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lich^ Nachweis des vollendeten 18. Lebensjahres. ! fett, Aufmer'flomfeit und Ordnungsliebe ne^n btt Polizeiliches Führungszeugnis. Nachweis der mitt-1 guten sachlichen Ausbildung Boraussetzung sind. B.

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gelesen, daß heute abend dort Tanz ist. Habt ihr sehr .Wichtig«

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(Nachdruck verboten.)

39 Fortsetzung.

verwandelte.

(Fortsetzung folgt.)

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Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen!

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Knapp eine Stunde später waren he in Krings- dors. Bor dem Gasth-ause ließen sie den Wagen stehen und traten ein. Der Saal war groß und sehr hübsch. Die sechs oder sieben Fenster gingen zu einem Garten, aus' dem es dämmrig-kühl her- einwehte. Zuerst wollten sie essen, bestellten Ge­tränke und packten Butterbrote aus, und es wurde eine sehr fidele Tafelrunde. Die Burschen und Mädchen des Dorfes schauten herüber und freuten sich, daß die Fremden so vergnügt waren. Ehe sie noch mit Essen aufhörten, begann die Tanzmusik einen fröhlichen Lärm, daß es allen durch die

Zwecke der Forschung an medizinischen Instituten; Untersuchung menschlicher Körpergewebe; Arbeiten mit Kulturen lebender Krankheitserreger; sonstige

Glänzendes Ergebnis der Wintersachen- sammlung im Kreise Wetterau.

Eine vorläufige Feststellung beläuft sich auf über 122 OOO Stück. Weitere Lieferungen treffen noch ein.

floate er und zog sie an sich, was fie hilflos über sich ..Aber ich lasse es mir

nicht mehr gefallen. Wissen Sie denn nicht, daß ich seit eineinhalb Wachen andauernd auf eine Gelegen­heit warte, um Ihnen zu sagen, wie gern ich Sie zur Frau haben, möchte?"

Die Röte lief ihr über das Gesicht bis tief den Hals hinunter. Sie beugte den Kopf, so daß er nur noch die Haare sehen konnte. Er bekam keine Ant­wort und fragte dringend.Haben Sie mir nichts

Hemden

Unterhosen

Wollwesten, Unterjacken und Pullover

Schals

Muffe

Brust- und Lungenschützer

Leibbinden

Strümpfe und Socken

Ski-Stiefel. Ueberschuhe und gefütterte

Stiefel

Ski

Kopfschützer

Gefütterte Lederhandschuhe, Wollhand­schuhe und Fäustlinge

Pulswärmer

Kniewärmer

Explosion in Raum 5

Roman von H.C. Hansen

Copyright by Prometheus-Verlag Dr.tldiadter, Gröbenzell b.Mlndiee

nung. Ihren schönsten Dank werden sie in dem Bewußtsein erblicken, daß sie mit ihrem Beitrag zu dieser Spende unseren Soldaten einen wert­vollen Dienst geleistet haben.

Das Ergebnis der vorläufigen Feststellung ent­hält im einzelnen folgendes:

Pelze, Pelzjacken, -westen und -mäntel und andere Pelzbekleidungsstücke

Technische Assistentin - ein schöner Frauenberuf.

Von der Gießener Schule zur Ausbildung technischer Assistentinnen und Gehilfinnen

Wintersachen

(darunter allein über 10 000 Hasen feile).

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Dornoiizen.

Gießener Konzertring.

Für das dritte Solistenkonzert im Iubiläumsjahr des Gießener Konzertvereins wurde- das römische Streichquartett der Königlichen Akademie in Rom gewonnen. Wir hatten schon früher in Gießen Ge- legenheit, die hervorragenden Eigenschaften des Quartette di Roma kennenzulernen. Die Erfolge

