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Abschied von Gauleiter Lari ORöoer

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Säuberung in der Stadt Kertsch

jets noch bis in die letzten Tage, um den Rückzug zu decken, die Brückenköpfe an der Strafe von Kertsch verteidigten, nur wenige Versprengte das andere Ufer haben erreichen können.

Der Sieg von Kertsch hat die Hoffnungen, die die Alliierten auf die sowjetischen Krimarmeen gesetzt hatten, vernichtet, aber was schwerer wiegt, der Welt die ungeschmälerte Kampfkraft und den un­gebrochenen Angriffsgeist der deutschen Ostfront be­wiesen. Wiederum zeigte sich die turmhohe Ueber- legenheit der deutschen Führung, die auch auf schma­lem Raum, der dem Angreifer keine große Ent­faltung erlaubte, einen scharf durchdachten Opera­tionsplan konsequent durchführte und eine durch die Ungunst der Witterung unerwartet entstandene schwierige Lage in kühnem Entschluß meisterte. Wie- üerum zeigte sich der deutsche Infanterist als der beste der Welt in raschem, mutigem Zupacken und zähem Festhalten, wiederum sind seine gewaltigen Marschleistungen über alles Lob erhaben, wiederum war das exakte Zusammenwirken aller Waffen un­ter straffer aber geschmeidiger Führung der beste Bürge für den Sieg, wobei die Luftwaffe unter den Generalobersten L o e h r und Freiherr von Richthofen unter nur sehr geringen eigenen Verlusten dem Feinde schwer zu schaffen machte. Daß auch Truppen unseres rumänischen Ver­bündeten an dem ersten Sieg dieses Frühjahrs an der Ostfront ihren Anteil haben, vor allem die aus­gezeichnete rumänische Kavallerie, wird dem ru­

mänischen Volk eine besondere Genugtuung sein. Als Anrainer des Schwarzen Meeres empfindet es jede Minderung des Druckes, der von dem unge­heuren Uebergewicht der Sowjetunion auf den klei­neren Staaten des Schwarzmeer-Gebietes lastete, als einen Schritt zur Sicherung seines nationalen Bestandes und seiner künftigen Stellung in einem neuen freien Europa. So ist der Sieg von Kertsch ein verheißungsvoller Auftakt für das Jahr 1942, in dem wir weitere militärische Entscheidungen von größter Tragweite erwarten dürfen.

Daß die deutsche Wehrmacht, die in der Vernich­tungsschlacht von Kertsch ihre ungebrochene Kampf­kraft bewiesen hat, auch für die neue Bewährungs, probe dieses Sommers aufs beste gerüstet ist, hat das deutsche Volk mit tiefer Genugtuung den Worten entnommen, die Reichsminister Speer bei dem Staatsakt in der Reichskanzlei an. die deut­schen Rüstungsarbeite richtete. Die Frühjahrsliefe­rungen an Waffen und Munition, so konnte er fest­stellen, rollen in ungeahnten Massen an die Front. Die Ansprüche des Führers an die^tungswirt- schaft sind hoch, aber ihre Leistungen haben diese Ansprüche restlos erfüllt, ja auf wichtigen Gebieten weit übertroffen. Das ist der Dank der Heimat an die Front, ihr heißer Wunsch und unerschütterlicher Wille, dem besten Soldaten die besten Waffen zu geben für seinen harten Kampf um Leben und Frei­heit der Nation. Dr. Fr. W. Lange.

laufen, sind noch lange nicht fertig; erst ihre Schiffs» rümpfe sind gebaut. Aber die deutschen U-Boote wollten auch ihren Beitrag zumMaritime Day" liefern und taten das auf ihre Weise. Das Ober­kommando der Wehrmacht konnte in einer lako­nischen Sondermeldung der Welt Mitteilung machen, daß, gewissermaßen zum Ausgleich des Rekordstapellaufes von 30 Schiffen, die deutschen Unterseeboote abermals 23 feindliche Dampfer mit zusammen 125 600 BRT. mit ihren kostbaren La­dungen versenkt haben. Damit dieses Ereignis dec

ausgleichenden Gerechtigkeit" auch nicht der beson­deren Begleitumstände, die nun einmal zu einem Fest, rote es derTag der Flotte" ist, entbehrte, waren unter den 23 versenkten Schiffen drei Damp- fer, die die deutschen U-Boote trotz stärkster Abwehr mitten im St. Lorenz-Strom ihrer Be­stimmung entrissen.

