<92. Jahrgang Nr. W Gnchemr täglich, außer Sonntags und s^eienags
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Oie Seeschlacht bei pantetteria.
Unser Bildtelegramm zeigt den Angriff eines italienischen Torpedoflugzeuges auf eine schwere feindliche Einheit. Rechts in Fahrtrichtung des Schiffes sieht man den im Zielwurf fallenden Torpedo. (Scherl-Bilderdienst- sLuce-j M.)
33 Schiffe mit 220000 VRT. in vier Tagen.
Trotz verstärkter Abwehr.
B e r l i n, 18. Juni. (DNB.) Die USA.-Regierung hat in der letzten Zeit ihre Abwe.hr - und Schutzmaßnahmen zur Durchführung der dringend notwendigen Zufuhr von Kriegsmaterialien und Rohstoffen über See beträchtlich ausgebaut. Alle irgendwie brauchbaren und einigermaßen seetüch- tigen Fahrzeuge wurden beschlagnahmt und in den Dienst der Geleitzugssicherung und der Unterfeebootabwehr gestellt. Selbst Motorboote, Privatjachten, kleine und kleinste Küstenfahrzeuge wurden in die amerikanische Kriegsmarine eingereiht, um die immer stärker werdende Unterseebootgefahr herabzumindern. Abgesehen von der Verstärkung der Unterseebootabwehr suchten sich die Amerikaner auch dadurch zu helfen, daß sie nach Möglichkeit einen Teil der Seetransporte auf die Eisenbahnen
umleiteten, um dadurch wenigstens einen Teil der wichtigsten Rohstoffzufuhr dem Zugriff der Achsen-Unterseeboote zu entziehen- Trotzdem ist es wiederum unseren Unterseebooten gelungen, aus stark gesicherten Geleitzügen 19 mit wichtigen Rohstoffen und Kriegsmaterial beladene Schiffe mit 109 000 BRT. herauszuschießen. Der Kampf, den unsere Unterfeebootsbesatzungen gegen den sich der Gefahr voll bewußt gewordenen Feind zu führen haben, ist von unerhörter S)ärte und verlangt von jedem einzelnen Mann den Einsatz seines ganzen Könnens und feiner Tapferkeit. 3 3 Schiffe mit 220 000 BRT. verlor.der Feind auf seinen Hauptversorgungswegen im Atlantik und im Mittelmeer innerhalb der letzten vier Tage. Sieben Kriegsschiffe, die der Feind zum Geleit feiner Transportschiffe eingesetzt hatte, darunter zwei Kreuzer und fünf Zerstörer, wurden versenkt.
Churchill erneut in Washington.
Berlin, 19. Juni. (DNB. Funkspruch.) Wie aus Washington gemeldet wird, ist Churchill überraschend in Amerika eingetroffen, um sich mit Roosevelt über die durch den Tonnagemangel und die jüngsten militärischen Ereignisse hervor gerufene Lage zu besprechen. In der Begleitung Churchills befinden sich General Sir Allan Brooke und eine Reihe weilerer militärischer Sachverständiger. Die Reise wurde streng geheimgehalten. Der Sekretär Roosevelts rief die Pressevertreter um Mitternacht zu einer Konferenz im Weißen Haus zusammen, um ihnen von Churchills Anwesenheit Kenntnis zu geben.
Reuter schreibt: „Churchills Besuch m Washington erfolgt zu einer Zeit, wo die vereinigten Nationen höchst wichtigen Kriegsentscheidunaen gegen- überstehcn. Die vier großen Fragen des Augenblicks find: 1. Die Eröffnung einer zweiten Front, 2. die Transportfrage, 3. die Strategie und Lage im Nahen und Fernen Osten, 4. bie amerikanischen Lieferungen an England, Rußland und China. Während er sich in den Vereinigten Staaten befindet", fo fährt Reuter fort, „kann nicht erwartet, werden, daß Churchill sich in der Oeffent- lichkeit zeigt, im Rundfunk spricht oder an irgendwelchen in die Augen springenden Kundgebungen tellnimmt. Er wird die meiste Zeit hinter geschlossenen Türen in Besprechungen mit Roosevelt über dringende Kriegsfragen verbringen."
