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Der erste Mrgang der jungen Parteigarde

Unter dem Vorsitz des Reichsleiters Fiehler hi-el- n die politischen Leiter des Hauptamtes und die

Cm Brückenkopf wir- gehalten

Preispolitik im Kriege.

je tisch en Spähtrupps vor dem Ab- t des Bataillons. Die ersten Schüsse peitschen

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Kämpfe war.

Hausfrau was fehlt hier?

nötigerweise schmutzig werden. Bitte vergessen Sie also niemals, Ihre Wäsche nach dem Ein- weichen kurz durchzuspülen. Sie erleichtern dadurch dem Waschpulver die Arbeit.

Die Wäsche sott im Kessel auch immer gut von Lauge umspült sein. Ab und zu mutz man umrühren, damit die Lauge alle Wäsche­teile gut durchdringen kann. Dann bringt man die Wäsche langsam zum Aufkochen und läßt sie ein Viertelstündchen ziehen. Starkes Kochen ist unbedingt zu vermeiden. Es kostet Arbeit und Kohlen vnd schadet nur dem Gewebe.

ten die politischen , ,

Leiter der Gauämter für Kommunalpolitik in Mün­

chen eine Besprechung ad. Reichsleiter Fiehler stellte die Notwendigkeit der Einheit der örtlichen Ver­

Diele Frauen machen sich auch mit der schmut­zigen Berusswäsche unnötig Arbeit. Sie ver­brauchen eine Menge Waschpulver und müsse,» tzäbei doch lange reiben und scheuern, bis de» Schmutz herausgeht. Warum das alles? Es gibt gute, fettlösende Reinigungsmittel, dis selbst öligen und zöhklebenden Schmutz lösen. Man nimmt diese Mittel sowohl zum Ein­weichen als auch zum Kochen. Auf eines mutz man dabei achten: Sachen mit blut- ode» eiweißhaltigen Veschmuhungen Metzger» und Väckerkleidung darf man nicht heitz eia? VÄchsn, wett sonst die Necken dntocnnefr .

Ditte sehen Sie sich bas Bild an: die Wäsche wandert hier vom Einweichen direkt in den Waschressel» Da fehlt dazwischen etwas. Können Sie raten, was es ist? Das ist es: die Wüsche mutz nach dem Einweichen erst einmal gespült werden, damit der beim Einweichen gelockerte Schmutz, der an der Wäsche hängt, nicht mit in den Waschkessel kommt. Die Waschlauge würde ja bann davon ganz un»

Hier finb Pak-Geschütze m vorbereitete Stellungen gebracht worben, um die Sowjets, bis über den zugefrorenen Fluß an greifen, unter wirkungsvolles Feuer zu nehmen.

(PK.-Krkegsbevichte r Schmidt. fSch.j)

Der junge Crfah in -er Winterschlacht

Von Unteroffizier Karlheinz Ullrich.

menden Jahrgang, sportgestählte kräftige junge Menschen, denen Lebenslust und Tatendrang aus den Augen leuchten, durch den freien Vortrag ihr Wesen bekunden und flott und sicher auf Fragen aller Wissensgebiete antworten und sich auch nicht ver­blüffen lassen, wenn abseitige Fragen ihre Selbst­sicherheit und Allgemeinbildung auf die Probe stellen. Diese Haltung der jungen Menschen kam auch sinnvoll zum Ausdruck, als Dr. Ley den ge­samten ersten Lehrgang um sich versammelte und zwanglos sich den Fragen der Jugend stellte. Das Verantwortungsgefühl und der Bewährungswille der jungen Menschen ist wohl die schönste Bestäti­gung, daß in den Adolf-Hitler-Schulen der Parte: und ihrer Jugend die Stätten der Bildung und Formung geschaffen sind, die von Dr. Ley und Bal­dur von Schirach für die Sicherung des Gedanken­gutes des Nationalsozialismus und für den Bestand der Nation gewollt war.

