Ausgabe 
23.4.1942
 
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Zwischen Himmel und Erde."

Ein Ufa-Iilm im Gloria-Palast.

Die Grundlinien der heute wohl schon nicht mehr viel gelesenen, großen ErzählungZwischen Him­mel und Erde" von Otto Ludwig sind, wie ein­zelne Namen aus der Novelle Lonius, Chri­stiane übernommen wurden oder noch anklingen, in der Fäbel des Films durchschimmernd erkennbar: das Drehbuch von Dr. Harald Braun und Jacob Geis ist keine sklavische Verfilmung des Textes, die sich ohnehin aus mehrfachen Gründep verboten haben würde-, es wurde vielmehr für die Kamera, was bei Ludwig nach epischer Weise breit und in der gehörigen Ordnung dargestellt ist, verkürzt, ver­einfacht, versinnlicht und auf die dramatisch-bildhafte Wirkung hin komponiert. So entstand ein bürger­liches Familiendrama zur Zeit des Krieges 1870/71: die Geschichte des Ratsherrn und Dachdeckermeisters Justus Rottwinkel (bei Ludwig ist es der Herr Nettenmair, derMann im blauen Rock"), seiner Söhne und seiner Schwiegertochter. Das alte Lud- wigsche Thema von Schuld und Sühne spiegelt sich im Schicksal der Familie und der Firma Justus Rottwinkel. Die Feindschaft der ungleichen Brüder zerstört das Glück der jungen. Christine und bringt das angesehene Haus, in dem der alte Herr patri­archalisch regiert, an den Rand des Zusammen­bruches und um die bürgerliche Reputation. Die Schicksalslinien der vier Menschen, der beiden Gene­rationen, überschneiden sich auf eine bestürzende Weise; Haß und Liebe, Verbrechen und Rechtlich­keit sind die großen bewegenden Triebkräfte der Handlung, die in der schwindelnden Höhe des Kir­chendaches eine Lösung von tödlicher Endgültigkeit und antikischer Unentrinnbarkeit findet. Dort oben, zwischen Himmel und Erde, zwingt der alte Rott­winkel seinen mißratenen Sohn, sich hmunterzu- stürzen, um mit seinem Tode, einen Unfall vor­täuschend, in den Augen der Leute dem Namen und dem Hause Rottwinkel die Ehre wiederzugeben.

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Diese Szene, vor dem unendlichen Hintergründe des Himmels aufgebaut und durch die Schläge der Turmuhr, an denen die Sekunden bis zur grausigen

Entscheidung abzuzählen sind, in eine sinnlich wahr­nehmbare, nsroenfressende Spannung hinaufgestei­gert, ist bildhaft und dramaturgisch der Gipfelpunkt der Inszenierung, der ersten selbständigen Arbeit des Spielleiters Dr. Harald Braun; es ist eine respektable Leistung, die nach seinen Worten auf ein erregendes Kammerspiel mit großen dramatischen, schicksalhaften Momenten" gerichtet war. Der Photo­graph Robert B ab erste hat, die räumlich-opti­schen Möglichkeiten der Fabel geschickt und groß­zügig ausnutzend, die Absichten der Regieführung ausgezeichnet ins Bild umgesetzt. In der Reihe der Darsteller steht Werner Krauß nicht nur aus dem Programm obenan. Sein Justus Rottwinkel ist von der bürgerlichen Sphäre wie von der Charakter­struktur her ein naher Verwandter von Hebbels Meister Anton, ein Repräsentant deutschen Bürger­und Handwerkertumes von patriarchalischer Strenge, preußischer Pflichtauffassung und unerbittlichen Ehr­begriffen (die sich gewiß ebenso aus geschäftliche Korrektheit und städtische Reputation wie aus die sittliche Ordnung menschlicher Gemeinschaft beziehen). Krauß erfaßt die Figur mit nachtwandlerischer Sicherheit in ihrer ganzen knorrig-männlichen Fülle und legt, in manchen Augenblicken erschütternd, das Seelenvild eines Menschen frei, das sich hinter der starren, spröden, wortkargen Erscheinung ver­steckt und nur zögernd und notgedrungen preisgibt. Gisela Uhlen spielt die Christine Burger, zart und lieblich, hilflos und unglücklich verstrickt in das Rottwinkelsche Familienschickfal. Zwei junge Dar­steller, Wolfgang Lukschy und Martin Urtel, erproben sich als die ungleichen Brüder Mathias und Lonius mit Glück und temperamentvoll kontra­stierender Charakterzeichnung zum ersten Male in anspruchsvollen Filmrollen. In kleineren Aufgaben sieht man u. a. Elisabeth Flickenschildt, Paul Henckels, Charlotte Schultz und Gustav Wal­dau. Werner Eisbrenner schrieb die Musik. Der lebendige Bild eindruck wird manchen Be­sucher anregen, den Film mit der Erzählung zu vergleichen und diese wieder einmal zu lesen oder überhaupt kennenzulernen. Hans Thyriot

