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Aufgaben der dörflichen Kultur.

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Für die anläßlich unserer Ve r- mählung erwiesenen Glück­wünsche und Geschenke sagen wir allen auf diesem Wege un­seren herzlichsten Dank

THEATER

der Universitätsstadt Gießen

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Wenn man die Eirene n'cht gehört hat.

Es gibt, wie die Praxis gezeigt hat, eine ganze Reihe von Fällen, in denen besonders Bewohner von Einfamilienhäusern den Warnton der Sirene nicht hören. Im Zusammenhang damit ist die Frage entstanden, wie es mit dem Anspruch auf Entschä­digung stehen würde, wenn im Falle des Ueber- börens der Sirene Bombenschaden an Leib oder Besitz eintritt. In derSirene", dem Organ des Re-ichsluftschutzbundes, wird hierzu gesagt:

Die Personenschäden-Derordnung bestimmt, daß für einen Schaden an Leib oder Leben, den der Geschädigte vorsätzlich herbeigeführt hat, Fürsorge und Versorgung nicht gewährt werden. In der KriegssachschädSn-Verordnung heißt es, daß die Höhe der Entschädigung davon abhängt, ob bei der Entstehung des Schadens ein Verschulden des Ge­schädigten mitgewirkt hat, insbesondere, inwieweit der Schaden vorwiegend von dem Geschädigten ver­ursacht worden ist. Da diese Voraussetzungen im Falle des Nichthörens der Sirene nicht gegeben sind, würden die Ansprüche beim Eintritt eines -Scha­dens nicht beeinträchtigt."

Dennoch muß selbstverständlich dafür gesorgt wer­den, daß jeder Volksgenosse bei Fliegeralarm in seinem Bezirk auch wirklich wach wird, damit er

Nach kurzer Krankheit entschlief heute sanft unsere liebe Schwester, Schwägerin, Tante und Großtante

Fräulein Emmy Oehler

im Alter von 48 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen: Albert Oehler end Fran, geb. DIelz Emil Oehler nnd Fran, geb. Elbersklrch Max Oehler nnd Fran, gab. Hertleln.

Gießen und Frankfurt, den 17. Februar 1942. Trauerfeier: Freitag, den 20. Februar, um 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof.

Renate von Holly und Ponientzletz, geb. Frosch mit Dagmar

Theodore von Holly und Ponientzletz geb. Schirmer

Christa von Holly und Ponientzletz

Prof.Dr.med. Leopold Frosch u. Frau Marianne, geb. Balcke.

Arnstadt (Thür.), Gießen, im Februar 1942.

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sich und seine Angehörigen im Luftschutzraum in Sicherheit bringen und bei etwaigen Schäden schnell Hilfe leisten kann. Der Nachbar wird sicher gern bereit sein, in solchen Fällen des Nichthörens zu­sätzlich zu alarmieren.

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Theater der Universitätsstadt Gießen.

Das Dramaturgische Büro teilt mit: In der heuti­gen AufführungDas Spitzentuch der Königin" singt die Tenorpartie Herr Hugo Hellmers- H a l l w e g h. Die Partie der Sängerin Rosette Falcari singt Frau Liefe! Schröter-Beckers.

Gießener Schlachtviehmarkt.

Auf dem gestrigen Gießener (ychlachtviehmarkt (Schlachtvieh-Derteilungsmarkt) in der Viehverstei­gerungshalle Rhein-Main kosteten: Och'en 39,5 bis 45,5 Rpf., Bullen 33 bis 49,5, Kühe 22 bis 46,5, Färsen 32 bis 45,5, Kälber 35 bis 57, Schafe 16 bis 17,5 Rpf. je kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,25 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,25, b2 (120 bis 131.5 kg) 1,25, -c (90 bis 119,5 kg) 1,23, d (80 bis 99,5 kg) 1,15, ef (unter 80 kg) 1,11, gl (fette Specksauen) 1,25, g2 (andere Sauen) 1,15 RM. Marktverlauf: alles zugeteilt.

M och ""Marktpreise

* Gießen, 18. Febr. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, % kg 1,8 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Weißkraut

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In Afrika fiel im Alter von 25 Jahren am 24. Januar 1942 an der Spitze des Bataillons bei einem Angriff mein lieber einziger Sohn und ganzes Glück, unser guter, treuer Enkel, Neffe und Vetter

Oberleutnant Hartwig von Pentz Inhaber des Eisernen Kreuzes l. u. 2. Klasse, des Sturmabzeichens u. a. Auszeichnungen. Seit Beginn des Krieges an der Front, erfüllte er in einem mot. Maschinengewehr-Bataillon als Adjutant und zuletzt als Kompanieführer ebenso vorbildlich und treu seine Pflicht, wie seih im ersten Weltkrieg gefallener Vater.