Das Reuterbüro deutet dann an, daß es vor allem die Sorge um die Tonnage ift, die
Churchill erneut nach Washington getrieben hat. „Das Problem, das durch die Schiffsverluste der Alliierten erhoben wird" — so schreibt Reuter — „wird als wichtige Angelegenheit der englischen und amerikanischen Flottenstrategie angesehen werden. Churchill und Roosevelt werden auch ihre Ansichten austauschen über die Entwicklung im Rahen Osten im Zusammenhang mit der Offensive Rommels in Libyen." Die deutschen Erfolge an der O st f r 0 n t werden im gleichen Atemzug.als Ursache für die Besprechungen erwähnt. Auch der Kriegsschauplatz in O st a s i e n macht Sorgen. „Der Kämpf gegen die Aggression in China und im Pazifik wird gleichfalls einen bret- ten Raum bei der Besprechung einnehmen." „Die steigende Produktion des amerikanischen Rüstungsmaterials", so bläht sich Reuter auf, „die in diesem Jahre einen überwältigenden Höhepunkt erreichen wird, ist sicherlich ebenfalls ein Gegenstand der Besprechungen, um festzustellen,,in welche Kanäle diese Flut von Maschinen am besten zu verteilen ist." Noch einmal aber sieht sich Reuter gezwungen, die Schwierigkeiten der amerikanischen Hilfeleistung und das brennendste Problem durch den Hinweis zu umreißen: „Auch diese Frage steht wiederum in Zusammenhang mit dem Schiffahrtsproblem. Man erklärt in London, daß die Lage der Schiffahrt infolge der ungeheuren Steigerung des amerikanischen Schiffsbaus in den letzten Monaten sich wahrscheinlich bessern wird."
Der Londoner Geheimvertrag.
Von unserer Berliner Schriftleitung.
Der Nebel um den bolschewrstlsch-eng- lischen Pakt für die Nachkriegszeit war von vornherein sehr dünn. Cripps hatte gesagt, es fei selbstverständlich, daß Moskau nach dem $rie9* „strategische Sicherungen" in Europa fände und datz diese strategischen Sicherungen als „autonom^ Sowjetrepubliken" den Sowjets emgegliedert wurden. Stalin wünsche von Berlin aus Europa zu regieren. Wenn Eden als Außenminister versicherte, in Wirklichkeit enthalte der Bündnisvertrag keinerlei Geheimklauseln, niemand dächte daran, andersstaatstche Gebiete zu annektieren- so war das eine — woen- Wahrheit, die sich schon dadurch widerlegte, dag ein biederes Unterhausmitglied sagte, er spreche im Namen der Regierung, wenn er fordere, daß öie kleinen Staaten Europas nach dem Kneae verschwänden. Ein ferneres Indizium war die Nervosität, mit der der polnische Emigrant General Sikorski, sich in einem Interview gegen den Bundm-- vertrag aussprach, ferner, daß Roosevelt seine Unterschrift unter dieses Bündnis „wegen Meinungsverschiedenheiten" verweigerte. Diese Meinungsverschiedenheiten können sich nur darauf erstreckem daß Stalin nicht nur Finnland und die baltischen Randgebiete, sondern auch den Balkan gesorgt hatte.
Nun bringt ein deutschfeindliches Blatt der Schweiz, die „Baseler Nachrichten einen Leitartikel, der in der üblichen Weise als Zuschrift von ausländischer Seite gekennzeichnet ist. -Lie e „ausländische Seite" ist die britische Ge andtschaft in Bern, und sie bestätigt unmißverständlich, daß em Geheimabkommen besteht! In diesem Elaborat wird den kleinen Völkern, vor allem des Balkans, ge
sagt, die Moskowiter hätten stets den Balkan als Vorposten der panslawistischen Politik betrachtet. Serbien habe diese Rolle im ersten Weltkrieg gespielt. Wenn die Bolschewisten jetzt siegten, würde Bulgarien die Rolle eines von den Bolschewisten benutzten Staates spielen müssen. Bulgarien, so wird in unfreiwilliger Bestätigung der Enthüllungen Adolf Hitlers gesagt, müsse Stalin den Durchgang zum Mittelmeer gestatten..Damit wäre selbstverständlich das Ende der bulgarischen Unabhängigkeit gekommen. Das alte Jugoslawien würde, so wird angedeutet, als „autonome Republik" in den Sowjetoerband eingegliedert. Rumänien würde mindestens Bessarabien und die Dobrudscha verlieren und England — würde Griechenland nehmen.
