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Vertreter der jüdischen Zeittma „Hamaschkaif" klärt, daß im Vorderen Orient demnächst ein N
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den Reiseweg des Botschafters sind Einzelheiten noch nicht bekannt, doch sind mit seiner schnellen Rückkehr jedenfalls die Gerüchte erledigt, die von einem Besuch Cripps in Indien wissen wollten. Im übrigen wird die Anwesenheit von Cripps Churchill die Möglichkeit geben, die Regierungsumbildung zu beschleunigen.
Der USA.-Generalkonsul in Jerusalem hat einem
schäft, die ihre westlichen Lehrer zwar gerne ver- leugne, aber immer noch auf ihre Worte schwöre, hat heute jeden Sinn verloren. Der japanische Medianer und Naturwissenschaftler arbeitet ebenso selbständig wie sein europäischer oder amerikani- scher Fachgenosse und ist dank der Entschlossenheit, Zähigkeit und Genauigkeit, die sein Volk auszeichnet, oft genug auch zu neuen Erkenntnissen vor- gedrungen. Wenn diese wirtschaftliche Folgen hatten, ! wurden sie rasch genug bekannt und pflegten dann
Ordinarius der Mathematik an der Universität Göttingen. Die Akademien der Wissenschaften tn Ber. lin, München, Wien und Budapest ernannten chn zu ihrem Ehrenmitglied. Er ist Ritter des Ordens Pour le mörite für Wissenschaften und Künste. Be- sondere Bewunderung haben seine genialen Forschungen auf allen Gebieten der Mathematik und der mathematischen Logik gefunden.
heim gehalten werden, den Japanern in kurzer Zeit geläufig sind, während viele laut verkündete japanische Entdeckungen Europa und Amerika unbekannt bleiben. Vielleicht- wird also die japanische Wissenschaft auf dem einen oder anderen Gebiete den Vorsprung des Westens bald mehr als aus- gleichen und sich selbst an die Spitze setzen. So mag Japan, das der Menschheit in Jahrtausenden unermüdlicher friedlicher Arbeit eine Fülle von Schönheit gegeben hat, wagemutig auch in ferne Reiche der Erkenntnis vordringen.
vollen Bildern, in denen das geheimnisvolle Leben von Tier und Pflanje blühte, wie naturnahe, ja
Heute ist es so, daß die Ergebnisse der wissen» schaftlichen Arbeit des Westens, soweit sie nicht ge-
richtendienst der Vereinigten Staaten aufgezogen werden soll. In Palästina und allen wichtigen Zentren des Nahen Ostens sollen Zweigbüros ein- gerichtet werden.
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Der nordameritanische Kriegssekretär S t i m s o n gab die Bildung der ersten ganz aus Negern bestehenden Armee-«Division ber USA. sowie die Auf-
Au« aller Wett.
Die Goethe-Medaille für David Hilbert.
Der Generalinspektor des Führers für das Kraft« fahrwesen, ^-Standartenführer Direktor Werlin. (Scherl-Archiv-M.)
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I Der Oberleutnant zur See S u h r e n, Kommandant eines Unterseebootes, dem der Führer am 3.1.42 das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh, ist wegen be-sonderer Auszeichnung vor dem Feinde zum Kapitänleutnant befördert worden.
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flnb Diele Einheiten halten sich Affen als Tafts- man, nachdem sie die geschwätzigen Tiere von den Säumen gelockt haben. Abends setzen |ie auf den Schultern der Soldaten, während diese leise mitein- ander plaudern. Wenn sie nach Haus kommen, so werden sie ihren Leuten daheim von Reesenschlan- aen und Kobras erzählen, wie diese den Elefanten aus dem Wege gingen, die zum Transport des Nachschubs durch den Dschungel eingesetzt wurden. Die meisten Soldaten haben einige Worte des ma- laiischen Dialekts gelernt und können sich bei den Eingeborenen verständlich machen.
Oie Entscheidung
in der nio-Konferenz verschoben.