Berlin, 20.März. (DNB.) In der Zeitschrift Der Vierjahresplan" macht Reichskommissar für die Preisbildung, Staatssekretär Dr. Fischboeck, Ausführungen über die Aufgaben, die der deutschen Preispolitik im Kriege gestellt sind. Wie er aus- sührt, ist die deutsche Markwährung bewußt von der Golddeckuna und von der Auslandsgeltung un­abhängig gestaltet worden, so daß die Stabili­tät unserer Währung ihren Ausdruck in den Preisen findet. Die Erhaltung der Kaufkraft der Währung wurde dem deutschen Volk vom Führer selbst zugesichert. Diese Zusage einzulösen bedarf es stabiler Preise.

Das hier aufgestellte Postulat ist aber nicht schon dann verletzt, wenn einzelne Preise erhöht werden, sofern demgegenüber Preisermäßi­gungen stehen, die die Erhöhung annähernd kom­pensieren. Das Haupterfordernis ist auch noch dann gewahrt, wenn auf einzelnen Teil geb ie- t e n gewisse Preiserhöhungen eintreten, sofern diese ihrer Natur nach zeitbedingt sind und die Rückführung auf die Ausgangsbasis bei Eintritt normaler Verhältnisse mit Sicherheit erwarten lassen. Nur soweit die Kostensteigerung ohne Exi­stenzgefährdung des Betriebes von diesem nicht ge­tragen werden kann, ist die Weitergabe an die Volksgesamtheit als Konsumenten zulässig. In die­sem Ausmaß aber müssen die Konsumenten die durch Preiserhöhung eintretende Konsumbeschrän­kung als Kriegsfolge tragen. Ein Versuch, dieser Kriegsfolge durch Lohnerhöhungen zu entgehen, stellt lediglich den gefährlichen Versuch dar, die auf­tretenden Schwierigkeiten auf andere abzuwälzen. So wenig eine Preissteigerung für Konsumgüter aus anderen Gründen tragbar ist,. so wenig darf auch die Preisbildung der Lieferungen a n das Reich, insbesondere für Rüstungsgerät, Preissteigerungen zulassen. Im Gegenteil: äußerste Sparsamkeit in den Geldausgaben auch auf diesem Gebiet ist umso notwendiger, je mehr der Rüstungs­bedarf die volle Ausschöpfung aller Reserven an Arbeitskräften, Rohmaterial und freien industriellen Kapazitäten erfordert! Je ökonomischer die erwähn-

Um Mitternacht hat sie erst einen Gegenstoß der Sowj ets ab gewi esen. Jetzt bringt der Femd von allen Seiten in Massen gegen das Dörfchen vor. Erst nach bitteren Verlusten^ auch der Kornpanie- führer ist gefallen, gibt der Rest der Kompanie T. auf und zieht sich wieder auf den Mittela!bschnitt zu­rück. Jetzt liegt die ganze Schwere des Kampfes bei der Kompanie B. Der Gegner darf nicht über T. hinauskommen. Oberleutnant B. geht selbst mit einem Zuge an die gefährdete Flanke, hält dort die heranstürmenden Sowjets auf, wirft sie teilweise im Nahkampf zurück und hält auch den wütenden Ar­tillerieüberfällen stand.

Nun aber gibt es keine Pause in diesem mörde­rischen Ringen mehr. Es ist der s e ch st e Tag bei T. Immer heftiger werden die Angriffe, immer ge­ringer die Pausen zwischen den Kämpfen. Bataillon um Bataillon werfen die Sowjets in den Kampf, was spielt es eine Rolle für sie, wenn Hunderte von Toten auf dem Schneefeld zurückbleiben, der Schnee­sturm hüllt sie in wenigen Minuten ein. Ununter­brochen quellen die Massen aus dem Wald vor T. Alle Waffen setzten die Sowjets ein, Tag und Nacht dauert das Artilleriefeuer an, die Batterien versuchen, die dünnen deutschen Linien zu zerschmet­tern. Ein ganzes Bataillon folgt diesem Artillerie­überfall, stürmt heran, die Deutschen müssen ja jetzt zerschlagen sein. r ,

Aber die Soldaten vom jungen Ersatz, sie lugen hinter den Gewehren. Zwar sind die Reihen ge­lichtet, seit Tagen haben sie nichts mehr im Magen als Brocken gefrorenen Brotes, an den Bartstoppeln im Gesicht hängen Eiszapfen, die Wimpern sind weiß vom Reis, der Schneesturm, der endlich etwas nachläht, hat sie eingehüllt, sie liegen teilweise unter kleinen Schneewehen, aber sie schießen, weh­ren sich mit einem Heldenmut, der die Tage von T. zu einem Ruhmesblatt für das Feldersatzbataillon werden läßt.