Der St.-Lorenz-Strom, der dem Ontariosee ent­strömt, ist der wichtigste Strom Kanadas. Vom Ontariosee ab ist er 1200 Kilometer lang. Vor 23er» affen des Sees umfließt er unzählige kleine Ei­lande, die Thoufand Islands, auf denen die Neu» Yorker Plutokratie ihr Wochenende verbringt. Der Strom bildet die Grenze zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten und tritt dann auf kanadisches Gebiet über. Bei Quebec beginnt der Mündungs- tnchter. Nach seiner Regulierung ist der St.-Ä» renz-Strom die wichttgste Verbindungswasserstraße der Erde. Seedampfer bis 8,4 Meter Tiefgang ge- langen bis MontreaL Von dort aus hinauf zum Oberen See können noch Schiffe von 3,6 Meter Tief­gang fahren. Durch den Champlainkanal ist der St.^orenz-Strom mit dem Hudson verbunden. Jtad) Verlassen der Gaspe-Halbinsel tritt der Strom tn den ungeheurn St.-Lorenz-Golf und geht durch die Cabot- bzw. Belle-Jsle-Straße an Neufundland vorbei m den Atlantischen Ozean über.

Das Eindringen deutscher Unterseeboote in das Stromgebiet des St.-Lorenz ist ein sehr kühnes Un» ternehmen, galt es doch die von kanadischen Siche» rungs treitkraften scharf bewachten Zufahrtsstraßen beiderseits Neufundland zu passieren. So gewaltig ^-.^.bt.-Lorenz-Strom ist, so ist er doch im seetech» nlschen Sinn emenges" Gewässer. Daß sich hier die U-Boote ebenso erfolgreich durchsetzen konnten wie an den Sandbänken des Mississippi, danken sie ihrer enormen Wendigkeit. Denn die U-Boote die heute an der USA.-Ostküste operieren, sind kaum großer als die U-Boote des Weltkrieges. Aber das Gewicht der Dieselmotoren ist seither auf die Hälfte gemindert, was erlaubt, stärkere Maschinen einzu- bauen und Schnelligkeit sowie Reichweite zu er» hohen. Die Besatzungen müssen allerdings die Un- oequemllchkeiten eines engsten Jnnenraumes auf sich nehmen, wie wir es in einer der letzten Wo» chenschauen sehr anschaulich sehen konnten. So Hel» ftn auch sie, die Reichweite der U-Boote bis in den st.-Lorenz-Strom und vor die Mississippi-Münduna zu vergrößern.

Man kann verstehen, daß Roosevelt angesichts der Tatsache daß bereits unzählige Dampfer mit wert­vollen Ladungen auf dem Grunde des Meeres ruhen, daß eine Tankerflotte mit über 3 Millionen

und die Größe auf, auf diesen Gebieten die Leistung anderer Mitkämpfer neidlos anzuerkennen und sie für^ seine Arbeit fruchtbar zu machen.

So war uns Karl Roever in diesen Jahren im tiefsten Sinne Kamerad und Freund gewesen und vor allem auch Vorbild in der unbekümmerten Ab­lehnung alles bloß Aeußerlichen, das sich manches­mal mit oberflächlichen Worten der Partei nahte oder mit gleißnerifcher Beredsamkeit die Bewegung aus ihrem Lauf lenken wollte. Hier erkannte sein stets waches Herz mit unbeirrbarer Sicherheik diese Gefahr. Heute nehmen wir nun Abschied von ihm, und mir erinnern uns alles dessen, was er in un­verbrüchlicher Treue für sein Land, Führer, Volk und Reich getan hat. Und wir wissen, daß weder Führer noch Bewegung diesen Mann jemals ver­gessen werden. Er gehört zur Geschichte der großen nationalsozialistischen Revolution.