Riode Janeiro, 23. Ian. (Europapreß.) Die erste Entscheidung über die von der Rio-Konferenz behandelten Fragen mußte verschoben werden, ba eine Einigung über den Hauptpunkt, den Ab- bruchderdiplomatischenBeziehungen zu den Achsenmächten noch nicht erzielt werden konnte. Trotz , des Druckes, der von Roosevelts Bevollmächtigtem Sumyer Welles ausgeübt würbe, konnte die entscheidende Abstimmung noch nicht durchgeführt werden.
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Japans Geist.
Von Professor Dr. Otto Kümmel, Generaldirektor der Staatlichen Museen.
geben hat wie das japanische.
Und, was das Wesentliche ist, über Geschmack oder Ungeschmack entscheidet hier nicht die mehr oder minber pralle Füllung des Geldsacks! Die bescheidene Massenware, mit der sich der Arme begnügen muß, ist nicht weniger brauchbar, materialgerecht und formschön als das Gerät des Wohlhabenden, mag es auch an Kostbarkeit des Stoffes und Reichtum des Zierats — nicht feiten zu seinem Vorteil — hinter ihm zurückstehen. Das lehrte jeden, der sehen wollte, die kleine, bewußt in ein paar Warenhäusern zusammengekaufte Ausstellung japanischen Gebrauchsgeräts, die vor einiger Zeit in verschiedenen Städten Deutschlands gezeigt wurde. Auch die heute so hochgeschützten japanischen Farbenholzschnitte sind beredte Zeugen für die erstaunliche Geschmacksbildung des ganzen Volkes, nicht etwa nur einer kleinen raffinierten Oberschicht. Heute werden diese Wunder der Form und Farbe, diese unerreichten Meisterwerke der Drucktechnik, als Kunstwerke gesammelt — und befahlt. Don Haus aus sind sie Volksbilderbogen, bie sich japanischen Kunst nicht wesentlich anders verh als die Neuruppiner Bilderbogen zur deutschen.
Die ernste, so ganz anders geartete, im tiefsten geradezu gegensätzliche Schwester der Kunst, die Wissenschaft, hat eigentlich erst im 19. Jahr- hundert den Weg nach Japan gefunden. Die japanische Wissenschaft hatte zunächst nichts anderes zu tun, als sich still zu Füßen ihrer stolzen europäischen Lehrerin zu setzen und einfach zu lernen. Auch Kopernikus, Kepler oder Newton hätten als Japaner des 19. Jahrhunderts nicht mehr geleistet und nicht leisten können, denn sie hatten ein Jahrtausend nachzuholen. Wäre es der japanischen Wissenschaft nur gelungen, diesen ungeheuren Vorsprung in den wenigen Jahrzehnten wesentlich zu verkleinern, die ihr zur Verfügung standen, so hätte sie viel erreicht. Sie hat ihn aber auf den meisten Gebieten eingeholt. Das überhebliche englische Gerede von der nur nachahmenden japanischen Wissen-
— eine wahrhaft gigantische Leistung, deren ganze Größe erst künfttge Geschlechter ermeßen werden. Dem geistigen Leben Japans nähern wir uns erst nach einigen Jahrzehnten und zaghaft genug. Denn vor der größten seiner geistigen Schatzkammern, .feinem Schrifttum, erhebt sich als furchtbares Hindernis die ungemein schwierige Sprache, die nur sehr wenige Nichtjapaner kennen, kaum einer wirklich meistert. So ist es uns fast unbekannt geblieben, und die wenigen Uebersetzungen, die es uns zu vermitteln versuchen, können gar nicht anders als das italienische Wort „traduttore — traditore” (etma: Uebersetzer — Dersetzer) überzeugend demonstrieren. Dabei birgt das japanische Schrifttum wahre Kleinodien, die zudem vom japanischen Leben und Wesen eine anschaulichere und eine anziehendere Vorstellung geben als alle wissenschaftlichen Untersuchungen. Die „Erzählungen vom Prinzen Genji" z. B., das Werk einer Hofdame, die um die Wende des 1. und 2. Jahrtausends lebte, gehört zu den köstlichsten Juwelen der Weltliteratur. Kürzlich ist es, auf dem Umwege über eine englische Uebersetzung, auch ins Deutsche übertragen worden. Von dem wundervollen Dufte dieser Märchenblume ist in der doppelten Herbarienbehandlung natürlich nicht viel geblieben. Noch wirksamer verbaut ist uns der Weg zu der unvergleichlichen japanischen Lyrik, über deren Sammlungen unsichtbar das schöne Wort Eichendorffs steht: „Der verborgene Geist eines Gedichtes tut sich als ein Mer goldener Blick über das ganze Leben auf." In unseren Uebersetzungen bleibt dieser Geist in der Tat fast immer verborgen, und wer gerecht ist, wird den Ueber- setzern nicht einmal einen Vorwurf daraus machen. Dlefe unsagbar zarten Blüten lassen sich eben nur zu trockenen Präparaten pressen.