So läßt auch dieser sowjetische Angriff nur wieder neue Tote auf dem durchwühlten Feld vor der deutschen Linie zurück. Wieder sind es allem von diesem Angriff mehr als hundert Tote, die der Femd vor dem Bataillon liegen läßt. Besonders schwer hat es die rechte Flanke, im Nah kämpf erst kann der Ansturm abgeschlagen werden.

Das Bataillon kann keine Unterstützung bekom­men. Auf der ganzen Front greift der Feind unter Einsatz größter Massen an, und so müssen sich die Kompanien auch am achten Tage wieder schwerer

Tag und Nacht haben die Soldaten des Batail- bms und die Pioniere der zugeteilten Pionierkom­panie am Ausbau der Stellungen gearbeitet. Tag und Nacht, ohne sich Ruhe zu gönnen, »im klirren­den Frost und im eisigen Schneesturm. Das Essen wurde auf Panjeschlitten nach vorn gebracht, es war schon kalt, wenn die Schlitten es brachten. Was tat es, der Hunger nahm es in Kauf. Widerstands­nest auf Widerstandsnest wurde dem gefrorenen Boden abgerungen, Unterstände in die erstarrte Erde gesprengt. So war' die Sicherungslinie ent-

chnitt des Bataillons. Die ersten Schüsse peitschen rurch die Nacht, die Maschinengewehrschützen jagen die ersten Feuerstöße aus ihren Gewehren gegen die Schatten auf dem weißen Feld. Mühelos werden die Angriffe der Spähtrupps abgewiesen.

Aber schon am anderen Mvrgen sind die Sow­jets wieder da und diesmal sind es keine Späh­trupps mehr. Vor allem gegen den Abschnitt der Pionierkompanie richtet sich der Angriff des Geg­ners. Mit schweren Granatwerfern und Pak versuchen die Bolschewisten hier eine Bresche zu schlagen. In immer größeren Massen kommen Se heran. Der Bataillonskommandeur bittet um nterstützung. Ein leichtes Flakgeschütz unter Führung eines Oberfähnrichs trifft an der gefähr­deten Stelle ein. Der junge Oberfähnrich bringt fein Geschütz in Stellung. Schneidig packt er zu, achtet nicht auf das wütende Maschinengewehrs euer der Sowjets, sucht keine Deckung, sucht nur das beste Schußfeld, und dann jagen die Kanoniere den Sow­jets ein vernichtendes Feuer entgegen.

Die Pioniere haben Luft bekommen. Die Majchi- schlnengewehrschützen arbeiten an ihren Gewehren, die durch den irrsinnigen Frost das Thermometer ist wieder unter dreißig Grab gefunden 2 ausfielen. Mit schmerzenden Fingern, die Schut­zen haben die Handschuhe ausgezogen, um besser hantieren zu können, bringen sie ihre Maschinen gewehre in Ordnung, und dann Hammern sie ihre Garben in die Reihen der stürmenden Sowiets. Die Angreifer müssen ungeheure Verluste haben. Am späten Nachmittag vergeht ihnen die Lust am met teren Kampf, sie ziehen sich ^ruck Der An griff ist abgewiesen für heute, denn trotz des er Witterten Kampfes find sich alle klar darüber, daß das immer noch ein Vorspiel der kommende

Sonthofen, 20. März. (DNB.) Auf der Or­densburg Sonthofen werden die ersten Jahrgänge der hier zusammengefaßten Adolf-Hitler-Schulen abschließend beurteilt. Nach fünf Jahren Schulung stehen die heute 17- bis 18jährigen, die als erste aus der jungen Garde des Nachwuchses den Ent­wicklungsgang des Nationalsozialismus beschritten und die ersten Jahre der Auslese durchgestanden rhaben, vor Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und Reichsleiter von Schirach. Es ist eine Beurteilung der gedanklichen Selbständigkeit, der politischen Veurtei- lungskraft und der natürlichen geistigen Anlagen und insofern auch für die Partei ein Augenblick der Prüfung, ob der Weg für die Erziehung ihrer Jugend den erwarteten Erfolg zeitigen wird.