Als Reichsminister Rosenberg geendet hat, tritt der Führer vor die sterbliche Hülle seines Gauleiters und legt den Kranz nieder. Während er der Witwe des Verstorbenen fein Mitgefühl in bewegten Wor-

Berlin, 22. Mai. (DNB.) In den Mittagsstun­den des Freitag wurde die sterbliche Hülle des vor einer Woche verstorbenen Gauleiters des Gaues Weser-Ems und Reichsstatthalters in Oldenburg- Bremen, Karl R ö o e r, von dem Haus der Aus­lands-Organisation der NSDAP, am Fehrbelliner Platz in Wilmersdorf, wo der Tote aufgebahrt wor­den war, im feierlichen Zuge nach der neuen Reichskanzlei übergeführt und im Mosaik­saal aufgebahrt. Geführt von Reichsminister Rosen­berg betritt die Witwe des Verstorbenen den Saal. Kurz darauf erscheint Reichsmarschall Göring. Um 15 Uhr betritt der Führer den Mosaiksaäl. In tiefem Ernst schreitet er bis vor den Katafalk. Er entbietet seinem treuen Mitkämpfer den Gruß. Dann wendet er sich den Angehörigen zu und drückt ihnen teilnahmsvoll die Hand. Nach der Trauer­musik aus Richard WagnersGötterdämmerung" von der Staatskapelle unter Leitung von Professor Heger vorgetragen, ergreift Reichsminister Rosem berg das Wort. In seinem Abschiedsgruß umreißt er den Lebensweg und das Lebenswerk dieses Kämpfers, der zu Lebzeiten und nun im Tode allen eine Verkörperung unbedingter Treue, Künder einer neuen Weltanschauung, Vorbild kompromißlosen Kampfes ist.

Wenn wir an die Gesamterscheinung Karl Roe- vers denken, so sagte Alfted Rosenberg, dann steht vor uns eine Persönlichkeit, die tiefste Wur­zeln in der Heimat geschlagen hat, ein Mann, der im praktischen Leben mit unbeirrbarem Instinkt sich für eine- gesunde Gestaltung dieses Lebens ein» setzt. Aber Karl Roever ist für uns Nationalsozia­listen noch mehr als ein vorbildlicher Kämpfer und Organisator einer zweckmäßigen Verwaltung. Er ist für uns in diesen 20 Jahren zu einer Verkörpe­rung jener unbedingten Treue und je­ner furchtlosen Konsequenz geworden, welche die na­tionalsozialistische Bewegung in ihrer steigenden Entwicklung immer deutlicher förderte. Bei allen Rückschlägen der kämpfenden Bewegung trat seine ungebrochene Geradheit stets erneut in Erscheinung und hat ihn für uns immer als ein Vorbiw jener uns so heiligen Verbindung von Stolz und Treue zugleich gezeichnet. Im Stedinger Land, wo einst feine Ahnen, die Stedinger Bauern, bis zuletzt ge­kämpft hatten, baute er die Schulungsstätte der Be­wegung seines Landes, ein Vermächtnis Karl Roe- vers an fein Oldenburger Land, aber auch ein Gleichnis für alle Gaue des Reiches, sich nicht mit dem praktischen Leben und den Forderungen des Tages allein zu begnügen. Der unbekümmerte prak­tische Bauernsohn und Kaufmann war hier zugleich ein leidenschaftlicher Anhänger einer tief geistigen Besinnung und einer seelischen Wachheit. So hat sich für uns die Persönlichkeit unseres unvergeß­lichen Kameraden in diesen 20 Jahren abgerundet und dort, wo er glaubte, nicht selbst aus dem Vollen heraus urteilen zu können, da brachte er den Stolz

Unser Bild zeigt den Führer nach der Kranzniederlegung beim letzten Gruß an seinen Gauleiter. (Scherl-Bilderdienst.)

