Reicher Beifall dankte Prof. Ni ess en für seinen vielfältig anregenden und belehrenden Dortrag, dem eine zahlreichere Hörerschaft sehr zu wünschen gewesen wäre. —y—
Warum sparen wir Kohle?
Kohle ist notwendig, um unseren Soldaten die Waffen zu schmieden. Kohle ist die Grundlage kriegswichtiger Erzeugnisse, wie Benzin, Buna, Werkstoffe, Oele und Arzneimittel. Kohle braucht die Reichsbahn für ihre großen Kriegsaufgaben. Der Bedarf an Kohle ist damit gewaltig gestiegen! In den deutschen Gruben müht sich der Bergmann Tag und Nacht in treuester Pflichterfüllung. Deine Kohlenzuteilung ist begrenzt. Die Opfer der Front verlangen auch Opfer der Heimat, und diese stehen doch in keinem Verhältnis zu dem, was unsere Soldaten leisten und opfern. Deshalb denke immer daran: Kohle, Gas und Energie helfen uns siegen, spare sie!
Gegen übermäßige Ladenschließungen.
Der Reichsarbeitsminister hat im Anschluß an Klagen aus der Bevölkerung in einem Erlaß erneut zur Labenschlußfraae Stellung genommen. Die Klagen richten sich, so heißt es in dem Erlaß u. a., vor allem gegen den Umfang der tage- und stundenweisen Schließung der Einzelhandelsgeschäfte, die von den Ortspolizeibehörden im Wege der Einzelausnahme zugelassen sind. Hierdurch wird die Ein- kaufsmöglichkeit der arbeitenden Bevölkerung erheblich erschwert und in manchen Fällen der Einkauf überhaupt unmöglich gemacht. Ferner wird Klage geführt über die zu weit gehenden Genehmigungen längerer Schließung zwecks Urlaubsgewähruna. -Die arbeitende Bevölkerung versteht es nicht, daß Geschäftsinhaber mitten im Kriege wochenlang ihre Geschäfte schließen, was in früherer Zeit nicht üblich war, und dazu noch die Genehmigung erhalten. Der Reichsarbeitsminifter hat daher im Einvernehmen mit dem Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei die Nachgeordneten Behörden ersucht, für die genaueste Durchführung der gegebenen Anweisungen Sorge zu tragen und Ausnahmen von der Offenhaltungspflicht nur unter den in seinen Erlassen genannten Voraussetzungen zuzulassen. Dies gilt sowohl für tage- und stundenweise Schließungen als auch für längere Schließungen zwecks Urlaubserteilung. Bei allen derartigen Genehmigungen ist ein strenger Maßstab anzulegen, um die Belange der kaufenden Bevölkerung zu sichern.
Neue Bezugsausweise für entrahmte Frischmilch.
Auf Grund einer Reichsregelung ist in vielen Teilen des Reiches, insbesondere in den großen Städten, ein Bezugsausweis für entrahmte Frischmilch eingeführt worden, der mit Ablauf der 42. Zuteilungsperiode seine Gültigkeit verliert. Für die Zeit vom 16. November wird deshalb ein neuer vereinfachter Bezugsausweis ausgegeben (auch in Gießen), der für vier Zuteilungsperioden gilt. Zur schnelleren Abfertigung der Verbraucher wird den Milchverteilern gestattet, auf dem Bezugsausweis
Leistungsfleigerung durch DAF.-Lehrgemeinschasten.
Lehrgang„3eid)ttunglefen*.