Aus -er Gtadi Gießen.

Sie Irühjahrskur zu Hause.

Je mehr der Mensch arbeitet, um so nötiger ist es, daß er mit Beginn des Frühjahrs eine Umstel­lung seiner winterlichen Lebensweise oornunmt. Dazu ist es nicht nötig, zu verreisen, was ja ohnehin den meisten Menschen aus beruflichen und wirt- schasllichen Gründen ganz abgesehen von den kriegsbedingten Erschwerungen nicht ohne wer­teres möglich ist. Mer auch im Hause kann er eine solche Umstellung vornehmen und ihrer günstigen Wirkung auf den Gesamtorganismus teilhaftig werden. , , L

Die erste Regel ist: zeitig schlafen gehen und früh aufstehen, auch wenn es zuerst schwer fällt. Auf nüchternen Magen ein Glas frisches Wasser trinken regt die Blutzirkulation an, die im Winter meist etwas träge geworden ist, spült den Darm durch und regelt die Verdauung. Dann folgen einige Atemzüge am offenen Fenster. Leicht oder gar nicht bekleidet stützt man die Arme in die Hüften und stößt die Luft tief und energisch aus; das Einatmen soll ebenfalls ganz tief geschehen. Dieses innerliche Luftbad" reinigt den Körper von allerlei Schlacken, und füllt die Lunge mit Sauerstoff. Bewegung in frischer Luft unterstützt diese Gymnastik, und da man früher ausgestanden ist, kann man den Weg zur Arbeitsstätte ganz' oder teilweise zu Fuß machen. Wer sich jedoch danach ermüdet fühlt, unterlasse lieber den morgendlichen Spaziergang und verlege ihn auf die Zeit nach Arbeitsschluß.

Da nun die Zeit der vitaminreichen Nahrung, der Gemüse und Salate kommt, hat man in ihr den besten Bundesgenossen zur Auffrischung des Kör­pers. Sie führen eine Vermehung der roten Blut­körperchen herbei, wodurch der Mensch Kraft und Neroenruhe empfängt, die ihn frischer und leistungs­fähiger machen. Zustände der Bleichsucht und Blut­armut, als die berüchtigteFrühjahrsmüdigkeit" be­kannt, rühren oft daher, daß der unvorbereitete Or­ganismus die ersten Sonnentage zwar begrüßt, daß sie ihn aber auch angreifen, weil das Blut zu wenig rote Blutkörperchen produziert. Kräutertees mit blutreinigender Wirkung sind ein gutes Hilfsmittel der häuslichen Frühjahrskur. Neben den Salaten und Gemüsen man vergesse auch nicht die sog. Wildgemüse, die man auf Spaziergängen selbst sam­meln kann sind aufbauende Speisen wie Hafer­suppen, Roggenmehl- und Kartoffelsuppen, die mit Wurzelwerk gut durchgekocht sind, zu empfehlen, ebenso der Weißkäse, den man mit frischen gehackten Grünkräutern aller Art anreiHert. Das spältweise geöffnete Schlafzimmerfenster verhilft zu einem ruhigen, erquickenden Schlaf.

Professor Or. med. Schliephake nach Würzburg berufen.

Der leitende Arzt der Balserischen Stiftung in Gießen, Professor der Inneren Medizin Dr. Erwin Schliephake, ist mit Wirkung vom 1. April 1942 ab als a. o. Professor und Direktor der Medi­zinischen Poliklinik der Universität Würzburg dort­hin berufen worden und wird diesem Rufe folgen.

