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Hitler-Jugend

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Ein Kind mit Kaffee verbrüht

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dauernswerte Kind wurde der Marburger Ehirurgi- | sch en Klimt zugeführt.'

Gießen (116)

2792 D

KNORR

Eine Soße darf man nie zu lange kochen, da sie sonst einschmort und es wäre schade um jeden Tropfen. Kochen Sie nach unserem Rezept: den KNORR-Soßenwurfei fein zer* drucken, mH etwas Wasser glatt* rühren, V< Liter Wasser beifügen und unter Umrühren 3 Minuten kochen.

LPD. Marburg, 16. September. In der Kreis­gemeinde Wittelsberg riß das 16 Monate alte Kind eines Einwohners im berüchtigtenunbewachten Augenblick" die Kanne mit heißem Kaffee vom Tisch und zog sich schwere Verbrühungen zu. Das be-

Junge Kätzchen zu verschenken. Marburger Straße 15. 04579

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NSDAP.

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Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de« Hauptichristletters: Dr. Harrs Thyriot. Verantwortlich für Politik und BUder: Dr. Fr.W. Lange; für das Feuilleton: Dr.Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft u. Sport: Emst Blumschein (beurl.), LS.: Dr.Hans Thyriot.

Druck und Verlag: Brühlsche Untversitätsdruckerei R. Lange K. G. Verlagsleiter: Dr -Ing. Erich Hamann; Anzeigenleiter: HanS Beck.

AnzeigenpreiZliste Nr. 6.

Akademischer Gesangverein

Wiederbeginn der Proben

Montag, den 21. September 19>2 Uhr pünktlich im. Großen Hörsaal

2793 D

HJ.-Veranstaltungsring 1942/43

, Reihe A.

Wie von der NSG.Kraft durch Freude bereits bekanntgegeben, ist die Ringvorstellung

Der Thron zwischen Erdteilen

vom 17.9.42. auf einen noch bekanntzugebenden späteren Termin verlegt worden. Die für diese Veranstaltung an einen Teil der Mitglieder der Reihe A des HJ.-Veranstaltungsrings zur Aus­gabe gelangten Karten behalten für den späteren .Termin ihre Gültigkeit und sind bis dahin sorg­fältig aufzubewahren.

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Frau ENsabeth Schäfer, geb.Müller, Witwe des Gastwirts Heinrich Schäfer V., entstammt einer Muschenheimer Bauernsippe. Ihre Kräfte Haven zwar nachgelassen, aber sie ist doch auch noch aus dem Felde tätig, zumal in unserer Zeit alle Hande' zur Bewältigung der Ackerarbeit gebraucht werden.

Schweinemarkt in Grünberg.

* Grünberg, 17. September. Auf dem heutigen Scbweinemarkt waren 173 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten bis 6 Woche» alte"Ferkel 16 bis 18 RM., 6 bis 8 Wochen alte Tiere 18 bis 20 RM., 8 bis 13 Wochen alte 22 bis 27 RM. das Stück. Marktverlauf schleppend, es verblieb geringer Ueberftand.

Ein teures Weingeschäst.

LPD. Frankfurt a. M., 15-. Sept. Ein Küfer -j kaufte in Johannisberg Wein auf und verkaufte ihn 1 zu übersetzten Preisen an Frankfurter Wirte. Das Amtsgericht Frankfurt verurteilte ihn wegen unge- rechtfertigten Einschiebens in den Warenverkehr zu | 50 0 R M. Geld strafe unter Einziehung des Ueberpreises von 2450 RM. Der Angeklagte hatte zum Weineinkauf keine Genehmigung.

Ein Warenlager zusammengestohle«.