Ohrenschützer

Gefütterte Westen

Pelz-, Woll- und sonstige Decken Kleidungsstücke verschiedener Art und

----'.ges mit einer ihrer Freundinnen za ,^etm nächsten Tanz muhte Theo Karnrnm eine andere Dame auffordern und sah neidisch zu dem Tänzer Karlas hin, mit dem sie auffallend laut lachte. Das ging so eine ganze Weile. Einen Tanz ließen sie ausfallen, um sich zu erholen. Den dritten und vierten bettachtete Theo immer noch als Hof- lichkeitsverpflichtung gegenüber den anderen Da­men. Beim fünften wollte er Karla wieder holen und war beinahe ernstlich böse, als sie behauptete, jetzt sei wieder eine kleine Pause verdient. Die ande­ren stimmten ihr zu. Wollte sich der Herr Kommissar- nicht lächerlich machen, so mußte er sich damit be­gnügen, und wartete die zehn Minuten ab, wah­rend deren er beinahe eine ganze Zigarre in Asche

leren Reise. Aerzttiches Zeugnis über Gesundheit, liche Eignung für den Perus. Nachweis einer ein- jährigen hauswirtschaftlichen Tätigkeit in einer Fa­milie oder in Anstalten oder Schulen (davon em halbes Jahr Arbeitsdienst). Nachweis der erfolg­reichen Teilnahme an einem Schwesternhelfcrinnen- Kursus des Deutschen Roten Kreuts oder eine gleichwertige Ausbildung am Krankenbett (dieser Nachweis ist während der Dauer des Krieges er­lassen). Kenntnisse in Kurzschrift und Maschine- schreiben. Nachweis der arischen Abstammung. Po­litische Zuverlässigkeit.

Die Aussicht der Mädchen, nach dem Abschluß ihrer Ausbildungszeit zu wirtschaftlich befriedigen­der Betätigung zu tommen, ist sebr günstig. Medizi­nisch-technische Assistentinnen bzw Gehilfinnen wer­den an fast allen medizinischen Umoersitöts-Instt- tuten und Kliniken, ferner an größeren Kranken­häusern, an Gesundheitsämtern, an staatlichen und städtischen bakteriologischen Untersuchungsämtern sowie in den privaten Laboratorien, die bakterio­logische und klinisch-chemische Untersuchungen aus- führen ferner bei industriellen Unternehmungen, die medizinische Präparate Herstellen, angestellt. Die. Tätigkeit ist im allgemeinen vielseittg, inter­essant und körperlich nicht besonders ansttengend. Es handelt sich hier um einen ausgesprochenen Frauenberuf, bei dem peinliche Sorgfalt, Genauig-

Dem Gerüche nach ist es Hammelbraten", stellte einer der Herren fest.

Dazu braucht man-keine feine Nase", wurde er abgetrumpft.Vorher gibts eine Gemüsesuppe, zum Braten junge Bohnen und Kartoffeln. Wer seinen Teller brav leer ißt, bekommt auch Kompott."

Ich esse zwei Portionen und möchte auch dovpelte Kompottration haben", erklärte Theo kategorisch.

Es ist genug für alle da." Karla wurde ener­gisch.Außerdem kann ich topsguckende Männer nicht leiden. Kehrt marsch'/'

Niemand gehorchte dem Befehl. Da schwang Karla drohend einen langstieligen Löffel und drang auf die Drei ein. Die flohen mit lautem Gelach­ter, durch das die irgendwo in der Nähe weilenden Verlobten aufmerksam wurden und ebenfalls herbei­kamen. t r . '

Trotz Neckereien und Zwischenfällen wurde das Essen zur rechten Zeit fertig.Wer hat das ge- kocht?" fragte Theo neugierig, als er die großartige Suppe löffelte. _ , ., , ...

Unser Mädchen", antwortete Karla schnippisch unb ärgerte sich, daß die auswärtige Freundin oer- besserteNein du selbst. Gestern hat sie nämlich noch bis Mitternacht in der Küche gestanden, um alles fertig zu kriegen." Diese Erklärung war aus- drucklich an die Adresse Theo Kammins gegeben.

Er lachte behaglich. Jetzt schmeckte es ibm bei- nahe nach besser. Sein Lob war gewichtig, als er den Teller hinhielt, um Fleisch, Gemüse und Kar- toffeln zu empfangen. Karla sah ihn dabei >edoch nicht an, als wolle sie seinen Blick vermeiden.

