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Kulturwoche der NSDAP, in Gießen
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3r 41 /49 L weiter gesammelt. Zum Schluß kommt der große
etroaen am weiße Sack. In ihn werden die kleinen Säckchen,
gleichwertig! Büchsen und Schachteln entleert. Wie strahlen die
Gröhe 43/41 Augen der Kinder, wenn die Bucheckern gewogen
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Sie werden dann zum Trocknen auf breite Kar-
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ßen als Nachfolger des Geh. Justizrats Leist. Nach dem ersten Weltkrieg, den er als Hauptmann d. R. bei der Infanterie mitmachte, entfaltete er an unserer Universität eine unermüdliche und erfolgreiche Tätigkeit, die für unsere Ludoviciana und ihre Studenten von großem Nutzen war. In den Universitätsjahren 1922/23 und 1930/31 war er Rektor der Universität. Mit besonderer Liebe und größter Schaffensfreude widmete er sich auch dem großen sozialen WoK der Studentenhilfe und der Studentenheime (dem jetzigen Studentenwerk), deren Entstehen und Ausbau untrennbar mit seinem Wirken verknüpft ist. Weiter haben der frühere Lesehallenverein und die Oeffentliche Bücherhalle, das Rote Kreuz und seit einigen Jahren auch der Konzertverein, dessen Vorsitz er führt, ihm sehr viel von ihrer guten Entwicklung zu verdanken. Dem Jubilar, der in weiten Kreisen der Gießener Bevölkerung und darüber hinaus größte Wertschätzung genießt, bringen auch wir unsere • herzlichen Glückwünsche
Die große Marine-Kundgebung, die am heutigen Samstag und am morgigen Sonntag in Gießen stattsindet, erfuhr am gestrigen Freitagabend einen glänzenden Austakt mit dem begeisterten Empfang der als Ehrengäste willkommenen Abordnung unserer U-Boot-Männer. In der Wartehalle des Bahnhofsgebäudes hatte sich eine so gewaltige Menschenmenge versammelt, daß die' große Halle bis auf einen schmalen Durchgang in der Mitte, der auch nur mühsam freigehalten werden konnte, vollständig gefüllt war. Außerdem hatte sich auf dem Bahnsteig eine weitere Menge eingefunden, durch die der
Allendorf (Lda.) — La na - Gön < Allendorf wird in seinem ersten Heimspiel suchen, Sieg und Punkte für sich zu buchen. Dazu bedarf es allerdings großer Anstrengung. Obwohl die Gäste mit Ersatz nach dort müssen, sind sie doch etwas stärker einzuschä^n.
Ortsgruppenleiter K r e u d e r aus Gießen wurde mit dem Kriegsverdienstkreuz 1, Klasse mit Schwertern, Unteroffizier Reinhard Görnert aus Gießen, Seltersweg 10, mit dem Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet.
Prof. Or. Giger 65 Jahre alt.
Der langjährige Ordinarius für römisches, bürgerliches und Handelsrecht an der Universität Gießen Professor Dr. Otto Eger kann am kommenden Montag, 19. Oktober, seinen 65. Geburtstag begehen. Professor Dr. Eger, der aus Darmstadt stammt und in Gießen, Göttingen und Berlin studiert hat, war nach ^kurzer Dienstzeit in der Justiz vom Herbst 1908 ab Assistent der juristischen Fakul- tat in Gießen, dann 1909/10 Privatdozent in Leipzig, dann bis 1918 ordentlicher Professor in Basel, wo er 1914 Rektor war, seitdem Ordinarius in Gie-
Mitten im Kriege geht die Arbeit der NSV. weiter. Die vornehmste Aufgabe heißt: Die Gesundheitsführung des deutschen Volkes. Noch immer ist die Tuberkulose das heimtückische Leiden, dem von allen Krankheiten die meisten Menschen zum Opfer fallen. Deutsche Volkskraft ist bedroht. Die Krankheit im Anfang zu erkennen, war bisher die größte Schwierigkeit. Deutsche waren es, die wichtige Waffen schufen im Kampf gegen die Geißel der Menschheit. Robert koch und Konrad Röntgen waren die ersten Pioniere. Durch die Erfindung der Reihenuntersuchung nach Professor holfelder ist es heute der Wissenschaft und der Technik gelungen, mit einem Mindestmaß von Zeit und Geld die Röntgenuntersuchung im ganzen Volk durchzuführen.