Es besteht in diesem Kriege die Notwendigkeit, nicht nur alle vorhandenen Leistungsreserven zu mobilisieren, sondern auch die Leistungsquellen ergiebiger zu gestalten und neu zu erschließen. Das Berufserziehungswerk der DAF. hat sich die Aufgabe gestellt, die berufliche Ausbildung und Erziehung innerhalb der Betriebsgemeinschaften immer mehr vorzutreiben. Ein erprobter Uebungsleiter- stab, der mit reichen Betriebserfahrungen ausge- tattet ist, trägt dazu bei, diese Aufgaben durchzu- fübren. Die Lehrgemeinschaften werden da eingesetzt, wo sie sich für die Gefolgschaft zur Leistungsteigerung notwendig erweisen, und jeder annehmbare Vorschlag der Uebungsleiter wird in die Tat umgesetzt. So berichtet der Hauptübungsleiter, Pg. ,Jng. Willy Boß, wie folgt:
„Im großen Ringen um Deutschlands Freiheit wurde schon oft das Wort Leistungssteigerung' geprägt. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn der Industrie genügend geschulte Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Von diesen Arbeitskräften haben heute aber sehr viele Facharbeiter, hauptsächlich die jüngeren, das Arbeitskleid mit dem Waffenrock gewechselt und stehen mit der Waffe in der Hand an der Front. Man hat andere Fachkräfte in weniger wichtigen Industrien für die kriegswichtigen Betriebe frei gemacht. Diese Leute müssen umgeschult bzw. für bestimmte Facharbeiten angelernt werden. Die Anlern- bzw. Umschulungszeit ist verhältnismäßig kurz. Es kann daher , in dieser Zeit dem Arbeiter nur das Allernotwendigste bei gebracht werden, was er an fernem neuen Arbeitsplatz braucht. Da in dem Maschinenbetrieb bei jeder Arbeit die einzige Sprache die Zeichnung ist, muß sich der An- lemling und Umgeschultex mit dieser Tatsache ab-
sindon. Dies ist vielfach für den neugewonnenen Arbeitskameraden die größte Schwierigkeit. Im Betrieb ist wenig Zeit vorhanden, die Leute auch auf diesem Gebiet zu schulen. Daher muß sich der Mann an seine Vorgesetzten (Vorarbeiter, Meister usw.) wenden und öfters um eine Auskunft über die Zeichnung bitten. Dies ist aber gerade kein Vorteil für den Meister, da er ja auch noch andere Arbeit hat als die vielen Auskünfte zu erteilen, und an- dererfeits ebensowenig vorteilhaft für den Arbeiter, da er ja aus Gründen der Leistungssteigerung mit feinen eingespielten Arbeitskameraden Schritt halten soll.
Aus diesen Gründen sieht sich das Berufserziehungswerk der DAF. veranlaßt, diesen Arbeitskameraden an ihren neuen Arbeitsplätzen helfend zur Seite zu flehen, in dem es neben den schon laufenden Lehrgängen nun auch noch einen Lehrgang „Zeichnunglesen^ einzusetzen beabsichtigt. Jeder Arbeitskamerad, der umgeschult oder angelernt in einem Betrieb tätig ist, wende sich an das Be- rufserziehungsWerk der DAF. Es wird auch bei diesem Lehrgang an alle diejenigen Arbeitskameraden appelliert, die als Unterführer in den Betrieben eingesetzt sind uni) viel mit Zeichnungen umgehen müssen, sich diesem Lehrgang anzuschließen; es kann nur ein Vorteil für sie fein."
Das Berufserziehungswerk der DAF. beabsichtigt, den Lehrgang „Zeichnunglefen" in aller Kürze anlaufen zu lassen. Anmeldungen sind umgehend bei der Kreiswaltung der DAF., Gießen, Schanzen- straße 18, Zimmer 22, einzureichen. Die Anmeldungen können auch in den Betrieben gesammelt und geschlossen bei der vorgenannten Stelle abgegeben werden.
eines Versorgungsberechtigten einer mehrköpfigen Familie die Gesamtpersonenzahl zu vermerken und hierauf in Zukunft allein die Belieferung mit entrahmter Frischmilch und die Entwertung der Tagesfelder vorzunehmen. Die Bezugsausweise dieser Verbraucher brauchen dann nicht täglich, sondern nur einmal zu Beginn der Zuteilüngsperiode vorgelegt zu werden. Ein Wechsel des Milchverteilers ist nur zu Beginn einer Zuteilungsperiode zulässig. Wehrmachturlauber usw. werden auf Antrag Berechtigungscheine für entrahmte Frischmilch ausgestellt. Bei Personen, die umziehen oder eine Reise antreten, wird der Bezugsausweis als Reisekarte gestempelt. Reisen Personen aus einer Gemeinde, in der die Abgabe von entrahmter Frischmilch nicht an einen Bezugsausweis gebunden ist, in einen Ort, wo dies der Fall ist, so stellt die Kartenstelle des Wohnsitzes auf Antrag eine entsprechende Bescheinigung aus. Wenn die Reise die Dauer einer Woche nicht überschreitet, besteht in dem Aufenthaltsort fein Anspruch auf Belieferung.