Leichteren Zugang finden wir zu der Kunst, me nicht an die Sprache gefettet ist und deshalb die stärkste Wirkung auf die Dauer und über alle Kul- turgrenzen hinweg ausübt, zur Kunst im engeren Sinne, der Bildenden Kunst oder besser den bil- den den Künsten. Sie sind dafür freilich stren- ger örtlich gebunden als das ganz freizügige Schrifttum, aber eine Abbildung gibt immer noch mehr als eine Uebersetzung, und schließlich lassen sich gelegentlich auch die örtlichen Fesseln abstreifen. Das Gelang uns 1939 bei der großen, vielen unvergeß- lichen Ausstellung altjapanischer Kunst in Berlin.
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Der Führer hat — wie schon gemeldet — dem General der Panzertruppe Rommel, Befehlshaber der Panzergruppe Afrika, als sechstem Offizier der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwertern *um Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. — . (Scherl-Archiv-M.)
Oas Eichenlaub zum Jtffferfrcuj.
DNB. Ausdeni Führerhauptquartier, 23. Jan. Der Führer hat dem Oberst Traut, Kom- mcmdeur . eines Infanterie-Regiments, am 23.1. 42 das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und an ihn nachstehendes Telegramm Efanbt: „In dankbarer Würdigung Ihres Helden- ften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres )lkes verleihe ich Ihnen als 6 7. Soldaten ber deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes."
Der Führer hat dem ordentlichen Professor em. Geh. Regierungsrat Dr. David Hilbert in Göttingen aus Anlaß der Vollendung seines 80. Lebens- jahres in Würdigung seiner hervorragenden 23er- dienste um die mathematische Wissenschaft die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft ver- liehen. Geheimrat Professor Dr. phil., Dr. phil.h. c, Dr med. h. c., Dr. rer. nat. h. c., Dr.-Ing. h. c. David Hilbert stammt aus Königsberg (Ostpr.) und war zuletzt mehrere Jahrzehnte, dis zur Entbindung 'lichen Verpflichtungen im Jahr 1930, Mathematik an der Universität Göt-
Das Jtifferfreu?.
Berlin, 23. Jan. (DNB.) Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes: Generalleutnant Meyer-Rab ingen, Kommandeur einer Infanterie-Division, Hauptsturmführer Sorin, qer, Kompanieführer in der ßeibftanbarte jj Adolf tzitler, Oberleutnant Kuhns', Kompaniechef in einem Infanterie-Regiment, Oberleutnant Woll- s ch l ä 0 e r, Kompaniechef in einem Panzer-Regi- ment, Oberleutnant Ketterl, Kompaniechef in einem Infanterie-Regiment, und Leutnant Walter Brüning, Kompaniechef in einem Infanterie- Regiment.
