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Danksagung.
Für die herzlicheTeiJnahme,sowie für dieKranz- und Blumenspenden beim Heimgang unseres lieben Sohnes und Bruders Theodor Maid, Oberschütze in einem Landesschützen-Bataillon, sagen wir allen unseren tiefempfundenen Dank. Besonderen Dänk der Wehrmacht, sowie Herrn Pfarrer Keusch für die tröstenden Worte am Grabe, für die ehrenden Nachrufe und Kranzniederlegungen, und allen,die dem Verstorbenen das letzte Geleit gaben. Im Namen aller trauernden Hinterbliebenen: Familie Jobs. Maid V. Watzenborn-Steinberg, im Dezember 1042.
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** G lü ck w unsch vom Führer. Anläßlich ihrer gestern von uns berichteten goldenen Hochzeit wurde dem Universitäts-Garteninspektor i. R. Friedrich Rehnelt und Frau in Gießen ein herKiches Glückwunschschreiben des Führers übermittelt. Ferner hatten der Gauleiter und der O b e r b ü r - germeister dem Jubelpaar ihre herzlichen Glückwünsche entboten.
*♦ 23 ö m Theater der Universität s- st a d t Gießen wird uns mitgeteilt: Am ersten Weihnachtstage findet die Erstaufführung von Smetanas Oper ,/DaIibor" statt. Die musikalische Leitung hat Musikdirektor Söllner, szenisch wurde das Werk von Oberspielleiter Schwarze betreut, Einstudierung der Chöre Carl Willy Hahn, Bühnenbilder Karl Löffler. In den Hauptrollen wirken mit: Wolf Richter als Dalibor, Hildegard Jonas als Milada, Ludwig Druschel als König von Böhmen, Gabriele Possinke als'Jutta; Bernhard Schmitz als Kerkermeister, Peter Paul Schade als Knappe Deü, Eugen Latour als Budivej; ferner Eduard Burchard und Sophie Schärte!.
Landkreis Siebe*.
* Holzheim, 22. Dez. Der Landwirt und ^hiesige Untergruppenführer des Reichsluftschutzbundes Jakob Karl Jung und Ehefrau Katharine Elise, geb. Grieb, können am morgigen Mittwoch, 23. Dezember, das Fest der silbernen Hochzeit begehen. Dem Jubelpaar gilt auch unser herzlicher Glückwunsch.
Schweinemarkt in Butzbach.
* Butzbach, 22. Dezember. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 68 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel 35 bis 40 RM., 6 bis 8 Wochen alte Tiere 40 bis 50, 8 bis 10 Wochen alte 50 bis 60 RM. das Stück. Der Handel war flott, der Markt wurde geräumt.
DasVolksbad ist amDonnerstag, 24.Desember 1942, von 9 bis 15 Uhr durchgehend geöffnet.
Während der Feiertage und vom 28. Dezember 1942 bis einschl. 4. Januar 1943 wegen Instandsetzungsarbeiten geschlossen.
i Ab 5. Januar 1943 Dienstags, Mittwochs, Donnerstags von 14 bis 19 Uhr,
Freitags und Samstags von 10 bis 19 Uhr 3852 A durchgehend geöffnet.
Kassenschluß % Stunde vorher.
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rer Materialverknappung zu rechnen, so daß wieder, um eine Veröffentlichung der neuen Amneldebc stimmungen für die nächsten Tage erwartet werden kann. Vielfach wurden Geldrepartierungen erfordere lich. Fester klagen u. a. Zell Waldhof, Buderus, Rheinelektra, Westd. Kaufhof, die zwischen 1 md 2 v. H. anzr^en. JG.-Farben blieben bei leichten
Schwankungen bis zu 0,25 v. H. gehalten, and) Stahlverein wenig verändert. Daimler gaben ba gegen stark 1» v. H. her, aud) BMW., Lahmeyer schwächer, AEG., Klöckner und Rheinmetall ver- y loten 1,50 bis 3 v. H. Am Cinheitsmarkt fielen Mainzer Aktienbrauerei auf 145,25 zurück, Brown- • Boveri und Grün Bilfinger schwankten bei klein- -W « sten Umsatzenr, auch Moenus gaben einen Gewinn ^L^rt von 1 v. H. wieder her. Kahlgrundeisenbahn wurden nach 67 Brief später mit 65 notiert, in Der. Strohstoff lag yi 95 ständig Angebot vor, das jedoch
woche mar die Stimmung an den Aktien m ä rk- t e n nicht ganz einheitlich, doch war überwiegend der Grundtvn als fest zu bezeichnen. Im HinM auf den bevorstehenden Zinstermin ist mit weite'
Oarlehenserlaß für Schwerkriegsbeschädigte m der Landwirtschaft.