Lpd. Frankfurt a. M., 17. Sept. In ei-nem Frankfurter Geschmtshaus verschwanden feit länge- i rer Zeit spurlos Waren, Als vor einigen Wochen i plötzlich drei Paar Stiefel vermißt wurden, nahm s man die Kriminalpolizei in Anspruch. Bei einer Haussuchung, bei dem 46jährigen Willi Muck, der als Hausdiener und Bote beschäftigt wurde, fand man Waren aller Art im Werte von 3080 RM., die j sämtlich in dem Geschäft gestohlen waren. Es er- i gab sich ferner, daß die Ehefrau Anna Muck einen j schwunghaften Handel mit gestohlenen Waren ge- j trieben hatte. Zum Teil hatte sie Gegenstände nach j auswärts geschickt und dafür Pakete mit Fett und Rauchfleich erhalten. Das Ehepaar hatte sich jetzt-, vor dem Sondergericht in Frankfurt zu verantwor­ten. Die Diebstähle waren so umfangreich, daß hier« - durch eine Gefährdung der Bedarfsdeckung der Be- ' völkerung eintrat. Muck hat als Volksschädling j gegen die Kriegswirtschaftsverordnung gefehlt. Seine ebenfalls unbestrafte Frau handelte als gewerbs- | mäßige Hehlerin. Das Gericht verurteilte den Ehe­mann zu 4 Jahren, Zuchthaus und 5 Jahren ; Ehrverlust, die Frau zu 2V- Jahren Zuchthaus und 3 Jahren Ehrverlust. . 1

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Divisionen umfassen fol-

Danksagung.

Statt Karten.

04567

rissen.

04560/

ohne

Wohnungstausch.

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BahnhoMr. 731

Mit der Familie trauern um ihren hoch­geschätzten Lehrer und Berufskameraden Schiller und Kollegium der Justus-von-Lieblg-Schule.

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Gießen, Leslau, Berlin, den 15. Sept. 1942.

Die Beerdigung findet am Samstag, dem 19. September, vormittags 11 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt.

Düsseldörf.Zigarrenfabr.sucht geeignete Arbeitsräume auf dem Lande für 30-40 Ge­folgschaftsmitglieder. Meister­wohnung erwünscht,doch nicht Bedingung. Sßhr.Angeb. unter 2788D an den Gieß. Anzeiger.

In dankbarer Freude zeigen wir die Geburt eines Jungen an

Anneliese Simon geb. Preschet

Hans Simon

Gießen, Wetzsteingasse 7 III

____________________________04591/

In tiefer Trauer:

Elisabeth Heymann, geb. Kaiser Elisabeth Rühl, geb. Heymann Ludwig Heymann,

Regierungsrat im Ostministerium Dr. Ludwig Rühl, Amtsgerichtsdirektor Jlse Heymann, geb. Schwitters und 3 Enkel.

Statt Karten

Für die zu unserer Vermählung erwiesenen, Aufmerksamkeiten danken wir, auch im Namen unserer Eltern, recht herzlich

Franz Ringg

und Frau Gertrud, geb. Runge

Gießen, 17. September 1942 ______________04581 Z

Für die wohltuende Anteilnahme, die zteLk mir anläßlich des Heldentodes meines geliebten ältesten Sohnes Raimund Rittmeier, Feldwebel in einem Infanterie-Regiment, er­wiesen wurde» danke ich allen von Herzen.

In tiefer Trauer:

Betty Rittmeier Wwe., geb. Bauer.

Gießen, den 15. September 1942.

3 Wochen, nach­mittags von 3 bis 6 Uhr ge­sucht. [2794D

Gerhard

16.9.42.

Mein lieber Mann, unser gütiger Vater, Schwiegervater und Großvater

Prof. Dr .Wilhelm Heymann

Studienrat

wurde uns im 65. Lebensjahr plötzlich ent-

Freiwillige für die Waffen-^.

Wieder stellt die Waffen-^, die sich erneut an der Ostfront auszeichnen konnte und auch im Westen zu dem ehernen Schutzwall gegen jeden Eindringling gehörte, Freiwillige im Alter von 17 bis zu 45 mit und ohne Dienstzeitverpflichtung ein. Der Dienst in der Waffen---, darunter auch in der Leibstandarte ffAdolf Hitler", ist Wehr­dienst.

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Für die anläßlich unserer Ver-, müMung in so überaus reichem Maße erwiesenen Aufmerksam­keiten sagen wir auf. diesem Wege herzlichen Dank

Ritterkreuzträger Fritz Axtmann Oberfeldw. in einer Inv.-Div.

und Frau Jlse, geb. Kunz

Regensburg, z. Z. im Osten Gießen, Eich weg 7

Geptembersrüchte, vielseitig verwendbar

Das interessiert die Hausfrau.