Dir rufen zur Röntgenreihenuntersuchung auf im kreise Wellerau in den Monaten November und Dezember. Jeder ist aufgerufen! Ziel dieser Maßnahme ist es, einer weiteren Ausbreitung von herz- und Lungenkrankheiten in vorsorglicher Weise entgegenzutrelen. Auf Anordnung des Gauleiters und Reichsstatthalters wird im Gau Hessen-Nassau die Volksröntgenuntersuchung der gesamten Bevölkerung durch den Rönkgensturmbann beim ^-Führungshauptamt durchgeführt, in Gemeinschaftsarbeit mit dem Amt für Volksgesundheit und dem staatlichen Gesundheitsamt. Mit der organisatorischen Durchführung dieser Aktion wurde die NSV. beauftragt. Zu gleicher Zeit führt die DAF. die Vetriebsröntgenuntersuchung durch. Geröntgt
Wieder Führung durch die Kunstausstellung Sonntagvormittag im großen hörfaal bet
Universität.
werden alle Volksgenossen vom 6. Lebensjahr an. Nach oben ist keine Altersgrenze festgesetzt. In einigen Haushaltungen war bereits der NSV.- Blockwalter mit aufklarenden Handzetteln und Er- fasiungsliften. In den nächsten Tagen wird jeder haushalt besucht werden. Alle näheren Einzelheiten zur Durchführung dieser großen Vorbeugungsaktion werden den Volksgenossen von der zuständigen NSv.-Ortsgruppe noch mitgeteilt.
In Hessen-Nassau ist der allgemeine Kampf gegen die volksfeuche eröffnet Es liegt in deiner Hand, Volksgenosse und Volksgenossin, dich und die deinen zu schützen. Du erfüllst eine selbstverständliche Pflicht, dich, deine Familie, deine Arbeitskameraden vor dieser Krankheit zu bewahren. Diese Pflicht wird die Bevölkerung des Kreises Wetterau in ihrer oft bewährten Disziplin erfüllen. Die NSV. ruft dich!
Gesunderhaltung ist Pflicht jedes einzelnen!
Der Kreisleiter: Backhaus, Oberbereichsleiter. Der Kreisamksleiter des Amtes für Volkswohlfahrt. hortig.
Der Kreisamtsleiter des Amtes für Volksgesundheit: Dr. Brill.
Staatliches Gesundheilsamt Gießen: Dr. E n g a u.
Staatliches Gesundheitsamt Friedberg: Dr. Can z.
und Gemeinschaftsgeist vollbracht wurde.
Das Kriegsver-ienstkreuz mit Schwertern.
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Die Röntzen-Reihenunlersuchungen beginnen.
3m Kreise Wetterau finden sie in den Monaten November und Dezember statt. Kamps der Tuberkulose.
mb anschliehM ns Cast ViV sing, wird M hre Adresse < 'beten unter I )5193 an H Wen. ÄmM
tons gelegt, von Zeit zu Zeit gewendet und kommen schließlich zur Sammelstelle.'Ein ganz eigenartiger Geruch geht von den Bucheckern aus, die nun aus« gebreitet im Zimmer liegen. Es ist beinahe so, als ob der Wald in die Stube gekommen wäre. So riechen nicht die Sommerblumen, so riecht nicht die Erde, wenn sie der Bauer umbricht, so riecht nur der Waldboden.