Je nach der Länge der ununterbrochenen Tätigkeit in der Landwirtschaft werden die Tilgungs- beträae eines Ehestandsdarlehens den Angehörigen der Landbevölkerung gestundet und schließlich erlassen. Aehnliche Vergünstigungen gelten für die'unverzinslichen Einrichtungsdarlehen. Es mehren sich die Fälle, in denen Kriegsversehrte aus ihrer Tätigkeit in der Land- und Forstwirtschaft oder als ländliche Handwerker ausscheiden müssen, die es dann als Härte empfinden, daß sie nun die Darlehen tilgen müssen. Der Reichsfinanzminister hat deshalb angeordnet, daß Kriegsversehrten, die so schwer versehrt sind, daß sie ihre landwirtschaftliche Tätigkeit zugemutet werden kann. Dies wird in der Regel erlassen sind. Da die Darlehen auch dann mit dem Ziel auf Erlaß gestundet werden, wenn nur die Ehefrau auf dem Lande tätig ist, soll vor der Entscheidung über den Darlehenserlaß auch geprüft werden, ob der Ehefrau die Fortsetzung dieser Tätigkeit zugemutet werden kann. Das wird in der Regel zu bejahen fein, wenn die Ehegatten ihren Wohnsitz in einer ländlichen Gemeinde beibehalten.
Verdunk-lungszeit:
22. Dezember von 17.10 bis 8.01 Uhr.
Preistreiber am Pranger.
NSG. Gelegentlich der bet der Firma Wilhelm Rühl, Strumpf- und Kurzwaren, Wäsche und Damenkleidung, Büdingen, Neustadt 12, wiederholt durchgeführten Preisprüfungen ist festgestellt worden, daß der Inhaber Wilhelm Rühl die Verkaufspreise für die zum Verkauf bereitgehaltenen Waren nicht nach den einschlägigen Preisvorschriften errechnet hat. Es sind in den einzelnen Fällen Preisüberschreitungen von 15 bis 137,9 v. H. ermittelt worden. Außerdem haben in seiner Filiale in Emmendingen in Baden ebenfalls die Preisbestimmungen keine Beachtung gesunden. Weiterhin ist festgestellt worden, daß die Kennzeichnungsvorschriften des § 8 der Verordnung über die Preisbildung für Spinnstoffe und Spinnstoffwaren im Einzelhandel vom 17. September 1939 nicht berücksichtigt worden sind. Im ganzen gesehen muß gesagt werden, daß die einschlägigen Preisbestimmungen von Rühl in keiner Weise beachtet wurden, obwohl ihm die Vorschriften bekannt gewesen sind. Has von
wert auszugleichen. Wenn aber die Hausfrauen aus solchen gewiß verständlichen Gründen besonders oft Knochenfleisch, frische Blutwurst, Lunge, Herz und die übrigen anrechnungsmäßig bevorzugten Artikel verlangen, so genügt die einfachste Ueberlegung, um zu sehen, wann auch dem besten Willen des Fleischers eine Grenze gesetzt ist, denn diese Artikel stellen nur einen Keinen Teil des Fleischanfalles aus dem dem Fleischer zugeteilten Schlachtvieh dar.