Da sich der erste Jahrgang der Adolf-Hitler- Schulen sofort nach seiner Entlassung freiwillig zur Wehrmacht meldet, wird 'ihr Bildungsgang ein an­derer sein, als für sie friedensmäßig vorgesehen war. Wir sehen jetzt den ersten zur Entlassung kom-

Hauptschriftleiter: Tr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvestreter deS Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Volittt und fflUoer: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thdriot; für Stadt Gies;en, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschcin.

Druck und Verlag: Brühlsche Univerfitätsdruclcret th. Lange K. G. Berlagsletter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck.

Anzeigenpreisliste Nr. 6

ten Kosten faktoven eingesetzt werden, desto billiger muß auch der Preis für die erzeugten Geräte wer­den. . .

Was die Preispolitik der Stabilität im Kriege besonders schwer macht, ist die überschüssige Kaufkraft, die mittels der bereitstehenden Mengen von Konsumgütern nicht befriedigt werden kann. Die Lösung dieser Ausgabe ist dadurch außer­ordentlich erschwert, daß die freie Kaufkraft sich keineswegs gleichmäßig auf die Volksgenossen ver­teilt. Der geeignetste Weg liegt m dem System des freiwilligen Sparens, indem der einzelne Volks­genosse diejenigen bei ihm einfließenden Geldbe- träge, die unter den- Kriegsverhältnissen nicht für den Einkauf von Bedarfsgütern ausgegeben werden sollen, dem Reich zur Verfügung stellt.

Alle preispolitischen Maßnahmen sind wirkungs­los, wenn es nicht gelingt, im Rechtsbewußtsein des Volkes die Ueberzeugung von der Notwendigkeit der Einhaltung der geltenden Bestimmungen zu ver- ankern. Uebertretungen von Preisvorschriften sind eine schwere Schädigung der Gemeinschaft.

pflicht zur Preissenkung.

Der Reichskommissar für die Preisbildung teilt mit, daß er auf alle nur möglichen Preissenkungen für ©egenftänbe bes allgemeinen Sc­harf s Wert legt. Jeber Kaufmann habe also seine Preise mindestens in einem dem Ueberge- roinn des Jahres entsprechenden Verhältnis zum Umsatz zu senken, und zwar derart, daß künftig kein Uebergewinn mehr entstehe. Preissenkungen der Lieferanten des Kaufmanns seien in voller Höhe weiterzugeben. Nicht zu senken seien die Preise, deren Unterschreituyg gesetzlich verboten ist. Außerdem brauche der Kaufmann solche Preise nicht von sich aus zu senken, zu deren Einhaltung er sich dem Hersteller gegenüber verpflichtet habe (z. B. bei Markenwaren). Wenn er diese Preise senken könnte, müsse er dem Hersteller davon Mit­teilung machen, damit dieser in solchen Fällen seiner Pflicht zur Preissenkung nachkomme.

waltung heraus. Ferner sprachen Reichsamtsleiter Dr. Jobst, Oberbürgermeister Dr. Ströliu (Stutt­gart) und Bürgermeister Dr. Pagenkopf.

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Der Führer hat dem ordentlichen Professor Dr. phil. Conrad Borchling in Hamburg aus Anlaß der Vollendung seines 70. Lebensjahres in Würdi­gung feiner wissenschaftlichen Verdienste auf dem Gebiet der niederdeutschen Philologie die Goethe- Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.

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Der Führer hat den ordentlichen Professor Geh. Regierungsrat Dr.-Jng.e. h. August H e r t w i g in Berlin-Wilmersdorf aus Anlaß der Vollendung sei­nes 70. Lebensjahres in Würdigung feiner Ver­dienste als Gelehrter und schöpferischer Ingenieur die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft ver­liehen.

standen.