Professor Dr. Schliephake, ein geborener Gießener, war nach seinem Studium zunächst in Tübingen, Leipzig und Rostock tätig. Hierauf wirkte er acht Jahre lang an der Medizinischen Klinik der Universität Jena. Seit April 1933 steht er als lei­tender Arzt an der Spitze des bekannten Kranken­hauses der Balserischen Stiftung in Gießen, und seinem Wirken in dieser Stellung ist es vor allem .zuzuschreiben, daß dieses Krankenhaus großes An­sehen in breiten Volksschichten erlangte. Gegenwär­tig wird Professor Dr. Schliephake, der feit längerer Zeit als Stabsarzt in der Wehrmacht Dienst tut, in der Leitung des Krankenhauses von dem Fach­arzt der Inneren Medizin Dr. S ch l e i n i n g ver­treten, der in dieser Stellung auch nach dem Weg­gang von Professor Dr. Schliephake verbleiben wird.

Das Kriegshilfswerk für das Deutsche Jtofe Kreuz.

Aach in diesem Sommer vereinigt sich das deutsche Volk wieder zum Kriegshilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz. Die erste Haussammlung findet am kommenden Sonntag statt. Insgesamt sind wieder fünf Haussammlungen vorgesehen, nämlich außer­dem am 16. Mai, dem Muttertag, am 7. Juni, am 12. Juli und am 2. August. Ferner sind wieder zwei Straßensammlungen Ende Juni und Ende August angesetzt, bei denen einmal deutsche Stadttore vom Deutschen Roten Kreuz und von der Deutschen Ar­beitsfront verkauft werden, beim anderen künstliche Margueriten von Sammlern des Deutschen Roten Kreuzes, der Hitler-Jugend, der NS.-Kriegsopfer- verforgung und des NS.-Reichskriegerbundes.

Leistungssingen im Sängergau.

LPD. Der Sängergauführer des Sängergaues Hessen-Nassau, Dr. Richard Meißner, ordnete für die zweite Hälfte des Jahres 1942 die Durchführung von Kreis-Loistungssingen an. Nötigenfalls find diese gemeinsam mit einem Nachbarkreis abzuhal­ten. Mit der Geschichtsschreibung des Sängergaues sind beauftragt: Philipp Conrad-Frankfurt für den früheren Sängergau Nassau und Dr. Schmitt-Bad- Nauheim für den seitherigen Gau Hessen-Darmstadt. Die bevorstehenden Sängerkreistage dienen in erster Linie der Bildung neuer Chorgemeinschaften und der Gruppeneinteilung. Alle Vierteljahr haben

die Sängerkreisführer über die Tätigkeit in den Vereinen des Kreises Rechenschaft zu geben.

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** Beförderung. Zum Oberstarzt befördert wurde der Oberfeldarzt Dr. D e i st, der als Dozent für Innere Medizin und interne Wehrmedizin auch dem Lehrkörper unserer Universität angehört.

** Die feierliche Immatrikulation der neuen Studenten findet am kommenden Samstagvormittag in der Aula der Universität statt.

** Theater der Universitätsstadt Gießen. Aus dem Dramaturgischen Büro wird geschrieben: Heute, Donnerstag, 23. April, erwartet die Gießener ein außergewöhnliches Tanzereignis. Die berühmte spanische Tänzerin Manuela del R i o gibt einen eigenen Tanzabend. Zwei Künstler ersten Ranges begleiten Manuela del Rio zum Tanz: Joaquin Roca, Spaniens Meister auf der Gitarre, und Javier Alfonso, ein hervorragender Klaviervirtuose. Der bekannte spanische Tänzer Albano de Zuniga und Mercedes Leon, eine begabte Interpretin der spanischen Tanzkunst, geben Ma­nuela. del Rio die tänzerische Umrahmung. Das Programm will den Zuschauern ein Stück echtes Spanien vermitteln.

>** Fritz-Re uter-Abend. Wie bereits mit­geteilt, veranstalten die Volksbildungsstätte Gießen der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude", der Goethe-Bund und die Kulturelle Vereinigung im Rahmen des Gießener Vortragsringes am Freitag,

24. April, in der Aula der Universität einen Fritz- Reuter-Abend, zu dem der bekannte Fritz-Reuter« Sprecher Ernst H a m e i st e r gewonnen wurde.