So grüßt der deutsche Wald die Kinder und weckt schöne Erinnerungen an eine Arbeit, die mit Freude
am vergangenen Sonntag durch den Kreis» leiter eröffnete Kunstausstellung anläßlich der Kuk-
werden und es wieder einmal einige Pfund mehr sind als in der letzten Woche.
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ral Klüpfel, der hiesige Vertreter der Kriegsmarine Korvettenkapitän Chorus, ein Musikkorps der Kriegsmarine unter Obermusikmeister Inderst, Kameradschaftsführer L i ch und eine Anzahl Mitglieder der Marine-Kameradschaft Gießen 1892, eine Einheit der Marine-Hitler-Jugend, unter Führung des' Obergefolgschaftsführers und derzeitigen Feldwebels der Kriegsmarine R u p - p e l, eine Grpppe Jungmädel vom BDM. mit großen Blumensträußen und eine Anzahl alter Kameraden aus dem ersten Weltkriege erschienen. Bis zum Eintreffen des Zuges erfreute das Ma- rine-Musikkorps die große Menge auf dem Bahnsteig mit guter und flotter Marschmusik.
Beim Einlaufen des Zuges wurden die U-Boot- Männer von der Musik mit einem schneidigen Marsch und von der Menge mit herzlichen Zurufen begrüßt. Der U-Boot-Kommandant Kapitänleutnant Mohr, Träger des Ritterkreuzes, meldete die angetretene U-Boot-Mannschaft dem Führer des NS.-Marine- bundes, Admiral Klüpfel. Dann schmückten Jungmädels die Gäste mit stattlichen Blumensträußen. Den Willkommengruß in Gießen entbot nun Kame- radschaftsführer L i ch den jungen aktiven Kameraden mit einer kurzen herzlichen Ansprache, in der er dem Stolz der Heimat auf die unvergänglichen Ruhmestaten unserer U-Boot-Männer Ausdruck gab, insbesondere die Freude der alten Waffenkameraden über ihre jungen Marinekameraden und deren herrliche Waffentaten erkennbar machte und die tiefe Verbundenheit aller Volksgenossen mit den Männern unserer U-Boote betonte. Zum Schluß übermittelte er den Ehrengästen mit der Versicherung der herzlichsten kameradschaftlichen Gesinnung den aufrichtigen Willkommensgruß aller Marinefreunde und alten Soldaten in Gießen, insbesondere der ehemaligen Angehörigen unserer ruhmreichen Kriegsmarine.
Der U-Boot-Kommandant Kapitänleutnant Ritterkreuzträger Mohr brachte den aufrichtigen Dank
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turwoche der NSDAP, in Gießen hat in allen Krei» sen den Bevölkerung regstes Interesse gefunden. Der Besuch der Ausstellung ist nach wie vor gut, und es sind auch schon eine ganze Anzahl von Bildern, auch Plastiken, verkauft worden. Die anläßlich der Eröffnung von Professor Rauch durchgeführte Führung, die allgemein begrüßt wurde, soll am kommenden Sonntag wiederholt werden, damit jedermann nochmals Gelegenheit hat, die Ausstellung unter sachkundiger Leitung zu besichtigen. Es ist zu wünschen, daß eine recht große Anzahl von Volksgenossen sich diese Gelegenheit nochmals zunutze macht und die Ausstellung besucht.
Handball der HI.
Mtv. Gießen I — Watzenborn.
Die Gießener werden unter allen Umständen versuchen, ihre Tabellensührung zu festigen. Dieses Vorhaben sollte um so eher möglich fein, da die Gäste mit stark veränderter Mannschaft antreterl müssen.
Aus der Stadt Gießen.
Ein Geschenk des Waldes
DLMMLUZ Jr?rbenfrofe ?"d einrahmen.^Die retten Eicheln fallen zur Erde. Hier und da liegen sie in dichten Haufen. Und dort klettert Vaffi d)en hinauf hinter die schützenden Aeste. Es kann jetzt ernten und Vorräte einheimsen.