Roosevelt hat den Vereinigten Staaten ein Ge- chenk gemacht: Er hat auf den 22. Mai einen 51 otten tag" angefetzt. Alle Amerikaner sollen an die Notwendigkeit einer großen Kriegs- und Handelsflotte erinnert werden. Das tat auch not. Denn die Amerikaner sind durchaus Binnenländ­ler ... auch wenn sie jenseits der großen Pfütze wohnen. Immer war die Schiffahrt von und nach den Vereinigten Staaten in den Händen anderer Nationen, die 2)antees selbst begnügten sich mit Küstenschiffahrt. Weil nun am 22. Mai 1819 der

torps, Oberst Botsch, Vertretern der Presse sehr anschaulich und eindrucksvoll geschildert. Die deutsche Führung stand vor der Frage, sollte sie den Angriff in der Richtung auf die Küste des Afowschen Meeres auffchieben, bis ein Einsatz von Panzerwagen wie­der möglich war, womit sie jedoch dem Feind Zeit gelassen hätte, sich zu sammeln und in seiner rück­

ten ausspricht, erklingen das Deutschlandlied und das Horft-Wefsel-Lied. Polittsche Leiter aus dem Gau Weser-Ems heben den Sarg auf und tragen ihn unter den Klängen des Trauermarsches aus der Eroica" hinaus. Tausende von Berlinern recken die Hand, als der Sarg auf die Lafette gesetzt wird und der Trauerzug sich unter den Klängen des Ehopinschen Trauermarsches in Bewegung setzt. Reichsleiter, Reichsminister, Gauleiter. Staatssekre­täre, Generale, mehr als 300 leitende Parteigenossen aus Oldenburg geben dem Toten das Geleit. Die militärische Trauerparade hat vor dem Lehrter Bahnhof Aufstellung genommen. Die Fahnen senken sich zu Ehren des Toten. Den Mittelbahnstei^ um­säumt eine Abordnung Politischer Leiter. Unter Trommelwirbel wird der Sarg auf den Bahnsteig getragen und in den Wagen gehoben. Hier halten Ehrenposten aus dem Gau Weser-Ems die Wache. Als der Zug die Halle verläßt, ist das alte Kampf­liedVolk ans Gewehr" der letzte Abschiedsgruß an Karl Roever.

Ein Bild von der Einnahme der Stadt Kertsch. <PK.-Aufnahme: Kriegsberichter Harter. ISchJ)

Unser Beitrag zum Flottentag -er USA.

Von unserer Berliner Schriftleitung.

stung Moskaus einen Keil in die deutsche Angriffs­front zu treiben, hatte im Schutz tiefgestaffelter und stark befestigter Riegelstellungen auf dem schmalen Raum der Landenge, die den Hauptteil der Krim mit der Halbinsel Kertsch verbindet, eine gewaltige Streitmacht versammelt, die in starkem Offensivstoß den Deutschen die Krim entreißen und in die rechte Flanke der deutschen Donez-Front einbrechen sollte, während gleichzeitig im Raum östlich von Charkow bereitgestellte bolschewistische Elitetruppen vornehm­lich mit Hilfe gewaltiger Massierungen schwerer Panzerwagen nach Süden oorstoßen, die im Donez- Bogen kämpfenden deutschen Truppen in die Zange Mebrnen und aufrollen sollten.