Nach dem Efsen boten die Herren gemeinsam ihre Abwaschkünste an, die zu ihrem geringen Kum- wer abgelehnt wurden. Der See spult die gröbsten Reste weg, und das andere wurde zu Hause er ledigt. Alle suhlten sich neu gestärkt und unter- nehmungslustig. Sie packten ihre Sachen aus einen Stapel und wanderten zujammen in den Wald. Theo

Eine Ausrede hatte Karla jetzt nicht mehr Sie mußte die höfliche Bitte um den Tanz annehmen und machte sich in seinem Arm ganz steif, als ob sie ein lebendiges Warnsignal aufrichten wollte. Theo Kammin hatte jedoch weder Lust noch Zett, solche Kleinigkeiten zu beachten. Jetzt war er fest entschlossen, die Entscheidung herbeizuführen.

medizinisch-technische Arbeiten.

Diesem vielseitigen Arbeitsgebiet wird bei der Ausbildung in umfassender Weise Rechnung getra­gen. Für oas erste Jahr der Ausbildung umfaßt der Lehrplan folgende Fächer: Anatomie, Physio­logie, allgemeine Hygiene, physikalische Grundlagen der Optik und der Elektrizität, anorganische Che­mie, Klinische Chemie (Blut, Harn, Stuhl, Magen­saft, Punktate, Auswurf, einschließlich Krankheits­lehre), Photographie, Röntgenkunde (Aufnahme- technik, theor. Grundlagen, Strahlen» und Hock)- spannungsschutz, Biologische Wirkung der Röntgen­strahlen, Röntgenschädigungen), Physikalische Thera- pie, Rechts- und Derwaltungslehre, Vererbungs­lehre und Rassenhygiene, weltanschauliche und sitt­liche Grundlagen des Berufs, Leibesübungen. Das zweite Jahr ist folgenden Fächern gewidmet: Ana­tomie, Physiologie, Chemie (analytische unb organi­sche Chemie), Histologie mit Demonstrationskurs, Bakteriologie und Serologie, Immunitätslehre, Chemische Mikromethodik (Technik mit Hinweis auf die zugehörigen Krankheitsbilder), Röntgen­kunde (Therapie, Dosimetrie), Radiumkunde, Photo­graphie, Zeichnen, Leibesübungen.

Für die Zulassung zu der Schule sind erforder-

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Kür Tapferkeit vor öem Kelnöe.

Dem Musiklehrer an der Oberschule für Mädchen in Gießen Hauptmann Johannes Nebelrng wurde der neu gestiftete Ordendas Deutsche Kreuz in Gold" verliehen.

Von der Universität Gießen.

Dem außerplanmäßigen Professor Dr. 6 ar I Henland ist unter Ernennung zum ordentlichen Profeffor in der Juristischen Fakultät der Unwer- fität Gießen der Lehrstuhl für Oeffentliches Recht übertragen morgen.

Professor Dr. Hey land, der am 28. Juni 1889 in Münster (Westfalen) geboren wurde, studierte nach dem Befuch des Gymnasiums m Wetzlar an den Universitäten München, Gießen und Mar­burg von 1907 bis 1910 Jura. 1919 legte er die große juristische Staatsprüfung ab. Im Jahre 1923 habilitierte er sich an der Universität Gießen für das Fach Staats-, Verwaltungs- unb Völkerrecht. Im Jahre 1929 erfolgte seine Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität 1 Gießen.