Oft ist die Knochenfrage diskutiert. Hier ist zunächst zu beachten, daß dem Fleischer nicht sämtliche Knochen des zugeteilten Schlachtviehs verbleiben. Die Rinderunterbeine und ein Teil der Kopfknochen müssen von ihm für andere kriegswirtschaftliche' Zwecke abgeliefert werden. Ein großer Teil der Knochen geht über den Ladentisch, wenn das Fleisch mit eingewachsenen Knochen verkauft wird. Zum schieren Fleisch kann die Hausfrau für den Knochenabzug eine entsprechende Knochenbeilage verlangen. Dennoch wird es vorkommen können, daß diese Knochenbeilage in besonders gelagerten Fällen einmal nicht gleich zur Hand ist. Keinesfalls wird die Hausfrau einen regelmäßigen Anspruch auf die Bereitstellung von Knochenfleisch oder gar markenfreie Knochen erheben dürfen, da den Fleischern hierzu das Material auch bei bestem Willen nicht immer zur Verfügung steht. Beim Kauf von frischer Blutwurst ist zu beachten, daß auch diese Ware nur hergestellt werden kann, wefin genügend Blut zur Verfügung steht. -x
Die Hausfrauen finden jederzeit eine gute Auswahl von Fleisch und Fleischwaren vor; sie brauchen sich also nicht auf die eine oder andere Sache zu versteifen. Rind- und Kalbfleisch steht sowohl zu Brat- als auch zu Kochzwecken in guter, ja meist sogar in überraschend guter Qualität jederzeit ausreichend zur Verfügung, und auch die Auswahl an Wurstwaren darf beträchtlich genannt werden. Für die einsichtige Haufrau bedeutet es daher fein Opfer, wenn sie ihre Wünsche dort vorübergehend zurückschrauben muß, wo sie jederzeit unbeschränkte Einkaufsmöglichkeiten schlechterdings nicht erwarten kann, weil ja Schlachtvieh nun einmal nicht nur aus den begehrteren Teilen besteht.
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•ufgerufenen vier Eier im Augenblick zur Verfügung) $u stellen. Die Lieferung er olgt jedoch bestimmt innerhalb des Versorgungsab chnittes.
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Eil- und Fracht-Stückgut wird am 26. und 27. Dezember 1942 und am 3. Januar 1943 angenommen und ausgeliefert. An diesen Tagen werden Sendungen auch im bahnamtlichen Rollfuhrdienst zugestellt.
Die Empfänger werden gebeten, zugeführte Sendungen selbst oder durch ihre Beauftragten (Hausgemeinschaft) sofort abzunehmen. (885<V
Reichsbahndirektion Frankfurt (Main).
Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, herzlichst
Helmut Müller
und Frau Gertrud, geb. Schmidt
Dezember 1942
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Mit der Volkes fe ttoeniget • lien und
In Renten kam verschiedentlich Material heraus, so daß auch die meisten Reichsschatza-mvetstm gen kursmäßig etwas leichter lagen. In Stadüm leihen gingen Darmstädter, Hanauer und Pirmasenser auf 101,5 bis 101,75 zurück. Bemerkenswert waren die Umsätze in Wiederaufbauzuschläge im Freiverkehr, die nach der nunmehr angekündi Neuregelung sich kursmäßig der Verzinsung mi 4,50 v. H. ab 1.4.1943 anpaßten. Neu eingeführ wurden am Pfandbriefmarkt 4 v. H.- Agrarkredit briefe der Dt. Rentenbankkreditanstalt von 1940, die mit 102,50 notiert wurden. In Pfandbriefen bestaiü) im übrigen weiterhin starke Nachfrage gegenüber nur kleinstem Angebot.