** Silberne Hochzeit. Am morgigen Frei­tag, 24. April, können der Studienrat Dr. phil. Georg Walter und Frau Johanna, geb. Müller, Karser- allee 66 wohnhaft, das Fest der silbernen Hochzeit begehen. Dem Jubelpaar bringen auch wir unseren herzlichen Glückwunsch dar.

**AusderSicherungsanstaltin Butz­bach entsprungen, wo sie in Sicherungsver­wahrung untergebracht waren, sind im Laufe der vergangenen Nacht die Gefangenen Paul Mer­tens und Alfons S a l e w f k i. Mertens, am 5. No­vember 1907 in Baalberge geboren, ist 1,65 Meter groß, hat blaugraue Augen, blonde Haare, eine Narbe an der linken Halsseite und schielt mit dem rechten Auge nach innen; Salewski, am 5.11.1908 in Dirschau geboren, ist 1,68 Meter groß, hat dun­kelblondes Haar, blaue Augen und eine Narbe am linken Ringfinger, er spricht deutsch und polnisch. Sobald die Flüchtlinge irgendwo bemerkt werden, sorge man für sofortige Festnahme und benachrich­tige die nächste Polizei- oder Gendarmeriedienststelle.

Noch einmal gut abgegangen.

* Bad-Nauheim, 23. April. Dieser Tage ent­stand in der Hochwaldstraße ein kleiner Brand, der zum Glück rasch gelöscht werden konnte. Eine Frau hatte auf einer am Waldrand gelegenen Wiese dürres Laub und Gras aufgeiammelt und es auf einem Feldweg zwischen der Wiese und dem Wald zu einem Haufen aufgeschichtet, den sie durch Feuer vernichten wollte. Die Flammen breiteten sich jedoch auf dem im Feldweg liegenden Laub schnell aus und erreichten den Waldrand. Zwei Hitler- jungen, die sofort die Gefahr für den Wald erkannten, griffen in anerkennenswerter Weise ent­schlossen ein und bekämpften die Flammen durch Niederschlagen mit abgerissenen Baumästen, wodurch es ihnen gelang, den Brand zu ersticken, bevor der Wald Schaden erlitt. Dieser Vorfall, der dank des entschlossenen Eingreifens der beiden Hitlerjungen zum Glück nvch gut ausging, sollte allen eine erneute Mahnung sein, beim Feueranzünden im Freien die größte Vorsicht zu beobachten und in der Nähe des Waldes jedes Feuer zu unterlassen.

Landkreis Gießen.

A Lollar, 22. April. Arn nächsten Sonntag, 26. April, ab 10 und 14 Uhr, führt die Krieger- karneradschaft Lollar ihr diesjähriges W H W.- Opfer schießen vor der Schule durch. Dazu ist die Bevölkerung eingeladen.

Verdunkelungszeit:

23. April von 21.34 bis 5.36 Uhr.

Houptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptjchriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder' Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thuriot; für Stadt Gießen, Provinz. Wirtickast und Sport: Ernst 8lum|tf)ctn.

Druck und Verlag: Brühls che Universttätsvruckerel R. Lange K. G. Berlagsleiter: Dr.-Zng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck.

Anzeigenpreisliste Nr. 6.

wissen den hohen Wert der Peri-Güteerzeugnisse zu schätzen, deshalb gehen Sie sparsam mit ihnen um,

sagt der Landarbeiter Franz K

aus Tiefenbach

Hast auch Du Deine Eiserne Sparerklärung schon abgegeben ?

Meine Frau und meine Kinder helfen mir dann bei der Bewirtschaftung. Die 3 RM kann ich jetzt verschmerzen, die Lohnsteuer und die So­zialversicherungsbeiträge werden ja ermäßigt, ohne daß mir ein Nachteil entsteht. Wenn je­mand von uns krank wird, erhält er Kranken­geld nach dem vollen Lohnbetrag.

Gewiß, groß ist mein Einkommen nicht, aber ich kann doch immerhin noch wöchentlich 3 RM abstoßen, und die werden auf Eisernes Spar* konto angelegt. Das sind im Jahr 156 RM. Da­zu kommen die Zinsen. Das genügt, um mir nach dem Krieg ein Stück Land zu pachten, womit ich mein Einkommen vergrößern kann

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