Oserstudienrat profeff or Or.Karl Jlollf

Am 11. Januar verstarb im Alter von 73 Jahren Pro essor Dr. Karl Noll. Von 1909 bis 1933 wirkte er an der ehemaligen Oberrealschule, der jetzigen Iustus-oon-Liebig-Schule. Diele Jahrgänge von Schülern haben seinen naturwissenschaftlichen Unterricht dankbar genossen. Mit tiefem Wissenschaft-' lichem Ernst hat er ihnen die Augen sur die Ge­setzlichkeit des Naturgeschehens geöffnet und sie durch sein Beispiel zu strengem wissenschaftlichem Denken hingeführt. Sie schätzten ihn wegen seiner Güte, wegen seiner Gerechtigkeit, seines Humors. Bei seinen Kollegen galt er als ein Meister der physikalischen Experimentierkunst und als ein Mann üon bedeutendem fachlichen Wissen und einer hohen allgemeinen Bildung. Während seines Ruhestandes, in den er nach Erreichung der Altersgrenze eintrat, lebte er mit seltener geistiger Frische seinen wissen­schaftlichen Neigungen, selbst in den letzten Jahren schweren Leidens.

Freiwittiae für die Waffen-^.

Don der Evg.-Stelle Fulda-Werra (IX) erhalten wir die Mitteilung, daß wiederum Freiwilligen die Möglichkeit gegeben ist, in die Waffen--- einzittreten.

Die Divisionen der Waffen--- kämpften auf allen Kriegsschauplätzen und stehen jetzt in vorderster Front im Kampf gegen den Bolschewismus. Ihre stolzen Taten sind ein Ruf an die deutsche Lugend und an die wehrhaften Männer. Dollmotorisiert umfassen die Divisionen alle Truppen, wie Infan­terie, Artillerie, Pioniere, Panzer, Nachrichten­truppen, Kavallerie, Panzerjäger, Flak, Kradschützen und Sanitätstruppen.

Die Waffen--- stellt ein a) Kriegsfrei­willige (Arbeitsdienstpflichtige nach Ableistung der verkürzten Arbeitsdienstpflicht), b) Frei­willige mit Dienstzeitverpflichtung vom vollendeten 17. bis zum 45. Lebensjahr. Der Dienst in der Waffen--- ist Wehrdienst. Bei Eig­nung stehen den Freiwilligen die Unterführer- und Führerlaufbahn sowie Sonderlaufbahnen offen. Ein­berufung zur Truppe erfolgt beschleunigt!

Ferner werden eingestellt Freiwillige für die ---Polizei-Division und Anwärter für den Dienst in der Deutschen Polizei.

Annahmeuntersuchungen finden am 21. Januar in Gießen imBurghof" statt. Meldungen von Freiwilligen werden dort angenommen. Arbeits­buch und Wehrpaß sind mitzubringen.

Außerdem nimmt die ---Erg.-Stelle Fulda-Werra (IX), Kassel-Wilh., Löwenburgstr. 10, Tel. 36683 und 34441 ständig schriftliche Meldungen an und übersendet auf Anforderung das Merkblatt.

Wettere Einschränkung des Personenverkehrs..

Mit Rücksicht auf die außerordentlichen Anforde­rungen, die zur Zeit an die Deutsche Reichsbahn gestellt werden, die jetzt gegenüber der Friedenszeit einen fünfmal größeren Raum zu versorgen hat, tritt in der Nacht vom 17. auf den 18. um 0,00 eine weitere Einschränkung des Personenverkehrs in Kraft. Es wird daher jedem, der eine dringende berufliche Reise antreten muß und es ist wohl selbstverständlich, daß andere Reisen in dieser Zeit überhaupt nicht unternommen werden empfoh­len, sich vor Antritt seiner Reise bei den Bahn­höfen und Auskunftsstellen der Reichsbahn nach den Fahrtmöglichkeiten zu erkundigen._____________

Kammin fiel ein, daß Karla gut singen konnte und bat sie um ein Lied. Sie weigerte sich allein zu fingen und bestand darauf, daß alle mittun wüßten. Der Chor geriet aber schnell ins Wanken. Die Stimme des Kommissars war derart laut und zu­dem wenig melodienfest, daß er wie ein Spreng- körper im Liede wirkte. Die anderen horten auf, lachten und verulkten ihn.

Erst nach über einer Stunde kehrten sie zu­rück. Ihre Körper waren heiß von der Sonne und verlangten Kühlung. Vorsichtig stiegen sie ins Wasser, weil die Magen noch verdächtig voll waren und schwammen dann mit besonderem Genuß.