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Am Sonntag trafen sich die Mannschaften 3umu.i j Verbandsspiel in Daubringen. Die Platzbesitzev^E. $ waren in bester Form und siegten in dieser Höhe verdient. -g,, M
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Der Zeitungsdienst des Reichsnährstandes veröffentlicht eine beherzigenswerte Ermahnung an die Hausfrauen, bei dem Einkauf von Fleisch mehr als bisher den veränderten Verhältnissen Rechnung zu tragen. Dem Aufsatz entnehmen wir folgendes:
Im Gegensatz zum vorigen Krieg hat es eine weitgehende Dersorgungsplanung in der Ernäh- rungsmirtschaft ermöglicht, die Erfüllung der Bedarfsansprüche der Bevölkerung bei Fleisch jederzeit in Einklang mit dem vorhandenen Schlachtviehbestand und den Fleischvorräten zu halten. Nach drei Jahren Krieg ist es für die deutsche Hausfrau eine Selbstverständlichkeit geblieben, daß sie bei dem Fleischer immer ausreichend Ware oorfinbet, um in Höhe der Rationssätze beliefert zu werden. Eine reibungslose Deckung der kartenmätzigen Sätze der Verbraucherschaft wird auch in Zukunft gewährleistet bleiben. Die Hausfrau muß sich aber vor Augen halten, daß kriegsbedingte Wandlungen in der Fleischversorgung eingetreten sind, dje es mit sich bringen, daß wohl nach der rationsmäßigen Menge, nicht aber nach Art und Qualität alle Wünsche im Fleischbedarf befriedigt werden können.
Der Schweinebestand ist durch eine in den letzten Jahren nur maßvoll betriebene Nachzucht gegenüber dem Friedensstand zurückgeblieben, denn die Futtergrundlage für die Schweine mußte zwangsläufig im Interesse einer ausreichenden Versorgung der Bevölkerung mit Getreide und Kartoffeln geschmälert werden. Infolgedessen ist natürlich der Schweinefieischanteil an der gesamt verfügbaren Fleischmenge entsprechend abgesunken. Außerdem Müssen die Fleischer seit Kriegsbeginn den größten Teil des Fettes aus den Schweinekörpern schälen und im Interesse einer reibungslosen Fettoersor- gung der Wehrmacht und der Schwerarbeiter ab- liefem. Der verständliche Wunsch der Hausfrau, die ihnen auf Karten zustehende Fleischmenge bevorzugt in Form von Schweinefleisch zu liefern, kann daher oon den Fleischermeistern auch bei bestem Willen nicht allgemein erfüllt werden. Ganz abgesehen davon, daß der Fleischermeister einen Teil des Schweinefleisches zur Wurstfabrikation benötigt, um die Qualität dieser Ware schmackhaft und kündig zu erhalten, muß er dfe für den Verkauf als Frischfleisch verbleibenden Mengen so verteilen, daß jedem etwas zugute kommt. Dies bedingt, daß die einzelne Hausfrau nur in gewissen Zeitabständen damit rechnen kann, von ihrem Metzger mit Schweine- schleisch und barm auch nur auf einen Teil ihrer Karten beliefert xu werden.
Bei der Hausfrau sind natürlich auch alle diejenigen Fleischartikel beliebt, mit denen sie anrechnungsmäßig besonders gut zurechtzukommen meint. Hierbei wird es sich zwar ost um ein Vorurteil handeln, denn die Anrechnungssätze sind an sich mit Bedacht so ausgewogen, daß der Nährwertgehalt, gemessen an den abverlangten Kartenabschnitten, etwa der gleiche ist. Richtig bleibt allerdings, daß viele Artikel, so etwa Knochenfleisch, Rippchen oder Spitzbein, besonders geeignet sind, die mit Fleisch zubereiteten Mahlzetten abwechslungsreicher zu gestalten. Auch bei manchen anderen Artikeln, wie bei frischer Blutwutst, Lunge, Hirn und Herz, vermag die Höhe des Anrechnungsgewichtes, wenn das Gericht'schmackhaft zubereitet ist, den geringen Nähr-
HauptfchrifUeiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei r‘- Mrd ei Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik nnb rben. Die Bilder: Dr. Fr. W. Lange: füt das Feuilleton: Dr. Hans Thyrtot? ; ;t für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein. ™me
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Statt Karten I Ueber die vielen Glückwünsche u. Aufmerksamkeiten zu unserer Verlobung haben wir uns sehr gefreut und sagen allen, auch im Namen unserer Eltern, herzlichen Dank
Gertrud Hochstötter Leutnant Helmut Belief
Gießen, Dezember 1942
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Rühl geübte Geschäftsgebaren ist so verwerfüch, Lgf . fflhf mit ganz empfindlichen Strafen vorgegangen werben , mußte. ] |Ä
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