.2Ibxer auch Bucheckern gibt es in Mengen Wenn mir durch den herbstlichen Wald wandern und auf .^uder stoßen, die dort im Hochwald auf dem Boden hockt und mit fleißigen Fingern die kleinen dreieckigen Früchte der Buchen einsammelt dann freuen wir uns doppelt des schönen Tnnoc.' ist °b°r auch £Puf ber sXr. öie sich mit stolzem Gefühl sagen können: das haben wir zusammengebracht! Wir haben mitgeholfen TnWUd) chmutziae Finger gab. Wir haben bem Wald von seinem Reichtum und Ueberfluß ae- den Bucheckern spendet uns der Wald das beste Speiseöl.
Wir haben einmal eine Probe gemacht. Zu emem halben Kilo müssen wir etwa 2000 fBudv etfern haben. Eine Klasse von 50 Kindern liest in der Stunde rund 8 kg. Das wären 32 000 Stück UN? em Zentner? Dazu sind wohl 200 000 Früchte notig. Und viele Schulen haben mehrere Zentner gesammelt! Und was wird daraus gewonnen? Wenn sie gut getrocknet sind, erhalten wir von einem Zentner 20 Liter feinstes Speiseöl. Das ist ein großes Geschenk des Waldes. Wir müssen dabei über die Heimatgrenzen hinausschauen ins deutsche Land. Fast überall gibt es Buchenwälder. Es sind große Mengen zu sammeln.
iw.17u.19U! levlmtraßk!
Holzheim — Mtv. Gießen II.
Der letzte sonntägliche Sieg über Lang-Göns Zeigte die Stärke der Platzbesitzer. Bei aller Anstrengung der Gießener worden sie um eine MedeV- läge nicht herumkommen.
Sranffurfer Schlachkoiehmarkl.
Frankfurt a. M., 17. Oft. (Vorbericht) Es notierten je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen 39 bis 48, Bullen 37 bis 46, Kühe 36 bis 46, Färsen 38 bis 47, Kälber 40 bis 59, Schafe 34 bis 42, Schweine 57 bis 64, Marktverlauf: alles zuaßß teilt ■—
Ruhm und Größe gefallenen Kameraden der Kriegsmarine des ersten Weltkrieges. Dann wies er darauf hin, daß unsere Marine im September 1939, als durch Englands Schuld der jetzige Krieg ausbrach, sich ihrer schweren Aufgabe gegenüber der gewaltigen Ueberlegenheit der englischen Streitmacht bewußt gewesen sei und sich auch darüber im klaren war, daß dieser Kampf Opfer von der Marine fordern würde. Diesen Opfern der Kriegsmarine in dem jetzigen gewaltigen Ringen für Deutschlands Freiheit und Größe, den gefallenen Kameraden der Schlachtschiffe, Kreuzer und Zerstörer, die sich vor Narvik ein ewiges Ruhmesdenk- mal gesetzt haben, den auf dem Felde der Ehre gebliebenen Kameraden von den Minensuchern und Minenräumern, die sich im Kampfe gegen einen heimtückischen Feind unsterblich machten, den Opfern von den Vorpostenbooten und den schneidigen Schnellbooten, die in kühnem Angriff gegen die englische Versorgungsschiffahrt und Streitmacht angingen, ganz besonders aber den vor dem Feinde gebliebenen Kameraden unserer U-Boote galt die ehrfurchtsvolle und dankbare Erinnerung der Der- fammelten, deren Empfindungen der Admiral zum Ausdruck brachte.
Während das Marine-Musikkorps das Lied vom guten Kameraden spielte, legten Admiral Klüp - fei und der Ritterkreuzträger KapitänleutnanL Mohr als Zeichen der dankbaren Erinnerung an jene Marinekameraden, die für die Sicherheit der Heimat, für die Freiheit und eine große Zukunft unseres Vaterlandes ihr Leben Hingaben, Kränze an dem Marineehrenmal nieder. Die Versammel-- ten ehrten die toten Helden mit stillem Gruß in dankbarem Gedenken.
der U-Boot-Männer für den schönen Empfang zum Ausdruck, begrüßte dann noch besonders die angetretene Marine-Hitler-Iugend, deren Front er Ä- schritt, und dankte den Jungmädels vom BDM. für den schönen Blumenschmuck, den sie den U-Bootmännern als Gruß der Heimat dargebracht hatten.