Die Schlacht von Charkow ist noch nicht beendet, aber soviel steht heute schon fest, der Plan dieser ersten bolschewistischen Frühjahrsoffensive ist schon im Anfangsstadium seiner Durchführung durch die Kühnheit der Entschlüsse der deutschen Führung und den ungebrochenen Angriffsschwung der deutschen und verbündeten Truppen dem Marschall Tirno- schenko aus der Hand geschlagen. Er hatte am ver­gangenen Sonntag im Raum von Charkow seine Panzer, darunter auch zahlreiche schwerster Bauart, zu einem Massenangriff angesetzt, um unter allen Umständen und koste es, was es wolle, zu einem Erfolg zu kommen, den er um so bitterer nötig hatte, als inzwischen das deutsche Angriffsunter­nehmen auf der Halbinsel Kertsch ihm kaum noch Hoffnung ließ, seine geplante Zangenoperation zu verwirklichen. Aus ihr war lediglich ein Entlastungs­stoß geworden, den die deutsche Abwehr auffing und in erbitterten Panzerschlachten.dem Feind so schwere Verluste beibrachte, daß die' deutsche Füh­rung, wie es der gestrige Wehrmachtbericht an- deutete, Lust bekam für die Entwicklung eigener Gegenangriffe, deren Auswirkung die nächsten Tage bringen werden. Der Gesamtverlust von fast tausend Panzern in 13 Kampftagen im Südab­schnitt, von denen die Mehrzahl auf den Raum von Charkow entfallen, zeugt ebenso sehr, von der starken Forcierung der bolschewistischen Angriffe wie von dem ungebrochenen Mut und Siegeswillen der deutschen Truppen.

Auf der Halbinsel Kertsch waren unter dem Oberbefehl des Generals K o p l o w drei Sow­jetarmeen mit starker Artillerie, vier Panzerbri­gaden und mehreren Kavalleriedivisionen, insgesamt etwa 220000 Mann, konzentriert. Die Hauptstellung war auf der Landenge von Parpatsch durch einen breiten Panzergraben und durch starke Verminung des Vorfeldes gesichert. Etwa 40 Kilometer weiter östlich auf halbem Wege nach Kertsch war eine starke Reservestellung angelegt worden und dazwischen zog sich ein System stark befestigter Stützpunkte, das auch noch weiter zurück bis an die Meerenge von Kertsch ausgedehnt war, die selber durch die Forts von Ienikale nordostwärts und Ak Burnu südost­wärts der Stadt Kertsch verteidigt wurde. Gegen diese starke Bereitstellung brach am Morgen des 8. Mai der Angriff der verbündeten deutschen und rumänischen Truppen unter dem Oberbefehl des Generalobersten v. M a n ft e i n los. Obwohl die Bolschewisten, selbst in Angriffsvorbereitungen be­griffen, einen deutschen Vorstoß erwarteten, gelang die Ueberraschung des Feindes vollkommen durch geschickte Tarnung der deutschen Bereitstellungen und ein meisterhaft eingefädeltes Täuschungsmanö­ver, das den Feind an einen gegen feinen rechten, an das Asowsche Meer angelehnten Flügel gerich­teten Angriff glauben ließ, während tatsächlich der Hauptstoß gegen den linken Flügel der Sowjets ge­führt wurde. Schon am ersten Tage gelang hier der Durchbruch durch das vorderste sowjetische Verteidi- dungssystem, während Infanterie und Pioniere auf Sturmbooten trotz hohen Seeganges die Bucht von Fevdosia Überquerten und im Rücken der feindlichen Hauptstellung die Landung erzwangen. So ent­wickelte sich aus dem Durchbruch schon die Umsas- ifung, ehe dem Feind überhaupt die Gefahr bewußt wurde, in der er schwebte. Während Vorausgbtei- ' hingen weiter in östlicher Richtung vorstießen, schwenkte das Gros der deutschen Truppen nach Norden ein und kesselte den gesamten linken Flügel der Sowjets, annähernd zehn Divisionen, an der < Arabal-Bucht ein.