Christine von Pentz, geb. Lucas.

Gießen, z. Z. Berlin W 15, Kaiserallee 221, den 15. Februar 1942.

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** Goldene Hochzeit. Die Eheleute Zug­führer i. R. Adam Zinn und Frau Johanette, geb. Reitz, Ederstraße 4, begehen am morgigen Donnerstag, 19. d. M., das Fest' der goldenen H o ch z e it Beide nehmen noch regen Anteil an den Zeitereignissen und sind schon seit 50 Jahren Leser des Gießener Anzeigers. Unseren herz­lichen Glückwunsch!

** Ein 75jähriger. Am morgigen 19. Fe­bruar begeht der Rentner H-einrich Oßwald, Zu den Mühlen 12 wohnhaft, in körperlicher und geistiger Frische seinen 75. Geburtstag. Dem Jubi­lar bringen auch wir herzliche Glückwünsche dar.

Amtsgericht Gießen.

Der W. E. in Gießen hatte ein Holzkästchen, das einem Zimmerkameraden gehörte, mit einem Mes­ser gewaltsam geöffnet und 11 RM. daraus ent­wendet. Der Angeklagte war geständig, er will aber in Not gehandelt haben. Er wurde wegen schweren Diebstahls zu einer Gefängnis st rafe von .vier Monaten verurteilt. Dem Angeklagten 'wurde der Schutz des § 51II StGB! (vermindert zurechnungsfähig) zugebilligt. Die einschlägige Vor­strafe und der grobe Vertrauensmißbrauch wirkten st r a f e r s ch w e r e n d.

Der K. K. H. in Gießen hatte aus Sammel­eimern Küchenabfälle für das EHW. in seinen Handwagen für seine Zwecke entleert. Als er von

Unser lieber Vater, Schwiegervater, Groß­vater und Urgroßvater

Ludwig Einhäuser

Zugführer a. D.

ist heute mittag von uns in die Ewigkeit gegangen.

Klara Jacob, geb. Einhäuser

Käthi Bausch, geb. Einhäuser Bernhard Jacob, Bevlerförster a. D.

Ilse Walther, geb. Jacob Philipp Waltaer, Pfarrverwalter,

Urenkel Bernd-Heinz, [z. Z. 1. Felde

Gießen, den 17. Februar 1942.

Beerdigung: Donnerstag, den 19. Februar, 14.30 Uhr, auf dem Neuen Friedhof*

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einem Zeugen, der bei dem EHW. beschäftigt ist, E zur Rede gestellt wurde, erklärte er diesem, wenn * er ihn nicht in Ruhe lasse, werde er ihm eineab. stoppen". Dabei hatte der Angeklagte eine Mist­gabel in der Hand. Der Zeuge ließ sich dadurch von weiterem Eingreifen abhälten. Der Angeklagte ' wurde unter Freisprechung im übrigen wegen- " tigung zu einer Gefängnisstrafe von sechs! Wochen verurteilt. Die einschlägigen Vorstrafen I und der Umstand, daß der Angeklagte einen Be» j auftragten des EHW. bedrohte, wirkten strafer« I schwerend.

Landkreis Gießen

Laubach, 16. Febr. In diesen Tagen st a r b der älteste Laubacher, Schuster Johann I Rieb, eine der bekanntesten Laubacher Persön- I lichkeiten, im Alter von 9 2 I a h r e n. Die ! Kriegerkameradschaft Laubach veran­staltete ihre Jahreshauptversammlung. Nachdem I Kriegerkameradschaftsführer Hermann Stotz die Kameraden begrüßt hatte, wurde der im vergange­nen Jahr verstorbenen Kameraden Friedrich Kopp, Felix Klipstein, Friedrich L a u t h , August 1 Horn und August Scharf gedacht. Die Tages­ordnung brachte die Rechnungsablage, wobei Ka­merad Obst und Kamerad Alban als Rechnungs-

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|ntn W3!.1 Le, Linnen tonnet, toimgen °°n I es in dm L gelungen, ei Lle manchem L der Krieg iMfalls sind L Mglichkeiter Lnmer von Du Eopflteit, aber Tsichlaa einer - [ufe des Winte Lszuboxen". Al Mlückzuges aus fci man auf oei Een Zioilbi K erschüttern. I [d dieInvas ^Blockade i miojets. Als Et brachte, als Eta scheiterte, Kd) dem K r Le jin Staaten Hin zu erreiche! U Ahrend dies tilmittel sv Krieges ist aller!