Hierauf rückle die U-Boot-Abordnung vom Bahnsteig ab. Stürmischer Jubel begrüßte die blauen Jungens in der Bahnhofshalle, in der die riesige Menschenmenge ihrer Freude in schier ohrenbetäubenden Begrüßungsrufen Ausdruck gab. Vor dem Bahnhofsgebäude und beim Abmarsch in die Stadt brausten die Heil- und Gruhrufe, begleitet voy lebhaftem Händeklatschen der Menge, weiterhin den Ehrengästen entgegen. Dann pflanzte sich die Welle der Begeisterung der die Marschgruppe begleitenden Menge immer mehr in die Stadt hinein fort.
Der Marsch ging durch die Bahnhofstraße, Liebig- straße, Frankfurter Straße, Seltersweg, Kreuzplatz zur Sonnenstraße, wo die Marschgruppe aufgelöst wurde. Anschließend weilten die U-Boot-Männer in der Gaststätte „Zum kühlen Grund" zum gemeinsamen Abendessen. Hierauf wurden sie von Angehörigen der Marine-Hitler-Iugend zu Ihren Quartieren geleitet.
Die U-Boot-Männer waren, wie sie übereinstimmend bekundeten, von der außerordentlichen Herzlichkeit des Empfangs in unserer Stadt freudig überrascht und dankbar erfüllt. In kurzen Ansprachen von Admiral Klüpfel und Ritterkreuzträger Kapitänleutnant Mohr wurde der dankbaren Genugtuung über den herzlichen Empfang Ausdruck gegeben.
Gefallenen-Ehrung.
Heute, Samstag, vormittag 1Ö Uhr, fand am Skagerrak-Denkmal in den Eichgärten eine eindrucksvolle Ehrung der Gefallenen statt. Von unserer Kriegsmarine erschienen der Führer des NS.-Marinebundes, Admiral Klüpfel, mit feinem Stabschef, Kapitän Raven, der Ritter- freujträger Kapitänleutnant Mohr mit einem feiner Offiziere, außerdem war das Musikkorps der Kriegsmarine unter Obermufifmeifter Inders! angetreten. Mit den Männern der Kriegsmarine vereinigten sich zu diesem Gedenken zahlreiche verwundete Kameraden des Heeres, die hier in Lazaretten weilen, ferner als Vertreter des jungen Deutschland eine Einheit der Marine-Hitler-Iugend und eine Gruppe Jungmädels vom BDM., außerdem zahlreiche Volksgenossen am Ehrenmal.
In einer kurzen packenden Ansprache gedachte Admiral Klüpfel zunächst der für Deutschlands
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Tanzabend Daisy Spies.
Auf Einladung der NSG. „Kraft durch Freude" gaben die Tänzerin Daisy Spies vom Deutschen Opernhaus, Berlin, und ihre Kammertanzgruppe im Programm der Kulturwoche der NSDAP, gestern ein Gastspiel im Theater. Die Vortragsfolge stand unter der künstlerischen Leitung von Daisy Spies; am Flügel: Isolde D o b r o » v o l n y. Die Bindung der Gruppe und der Solistin an die Bühne und ihre Voraussetzungen do- kumentiert sich wohl am deutlichsten in der Gegenständlichkeit oder Programmatik ihrer Tänze, wie sie sich etwa in der von Daisy Spies getanzten „Walpurgisnacht" ausdrückt; dazu heißt es auf dem Zettel: „Trotz innigem Gebet unterliegt die Frau dem Zauber der Walpurgisnacht. Nach wilder Fahrt und besessenem Tanz überkommt sie jäh die Erleuchtung, und sie sinkt reuig in die Knie." Man sieht, wie hier der Tanz nach einem klar umrisse- nen Thema als „Handlung" im ursprünglichen Sinne aufgefaßt ist.