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Oberfeldwebel Edmund Wagner, der als Flugzeugführer im Jagdgeschwader Moelders nach seinem 47. Abschuß mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet wurde, ist an der Ostfront den Heldentod gestorben. Er hat sich im Luftkrieg gegen England und gegen die Sowjetunion hervorragend bewährt. Bei einem Begleitflug zum Schutze eines Aufklärers gelang es ihm, als er von fünf feindlichen Jägern angegriffen wurde, in erbitterten Luftkämpfen vier der Angreifer abzuschießen und den fünften schwer zu beschädigen.
Kleine politische Nachrichten.
Einheiten der Kriegsmarine nahmen in der Nacht zum 23.1. einige die Nordseeküste anfliegende britische Bomber unter Feuer. Nachdem bereits ein Dorpostenboot einen feindlichen Bomber über See zum Absturz gebracht hatte, gerieten bie übrigen in ben Feuerbereich der Marineartillerie. Das heftige Feuer zwang di« Briten nach Vertust von zwei weiteren Glugzeugen zum Abdrehen.
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Trotz schweren Wetters gelang es einem Dorpostenboot der deutschen Kriegsmarine vor der Atlantikküfte ein Seenotflugzeug aufzufinden, das nach Bergung der Besatzung eines Aufklärungsflugzeuges infolge des herrschenden Sturmes nicht starten konnte. Das Vorpostenboot Übernahm bei starkem Seegang die Mannschaft des Flugzeuges.
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Das britische Kriegsministerium gibt bekannt, daß nach dem 16. Februar die Mitglieder der sogenannten Heimwehr nicht länger das Recht haben, mit 14tägige.r Frist zu kündiaen. Der Dienst ist daher nicht länger freiwillig, sondern Zwang.
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Sir Stafford Cripps, der bisherige Doffchaf- ter in Moskau, ist in England eingetroffen, lieber
Die Einheit des Geistes, Herzens und Willens, die dem deutschen Volke erst ber Nationalsozialismus erkämpfte, war Japan durch seine glückliche Rassenfügung, seine geopolitische Lage und seine von beiden bestimmte Geschichte beinahe von Natur geschenkt. lieber Herkunft und Rasse der Japaner wirb heute noch gestritten. Sie sind jicherlich aus sehr verschiedenen Bestandteilen ^usammengeschmolzen, aber in das Lickst ber Geschichte treten sie als geschlossener Rassenkörper ein, und was sie in geschichtlicher Zeit aus China und Korea aufnahmen, hat wohl ihren Kulturbefitz bereichert, aber ihrem Rassenbilde keinen wesentlichen Zug hinzugefügt. Dor Invasionen und den mit ihnen verbundenen Rasiemischungen schützte die Japaner ihre Insellage — unb das zu allen Zeiten unheimlich scharfe ja» panische Schwert. So gibt es nur wenige Japaner, bie nicht japanische Dorfahren haben — Volk und Rasse sind eins — und nur sehr wenige Japaner, bie nicht japanische Staatsbürger sind — Volk und Staat sind eins.
Diese beinahe vollkommene Deckung von Rasse, Volk und Staat gibt Japan eine Einheit des Blutes, des Geistes und der Form, wie sie kein anderes Kulturvolk besitzt und je besessen hat. Und diese Einheit fand von den ersten Anfängen der japanischen Geschichte an in der Kaiseridee auch ihren anschcm- lichen, jedem verständlichen Ausdruck. Innere Wirren Haden dem Kaiser die tatsächliche Macht oft genug genommen — die Kaiseridee aber ist niemals verschüttet worden. Sie in ihrem Wesen ganz zu erfüllen ist freilich nur dem Japaner gegeben. Dor ihrer Größe aber neigt sich ehrerbietig auch das nationalsozialistische Deutschland. Es erkennt in dieser Kristallisation der Kraft eines ganzen Volkes um einen alles beherrschenden Gedanken eine unserem Wesen verwandte innere Haltung.