Wer macht mit bis zum anderen Ufer? schrie Theo Kammin. ,

Nur zwei Stimmen antworteten mit ja. Die eine gehörte Karla, die andere einer ihrer Freundinnen. Der See war an dieser Stelle weit über einen Kilometer breit. Sie schwammen in ruhigen Stößen und brauchten eine geraume Zeit, bis sie hmuber- karnen. Drüben dehnte sich die Wiesenflache sehr weit. Der Wald stand in der Ferne wie eine dunkle Mauer. Obwohl der unternehmungslustige Kommis- ar darauf drängte, auch noch dorthin zu wandern, and er keine Gegenliebe. Sie setzten sich an eine steile Stelle des Ufers und sahen hinüber. Mit einem chrnetternden Schrei machte sich Kammin bemerkbar. Die Zurückgebliebenen hörten anscheinend den Rus. Sie winkten mit den Armen. Zu hören war jedoch nichts von ihnen.' Offenbar reichte die Kraft ihrer Lungen zur Ueberbrüching dieser Entfernung nicht aus. . ,. ,

Das Gespräch zwischen den drei Menschen kam nur langsam in Gang. Sie redeten von 2Mags- bingen und fanden keinen Stoff, der sie wirklich fesseln konnte. Nach einer halben Stunde hatte Karla genug. Sie wollte zurück und wartete nicht erst ab, ob die beiden anderen mitkämen. Als sie schon zwanzig Meter weit im See war, gingen Theo und das junge Mädchen ins Wasser.

Mit Hallo wurden sie empfangen und sofort in den Kreis eingespannt, der mit einem großen Ball spielte. Dann war es Kaffeezeit, und anschließend wurde zum dritten Male an diesem Tage ge­schwommen.

Gegen sechs Uhr wurde es Karlas Bruder zu lang­weilig.Als wir durch das Dorf fuhren, habe ich

zu sagen?" .

O doch, daß Sie eine merkwürdige Art der Liebeserklärung haben, und weiter, daß Sie mich hier nicht überrumpeln können. Das tut ein Herr gegenüber einer Dame nicht." .

Möglich", sagte er, wenig überzeugt.Sie sind jetzt für mich auch keine Dame im landläufigen Sinne, sondern meine zukünftige Frau. Und wenn Sie sich weiter widerspenstig zeigen, küsie ich Sie vor aller Augen, verlange von der Musik einen Tusch und verkünde unsere Verlobung."

Seit Herbst 1930 besteht an der Universi­tät Gießen eine Sch u l e zur Ausbil­dung medizinisch-technischer Ge- hilflnnen und medizinisch-tech- n i s ch e r A s s i st e n t i n n e n , die von Professor Dr. Hildebrandt, Direktor des Pharmakologischen Institutes der Uni­versität Gießen, geleitet wird. Wir haben uns mit Professor Dr. Hildebrandt über das Wirken dieser Schule und die Ausbildung der technischen Assistentinnen bzw. Gehilfin­nen unterhalten.

Seit der Gründung der Schule zur Ausbildung technischer Assistentinnen an der Universität Gießen im Herbst 1930 sind bisher rund 300 junge Mäd­chen durch diese Bildungsstätte gegangen. In jedem Jahre treten 30 bis 35 Mädels in die Schule ein. Der Andrang ist stets sehr groß, so daß zum Bei­spiel der im kommenden Oktober beginnende neue Ausbildungskursus jetzt schon fast vollkommen be­setzt ist. Die Schülerinnen stammen nicht nur aus Gießen und der engeren hessischen Heimat, sondern sie kommen aus allen Gegenden des Großdeutschen Reiches hierher, um sich-für diesen aussichtsvollen weiblichen Beruf ausbilden zu lassen. Der Unter­richt wird von Professoren und Dozenten der Uni­versität erteilt, er findet in den verschiedenen Uni- versitäts-Instituten und -Kliniken statt und ist so aufgegliedert, daß die Schülerinnen von Abschnitt zu Abschnitt immer tiefer in ihr Arbeitsgebiet ein- geführt werden. Nach einjährigem Unterricht müssen ich die Mädels der Gehilfinnenprüfung unter­ziehen, von deren Ausgang ihr, weiterer Arbeits­weg abhängig ist; wird diese Prüfung mitGut oderSehr gut" bestanden, dann kann das Mädel seine Ausbildungsarbeit fortsetzen, um am Schlüsse des zweiten Unterrichtsjahres in das Examen als medizinisch-technische Assistentin einzusteigen. So­bald es diese Prüfung bestanden Hat, steht ihm der aussichtsreiche Beruf-der medizinisch-technischen Assi- ftentinnen offen, die jetzt und auch für die Zukunst als Mitarbeiterinnen sehr begehrt sind. Aber auch für die medizinisch-technische Gehilfin, die eine ein­jährige Ausbildung durchgemacht hat, sind die Be- rufsaussichten sehr günstig.