Die Ausdrucksmöglichkeiten, foliftisch wie in der Gruppe, sind ziemlich weit gespannt: sie reichen etwa von der mittelalterlich stilisierten Gruppe „Abschied der Pagen" bis hin zu dem ganz grotesken, stark pantomimisch unterbauten Tanzscherz ..Am Strand" nach alten Melodien. Dazwischen liegen beispielsweise der „Walzertraum", im alten Stil auf Spitze getanzt, sauber in der Technik und von geschlossener Ensemblewirkung, oder nach einer Schubertmelodie die „Kavalkade", vom heiter bewegten Rhythmus und von der Thematik des Mo- ttvs inspiriert.
Es ist eine Arbeit, die die Kinder bei gutem Wetter mit großer Freude tun. Beim Lesen gibt eins aufs andere acht, daß ja alle tüchtig sammeln, und wenn ein Kleiner einen guten Platz gefunden hat, etwa bei den großen Buchen am Waldrand, dann ruft er den andern zu: „Hier liegen sie wie gesät! Kommt hierher!" Und sie kommen. Mit flinker Hand streifen sie das Laub zurück, und dann sehen sie die kleinen Früchte mit ihrer typischen Form, braun und glänzend liegen sie auf der Erde.
Hier und da versuchen auch einige Kinder, die Schale zu entfernen und den Kern zu essen. Ja, sie schmecken recht gut. Wie Nüsse! Aber vom Essen wird das Säckchen nicht voll. Deshalb wird fleißig
« Schuh-Umtauschstelle. Von nächster Woche ab ift die Schuh-Umtauschstelle >m W.rt- ' Ichastsamt mittwochs und freitags von 9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr geöffnet.
** Zweite Verteilung von Trinkbranntwein. In einer Bekanntmachung m unserem heutigen Blatte wird die zwette Verteilung $on Trinkbranntwein angekündigt.
In den von Daisy Spies gebotenen Solotänzen wirkten am unmittelbarsten der „Zärtliche Walzer" von Brahms, ein anmutiges Bild, ganz hingegeben an die reizende und sehr verbreitete Melodie, und das drollige „Dallerinchen", in welchem sich die exakte Technik des alten Ballettstils mit ausgesprochen komischer Begabung zu sinnfälliger Wirkung verband.
Gudrun Leben und Erna Lindenberg zeig- ten im „Sommerlichen Tanz" ein leichtes, unkompliziertes Duett. Gretel D e i k e hatte mit der volkstümlich betonten, rhythmisch lebhaft akzentuierten „Masur" von Chopin eine dankbare Aufgabe. GUdrun Leben und Solo Wichmann brachten im zweiten Teil ein „Kleines Duett", das in ferner fast kabarettistischen Art die vielseitigen Möglichkeiten, die Wandlungs- und Anpassungsfähigkeit der sehr akkurat aufeinander eingespielten Gruppe unterstrich, während der Gruppentanz „Am Lagerfeuer" in der Kostümzusammenstellung und der Raumaufteilung wiederum an die szenische Herkunft und Funktion des kleinen Ensembles erinnerte.
JsvDe Dobrovolny machte sich als sehr verläßliche Begleiterin am Flügel verdient und bewies überdies mit Zwei solistischen Zwischenspielen ihre gediegenen pianistischen Qualitäten. — Das Hnus war nahezu ausverkauft. Das Publikum ging interessiert und angeregt mit, sparte nicht mit Beifall und erklatschte verschiedene Wiederholungen.
Hans Thyriot
\W\ .Stadt fi* 18. Oktober 22 Uh?
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Gießener wochenmarktpreise.