In dieser Kraft hat sich Japan gegen alle Stürme behauptet. Ganz auf sich allein gestellt, hat es dem furchtbaren Einbruch der Mongolen widerstanden, dem halb Europa zur gleichen Zeit erlag. Es hat unter schwerster Bedrohung von außen in weniger als einem Jahrhundert aus einem beinahe schutzlosen mittelalterlichen Staate die moderne polittsche unb wirtschaftliche Macht geformt, als die es heute Seite an Seite mit Deutschland und Italien steht
stelkung etnee Jagdgeschwaders ntft Negerpikoken bekannt.
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In „Soenska Dagbladet" fordert der bekannte schwedische Forscher Graf Erik von Rosen in [djarfen Worten ein sofortiges Kommunisten- verbot in Schweden unb kritisiert die flaue Haltung ber schwedischen Regierung und ihrer sozial- demokratischen Mitglieder gegenüber den Kommunisten.
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Reichsminister Dr. G o e b b e I e empfina den Beirat ber Reichsgruppe Hanbel unb die Leiter der bezirklichen Gliederungen des Handels unter Führung des Leiters der Reichsgruppe Handel, Dr. Hay. ler, um ihnen einen Ueberblick über die politische und militärische Lage unb die sich daraus ergebenden Aufgaben ber Gegenwart zu geben.
natureins der Japaner in allen Verfeinerungen der Kultur geblieben ist, derselbe Japaner, der in den religiösen Bilbern weltferner Jenseitigkeit Gestalt gab, in den erzählenben Bilbern die üppigste Fabulierkunst sprudeln ließ unb in den mächtigen Wandschirmen eine prunkvoll-freie Raumkunst schuf, wie sie die Welt sonst kaum kennt. Auch Die weniaen aufgestellten Bildhauerwerke, erhabene Götterbilder wie iebenerfüllte Bildnisse, ließen keinen Zweifel darüber, daß sich die Japaner auch als Plastiker durchaus ebenbürtig neben die großen Bildner- Völker des Westens stellen. Der Deutsche konnte dabei, vielleicht mit Erstaunen, wieder eine jener merkwürdigen Uebereinftimmungcn des Empfindens zwischen dem Volke des äußersten Ostens und dem Kernvolke Europas feststellen, die so oft auffallen. Nur der Deutsche und der Japaner hat z u m Holz als Schnitzstoff eine wirkliche Herzens- Beziehung und daher die natürliche Gabe, btefen edlen Stoff in seinen natürlichen Formen sprechen zu lassen — so wie es z. B. nur ein 23 au em • Haus gibt, das sich dem deutschen vergleichen läßt, das japanische.
Mancher wird bedauert haben, daß die schöne Ausstellung japanischer Kunst, die ja nur Malerei und Bildnerei umfaßte, von dieser vollendetsten Schöpfung der japanischen Volkskunst ebensowenig eine Vorstellung gab wie von der künstlerischen Gestaltung des täglichen Lebens, die doch für die Durchbildung des Volkes den eigentlichen Gradmesser bildet. Von der Gebrauchskunst gewinnt allerdings sogar in Japan nur ber eine Anschauung, der in das japanische Leden des japanischen Volkes — es führt ja daneben auch ein nicht- japanisches, westlerisches Leben! — einbringt, denn diesen bescheidenen Kunstwerken gibt erst der wirkliche Gebrauch Sinn und Schönheit. Wer aber einmal in diesen nicht ganz leicht zugänglichen inneren Kreis eingetreten ist, dem wird die Erkenntnis aufgehen, daß kein Volk der Welt dem Gerät seines Lebens eine so vollendete handwerkliche Durchbildung, so zweckvolle und stoffgerechte Form, so sinn- und geschmackvollen Zierat ge-
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München gedenkt des U-Voot-Lrfinders.
