Zimm.-Wohn* in Gießen.

Gesucht:

3-4-Z.-Wohn.in Gießen o. Umg. Schr. Ang. unt. 03015 a.d.G.A.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Berautwortlich für Politik uuh Silber: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyrtotj für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitatsdruckeret R. Lange K. Derlagsleiter: Tr.-Ing. Erich Hamann; Snzeigenlcüer: Hans Beck.

Anzeigenpreisliste Nr. 6.

Mittwoch, den 24. Juni

19 bis 22 Uhr: 1890D

Die Hochzeit des Figaro

unter Dach kommen sollen, und fordere ich Sie daher auf, denen ich ollen nebst Ihren Gemeinden das Zeugnis geben kann, daß sie in Roth und Ge­fahr treu und uneigennützig ihren unglücklichen Mit­brüdern zu Steinbach beigestanden haben, auch hier­bei nochmals chre Thätigkeit zu zeigen und zu be­weisen, wie wahre Nächstenliebe in sich selbst ohne Rücksicht auf zeitliche Belohnung ihre Beruhigung findet.

Es müssen hier alle Gemeinden, in deren Gemar­kung Lehmsteine gefertigt werden können, so schnell als irgend thunlich, Anstalten treffen, daß eine mög­lichst große Anzahl derselben zur Disposition der verunglückten Steinbacher gestellt werden kann."

Dann wird u. a. betont, daß die Lehmsteine zu einem angemessenen Preise bezahlt werden, während der Transport der Steine aus den Lehmgruben nach Steinbach von begüterten Einwohnern der Gemein­den kostenlos besorgt werden sollte. Zum Schluß heißt es in der Bekanntmachung - noch:

Indem ich hierbei die für mich wahrhaft er­hebende Gelegenheit ergreife, Ihnen allen nebst Ähren Gemeinden mein dankendes Wohlwollen zu erkennen zu geben, wie fie bei dem schrecklichen Brandunglücke alle nicht allein ihre Schuldigkeit ge- than, sondern auch wie sie bethätigt haben, daß sie aus reinem Mitgefühl für ihre unglücklichen Brü­der Gefahr und Arbeit nicht scheuten, und daß da­durch Jeder sich sagen kann, dazu. beigetragen zu haben, daß das wahrhaft schaudererregende Unglück nicht noch größer und schrecklicher geworden ist. Den treffendsten Beweis für die Thätigkeit sämmt- licher Hülfeleistenden liefern die an der ganzen Hauptstraße herunter halb abgebrannten Wohn­häuser, welche nur durch außergewöhnliche Kraft und Umsicht bei diesem furchtbaren Brande gerettet werden konnten, und ist dies das sicherste Zeugmß für die Ausdauer der mitwirkenden Helfer. Belohnt kann hierbei Niemand werden, außer "durch fein eigenes Bewußtsein, und ich bin überzeugt, daß Jeder hierin hinreichende Beruhigung finden und sich um so mehr aufgefordert sehen wird, auch setzt noch für Steinbach zu leisten, was in seinen Kräften steht. In Berh. Großh. Kreisraths, der Kreissekre­tär Dr. Spamer."

Morgen Donnerstag

stauf

Gloria-Palast

Tägl. r 3.00, 5.15, 8.00 Uhr

So. 2.30, 5.00, 8.00 Uhr.

Saubere Spülfrau für täglich nachmittags 3 Stund, außer Donnerstags sofort gesucht.

Konditorei - Caf£ Am end Am Selterstor. 1985 D

Das Barmsporifefl in Gießen

Schluß der Wettkampf-Ergebnisse.

Hiller-Jugend, Klasse B.

Speerwurf: 1. GüntherWolkewitz, Jungst.2, 39,20; 2. Heinz Becker, Mar.°Gef. 1, 37,45 ; 3. Wilh. Müller, Mot.-Gef. 2, 36,40. Diskuswurf: 1. Heinz Becker, Mcrr.-Gef. 1, 25,70; 2. Hans Stein, Fhl. 7, 22,30; 3. Fr. Wilh. Hill, Jungst. 1, 17,15. Fünfkampf: 1. Günther Wolkewitz, Jungst. 2, 2860 Punkte; 2. Hans Reuschling, Jungst. 2, 2690; 3. Werner Hofmann, Jungst. 4 2330. 4X100-M- Staf fel: 1. Mto. Gießen, 49,3; 2. SRD. 1/116, 51,5; 3. Flieger-Gef. 1/116, 52,8.