In dieser Sicherungslinie vor unserem Abschnitt ist auch unser Feldersatzbataillon einge­setzt worben. Die jungen Soldaten des Bataillons haben nicht umsonst Tag unb Nacht am Ausbau ihres Abschnittes gearbeitet.

An ber rechten Flanke des Bataillons liegt vor einem scharfen Bogen bes Flusses das kleine Dörf­chen T., links begrenzt den Sicherungsabschnitt ein kleines Birkenwäldchen. Hohe Schneewehen haben das Dörfchen fast zugeweht. Ununterbrochen heült der Schnee sturm, tagelang, die .Sol­daten des Feldersatzbataillons, angestrengt vom fieberhaften Stellungsbau, liegen in ihren Löchern in angespannter Bereitschaft. Für viele von ihnen werden die Kämpfe He Feuertaufe sein. Zwei Kompanien unb eine unterstellte Pionierkompanic finb bereit, um jeden Preis diesen Abschnitt zu hal­ten. Jede Stunde kann ber feinbliche Sturm be­ginnen, schon haben bie Spähtrupps Fühlung mit dem Feind; in einer Nacht sind plötzlich b i e e r ft e n

Das Feldersatzbataillon hat seine ersten Verwun­deten, auch der junge Oberfähnrich des Flakge- chützes ist verwundet, die Soldaten vom jungen Ersatz haben ihre Feuertaufe hinter sich. Die Nerven beruhigen sich wieder. Allein vor dem Abschnitt der Pionierkompanie werden über fünfzig tote Bolsche­wisten gezählt. Mit noch größeren Massen werden die Sowjets wiederkommen.

Schon in der Morgendämmerung des nächsten Tages sind sie wieder da, wieder etwa in Batail­lonsstärke; diesmal richten sich ihre Angriffe gegen die beiden Kompanien des Bataillons. Zuerst be­kommt die Flügelkompame unter Leutnant H. den Druck zu spüren, dann in den späten Vormittags­stunden hat die Kompanie in ber Mitte des Ab­schnitts unter Führung von Oberleutnant B. ben Angriff mehrerer feindlicher Kompanien abzuweisen. Aber die eigene Artillerie hilft in ber schwersten Minute, ihr Feuer liegt dicht vor den eigenen Li­nien, eine Feuerwalze geht über die angreifenden Sowjets. Wieder ziehen sie sich unter blutigen Ver­lusten zurück.

Es ist wieder Wend geworden, als es endlich still wirb vor dem Abschnitt des Bataillons. Die Kälte aber, biefer eisige Sturm läßt nicht nach, er ist der schlimmste Gegner in diesen schwe­ren Tagen. Wenn die Soldaten in ihren Löchern hinter den Gewehren liegen, fällt er über sie her, bringt durch alle schützenden Hüllen. Das Gesicht, die Hände und Füße schmerzen. Die Männer rei­ben die gefährdeten Glieder stundenlang mit Schnee erb, um sie langsam wieder ins Leben zurückzurusen. Und doch bleiben manche an diesem Tage mit Frost­schäden liegen, die Kameraden tragen sie zurück. Mt Schlitten werden sie zum Hauptverbandplatz zurückgeschafft, zusammen mit den verwundeten Ka­meraden.

Nur ein paar Stunden gibt es Ruhe, schon am frühen Morgen des nächsten Tages beginnt der Kampf von neuem, dem Gegner ist es gelungen, rechts vorn Bataillon durchzu brechen, der rechte Flügel ist gefährdet. Und da in ber furcht­baren Kälte dieses Tages bei ber rechten Flugel- kornpanie nur noch zwei Maschinengewehre schießen, zieht sich die Kompanie von T. zurück, zieht sich nach links an die Nachbarkompanie heran, um nicht abgeschnitten und umgangen zu werben. Am Abend aber wirb T. wieber genommen, ein Stoßtrupp bringt überraschend im Gegenstoß in bas Dorf ein und wirft im erbitterten Kampf die Sow­jets wieder aus dem Ort.