Mchill imme Smrnern bemü Hlsein der ß daß die n Schlachten Itt für Engi lammt, daß Wesen gro| cmkreich und

Arbeit gaben.

Die Tagung als Ganzes kann angesprochen Wör­den als eine gründliche Festigung nicht nur der Or­ganisation, sondern auch des Willens und der Hal­tung aller Beteiligten, sich auch weiterhin in opfer­bereitem Idealismus einzusetzen für die großen

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Richard Schönhals und Frau Louise, geb.Fach Freienseen, den 17. Febr. 1942 \607D/

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Noch ehe er die Nachricht von der Ge­burt seiner kleinen Tochter erhielt, starb im Osten näch schwererVerwun- dung den Heldentod für sein Vaterland ' mein innigstgeliebterMann, mein einzigerSohn, mein lieber Bruder, unser guter Schwiegersohn Eberhard von Hollv nnil Ponientzietz

Oberleutnant und Kompaniechef Inhaber des Eisernen Kreuzes 11. u. I. Klasse und des Infanterie-Sturmabzeichens.

Die Versorgung mit Brennstoffen ist von so all­gemeiner Beoeutung, daß es notwendig erscheint, einige aufklärende Worte über die wichtige und ge­rade in der Kriegszeit besonders veraniwortungs- oolle Arbeit des Kohlenhandels zu sagen.

Durch die überaus starke Inanspruchnahme sämt­licher Verkehrsmittel ganz gleich, ob.es sich um die Reichsbahn oder um die Wasserwege handelt sind Schwierigkeiten in der Kohlenversorgung ein­getreten, die noch durch erhöhten Personalmangel verschärft werden..

Jeder Volksgenosse soll ein warmes Zimmer ha­ben. Eine richtige und zweckvolle Einteilung und Verteilung der zur Verfügung stehenden Brenn­stoffe ist daher heute in hohem Maße eine poli­tische Verpflichtung. Alle Maßnahmen der zustän­digen Stellen im Einvernehmen mit dem Kohlen­handel, die in letzter Zeit in der Tagespresse ver­öffentlicht wurden, haben diese gerechte Verteilung zum Ziel. Mancher Verbraucher muß sich aller­dings mit kleineren Mengen bescheiden, als er seit­her zu verbrauchen gewohnt war. Es ist daher vor allem notwendig, mit den Kohlen haushälterisch umzugehen. Kleinere Schäden an Feuerstätten, Oefen und Herden, die oftmals einen nennenswerten Mehrverbrauch verursachen, lassen sich meist mit geringer Mühe selbst beseitigen.

Bei größtmöglicher Sparsamkeit wird es bei vielenVolksgenossen gar nicht notwendig sein, bei der derzeitigen schwierigen Versorgungslage den Kohlenhändler, der mit dringendsten Best"llungen überhäuft ist, auf Lieferung zu drängen. Die Er­fahrungen bestätigen auch immer wieder, daß die

Prüfer tätig waren, den Bestand in Ordnung fanden und Entlastung erteilten. Als Kassierer wird Ka­merad Rühl weiterhin die Geschäfte des Vereins wahrnehmen. Schießwart Silß gab das neue Schießausschreiben bekannt und streifte die Ergeb­nisse des vorigen Jahres. Die Fachgruppe .Ka­ninchen" des Laubacher Kleintierzuchtver­eins veranstaltete eine Zuchtbewertung mit an­schließender Hauptversammlung. Preisrichter W i ß- l e r (Neu-Isenburg) prüfte dreißig Kaninchen von zwölf verschiedenen Züchtern auf Grüße, Fell-, Zucht- und Rassewert und konnte feststellen, daß Die Fachgruppe über ein ausgezeichnetes Tiermate­rial verfügt. Als bestes Tier wurde ein weißer Wiener Rammmler (Züchter Wilhelm Scharf) mit 29 Punkten und sieben weitere Tiere (Züchter, Carl Pitz, Heinrich Wahl, Heinz Pott und Ludwg Wal­ter) mit 28 Punkten bewertet. In der Jahreshaupt­versammlung gab Zuchtwart Wolter den Rechen­schaftsbericht, Kassenwart Graulich legte den Kassenbericht vor. Anschließend sprach Preisrichter W i ß l e r über die vorausgegangene Zuchtbewer- hing, die ein erfreuliches Resultat gebracht hqbe, und Kreisfachgruppenleiter Kreiling (Gießen) erörterte organisatorische Fragen und gab praktische Winke in bezug auf die fachmännische Behandlung und die Auswertung der Felle, sowie in bezug auf die Fütterung und Wartung der Tiere. Für den 19. Dezember d. I. ist eine Lokalschau mit Prä­miierung vorgesehen.