Nun setzten schwere Regengüsse ein, die den deut­schen Panzerwagen das Fortkommen in dem aufge- weichten Gelände äußerst erschwerten. Die Ueber- ; Windung der daraus entstehenden kritischen Phase ; der deutschen Operationen hat der Generalstabschef ; eines an den Kämpfen beteiligten deutschen Armee- ;

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roärtigen Verteidigungsstellung festzusetzen, oder sollte sie ohne Rücksicht auf das Wetter der Infan­terie den weiteren Vorstoß nach Norden überlassen. Der Entschluß war schwer, so erklärte Oberst Botsch, aber er fiel im Geiste deutschen Soldatentums für die unverzügliche Fortstührung des begonnenen An­griffsunternehmens aus. Der Angriffsschwung und die zähe Ausdauer des deutschen Infanteristen, der nur das mitnahm, was er tragen konnte, hat auch diesmal das Vertrauen, das die Führung in ihn setzte, nicht getäuscht. Der Angriff führte bis dicht vor die Küste, wo eine zur Festung ausgebaute Höhe am nächsten Tage genommen wurde.

Die Einkesselung war gelungen und der Sowjet­oberbefehlshaber, General Koplow, der jetzt die Größe der Gefahr, die seinen Armeen durch das überraschend schnelle Fortschreiten der deutschen Angrifffsoperationen erkannte, gab den Räumungs­befehl. Aber er kam damit schon zu spät, denn die in östliche Richtung angesetzte deutsche Voraus­abteilung war inzwischen schon in die zweite sow­jetische Verteidigungsstellung, die Sultanowka-Linie, eingedrungen, während in ihrem Rücken noch die Umfassungsschlacht tobte, und ließ sich weder durch die vo,m Regen aufgeweichten Wege noch durch die ihr entgeaengeworfenen sowjettschen Reserven von ihrem Ziel abbringen. Schon am siebenten Tage des deutschen Angriffs waren die Höhen vor der Stadt Kertsch in deutscher Hand. Die Masse der zurück­flutenden Sowjetarmeen wurde in kleinere Kessel zerteilt und vernichtet.

Die von den Sowjets durchgeführte Tiefenstaffe- luna ihrer Verteidigungsstellungen, die nach dem Beispiel General Weygands in der zweiten Phase der deutschen Westoffensioe den Raum als Gegen­gewicht gegen die durch die Motorisierung ermög­lichte Schnelligkeit der 2lngrifssoperationen zur Ver­hinderung von Durchbruch und anschließender Um­fassung auszunutzen suchte, wurde in den engen räumlichen Verhältnissen der Halbinsel Kertsch, 'die keine Ausweichmöglichkeiten boten, den Sowjets zum Verhängnis. Der geschlagene Feind, dem der Rückzug abgeschnitten war, hatte enorme Verluste an Menschen und Material. Die gewaltigen Zahlen von annähernd 170 000 Gefangenen, fast 300 Pan­zern und 1400 Geschützen beweisen, daß ttotz des äußerst erbitterten Widerstandes, mit dem die Sow-

Das war aber nicht der einzige Grund zu der Einführung des Flottentages. Roosevelt hatte einen ganz besonderen, unmittelbar aktuellen Anlaß. Er macht seine amerikanischen Mitbürger für ein rie­siges Schiffsbauprogramm scharf. Solange England und die USA. nicht eine Ueberfülle von Schiffen haben, können sie weder ihre Truppen noch ihr Kriegsmaterial zur Geltung bringen. Roosevelt tut glles, um fein Schiffsbauprogramm groß und ge­waltig erscheinen zu lassen. Er muß das tun. Unser r; ; u. £ _" Druck an der Ostfront, der japanische Drück gegen

erste AtlantikoampferSavannah über den Ozean Australien und Indien ist viel zu stark, als das kroch denn das meiste mußten seine Segel leisten, Vertröstungen auf eine unbestimmte Zukunft seine und Die Dampfmaschine war nur auf ganz winzigen Landsleute und seine Verbündeten befriedigen wür- Strecken in Tätigkeit hat Roosevelt diesen Tag den. Darum war für den Flottentag der Stapellauf zum,-Flottentag" der USA. erkoren. jvon 30 Schijen angeordnet. Schiffe, die vom Stapel