Dennoch bleibt di e rechte Flanke offen. Und das wirb zum Verhängnis. Der Brückenkopf über die O., die Sicherungslinie muß unter allen Umständen gehalten werben, der Bataillonskomman- beur weist mit tiefem Ernst darauf hin. Er weiß, was ber nächste Tag bringen wird. Aber er weiß auch, daß er sich auf seine Soldaten vorn jungen Ersatz verlassen kann, das haben die Tage hier bei T bereits gezeigt, und die alten Soldaten, bie^ schon feit dem 22. Juni fast pausenlos am Feind sind, haben Achtung vor ihren neuen Kameraden bekom­men.

Die Hölle ist los am nächsten Tag. Von drei Sei­ten bekommt die Flügelkompanie schweres , ft euer Artillerie, Pak und Maschinengewehre be- leaen jedes Meter des Abschnitts mit wahnsinnigem Feuer. Aber noch hält die Kompanie das Dorf T.

Angriffe erwehren. In Zwei-Kilometer-Breite kom­men bie Sowjets wieber in Schwärmen gegen bie beutfche Linie. Sowjetische Batterien legen Vernich­tungsfeuer auf bie Stellungen bes Bataillons. Heute haben bie Sowjets auch schwere Panzer babei. Rechts unb links sind bie Flanken eingedrückt, ber Rücken ber Kompanie B. ist offen. Dennoch wehren sich bie Solbaten vom Felberfatzbataillon verzweifelt gegen die erdrückende Uebermacht.

Es nützt nichts, heute muß bie Kompanie zurück, langsam zieht 'sie sich zurück, um aber ein paar Stunden später unter Führung ihres Kompanie­chefs wieder zum Gegenstoß anzutreten. Sie nimmt ihre alten Stellungen wieder. Die Sowjets haben auch an diesem Tage keinen Zoll Boden vor dem Abschnitt des Bataillons gewonnen.

Aber es wird jetzt klar, daß die Sowjets alle Kräfte auf diesen Punkt konzentrieren. So werden denn die Flanken verstärkt. Ein Angriff wird aus T. anqesetzt, und trotz der Gegenangriffe der Sowjets wird ber Ort genommen. Die Kompanie B, gegen bereu Abschnitt wieber ber Hauptstoß gerichtet ist, hält auch heute die Stellung. Der Bataillons­kommandeur überreicht Oberleutnant B. mitten im erbitterten Kampf das Eiserne Kreuz I. Klasse und zeichnet verschiedene weitere Angehörige ber Kom­panie mit bem Eisernen Kreuz aus.

Es ist der neunte Tag ber Kämpfe hier am Brückenkopf über die 0. bei T., unb auch heute er­reicht ber Feinb nichts. Heute trifft aber Unter­stützung ein; Sturmgeschütze fenben ihr vernichtendes Feuer in die angreifenben Schwärme der Sowjets. An diesem Tage sehen die Sowjets das Vergebliche ihres Bemühens ein. Ein einziges deutsches Ba­taillon hat trotz der erdrückenden Uebermacht im eisigen Sturm bie Stellung gehalten. Die eigenen Verluste finb schwer, aber bie beutsche Win­ter l i n i e würbe gehalten, unb sie wirb ge­halten werben, bis von ihr aus bie beutschen Ver- bänbe wieber zum neuen Stoß antreten werben. In bieten Kämpfen um die Winterlinie haben sich nie Soldaten bes Felbersatzbataillons ihr Denkmal ge­setzt. __

Helten vernichteten die Reste der Tschungking-Armee am Unterlauf des Perl-Flusses bei Kanton.

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Das japanisch-sowjetische Fischereiabkommen wurde auf ein neues Jahr verlängert.

Ein deutsches Unterseeboot torpedierte an der atlantischen Küste der USA. ein amerikanisches Handelsschiff von etwa 56000 BRT. Das Schiff sank innerhalb weniger Minuten. Die Besatzung landete in einem amerikanischen Hafen. Die Ladung bestand aus Rohgummi und Kupfer.

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