Die Stadt München würdigte die Verdienste des Schöpfers der U-Boot-Waffe, Wilhelm Bauer. An feinem Grabhügel im alten nördlichen Fnedhof wurden Kränze niedergelegt. Dann eröffnete Ober- bürgermeifter Fiehler im Deutschen Museum bie „Sonderschau Wilhelm Bauer" und enthüllte an dem Münchener Sterbehause des Erfinders, Ecke Theresien- und Türkenstratze, eine Ehrentafel. Abends folgte die Uraufführung bes Davaria-Fums „Geheimakte W. B. 1", der nach dem Buch -'Der eiserne Seehund" von Dr. Thieß gestaltet ist. Wilhelm Bauer hat bie entscheidenden Jahre seines Lebens in München verbracht. Man hat den 23. Januar zu seinem Ehrentag erwählt, weil Bauer am 23. Januar 1851 seinen in München lebenden (Eltern schon ben ersten Tauchversuch in Kiel antun- bigte.
Generalleutnant a. D. von Gallwlh gestorben.
In Wiesbaden starb kurz nach Vollendung seines 85. Lebensjahres Generalleutnant a. D. Curt von Gollwitz, genannt Dreyling. Er war dis 191- Kommandeur der Kriegsschule Metz, dann des Grenadier-Regiments Graf Kleist von Nollendorff Nr. b in Posen, im Weltkrieg der 21. Reserve-Infantene- Brigade, ber 6..Garde-Infanterie^Brigade, der 217. Infanterie-Division und zuletzt Gouverneur des eroberten russischen Kriegshafens Sewastopol.
5orschungskrels der Universität Königsberg.
Der Rektor der Universität Königsberg, Professor von Grünberg, verkündete als Gaubozenten- bundfuhrer die Grundlegung eines unter der Schirmherrschaft bes Gauleiters von Ostpreußen Erich Koch stehenden Forschungskreises der Albertus- Universität. Die Einrichtung soll dem praktischen Zusammenwirken der freischaffenden Forschung in Ost- und Westpreutzen, die nebenberuflich betrieben wird, und der Berufsforschun-a der Universität dienen und zugleich die wissenschaftliche Arbeit im Kriege dem zukünftigen Frieden dienstbar machen. Abgesehen von sonstigen finanziellen Unterstützungen verleiht der Gauleiter jährlich einen Preis für freischaffende Forschung, der in diesem Jahre dem Allensteiner Studienrat Dr. Groß gegeben wurde. Der Forscher ist durch seine pollenanalytischen Studien bekannt geworden und wurde kürzlich Mitglied der Leopoldinisch-Karolinischen Akademie in Halle. Dem Senat des Forschungskreises gehören auch Dozenten der Danziger Technischen Hochschule on.
Erdbeben nördlich von Florenz.
Die Erdbebenwarte von Florenz verzeichnete am 22. Januar um 23.21 Uhr einen heftigen Erdstoß mit Epizentrum 35 km nördlich von Florenz.___________________________________
H-mpYchrlftleiler: Dr. Friedrich Wilhelm ^nge- S^lveMeter bej vauptschriftleiters: Ernst Blumschein. BernnNvoE Mr unb Bilder: Dr. Fr. W. Sanne; für ba# Feuilleion^Tr. Han# Tdyrtot, für Stabt Gießen, Provinz, Wirtschaft u. Sport.Ernst Blumfcheim
Druck unb Berlag: Brühlsche Untvers.tatSdrucker^ R.> Lange Verbleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann: An^genleiter^ Han# Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen. Theodor Kümmel isvjt .
Ä tum erfttn Me erhebliches UnMmen’ia. CnMftunfl <™,uföfen. weniostens von d-r japanischen Malerei und Dilü- Blieben sie zunächst ohne praktische Wirkunp o nerÄe DorstelluÖg ff« konnte der Deutsche hüllte sie lapanstches Sora^e^nd ^st so mit eiaenen Süden sehen was er sonst vielleicht vollkommen ein, dasi die westliche Wisienscho t — LÖrte oder la^ ^hen aÖ behaus tiefftem Natur- zu ihrem eigenen Schaden - nichts von ihnen empfinden gestalteten Landschasten, an den wunder- merkte^ ......-