Vor ioo Jahren brannte das halbe Dorf ab

Eine Erinnerung in Steinbach.

Bekanntmachung.

Reichssportabzeichen für Schwimmen.

Am Sarüstag, dem 27. Juni 1942, ab 17.30 Uhr» können die im Schwimmen für das Reichssvort- abzeichen vorgeschriebenen Uebungen in der Müller» scheu Badeanstalt abgelegt werden.

Bewerber aus und Landkreis Gießen können sich vor der Prüfung noch melden. Urkunden­hefte mit Lichtbild und beglaubigter Unterschrift sind vorzulegen. [1992C

Gießen, den 22. Juni 1942.

Der Oberbürgermeister, zugleich für den Ländrat des Landkreises Giesten» I. A.: gez. Gravert.

Nach einem arbeitsreichen Leben entschlief am Sonntagmittag durch einen tragischen Un- | fall mein lieber, Jreuer Lebenskamerad, unser bester Vater, Sohn, Schwiegersohn, Bruddr,

1 Schwager und Onkel

Heinrich Hofmann

imAlter von 45 Jahren.

- In tiefer Trauer: Emmi Hofmann, geb. Spie» Heinz Hofmann, z. Z. im Felde

Wolfgang und Gerd, und alle Angehörigen.

Gießen (Kaiserallee 71), den 24. Juni 1942.

Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 25. Juni, 14 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt. 1986d

Beileidsbesuche dankend verbeten.

Mit den Angehörigen trauert um seinen vor­bildlichen Vorarbeiter und guten Arbeits­kameraden

die Betriebsführung und Gefolgschaft der Möbelfabrik Karl Hahn.

_________________________________________________1987 D

von wo aus der steile, aber sehr aussichtsreiche Auf­stieg zu der ehemaligen Feste Greifenstein angette- ten wurde. Nach kurzer Frühstücksrast ging es zu der wahrscheinlich aus dem 11. Jahrhundert stam­menden Burg und der in den Jahren 16831702 erbauten Kirche mit ihren sehenswürdigen Stuck- und sonstigen Verzierungen. Ein Vortrag des Be­schließers ließ das Schicksal der Burg lebendig wer­den, die sich als so feste Schutz- und Trutzburg er­wiesen hat, daß nicht einmal Marschall Turenne sie bezwingen konnte. Immer wieder ließ man den Blick ins Land schweifen, um das prächtige Bild der Landschaft zu bewundern, aus der sich vor allem die vielen Wälder abheben. Im Weitermarsch kam man zur Lungenheilstätte Elgershausen und Holz­hausen rechts liegen lassend über Ulm nach Allen- dorf. Bei kühlem Trunk und guter Suppe wurde Mittagsrast gehalten. Gestärkt und ausgeruht führte am Nachmittag der Weg ständig durch den schönen Wald zur gastlichen Försterei Dianaburg. Nach einer gemütlichen Kaffeepause ging es, der schwar­zen Dreieckmarkierung folgend, nach dem Endziel Ehringshausen. Auf der Höhe vor Ehringshausen hatte man nochmals den umfassenden Ausblick in das schöne Dilltal und darüber hinaus weit ins Land hinein.

Feindlicher Flieger!

NSG. Hui wie die Flakkanoniere aus den Bunkern stürzen, wenn die Horchgeräte das Heran­nahen feindlicher ^Flieger anzeigen. Der Einflug muß verhindert werden. Gelingt es einzelnen Flug­zeugen dennoch, so werden' sie weiter drinnen auss neue empfangen. 1

Aber es gibt auch Flieger, um die sich keine Flak kümmert. Sie fliegen derartig geräuschlos, daß die feinsten Horchgeräte sie nicht erfassen können. Außer­dem sind sie so winzig, daß der Beobachter mit schärfstem Glas sie nicht entdeckt, selbst wenn sie ganz tief fliegen. Diese Spezialflieger, die ausschließ­lich der Zerstörung von Lebensmitteln dienen, und hierin wiederum ganz speziell der Kartoffel und in geringerem Maße der-Tomate, sind nur ein Zentimeter groß und heißen Kartoffelkäfer!