Ja", riefen drei oder vier. Karla zeigte wenig Neigung dazu, wurde aber überstimmt.Warte nur , überlegte Theo,jetzt kriege ich dich", und schmiedete finstere Pläne dabei. Es hatte ihn mächtig geärgert, daß sie es bisher verstanden hatte, sich jedem Alleinsein mit ihm zu entziehen, obwohl Gelegenheit dazu in Fülle vorhanden ge-

Die große Spende des deutschen Volkes in Win­tersachen für unsere Soldaten yat, wie sich bereits während der Sammeltage zeigte, überall auch im Kreise Wetterau die Volksgenossen zu höchstem Ein­satz veranlaßt. Dankbaren Herzens wurde in Stadt und Land in überaus reichem Maße gespendet, um dadurch nicht nur einen kleinen Teil des Dankes an unsere Soldaten abzustatten, sondern zugleich ein erneutes Bekenntnis der Liebe und Treue zum Führer und des uneingeschränkten Vertrauens zu ihm abzulegen. In allen Annahmestellen herrschte denn auch viele Tage lang Hochbetrieb bei der Ent- gegennahme der Spenden. Ueberaus fleißig wurde aber auch in den Nähstuben der Frauenschaft und von allen übrigen Helfern und Helferinnen gearbei­tet, um die gespendeten Sachen, soweit sie einer Umarbeitung bedurften, für unsere Kämpfer an der Front herzurichten. Diese Nähstubenarbeit ist zur Zeit noch 1m Gange, da es bei der außer­ordentlich großen Fülle von Material nicht möglich geworden war, alle Stücke bis zum letzten Sam­meltage zu verarbeiten. Unsere Frauen und Mäd­chen stellen sich überall gerne in den Dienst der guten Sache, denn sie wissen, daß sie auch damit einen wertvollen Deittag für den deutschen Sieg leisten.

Eine vorläufige Feststellung des Sammelergeb- msses im Kreise Wetterau hat die außerordentlich große Spende von 122 680 Stück Sachen aller Art ergeben. Diese Zahl bedeutet jedoch noch nicht den Abschluß, da immer noch aus den verschiedensten Orten neue Spenden hier eintreffen und von der Kreisleitung weitevbefördert werden. Aus dem politischen Kreis Gießen allein sind an gespendeten Sachen bisher schon vier vollgepackte Äaggons an die Front abgeschickt. Dabei waren aber die über 2000 Paar Skier nicht mit verladen wor- den, die vielmehr der Wehrmacht direkt übergeben wurden und von dieser zum Versand kamen. Dor- ausstchtlich wird etwa Mitte nächster Woche das endgültige Ergebnis der Sammlung im Kreise Wet- terau festzustellen sein, durch das die vorgenannte vorläufige Zahl noch eine ansehnliche Erhöhung er­fahren wird. _

Alle Volksgenossen in Stadt unb Land verdienen für ihre freudige Spende und die Helfer und Helfe­rinnen für ihre rege Mitarbeit wärmste Anerken-