Was geschieht mit Finnland, mit Eslland, Lettland und Litauen? Der englische Wissende, der in den „Baseler Nachrichten" das Bestehen eines Geheimabkommens für den Balkan jugibt, sagt darüber nichts, wohl aber ein Blatt Roosevelts, die „Baltimore Sun". Dieses Blatt gibt offen zu, daß Stalin darauf bestanden habe, einige der Länder wieder zu besetzen, „öie er gerade vor der deutschen Aggression annektiert hatte".
Wiederaufnahme desRiom-prozesses?
Vichy, 18. Juni. (Europapreß.) Politische Kreise Vichys erklären, mit der Wiederaufnahme des Riom- Prozeffes in etwa zwei Monaten fei zu rechnen. Die Anklage werde jetzt auch auf den ehemaligen Ministerpräsidenten R e y n a u d und den früheren Kolonialminister, den Juden Mandel.
ausgedehnt werden. Ferner habe der Oberste Gerichtshof entschieden, die politischen Gründe zu untersuchen, welche die Ursachen der Kriegserklärung Frankreichs waren.
Die Luftangriffe auf Duich Harbour.
Tokio, 19. Juni. (DNB. Funkspruch.) Bei dem Angriff auf Dutch Harbour zeigte es sich, daß die Hoffnungen, die die Amerikaner in ihre neuesten Kampfflugzeugtypen setzen, kaum gerechtfertigt sind. Als japanische Flieger über Dutch Harbour erschienen, stellten sich ihnen zunächst zehn,feindliche Flug- zuge des neuen Tys P 40 zum Kampf, die jedoch sämtlich in kürzester Zeit abgeschossen wurden. Luftaufklärung ergab, daß die Oelanlagen Dutch Harbours stark getroffen waren. Noch tagelang waren Brände und Rauchentwicklung feststellbar. Es herrschte ein mit Schneetreiben verbundenes stürmisches Wetter. Nebelschwaden verhinderten eine weite Sicht. Es scheint, daß die Amerikaner von dem Angriff völlig überrascht waren und nicht damit gerechnet hatten, daß unter derartigen Witterungsbedingungen ein japanischer Luftangriff erfolgen könnte.
Oie Mörder Heydnchs gestellt und erschossen.
präg, 18.3uni. (DNB.) Amtlich wird bekanntgegeben: Die Mörder des Stellvertretenden Reichsprotektors ^Obergruppenführer und General der Polizei h e y d r i ch wurden in den Morgenstunden des 18. Juni auf Grund umfangreicher Ermittlungen der Staatspolizei, Leitstelle Prag, in einer präget Kirche, in der sie lange Zeit Unterschlupf gefunden hatten, gestellt und bei der Festnahme erschossen. Gleichzeitig gelang es dabei, ihren nächsten Helferkreis unschädlich zu machen. Sämtliche Beteiligten sind Angehörige des tschechischen Volkstums, die von britischen Flugzeugen zur Ausübung des Attentats im Protektorat abge- s e h t worden waren.
Gründung eines europäischen Zugendverbandes.