** 78 Jahre alt. Am morgigen Donnerstag, 22. Oktober, wird Frau Johanna Peil, geb. Sand, Frankfurter Straße 129 wohnhaft, in körperlicher und geistiger Frische 78 Jahre alt. Der Jubilarin herzlichen Glückwunsch.
** Gießener Mufiks endung vom Reichssender Frankfurt. Die in der Aula der Universität aufgenommene Musiksendung aus Werken des laufenden Spielplans des Theaters der Universitätsstadt Gießen geht am Samstag, 2 4. Oktober, von 11 bis 11.45 Uhr über den Reichsfender Frankfurt a. M. Die Sendefolge bringt Querschnitte durch „Die Hochzeit des Figaro", „Der Troubadour", „Die Geschwister", „Wo die Lerche singt" und „Frau fiuna .
** Vortrag über Finnland. Am dritten Vortragsabend des Gießener Vortragsringes wird auf Einladung der Kulturellen Vereinigung, des Goethe-Bundes und der Volksbildungsstätte Gießen der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" der finnische Professor Dr. phii. et med. Georg von
ien
Statt Karten.
Danksagung.
05274
05269
Ihr Berater in allen Punktfragen
35FA
Hitler-Jugend
GieOen (116)
Gießen
Blelchstrafie 46
und alle Angehörigen. Gießen, den 20. Oktober 1942.
dem Heldenfriedhof von Pabino zur ewigenRuhe. Sein Herzenswunsch,dcnEndsieg zu erleben,ging nicht in Erfüllung. Nun ruht er in Frieden, fern der Heimat und seinen Lieben.
In unsagbarem Leid: Balthasar Jakob Haas u. Frau Lina, geb. Steller; Heinrich Stabei, z.Z. im Felde, und Frau Lina, geb. Haas; Karl Haas, z.Z. b.d.Luftwaffe; Jakob Haas, z.Z.Im Felde; Erich Haas; Werner und Winfried Stabei.
Steinbach, im Oktober 1942.
Die Gedächtnisfeier findet Sonntag, 25. Oktober, 14.15 Uhr, statt. 3mD
Nachdem er nach einer Verwundung und nach französ. Gefangenschaft,sowie einer nochmaligen Verwundung im Osten seine Heimat wiedersehc.. durfte, betteten ihn nun seine Kameraden auf
NSDAP.
Bann
Marburg
Friedrichstraße 14
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an dem so unsagbar schweren Verlust durch den Heldentod unseres lieben,unvergeßlichen Sohnes,Bruders Enkels, Neffen und Vetters, Willi Adolph, Schütze in einer Nachrichtenabteilung, sagen wir allen herzlichen Dank.
In tiefem Leid: Wilhelm Adolph und Frau Marie, geb.
Weber; Helmut Adolph, z.Z.b.d. Wehrmacht
Für die zahlreichen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich meines 40jährigen Berufs-Jubiläums sage ich auf diesem Wege allen meinen herzlichen Dank
Philipp Hof
Ofensetzermeister
Gießen, im Oktober 1942
_____________________05266/
Statt Karten!
Die Verlobung unserer Tochter Helga mit Herrn Hans Breekheimer, Ingenieur zeigen wir an
Hans Beyrich, Studienrat und Frau Helmi, geb. Hering Gießen, Ludwigstraße 32
Statt Karten!
Für die erwiesenen Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Verlobung danken wir herzlich
Anny Heller
Rudi Kiesling
Gießen, den 20. Oktober 1942
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Köhler.
* GIESSEN
Für die herzliche Teilnahme und die vielen Kranz- und Blumenspenden beim Heimgang unserer kleinen
Helga
sagen wir hiermit herzlichen Dank.
Heinrich Zimmerschied, z.Z. im Felde und Frau Minni, geb. Schuldheis.