Der Einflug dieses Feindes, der uns von Westen her bedroht, ist allerdings nicht an Krieg oder Frie­den gebunden, nur daß der Schaden, den er im Kriege anrichtet, uns fühlbarer trifft. Er ist ein aus­gezeichneter Langstreckenflieger, und gerade in der Gefahrenzone müssen wir unsere Kartoffelfelder rast­los nach diesem kleinen, aber unheimlichen Zerstörer mit den in Längsrichtung schwarzgelb gestreiften Flügeldecken durchsuchen, damit er nicht weiter ein- sliegen kann in unser Land und unsere Kartoffel­gebiete. Denn seine Vermehrungsfähigkeit ist unvor­stellbar!

Rot sind seine Larven, mit zwei Reihen schwarzer Punkte an jeder Seite. Die kleinen gelblichen Eier kleben unter den Blättern.

Augen auf! Sein Erscheinen sofort der Ortspolizei oder dem Bürgermeister melden! Fundort kennzeich­nen! Keine lebendigen Käfer, Larven oder Eier mitschleppen, auch kein Kraut oder Knollen! An­weisungen abwartcn! Kampsdem Kartoffel­käfer!

Gerichtsreferen­dar, verh., sucht ab sof. ob. später 4-Zimm.-Wolmung i.Gießeno.Umg. Miete bis 100, RM. Angeb. an W. Brost, Kiel, Tirvitzstr. 140.

Möbliertes Zimmer evtl. m. Mittags­tisch, v. Berufs­tätigem gesucht. Schrift!. Angeb. unter 03017 an den Gieß. Anz.

$ Steinbach (Kreis Gießen), 24. Juni. Am 28. Juni 1942 jährt sich zum 100. Male der Tag des großen Brandes in Steinbach. Am 28.6.1842 in der Mittagszeit, als alle Leute beim Heumachen in den Wiesen waren, brach der Brand in einer Scheuer des Oberdorfes aus. Bei dem herr­schenden Winde, dem Wassermangel und dem Feh­len der Löschmannschaft griff der Brand rasend schnell um sich, und trotz des Eintreffens aller Feuer­wehren der Umgegend brannten mehr als die Hälfte der Häuser, Scheuern und Stallunge n von Steinb ach.a b. Das Un­glück war unbeschreiblich. Mer die Hilfe, die von allen Seiten kam, war ebenfalls sehr groß. Der Fürst von Lich, der als einer der ersten persönlich zur Hilfe erschienen war, sorgte für Verpflegung der obdachlos Gewordenen. Naturalien für die Tiere wurden von den Nachbardörfern und der Ferne ge­spendet. Reiche Geldspenden aus sehr vielen Ge­meinden der ganzen Provinz gingen ein und wur­den durch einen Hilfsausschuß verteilt. Die Geschä­digten waren in drei Klassen geteilt, das Geld wurde unter diesen drei Klassen (große, mittlere, kleinere Schäden) von dem Ausschuß verteilt. Die Kirche, das Pfarrhaus, die Schule waren beschädigt und wur­den neu erbaut. Die Spuren des großen Brandes sind heute noch in der ungewöhnlich breiten Haupt­straße zu erkennen.

In demAnzeigeblatt der Stadt Giessen" Nr. 27 vom Samstag, 2. Juli 1842, spricht der damalige Großh. Bürgermeister Gg. Reiber Dank ausden edlen Menschenfreunden, welche durch die nöthig- flen Lebensbedürfnisse die augenblickliche Noth der zu Steinbach Abgebrannten und Löschenden zu lin­dern suchten. Gleichzettig muß sehr rühmend aner­kannt werden, welche allgemeine Theilnahme durch die in Umlauf gesetzten Subscriptionslisten sich be­urkundet, wobei ich noch bemerken wollte, daß Geldbeiträge bei Herren Gemeinderath Labroisse und Naturalunterstützung auf dem Rathhause ange­nommen werden."