In diesen Tagen finden die europäischen Jugendtreffen in Garmisch und Breslau in Weimar ihre Fortsetzung. Dort wurden vom Reichsjugendführer Axmann im Beisein der italienischen Führerabordnung die Skaatsjugendführer der bulgarischen, dänischen, finnischen, flämischen, kroatischen, niederländischen, norwegischen, rumänischen, slowakischen, spanischen, ungarischen und wallonischen Jugend empfangen. Der Reichsjugendführer gab einen Bericht über die gemeinsamen Veranstaltungen der letzten Jahre, die der Welt ein Bild der Kameradschaft unter der Jugend der aufsteigenden Völker vermittelten. Die verantwortlichen Jugendführer feien übereingekommen, der engen Zusammenarbeit für die weitere Zukunft Ausdruck zu geben in der Schaffung eines großen „Europäischen Ju- gendverbande s". Damit bekenne sich die europäische Jugend unter der Führung der Achsen- jugend zum gemeinsamen Kampf gegen den Bolschewismus als den Zerstörer aller Gesetze der Menschlichkeit und der Kultur unseres Erdteils.
Das Geständnis der Winierlügner.
Von Helmut Lündermann, Stabslciter des Reichspressechefs.
NSK. Wenn es nur darum ginge, unseren Gegnern wieder einmal einige Lügen nachzuweisen — dann müßte die Feder nicht zur Hand genommen werden. Jeder Tag liefert neue, aber selten überraschende Beispiele der britisch-amerikanischen Nach- richtenpolitik, die das deutsche Volk so genau kennt, um ihr auch nur ein Wort noch zu glauben.
Bemerkenswert jedoch ist die Tatsache — und sie verdient festgehalten zu werden —, daß gerade in den letzten Wochen aus dem Lager unserer Gegner und auch aus dem Munde von Leuten, die sich seit Kriegsbeginn als echte Routiniers der Lüge erwiesen haben, merkwürdige Selb st an klagen an unser Ohr dringen, — gerade als ob die alten Sünder in sich gehen ünt> Reue und Leid erwecken wollten.
Eine ganze Anzahl von interessanten Zitaten dieser Art liegt vor mir: „Die USA.-Bürger können sich nicht über die Quantität, wohl aber über d i e Qualität der aus Washington kommenden Nachrichten beklagen", — so jammert beispielsweise die amerikanische Zeitschrift „Time": „Die amerikanische Oeffentlichkeit erhält ein ganz falsches Bild der militärischen Lage" — verkündet der Herausgeber der amerikanischen Verlegerzeitschrift Arthur Row in einer Rede: „Was die amerikanische Oeffentlichkeit betrifft, fo befürchte ich, daß sie eines Tages hinter öie Wahrheit kommt" — schreibt ein Kapitän der amerikanischen Marine in einem offenen Brief an eine Zeitschrift: „Die Forderungen nach einer wahrheitsgemäßen Kriegsberichter st attung werden immer stärker" — gesteht die „New Port Times", und die „Chicago Daily News" fühlt sich bemüßigt, ihren Lesern zu erklären, sie würde „in Zukunft" ihren Lesern „sachliche Meldungen", über die militärischen Ereignisse bieten. „Sie amerikanische Presse" — so versucht die Zeitschrift „Look" den Singpn auf den Grund zu gehen — „ermutigt in äußerst unverantwortlicher Weise trügerischen Optimismus aus rein geschäftlichen Erwägungen.
Soweit die Ausbeute an preispolitischen Betrachtungen der amerikanischen Presse der allerletzten Zeit, wie sie bis zu uns gedrungen sind. Aber auch in England ist die gleiche Krise ausgebrochen — doch wird sie dort nach alter Gewohnheit etwas anders behandelt. Die ausgekochten Lon-, Soner Kriegslügner sind nicht mehr so primitiv wie die amerikanischen Anfänger, sie schlagen keineswegs zerknischt an die eigene Brust, sondern suchen und finden Schuldige. „Es ist unmöglich, irgendwelches Vertrauen zum Jnformationsminister Brendan Bracken zu haben", verkündet z. B. die „Pic- ture Poft", die aber keinen Anstand nimmt, in der gleichen Ausgabe Brackensche Phantasien vertrauensvoll weiter abzudrucken. Und der bisherige Korrespondent der „Daily Mail" in der Sowjetunion, Negley F a r s o n, wirft sich gar in die Brust und erklärt, er hätte sich selbst geschämt über die Berichte, die er auf Befehl der Sowjets hätte aus Samara absenden müssen. Er habe Dieses Gewäsch gehaßt", aber er sei gezwungen gewesen, feine sämtlichen Meldungen der „Prawda" und dem „Roten Stern" zu entnehmen. Immerhin hat dieser saubere Mr. Farson trotz seines Schamgefühls monatelang eifrig nicht nur englische Leser, sondern auch di- ganze neutrale Welt über die wirklichen Ereignisse
Oer Korpssührer des NSKK., Reichsleiter Hühnlein, gestorben.