Gießen, den 21. Oktober 1942.
Ihre Verlobung geben bekannt Gertrud Buchholz Theodor Gilbert Pfarrer
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Ihre Verlobung geben bekannt
Helga Beyrich
cand. rer. nat.
Hans Breekheimer Ingenieur z. Z. Unteroffz. in ein. Ln.-Regt.
Gießen, Ludwigstraße 32 Niederhöchstadt i. Ts. bei der Wehrmacht
Im Oktober 1942 s____________________ 05271 /
HJ.-Veranstaltungsring 1942/43 Reihe A; 1. Veranstaltung Donnerstag, 22. Oktober, 18.30 Uhr Theater der Universitätsstadt
Festvorstellung „OßrThroDzwiscliBDEpdlßüßn" anläßlich der Eröffnung des HJ.-Veranstaltungsringes 1942/43. Es sprechen Kreisleiter Backhaus u. der K.-Leiter der Hauptabteilung III des Gebietes Hessen- Nassau (13) BannfUhrer Michel.
Tieferschüttert erhielten wir die unfaßbare, schmerzliche Nachricht, daß am 11. Sept. 1942, in treuer Pflichterfüllung für Führer, Volk und Vaterland, unser braver, hoffnungsvoller, unvergeßlicher Sohn, unser herzensguter Bruder und Schwager, unser lieber Pate, Neffe und Cousin
Heinridi Haas
Uffz. In einem Inf.-Regt, Träger vieler Auszeichnungen 6 Tage nach Vollendung seines 28. Lebensjahres in der Nähe von Rschew den Heldentod fand.
im Oktober 1942
___________________05239/
Heivat.
Suche einen lieben Mann aus guter Familie, auch Witwer mit 1 Kind nicht ausgeschlossen, dem lw treu zur Seite stehen kann. Bin 33Zahre alt, arbeitssam, aus ächtb. Landwirtsfamilie, einige Tausend Mark und gute Aussteuer vorhan- den. Ausführl., nur ernstgemeinte Zuschriften mit Bild unter 05240 cm den Gießener Anzeiger erbeten.
Strengste Verschwiegenheit.
ffutzfrau
für die Abendstunden gesucht
Siebener Anzeiger
Schulstraße 7 3073D
Nachrichten-Helferin
der Luftwaffe ^35V können tüchtige Mädels u. Frauen, mit guter Allgemeinbildung, vom 17. bis z. 35. Lebensjahr werden. Nach Ausbildung Einsatz i. Reichsgebiet, den besetzt. Gebieten oder bei befreund. Nationen. Vergüt.: Tarifordnung A, außerh. d.Reiches außerdem freie Unterkunft u. Verpflegung u. Barentschädigung. Einstellung v. Angehörigen d. Landwirtschaft, Hausangest., Pflegerinnen nicht möglich. Bewerbungen b. allen Luftwaffen-Dienststellen, all. Arbeitsamt, u. beim Luftgau- Kommando XII/XIII, Verwalt., Wiesbaden, Taunus-Str. 49/53.
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Putzfrau 2malind.Woche, je 2 Stunden, gesucht. [ 3i3i D Näh. zu erfrag.: Schubertstr. 81.
HJ.-Kulturveranstaltungen
im Rahmen der Kulturwoche der NSDAP.
Samstag, 24. Okt., 19.30 Uhr
Saal des Studentenheimes „Froh zd sein bedari es mig" Sing- u. Spielabend der Hitler-Jugend Gestaltet von der Bann- und Bannmädelspielschar des
Bannes Gießen (116) Eintrittskarten zumPreise von 50 Rpf. im Vorverkauf durch die Einheit, der Hitler-Jugend und an der Abendkasse.
3165 D
Verschiedenes
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Sckr. Ang. unt. 05277 a.d.G.A. Wer übernimmt gegen gute Bezahlung
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Tüchtige HausschoeideriD für bald gesucht. Schriftl. Angeb. unter 05282 an den Gieß. Anz.
Gras abzugeben gegen
Abmähen
Frankfurter Str. 24 l. [05278
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evtl, junge Frau für halbe Tage umgeh, gesucht.
Konditorei- (5afs Amend,
Gießen, l05288 Am Selterstor.