DasOberhessische Intelligenz- und Kreisblatt" Nr. 28 vom Freitag, 15. Juli 1842, enthält eine längere Bekanntmachung, in der sich xSer Groß- herzogl. Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an sämmtliche Großherzogliche Bürgermeister dieses Kreises" wendet. Er teilt darin u. a. mit, daß es den vereinten^ Kräften der Bewohner Steinbachs und insbesondere der Umgegend gelungen sei,bie in Schutt und Asche gelegenen Baustätten soweit aufzuräumen, daß mit der Wiedererbauung der zer­störten Gebäulichkeiten der Anfang gemacht werden kgnn". Dann heißt es in der Bekanntmachung weiter:

Die meisten bei dem Brandunglück betheiligteir Personen haben sich, nachdem ihnen das Vortheil­hafte der Sache gehörig auseinander gesetzt worden, bewogen gefunden, ihre niedergebrannten Gebäude mit Lehmsteinen zu erbauen; es muß aber hierbei Außerordentliches geleistet werden, wenn diese un» I glücklichen Menschen noch vor Eintritt des Winters

Für die erwiesenen Aufmerk­samkeiten anläßlich unserer Vermählung danken wir herzlichst

Jupp Altendorf und Frau Lieselotte, geb. Hofmanq

Gießen, Wernerwall 62

03D19Z

[Stellenangebote)

Keine ür sprangt- Zeugnisse,

>andern nur Zeugnis- abschriften dem werbungsichre iben bei­legen 1 Lichtbilder undBewerbungsuntev lagen müssen zur Ver- meidung von Verlusten auf der Rückseite Na­men und Anschrift des Bewerbers tragen!

Ihre Ferntrauung geben bekannt

Hans Haßler

Liselotte Haßler

geb. Heckroth

Gießen z. Z. im Felde

Walltorstraße 38

den 24. Juni 1942

,___________________ 03029/

Neuwertiger Gasherd oder elektrische

Kochplatte z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 03026 an den Gieß. Anz. s Verschiedenes]

Nadio- x Apparat im Tausch gegen Klappkamera 9x12 m. Boigtl. Collincar gegen Zuzahlung zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 03016 a.d.G.A. Junger Man«, 39 I. alt, sucht d. Bekanntschaft eines Mädchens oder Witwe im Alter von 30 bis 35 Jahren, auch v. Lande, zwecks späterer

Heirat. Zuschriften unt. 03012 a.d.G.A.

WMiien]

doch bessere]

[DIPLOMATEN'

Heilquelle KarlslprudelM^^^

g 6e Bronnmerwalmoo Biskirches - Ruf 14 - erhältlich

Unsere beiden lieben Jungens, meine sonnigen Enkel

Udo und Axel

mußten bei einem Fliegerangriff auf eine west­deutsche Stadt ihr junges Leben lassen.

In tiefer Trauer:

Georg Schuchard jun.,z. Z. Obergefr. im Felde und Frau Elfriede, geb. Paal

Georg Schuchard, z.Z. Hauptmann und Leiter eines Wehrmeldeamtes.

Gießen, den 23. Juni 1942.

Beileidsbezeigungen dankend verbeten.

1994 O

hMgeWn

oder

SkMeMlse gesucht. [03018 Dr. Menz

Liebigstraste 48. Saubere

Putzfrau z. Reinigung des Treppenhauses 4mal mon. ges. Näh. tägl.zwisch. 13-15 Uhr. [03020 Selterstv. 521 r. [Stellengesuche} Unabhängige, gebildete ^tau Anfang 50, in allen Zweigen d. Haushalts fow. Krankenpflege erfahren, sucht PflH. Stellung.

Schr. Ang. unt. 03024 a.d.G.A. | Verkäufe |

8 Ferkel 8 Wochen alt, zu verkauf. [iosoD Engelbert Berk­mann, Langsdorf bei Lich.

Apparat für elektrische Kopflichtbäder für 45,- RM. zu verkaufen.

Schr. Ang. unt. 03023 a.d.G.A. Gut erhaltener Mena z. verkauf. [03021 Preis RM. 30,- KavlansgasfelS

Kaufgesuche] Anthrazit­ofen neu oder gebr., z. kaufen gesucht. Sckr. Ang. unt. 1990V a.d.G.A.

Zwecks

Heirat

suche anst.Mädel, am liebsten vom Lande, kennen- zulern.Bin27J., evang., blond, u. habe eine gute Stellung nebst Vermögen.

Zuschriften unt. 03028 a.d.G.A.

Welche

Malierin ändert bis zum 1.Atm.Bündchen an Herrenhem­den um? [1982 V Mttteilung an

Seltersweg 64p

Fernglas

(10x32) gegenMeinbild- kamera zu tau­schen gesucht.

Eil-Angeb. unt. 03022 a.d.G.A.

® Ak :.r/vxA.

<