5®ülmäööien größ./ZurBeauf-l sichtigung eines kleinen Kindes f.

NSG. Jahr für Jahr reifen im allmählich be­ginnenden Herbst die dicken Kürbisse in den Gärten, röten sich die Tomaten zur letzten Reife. Und seit einigen Jahren kommen um die gleiche Zeit auch die fleischigen sattgrünen Paprika­schoten auf die Märkte, die sich so schnell unsere Sympathie erobert haben. Die Kürbisse bringen, so schön sie aussehen, noch manche Hausfrau in Ver­legenheit. Was soll man am besten mit ihnen an­fangen? Früher machte man sie gerne süßsauer ein mit reichlich Zucker, jetzt brauchen wir den Zucker für wichtigere Dinge. Zunächst kann man den Kür­bis als Gemüse kochen, noch besser dämpfen, wobei man ihn" vor oder nach dem Garwerden in längliche Stücke schneidet und dann in einer Tunke anrichtet. Da der Kürbis selbst keinen sehr kräftigen Geschmack hat, ist diese Tunke das Wich­tigste. Man kann einige Tomaten und einige Papri­kaschoten, ebenfalls in Stücke geschnitten, hinzutun, man kann mit Tomatenketschup und rotem Papri­kapulver würzen, man kann feingehackten Dill oder andere kräftige Würzkräuter beigeben, je nachdem, was man.zur Hand hat. Beliebt ist auch Kür­bis b r e i (Püree) als Beilage zu Kartoffeln. Man schneidet dann den Kürbis nach Entfernung von Schalen, Fasern und Kernen in Stücke, dämpft diese weich und rührt sie dann zu Brei. Durch ein Sieb getrieben, mit ein wenig Fett und gebräunter Zwiebel vermengt, nach Geschmack gewürzt, gibt dies ein gutes Essen. Aus weichgedünstetem Kürbis, Magermilch, ein bißchen Zucker und Salz kann man auch eine vortreffliche Suppe herstellen.

Die Tomaten haben sich, früher fast unbekannt, in wenigen Jahrzehnten eine erstaunliche Beliebt­heit erworben. Man ißt sie roh oder mit ein

Betr.: Lehrlingseinstellung Frühjahr und Herbst 1943.

Allen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, ausgenommen die .Handwerksbetriebe soweit nicht schon durch»Rundschreibest der unterzeichneten Industrie- und Handelskammer unterrichtet geben wir bekannt:

Anträge auf Genehmigung zur Einstellung von Lehrlingen zu Ostern und Verbst 1943 sind bis spätestens 1. Oktober 1942 bei unserer Dienststelle einzureichen.

Antragsvordrucke sind dort erhältlich.

Alle früheren Anträge, die wohl genehmigt waren., aber bisher nicht erfüllt werden tonnten, sind hinfällig. Erneute Antragsstellung ist in diesen Fällen erforderlich. , [2701D

Auch für Lehrstellen, die mit den eigenen Kin­dern besetzt werden sollen, mutz Antrag gestellt werden.

Giehen, den 15. September 1942.

Industrie- und Handelskammer zu Gießen.

Herren- oder Damen-Fahrrad gesucht.

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Suche gebr., gut erhaltene Regale z. kaufen. [2790D Wilh. Zeug, Lollar.

kann.

Ein ausführliches Merkblatt mit den Einstellungs­bedingungen ist anzufordern-, bei allen Dienststellen der Allgemeinen jj, der Polizei, der Gendarmerie und insbesondere bei der Ergänzungsstelle 'Rhein (XII) der Waffen-^, Wiesbaden, Hindenburgall.ee 59, und bei der Erbänzungsstelle Fulda-Werra (IX), Kassel-Wilhelmshöhe, Löwenburgstraße 10.

Blick in den Kochtopf.