Putzfrau f.mehrere Stunden in derWoche gesucht. [05283 Dr. Bender, Gießen, Großer Stein- weg 21.
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Dame tu. guter Handschr. sucht
Halbtagsbeschäftigung b. Behörde oder Industrie. Kein Steno-u.Masch.-
Schreiben.
Schr. Ang. unt. 05263 a.d.G.A.
Wendt am Donnerstag, 22. Oktober, einen Licht, bildervortrag über „Finnland im Winter und inj Sommer" halten. Der Vortragsabend verdient all- fettige Beachtung.
Strafkammer Gießen.
Der Wilhelm Balzer in Weckesheim (Kreis Friedberg) hatte sich in schamloser Weise an feinen beiden 17- und 18jährigen Töchtern vergangen. Der Angeklagte wurde zu einem Jahr und zwei Monaten Zuchthaus verurteilt, zwei Mo. nate Untersuchungshaft wurden ihm angerechnet.
Wegen schwerer Urkundenfälschung hatte sich der W. K. aus Großen-Linden zu verantworten. Er hatte in seinem Wehrpaß amtliche Eintragungen durch unzulässige Aenüerungen gefälscht, um oo- durch bei seinem Arbeitgeber Urlaubswünsche erfüllt zu bekommen. Der Angeklagte wurde wegen schwe» rer Urkundenfälschung zu vier Monaten Gefängnis verurteilt.
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Lütau Meii
Feuer beim Dreschen.
In Ober-Hörgern (Kreis Gießen) wurde am heutigen Mittwoch, früh gegen 8 Uhr, die Scheune des Landwirts Wilhelm E i f f beim Dreschen durch einen Brand vernichtet. Mit der Scheune verbrannte auch die Strohpresse, während der Dresch, wagen gerettet werden konnte. Personen kamen zum Glück nicht zu Schaden. Der rasch herbeigeeilten Feuerwehr und den übrigen Helfern gelang es, den Brand auf seinen Herd zu beschränken. Die Ermittelungen über die Ursache des Brandes sind im Gange.
Der bedauerliche Vorgang muß allen Bauern und Landwirten erneut eine Mahnung zu größter Vorsicht bei den Drescharbeiten, insbesondere zur strengsten Durchführung aller Maßnahmen gegen ^"uers- gefahr sein.
G. A -Spott.
Gießener Stadtmannschast erfolgreich.
Sladlmannschafl Gießen
gegen Kreismannschaft Marienberg 5:2 (3:1).
Die Gießener Stadtmannschaft weilte am oer. gangenen Wochenende in Marienberg und trug gegen eine dortige Kreis-Auswahl-Elf ein Werbe, spiel aus, das sie auf Grund ihres technischen Kön- nens für sich entscheiden konnte. Die Gießener erzielten in der ersten Halbzeit durch Pitz, Brunner und Grunert drei Treffer, bemgegenübrr die Kreis- Elf nur einen zu erzielen in der Lage war. Nach dem Wechsel erhöhten Günther und Holstein auf 5:1. Erst gegen Ende der zweiten Halbzeit gelang es der Kreis-Elf, ein zweites Tor aufzuholen. Das Spiel stand unter der umsichtigen Leitung des Kreisfachwarts für Fußball H. Post und verlief in bester Kameradschaft. Der Stadtmannschaft, die schon am Samstagnachmittag in Marienberg ein« traf, wurde eine herzliche Aufnahme zuteil.
Hcmptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des HauptfchriflleiterS: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gienen, Provinz. Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.
Druck und Verlag: Brühlsche Un:versitätsdruckerei R. Lange K. G. Verlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzeig^nleiter: Hans Beck.
Anzeigenpreisliste Nr. 6.
Giebener Vortragsring
Kulturelle Vereinigung / Goethe-Bund l Volksbildungsstätte Gießen der NSG. „Kraft durch Freude“
Donnerstag, den 22. Oktober 1942, abends 7.80 Uhr, Neue Aula der Universität
JEi<ftt6ildee-VoTtiaö
von Prof. Dr. Georg von Wendt, Finnland
Finnland im Winter und im Sommer
Kartenverkauf Saalkasse. 3129d
Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lanterbach, und des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen.