Kreis Bübingen.

(D Schotten, 17. Febr. In einem Stockwerk eines von der Stadt erworbenen Hauses wurde ein Heim für die Hitler-Jugend eingerichtet.

Hauptichristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter be» bauptichristleit"r-!: Ernst Blumichein. Verantwortlich iür Politik und Bilv?r: Dr. St. W. Lange (beurlaubt), i.B. Ernst Blumichein: Iür )as Feuilleton - Dr. Hans Tbyriot: iür Stadt Giestcn. Provinz, Wirt- chaft u. Sport: Ernst Blumichein.

Druck und Verlag- Brühlsche Untverittätsdruckerei R. Lange K.kS. Ber'agsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann An^eigenlester: Hans Beck. Beranrtvortlich für den Inbalt der Anzeigen: Theodor Kümmel Pl.Nr.S.

größten Drängier noch die meisten Kohlen im Kel­ler haben. Es ist leider notwendig geworden, dies­bezügliche Kontrollen bei der Derbraucherschaft durchzusühren.

Es ist auch eigennützig und unverantwortlich, bei ijtid) einigermaßen ausreichenden Beständen schon A^atzpunkte beim Wirtschaftsamt zu beantragen, weil nun einmal die Kohlen z. Z. knapp sind, und man ja nicht wissen kann...", während an viele Verbraucher noch nicht einmal das vorgesehene Kon­tingent ausgeliefert ist.

Noch ein Wort zur Kohlenanfuhr: Der Kohlen­handel hat bei hoher Schneelage die größten Schwierigkeiten bei der Anfuhr der Kohle zu über­winden. Die Wagen können dann nicht mit An­hängern und nicht mit der üblichen Geschwindig­keit gefahren werden und verbrauchen unverhält­nismäßig mehr Treibstoff als üblich. Der Verbrau­cher muß Verständnis dafür haben, wenn auch von ihm verlangt wird, daß er einmal seine Kohlen selbst abholt, wiewohl der Kohlenhandel auch wei­terhin bemüht bleibt, im allgemeinen die Kohlen anzufahren.

Partei und Hitler-Jugend werden wenn not­wendig bereit sein, alten und gebrechlichen Leu­ten und werdenden Müttern die Mühe des Ab­holens abzunehmen. Die NSD.-Ortsgruppen wer­den in solchen Fällen auf Antrag hin vermittelnd eingreifen.

Wenn jeder Volksgenosse dazu beiträgt, Kohlen zu sparen und die Anfuhr zu erleichtern, können die derzeitigen Versorgungsschwierigkeiten gemei- stert werden.

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ffettung zu allen Fragen der Dorfkultur praktische Hinweise.

Der Kreissachbearbeiter für Volkstanz und Tanz­lied Heß berichtete dann aus seinem Arbeitsgebiet und konnte als Material, das den bestehenden und noch zu gründenden Tanzgruppen demnächst zur Verfügung steht, ankündigen: ein bei der NSG. Kraft durch Freude", Kreisdienststelle Wetterau, m Druck befindliches HeftchenVolkstanz und hessische Spinnstubenlieder für unsere Spielscharen", gesam­melt von Gg. H e ß , Kreissachbearbeiter sur Volks­tanz und Tanzlied. Musik: für Klavier gesetzt von H. Bl aß,.Leiter der Musikschule der NSG. ,Kraft durch Freude".

Der Kreissachbearbeiter für Laienschaffen Ma- g e r (Friedberg) berichtete über Grundsätzliches und aus der Erfahrung Gewonnenes aus feinem Sach- gebi-t. Auch er stellte das gesamte Ziel der dörf­lichen Kulturarbeit heraus: das Leben im Dorf durch die Dorfgemeinschaft so bindend zu gestalten, daß keine Sehnsucht erwachst, aus dieser Gemein­schaft herauszugehen. Dazu gab er viele Anregungen und praktische Vorschläge für die zukünftige Arbeit.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen besprach Kreiswart Schemel das Erforderliche für die Aufteilung des gesamten Kreises in die einzelnen Bezirke und rief die Beürksbeauftraaten auf, in den , kommenden Monaten März und April innerhalb der Gemeinden an alle Organisationen und in Frage kommenden Einzelpersonen heranzutreten, damit das Geplante in sinnvoller' Weise Gestalt erhält. Die Fragen der Finanzierung wurden ebenfalls ein­gehend behandelt.

Nunmehr setzte eine allgemeine Aussprache ein, die den Teilnehmern die Aufhellung mancher Un­klarheit brachte und in der erfahrene Sachkenner weitere wertvolle Anregungen für die praktische

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