* Gießen, 17. Okt. Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM-, Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 9 bis 10, Kartoffeln, 5 kg 51, Wirsing, kg 6 bis 10, Weißkraut 5 bis 6, Rotkraut 6 bis 9, gelbe Rüben 6 bis 10, rote Ruben 5 bis 8, Spinat 12 bis 15, Römischkohl 10, Unterkohlrabi 4 bis 6, Tomaten 18 bis 25, Meerrettich 35, Schwarzwurzeln 20 bis 35, Kürbis 5 bis 10, Feld- salat 7 bis 9, Falläpfel 20 bis 35, Birnen 25 bis 30, Lauch 15, Sellerie 16, Blumenkohl das Stuck 20 bis 50, Salat 10, Endivien 8 bis 12, Oberkohlrabi 8 bis 15, Rettich 8 bis 13, Radieschen, das Bund 10 Rpf.
Spart Kohlen!
Dann darf geheizt werden?
NSG. Der Gaubeauftragte für Kohle gibt bekannt: Unter der Devise „Spart Kohlen" steht auch der Beginn der diesjährigen Heizperiode. Die Raum- beheizung muß nicht zu einem bestimmten Termin beginnen, sondern ist solange zurückzustellen, wie es die Witterung irgend erlaubt. Jeder einzelne ist dafür verantwortlich, daß die Kohlen auf das sparsamste eingesetzt werden. Es ist unverantwortlich, setzt schon die Heizungen voll in Gang zu setzen und bann wegen Ueberhitzung der Räume die Fenster aufzureißen. Bedenkt, daß die Liefermöglichkeiten von den Zufuhren und den kriegswirtschaftlichen Notwendigkeiten abhängen. Deshalb spart jetzt für den Winter!
Sonderlehrgang und Reifeprüfung für Kriegsteilnehmer. >
NSG. Der Reichsstatthalter in Hessen beabsichtigt, für Kriegsteilnehmer, die nachträglich das Reise- Zeugnis erwerben wollen, an der Liebigschule, Oberschule für Jungen, in Darmstadt einen Son- derlehrgang nach dem Lehrplan der Oberschule ein« zurichten, der am 2. November 1942 beginnt und Ende April 1943 in der Reifeprüfung abgeschlossen wird. Die für den Bewerber gellenden Bedingungen mb: erfolgte Versetzung in bie 7.Klasse einer höheren Schule, während des Krieges abgeleitsteter Wehrdienst, am 22.2. 41 noch nicht vollendetes 25. Lebensjahr und Wohnsitz der Eltern oder des Bewerbers bzw. militärischer Standort in Hessen. Frühere Schüler von Mittel-- oder nicht anerkannten Privatschulen werden nur zugelassen, wenn sie am Unterricht in zwei Fremdsprachen teilgenommen haben und den Anforderungen des Lehrganges gewachsen erscheinen. Ausnahmen hinsichtlich der Vorbildung, z. B. Nachweis der früheren Ober- ekundareife bedürfen besonderer Genehmigung.
Meldungen sind sofort an den Direktor der Liebig-Schule, Oberschule für Jungen, in Darmstadt unter Beifügung des letzten Schulzeugnisses, einer Bescheinigung des Truppenteils über abgeleisteten Wehrdienst und die dabei gezeigte Haltung sowie über den für die Dauer des Lehrganges erteilten Urlaub zu richten. Die Beifügung eines Lebenslaufes mit Angaben über die Zugehörigkeit zur Partei oder ihrer Gliederungen sowie ein polizeiliches Führungszeugnis sind ebenfalls erforderlich. Weitere Auskunft erteilen die Direktoren der Lie- big->Schule, Oberschule für Jungen, in Darmstadt, der Langemarckschule, Oberschule für Jungen, in Gießen und der Hermann-Göring-Schule, Ober« chule für Jungen, in Mainz.
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Zum offiziellen Empfang der U-Boot-Männer waren der Führer des NS.-Marinebundes, Admi-