Bekanntmachung
Betr.: Zweite Verteilung von Trinkbrannt- wein.
Aachdn
ISer Ens inifterpr itischen^ ein blasen r haben 1 sich öe ieges av n SM «isch-stra' 1 feen der Merzen
W Alexai »fegst ver! kfetungen, l'Jenben # | in, die in kltgegentt Isohen W Urücksichtl! iwjetischer ? Men g ife einen 'ßer die l
Äußerung Men. Der rmcht und |j geben : ! 6 man al ■feer dem |6en, die e fel das 0 «ltnismäf WSmuts i Äs Emp gnfequenti ;purd)ilL 1 Kit allen j Wchnet — fit Hankes • fc geringsl Kl sie v Heren mennpunk Men und Me"-Arti «ite her I ir Besetzt! prjdje Tr Matt eilst ragen zn 1 welcher tnn sie I mgen" u » "großk Nlgspunkl ks ist Di 11, daß b irika e Setzung d inmeis, b
Meine Bekanntmachung vom 15.10.1942 wird wie folgt ergänzt:
I. Obwohl die Nährmittelkarte in ihrer Gültigkeit auf den Bezirk des auf ihr aufgedruckten Er- nährungsamtes begrenzt ist, steht einer Anmeldung eines Versorgungsberechtigten zum Bezug von Trmkbranntwein außerhalb seines Wohnortes auch dann nichts entgegen, wenn in dem Orte, in dem die Anmeldung erfolgen soll, der Bezug auf Grund des.Haushaltsausweises vorgeschrieben ist. Nicht gültig sind alle Nährmittettarten mit dem Aufruck SV/G (Selbstversorger mit Getreide).
II. Bestellungen dürfen auch auf die Bezugs« ausweise für Trinkbranntwein für Selbstversorger mit Getreide über 18 Jahre entgegengenommen werden. Bei der Bestellung sind die Bestellschein- abschnttte B abzutrennen. Die Abschnitte sind zu dem bestimmten Termin den Ernährungsämtern ein« zureichen. Die Bestellung des Brannttveins ist durch Aufdruck des Firmenstempels auf dem Mittelfeld zu bestätigen.
III. In Gemeinden, in denen der Bezug des Trmkbranntweins auf Grund des Haushaltsausweises erfolgt, .deren Nährmittelkartenabschnitte 32 bis 36 jedoch nicht mit dem Ortsnamen aufgedruckt sind, ist bei der Anmeldung dem Einzelhändler zusammen mit dem Haushaltsausweis die Nähr» ■’ Mittelkarte 42 vorzulegen. Der Einzelhändler hat den für die Bestellung vorgesehenen Abschnitt des -vaushaltsausweises abzutrennen und den Abschnitt N 33 der Nährmittelkarte ungültig zu stempeln bzw. mit Tinten- oder Buntstift zu durchkreuzen.
IV. Nährmittettartcnabschnitte N 33 mit Aufdruck eines Ortsnamens dürfen weder von Einzelhändlern entgegengenommen noch vom Ernährungsamt bzw. der kartenstelle, gleichgültig an welchem Lrt, abgerechnet werden. [aioeD
Gießen, den 20. Oktober 1942.
Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach, und den Ober« bürgermeister der Staat Gießen.
Der Landrat des Landkreises Gießen.
Dr. Lotz.
Radio
(„Mende") geg. neue oder gebr. Nähmaschine zu tauschen gesucht. - Schriftl. Ang. unt. 05276 an 0. Gieß. Anz.
Armband
Frankfurt. Str., Ecke Klinikstrabe gefunden.
Gegen Gebühr abzuholen [05275 Mittelweg 141, rechts.
der Universitätsstadt Gießen Mittwoch, den 21. Oktober 18.30 bis 21.30 Uhr
Frau Luna.
LICHTSPIEL-TH EATEB
Gloria-Palast, Seltersweg:
Der Jäger von Fall
Lichtspielhaus, Bahnhofstraße r
Ohm Krüger 2977C
Tfiftl. 2.30,4.45.7.30; So. 2.00.4.30.7.30 Uhr
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