Sauberkeit schützt vor Verderb. Die praktische Hausfrau»wird also selbst bei einem Emailletopf mit teilweise abgesprungenem Emailleüberzug stets darauf achten, daß diese Stelle nicht rostet und wei­terfrißt. Angebrannte Speisen sollte man zum Schutze der Emaille niemals abkratzen. Langsames Aufweichen in lauwarmem Wasser vielleicht mit einigen Fingerspitzen Soda darin führt schneller und erfolgversprechender, zum Ziel. Ansätze von Kesselstein in Aluminiumkochtöpfen, in denen öfter Wasser gekocht wird, sind durch Ausreiben mit heißem Essig/leicht zu beseitigen. Grobe Waschmittel und Scheuersand, harter Schmirgel und dergleichen sollten bei Aluminium niemals verwendet werden. Ist eine gründliche Reinigung des Topfes notwen­dig, dann nimmt man dazu am besten ein handels­übliches, möglichst feinkörniges Geschirrputzmittel. Eine schwach graue Schicht im Innern des Topfes wirkt schützend auf die Metallschicht und. sollte nicht mit scharfen Mitteln abgescheuert werden. Guß­eiserne Schmortöpfe, meist innen emailliert, können jedes Abwaschwasser vertragen und sind leicht aus­zuscheuern. Die Bodenfläche dieser Töpfe soll jedoch immer rostfrei sein, damit die Wärme gut über­tragen und ausgenutzt werden kann. Rostflecke ent­fernt man mit feinem Schmirgel, anstatt Versuche mit Petroleum anzustellen. Ein Schmorbraten mit Petroleumgeschmack ist äußerst unbeliebt. Daher keine Küchengeräte zur Rostentfernung mit Petro­leum behandeln! Rur ganz glatte und ebene Koch­töpfe sind für elektrisches Kochen geeignet. Uneben­heiten sind mit feinem Schmirgelpapier sorgsam zu entfernen.

Die vollmotorisierten L. , aende Truppengattungen: Infanterie, Kavallerie, Artillerie, Papzer, Panzerjäger, Pioniere, Krad­schützen, Flak, Gebirgs-, Nachrichten-, Samtätstrup- pen ufw. Nach einer Entscheidung des Führers muß jeder Freiwillige der Waffen--^ seiner Arbeits­dienstpflicht, die in diesem Fall auf Vi Jahr festgesetzt ist, vor Einberufung zur Truppe genügen. Wie das ^-Hauptamt, Ergänzungsamt der Waffen-^, im Einvernehmen mit dem Reichsarbeitsdienst mitteilt, besteht auch die Möglichkeit, Bewerber bereits mit I6V2 Jahren dem Reichsarbeitsdienst alsVor- zeitigüienende" zuzufübren, so daß die Einberufung zur Waffen-^ nach Ableistung einer halbjährigen Reichsarbeitsdienstpflicht mit 17 Jahren erfolgen

wenig Essig, Oel, gehackter Zwiebel und Paprika als Salat. In beiden Fällen sollte man nur die reifsten Früchte nehmen. Zum Salat kann man die Tomatenscheiben sehr wohl mit Streifen von grü­nen Paprikaschoten mischen, die aber vorher sorg­sam entkernt und von den weißen Querwänden be­freit sein müssen, sonst verbrennt man sich die Zunge. Zu Tomatensuppe und T 0 m a ten - s 0 ß e sollte man die . Schale als Vitaminträger immer mit verwenden. Einen Teil der zerschnitte­nen Früchte verrührt man gleich mit der Mehl- chwitze. einen anderen gibt man erst nach Gar­kochen von Suppe oder Soße, kurz vor dem Auf­trägen, dazu. Als Beilage zu Kartoffeln oder Fleisch sehr schön sind gedämpfte Tomaten. Man kann sie auch, zu gleichem Zwecke, mit etwas ge­hacktem Fleisch, Kartoffelbrei, gewürztem Hafer­flockenbrei usw. füllen. Endlich vergesse keine Haus­frau, Tomaten in Essig einzumachen. Dazu eignen sich grüne und halbreife Früchte sehr gut.