Während die Besucherinnen der Schule früher die Möglichkeit hatten, sich entweder als Röntgen- Assistentin oder als Laboratoriums-Assistentin aus- bilden zu lassen, gibt es jetzt nur noch die einheit- liche Ausbildung als medizinisch-technische Assisten­tin, die sowohl im Röntgen- als auch im Labora- toriumsfach erfolgt, zwei Jahre bauert unb in der Hauptsache praktisch ist. Theoretische Grundlagen werben nur soweit vermittelt, als sie zum Verständ­nis der Tätigkeit erforderlich sind. Ein Mädel, das sich für die kürzere Ausbildungszeit von nur einem Jahr entscheidet, kann es zur medizinisch-technischen Gehilfin bringen, deren Tätigkeit auf Hilfeleistung bei ärztlichen Verrichtungen beschränkt ist unb etwa den Funktionen einer Sprechstundenhilfe entspricht. Die medizinisch-technische Assistentin dagegen lernt ein viel breiteres Arbeitsgebiet kennen unb wird entsprechend ihrer umfassenderen Ausbildung u. a. auch zu Forschungsarbeiten herangezogen.

Die Tätigkeit einer medizinisch-technischen Gehil­fin umfaßt: Hilfeleistung bei ärztlichen Vemchttin- gen; Hilfeleistung bei der Anwendung von Ront- gensttahlen zur Untersuchung unb Behandlung von Menschen unter alleiniger Verantwortung unb in Anwesenheit eines Facharztes für Röntgenologie und Sttahlenkunde; Hilfeleistung bei der Anwen- bung sonstiger elektrischer und anderer physikalischer Untersuchungs- und Behandlungsarten an Men- fchen, sowie Vornahme von klinisch-chemischen Un­tersuchungen mit Ausnahme von histologischen unb bakteriologisch-serologischen Verrichtungen; mijro- skopische Untersuchungen menschlicher Korperflussig- keiten ober menschlicher Ausscheidungen zur Fest­stellung von Krankheiten ober Leiden unter Leitung ober Aufsicht eines Arztes.

Sie medizinisch-technische Assistentin muß alle diese Verrichtungen ebenfalls beherrschen, hinzu kommen für sie aber noch die Hilfeleistung bei der Anwendung von Röntgenstrahlen zur Behandlung von Menschen; Hilfeleistung bei der Anwendung von radioaktiven Stoffen oder deren Zubereitungen sowie von Gegenständen, die radioaktive Stoffe ent- halten, zur Behandlung von Menschen ober zum

Glieder fuhr. . ... .

Mitten unter den tanzenden Paaren der darf- v1|yw||V. o .

lidjen Jugend drehten sich die acht Menschen aus ISie benehmen sich mir gegenüber abscheulich ber Stadt. Scherzworte flogen hinüber unb her- f(agte er un& zog sie an K* ü- hilflos übe über, an benen sich auch Karla und Theo beteilig-1 ergehen lassen mußte,

ten, die miteinander einen Rheinländer tanzten. mehr gefallen. Wissei Als Kammin glaubte, es höre niemand auf ihr -

Gespräch, fragte er das Mädchen unverblümt:

Warum haben Sie den ganzen Tag vermieden, mit mir allein KU fein?"

Sie sah ihn groß an.Erstens habe ich das nicht mit Absicht getan unb zweitens möchte ich wissen, wie Sie den in dieser Frage liegenden Vorwurf begründen wollen. Wir sind doch in Gefellschast.

Gestatten Sie, daß ich an Ihren Worten zweifle. Die Absicht war zu deutlich."

Wollen Sie behaupten, ich schwindle?"

Ja, das tue ich. Erfahrungen habe ich auf diesem Gebiet zwar fast keine, aber vom Hörensagen und aus eigenem Nachdenken weiß ich, daß junge Damen in bestimmten Situationen so handeln."

Sie biß sich auf die Unterlippe unb sah an thm vorbei, ohne zu antworten. Er hatte auch nicht mehr viel Gelegenheit, seine Gedanken laut zu äußern, denn der Tanz war bald xu Ende. Karla setzte sich nicht mehr neben ihn, sondern tat so, als habe sie