Berlin, 18. Juni. (DNB.) Der Korpsführer des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps, Reichsteiter Adolf h ü h n l e i n, ist nach längerer schwerer
Krankheit am Donnerstagvormittag in München verstorben. Der Führer hat für den verdienstvollen Kämpfer ein Staatsbegräbnis ange- ordnet.
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Mit Reichsleiter Korpsführer Hühnlein ist einer der ältesten Kampfgefährten des Führers dahingegangen, der sich als willensstarker, leidenschaftlicher und überaus erfolgreicher Träger des deutschen Motorisierungsgedankens in Krieg und Frieden unvergleichliche Verdienste um die Motorisierung Deutschlands und um die motorische Wehrerziehung des deutschen Volkes errungen hat und dessen ge- roaltiges Lebenswerk im gegenwärtigen Freiheitskampf der Nation feine ruhmvolle Bewährung findet.
Reichsleiter Hühnlein lag das Technische gleichsam im Blute. Er nahm diese Vorliebe für die Technik auch mit in den Offiziersberuf hinein, für den er
stch entschied, als er als 19jähriger im Jahre 1900 m die bayrische Armee eintrat. Im 3. Bayerischen Pionierbataillon vereinigten sich beide Neigungen des jungen Soldaten zur Gestaltung eines erfolgreichen Lebens. Während des Weltkrieges gehörte er vorübergehend zum Stabe des Chefs des Feldkraftfahrwesens. Hier erkannte er die außerordentliche militärische Bedeutung der Motorisierung. Er hat selbst von sich einst erklärt, daß fein erstes Zusammentreffen mit dem Soldatenrat mit seinen zersetzenden Zeiterscheinungen ihn zum politischen Kämpfer gemacht habe. Darin wurde er noch bestärkt, als er 1919 aus dem Munde Adolf Hitlers das Wort horte, daß es ein Kapitulieren für einen deutschen Soldaten niemals geben könne. Er trat sofort in die Kampffront Adolf Hitlers. Als er 1930 in die Oberste SA.-Führung eintrat, wurde er Chef des Kraftfahrwefens der Mll. Die Motor-SA. und das NSKK. waren das Werk Adolf Hühnleins. 1930 erging an ihn als SA.-Obergruppenführer der Auftrag zur Neugestaltung des deutschen Kraftfahrwesens und des Kraftfahrfports, ein Jahr später erfolgte die Erhebung des NSKK. zur selbständigen Parteigliederung. Das NSKK. Adolf Hühnleins ist zur Schule des deutschen Kraftfahrwefens schlechthin geworden. Hühnleins organisatorisches Geschick und seine zähe Energie haben aus ihm eine Kraftreserve deutscher Motorfahrer geschaffen, die jetzt während des Krieges ihre Feuerprobe bestanden hat.
Mit Korpsführer Hühnlein, der Träger des Blutordens und des Goldenen Ehrenzeichens der Partei war, dem der Führer 1937 den Rang als Generalmajor verlieh und den er im darauffolgenden Jahre zum Reichsleiter ernannte, ist auch der große organisatorische Einiger aller deutschen Kraftfahrer im Deutschen Automobilclub und der Präsident der Obersten Nationalen Sportbehörde für die deutsche Kraftfahrt dahingegangen. Ein reiches, von kämpferischem Geist und revolutionärer Tatkraft gezeichnetes Leben hat sich erfüllt. Der Führer hat einen seiner ältesten und oerdienstoollsten Kampfgenossen und Mitarbeiter verloren. Sein Werk aber wird weiterleben. Auch mit den Waffen, die er schmieden half, wird das deutsche Volk zum endgültigen Siege schreiten.