Größere 'Schwierigkeiten macht meist die richtige Verwertung der geernteten Kürbisse wegen ihrer Größe und weil man zu wenig geeignete Möglich­keiten kennt. In jedem Falle sollte man Kurbis- schnitten, nachArtderS-enfgurken, für den Winter in Essig und Würzkräuter einlegen. Dann sollte -man nicht vergessen, daß Kürbis leicht nach Art der Steckrüben zubereitet werden kann. Man muß ihn nur etwas stärker würzen. Sehr mehlige Kürbisse eignen sich, weich gedämpft und durch em Sieb gerührt, ausgezeichnet als Dickungsmittel für Suppen, Soßen und Gemüse, sparen also Mehl. Man kann Kürbis püree aber auch selbständig verwenden und, gehörig gewürzt, als Beilage ge­brauchen.

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* G i e ß e n, 17. Sept. Auf dem heutigen Wochen-^ markt kosteten: Wirsing, % kg 9 Rpf., Weißkraut 5 bis 8, Rotkraut 12, gelbe Rüben 10, rote Ruben 10 bis 12, Spinat 14 bis 17, Römischkohl 1t), To­maten 25 bis 30, Falläpfel 10, Birnen 30 bis 35, Zwetschen 25 bis 30, Salatgurken 28, Bluchenkohl, das Stück 20 bis 40, Salat 10, Endivien 10 pis 12.

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17. September von 20.34 bis 6.30 Uhr.

*

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**DieLehrlingseinstellungim Früh­jahr und Herb st 1943 betrifft eine Bekannt­machung der Industrie- und Handelskammer Gießen im heutigen Anzeigenteil. Interessenten seien darauf hingewiesen. -

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-TW7 Tieferschüttert traf uns die unfaßbare Nachricht, daß mein über alles geliebter, herzensguter, unvergeßlicherMann ,mein lieber, guter Sohn, unser lieber Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Pate

Unteroffizier Rudolf Bremer

Inhaber des E.K. II, Inf.-Sturmabzeichens und anderer Auszeichnungen

nach Teilnahme an den siegreichen Kämpfen in Frankreich, kurz vor Vollendung seines 28. Lebensjahres, am 14. 8. bei den schweren Abwehrkämpfen um Rschew sein Leben lassen mußte. in tiefem Schmerz:

Emmi Bremer, geb. Schmidt Katharine Bremer, Wwe. Heinrich Bremer und Familie Albert Bremer, z. Z. im Felde, und Familie Hermann Bremer, z. Z. im Felde, und Familie Wilhelm Mandler, z. Z. im Felde, und Familie Karl Leuning und Familie Wilhelm Schmidt und Frau doset Zimmermann, z. Z. im Felde, und Frau Karl Schmidt, z. Z. Kriegsmarine.

Vetzberg, Krofdorf, Mehringen, Kinzenbach, Schotten, Metz und im Felde, d. 16. Sept. 1942.

04587

** Vorsicht mit der Wäsche! Aus einer Mitteilung der Fachgruppe Bekleidung, Textil und Leder ist die Empfehlung von Interesse, hinsichtlich des Gebrauchs von Stecknadeln bei Wäsche Vorsicht walten zu lassen. Die Stecknadeln sind gegenwärtig im allgemeinen nicht rostfrei. Wäschewaren, die mit Stecknadeln zusammengesteckt werden, müssen daher trocken aufbewahrt werden, um Rostansatz ,an den Stecknädeln zu vermeiden. Aus der gleichen Ver­lautbarung geht chervor, daß Kragenstäbchen nicht mehr hergestellt werden. Für die Verbraucher be­deutet das keinerlei Erschwerung, weil die vorhan- denep Stäbchen ohne weiteres auch für neue Kragen benutzt werden können.

Landkreis Giehen.

co Langsdorf, 17. Sept. Heute vollenden zwei unserer Dorfgenossen ihr acht zig st es Le­bensjahr: der Landwirt Jakob Fay IV., der noch in voller Rüstigkeit seinem 2lckerwerk nach- aehen kann. Er entstammt einer unserer ältesten Bauernsippen, deren älteste Vertreter bereits in der Reformationszeit bei uns nachweisbar sinh. Die namhaftesten Träger des Namens haben sich in 17. Jahrhundert große Verdienste in der Gemeinde- führung, im 18. Jahrhundert um die Verwaltung unseres Waldes erworben. Sämtliche männlichen Enkel des Jubilars stehen zur Zeit vor dem Feinde.

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